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  • #31
da es für mich sehr wichtig ist, dass man auch im Bett harmoniert. Ohne das kann ich mir eine Beziehung nicht vorstellen.
Auf diese Weise entgehen Dir alle Männer, für die unverbindlicher Sex eigentlich nicht vorstellbar ist, für die Sex ausschließlich in den Rahmen einer Beziehung gehört, die sich – auch wenn sie, um nicht schon im Vorfeld erotisch durchzufallen, auf den Wunsch der Frau nach einer „Probefahrt” eingehen – unter solchen Bedingungen völlig anders verhalten würden als im späteren liebevollen Umgang miteinander.
 
W

wahlmünchner

  • #32
...
dass wenn überhaupt es die Frauen sind, die frühen Sex verurteilen.
.
Naja, da stehen jetzt einige viel differenzierte Aussagen in den Texten.Wenn das deine Erkenntnis ist hast du nicht sehr aufmerksam gelesen, oder willst auch einfach nur hören: Nein mach ruhig.
Kannst du ja auch.
Du machst dann deine eigenen Erfahrungen mit dem Thema. Keiner wird dich hier deswegen verurteilen.
Ob es dir letztendlich gut getan hat und warum musst und wirst du selbst heraus finden.
Ich persönlich kenne wenig Geschichten von Männern, die schlechte Erfahrungen mit frühem Sex machten ( ist ja klar. Das Ende des Sexes ist ja auch fast immer durch den Mann definiert und somit er fast immer gekommen)
Dafür kenne ich sehr viele Frauen die dann retroperspektiv den frühen Sex als schlechte Idee bewerteten und das in Zukunft lassen.
 
  • #33
Liebe Fragestellerin, lies dir noch einmal ganz genau den Beitrag #13 von gast_xy durch, dann ist dir klar, warum das Warten mit Intimitäten besser ist. Frauen verachtende Männer wie ihn, die sich obendrein als grottenschlechte Liebhaber outen, braucht keine Frau, oder? Nein, ich bin kein frustrierter Dauersingle, sondern verheiratet.
 
W

wahlmünchner

  • #34
Ich würde aber nicht darauf warten, dass der Mann mir eine Beziehung "zusichert". L
Wie ist denn das bei Frauen, die sich durch Sex verlieben: könnt ihr euch NUR durch Sex verlieben?
Es geht doch nicht ums Zusichern einer Beziehung sondern um die Art und Weise wie man sich Nahe kommt. Wenn man sich mehrmals gesehen und gesprochen hat können Gefühle entstehen. Meiner Meinung nach ist es etwas was im Fluss ist und nicht einfach Zack, bumm da.
Körperliche angenehme Nähe löst bei mir Verliebtheit aus über eine Zeit. Sex wirkt wie ein Katalysator und ich bin völlig benebelt.
Es lohnt sich einfach einen Menschen in verschiedenen
Alltags-Situationen ( beim Sport, essen..mit anderen, im Umgang mit Kellnern, Servicemitarbeitern etc , beim Anschauen von irgendetwas..usw) zu erleben und zu hören. Viele Männer erzählen, das sie eine Beziehung wollen, doch sie verhalten sich nicht so. Das Interesse bleibt oberflächlich, die Bereitschaft sich wirklich kennenlernen zu lassen ist gering.
Nur weil man 3 Abende mit einem attraktiven Menschen am Tisch gesessen ist und es gekribbelt hat muss man doch nicht miteinander schlafen?
Es gibt genug Vorstufen der körperlichen Annäherung.
Und das tatsächliche Gerammel ist doch verdammt ähnlich.
Wenn mir die Küsse, die Berührungen, die Art angefasst zu werden nicht gefällt und der Mann nicht in der Interaktion mit mir harmoniert, verliebe ich mich nie.
Dann hab ich aber auch kein Interesse am Sex. Wenn das aber passt und der Sex dann gut ist, dann will ich nicht noch Wochen in der Ungewissheit leben ob er sich eventuell auch mal verliebt. Vor allem wenn man ehrlich ist:
Wo ist man denn in der Kennenlernphase nach dem ersten Sex, wenn dieser gut war beim nächsten mal?
Richtig: Im Bett
Und plötzlich stagniert das Kennenlernen, weil die gemeinsame Zeit mit Sex verbracht wird.
Tja nur verlieben sich Männer nicht alleine deshalb weil der Sex so toll ist
Da liegt das Problem.
Dann stellt man fest, das man seit Monaten Sex hat und verliebt ist ohne zu wissen was das nun sein soll und ist in einer Affaire.
So ist es mir passiert und auch vielen andern Frauen. Ohne den Sex, hätte ich weniger benebelt erkannt: den will ich gar nicht.
Die Erkenntnisse die ich über den Sex von einem Mann bekomme sind nicht relevanter als die die ich übers Knutschen und Kuscheln bekomme
Also warum sich freiwillig in Gefahr und Leid bringen?
 
  • #35
Wenn (oder wem) das berühmte "Kribbeln" ausreicht, um Sex zu haben, dann ist doch eigentlich schon alles klar. Das ist so wie Hunger haben und essen. Eine Frau darf das natürlich analog so sehen - aber sie wäre mit mir niemals kompatibel und müsste sich halt einen genauso tickenden Mann suchen. Eigentlich ganz einfach, oder?

Ich hoffe nur, Du fühlst Dich jetzt nicht "verurteilt". Nur, weil ich als Mann auch das Recht habe und wahrgunehmen wage, bei der Wahl meiner Lebenspartnerin Kriterien zu haben...
 
  • #36
Wenn du einen Mann erwischt hast, der nicht die erste Nacht der tolle Hengst ist, so kannst du ihn dazu anleiten, einer zu werden.

Das könnte man sicherlich, es stellt sich nur die Frage, ob Frau das will. Ab einem gewissen Alter habe viele schlicht keine Lust mehr, den Lehrer spielen zu müssen. Denn das heißt automatisch, das man selber erstmal für eine längere Zeit Abstriche machen müsste, bis der Lerneffekt eintritt und eine ähnliche Basis vorhanden ist. Hätte ich keine Lust zu....
 
  • #37
Mein Tip: Wer gut miteinander reden kann, der kann auch gut miteinander lieben.......
1.Einfach reden, über Gott und die Welt, Hobbys, Politik, Fussball, Mode, Bücher, Essen, Einkaufen, Ost-West-Problem, Nord-Süd-Problem usw
2.Nach Hause gehen, jeder für sich und mal eine Nacht drüber schlafen.
3.Irgendwas wird schon passieren, dann könnte man ja etwas essen gehen. Jeder zahlt für sich. Reden, reden, reden,
Nach Hause gehen, jeder für sich
4.Die Spreu trennt sich, für die Flachbohrer bist Du zu kompliziert, die melden sich nicht mehr.
5.Irgendwas passiert schon, vielleicht Kino und danach wieder reden, reden.
6. Also der Mann, der da noch auf der Plattform steht, mit dem kann man auch über eine Brücke gehen oder neue Bettwäsche überziehen.
7. Weiter reden, reden, reden, Flirten ist wie Ball spielen, wer monologisiert, der fängt keinen Ball
8. Wer dann noch nicht küssen will, der ist dann hier im Forum falsch.
9. Für`s Protokoll: Keine Garantie auf Erfolg, jedoch habe ich mit dieser Strategie viele kluge, redegewandte, gut aussende Männer kennen gelernt und durch den langen und intensiven Austausch einige Vertraute. Der Mann fürs Leben war nicht dabei. Das ist aber wieder eine andere Geschichte :)
 
  • #38
Naja, da stehen jetzt einige viel differenzierte Aussagen in den Texten.Wenn das deine Erkenntnis ist hast du nicht sehr aufmerksam gelesen, oder willst auch einfach nur hören: Nein mach ruhig.
Kannst du ja auch.
Du machst dann deine eigenen Erfahrungen mit dem Thema. Keiner wird dich hier deswegen verurteilen.
Ich habe mir alle Beiträge genau durchgelesen und fand jeden erhellend und habe darüber nachgedacht. Nochmals vielen Dank!
Negative Bewertungen zu frühem Sex kamen ausschließlich von Frauen (platt, billig, Frau bietet sich an, Frau ist nicht sensibel und sensitiv), darum mein Kommentar. War aber ausschließlich feststellend gemeint. :)
 
  • #39
Dafür gibt es einfach keine Standardantwort.

So wie jede/r generell unterschiedlich beim Thema Sexualität ist - die Diskussion gab es hier auch schon - so eben auch beim Thema erstes Mal mit der/dem neuen Partner/in. Wer Sexualität mit Intimität gleichsetzt, Gefühle, Vertrauen benötigt, lässt sich sicher mehr Zeit als jemand, für den ONS üblich ist - das ganz ohne Wertung.

Es gibt kein richtig / falsch - es muss für beide stimmig sein. Den richtigen Zeitpunkt für sich selbst spürt man - wenn es stimmig ist, sind Regeln, Anzahl Dates... völlig beliebig.

Gute, befriedigende Sexualität kann zwar schon beim ersten mal stattfinden, aber entsteht m.E. nach erst richtig mit zunehmenden Kennenlernen und Vertrauen. Dafür braucht es Zeit und es ist ja auch schön, die eigene individuelle Paarsexualität gemeinsam zu entwickeln.
Der Partner ist ja nicht beliebig austauschbar.
 
M

Mooseba

  • #40
Also man sollte sich schon einige Monate gedulden, auch wenn beide heiß aufeinander sind. Genussverzicht ist ein fester Bestandteil des Erwachsenseins.
 
  • #41
Männer verlieben sich eben nicht durch Sex, liest man doch hier ständig, auch hier in den Beiträgen.

Einer schrieb doch, er warte nicht auf die Favoritin, wann die Sex möchte, sondern geht dazwischen mit anderen in die Kiste.

Sorry, wen wundert es da, das manche Frauen sexuell "dicht" machen. Welche Frau auf ernsthafter Partnersuche mit Zukunft und Gemeinsamkeit inkl. Treue, will einen Vielvögler???

Dieser geht auch während einer Beziehung mal mit anderen in die Kiste, denn Flaute oder Probleme hält der nicht durch und nicht aus.

Wenn Männer ihre Sexualität verschleudern, verschleudern sie auch ihren Charakter, den sie ohnehin nicht haben, sorry, aber solche Typen sind nichts wert und sollten besser Single bleiben inkl. Dauerabo im Swingerclub.
 
  • #42
Aus meiner männlichen Sicht ist es mir außerordentlich egal, ob eine Frau meint, eine bestimmte Zeit verstreichen lassen zu müssen, bis sie den ersten Geschlechtverkehr zulässt. ...
Ich finde es irgendwie niedlich, wenn Frauen zu denken scheinen, sie hätten in puncto Sex die absolute Entscheidungshoheit...
.
Jeder Mensch - ob Mann oder Frau - hat die Entscheidungshoheit über seine Sexualität. Das hat mit niedlich nichts zu tun, es ist hierzulande gesetzlich verankert. Es soll auch Männer geben, die sich viel Zeit lassen und ausschließlich mit Frauen ins Bett gehen, in die sie verliebt sind. Was Ihnen nun "außerordentlich egal" ist oder nicht, muss niemanden interessieren.
 
  • #43
Welche Frau auf ernsthafter Partnersuche mit Zukunft und Gemeinsamkeit inkl. Treue, will einen Vielvögler???

Dieser geht auch während einer Beziehung mal mit anderen in die Kiste, denn Flaute oder Probleme hält der nicht durch und nicht aus.

Wenn Männer ihre Sexualität verschleudern, verschleudern sie auch ihren Charakter, den sie ohnehin nicht haben, sorry, aber solche Typen sind nichts wert und sollten besser Single bleiben inkl. Dauerabo im Swingerclub.
Das sehe ich genauso! Wenn @gast_xy (oder andere Männer auch) keine Zeit und Geduld darin investiert, die Frau besser kennenzulernen, welche sich eine ehrliche, harmonische und treue Partnerschaft wünscht, dafür aber die Wartezeit mit anderen Frauen im Bett versüsst, die andere aber trotzdem datet, um am Schluss dran zu kommen, disqualifiziert sich als ernstzunehmender Partner! Ihre Zurückhaltung missverstehen sie als Taktik aber verstehen es nicht als Vorsicht, Angst und noch fehlendes Vertrauen.

Sollte das eine Frau erfahren dann wird sie denn man hoffentlich in den Wind schiessen, denn dann stellt sich automatisch die Frage, wenn eine Frau mit einem solchen Mann eine Familie gründen möchte: "wenn er kein Verständnis für meine Zurückhaltung hatte und, dass ich ihn besser kennen lernen wollte aber stattdessen Sex mit anderen Frauen hatte, wie wird es erst recht sein, wenn ich mal drei Wochen Grippe habe eine andere Erkrankung bekommenoder wenn ich schwanger bin? Dann wird der auch sich nicht gedulden und Verständnis haben können, sondern sich die nächste Frau suchen für seine sexuellen Bedürfnisse."

Wenn du @FS selbst sehr früh erfahren möchtest, ob es sexuell mit dem Mann harmoniert und ob es sich lohnt mit ihm, eine Beziehung einzugehen, so musst du auch immer damit rechnen, dass der Mann genau das gleiche möchte, dass er dich später - selbst wenn es harmoniert - dich schnell für eine andere austauscht, wenn du mal Grippe hast. Denn ihm ginge es genauso nur darum, schnell zu erfahren, wie du sexuell tickst und, ob es sich lohnt in dich zu investieren. Die Männer sagen fast nie nein zu schnellem Sex und sagen aber genauso schnell tschüss, denn sie bekamen, was sie wollten.
 
  • #44
Jeder Mensch - ob Mann oder Frau - hat die Entscheidungshoheit über seine Sexualität.
Ja, richtig, allerdings sind in die hier diskutierte Sexualität zwei Personen involviert, mithin hat keiner von beiden die alleinige Entscheidungshoheit, sondern es bedarf zuerst einer gewissen Mediation. Beiden Seiten steht hierbei das Druckmittel zur Verfügung, die Sache bei nicht ausreichender Würdigung der eigenen Interessen platzen zu lassen.

Will heißen: will nur einer von beiden Sex, kann der andere entweder mitgehen oder das Risiko eingehen, daß die Verbindung zerbricht. Oft ist es der Mann, der zuerst will, der umgekehrte Fall ist aber genauso denkbar. Mithin ist die „Entscheidungshoheit” sehr oft auch eine Sache der Abwägung eventueller Konsequenzen.
 
  • #45
Jede Frau mit der ich länger zusammen war, wollte nach wenigen Wochen Sex. Meist zwischen dem 2. - 5. Date. Ich bin ein sehr sexueller Mann. Sex ist toll aber keine so besondere Sache. Ich sitze da also nicht die ganze Zeit und denke 'omg...wann kann ich endlich mit ihr schlafen.'

Merke ich allerdings, dass eine Frau da ein gewaltiges Thema draus macht, sehr unsicher und ängstlich ist, dann passten diese Frauen auch auf anderen Ebenen nicht zu mir. Ich war noch nie mit einer Frau zusammen, die Monate lang warten wollte. Bin da auch bei der FS.

Ich muss mit einer Frau harmonieren. Sex gehört dazu. Sex und leidenschaft katapultiert das ganze auch auf eine sehr viel intimäre und auch offenbarende Ebene. Es ist einfach Teil des Kennenlernens.

Wenn ich nicht weiss, wie eine Frau ist, wenn sie sich fallen lässt und total sie selbst ist, sich selbst und mich erlebt...wenn diese körperliche/emotionale/sexuelle Komponente fehlt, dann habe ich sie noch nicht kennengelernt. Zumindest der Teil fehlt, der mir überhaupt sagt, ob wir zusammen auf einer Mann-Frau Ebene harmonieren.

Ich stehe auch auf selbstbewusste Frauen, die eine gesunde Beziehung zu sich, ihren Emotionen, ihrem Körper und ihrer Sexualität haben.

Frauen die zu viel Angst vor gesellschaftlicher Verurteilung, Angst vor Sex und und und haben würden nicht zu mir passen.
 
  • #46
@low submariono:
Es ist nicht ganz untypisch, dass fast alle, die hier von frühem Sex schreiben oder sogar beinahe schwärmen, zwar behaupten, dass sie so feststellen könnten, ob es überhaupt passt - aber das schon sehr oft festgestellt haben, ohne dass es gehalten hätte. Ganz überdurchschnittlich häufig führt diese Strategie zu sehr vielen eher kurzzeitigen Beziehungen - sie repräsentiert damit ein Muster, das sich von dem einer Orientierung hin zu möglichst einer (oder jedenfalls wenigen), dafür aber idealerweise lebenslangen Partnerschaft doch sehr unterscheidet.

Das ist einer von mehreren Gründen, weshalb ich Menschen, die Wert auf eine dauerhafte exklusive Partnerschaft legen, nicht zu diesem Muster raten kann - und mehr noch, weshalb diese in der Tendenz gut beraten sind, andere Menschen mit jenem Muster nicht als besonders aussichtsreiche Partnerschaftskandidat(inn)en zu betrachten. Logisch: wer sowieso nicht an dauerhafte Partnerschaften glaubt, für den (/die) ist das wenig relevant.
 
  • #47
Jede Frau mit der ich länger zusammen war, wollte nach wenigen Wochen Sex. Meist zwischen dem 2. - 5. Date. Ich bin ein sehr sexueller Mann. Sex ist toll aber keine so besondere Sache. Ich sitze da also nicht die ganze Zeit und denke 'omg...wann kann ich endlich mit ihr schlafen.'

Merke ich allerdings, dass eine Frau da ein gewaltiges Thema draus macht, sehr unsicher und ängstlich ist, dann passten diese Frauen auch auf anderen Ebenen nicht zu mir. Ich war noch nie mit einer Frau zusammen, die Monate lang warten wollte. Bin da auch bei der FS.

Ich muss mit einer Frau harmonieren. Sex gehört dazu. Sex und leidenschaft katapultiert das ganze auch auf eine sehr viel intimäre und auch offenbarende Ebene. Es ist einfach Teil des Kennenlernens.

Wenn ich nicht weiss, wie eine Frau ist, wenn sie sich fallen lässt und total sie selbst ist, sich selbst und mich erlebt...wenn diese körperliche/emotionale/sexuelle Komponente fehlt, dann habe ich sie noch nicht kennengelernt. Zumindest der Teil fehlt, der mir überhaupt sagt, ob wir zusammen auf einer Mann-Frau Ebene harmonieren.

Ich stehe auch auf selbstbewusste Frauen, die eine gesunde Beziehung zu sich, ihren Emotionen, ihrem Körper und ihrer Sexualität haben.

Frauen die zu viel Angst vor gesellschaftlicher Verurteilung, Angst vor Sex und und und haben würden nicht zu mir passen.

Schöner Beitrag, das unterschreibe ich so. :)
Das ging mir heute auch durch den Kopf, dass Sex für mich eigentlich nicht so eine einschneidende Sache sondern Teil des Kennenlernens ist. Und mit den Männern, mit denen es passte, passte es auch ansonsten, das fließt dann.
 
  • #48
Wenn du @FS selbst sehr früh erfahren möchtest, ob es sexuell mit dem Mann harmoniert und ob es sich lohnt mit ihm, eine Beziehung einzugehen, so musst du auch immer damit rechnen, dass der Mann genau das gleiche möchte, dass er dich später - selbst wenn es harmoniert - dich schnell für eine andere austauscht, wenn du mal Grippe hast. Denn ihm ginge es genauso nur darum, schnell zu erfahren, wie du sexuell tickst und, ob es sich lohnt in dich zu investieren. Die Männer sagen fast nie nein zu schnellem Sex und sagen aber genauso schnell tschüss, denn sie bekamen, was sie wollten.

Das finde ich nicht logisch. Ich bin ein zutiefst treuer Mensch und der Wunsch, in der Beziehungsanbahnung auch die sexuelle Kompatibilität herauszufinden, lässt meines Erachtens keinesfalls darauf schließen, dass man dann in der Beziehung weniger verbindlich ist und den anderen schnell austauscht, wenn wegen irgendwelcher Gründe die Sexualität für eine Zeit weniger/nicht stattfindet. Habe ich bei noch keinem Mann so erlebt. :)
 
  • #49
Das finde ich nicht logisch. Ich bin ein zutiefst treuer Mensch und der Wunsch, in der Beziehungsanbahnung auch die sexuelle Kompatibilität herauszufinden, lässt meines Erachtens keinesfalls darauf schließen, dass man dann in der Beziehung weniger verbindlich ist und den anderen schnell austauscht, wenn wegen irgendwelcher Gründe die Sexualität für eine Zeit weniger/nicht stattfindet. Habe ich bei noch keinem Mann so erlebt. :)
Auch wenn es unlogisch klingt, doch im Grunde genommen scheitern die meisten Beziehungen gerade an der fehlenden, schlechten oder unregelmässigen Sexualität. Das ist soviel ich weiss sogar das Streitthema Nummer eins und danach kommen die Finanzen. Warum gibt es sonst Männer, die fremdgehen? Hätten sie eine erfüllende und befriedigende Sexualität, so hätten sie keinen Grund fremd zu gehen Frauen auch - wenn auch statistisch betrachtet weniger.

Das ist auch der Grund, weshalb bei sexuellen Durststrecken, wie zum Beispiel Schwangerschaft das Risiko, dass eine Frau betrogen wird, um das zweifache ansteigt und nach der Geburt der Kinder, wenn sie klein sind. Sehr viele Männer fühlen sich vernachlässigt, weil die Mutter sich hauptsächlich ihrem Kind widmen muss. Und ich denke, ein Mann, welcher in der Kennenlernenphase es kaum erwarten konnte Sex zu bekommen, wird es sehr schwer haben, wenn die Frau schwanger ist, das Kind auf die Welt gekommen ist oder wenn sie krank wird.
Meine Schwester wurde während der Schwangerschaft offensichtlich betrogen ohne, dass sie es ihm nachweisen konnte.

Es gibt auch eine Studie darüber, die das belegt und man kann sie ergoogeln. Und auch hier im Forum kann man Fragen zum Thema finden.
 
  • #50
der Wunsch, in der Beziehungsanbahnung auch die sexuelle Kompatibilität herauszufinden, lässt meines Erachtens keinesfalls darauf schließen, dass man dann in der Beziehung weniger verbindlich ist
Der Punkt ist: wer mit einem nur flüchtig bekannten Menschen Sex haben kann (ich könnte es nicht), dem bieten sich viel viel mehr Gelegenheiten als einem, dessen Wunsch nach Sex erst nach vielen Tagen und Wochen der Bekanntschaft aufkeimt. Das muß nicht bedeuten, daß der eine weniger treu ist als der andere, er hat nur eine natürliche Hemmschwelle weniger. Sexuelle Kompatibilität ließe sich beim zweiten Typ in dieser frühen Phase übrigens gar nicht sinnvoll analysieren, wegen fehlender Vertrautheit.
 
  • #51
Hallo Natali5,
Ich gehe mal davon aus, dass du mit Sex Coitus meinst.
Wenn für Dich alles gut läuft, dann mach so weiter. Ich kann Dir nur von mir berichten.

Für mich ist Sex etwas sehr Persönliches. Der Mann sieht beim Sex meine intimsten Körperstellen und meinen entgleisten Gesichtsausdruck und hört mich in sehr persönlichen Momenten. Ich will das nicht jeden Hinz und Kunz zeigen.

Wenn jemand meint, ich müsste jetzt jeden Hinz und Kunz meine privateste Seite zeigen, weil ich die Pille nehme und eine moderne Frau bin, ist das dessen Problem. Das ist mein Recht und meine Pflicht für mich, auszuwählen und zu entscheiden, mit wem ich Sex habe. Für mich wäre es wahllos, wenn ich ohne Auswahl und Entscheidung mit jeder Bekanntschaft Sex hätte.

Ich nehme für mich in Anspruch, dass der Mann von mir beeindruckt sein soll, bevor wir Sex haben. Einen Mann, der wahllos mit jeder Frau Sex hat, ohne sie vorher ein wenig kennen gelernt zu haben, will ich nicht.

Der Mann, mit dem ich Sex mache, muss etwas Besonderes für mich sein. Ob er etwas Besonderes ist, kann ich bei den ersten Treffen nicht beurteilen. Das Abwarten ist aber von mir kein taktisches Hinhalten oder so etwas, sondern ich habe mich noch nicht entschieden, ob ich ihn so nahe ranlassen will. Wenn das jemandem zu zickig ist, zeigt es, dass er von mir auch nicht beeindruckt war.

Nach Treffen kann ich die Zeitspanne nicht einteilen, weil es auch darauf ankommt, ob man sich vorher schon kennt, wie lange und intensiv die Treffen sind, was man unternimmt usw.

Ob man sich körperlich anziehend findet, weiß man schon sehr früh. Die körperliche Anziehung ist für eine Beziehung ein wichtig.
Ich weiß nicht, wie es Dir damit geht. Ich habe in meinem Leben schon viele Männer gesehen, die ich körperlich attraktiv gefunden habe. Ich denke da an manche tollen Helden der Nacht, die bei Tageslicht gesehen einfach im Leben gescheitert und suchend sind. Weil ich weiß, dass mich der erste Eindruck täuschen kann und meine Lenden nicht immer die besten Entscheidungen treffen, lasse ich mir mit einer Entscheidung ein wenig Zeit.

Ich finde die Vorstellung merkwürdig und phantasielos, dass Sex dem Coitus entspricht. Gerade ein guter Liebhaber (m/w) wird neben dem Coitus viele Möglichkeiten finden. Beim Kennenlernen kann körperlich werden, ohne aufs Ganze zu gehen und dabei schauen, ob es sich gut anfühlt.
 
  • #52
Und mit den Männern, mit denen es passte, passte es auch ansonsten, das fließt dann.

War also keiner dabei, mit dem es "für immer" gepasst hat?
Wie @Hannes weiter oben schon schrieb, stellen Menschen, die relativ früh im Kennenlernprozess Sex haben, ziemlich oft fest, dass jemand passt. Nur offenbar selten für lange. Scheint bei dir ebenfalls so zu sein und für mich ist das kein Vorbild.

w, 48
 
  • #53
stellen Menschen, die relativ früh im Kennenlernprozess Sex haben, ziemlich oft fest, dass jemand passt. Nur offenbar selten für lange.
Woran das wohl liegt? Also, ich habe Sex immer als den Beginn einer verbindlichen Beziehung betrachtet, nachdem das vorausgegangene Kennenlernen ergeben hatte, daß sie und ich auf derselben Wellenlänge liegen. Das dauert natürlich eine gewisse Zeit, denn es baut auf Schlüsselerlebnisse auf. Würde ich dem durch verfrühten Sex vorgreifen, hätten wir möglicherweise eine Beziehung auf brüchigem Fundament.
 
  • #54
War also keiner dabei, mit dem es "für immer" gepasst hat?
Wie @Hannes weiter oben schon schrieb, stellen Menschen, die relativ früh im Kennenlernprozess Sex haben, ziemlich oft fest, dass jemand passt. Nur offenbar selten für lange. Scheint bei dir ebenfalls so zu sein und für mich ist das kein Vorbild.

w, 48

Das ist reine Spekulation und in meinem Fall falsch. :)

Und wie schon gesagt, diese Verknüpfung ist für mich zum Einen nicht logisch und deckt sich auch nicht mit meiner Lebenserfahrung.
Es mag sein, dass es Männer/Frauen gibt, die viele Affären haben oder Menschen, die keine Beziehung wollen und dennoch Sex und deshalb so tun, als ginge es um eine Beziehungsanbahnung, um den anderen nicht gleich zu vertreiben und ein bisschen Sex "abstauben" zu können etc., aber davon hatte ich hier nicht geredet.

Mir ist nur einmal als ganz junge Frau passiert, dass ich auf einen Mann "hereingefallen" bin, der nur Sex wollte und sich dann verkrümelt hat. Solche Erfahrungen macht man nur einmal, dann merkt man, ob jemand nur mal vögeln will und ansonsten gar kein Interesse an der Person besteht.

Im übrigen glaube ich fest daran, auch wenn das hier sicherlich einige als naiv abtun werden :) , dass alle Menschen, Frauen wie Männer, sich insgeheim einen Partner wünschen, sogar die überzeugten Single, Beziehungsunfähigen und gebrannten Kinder. Alle hoffen tief in ihrem Herzen auf den/die Richtige und würden sich dann auf eine Beziehung einlassen.
 
  • #55
Das ist reine Spekulation ... Und wie schon gesagt, diese Verknüpfung ist für mich zum Einen nicht logisch und deckt sich auch nicht mit meiner Lebenserfahrung.
Schmunzel... Hätte Dich beinahe schon gefragt, wie alt (/jung?) Du eigentlich bist. Was immer Deine persönliche Erfahrung (bislang) ist - die Statistik und damit alles, was wir über Wahrscheinlichkeiten sinnvoll aussagen können, spricht eine andere Sprache. Aber sei's drum; Du willst das ja ganz offensichtlich lieber gar nicht erst zur Kenntnis nehmen, weil es Dein Selbst- und Weltbild irgendwie zu stören scheint.

Im übrigen glaube ich fest daran, auch wenn das hier sicherlich einige als naiv abtun werden :) , dass alle Menschen, Frauen wie Männer, sich insgeheim einen Partner wünschen, sogar die überzeugten Single, Beziehungsunfähigen und gebrannten Kinder. Alle hoffen tief in ihrem Herzen auf den/die Richtige und würden sich dann auf eine Beziehung einlassen.
Nicht alle wollen, vermutlich aber recht viele. Nur gibt es bekanntlich nicht nur Unterschiede zwischen Wollen und Können, sondern auch zwischen "Jetzt-Wollen" (gegrade fühlen) und "Verbindlich-Sein".
Wie angedeutet, habe ich aber den starken Eindruck, dass Du bestimmte Dinge gar nicht hören willst. Mit anderen Worten, Du stellst zwar eine frage, weißt aber im vorhinein schon, welche Antworten genehm sein werden und welche nicht. Na gut, Deine Sache...
 
  • #56
Mir ist nur einmal als ganz junge Frau passiert, dass ich auf einen Mann "hereingefallen" bin, der nur Sex wollte und sich dann verkrümelt hat. Solche Erfahrungen macht man nur einmal, dann merkt man, ob jemand nur mal vögeln will und ansonsten gar kein Interesse an der Person besteht.

Mir ist das nie passiert. Ich geh aber auch nicht mit Männern ins Bett, die ich kaum kenne. Und ich weiß, warum nicht. Insgesamt bin ich da eher mit @Tomyi einer Meinung.
Körperliches Näherkommen? Sicher. Sex am Anfang? Nein. Seh ich überhaupt keinen Grund für. Einen Mann, der nicht warten kann, will ich ohnehin nicht (meiner war sehr geduldig mit mir).
 
  • #57
die Statistik und damit alles, was wir über Wahrscheinlichkeiten sinnvoll aussagen können, spricht eine andere Sprache.

Was meinst du damit genau? Gibt es Statistiken, wonach Beziehungen häufiger scheitern, wenn das Paar früh Sex miteinander hatte?

Ich rede hier von dem Szenario, dass beide Partner auf der Suche nach einer Beziehung sind. Man lernt sich kennen und erstes Interesse ist da, man kann sich den anderen grundsätzlich als Partner vorstellen.
Wie geht es dann weiter? Man trifft sich, lernt sich näher kennen und schaut, ob man harmoniert, ob man miteinander reden kann, Interessen und Einstellungen teilt und und und. Soweit wohl noch bei allen ähnlich.
Und jetzt scheiden sich die Geister.
Wenn ich es richtig verstanden habe, gibt es die Fraktion, die erst dann mit Sex anfängt, wenn ansonsten festgestellt ist, dass man harmoniert und sich bereits Gefühle und Nähe etc eingestellt haben, man also quasi schon in der Beziehung ist.
Und dann gibt es noch die Fraktion (hierzu gehöre ich), die beim Kennenlernprozess mit abcheckt, ob auch eine sexuelle Kompatibilität gegeben ist, um beurteilen zu können, ob eine Beziehung aussichtsreich wäre und langfristig halten kann.
(Das hört sich jetzt alles fürchterlich technisch an, so läuft das natürlich nicht real ab, aber wir waren gerade bei Statistiken.)

Ich denke die entscheidende Frage ist, was macht Sex gut, auch auf lange Sicht. Die Liebe füreinander? Oder körperliche Passung, ähnliche Vorlieben, ähnliche Offenheit, ähnlicher Umgang damit?
Ich denke das zweite, Liebe allein macht Sex nicht gut, wohl aber kann Sex gut sein ohne Liebe und am besten ist er, wenn beides zusammen kommt.
 
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W

wahlmünchner

  • #58
Im übrigen glaube ich fest daran, auch wenn das hier sicherlich einige als naiv abtun werden :) , dass alle Menschen, Frauen wie Männer, sich insgeheim einen Partner wünschen, sogar die überzeugten Single, Beziehungsunfähigen und gebrannten Kinder. Alle hoffen tief in ihrem Herzen auf den/die Richtige und würden sich dann auf eine Beziehung einlassen.
jaja... es gibt auch Frauen die ernsthaft glauben, nur weil ein Mann sie begehrt "muss" er sie doch auch ein bisschen lieben...
es gibt auch Männer, die denken eine Frau wäre interessiert, denn sie hat ja gelächelt! Gelächelt. Jaja..das ist total eindeutig!
Vielleicht ist es ja so, dass es nur bei deiner einen Erfahrung bleibt....wäre zu wünschen..
Aber es so sicher behaupten..naja..sagen wir es mal so: Man kann sich auch Sachen einreden.
 
  • #59
Und dann gibt es noch die Fraktion (hierzu gehöre ich), die beim Kennenlernprozess mit abcheckt, ob auch eine sexuelle Kompatibilität gegeben ist, um beurteilen zu können, ob eine Beziehung aussichtsreich wäre und langfristig halten kann.
(Das hört sich jetzt alles fürchterlich technisch an, so läuft das natürlich nicht real ab, aber wir waren gerade bei Statistiken.)

Ich denke die entscheidende Frage ist, was macht Sex gut, auch auf lange Sicht. Die Liebe füreinander? Oder körperliche Passung, ähnliche Vorlieben, ähnliche Offenheit, ähnlicher Umgang damit?
Bedeutet das, sobald du mit einem Mann eine Nacht verbracht hast sofort beurteilen kannst, ob es langfristig mit euch zusammen klappt und ob ihr sexuell harmoniert? Wie kann man nur? Ich habe gerade die Erfahrung gemacht, dass die Sexualität mit der Zeit immer besser schöner und vertraulicher wird.

Gerade Frauen brauchen viel mehr Zeit, sich zu öffnen, einem Mann zu vertrauen und sich auf ihn einzulassen - auch oder gerade auch körperlich - weil meistens verlieben sich die Frauen, wenn sie mit dem Mann schlafen und sie wollen sicher gehen, dass der Mann sie nicht nach dem ersten Sex auch fallen lässt. Ich glaube die Frauen wünschen sich einen Mann, der weiss, dass die Sexualität immer wie neu ist und jede sexuelle Begegnung anders abläuft. Die Frauen wünschen sich auch einen Mann, der sie liebt, wie sie sind auch wenn sie nach ihrer Meinung die erste Nacht ein bisschen "versagt" haben, ein Mann der selber weiss, das die erste Nacht nur der Auftakt für weitere ist - wie ich schon schrieb.

Wenn du schon nach der ersten Nacht einen Mann beurteilst, ob es langfristig gerade auch sexuell funktioniert, hast du womöglich einen tollen Mann in den Wind geschossen.

Dass der Mann nervös sein kann bei der ersten sexuellen Begegnung mit einer neuen Frau, daran scheinst du nicht zu denken!

Oder auch andersrum viele Männer beklagen sich Jahre später wie sexuell toll ihre Frau zu Beginn war, experimentierfreudig und liebeshungrig, um Jahre später nur 1x in drei Monaten Sex zu wollen.

Eine Frau kann sich sexuell anfangs auch anstrengen und viel Mühe geben, um den Mann sexuell zu befriedigen und so an sich zu binden. Eine solche Frau ist eine pure Verheissung für die Zukunft, die sich später als eine Mogelpackung entpuppte.
Haben wir hier schon mehrfach gelesen.
 
  • #60
Wenn ich es richtig verstanden habe, gibt es die Fraktion, die erst dann mit Sex anfängt, wenn ansonsten festgestellt ist, dass man harmoniert und sich bereits Gefühle und Nähe etc eingestellt haben, man also quasi schon in der Beziehung ist.
Und dann gibt es noch die Fraktion (hierzu gehöre ich), die beim Kennenlernprozess mit abcheckt, ob auch eine sexuelle Kompatibilität gegeben ist, um beurteilen zu können, ob eine Beziehung aussichtsreich wäre und langfristig halten kann.

Das trifft es nur halb. Die erste Fraktion ist außerdem der Meinung, dass man sexuelle Passung auch außerhalb des Bettes feststellen kann.

Und die ersten Male würde ich nie im Leben als Grundlage einer Entscheidung für oder gegen einen Mann nehmen ...
 
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