• #91
Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass sie so wenige Zuschriften bekommt.
Ich habe mir mal über einen Zeitraum von knapp 7 Monaten aufgeschrieben, wenn ich jemanden kennen gelernt habe (ohne OD). Ich dachte nämlich, ich lerne zu wenige Männer kennen. Insgesamt waren es zwischen Januar und Mitte Juli 19 Männer. Allein im Juli auf einem Grillfest gleich sechs auf einmal. Von diesen sechs waren vier verheiratet, ein weiterer war optisch nicht mein Fall und einer war so schweigsam, dass ich seinen Namen nicht erfahren habe.

Bei den dreizehn anderen, die mir begegnet sind, war gut die Hälfte verheiratet oder liiert (d.h. Ring am Finger oder gleich mit Frau/Freundin unterwegs), einige fand ich nicht attraktiv (übergewichtig oder ungepflegt). Übrig blieben zwei, die ich interessant gefunden hätte, aber der kurze Small-Talk bei der Begegnung fand leider keine Fortsetzung.

Auch bei vielen Begegnungen blieben bei mir also nur wenige übrig, mit denen ich mich gerne verabredet hätte.

Ich würde mich mittlerweile bei dieser Gruppe einordnen:
Allerdings, das sehe ich bei allen meinen Bekannten, weiblichen Singles Ü50, ist es schwer geworden, nochmal jemandem zu begegnen, und das sind durchaus liebe, attraktive, aktive Frauen.
 
  • #93
Das ist doch ganz normal, wenn man klare, persönliche Ansprüche für sich und an den zukünftigen Partner hat, bei mir liegt die Erfolgsquote im Promillebereich, was heißt das im Klartext?
Was das im Klartext heißt?
Das man eben meist nicht so viel Auswahl hat.
Viele haben immer geschrieben: dann wähle doch deinen Partner besser aus.
Das suggeriert, dass Auswahl da ist.
Die wenigsten kennen aber Auswahl bei der Partnersuche, Männer wie Frauen.
Es liegt nicht an mir, das ich nie Auswahl hatte, sondern ich habe tatsächlich mal herumgefragt und dabei niemand getroffen, der je Auswahl hatte bei der Partnersuche, es standen nie zwei oder mehr Partner zur Auswahl, so das man sich den aussuchte, der am besten passte.Das passiert nur in Filmen.

Bei den meisten Leuten, die ich so kenne, tauchte irgendwann ganz genau mal EINER auf für eine Beziehung, und das nachdem man schon zermürbend lange ohne Partner war, und dann schaute man höchstens, das nicht zu schlimme Macken da waren.

Die Alternative, das man denn eben Single bleibt, ist auch nicht jedermanns Sache. Ich wäre von 20 Jahren, bis jetzt mit 53, durchgehend Single gewesen, wenn ich so gedacht hätte.

Es ist doch nicht so, dass mehrfach im Leben Superman auftaucht und man sich überlegt, ob man lieber den blonden oder den dunkelhaarigen nimmt, sondern dann taucht da plötzlich dieser etwas kleinere, etwas dicklicher Mann auf, der so lustig und lebensfroh ist und einen so gut tut, dass man sich einlässt.
Und dann tut er einen Monat gut, zwei Monate oder drei….
Und dann kommen die ersten Wutausbrüche zu Tage, man merkt, das er ständig zu spät kommt, Termine vergessen hat oder gelegentlich noch die Ex trifft.

Ja und dann? Dann heult man und ist wütend und dann kommt man nach Hause und da stehen Kerzen und der Partner ist liebevoll und das auch noch die nächsten Tage…..

Das echte Leben teilt sich nicht in „Beziehung schlecht, ich trenn mich“ und „Beziehung toll, ich hab richtiges Glück“, sondern es ist doch ein ständiges auf und ab.

Und dann stellt sich die Frage wieder, trennen oder bleiben…
Und es hat nichts damit zu tun, das man als Single nicht glücklich ist.
Ich bin ja gerade Single und rundherum glücklich.
Es ist nur so, das man einfach gern auch manchmal zu zweit wäre.
Weil es schön ist
 
  • #94
Bei den meisten Leuten, die ich so kenne, tauchte irgendwann ganz genau mal EINER auf für eine Beziehung,
So ist Auswahl auch nicht gemeint, dass da mehrere in Reihe stehen, Auswahl heisst, man weiß, was man will, und wenn man jemandem begegnet, spürt man, dieser Mensch kann es sein.
und das nachdem man schon zermürbend lange ohne Partner war, und dann schaute man höchstens, das nicht zu schlimme Macken da waren.
Das ist Deine Interpretation, wichtig ist, ob man die Macken des anderen tolerieren kann, egal ob große oder kleine Macke, und man das Gesamtpaket liebt. Wenn man sich zum Tolerieren zwingen muss, und sich sagen, ich liebe ihn trotzdem, ist es der Falsche, die Macke darf für mich keine Macke sein, nur eine persönliche Facette.
Es war früher leichter verpartnert zu sein, man hat sich jung getroffen, schaut nett aus, die Äcker ausreichend, es wird geheiratet, und dann blieb man zusammen, bis dass der Tod, Scheidung nicht möglich. Man hat sich zusammen gerauft, bei manchen ging es gut, bei vielen entwickelte sich Gleichgültigkeit, und einige Paare machten sich das Leben zur Hölle.
Heute kann man sich entscheiden, mit wem möchte man etwas beginnen, möchte man zusammen bleiben, sich arrangieren, Kompromisse eingehen im individuellen Maß oder warten, bis man jemanden trifft wo es passt. Einfach war es nie und wird es nie sein, es wird nur einfacher, wenn man weiß, was man selbst möchte und wo die Grenzen sind.
Die Sehnsucht nach einem Herzensmensch ist bei den meisten Menschen vorhanden, das ist unsere Natur als soziales Wesen, man kann nur etwas kompensieren, durch enge Freunde, durch Geschwister, enge anderweitige Beziehungen. Nur sich selbst genügen ist nicht in uns, macht einsam und depressiv, die meisten Menschen.
 

Laleila

Cilia
  • #95
ich habe tatsächlich mal herumgefragt und dabei niemand getroffen, der je Auswahl hatte bei der Partnersuche, es standen nie zwei oder mehr Partner zur Auswahl, so das man sich den aussuchte, der am besten passte.Das passiert nur in Filmen.
Auswahl zu haben bedeutet nicht unbedingt zwei oder mehr "Bewerber" gleichzeitig zu haben, wobei das auch vorkommt. War bei meiner Mom so, als sie sich für meinen Dad entschied und ich kenne es auch. Doch darum geht es nicht, sondern darum, dass man jemanden, der nicht wirklich passt, vorüber ziehen lässt und sich erst dann einlässt, wenn es passt.


Bei den meisten Leuten, die ich so kenne, tauchte irgendwann ganz genau mal EINER auf für eine Beziehung, und das nachdem man schon zermürbend lange ohne Partner war, und dann schaute man höchstens, das nicht zu schlimme Macken da waren.
Ganz ehrlich, sowas kenne ich aus meinem.Umfeld kaum.
Die Alternative, das man denn eben Single bleibt, ist auch nicht jedermanns Sache. Ich wäre von 20 Jahren, bis jetzt mit 53, durchgehend Single gewesen, wenn ich so gedacht hätte.
Nö, muss nicht sein. Hättest Du Dich nicht auf jemanden eingelassen, der nur gerade Mal so geht, weil er nicht allzu verkorkst ist, wärest Du freier, sensibler und offener für andere Begegnungen gewesen.
Das echte Leben teilt sich nicht in „Beziehung schlecht, ich trenn mich“ und „Beziehung toll, ich hab richtiges Glück“, sondern es ist doch ein ständiges auf und ab.
Ich lebe auch im "echten Leben" und beendete nicht wirklich glücklich lachende Beziehungen immer direkt. Die in denen ich verblieb waren und sind kein ständiges "Auf und Ab", sondern harmonische und wirklich glückliche Partnerschaften.
Wäre es nicht so, hätte ich sie, wie die davor, beendet.
Klar, hält man an einer suboptimale Beziehung fest, ist man nicht offen für neue Begegnungen, was man auch ausstrahlt.
Habe ich im Sommer bereits ein großes Softeis in der Hand,schaue ich mich weder nach anderen Eisständen um, noch bieten mir andere Eisverkäufer ihre Gelato an.
 
  • #96
ich habe tatsächlich mal herumgefragt und dabei niemand getroffen, der je Auswahl hatte bei der Partnersuche, es standen nie zwei oder mehr Partner zur Auswahl, so das man sich den aussuchte, der am besten passte.Das passiert nur in Filmen.
Ich verstehe das ganz ehrlich überhaupt nicht.
Deswegen gibt es doch OD?
Wenn man da ein paar Wochen angemeldet ist, kommt man - und noch einfacher als Frau - mit Dutzenden potenziell interessierter Menschen in Kontakt. Soviele, dass zumindest ein oder zwei aussichtsreiche Dates pro Woche drin sind.

Darüber zu sinnieren, dass einem im RL eben nicht genügend interessante Singles begegnen, lässt doch nur einen Schluss zu.
Bei den dreizehn anderen, die mir begegnet sind, war gut die Hälfte verheiratet oder liiert (d.h. Ring am Finger oder gleich mit Frau/Freundin unterwegs), einige fand ich nicht attraktiv (übergewichtig oder ungepflegt). Übrig blieben zwei, die ich interessant gefunden hätte, aber der kurze Small-Talk bei der Begegnung fand leider keine Fortsetzung.
 
  • #97
Wenn man da ein paar Wochen angemeldet ist, kommt man - und noch einfacher als Frau - mit Dutzenden potenziell interessierter Menschen in Kontakt. Soviele, dass zumindest ein oder zwei aussichtsreiche Dates pro Woche drin sind.
Da du alles genau weißt und versuchst alles perfekt mitzuteilen, habe ich eine Frage an dich, lebst du in einer glücklichen Liebesbeziehung, wenn ja, wie lange schon?
 
  • #99
Dies hier ist kein Modelleisenbahnforum, auch keines für Schminktipps.
Wenn dir diese Feststellung nichts sagt und dich nicht zum Nachdenken anregt, macht das nichts.
Nicht ich, du hast doch diese Probleme! Man kann doch nur gute Tipps zur Empfehlung weiter geben, wenn man selber in einer glücklichen Liebesbeziehung lebt! Der Erfolg gibt recht!

Der Erfolg gibt recht. Nur schade, das Recht nicht immer Erfolg hat!

Willy Meurer
(1934 - 2018), deutsch-kanadischer Kaufmann, Aphoristiker und Publizist, M.H.R. (Member of the Human Race), Toronto
 
  • #100
Also, kurz gesagt, ich hab immer alle Probleme erst gemerkt wenn ich voll drin war emotional in der Beziehung
Ich stelle mir das so vor, dass Du ein stets eher optimitischer und zugewandter Typ Mensch bist, der zunächst immer an das Gute im gegenüber glaubt.

Wahrscheinlich hätten die meisten eher mißtrauischen Menschen Deine Männer schon vorher aussortiert, denn man merkt ja meist an kleinen Details schon, wenn starke finanzielle Probleme da sind, oder verschrobene esotherische Ansichten. Meist sogar schon am Outfit. Nicht nett, aber ist nunmal so.
 
  • #101
Ach liebe Frau Rossi, ich hätte vermutlich auch nie eine Beziehung gehabt hätte ich mich nicht komplett verbogen, meinen Selbstwert zu Grabe getragen und meine Würde im Verlies verstauben lassen :)

Es gibt so gute Bücher wie von Susanne Kühn, "Prinzessin oder Königin im eigenen Reich", oder Bestellen beim Universum oder aber Nancy Holten, gerade geht es sehr darum bei sich anzukommen, auch wenn du noch keine Engelerlebnisse erfahren hast dürfen oder sonstige Gotteserfahrungen, mach dich auf den Weg zu Dir! Wenn der nächste eh erst in ein paar Jahren laut deiner Zeitrechnung kommt, hast du ja Zeit dafür.

Ganz im ernst, es wird gewürdigt wer sich selbst würdigt! Und natürlich das Mindset ändern, es geschieht uns alle nach unseren Vorstellungen!

Alles Gute!
 
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  • #102
Ich denke ich bleibe Single. Das bin ich ja mittlerweile seit 2 Jahren und irgendwie sind meine Singlezeiten immer die besten gewesen. Ich denke es liegt an mir.
Irgendwas ist da, dass ich immer nur so komplizierte Männer anziehe oder ich bin selber schwierig, keine Ahnung.
 
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  • #103
Ich denke ich bleibe Single. … irgendwie sind meine Singlezeiten immer die besten gewesen. .
Gratuliere zu dieser Erkenntnis! 👏

Auch mein Leben wurde erst so richtig schön, seit ich mich entschlossen habe, Single zu bleiben, alleine, selbstbestimmt und unabhängig.

Es ist unbezahlbar seine persönlichen Interessen zu verfolgen, ohne irgendwelche Kompromisse eingehen zu müssen und nur das zu tun, was einem selbst Freude macht. In der Tat habe ich erst gesehen wie schön das Leben sein kann, seit ich Single bin.

Witzigerweise werde ich in meinem Umkreis von Frauen beneidet, die verheiratet oder in einer Partnerschaft sind. Eine Kollegin meinte zu mir, sie hätte nun mal ihren Mann und könne ihn schlecht erschießen, doch wenn er einmal eines natürlichen Todes sterben würde, würde sie so ein Leben führen wollen wie ich.

Hin und wieder unternehme ich etwas mit anderen Singlefrauen und wir haben immer viel zu lachen, weil wir uns einfach unseres Lebens freuen und es genießen.

Ich wünsche auch dir viel Spaß weiterhin 🤤
 
  • #104
Gratuliere zu dieser Erkenntnis! 👏

Auch mein Leben wurde erst so richtig schön, seit ich mich entschlossen habe, Single zu bleiben, alleine, selbstbestimmt und unabhängig.

Es ist unbezahlbar seine persönlichen Interessen zu verfolgen, ohne irgendwelche Kompromisse eingehen zu müssen und nur das zu tun, was einem selbst Freude macht. In der Tat habe ich erst gesehen wie schön das Leben sein kann, seit ich Single bin.

Witzigerweise werde ich in meinem Umkreis von Frauen beneidet, die verheiratet oder in einer Partnerschaft sind. Eine Kollegin meinte zu mir, sie hätte nun mal ihren Mann und könne ihn schlecht erschießen, doch wenn er einmal eines natürlichen Todes sterben würde, würde sie so ein Leben führen wollen wie ich.

Hin und wieder unternehme ich etwas mit anderen Singlefrauen und wir haben immer viel zu lachen, weil wir uns einfach unseres Lebens freuen und es genießen.

Ich wünsche auch dir viel Spaß weiterhin 🤤

Ja, ganz genau. Du hast echt recht .
Manchmal hat man so komische Vorstellungen im Kopf, wie toll Beziehungen sind und wie schön es wäre, zu zweit zu sein, aber die Realität sieht ganz anders aus.
Meine Beziehungen waren eigentlich nie schön, außer Anfangs.
 
  • #105
Eine Kollegin meinte zu mir, sie hätte nun mal ihren Mann und könne ihn schlecht erschießen, doch wenn er einmal eines natürlichen Todes sterben würde, würde sie so ein Leben führen wollen wie ich.
Wow. Also ich habe wirklich sehr viel schwarzen Humor, und vielleicht kommt hier schriftlich nicht viel davon rüber, aber irgendwie finde ich das too much.

Wenn es schon soweit ist, dass man sich den Tod des Ehemanns und ein anderes Leben herbeisehnt, auch wenn es im Scherz dahergesagt ist, sollte man vielleicht wirklich mal darüber nachdenken, sich zu trennen. Es wird doch niemand festgehalten und gezwungen, verheiratet zu bleiben. Sie kann doch gehen, wohin sie will, statt wie zwei alte Latschen zusammenzubleiben, es ist doch ihr Leben. Sie kann es doch jetzt schon leben, auf was wartet sie denn?
Wer sowas sagt, und dann noch zu Außenstehenden, der hat doch völlig die Liebe und Wertschätzung für den anderen verloren, das ist ja schlimm. Das ist doch auch gemein, die Lebenszeit des Ehemanns so zu verschwenden. Irgendwie stimmt mich diese Bemerkung sehr traurig.
 
  • #106
Ja, ganz genau. Du hast echt recht .
Manchmal hat man so komische Vorstellungen im Kopf, wie toll Beziehungen sind und wie schön es wäre, zu zweit zu sein, aber die Realität sieht ganz anders aus.
Meine Beziehungen waren eigentlich nie schön, außer Anfangs.
Es ist beides nicht richtig: nur in Partnerschaften ist es schön oder nur als Singlefrau ist es schön. Es steht und fällt mit den Beteiligten, wie immer.

Dein Problem scheint ja eher, dass du Partnerschaft um jeden Preis wolltest, egal wer sich da gerade zur Verfügung gestellt hat - dagegen ist Singlefrau zu sein ganz sicher besser. Ich hoffe @piepegal wollte dich nur aufmuntern und ihre Kolleginnen haben nicht wirklich alle so gruselige Partnerschaften, wobei ich sowas leider sogar in der eigenen Familie kenne.
 
  • #107
Meine Beziehungen waren eigentlich nie schön
Wer keine schöne Beziehung bekommt, kennt sich selbst zu wenig, erkennt daher keine reale Werte und Charakter des anderen, erkennt nicht das wahre Gesicht des anderen, kann keine Grenzen ziehen, kann nicht NEIN sagen, läßt sich daher manipulieren, durch den anderen und muss hautnah sehen, wo das alles hinführt! Viele Menschen zeigen nicht ihr wahres Gesicht, sie tragen sogenannte passende Masken, verstellen sich, um andere hinters Licht zu führen um einen eigenen Vorteil zu gewinnen, das muss man schnell durchschauen können! Das geht nur dann und ausschließlich, wenn man sich selbst sehr gut kennt!
 
  • #108
Es wird doch niemand festgehalten und gezwungen, verheiratet zu bleiben. Sie kann doch gehen, wohin sie will, statt wie zwei alte Latschen zusammenzubleiben, es ist doch ihr Leben. Sie kann es doch jetzt schon leben, auf was wartet sie denn? … Irgendwie stimmt mich diese Bemerkung sehr traurig.
Ja, das ist auch traurig, aber viele Frauen wollen sich halt nicht trennen oder scheiden lassen, um den Status quo zu halten. Entweder würden sie nach einer Scheidung finanziell schlechter da stehen, als zum Beispiel eine Witwe und das "Ansehen" im Umfeld ist ihnen wichtig. Eine Witwe ist immer besser dran, als eine geschiedene Frau.

Einer Cousine von mir war gerade ein halbes Jahr Witwe, da liefen ihr Männer das, zugegeben wunderschöne, Haus ein, um sie anzubaggern. Der Schornsteinfeger war nur einer davon. Einer wollte seine Frau verlassen, wenn sie sich für ihn entschieden würde ..., was sicher auch damit zu tun hatte, dass sie erst 34 war und ihr Mann sie sehr sehr gut versorgt zurückgelassen hatte.

Eine der Frauen, die ich kenne und die den Status quo um jeden Preis halten wollten, wurde von ihrem Mann sogar geschlagen und kam öfter mit blauen Flecken. Sie wollte ihn jedoch nicht verlassen, weil sie dann finanziell im Aus gewesen wäre. Fünf Monate nach ihren letzten blauen Flecken ist der Mann an einem Herzinfarkt gestorben und sie war eine wohlhabende Witwe. Sie gratuliert sich selber heute noch dazu, dass sie solange "ausgeharrt" hat.

Mein Ding wäre das nicht. Ich war auch nie von einem Mann finanziell abhängig, doch ich weiß, dass es viele solche Frauen gibt. Die wünschen sich zwar Unabhängigkeit, sind aber zu bequem oder nicht in der Lage etwas dafür zu tun.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #109
Meine Beziehungen waren eigentlich nie schön, außer Anfangs
Das klingt traurig, schade, weil Du klingt nach einer Netten, die sich nur viel zu viel gefallen lässt.
Ich war auch nie von einem Mann finanziell abhängig, doch ich weiß, dass es viele solche Frauen gibt.
Abhängigkeit ist immer schlecht, aber wenn man immer wieder liest, wie Frauen von anderen Frauen angegriffen werden und als Emanzen beschimpft werden, nur weil ihnen Beruf und eine finanzielle Unabhängigkeit wichtig ist? Dann wird es weiterhin solche Konstellationen geben.
 
A

Asja

Gast
  • #110
Ich finde das mit der Auswahl interessant, verstehe es aber auch nicht. Wenn ich weiß, was ich will, aber derjenige der da ist, das nicht bietet. Wo ist dann die Auswahl, wenn ich das in ihm nicht sehe? Ihr schreibt ja es geht um Erkennen, das jemand das sein könnte, was ich suche? Dann hab ich nur die Wahl, es trotzdem zu versuchen oder Single zu bleiben.

Das OD suggeriert einem nur Auswahl. Ich versuch es mal zu erklären:
Man muss einfach viel zu viel herausfiltern und da bleibt kaum was übrig!

- Sexsucher (Ons)
- Verheiratete/anderweitig Gebundene
- Affärenhansel oder die Freundschaft + Fraktion
- Egopusher, die telefonieren oft ganz gerne aber treffen sich nie
- Fetischsucher
- Männer die einem eben einfach nicht gefallen oder unsympathisch sind

Ich hab das jetzt wirklich nett formuliert😉
Ich verstehe aber mittlerweile nicht mehr, warum das Problem hierbei nicht verstanden wird.

Lasst uns das Leben genießen, egal was gerade ist! Einfach ist es sowieso nicht.
 
A

Asja

Gast
  • #112
Liebe FrauRossi50,

so wie du dein Umfeld beschreibst, kann es sein das man da "weniger wert" ist als gebundene aber unverheiratete Frau ohne Kinder, und noch schlimmer als Singlefrau? Das ist heutzutage gar nicht so selten in gewissen Kreisen. Manche beschreiben es ja auch hier im Forum:"Ich kenne keine gutaussehenden charakterlich tollen Singles" Heisst übersetzt? Genau!

Ich selbst kenne das von früher und habe mich dem entzogen. Wer nicht akzeptiert wie ich lebe, passt nicht zu mir. Mir ist das zu trivial, das nicht über den Tellerrand schauen können. Anders herum akzeptiere ich ja auch wie andere leben und mische mich nicht ein.

Kann das sein? Manchmal unterschätzt man den Druck von außen.
 
  • #113
Das OD suggeriert einem nur Auswahl. Ich versuch es mal zu erklären:
Man muss einfach viel zu viel herausfiltern und da bleibt kaum was übrig!

- Sexsucher (Ons)
- Verheiratete/anderweitig Gebundene
- Affärenhansel oder die Freundschaft + Fraktion
- Egopusher, die telefonieren oft ganz gerne aber treffen sich nie
- Fetischsucher
- Männer die einem eben einfach nicht gefallen oder unsympathisch sind
Ich habe immer das starke Gefühl, dass es für Frauen beim OD schwieriger ist.
Ich habe da tatsächlich noch sehr wenige derart „unseriöse“ oder „seltsame“ Frauen getroffen. Klar, es passt natürlich nicht mit jeder, aber das sind dann nicht derart tiefsitzende charakterliche Aspekte. Eher schon viele, die in schwierigen Situationen stecken, aus denen ich sie auch nicht „retten“ kann, welche eine Beziehung zu stark belasten würden.

Mein persönliches Problem mit OD ist eher, dass ich es zu bereitwillig versuchen möchte, wenn mir eine Frau sympathisch ist und gefällt. Da ist RL mit seiner größeren „Unverbindlichkeit“ der ersten Treffen für mich schon besser.
 
  • #114
Und genau das gleiche erlebe ich bei meiner Freundin gerade, sie hat so einen lieben Mann , der ihrer Seele echt gut tun würde, ja wenn er nicht immer Fremdgehen würde

Das schließt sich doch aus.
Anscheinend tut der Mann trotz seines Fremdgehens ihrer Seele gut.
. Es ist jetzt gerade das 5 mal in 4 Jahren und sie ist am Boden zerstört und weiß nicht wie sie das aushalten soll. Anderseits hat dieser Mann aber auch so viele schöne Seiten, das sie sich nicht entscheiden kann.

Ihr Leid ist nicht groß genug.

rlich kann man sich trennen, wenn ein Mann nur schlecht zu einen ist, aber meist ist es doch eher, wie in diesen 2 Beispielen beschrieben. Wie findet man zu seinen innersten um zu entscheiden, ob eine Trennung besser ist oder ein zusammenbleiben?

Fremdgehen heißt kein Respekt. Anscheinend braucht sie auch keinen, wenn sie in der Beziehung bleibt.

Kein Mensch hat entweder nur gute oder schlechte Seiten. Auch ein Ar.... kann liebevoll sein und einem seine Liebe schenken. Jeder Mensch hat aber seine Grenzen, sobald die überschritten werden, trennt man sich.
 
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