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  • #1

Wann muß Schichtdienst erwähnt werden?

Wann würdet Ihr erwähnen, daß Ihr im Schichtdienst arbeitet? Muß man das im Profil erwähnen, sofern die Berufsbezeichnung keinen Rückschluß zuläßt? Sollte man es in Mails erwähnen oder erst bei einem Treffen? Wann ist der richtige Zeitpunkt?

Ich kann mir vorstellen, daß Schichtdienst für einen nicht schicht-arbeitenden Menschen erstmal nicht so positiv besetzt ist. Allerdings ist es in meinem konkreten Fall so, daß ich meinen Schichtplan zum einen für das komplette Jahr im Voraus kenne und nur minimale Abweichungen auftreten (z.B. Krankheitsvertretung), zum anderen habe ich nicht mehr als 3-4 Nächte pro Monat Dienst und die Tag-Schichten gehen üblicherweise entweder von 6.00 - 14.00 Uhr oder von 14.00 - 22.00 Uhr. Außerdem habe ich nach jedem Schichtblock (zwischen 4 und 7 Tage) mindestens drei Tage komplett frei.

Abgesehen davon werde ich diesen Job nach jetzigem Stand noch maximal 3-4 Jahre machen und dann wieder in eine 5-Tage-Bürowoche gehen (dieser berufliche Ausflug eröffnet mir im Unternehmen neue Chancen).

Wie ist das für Euch, speziell die Damen: könnt Ihr mit sowas leben oder seht Ihr einzelne/mehrere Dinge als k.o.-Kriterium beim Aufbau einer Beziehung?

m/31
 
  • #2
Im Profil hat so eine Information eigentlich nichts zu suchen. Du solltest es aber erzählen, sobald Du merkst, dass eine Frage in die Richtung geht, und meistens unterhält man sich ja spätestens beim ersten Date über Beruf und Job. Viel früher muss man das wohl nicht erzählen.

Schicht-, Not- und Wochenenddienst empfinde ich als beziehungsfeindlich und wirklich sehr belastend. Ich würde es versuchen zu vermeiden, will es aber nicht als Ausschlusskriterium definieren, sondern eher als deutlichen Nachteil. Wenn alles andere sehr gut passte und die Perspektive auf normale Arbeitszeiten besteht, wäre das vielleicht akzeptabel.
 
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  • #3
Kommt auf den Beruf an, aber an sich kein Problem, solange Du Deine "Schichten" nicht ausschliesslich am WE hast. Wenn Schichtenarbeiten für Dein Beruf typisch ist, kann auch die Dame danach fragen, wenn es sie interessiert. Sonst würde ich es beim ersten small-talk über den Beruf kurz erwähnen.
 
  • #4
DA ich gelernte Krankenschwester bin, ist Schichtdienst für mich Normalität und auch wenn einige dies als Familienfeindlich bezeichnend, so ist es gerade mit Kindern durch den Schichtdienst erheblich leichter die Kinderbetreuung zu regeln, wenn man als Eltern das Kind so viel wie möglich alleine betreuen will. Wenn du merkst, dass es ernster wird, dann spricht man über Job und Arbeitszeichen. Zu früh würde ich da nicht drüber reden, vor allem wenn der Job zeitlich begrenzt ist. Was machst du denn wenn aus deinem Beruf der Schichtdienst nicht hervor geht?
 
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  • #5
Ich glaube,wenn du im Schichtdienst um einiges mehr "Kohle" mit nach Hause bringst,als im 5 Tage Bürodienst-dann werden damit die wenigsten Frauen Probleme haben.Geld rangiert nicht nur bei den Damen vor dem Status-vorrausgesetzt man darf es mit ausgeben!

m49
 
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  • #6
@4 - Dicht daneben ist auch vorbei!

Aus früherer Erfahrung mit einem Schichtarbeiter, wäre mir das 'mehr' in der Lohntüte nicht so wichtig, wie die Tatsache, Wochenenden und Feiertage auch mit Partner verbringen zu dürfen.
Ich hätte keine Lust mehr, mehr oder weniger den Schichtrhythmus meines Partners mitleben zu müssen - wozu es kommt, wenn man miteinander eine Beziehung eingeht.
 
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  • #7
@4 - mir wäre es egal, ob ein Mann durch seinen Schichtdienst mehr Kohle nach Hause bringt. Ich persönlich hätte mit einem Partner im Schichtdienst dauerhaft ein Problem.

w
 
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  • #8
Wenn sich Sympathie zeigt und näheres Interesse würde ich es im Gespräch erwähnen. Meine Mutter war Krankenschwester und ihre Dienste waren bei uns in der Familie nicht immer einfach. Mein Vater konnte damit nicht umgehen.
Also wäre es für mich etwas vertrautes und gleichzeitig stressiges, also ein Punkt über den ich bei einem Partner nachdenken würde.
 
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