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Gast

  • #1

Wann kann man ein Bekenntnis vom Partner erwarten ?

Wann kann man vom Partner erwarten, dass er sich commited/bekennt?
Dass man die Frage stellen kann:" zusammenziehen? wann? mittelfristig? langfristig?!
Dass man den Eltern vorgestellt wird?
Dass man zu offiziellen Veranstaltungen mitgenommen wird?
Dass man in der Öffentlichkeit und im Freundeskreis vorgestellt wird:" das ist meine Freundin!"

Nach 6 Monaten, 12 Monaten, 4 Wochen?

Über Eure Meinungen würde ich mich sehr freuen!

w40
 
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Gast

  • #2
zusammenziehen : 2 - 3 Jahre
Eltern : so nach 3 Monaten
Veranstatungen : 2 - 3 Wochen
Freunde : 2 - 3 Wochen
 
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Gast

  • #3
Es gibt dazu keine allgemeinverbindlichen Aussagen - oder hast du noch nie in einer längern Partnerschaft gelebt?!?

Du solltest mit 40 wissen, dass das Vorstellen bei den Eltern sicherlich keinen Vorrang hat, das Zusammenziehen sollte ebenfalls erstmal warten können. Sind Kinder aus ersten Ehen vorhanden, sieht die Sache nochmals anders aus. Man kann sich kennenlernen, gemeinsam Urlaub machen, nach ein paar Monaten auch mal Freunde oder wenn unbedingt notwendig Eltern kennen lernen. Offizielle Veranstaltungen wie Firmeneinladungen usw. würde ich auch langsam angehen und lieber einen Monat länger warten, als dann vor den plötzlichen Trümmern der Liebelei zu stehen und aller Welt erklären zu müssen - oh, das WAR meine Freundin/mein Freund.

Und erwarten kann du garnichts! Wer bereits solche Erwartungshaltungen stellt, sollte besser keine Beziehung eingehen, denn dann schrauben sich deine Erwartungshaltungen ins Unendliche und er kann/will sie garnicht bedienen. w/42
 
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Gast

  • #4
Schwierig - da gibt es auch keine allgemein gültigen Regeln.

Persönlich würde ich sagen:

Zusammenziehen: 1 - 2 Jahre (je nach nachdem, ob Kinder vorhanden sind oder nicht)

Eltern: 3 - 6 Monate

Veranstaltung: 2 - 4 Wochen (Event, Konzert, Party - Firmenveranstaltung, da etwas länger warten)

Freunde: 4 - 6 Wochen

Angaben: ohne Gewähr.

w
 
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Gast

  • #5
Die Frage ist doch vielmehr: ab wann ist man überhaupt "zusammen"? Wenn man das erste Mal gemeinsam zu Freunden geht? Wenn einer den anderen dort als "mein Freund / meine Freundin" vorstellt? Wenn man zum ersten Mal gemeinsam als Gastgeber auftritt (das wäre meine Lieblings-Definition)? Oder wenn die Familie, vorrangig die Eltern, "eingeweiht" werden?
 
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Gast

  • #6
@#4

Na, wenns um 'gemeinsam Gastgeber' geht, wäre ich ja immer noch Single - lebe in einer FB und wir haben zwar schon für seine ihn besuchenden erwachsenden Kinder gekocht, aber die sind dort (gefühlt) noch eher zuhause als ich ...
Ich bin mit einem Mann zusammen, wenn ich mit ihm schlafe. Das ist das Exklusivste, was ich anzubieten habe, der größte Vertrauens- und Liebesbeweis. Was meine Eltern dazu sagen, interessiert mich nicht die Bohne ;-)

Ich glaube, mit steigendem Lebensalter hat das Vorgestelltwerden, sei es Familie oder Freunde, nicht mehr diese Relevanz. Zusammenziehen findet ebenfalls, wenn überhaupt, unter anderen Vorzeichen statt. Man muss schon andere Signale auffangen, um das Bekenntnis des anderen zu verstehen.
(w,40)
 
  • #7
Dass man die Frage stellen kann:" zusammenziehen? wann? mittelfristig? langfristig?!
Beide Partner sollten diesen Wunsch gemeinsam entwickeln und natürlich darf man drüber jederzeit sprechen, nicht nur dann, wenn es akut bevorsteht.

Ungefähr nach 2 - 4 Monaten, je nach dem wie die Feste fallen. Ich finde konstruiertes, quasi erzwungenes Vorstellen als unschön. Besser es ergibt sich einfach so, weil man dort abholt oder vorbeibringt oder man eben zu einer Feier eingeladen wird (Geburtstage, Ostern, Advent, ...). Ich finde diesen Punkt aber ziemlich unwichtig und würde es nicht forcieren, sondern eher in beiden Richtungen geduldig sein. Sollten die Eltern weiter entfernt wohnen, so ergibt es sich möglicherweise ein ganzes Jahr nicht. Also da kann ich abwarten... in beiden Richtungen.

Dass man zu offiziellen Veranstaltungen mitgenommen wird?
Das hängt stark davon ab, wie offiziell hier offiziell gemeint ist. Auf Betriebsfeiern oder formalen Anlässen würde ich nur wirklich feste Partner mitnehmen, also eher > 12 Monate, wenn das denn überhaupt sein muss. Auf Hochzeitseinladungen darf man aber traditionell mit männlicher Begleitung (und umgekehrt) kommen, auch wenn die Beziehung noch lockerer ist. Sollte so etwas zufällig stattfinden, darf man durchaus auch schon nach 2 Monaten mitgenommen werden.

Dass man in der Öffentlichkeit und im Freundeskreis vorgestellt wird:" das ist meine Freundin!"
Auf harmlosen, privaten Partys eigentlich ab sofort, also ab dem zweiten Monat etwa. Sobald man Sex zusammen hat und sich gegenseitig als Partner sieht, kann man auch anfangen, die Freunde kennenzulernen. Wer geht alleine auf eine Party, wenn er einen Partner hat? Das gehört doch dazu!
 
  • #8
Du kannst sogar schon sehr früh die Eltern kennen lernen und es ist dennoch kein Bekenntnis.
Eben weil manche damit einfach lockerer umgehen und nicht solche Zahlen im Kopf haben ab wann man was macht.

Ich kann den Mann mit auf eine Party nehmen und dennoch sehe ich ihn noch nicht als meinen Partner.
Sowas kann man nicht pauschalisieren,weil es immer individuell ist.
Und im freundeskreis sage ich doch nicht:"Das ist mein Freund".!
Die wissen dann schon was Phase ist,weil sie mich kennen,und der Mann weiß dann auch was sache ist,weil ich es zeige.
Über sowas habe ich noch nie nachgedacht,und es wurde auch nicht direkt darüber gesprochen.
Was das zusammen ziehen betrifft,man spürt doch wenn die Zeit reif ist für eine Veränderung,man redet ja auch miteinander und erkennt daran inwiefern der andere dich mit einbezieht.
 
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