• #31
Ein Kind ist definitiv keine Leiche, liebe Sonja, sondern etwas Schönes!

Ich habe bei etwas komischen Geschichten durchaus das Bedürfnis, sie irgendwann zu „beichten“, wenn es verbindlicher wird mit einem Mann. Meine Vergangenheit ist ein Teil von mir, er soll die Freiheit haben zu entscheiden, ob er mich als Gesamtpaket will oder nicht. Deine Vergangenheit ist ein Teil von dir. „Schlimm“ ist die Geschichte nicht, nur etwas unüblich.

Ich finde es traurig, wie hart du mit dir selber umgehst. Warum verurteilst du dich? Versuch, deinen Frieden mit dir und dieser Geschichte und dem Kind zu finden.

Am Beginn eines Kennenlernens fände ich es verfrüht, das anzusprechen. Jedes Date muss das nicht wissen. Warte, bis du einen Mann gut genug kennst, um entscheiden zu können, ob du dir etwas längerfristiges mit ihm vorstellen kannst und ihm vertraust.

Frau 51
 
  • #32
Da du von "Leiche im Keller" sprichst, ist anzunehmen, dass dir trotz deiner Jugend sehr wohl bewusst war, dass du dich für Geld und Annehmlichkeiten verkaufst. Womöglich auch das Kind für Geld und Annehmlichkeiten ausgetragen und abgegeben hast.
Das kann man nun so oder so beurteilen und ich möchte es hier eigentlich nicht werten. Deine Frage ist ja, ob und wann man so etwas erzählen sollte.

Wenn mir ein potentieller Partner von seiner "Leiche" erzählen würde, würde ich sicher stutzig werden. Ihn mir aber sehr genau ansehen. Ist der Lebenswandel heute anders, sprich hast du dich finanziell gefangen, stehst auf eigenen Füßen, hast es also nicht mehr nötig, unmoralische Dinge für Geld zu tun. Hast du eine gute Ausbildung gemacht, verdienst ordentlich in deinem Job, führst insgesamt ein solides Leben mit entsprechendem sozialen Umfeld usw.
Falls dies zutrifft, würde ich das Geschehene wohl unter "Jugendsünde" abtun.

Wären an dir noch Tendenzen wahrzunehmen, dass du dein Leben eben nicht geändert hast, wärst du nach so einem Geständnis ehrlich gesagt für mich raus. Egal, zu welchem Zeitpunkt du es erzählst.

Falls du also heute "solide" lebst, würde ich dir raten, dies vor dem Geständnis deiner Leiche erst einmal dadurch zu beweisen, dass du ihm dein Leben vorstellst, ihn Einblick nehmen lässt. Das dürfte das Geständnis entschärfen. Wenn man sieht, dass der Mensch sich geändert hat, ist es leichter, etwaige vergangene Verfehlungen wirklich als Jugendsünde zu klassifizieren.
 
  • #33
Hallo,

stell dir vor, das Kind findet irgendwann (zufällig oder nicht, egal) heraus, dass die Frau deines ehemaligen "sugar-daddys" nicht die leibliche Mutter ist und das Kind nun zur leiblichen Mutter (also DIR) Kontakt aufbauen möchte.

Was erzählst du dann deinem Partner? Da kannst du es quasi kaum mehr verheimlichen.

Ich schließe mich dem oben genannten Ratschlag an, zu sagen, dass es ein "Unfall" war, du dich für ein Kind definitiv zu jung gefühlt hast und es daraufhin zur Adoption freigegeben hast. Die harten Fakten, sprich das dieser Mann dein sugar daddy war, würde ich evtl. weglassen.

Alles Gute!
 
M

morslucis

Gast
  • #34
Ich hätte mit dieser Beichte kein Problem.
ABER ich wüsste nicht, warum mich das zu Beziehungsaufbauanfang etwas angehen sollte.
Ich meine, da hängen ja massive Emotionen dran. Das Vertrauen müsste ich mir doch zuerst mal erarbeiten, bis du mit diesem Thema rausrückst, und dich meiner Reaktion aussetzt.
Wenn es dir aber gar nicht möglich ist, eine Beziehung aufzubauen, ohne das gebeichtet zu haben... na dann musst du eben so weitermachen, wie bisher. Nur, wie schon erwähnt, vielleicht etwas blumiger verpacken für den Anfang.
Wie gesagt, eigentlich geht es den werten Herren ja nichts an. Der soll mit dir eure Zukunft gestalten, und nicht deine Vergangenheit beurteilen.

Viel Glück!
m33
 
  • #35
Ja und einige haben Recht, lese ich mir mein Geschriebenes durch, denke ich über mich selber wie blöd bin ich denn?

Gestern abend hab ich eine Email bekommen, mit Fotos aus Hamburg und er kommt schon am Freitag wenn es mir Recht ist. Ich freu mich auf der einen Seite so sehr, dann hab ich wieder einen dicken Kloß im Hals.

Du bist überhaupt nicht blöd. Du hast in jungen Jahren etwas getan, das Du jetzt bereust. Ganz ehrlich, da gibt es wesentlich schlimmere Geschichten. Meine Ex war vor unserer Zeit mal Amphetamin abhängig und hatte deutlich mehr "Leichen im Keller" als Du.

Wie gesagt, was zählt ist das Hier und Jetzt. Wenn ich mich richtig an Dein Alter erinnere, ist das fast 15(!) Jahre her. Streiche die Selbstvorwürfe und -zweifel aus Deinen Gedanken, und genieße die Vorfreude. Die Formulierung von Laubsk ist für den Anfang wirklich klasse und absolut ausreichend.

Und setze Dich nicht selbst unter Druck: Wenn er der Richtige ist, wirst Du ihm früher oder später die ganze Geschichte erzählen und es wird seine Liebe zu Dir nicht schmälern.

Kopf hoch und Freu Dich jetzt einfach erstmal nur!
M51
 
  • #36
Gestern abend hab ich eine Email bekommen, mit Fotos aus Hamburg und er kommt schon am Freitag wenn es mir Recht ist. Ich freu mich auf der einen Seite so sehr, dann hab ich wieder einen dicken Kloß im Hals.
Sonja, ich verrate dir mal was aus Sicht eines Mannes:
Wenn du derart theatralische Andeutungen machst, stellt sich ein Mann innerlich auf wirklich Schlimmste Dinge ein. Und ist dann durch sein eigenes Kopfkino blockiert - kann nur schrittweise verarbeiten und hat somit wenig Mitgefühl mit dir. Und fragt sich, ob das alles war ....
Versuche doch ohne Leichen, Schlechtigkeiten etc deine Lebensgeschichte zu erzählen.
"Ich vertraue dir, daher möchte ich dir etwas aus meinem Leben erzählen. Du wirst die Narbe sehen - ja, ich habe schon ein Kind geboren. Und ja, dieses wurde adoptiert, ich weiss, von wem, sehe es ab und zu und dem Kind geht es sehr gut. Es ist mittlerweile 10 Jahre alt. Ich war damals einfach noch nicht reif genug"
So klingt es doch schon viel leichter verdaulich. Oder?
Lass das Geld weg - rede nicht abfällig von dem Mann.
Der richtige Zeitpunkt ist in deinem Falle vor dem ersten Sex - denn die Narbe ist eben da.
So, das übst du jetzt vor dem Spiegel ... und dann wünsche ich ein tolles WE mit einem Supertyp.
 
  • #37
Ich sehe hier zwei Aspekte in deiner Vergangenheit, die kritisch sein könnten.
- Erstens, du hast mit 18 ein Kind bekommen und dieses Kind zur Adoption freigegeben. Das Kind wächst aber hoffentlich bei einer guten Familie auf und ist gut versorgt. Das würde ich an deiner Stelle erzählen und ich denke, dass jeder es verstehen und auch tolerieren kann. Du warst jung und bist in einer sozial schwierigen Umgebung ohne Mutter aufgewachsen. Es erinnert mich an das Buch "die Elenden" von Victor Hugo....Das darfst und kannst nicht verheimlichen, weil es mit Sicherheit irgendwann rauskommt. Also erzähle es aber benutze andere Wörter und beschreibe es auf einer feineren Art.

- Das andere Thema ist die Sache mit der Sexleistung gegen Entgelt. Das ist etwas, was viele als unmoralisch und nicht richtig ansehen. War es nur mit diesem einen Mann oder waren auch andere Männer beteiligt? Das ist sehr kritisch. Wenn du nur ihn als "Kunde" hattest, dann würde ich es nicht als Prostitution ansehen. Du hattest eben diesen älteren Mann kennengelernt, bist schwanger geworden und er hat dir finanziell geholfen. Das ist keine Prostitution. Es ist zwar unromantisch und hart aber einfach aus der Not heraus entstanden. Auch das würde ich so erzählen. Sag einfach, dass er dir geholfen hat.

Am kritischsten finde ich es, wenn du viele Männer hättest....

Wichtig ist jedoch wie du jetzt bist. Wie verdienst du dein Geld heute? Hast du einen Beruf und ist alles in geregelten Bahnen?

Fazit: Das kannst du nicht verheimlichen aber du kannst diese Geschichte anders erzählen. Benutze unbedingt anderes Vokabular. Darüber hinaus, versuche erst einmal für dich die Vergangenheit abzuarbeiten. Wie war es. Warst du seine Mätresse? Oder hast du als Prostituierte gearbeitet? Wie Lange hat es gedauert, wie bist du heute? Erst wenn du diese für dich abgearbeitet hast, kannst du in die Öffentlichkeit gehen.
 
  • #38
Danke Allen für Euren einfühlsamen und auch ehrlichen Worte, auch wenn ich jetzt nicht alle einzeln erwähne.

Ich werde Laubsk's Rat beherzigen und nicht mehr am Anfang erzählen.

Wenn du derart theatralische Andeutungen machst, stellt sich ein Mann innerlich auf wirklich Schlimmste Dinge ein. Und ist dann durch sein eigenes Kopfkino blockiert
Ja Du hast Recht, ich werde es üben und mir andere Worte einfallen lassen.

Lavieestbelle Du hast wieder dafür gesort, dass ich feuchte Augen bekomme. Immer wenn mir weinerlich ist, höre ich mir Les Misérable an dann brauch ich zwei Taschentücher und prompt ist das Leben wieder schön.
 
  • #40
Wie bei den anderen extremen Beispielen, weiß ich bei so etwas gar nicht wie ich reagieren würde. Selber bin ich ja auch kein Kind von Traurigkeit, aber verurteilen für etwas was in der Jugend passiert ist? Ich glaub schon, dass es etwas ist was ein Paar, eine Verbundenheit ausmacht.
Ich war mit meinem Freund ein paar Monate zusammen, letztes Jahr im Mai, da hat er mir von seinen "Leichen" erzählt. Wir sind dann bis zum Morgen am Kanal entlanggelaufen und haben nur geredet und ich hab ihm von mir berichtet. Danach wusste ich, wir wollen mehr voneinander.
Da ich das selber auch erlebt habe, Du bist noch nicht mal dreißig, genieße es einfach, freu Dich auf ihn.
 
  • #41
Liebe Sonja,
Tipps für einen selbstbewussteren Umgang mit deiner neuen Bekanntschaft hast du schon genügend erhalten - ich möchte dir nur generell ans Herz legen, deine "Leiche im Keller" nicht mehr als solche zu sehen. Aus meiner Sicht hat dein sugar daddy von damals die eigentliche Leiche im Keller liegen, weil er als erwachsener Mann einkalkuliert hat, dass du - selbst noch total unreife junge Frau - sein Kind austrägst. Für die Folgen seines Handels kommen heute du, das Kind und die Ehefrau auf (vor allem in emotionaler Hinsicht) - er ist offenbar anderweitig beschäftigt. Bitte trage nicht ewig eine Schuld mit dir herum, sondern versuche diese - ggf. mit externer Hilfe - abzuschütteln. Es gibt so viele junge Frauen, die für eine Weile (mehr oder minder freiwillig) ihre Jugendlichkeit gegen Materielles eintauschen - das dieses Handeln einen hohen Preis kosten kann, hast du selbst erlebt. Genug gebüßt! Für mich ist jeder Mann und Familuenvater, der sich hier in Berlin, z. B. nach einem Kongress, in die großen Bordelle kutschieren lässt und über Zwangsprostitution keine Sekunde nachdenkt - und davon gibt es massenweise Männer - hundertmal kritischer zu sehen als du. Was du brauchst, ist ein eher unkonventioneller Mann, der damit leben kann, das du ein Kind zur Adoption freigegeben hast - im zarten Alter von 19 Jahren. Und das kannst du erzählen, wenn es passt, nicht vorher. Mehr muss er nicht wissen, du bist schließlich nicht jahrelang auf den Strich gegangen.
Meine Nachbarn haben übrigens unlängst ein Adoptivkind einer 19jährigen, indonesischen Diplomatentochter "bekommen", sie sind überglücklich und die junge Frau kann ihr Leben leben. Werde auch du glücklich, du hast ein Recht darauf!
 
  • #42
Wenn Du es geschickt anstellst, also diese Geschichte hübsch verpackst, dann könntest Du damit sogar noch punkten. Problem dürfte eher sein, dass Du Dir selbst noch Vorwürfe deswegen machst.

Du warst jung und unerfahren und das Kind lebt nun bei seinem Vater. Das hört sich doch gar nicht so schrecklich an. Du meine Güte. Ich kenne ehemalige Prostituierte, die auf dem Strich gegangen sind, die ihr Leben ebenfalls geordnet haben. Oder ehemalige Straffällige.

Vorteilhaft wäre es, wenn Du die Sache nicht selbst auch noch aufbauschen würdest. Damit machst Du sie noch schlimmer. Erzähle nicht so viele Einzelheiten und sage, dass Du heute noch darunter leidest, damit er nicht weiterbohrt. Ich finde nicht, dass man sowas sofort erzählen muß. Glaub mir: das machen die anderen auch nicht.
 
  • #43
Du solltest dich nicht mehr schämen, das du ein Kind in Vertrauen & Liebe ausgetragen hast. Das war sehr gut, dass es in Ruhe in dir heranwachsen konnte!
Alles ist gut - soweit als möglich.
Du hast sogar weiterhin Bezug zu dem Kind/ dem Menschen und das ist sehr gut so. Denn dieser junge Mensch hat Verbindung zu seinen Wurzeln (das sind der leibliche Vater & die leibliche Mutter) und zusätzlich hat dieser Mensch (dem du das Leben nicht verwehrt hast) auch eine liebevolle Stiefmutter.
Bei euch ist es sogar besser, als bei jenen Kindern die ihre Wurzeln nicht kennen.
Es ist nur schade, dass du als Frau ein schlechtes Gewissen hattest,
während es viele Männer gibt, die ebenfalls Kinder zeugten aber es für Außenstehende nicht sichtbar ist.
Diejenigen Männer, die hochnäsig über Frauen wie dich die Nase rümpfen, sollte man fragen, ob sie wirklich über jeden einst verspritzten Tropfen Bescheid wissen? ... (Besenkammer lässt grüßen) ... Vielleicht haben sie sogar irgendwo ein Kuckucks-Kind? Und wissen es gar nicht?
Aus jedem Sprutz eines Mannes könnte man heutzutage etliche Kinder produzieren ... es wäre bei gründlicher Verteilung auf mehrere Frauen möglich.
Eine Frau jedoch, bei dem selben Akt, durchschnittlich nur eines ... !
 
  • #44
Ich versuch kein schlechtes Gewissen zu haben. Er ist um eins losgefahren, es sind ungefähr 800km von Aarhus aus, jetzt könnt er gleich da sein.
Ich bin ganz schön aufgeregt. Danke nochmal.
 
  • #45
Es sit sicher richtig, dass die FS hier Unterstützung erfährt. Jeder sollte eine Chance haben, sein Leben auch nach "Fehlern" weiterleben zu können. Aber esoterische Schönrederei hilft wenig weiter:
Das war sehr gut, dass es in Ruhe in dir heranwachsen konnte!

Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Kind in der von der FS beschriebenen Situation "in Ruhe heranwächst"

Denn dieser junge Mensch hat Verbindung zu seinen Wurzeln (das sind der leibliche Vater & die leibliche Mutter) und zusätzlich hat dieser Mensch (dem du das Leben nicht verwehrt hast) auch eine liebevolle Stiefmutter.

Na ja, weder eine Konstellation, in der ein Kind von seiner Mutter entfernt wird noch ein zweimonatiger Besuch ist ein wirklich optimales Mutter-Kind-Verhältnis. "In 8 Wochen kommt mal wieder Deine Mama zu Besuch" ist nicht gerade die Mutterliebe, die ein Kind gerne hätte.
Wie sich die Stiefmutter verhält, wissen wir nicht. Dass sie mit großer Freude das Kind heranzieht, das ihr Mann beim Fremdgehen erzeugt hat, halte ich nicht für sehr wahrscheinlich.
Das ist aber eine andere Baustelle, die ich an Stelle der FS im Interesse des Kindes nicht vernachlässigen würde.

Dass sie ihre Geschichte nicht gleich (aber doch) einem Partner erzählen sollte und dass sie erwarten kann, dass es Männer gibt, die ihr eine Chance geben, ist eine andere Frage.
 
  • #46
Wie sich die Stiefmutter verhält, wissen wir nicht.
Die Frau hat das Kind adoptiert, sie ist nicht Stiefmutter, sie ist die Mutter. Irgendwelche Regelung muss es ja geben, denn zumindest in Deutschland verliert das Kind durch die Adoption ja in diesem Fall einen Teil der Ursprungsfamilie. Aber wissen es nicht genau. Nur alle 8 Wochen regelmäßig sind besser als gar nichts, denn eigentlich hätte sie gar keinen Anspruch auf Kontakt.

Ja auch meiner Ansicht nach ist der Ideal-Fall Vater, Mutter und Kind, für mich haben Eltern von Natur aus nicht dasselbe Geschlecht. Können aber die Eltern nicht mehr in einer Beziehung für das Kind sorgen, sollten andere Wege gefunden werden. Und da bin ich auch der Meinung, dass in vielen Fällen die AE Frau nicht das zweitbeste Ideal ist.
 
  • #47
Ich freu mich auf der einen Seite so sehr, dann hab ich wieder einen dicken Kloß im Hals.

Zunächst möchte ich Dir sagen, dass es mir sehr Leid tut, dass Du nicht weiter zur Schule durftest und dass nie Geld zu Hause da war.

Weiter möchte ich Dich ermutigen und Dir sagen, dass Du das Recht hast glücklich zu werden! Bitte denke nicht, Du hättest das nicht verdient. So klingt es für mich, wenn Du sagst, dass Du Dich schämst. Wir alle haben mit Sicherheit Dinge getan, die falsch oder schlecht waren. Dennoch rate ich Dir, diese Geschichte erst nach ein paar Treffen / Kennenlernphase zu erzählen. Gib dem Menschen erst die Chance, Dich und Dein Wesen kennenzulernen, bevor er damit konfrontiert wird. Ich wünsche Dir alles Gute!

w30
 
  • #48
Auch von mir mal ein kleines Update, nach den ganzen schlechten Nachrichten hier im Forum.

Am zweiten Abend als er das WE bei mir war, habe ich ihm von meinem Sohn erzählt, er hatte ja die Bilder schon an der Wand gesehen. Mir hat er dann ein paar Sachen von sich erzählt, so hab ich mich gar nicht schlecht gefühlt.

Wir haben uns bis jetzt jedes Wochenende gesehen, abwechselnd sind wir gefahren und überlegen wo wir ausprobieren ob wir uns im Alltag vertragen. Und das schönste ist, er möchte auch Kinder, mindestens zwei.

Einen schönen Abend wünsche ich Euch
 
  • #49
Liebe Sonja,

Danke für Dein Update.

Damit bestätigst Du meinen Optimismus, dass man mit Ehrlichkeit letztendlich am besten fährt.
Wir haben alle unsere Geschichten.

Letztendlich sollte der Mensch zahlen, der man heute ist. Und man ist so, weil man in senden Leben bestimmte Entscheidungen traf, bestimmte Dinge erlebte.

Euch beiden viel Glück
Und auch, dass Du weiterhin einen guten Kontakt mit Deinem Sohn halten kannst.

Alles Liebe,
Lionne
W,48
 
  • #50
Hallo liebe Sonja

.....es freut mich sehr, dass es bei euch so gut läuft! Im Endeffekt haben die meisten Menschen irgendwelche Leichen im Keller. Wichtig ist, dass man aus Fehlentscheidung lernt!

Ich wünsche euch beiden alles Liebe
 
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