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  • #1

Wann sollte man die Eltern kennenlernen?

Liebes Forum,

wann sollte man in einer frischen Beziehung die Eltern des Partners kennenlernen?
Wie habt ihr es bisher gehandhabt und wie hättet ihr es gern (erst die des Mannes) ?

w, 24
 
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  • #2
Bei meiner jetzigen Beziehung war das so ungefähr nach 1 1/2 bis 2 Monaten nachdem wir fest zusammen waren. Ich fand das einen guten Zeitpunkt. Ich denke aber, dass man das weniger an einer absoluten Zeit festmachen kann, sondern wie weit die Beziehung ist.

Wir waren erst bei ihren Eltern, dann bei meinen, aber letztenendes ist das meiner Meinung nach ziemlich egal.

m,33
 
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Mooseba

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  • #3
Ist denn das sooo wichtig? Du bist volljährig und musst dich den Eltern überhaupt nicht vorstellen. Meine Eltern geht es nichts an, mit wem ich zusammen bin.
 
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  • #4
Ja, erst die des Mannes, sofern sie nicht sehr weit weg leben.
Und wann? Naja, nach 3 Monaten - spätestens.
Ich finde es schön, wenn auch die Familien sich dann kennenlernen.
Sie müssen nicht die allerdicksten Freunde werden, aber es ist schön, wenn man sich gut versteht und freundlichen Umgang miteinander pflegt.

So denke ich; andere empfinden anders.

Magst du uns sagen, warum du fragst? Wenn dein Freund dich mit seinen Eltern bekanntmachen will, halte ich das für ein sehr gutes Zeichen. Wenn er es nach, sagen wir, einem halben Jahr noch immer nicht möchte, dann würde ich herausfinden wollen, warum das so ist.
Vielleicht bekennt er sich nicht wirklich zu dir, vielleicht hat er selber kaum Kontakt zu ihnen und mag keinen Familienklüngel. Hast du denn selbst starke Bindungen an deine Eltern, Geschwister und andere Verwandte?
 
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  • #5
Wenn man sich sicher ist, dass es eine Beziehung mit Zukunftsasusichten ist, sollte man den Partner in sein soziales Leben lassen. Es ist egal, welche Eltern zuerst besucht werden.
 
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  • #6
Ich habe meine Beziehungen nie den Eltern vorgestellt. Ich mag dieses verklemmte Getue nicht und will das meinen Männern selber auch nicht mehr antun. Ebenso erwarte ich, dass ich von den Eltern des Mannes in Ruhe gelassen werde. Ich bin nun mal kein braves Mauernblümchen und falle optisch aus dem Rahmen. Unter konservativen Spießereltern würde ich mich nicht wohl fühlen und wahrscheinlich kämen sie mit mir auch nicht klar.
 
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  • #7
Frühstens wenn man die in große erste Kennenlernphase von 6 Monaten glücklich überstanden hat. Eher nicht. Vor allen Dingen sollte man sich absprechen und nicht vor vollendete Tatsachen gestellt werden, wie es mit mir gemacht wurde.

Erst den Eltern ungewollt vorstellen, ich war natürlich höflich und nett, aber möchte vorher gefragt werden und zwei Wochen später sich mit einer miesen Art aus der Beziehung schleichen.

Je älter man ist, desto wenige spielt das Elternkennenlernen eine Rolle, so glaube ich.

Heute würde ich nur noch die Eltern kennenlernen wollen, falls sie überhaupt noch leben, wenn geheiratet, oder zusammen gezogen wird.

w 50
 
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  • #8
Wenn man sich seiner Gefühle sicher ist und die Absicht hat, zumindest für einige Zeit zusammen zu bleiben. Das Vorstellen des neuen Partners bei den Eltern unterstreicht eigentlich genau diese Absicht.

Im übrigen sollte sich der eingeladene Teil ebenfalls relativ sicher sein, oder anderenfalls erst gar nicht zusagen. Ich hatte mal das zweifelhafte Vergnügen, meine neue Freundin auf deren Wunsch hin bei einer offiziellen Feier vorstellen zu dürfen, genau eine Woche später hatte sie dann einen Neuen, aber bis zur nächsten großen Feier in 5 Jahren werden meine Eltern auf die Frage, wie es dem jungen Paar geht, immer wieder antworten müssen, daß das junge Paar keines mehr ist. Wie kann man den armen Leuten denn so etwas antun, bitteschön? Wenn ich schon einen neuen im Visier habe, lasse ich mich doch nicht mehr bei der versammelten Familie vorstellen.
 
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  • #9
Dies ist sicherlich von verschiedenen Faktoren abhängig, wie Alter, Wohnort (nah bei den Eltern?), Beziehungsintensität und Zukunftsplanung

Ich denke, wenn man jünger ist, lernt man die Eltern sicherlich deutlich schneller kennen, da die Eltern meistens auch noch eine größere Rolle (z.B. bei Entschiedungen bzgl des Berufsweges etc.) spielen. Entsprechend später lernt man wohl die Eltern kennen, wenn sich diese Abhängigkeit gelegt hat.

Persönlich finde ich es schön, wenn das Kennenlernen nicht zu erzwungen wirkt und damit verkrampft wird. Mein Freund wird meine Eltern bei einer Hochzeit von einem Verwandten von mir kennenlernen. Wir sind dann 4 Monate zusammen und kennen uns seit 8 Monaten. Ich hatte ihm von der Hochzeit erzählt und der Vorschlag, mich zu begleiten und gleich meine komplette Familie kennenzulernen, kam von ihm. Ich finde das beinahe mutig, denn wir fahren etwas weiter weg und bleiben dort das gesamte Wochende.
Wann ich seine Familie kennenlerne, weiß ich noch nicht. Ich denke aber, dass das dann auch bald anstehen wird und bin gespannt, wie seine Familie ist und ob ich mir aufgrund seiner Erzählungen ein annähernd richtiges Bild zusammengepuzzelt habe.

W, 28J.
 
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  • #10
Wenn ich UND mein Partner uns sicher sind, dass die Sache auf Dauer angelegt ist. Sobald sich dann die nächste Gekegenheit ergibt, wie ein Grillen oder Geburtstag etc.

Ich habe keine Lust jeden Monat einen anderen in die Familie einzuführen.
 
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  • #11
Ich habe meine Beziehungen nie den Eltern vorgestellt. Ich mag dieses verklemmte Getue nicht und will das meinen Männern selber auch nicht mehr antun. Ebenso erwarte ich, dass ich von den Eltern des Mannes in Ruhe gelassen werde. Ich bin nun mal kein braves Mauernblümchen und falle optisch aus dem Rahmen. Unter konservativen Spießereltern würde ich mich nicht wohl fühlen und wahrscheinlich kämen sie mit mir auch nicht klar.

Die Beiträge von Gast 2 und von Gast 5 lassen mich froh sein, so einen Partner nie gehabt zu haben.

Selbstverständlich gehören die Familien dazu, seine und auch meine. Verklemmt kann ich daran nichts finden, ganz im Gegenteil, und dass eine Frau erwartet, von den Eltern des Mannes in Ruhe gelassen zu werden ... allein die Wortwahl ...

Nein, ich bin auch kein "braves Mauernblümchen", ganz im Gegenteil, und auch ich "falle optisch aus dem Rahmen". Deswegen würde ein Mann mit "konservativen Spießereltern" nicht zu mir passen - ich habe auch nie mit so jemandem eine Partnerschaft gehabt, seitdem ich erwachsen bin. Mein Mann hat einen künstlerisch-kreativen Beruf, ich komme aus der Filmbranche, und wir kümmern uns sehr um unsere Eltern. Die Familie ist uns beiden wichtig.
 
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