• #61
Viele (weibliche) Ratschläge kommen auch erst aus/nach eigener schmerzlicher Erfahrung.
Definitiv....bin ich völlig bei Dir.

Ich habe zwar solche Dinge wie: Homophobie, rechte Gesinnung etc immer schon früh in Gesprächen erfahren...vorm ersten Kuss sozusagen sogar ob jemand Hunde mag;-)
Gibt ja eine innere Liste und genug Nachrichten um solche Themen anzureissen.
Da brauchte ich erstmal keine Beziehung zu beenden, ich ging sie nie ein.

Nur mit der Zeit wurde die Liste länger, einfach aus den Erfahrungen heraus, dass es auch andere Punkte gibt, mit denen ich nicht leben kann, selbst wenn ich es versucht habe.
Dinge versuchen tolerieren zu können oder den anderen irgendwie zu ändern. Weil man selbst noch nie damit konfrontiert war und gar nicht von sich wusste, dass wird mich immer unglücklich machen. Da liegt in der Waagschale erstmal noch kein großes Gegengewicht, wenn die positive Seite, doch viel in die Schale legt.

Ich war so zb lange mit jemandem zusammen, der in so vielen Punkten passte.
Negativ...er war geizig.
Dummerweise war er dabei völlig misstrauisch. Frau will Geld vom Mann, dass war tief in ihm verankert.
Einmal das Portemonnaie vergessen und den Kaffee nicht zahlen können und es wurde ein wochenlanger Kampf. Direkte und indirekte Vorwürfe und mein Bemühen, sein Vertrauen wieder zu erlangen.
Ich kannte so etwas einfach nicht, wusste auch von mir nicht, dass mich das immer pröser macht, ich mich sogar schuldig fühlte etc.

Es ist natürlich heute ein Punkt, der mir nicht mehr ans Herz wächst oder wo ich jedem den Rat gegeben würde: Finger weg.
Wie auch, Bestrafung durch langes Ignorieren...

Aber erstmal musste ich diese machen und weil sonst so viel stimmte, hab ich den lange wirklich geliebt. Da war nichts mit: Finger weg;-)

Aber einen Tipp gebe ich immer wieder: nicht immer nur daran denken, warum macht er das, was ist ihm passiert so zu sein etc.
Da verliert man sich selbst aus den Augen und achtet nicht darauf, dass man nicht will, was traurig macht.
 
  • #62
Es ist natürlich heute ein Punkt, der mir nicht mehr ans Herz wächst oder wo ich jedem den Rat gegeben würde: Finger weg.
Wie auch, Bestrafung durch langes Ignorieren...

Aber erstmal musste ich diese machen und weil sonst so viel stimmte, hab ich den lange wirklich geliebt. Da war nichts mit: Finger weg;-)
Du hast halt gelernt 😃👍.

Dafür braucht es Zeit und Lebenserfahrung, oft auch schmerzhafte 😖. Mache Erfahrungen muss man auch erst machen, damit man begreift, nicht alle Menschen sind so wie man selber oder wie die, die man bereits kennt.

Vieles über sich selbst und den Anderen findet man doch auch erst durch ausprobieren oder mit der Zeit heraus. Es heisst ja nicht umsonst, frau muss erst viele Frösche küssen 😙🐸. Oder auch: erst prüfen bevor man sich für immer bindet, oder so ähnlich…😉
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #63
Ich habe mir jetzt fürs zukünftige Dating, damit es nicht immer zur Trennung kommt wegen sowas, folgendes vorgenommen:
Beim ersten Dating schon mal grob das Thema auf grundlegende politische Themen lenken, um dort die Einstellung abzupassen.
Und wenn man dann nach einigen Dating so weit ist für das erste mal Sex darauf achten, das er über Nacht und zum Frühstück bleibt.
Eigentlich hat meine Mutter schon vor 30 Jahren gesagt: wenn er nicht zum Frühstück bleibt, ist er nicht der richtige. Und wenn er einen Hund hat, dann muss der mitkommen zum ersten Abend at Home.
Ja, ich hoffe das ich mit diesen Grundgedanken weiter komme nächstes mal. Wenn es ein nächstes mal gibt.
Danke euch für die Hilfe
 
  • #64
Ich erkenne viele Lücken an deinem letzten Beitrag, so einfach geht das nicht, das ist Iängst nicht alles, da gibt es viel mehr Inkompatibilitäten zu beachten mit Störfaktoren, wie z.B.: Vertrauen, Ehrlichkeit, Authentizität und Treue, diese sind wichtig, wenn es um die Grundlagen einer guten, dauerhaften Partnerschaft geht. Und das Gefühl muss natürlich auch stimmen. Darüber hinaus gibt es aber noch einiges mehr, was die Liebe stärkt und Paare davor bewahrt, sich bereits nach kurzer Zeit zu trennen!
 
  • #65
Und genau das gleiche erlebe ich bei meiner Freundin gerade, sie hat so einen lieben Mann , der ihrer Seele echt gut tun würde, ja wenn er nicht immer Fremdgehen würde. Es ist jetzt gerade das 5 mal in 4 Jahren und sie ist am Boden zerstört und weiß nicht wie sie das aushalten soll.
Solange sie es aushalten will wird sie bleiben. Besser gesagt, solange die Vorteile, die sie in der Beziehung hat, die Nachteile überwiegen, wird sie sich nicht von der Stelle rühren.
Kein anderer kann das für einen entscheiden.
Das entscheidet jeder für sich selber. Es ist ganz simpel:
Hat man genug, dann geht man; ohne wenn und aber …
 
  • #68
Ich erkenne viele Lücken an deinem letzten Beitrag, so einfach geht das nicht, das ist Iängst nicht alles, da gibt es viel mehr Inkompatibilitäten zu beachten mit Störfaktoren, wie z.B.: Vertrauen, Ehrlichkeit, Authentizität und Treue, diese sind wichtig, wenn es um die Grundlagen einer guten, dauerhaften Partnerschaft geht. Und das Gefühl muss natürlich auch stimmen. Darüber hinaus gibt es aber noch einiges mehr, was die Liebe stärkt und Paare davor bewahrt, sich bereits nach kurzer Zeit zu trennen!
Ja…
Du hast ja recht….
Aber wie erwähnt: ich hab doch nicht die Auswahl!
Mit Glück komme ich mal mit einen Mann pro Jahr so weit, das es mal so etwas gibt, was sich Dating nennt. Aber mit Sicherheit nicht jedes Jahr. Ich hab nicht jedes Jahr Dates. Manchmal aber auch 3 pro Jahr, passiert auch mal
so, wenn du schon siehst wie oft ich Beziehungen hatte mit Lücken von 5,7 und 9 Jahren als Single…. Dann waren das nicht Männer, die ich mir falsch ausgesucht hatte, sondern ich bin noch nie in meinen Leben überhaupt in der Situation gewesen, nehme ich diesen oder vielleicht einen anderen?
Ich konnte aus wählen zwischen „ nehme ich diesen oder gar keinen“ und das nach 9 Jahre Single Zeit.
Den Menschen will ich mal erleben, der dann nein sagt…
 
  • #69
Aber wie erwähnt: ich hab doch nicht die Auswahl!
Mit Glück komme ich mal mit einen Mann pro Jahr so weit, das es mal so etwas gibt, was sich Dating nennt. Aber mit Sicherheit nicht jedes Jahr. Ich hab nicht jedes Jahr Dates. Manchmal aber auch 3 pro Jahr, passiert auch mal
(Vielleicht hast du es schon geschrieben, dann Sorry, finde es gerade nicht)
Wieso hast du derartig wenige Dates?
Auf welchen „Kanälen“ suchst du - RL und OD?
Es ist doch auch so, dass du deine Chancen auf den Richtigen extrem einschränkst, wenn du nur zwischen so wenigen auswählen kannst.
Gerade als Frau MUSS da doch Luft nach oben sein, was die Anzahl von interessierten Männern betrifft?
 
  • #70
Ich konnte aus wählen zwischen „ nehme ich diesen oder gar keinen“ und das nach 9 Jahre Single Zeit.
Den Menschen will ich mal erleben, der dann nein sagt…
Es liegt an deiner fremd gepolten Verkopfung, nicht bewusst allein sein zu können! Ich würde immer nein sagen, wenn ich erkenne, dass es nicht passt! Hast du dich mit deinen Bez. Problemen schon einmal gefragt, warum du überhaupt einen Partner für Probleme brauchst? Man kann auch gut ohne Partner glücklich werden und sein, dazu ist der Partner nicht da, dazu braucht man keinen Partner! Es geht dabei ausschließlich um die
Auseinandersetzung mit sich selbst, daran scheitern viele! Denn auch die beste Beziehung, Freundschaft, Arbeit oder Freizeitbeschäftigung etc., sind alles Dinge im Außen; in unserem Herz und/oder in unserem Kopf sind wir mit unseren Gedanken und Gefühlen immer allein!
 
  • #73
Und wenn jetzt in Zukunft jemand schreibt „ ich bin 50 und quasi Dauersingle“ dann schreibt ihr wieder „vermutlich bist du zu wählerisch 😆
Ich habt mittlerweile die Ausgangssituation aus dem Auge verloren. Die Männer mit den ich zusammen war die waren die ersten 4 Monate oder so echt toll und taten mir vom ganzen Herzen gut.
Jetzt stellt euch doch bitte folgendes vor: da ist jemand 9 Jahre Single und das schon zum zweiten Mal im Leben, das zermürbt auch ein wenig, jedenfalls von Zeit zu Zeit fühlt man sich einsam.
So und dann kommt ein Mann, wo beruflich und optisch alles stimmt, der vom Anschein nach auch passt und der ist auch noch liebevoll und aufmerksam. Da entwickeln sich dann halt auch Gefühle, da passieren Dinge, die hat man ewig vermisst.
Und dann stellen sich die ersten Kleinigkeiten ein, da trennt man sich noch nicht….
Immer wenn ich mich getrennt habe, waren so etwa 60-70% der Beziehung noch total schön und tat mir echt gut. Und dann waren da diese Momente wo ich gedacht hatte, das geht gar nicht, der Typ ist echt schlimm.
Und dann war wieder gut.
Es war bei mir nie so das eine Beziehung so übelst schlecht war das es absolut null mehr funktionierte
 
  • #74
Immer wenn ich mich getrennt habe, waren so etwa 60-70% der Beziehung noch total schön und tat mir echt gut. Und dann waren da diese Momente wo ich gedacht hatte, das geht gar nicht, der Typ ist echt schlimm.
Und dann war wieder gut.
Es war bei mir nie so das eine Beziehung so übelst schlecht war das es absolut null mehr funktionierte
Aber ist das nicht normal!? Es ist ja nie alles NUR schlecht. Die Frage ist, bei den 60% zum Beispiel, sind das für dich die wichtigen Punkte, oder die unwichtigen?

Deswegen finde ich es essentiell, dass du dir schon vorher Gedanken um deine persönlichen Bedürfnisse und Prioritäten machst.
 
  • #75
Die Männer mit den ich zusammen war die waren die ersten 4 Monate oder so echt toll und taten mir vom ganzen Herzen gut.
Das ist doch immer so, das Maskengesicht die Schokoseite wird gezeigt!
Jetzt stellt euch doch bitte folgendes vor: da ist jemand 9 Jahre Single und das schon zum zweiten Mal im Leben, das zermürbt auch ein wenig, jedenfalls von Zeit zu Zeit fühlt man sich einsam.
Wenn du mit dir zufrieden und glücklich bist, ist das nicht so, das ist deine wunde Stelle!
So und dann kommt ein Mann, wo beruflich und optisch alles stimmt, der vom Anschein nach auch passt und der ist auch noch liebevoll und aufmerksam. Da entwickeln sich dann halt auch Gefühle, da passieren Dinge, die hat man ewig vermisst.
Es muss umgekehrt sein! Zuerst kennenlernen, bevor man sich näher kommt!
Und dann stellen sich die ersten Kleinigkeiten ein, da trennt man sich noch nicht….
Doch! Du hättest schon gar nicht dich auf ihn einlassen sollen, das erkennt man schon im Vorfeld, wenn man genau hinschaut!
Immer wenn ich mich getrennt habe, waren so etwa 60-70% der Beziehung noch total schön und tat mir echt gut. Und dann waren da diese Momente wo ich gedacht hatte, das geht gar nicht, der Typ ist echt schlimm.
Und dann war wieder gut.
Es war bei mir nie so das eine Beziehung so übelst schlecht war das es absolut null mehr funktionierte
Du hast dir immer die falschen Typen ausgesucht und machst es immer noch! Was hast du bis jetzt daraus gelernt?
 
  • #76
@FrauRossi50 warum empfindest Du das Singledasein als "zermürbend" und bist so auf die Anzahl der Jahre fixiert?

Oder anders gefragt: Bist Du während dieser Zeit ständig und überall auf der Suche?

Ich musste kurz überlegen. Meine längste Singlephase dauerte etwa 6 Jahre an. Während dieser Zeit habe ich nie "gesucht". Und wenn ich ehrlich bin auch nichts vermisst. Als ich mich dann verguckt hatte, in einen Mann, der mich in vielerlei Hinsicht sehr beeindruckt hatte und es im Schlafzimmer wirklich an Perfektion grenzte, habe ich zum ersten Mal so eine richtig dicke rosa Brille aufgehabt und auch nichts sehen wollen. Eine kleine Weile lang wollte ich daran glauben, dass er mich ganz furchtbar getäuscht hätte.

Hatte er nicht. Rückblickend betrachtet waren alle Trennungsgründe auch im 1. Jahr bereits durchgeschimmert. Manches davon war einfach absurd und ich hatte es nicht verstanden, anderes war glasklar, das wollte ich zu dem Zeitpunkt offensichtlich nicht sehen.

Am Ende also ganz einfach: Ich hatte mich getäuscht.

Dass es Dir immer wieder so geht, liegt irgendwo in dem "zermürbend" begraben.

Wo fehlt es Dir, dass Du den Partner so dringend brauchst, dass Du nicht so genau hinschauen magst? Warum "musst" Du den einen nehmen, der sich in den 9 Jahren irgendwie mal anbietet?
 
  • #80
Mit der Frage war @FrauRossi50 direkt und persönlich angesprochen.
Ich denke schon, meine Erfahrungen reichen mehr als nötig dafür aus!
Vor vielen Jahren hatten meine Grosseltern eine Fernsehzeitschrift - meine Lieblingsseite war natürlich die Seite mit den gezeichneten Witzen.
Bei manchen stand als Text darunter - ohne Worte !
Das waren oft die besten .....
 
  • #81
Das ist doch immer so, das Maskengesicht die Schokoseite wird gezeigt!

Wenn du mit dir zufrieden und glücklich bist, ist das nicht so, das ist deine wunde Stelle!

Es muss umgekehrt sein! Zuerst kennenlernen, bevor man sich näher kommt!

Doch! Du hättest schon gar nicht dich auf ihn einlassen sollen, das erkennt man schon im Vorfeld, wenn man genau hinschaut!

Du hast dir immer die falschen Typen ausgesucht und machst es immer noch! Was hast du bis jetzt daraus gelernt?
Wie oft so ich dir noch erklären, das ich mir nie überhaupt Typen ausgesucht habe. Wie soll ich mir da falsche aussuchen? Die Männer haben mich ausgesucht und taten mir zunächst gut
Und ich kann durchaus alleine sein, unterstelle mir nicht, das ich das nicht kann. Ich war 3 mal im Leben alleine 7 Jahre, 9 Jahre und jetzt 2,5 Jahre. Denkst du ich heul die ganze Zeit nur vor Sehnsucht rum? Und hab kein Leben? Aus den anderen Beiträgen solltest du gelesen haben das ich Pferde Hund, ein Haus und einen Beruf hab. Und dann erzählst du, ich hätte nur langweile? Du kennst mich noch gar nicht.
Das ich auch mal Sehnsucht nach Zweisamkeit hab, nach 9 Jahren alleine kommt dir nicht in den Sinn?
 
  • #83
Liebe FrauRossi, die Sehnsucht ist verständlich, und es sagt sich immer leicht, sei zufriedener Single.
Das ist für einen introvertierten Typ leichter, aber wir sind soziale Wesen, und auf Sozialkontakte angewiesen.
Einsamkeit macht krank.
Du hast ein aktives Leben, in Deinem aktiven Leben läuft es rund, es läuft unrund im privaten.
Die Frage ist, was ist der Unterschied, ich vermute, nur Vermutung, dass Du in dem einen Bereich genau weisst was Du willst, Deine Vorstellungen hast, und so geht gut, während Du,, wenn es um Partnerschaft geht, zu indifferent bist, wie auch zu indifferent, was Dich als Mensch angeht. Wer bist Du, was macht Dich glücklich, worüber lachst Du, wie stellst Du Dir eine gute Partnerschaft vor?
Da kommt das Gesetz der Anziehung, Du bist offen, möchtest einen Partner, und bist da sehr flexibel, und so ist die Tür offen für Männer, die nicht passen.
Allerdings, das sehe ich bei allen meinen Bekannten, weiblichen Singles Ü50, ist es schwer geworden, nochmal jemandem zu begegnen, und das sind durchaus liebe, attraktive, aktive Frauen. Es passiert, aber es dauert, und es passiert sehr selten über OD sondern über Zufall, eine Freundin traf ihren künftigen Partner auf einer Beerdigung.
 
  • #84
wir sind soziale Wesen, und auf Sozialkontakte angewiesen.
Einsamkeit macht krank.
Das sind überwiegend Erziehungsprogramme, es wurde uns lange Zeit eingetrichtert und von kleinauf genauso vorgelebt! Alles im Leben ist eine Frage der persönlichen Geisteshaltung und der Lebenseinstellung und die werden meistens stark geprägt vom Umfeld, oft nicht positiv für den Einzelnen! Meine eigenen Gedanken erzeugen Tag für Tag neue Wirklichkeiten! Falsche Informationen erzeugen falsche Realitäten und Wirklichkeiten. Falsche Gedanken führen uns in die Irre und erzeugen falsche Realitäten und falsche Wirklichkeiten! Wollen wir mal das Positive am Alleinsein sehen: wenn man alleine lebt und/oder den richtigen, passenden Partner hat, dann redet einem niemand ein, wie man sein Leben zu führen hat! Ich habe das große Glück, so eine Partnerin seit Jahren an meiner Seite zu haben, zuvor war ich ein paar Jahre zufriedener und glücklicher Single! Die Freiheit ist wohl das Schönste am Alleinsein. Das gibt kaum jemand zu, in der Beziehung fühlen sich jedoch viele dazu verpflichtet, Zeit mit dem anderen zu verbringen. Beziehungen schränken oft ein, was sie nicht sollten. Umso schöner ist es, keinerlei solche Verpflichtungen zu haben. In einer Beziehung ist es wichtig, sich ab und zu zurückziehen zu können und reflektieren zu können. Allein sein hat also viele Vorteile und stärkt den Einzelnen! Wer gerne alleine ist, heißt nicht, dass er keine gesellige und lustige Person ist. Ganz im Gegenteil: wer oft alleine ist und auf eigenen Beinen steht, weiß auch besser, was er ist und was er will, ist meist selbstständiger! Und das kann nur ein großer Vorteil sein.

2 interessante Zitate von 2 bedeutenden Schriftsteller, schon vor zig Jahren:

Um die Einsamkeit ist's eine schöne Sache, wenn man mit sich selbst in Frieden lebt und was Bestimmtes zu tun hat.
Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)

Wenn du Einsamkeit nicht ertragen kannst dann langweilst du vielleicht auch andere.
Oscar Wilde (1854-1900)
Du hast ein aktives Leben, in Deinem aktiven Leben läuft es rund, es läuft unrund im privaten.
Das Berufsleben wird überwiegend mit dem Kopf gelebt, das Privatleben wird überwiegend über Gefühle gelebt, das macht den gravierenden Unterschied!
Allerdings, das sehe ich bei allen meinen Bekannten, weiblichen Singles Ü50, ist es schwer geworden, nochmal jemandem zu begegnen, und das sind durchaus liebe, attraktive, aktive Frauen.
Den passenden Partner zu finden ist grundsätzlich schwer bis kaum möglich! Es gibt Menschen, die trauen sich aufgrund ihrer Erfahrungen gar nicht mehr richtig, sich mit Haut und Haaren zu verlieben, weil sie sich nicht mehr verletzen lassen wollen!
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #86
Es geht aber nicht ums Single sein, sondern ums einsam sein.
Wenn man nach einigen Jahren kein Kaspar-Hauser-Syndrom entwickeln will, sind soziale Kontakte nun mal essentiell wichtig.
Das ist für mich ausschließlich eine Frage der persönlichen Geisteshaltung und Einstellung zu sich selbst! Bei der Einsamkeit geht es meist um fremde Konditionierungen, der fehlenden Beachtung und Wertschätzung durch andere Menschen, das wird von klein auf total übernommen und so gelernt! Wer sich im laufe des Lebens davon abhängig macht, ist zuwenig bei sich selbst! Wer auf fremde Beachtung und Wertschätzung angewiesen ist, der fühlt sich einsam, wenn er diese zu bestimmten Zeiten nicht bekommt, braucht sich also nicht wundern, dass es ihm zu bestimmten Zeiten, nicht gut geht! Unabhängig von Lob und Tadel zu sein ist für mich persönliche Freiheit. Und etwas Schöneres, als frei zu sein, gibt es zumindest für mich nicht. Will man ein außergewöhnliches, erfülltes Leben leben, wird das niemals außerhalb der Freiheit stattfinden - das weiß ich sehr genau, das garantiere ich zu 100%! Wenn ich nur eine einzige Sache hinkriegen könnte, dann wäre es, dass ich zuerst auf mein Herz höre, und dann erst auf andere Menschen. Selbst, wenn diese Menschen mir ganz nahe stehen. Bei den meisten Menschen ist das genau umgekehrt, weil es so jahrelang konditioniert wurde. Denn am Ende des Tages war es mein gelebtes Leben, mein Herz, mein Traum, meine Lebensfreude, Meine Power, die zählen. Und ich habe zuallererst die Verantwortung dafür! Das gehört auch dazu, emotional und rational erwachsen sein!
 
  • #87
Bei der Einsamkeit geht es meist um fremde Konditionierungen
Nein mit Einsamkeit ist gemeint, dass jemand keine Ansprache hat mangels sozialer Kontakte.
Es geht nicht um Lob und Tadel, oder um Beachtung, schon gar nicht geht es um ??Fremdkonditionierung??, sondern es geht um ganz normalen Umgang mit anderen Menschen.
Vielleicht hast du schonmal von alten Menschen gehört, die sich einsam fühlen? Also jene, wo der Partner evtl. verstorben ist und die Enkel nicht zu besuchen kommen zum Beispiel.
Spätestens seit dem Film "Cast Away" sollte man verstanden haben, was Isolation verursachen kann.
 
  • #89
Leider hast du meinen Beitrag nicht verstanden! Filme werden gemacht, genauso wie der Wein nach allg. Geschmacksinteressen gemacht wird! Für die NichtIsolation oder Isolation meiner Persönlichkeit, bin ich zuallererst alleine verantwortlich, nicht andere!
Andere können aber verantwortlich sein - siehe Caspar Hauser - und das ist kein Film. Genauso, wie Isolationshaft eine Foltermethode ist - und du würdest da sicher über Jahre nur mit dir allein so richtig glücklich sein? Fast nicht zu glauben, aber du bist ja allmächtig, von daher - wer weiß.

Im Übrigen ist es lustig, wenn du anderen unterstellst, nicht richtig lesen zu können oder etwas nicht verstanden zu haben. So viele Fauxpas' im nicht richtig gelesen oder verstanden zu haben wie du haben hier nicht so sehr viele.

Und.. ist das eigentlich auch eine Art der Fremdkonditionierung, wenn man sich nicht an den Duden halten möchte, weil man einfach nur partout "anders" sein will? Unabhängig davon, dass es wahrscheinlicher ist, dass a. du es einfach nur nicht kannst und b. dich damit leider in einer großen Masse wiederfindest...
 
  • #90
Jetzt stellt euch doch bitte folgendes vor: da ist jemand 9 Jahre Single und das schon zum zweiten Mal im Leben, das zermürbt auch ein wenig, jedenfalls von Zeit zu Zeit fühlt man sich einsam.
So und dann kommt ein Mann, wo beruflich und optisch alles stimmt, der vom Anschein nach auch passt und der ist auch noch liebevoll und aufmerksam. Da entwickeln sich dann halt auch Gefühle, da passieren Dinge, die hat man ewig vermisst.
Das kann ich soo gut nachvollziehen. Klar hat man als Single sich eingerichtet in seinem Leben, umgibt sich mit Familie, Freunden, Hobbies, Beruf etc. Aber an schlechten Tagen erscheint die ganze Welt auf Paare ausgerichtet insbesondere wenn man sich mit Reisebuchungen beschäftigt oder gerne mal wieder Paartanz (ohne vorhandenen Tanzpartner) machen würde. Oder wenn man nachts alleine unterwegs ist und niemand sich sorgt, ob man gut nach Hause gekommen ist. Oder wenn man sich für´s Wochenende nicht verabredet hat und spontan niemand Zeit hat, dann hat man eben keine Gesellschaft. In einer Liebesbeziehung wacht man nebeneinander auf und gestaltet die freie Zeit überwiegend miteinander. Naja, ich höre jetzt auf das aufzuzählen, ihr wisst was ich meine... Und klar, das Single-Leben hat auch seine Vorteile, die ich jetzt - da off-topic - nicht aufliste.

Und wenn man oder frau dann jemand scheinbar passendes getroffen hat und sich Gefühle entwickelt haben, ist es ganz sicher ein Abwägen, was nimmt man an fehlender Passung in Kauf für die Benefits, die sich aus der Beziehung ergeben. Ich glaube, wenn man sich öfter nicht mehr wohl fühlt als wohlfühlt, dann ist es soweit.

Bei mir war es bei Beziehungen (die nicht lange gehalten haben) so, dass ich mich getrennt habe, wenn ich mich schlecht behandelt fühlte und der Mann, obwohl ich es thematisiert habe, sein Verhalten nicht änderte. Zum Beispiel wurde ich für Sachen kritisiert, die einer sich aber für sich selbst herausnahm. Oder ein anderer wurde regelmäßig laut, was für mich dann einfach nicht mehr ging. Da hat wahrscheinlich jeder seine eigenen Befindlichkeiten.
 
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