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  • #1

Wann soll man neuen Partner den Freunden vorstellen?

mich würde interessieren, wann ihr eure(n) neue(n) Partner(in) euren Freunden vorgestellt habvt, d.h. wie lange hat es zwischen "funken" und erstem Treff mit Freunden gedauert. Einerseits soll an ja nicht gleich alles überstürzen, andererseits würde ich es schon merkwürdig finden, wenn mir meine Partnerin ihren Freundeskreis für längere Zeit vorenthält. Da würde ich mich fragen ob ich etwa nicht herzeigbar bin oder ähnliches. Bitte um Eure Erfahrungen bzw. Tipps.
 
  • #2
Ich stelle einen neuen Partner erst dann meinen Freunden vor, wenn wir uns eindeutig füreinander entschieden haben, also intim waren, selbst von Partnerschaft sprechen und es gemeinsam probieren wollen. Aber ab diesem Zeitpunkt nehme ich ihn mit auf Einladungen, Partys und so weiter. Familienfeierlichkeiten prinzipiell auch, wobei da je nach Art ggf. noch in Absprache entschieden werden kann, ob das schon sinnvoll ist und sich für alle richtig anfühlt. Mich würde es auch sehr wundern, wenn ich nicht umgekehrt von ihm in seinen Freundeskreis eingeführt werde. Schließlich ist der Freundeskreis doch auch eine wichtige Komponente eines Menschen ("zeig mir Deine Freunde und ich sag Dirm wer Du bist", etwas übertrieben, aber durchaus nicht ungerechtfertigt).

Die Reaktion und die Einschätzung des engeren Freundeskreises ist doch auch sehr interessant. Schließlich beginnt mit dieser Frühphase eine der Härteproben für eine neue Partnerschaft: Passt man und das eigene Umfeld wirklich zum Partner?
 
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  • #3
Ich habe erst eine Beziehung beendet weil der Mann auch nach jahrelanger lockerer Verbindung nicht bereit war mich an Weihnachten zur Familienfeier mitzunehmen.
Mein Argument, wer mich nicht Weihnachten, Silvester und Ostern dabei haben will der braucht mich auch sonst nicht.
Also ich finde es schon wichtig den Freundeskreis nach einiger Zeit einzubeziehen, natürlich ist es dann evtl. peinlich wenn es doch noch auseinandergeht. Aber es ist bestimmt noch schwerer wenn man den richtigen Zeitpunkt versäumt hat.
 
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  • #4
Mein Gefühl: Nicht vor 4 Wochen, aber auch nicht nach 6 Monaten (Übersee-Fernbeziehungen ggf länger).
 
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  • #5
In diesem Fall sehe ich das so, dass die Frau sich nicht mit dir sicher ist! Ich würde mit ihr darüber reden, bei negativer Reaktion würde ich die Verbindung abbrechen, da sie keine Basis ist!
 
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  • #6
Am besten gar nicht vorstellen, es kommt darauf an wie attraktiv die Freunde/-innen sind!
 
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  • #7
Hallo Fragesteller/in,

eine pauschale Antwort nützt dir da überhaupt nichts, weil es auf die individuellen Gegebenheiten und den Einzelfall ankommt und auf die Einstellung, Alter und Charakter deines Freundes- oder Familienkreises.

Je nachdem zu welchem Anlass man den Neuen mitnehmen will, wird man es früher oder später tun. Je privater der Anlass, desto später.

Extrembeispiel aus meiner eigenen EP-Zeit: Hatte ein erste Date das so wunderbar verlief, dass wir uns nach den eingeplanten zwei Stunden nicht schon verabscheiden wollten. Da ich aber mit Freunden in die Oper verabredet war, ist er einfach mitgekommen. Und hinterher noch zum Essen. Das war völlig natürlich und locker, hab ihn ja auch nicht als "mein neuer Lebenspartner" vorgestellt :), er war einfach als Bekannter dabei.

Und mein letzter EP-Kandidat kam zum ersten Date extra aus 800 km Entfernung angeflogen, hatte ein Hotelzimmer gebucht, nach einem Stadtbummel und vor dem Abendessen im Restaurant hab ich ihm kurz mein Haus gezeigt. Einer meiner erwachsenen Söhne war zufällig zu Hause und hat ihn dadurch kennengelernt. Völlig locker.

Andererseits würde ich zu einer privaten Familienfeier mit offizieller "Einführung" einen Mann erst dann mitnehmen, wenn ich davon ausgehe, dass ein längere Beziehung daraus wird, und da ist es egal ob ich ihn seit zwei Wochen oder zwei Monaten kenne.

Also: nach dem Gefühl gehen, nicht nach dem Kalender!

Karola,53
 
  • #8
gar nicht..

Ich meine nicht irgendwann sondern gar nicht, wenn das jemand ist, der sich für einen intertessiert wird der/die so oder so früh genug mit dem Bekantenkreis in Kontakt kommen, automatisch.. Da muss man nix vorstellen.. haben die meisten hier denn kein Leben ? Treffen einfach so, Freunde die "hereinschneien" auf ein Bier /Wein, spontane Grillparty, Konzert, Jamsession?

7E2176FE m36
 
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  • #9
Alexander, der Kleine

Wenn der Freundeskreis aus ständig besoffenen Tieffliegern besteht sollte man es lieber
lassen.
 
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  • #10
@7 Nö, bei uns ist alles geplant. Freunde kommen auch nicht so vorbei, sondern rufen vorher an ob es überhaupt paßt. Wer sitzt denn schon als Single zu Hause wenn draussen die Sonne lacht.

Also besser planen und Freunde /Familie vorab informieren, dann klappt es auch mit dem Nachbarn/-in.
 
  • #11
@#7: Also bei mir kommt niemand unangemeldet vorbei, sondern man verabredet sich oder ruft zumindest vorher an. Alles andere würde mich doch sehr überraschen! Aus dem Alter sind die meisten hier doch wohl raus!

Nur noch eine Frage dazu: Was genau ist eine "Jamsession"?!
 
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  • #12
Ein Kennenlernen, bei dem die Bekanntenkreise außen vor gelassen werden, ist wie die Bewerbung bei einer Firma mit riesigen Lücken im Lebenslauf. Es provoziert geradezu, dass der Personaler dumme Gedanken hereininterpretiert.
 
  • #13
@#10 Das ist, wenn man sich trifft und Musikintrumente dabei hat und zusammen Musik macht. Freude rufen an und fragen ob man nicht Lust hat was zu spielen. Dann schnappt man sich ein Intrument seiner Wahl und zieht los zum Spasshaben. Wahlweise auch wenn mal Not am Mann/Band ist, trifft man sich auch mal auf der Bühne.

Ansonsten staune ich etwas: wie alt bist du denn wenn man fragen darf ?
 
  • #14
@#12: Also "Jamsession" hatte ich noch nie gehört. Scheint interner Musiker-Jargon zu sein. Ich nehme an, es bezieht sich auf Rockmusik und dergleichen, nicht auf Klassik?

Warüber staunst Du? Dass man sich verabredet oder vorher anruft? Was gibt es da zu staunen? Wenn man zusammen kocht, will man ja nicht unerwartet andere Gäste bekommen, die man gar nicht satt kriegt; wenn man einen Kuschelabend plant, möchte man auch nicht plötzlich anderen Gäste bekommen; wenn die Eltern da sein, passen die Freunde auch nicht und wenn ich mich mit einer Freundin ausquatschen will oder sie gerade ein problem hat, dann passen anderen auch nicht dazu. Wir sind erwachsen (ich Mitte 30) und da sollte man doch wohl seine Freizeit selbst planen dürfen undn nicht von anderen überrannt werden.
 
  • #15
@ Jamsession: Jazz, Blues, Klezmer, Klassik, Salsa, weniger Rock oder Hardrock, weil: spiel das mal mit einer rein akkustischen Nylonsaitengitarre ^^

Das vorher anrufen ist schon okay aber nicht unbedingt notwendig. Meine Freunde treffen sich auch im Park oder auf dem heimischen Hof und ich kann dann dauzukommen oder mich einigeln wenn ich mag. Eventuell habe ich etwas "vorteilhaftere Bedingungen" als ein Normalstadtwohnungsbesitzer, ich wohne auch nur mit Freunden in dem Haus. Ich such' mir halt die Mieter selbst raus =)
 
  • #16
@#14: Danke für die Erklärung, man lernt nie aus... Du führst aber ohnehin ein bunteres Leben als der Normalbürger, scheint mir. ;-)

Zurück zum Thema: Einen neuen Partner würde ich nur dann vorstellen, wenn ich auch das Gefühl hätte, er wäre mein neuer Partner -- und nicht nur ein Kandidat.
 
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  • #17
Nein, bei klassischer Musik ist der Terminus "Jam-Session" nicht gebräuchlich. Meines Wissens wird das im Zusammenhang mit Kollektivimprovisation verwendet, wobei in einer bestimmten Szene (eher experimentell) dieser Terminus einen eher anrüchigen Charakter hat, also weniger seriös als eine "richtige" Improvisation verstanden wird.
 
  • #18
@16# ja man kann einen "Dachdecker" auch "Hochflächendesigner" nennen.. klingt edler.. Im Endeffekt: man hocktzusammen und macht Musik. Den Stil bestimmen die Musiker. Wobei ich schon Gewandthausmusiker in Frack und Fliege bei einer "Jamsession" im FlowerPower in Leipzig gesehn hab =) Wunderschönes Beispiel zum ver"jammen" eines klassischen Stückes ist Pachelbel's Canon in D .. Quasi das Arschgeweih unter den klassischen Stücken.. =)

Ähm zurück zum Thema. Ich finde man kann auch Kandidaten/innen áls Person "vorstellen" (im Sinne von mitnehmen zu Freizeitbeschäftigungen mit Freunden.) da kann man gleich sehen ob die Holde das auch mag. geht natürlich zum offenen Feuerspiel- und Musikabend wesentlich besser als zur Feuerzangenbowle mit Pärchenbingo.

7E24B720 m36
 
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  • #19
hier nochmal 16
nachdem wir die jam-frage klären konnten (ein verjammter pachelbel ist für mich keine klassische musik mehr) - außerdem: man hockt zusammen und macht musik findet auch im orchestergraben der oper statt - trotzdem keine jam-session ;-)

was ist denn feuerspiel und pärchenbingo?
 
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