• #31
Warum deine Partnerin deine Tochter nicht akzeptiert, das solltest du besser deine Partnerin direkt fragen, als uns hier. Keiner kann dir hier die richtige Antwort geben, denn es sind nur Spekulationen. Was du alleine willst zählt mal eben nicht!
Wenn deine Partnerin nicht mehr möchte, dann ist das so, respektiere das!
Erstmal:
Tut mir wirklich leid dass du in so einer Lage bist.
Ich verstehe das du verletzt bist.
Ja alles hier sind Spekulationen. Vielleicht stimmt etwas davon, vielleicht nicht.
Was mir noch einfällt:
Vielleicht hat deine Partnerin gemerkt, das sie die Haupt Arbeit mit den beiden Kindern hätte, fühlt sich überfordert und im Stich gelassen.
Natürlich ist das nur eine Seite der Medaille, schließlich hast du die Last des Ernährers.
Das ändert aber nichts daran, dass es für eine Frau mit einem Kleinkind und Haushalt sehr belastend sein kann noch ein Kind zu betreuen.
Und dieses Kind klammert sich an sie...
... weißt du was für eine Last an Verantwortung sie vielleicht plötzlich gespürt hat?
Einem Kind plötzlich ein neues zu Hause geben müssen...

Die andere Überlegungen die ich habe:
Du hast auch nicht gerade ein Händchen für entspannte empathische Frauen.
Die eine ist so schlimm, das du ihr die eigene Tochter vorenthalten willst, die andere liebt das Mutter sein ebenso nur bedingt.
Was ist da los?
Mein dringender Rat:
Gehz Familienhilfe.
Lass dich beraten was jetzt für Möglichkeiten da sind.
Mit deiner Partnerin in zwei getrennten Haushalten bleiben...usw.
Kuschel viel mit deiner Tochter.
Für sie ist die Situation am beschissensten.
Und sie darf anhänglich und quengelig sein.
Sie ist doch erst 5 wie soll sie denn ihre Bedürfnisse nach Schutz und Sicherheit aussern?
Hab noch nie gehört das ein Kind in dem Alter sagt:
" Ich fühle mich unsicher und traurig, nimm mich in den Arm"
 
C

Charline

Gast
  • #32
Die Frau mit dem Sohn will dieses Leben nicht und wird Deine Tochter nie akzeptieren. Warum ist sie denn verlassen worden von ihrem Ex? Denk mal darüber nach!

Steh zu Deiner Tochter - Dein eigen Fleisch und Blut (!) - und zieh ein Schlussstrich mit der Dame. Alles andere würdest Du in Zukunft bitter bereuen.
Wer lesen kann, ist klar im Vorteil ...
Meine Partnerin (28) mit der ich einen 3 jährigen Sohn habe


Wenn es mal so einfach wäre...
Der Sohn ist das gemeinsame Kind der beiden! Also einen völligen Schlussstrich wird der FS nicht ziehen können, da sie sich im Falle einer Trennung über Sorge- und Besuchsrecht einigen müssen und daher auch weiterhin Kontakt haben.
 
  • #33
Deine Tochter hat wohl schon einiges mitgemacht und du hast die Verantwortung für ihr Wohl übernommen. Deine Partnerin scheint auch nicht grundsätzlich was gegen deine Tochter zu haben, da sie sich anfangs gut mit ihr verstanden hat und sich auch viel um sie zu kümmern scheint. Sie scheint etwas gegen deine Erziehung zu haben ("du lässt ihr zu viel durchgehen" ). Wenn du an der Beziehung festhalten möchtest, musst du da an dir arbeiten und ich denke, es wird auch deiner Tochter zu Gute kommen.

Ich habe ein Bild im Kopf und ich weiß natürlich nicht, ob das so stimmt aber vielleicht erkennst du dich da wieder:

Viele Trennungsväter neigen dazu, ihre armen, von der Trennung gebeutelten Kinder zu verwöhnen und sie auf ein Podest zu stellen. Alles, was das Kind gerade will, wird gemacht und alles was das Kind macht ist toll. Kinder brauchen aber einen verlässlichen Rahmen und dazu gehören auch ein paar Regeln im Haushalt, die liebevoll durchgesetzt werden. Einen authentischen Vater, der auch mal nein sagt und seine persönlichen Bedürfnisse und auch die der anderen Familienmitglieder im Blick behält. Und einen Vater, der sich auch bewusst einbringt und zuwendet. Und das Kind zur Selbständigkeit erzieht.

Wenn du das nicht machst, bleibt die Aufgabe entweder an deiner Freundin hängen, oder sie muss mit einem Kind zusammen leben, dass "zickig" (furchtbarer Ausdruck) ist. Beides möchte sie nicht, da scheint ihr ein Leben mit dem Sohn alleine einfacher.

Also entweder du akzeptierst das, oder du arbeitest daran, dass das Leben mit deiner Tochter entspannter läuft. Das tut auch deiner Tochter gut. Und vergiss nicht, auch deine Partnerin Freiräume zu schaffen, dich also auch regelmäßig um beide Kinder alleine zu kümmern.
 
  • #34
Besser die Frau ist weg als dass die Frau der Tochter jahrelang das Gefühl vermittelt ungewollt zu sein...
Klar, das meine ich auch. Ich habe die Situation des Mädchens geschildert, nicht einen Rat zum Zusammenbleiben gegeben, siehe Gesamtpost. Mir ging es NUR darum, dass dieses unreife Verhalten der Erwachsenen mal aufhört und man mehr den Fokus darauf legt, für die Kinder ein gutes Elternpaar abzugeben, auch wenn es besser getrennt sein sollte. Kein ewiges Hin und Her, kein Überreden der Frau zu irgendwas, was das Mädchen dann ausbaden muss, weil der Vater es nicht versteht (wenn sie zickig ist und er ihr das z.B. krampfhaft austreiben wollen würde, damit die Frau nicht wieder abhaut, geht das auf Kosten des Kindes).

Natürlich haben Vater und Mutter auch ihre Gefühlswelt, aber ich finde es an der Zeit aufzuhören, nur auf sich zu gucken, sondern zurückzustecken, statt zu versuchen, seine Bedürfnisse durchzusetzen, ohne mal ans Kind zu denken. Also WIRKLICH ans Kind zu denken und nicht an sich, seine eigenen Interessen und was davon zu denen des Kindes passen könnte.

Immerhin sagt die Frau, dass sie das Mädchen ablehnt, und will nicht mehr, statt sich wieder drauf einzulassen und hässlich zu seiner Tochter zu sein, wenn er nicht da ist. Ich glaube kaum, dass er merken würde, wenn sowas passiert. Am Ende kriegt die Tochter dann noch von ihm Stress, weil sie sich nicht so verhalten hat, dass sie die Frau nicht stört.
 
  • #35
Du hast dir das Sorgerecht für deine Tochter erkämpft - war das mit deiner Freundin abgesprochen?
Wie hast du dir denn dein Leben jetzt vorgestellt? Kümmerst du dich um deine Tochter? Arbeitest Teilzeit etc?
Oder hast du dir das Sorgerecht erkämpft, weil du dachtest, dass dein Freundin sich ja eh um den Sohn kümmert und dann die Tochter quasi nebenbei mitbetreuen kann?
Warum habt ihr das nicht besprochen?
 
  • #36
Erwartest du, dass sie sich um DEIN Kind kümmert? DU WOLLTEST DAS ALLEINIGE SORGERECHT. DU!
Sie hat damit null zu tun. Erst sich einsetzen und dann bei der Verantwortung einen Rückzieher machen. Und deine Frau dann auch noch zum Sündenbock machen... toller Vater, toller Ehemann! Ich kann sie verstehen. So ein Verhalten ist sehr respektlos.
 
  • #37
Und immer wieder das Gleiche.......Bäumchen wechsel dich.......könnt ihr ja machen, ist halt Charaktersache......nur bitte verhütet!!!!!
Es gibt schon so viele gestörte Menschen auf der Welt, meistens wird der Grundstein in der Kindheit gelegt.
Ich verstehe nicht, wenn es mit der Mutter meiner Kinder in jungen Jahren schon nicht funktioniert, warum um Gottes Willen, sucht man sofort wieder eine Frau.....und diese wird dann auch sofort schwanger.....dann kommen die Probleme.....nachgedacht wird immer erst, wenn alles schon passiert ist..............und dann eher auf eine Partnerin eingehen, als Kindern eine schöne Kindheit zu geben.........das ist unverantwortlich!!!!!

Wenn ich dann auch noch die Meinung von
@Mann54 ........lese, dass eine 28 Jährige in ihrer optischen und sexuellen Hochphase ist.....der Star in der Männerwelt......und deshalb keine 5jährige Konkurrentin brauchen kann.......ja dann kommt es mir echt hoch:(
 
  • #38
Drei Tage nachdem sie ihre Wohnung gekündigt hatte, machte sie ein Rückzieher und sagte mir das sie so ein leben nicht haben möchte. Ich kann meine Tochter nicht akzeptieren und will nicht so ein Leben haben! Sie will nicht sich um ein fremdes sind kümmern, es ist nicht ihr Kind. Ich wollte nicht das meine Tochter bei mir lebt. Meiner Tochter ist ein Klotz am Bein.
Klare Ansage, die ich auch als Mann total verstehe, du bist wie die meisten getrennten Männer mit Kinder, können dem Kind nicht nein sagen, lassen alles durchgehen, sind überfordert, zu schwach eine Beziehung wohlwollend zu führen, diese Frau merkt und spürt genau ihre Grenzen, wo das hinführt, es fällt eine zusätzliche Last auf sie ab, die sie so nicht haben möchte, sie ist ausgelastet genug mit ihrem Kind und mit ihrer Situation, ich verstehe eh die Frau nicht, die das tun würde, kein Mann würde das tun!
 
  • #39
@Valmont ein Mann, der sich eine AE aussucht, der entscheidet sich bewusst.
Da sind die Kinder fast immer täglich da.

Das ist doch Unsinn! Ab einem bestimmten Punkt ist es doch gar nicht möglich, sich "bewusst" dafür, oder dagegen zu entscheiden!

Irgendwann haben 80% aller Frauen Kinder und davon leben wiederum 85% im Haushalt dieser Frauen.

Diese Kinder sind aber nur von 66-75% aller Männer (je nach reingerechnetem Kuckkuckskind-Faktor) und nur bei 15% dieser Männer leben auch Kinder permanent.

Frauen haben also, egal ob sie selber Kinder haben, oder nicht, eine gute Chance einen Mann kennenzulernen, der entweder gar keine Kinder hat, oder nur alle 2 Wochen sieht. Ein Großteil der Männer hingegen müsste alleine bleiben, wenn er keine Kinder im Haushalt in kauf nimmt.

Das Problem der Freundin des FS ist genau, dass sie von genau dieser, für Frauen, komfortablen Situation ausgegangen ist!

V.m49
 
  • #40
Ich finde es nicht gut, dass die Frau überrumpelt wurde, indem die Tochter ganz eingezogen ist !

Mein Mann hat auch einen Sohn (5), und würde er den einfach komplett hierher bringen für immer ohne mich zu fragen, wäre das echt nicht ok ...

Er ist alle 14 Tage hier, damit komm ich klar und wir unternehmen auch Dinge zsm. Mehr brauch ich dann aber auch wirklich nicht ... es ist nicht mein Kind.
(Ja, würde die Frau sterben wäre es was anderes aber das können nur Stiefelternteile nachvollziehen )
 
  • #41
Gibt es außer Mutmaßungen und Wertungen (teilweise glatten Vorurteilen) eigentlich auch noch konstruktive Ratschläge für den FS?
 
  • #42
Mein Mann hat auch einen Sohn (5), und würde er den einfach komplett hierher bringen für immer ohne mich zu fragen, wäre das echt nicht ok ...
Hätte das der Mann zu mir gesagt, wäre er schneller Geschichte, als er Hallo sagen könnte. Hallo?? Was ist los mit euch Leute??? In dem Moment, in dem ihr euch für den Menschen entscheidet, in dem Moment entscheidet ihr euch für ALLES, was zu ihm gehört - sein doofen Freunde, seine komischen Angewohnheiten oder eben seine vorhandenenen Kinder, egal, ob sie mit ihm leben oder nicht. Ich gebe Tom26 recht - ich würde auch am liebsten schreien WTF!!! Was ist das für besch... Spielzeugladenmentalität??? Ich will dies, dies und das noch, den Rest bitte entfernen... Es geht doch um ECHTE Menschen!!
Die Frau ist unreif und du FS leider auch. Bleib vorerst getrennt, geh zu Familienberatung und klär, wie du am besten als AE mit zeitweise zwei Kindern klarkommt. Und um Gottes Willen, keine neuen Frauengeschichten mehr, bis dir bewusst wird, was du eigentlich hier auf Kosten der Kinder veranstaltest.
 
  • #43
Ich finde es nicht gut, dass die Frau überrumpelt wurde, indem die Tochter ganz eingezogen ist.
Mein Mann hat auch einen Sohn (5), und würde er den einfach komplett hierher bringen für immer ohne mich zu fragen, wäre das echt nicht ok ...
Er ist alle 14 Tage hier, damit komm ich klar und wir unternehmen auch Dinge zsm. Mehr brauch ich dann aber auch wirklich nicht ... es ist nicht mein Kind. (Ja, würde die Frau sterben wäre es was anderes aber das können nur Stiefelternteile nachvollziehen )

Dann sucht Euch doch einen Mann ohne Altlasten und nicht einen der innerhalb kürzerer Zeit jedesmal seine Frauen schwängert! (Wobei natürlich auch die Frauen Ihren Anteil daran haben, dazu gehören 2)

Klar das die Tochter an seiner Partnerin klebt/ klammert, ihre weibliche Bezugsperson (Mutter) ist gerade weggebrochen und sie sucht Halt bei der Mutter Ihres kleinen Bruders!
Aber richtig: Was für ein böses, verzogenes 5 jähriges Mädel das sich nach einer Familie sehnt und vielleicht Anpassungsschwierigkeiten hat!(Ironie Off)

Die Partnerin des FS hat Ihn mit Tochter kennengelernt, wenn auch nur als Teilzeit Daddy, aber das Alleinige- Sorgerecht wird einen auch nicht von heute auf morgen zugesprochen!!!
Also kann mir keiner weiß machen das die Partnerin mit neuen Tatsachen plötzlich überrumpelt wurde!
Die Partnerin hat lediglich plötzlich keine Lust mehr sich um seine Tochter teilweise mit zu kümmern, was bei einer gemeinsamen Wohnsituation wohl unausweichlich ist. Da kann kein Kind etwas dafür, wenn sie davor nicht darüber nachdenkt hat.
Es bleibt daher nur noch eine LAT-Beziehung oder eine Trennung im Guten übrig, aber dieses Hin und Her wird beide Kinder belasten.

Leidtragende ist weder der FS, noch seine Partnerin sondern die Kinder.
 
  • #44
Ich finde es nicht gut, dass die Frau überrumpelt wurde, indem die Tochter ganz eingezogen ist !

Das wissen wir nicht, könnte aber der Knackpunkt sein.

@Vater86, war es deine alleinige Entscheidung oder habt ihr das im Vorfeld abgesprochen?

Wenn nicht, versteh ich zwar, dass ihr das nicht passt, andererseits versteh ich aber nicht, dass man sich mit einem frisch getrennten Vater eines Kleinkinds einlässt und auch sofort ein Kind kriegt.

Klingt für mich ziemlich chaotisch.
 
  • #45
Diese Kinder sind aber nur von 66-75% aller Männer (je nach reingerechnetem Kuckkuckskind-Faktor) und nur bei 15% dieser Männer leben auch Kinder permanent.
Hm das erscheint mir nicht realistisch, sorry.
Woher kommen denn bitte solche Zahlen?
Abgesehen davon daß dem Fragesteller damit auch nicht geholfen ist.
Frauen haben also, egal ob sie selber Kinder haben, oder nicht, eine gute Chance einen Mann kennenzulernen, der entweder gar keine Kinder hat, oder nur alle 2 Wochen sieht. Ein Großteil der Männer hingegen müsste alleine bleiben, wenn er keine Kinder im Haushalt in kauf nimmt.
Da ist was dran.
Allerdings nehmen die wenigsten Männer berufliche Einschränkungen und Teilzeit arbeiten in Kauf um auf eigene und fremde Kinder aufzupassen.
Das Problem ist oftmals nicht irgendein Kind, sondern der Expartner, diesen Einfluss und Präsenz durch das Kind.

Sie sagte zu mir, dass wenn sie meine Tochter sieht, die die Kindsmutter sieht. Sie hat somit eine Abneigung gegenüber der Tochter. Die Tochter kann nichts dafür, daß weiß sie. Sie empfindet es aber so.
Das sagt für mich alles.
Die Vorgängerin hat der Frau schon zu viel Stress und Ärger bereitet.
Nun übertragen sich die Gefühle der Frau gegenüber auf die Tochter.
Sucht euch bitte professionelle Hilfe bevor noch mehr kaputt geht.

Viel Erfolg
 
  • #46
Ich kann die Situation nicht verstehen, außer dass die Frau, dass Unterfangen Mann mit Kind, blauäugig angegangen ist. Als das Kind noch bei der Mutter war und das Sorgerecht geteilt, ging es noch und war für die Frau tolerabel. Sie verstand sich auch noch gut mit dem Kind, weil sie wusste, es ist danach wieder zeitlang bei der Mutter, und stört halt nur zeitweise das neue Familienglück. Auch leben der FS und sie nicht zusammen, dass fremde Kind hat sie also kaum tangiert. Ich bin mir sicher, dass sie wusste, dass der FS das alleinige Sorgerecht erkämpft, sie wusste auch um das Ganze Heckmeck mit der Ex.
Jetzt aber, wo sie mit dem Zusammenzug Farbe bekennen muss, eine Familie zu sein und der FS eben jetzt seine Tochter rund um die Uhr bei ihm lebt, passt es ihr nicht. Sie kann die Tochter nicht leiden, lehnt sie bewusst ab und stellt den FS vor die Entscheidung Ich (und der gemeinsame Sohn) oder die Tochter. Beides geht unter einem Dach nicht und funktioniert nicht in einem Haushalt. Sie will seine Tochter nicht und auch nicht sich um sie kümmern. Das Leben will sie nicht, die Tochter soll weg. Geht aber nicht, weil er jetzt das alleinige Sorgerecht für sie hat. Um es allen recht machen zu wollen, soll die Tochter, welche 5 Jahre ist, sich halt unauffällig und pflegeleicht benehmen, am Besten unsichtbar sein, damit seine Freundin mit seinem Sohn endlich bei ihr einzieht und sie endlich eine Familie werden. Nur Familie um welchen Preis? Im Grunde müsste seine Freundin komplett ihre Einstellung zum Kind überdenken, es versuchen mit ihr zu wollen und ihr Ego, wie ich nicht Mögen des Kindes hinten anstellen, zum Wohle beider Kinder. Das möchte sie aber nicht, sie will nicht, dass gemeinsame Leben mit dem fremden Kind, dann lieber weiterhin LAT oder Trennung. Familienberatung ist ein wirklich guter Tipp. Ich wäre für die Trennung oder weiterhin LAT mit ihr. Er kann aber auch, wenn er seine Frau halten will und seine neue Familie, seine Tochter in Sorgerecht und Obhut seiner Eltern geben, dass wäre für das Mädchen zwar ein weiteres Trauma, erst die Mutter weg und dann ist der Vater zeitweise zu Besuch, aber sie würde dann von Oma und Opa geliebt, könnte Kind sein und würde nicht ständig im Familienleben unbewusst von der Freundin des FS abgelehnt werden, denn diese sagt ja selbst, eine liebevolle Mutter kann sie (und will sie) der Tochter nicht sein, und die Anhänglichkeit der Tochter mag sie auch nicht. Der FS macht sich aber nicht allein Gedanken, sondern auch seine Freundin. Ich würde die Freundin nun fragen, welche Lösung sie für diese Situation sieht, und ihre Entscheidung dann akzeptieren. Der Tochter eine gefällige Verhaltensweise aufzuzwingen, bei einer Frau, die nicht Stiefmutter sein will, schafft dauerhaft kein harmonisches Familienglück.
 
  • #47
as ist doch Unsinn! Ab einem bestimmten Punkt ist es doch gar nicht möglich, sich "bewusst" dafür, oder dagegen zu entscheiden!

Mein Unsinn meinte das Gleiche wie Dein Beitrag!

Mann trifft Frau mit Kindern und die hat ihre fast täglich = er weiß das er ziemlich sicher auch mit diesen zusammen leben wird, wenn er sich für eine langfristige Beziehung entscheidet.

Frau trifft Mann mit Kindern und dieser hat seine nur 14 tägig.
= sie entscheidet sich kurzsichtig für den Mann und geht davon aus, dass sie nur alle 14Tage mit seinen Kindern lebt .

Mann nimmt bewusst das komplettpaket
Frau verhandelt das plötzlich neu
 
  • #48
Sie sagte zu mir, dass wenn sie meine Tochter sieht, die die Kindsmutter sieht. Sie hat somit eine Abneigung gegenüber der Tochter. Die Tochter kann nichts dafür, daß weiß sie..... Allerdings hat meine Ex mir sehr viel Ärger bereitet, das hat meine Partnerin natürlich mitbekommen.

Und es ist für Dich überhaupt nicht nachvollziehbar, warum die Ex soviel Ärger macht? Sie sitzt damit einem einjährigen Kind, mit dem sie überfordert war. Du haust ab und hast schon die nächste geschwängert.
Wolltest für die Ex wohl 3 Jahre Betreuungsunterhalt sparen oder was war Deine Strategie sofort mit der nächsten Frau, die Du kaum kanntest ein Kind zu zeugen?
Klar löst das bei der Ex existenzielle Ängste aus und sie bereitet euch jede Menge Ärger.

Und ja, Deine Partnerin hat den von Dir verzapften Sch**** in ihrer Schwangerschaft und mit Baby mitbekommen und daher eine Wut auf diesen Teil Deines Lebens. Daraufkommst Du aber nicht, dass jetzt die Abrechnung erfolgt.
Du ziehst kurzfristig diesen Part alltäglich in ihr Leben, ohne dass sie dazu "ja" gesagt hat.
Es ist nicht fair Deiner Tochter gegenüber, aber auch Deine zweite Ex kann halt gegen ihre Gefühle nicht an.

Wahrscheinlich gilt ihr Rückzieher nicht nur der Anwesenheit Deiner Tochter, sondern sie sieht jetzt, dass Du als Partner nichts taugst, immer nur Dein Ding machst und andere sollen es mit ausbaden - daher der Verzicht auf die späte Familienbildung mit Dir.
Sie ist 3 Jahre gut ohne Deine Alltagsunterstuetzung klargekommen, im Gegenteil: Du warst mit der Ex im Schlepptau ein ziemliches Ärgernis.
Ihr geht rechtzeitig vor dem Zusammenziehen auf: der Ärger beginnt erst richtig und zwar jeden Tag, denn es gibt Kontakt zwischen der schwierigen Mutter und dem Kind - sie hat dagegen entschieden.

Wir hatten vor zusammen zuziehen, haben auf den richtigen Moment gewartet.
Fast 4 Jahre (gesamte Schwangerschaft und Erreichung 3. LJ) auf den richtigen Moment gewartet - wie/warum das? Es reicht an Liebe und Vertrauen, um ein Kind zu zeugen, nicht aber zum Zusammenleben?
Steht der "richtige Moment" in einem kausalen Zusammenhang mit Unterhaltsrecht und dass Du jetzt eine Betreuungsperson für Deine Tochter brauchst?

Es könnte sein, dass Deine neue Ex Dich plötzlich mit den Augen einer lebenserfahrenen Frau sieht und erkennt "das soll alles zu meinen Lasten gehen".
Ich vermute, dass sie all diese Dinge garnicht mehr mit Dir diskutieren will, weil Du das Leben nur durch Deine Brille siehst und dass sie daher nur mit der Tochter argumentiert.
 
  • #49
Na liebe @Platinblondi, dann hoffe ich mal, dass dein Mann niemals seinen Sohn zu euch nimmt.
Denn dann bist du genau in der gleichen Situation - bekommst ein Kind von deinem Traummann und lehnst den Sohn deines Mannes ab.

An das Stiefkind denkt hier wohl keine Frau so richtig - Hauptsache dem eigenen Kind geht es gut. Das ungeliebte und unerwünschte Stiefkind soll gucken wo es bleibt.

Jetzt weiß ich dass das Märchen von der bösen Stiefmutter leider kein Märchen ist. Genauso gibt es aber auch Männer die ihre Stiefkinder ablehnen und misshandeln.

Da habe ich schon die schlimmsten Geschichten gehört und gelesen.
Babies die ausgesetzt wurden von der eigenen Mutter, weil der neue Freund kein Kind mehr wollte.
So geschehen vor bald 14 Jahren an genau dem eiskalten Januartag an dem meine jüngste Tochter geboren wurde. Ausgesetzt direkt nach der Geburt in einer Pappschachtel im Gebüsch bei Minusgraden. Das Kind wurde am nächsten Tag von einem Spaziergänger gefunden - eingefroren und tiefgekühlt. Mein Herz blutet noch heute. Sie wäre heute so alt wie meine Tochter.

Warum könnt ihr kleinen Kindern nicht mit Liebe begegnen auch wenn es nicht eure eigenen sind?
 
  • #50
Hallo FS,

wie es zu dieser Konstellation überhaupt gekommen ist, lassen wir mal aussen vor...

Deine Partnerin sagt, sehr offen und ehrlich, sie habe eine Abneigung gegen deine Tochter festgestellt. Sie kann offenbar ihre Rolle als Stiefmutter für deine Tochter emotional nicht einordnen. Sie fühlt, dass sie deine Tochter nicht wie ein eigenes Kind liebt, so wie euren Sohn.
Es könnte sein, dass deine Freundin unter einem "schlechten Gewissen" deiner Expartnerin gegenüber leidet, oder sie auch vielleicht sogar gleichzeitig als Konkurrentin wahrnimmt, so dass sie sich der Tochter gegenüber nicht öffnen kann. Dieses schlechten Gefühle projiziert sie auf das Kind.
Die Tochter selbst muss da gar nichts zutun. Hinzukommen kann ein "Buhlen" um den Nummer-Eins-Platz kommen,sowohl von Freundin, als auch von Tochter.

Ich würde euch eine Familienberatung für Patchwork-Familien empfehlen.
Bei einer Patchworkfamilie muss erst jedes Familienmitglied (wozu im Übrigen auch deine Expartnerin zählt) in der neune Konstellation seinen Platz finden. Das ist kein einfacher Prozess.
Es warten vielerlei Herausforderungen. Man muss offen über die jeweiligen Erziehungsvorstellungen sprechen. Dass ein Elternteil lockerer ist und das andere Elternteil strenger, ist völlig legitim.
Kinder brauchen beides.

Schlag deiner Freundin so eine Familienberatung vor.
Dabei kannst auch du sehr viel lernen.
Ich sehe es so, dass deine Freundin auch eine Verantwortung gegenüber deiner Tochter hat. Sie kann sich da nicht einfach ausklammern. Schließlich habt ihr gemeinsam ein Kind gezeugt und sie hatte Kenntnis von deiner Tochter.

LG
 
  • #51
Ein Großteil der Männer hingegen müsste alleine bleiben, wenn er keine Kinder im Haushalt in kauf nimmt.

Das Problem der Freundin des FS ist genau, dass sie von genau dieser, für Frauen, komfortablen Situation ausgegangen ist!

Du musst mal Deine ewig gleiche Leier verlassen und Dich auf den tatsächlichen Sachverhalt beziehen.

Der FS ist einer der Männer, der das Problem schafft: reichlich Frauen schwaengern, aber jede Beziehung chrashen und den Ärger darum in nachfolgende Beziehungen mitzunehmen, sodass diese auch wieder scheitern.

Der FS hat kurzfristig und unabgestimmt die "komfortable Situation" Besuchskind aufgekuendigt. Daraufhin hat seine Partnerin das geplante Zusammenziehen aufgekuendigt.
Er ist wegen mangelnder Partnereigenschaften allein, nicht wegen des Kindes.

Ausserdem ist er nicht allein: er hat seine Tochter im Haushalt, seinen Sohn als Besuchskind, eine Mutter, die sich um die Enkel kümmert und zwei Exen, mit denen er einiges zu regeln hat - ein reichhaltiges Sozialleben.
Neben einer Berufstätigkeit ist er damit auf viele Jahre komplett ausgelastet, wenn er es richtig macht.

Bei Frauen mit Partnereigenschaften ist er mit den Altlasten und den Ursachen (seine Unüberlegtheit) nicht besonders gefragt. Wenn Frau nicht in einer echten Notlage ist, lebt es sich besser ohne Mann als mit so einem.
 
  • #52
Ich bin momentan genau in dieser Situation. mein neuer Partner hat eine Tochter von neun Jahren die jeden Tag bei ihm ist plus alle zwei Wochen am Wochenende. Wir sehen uns deswegen nicht so oft zu zweit. Er vergöttert sie, die beiden sind sehr eng. Ich habe manchmal bei ihm das Gefühl zu kurz zu kommen, traue mich aber nicht etwas zu sagen, weil ich nicht die böse Schwiegermutter sein will. Ich muss mich komplett nach ihrem Zeitplan richten, spontan treffen und was unternehmen geht nicht. Das ist nicht einfach für eine frische Beziehung. Sollten wir irgendwann zusammen ziehen könnte ich damit klar kommen wenn die Tochter alle zwei Wochen am Wochenende da ist, aber jeden Tag? Das wollte ich nicht. Ich dachte erst das hat was mit meiner Persönlichkeit zu tun. Früher habe ich mcih immer zu viel angepasst, so dass es mir jetzt schwer fällt. Aber wenn man so die Antworten der anderen Frauen hier liest, dann denken doch einige so wie ich.
Zumal hatte ich das alles schonmal, ich habe acht Jahre mit einem Mann zusammen gelebt dessen Sohn alle zwei Wochen und in den Ferien bei uns war. Damit kam ich klar, wir haben oft schöne Sachen unternommen. Leider durfte ich nie bei der Erziehung mitreden, hatte nur "Pflichten" aber keine Rechte. Manchmal kam ich mir wie die Putzfrau und Köchin für die beiden vor. Ich habe nach der Trennung keinen Kontakt mehr zum Kind. Das wird von meinem Ex so gewünscht.
 
  • #53
PS: Finde es auch nicht in Ordnung, dass das mit dem alleinigen Sorgerecht ohne Absprache mit der Freundin durchgesetzt wurde. Damit hast du dich über deine Freundin gestellt und quasi für sie "mit entschieden" wie eure zukünftige Wohnsituation aussehen wird. Kein Wunder dass sie sich da unter Druck gesetzt fühlt. Ich kenne dieses Gefühl. Es ist das Gefühl, keinen Ausweg zu haben. Wie ein Tier das in der Falle sitzt. Dazu kommt das ihr noch ein Kind zusammen habt und sie sich nicht so ohne weiteres aus dem Staub machen kann
 
  • #54
Klare Ansage, die ich auch als Mann total verstehe, du bist wie die meisten getrennten Männer mit Kinder, können dem Kind nicht nein sagen, lassen alles durchgehen, sind überfordert, zu schwach eine Beziehung wohlwollend zu führen,
Dieses kleine Mädle braucht nun die Sicherheit, dass eine Hand da ist, nach der es greifen kann. Und dass diese Hand auch da bleibt. Sogar ich, der keine eigenen Kids hat und auch keine wollte, kann verstehen, dass dieses Kind jetzt zur Ruhe kommen muss. Sie ist noch zu klein um sich zu wehren, wenn sie überall herumgeschubst und abgelehnt wird.
Der kleine Bruder würde ihr wahrscheinlich sehr gut tun. Aber nein, die böse Stiefmutter will nicht.
Klar hat der Vater auch Fehler gemacht. Nicht wenige und ziemlich gravierende. Aber dafür können seine Kinder nichts.
Mann und Frau dürfen auch mal die persönliche Grösse haben und leben, eine Kröte einfach zu schlucken. Denn die beiden Kinder sind hier die Opfer. Die etwas Liebe und Fürsorge benötigen - und nicht salbadernde, selbstgerechte "Erwachsene" ohne jegliches Verantwortungsgefühl.
 
  • #55
Das ist ja eine bescheidene Situation. Gut möglich, dass du bald Single bist, mit zwei Kindern von verschiedenen Müttern...
Du hast um das Sorgerecht deiner Tochter gekämpft. Hast du das alles nicht mit deiner Partnerin abgesprochen? Diese Entscheidung betraf ja euch beide. Die Konsequenzen deiner Handlungen bedenkst du wohl recht spät. Das Alter der Kinder von den verschiedenen Müttern deutet ja auch darauf hin.

So eine Entscheidung kann man niemanden aufs Auge drücken. Das war wohl dein Fehler. Man liest hier öfter, dass Frauen einen möglichen Partner sofort abschießen, wenn dieser ihr Kind nicht akzeptiert. Im umgekehrten Fall können sie sich oft mit der "Brut" des Partners weniger gut anfreunden ..

Unseren Urlaub sagte sie, sie würde eine Abneigung gegenüber meiner Tochter empfinden.
Nach so einer Aussage kannst du deine Tochter dieser Frau nicht mehr überlassen.

Außer LAT wird es mit deiner Freundin wohl nichts werden. Könnte sein, dass auch das deiner Freundin nicht gefällt, weil ihr dann missfallen könnte, dass du dich um die Tochter mehr kümmerst als um das gemeinsame Kind. Also da liegen viele Schwierigkeiten vor dir. Das wichtigste ist jedoch, dass jetzt deine Tochter nicht durch den Rost fällt.
 
  • #56
ich würde auch am liebsten schreien WTF!!! Was ist das für besch... Spielzeugladenmentalität

Guten Morgen,

wohl war, aber die, die am lautesten hier ablassen und Schimpf und Schande über den gebeutelten FS ablassen, haben doch selbst genug damit zu tun, ihre Fehler, Pleiten, Pech und Pannen auszubügeln.
Ich möchte zudem nicht wissen, wie viel uneheliche Kinder im Vorbeigehen gezeugt wurden, um die sich niemand kümmert. Da hat sich wohl kaum einer um die Tauglichkeit von Vater oder Mutter gekümmert, oder darüber nachgedacht, was aus ihnen werden soll.

Der FS kümmert sich und sucht gewiss nicht den leichtesten Weg, das ehrt ihn. Sein Weib an seiner Seite nimmt den leichten Weg, ohne zu bedenken, was aus ihrem Sohn mal werden soll.
 
  • #57
Gibt es außer Mutmaßungen und Wertungen (teilweise glatten Vorurteilen) eigentlich auch noch konstruktive Ratschläge für den FS?

Dann fang mal an!
Mir fällt in diesem Fall ausser die Trennung zu akzeptieren, nichts ein.

Grund: das Kind ist da und mit diesem will seine Partnerin nicht leben.

Die Kleine ist 5 Jahre und hat eine Trennung der Eltern und den Wechsel von der Mutter zum Vater erlebt.
Der Kleinen kann man im Moment nicht abverlangen, sich perfekt zu verhalten. Es wird schon schwierig, wenn jetzt der gefühlte bruder und die Freundin weg sind, der kleinen das Gefühl zu nehmen Schuld zu sein.

Die Partnerin hat entschieden zu gehen
Was soll er machen? Kind wieder weggeben?

Ich kann hier nur sagen: ziehen lassen

Die Kleine hat wahrscheinlich schon genug: nicht gewollt sein erfahren und da gibt es genug zu tun um das in der kinderseele auszugleichen.
Eine Partnerin, die da nicht von Herzen ja sagen kann, wäre nur Gift.

Ich möchte die Dame nicht verteufeln weil sie die Liebe da nicht hat.
Sie hat ja Recht, für die kleine ist sie so die falsche.
 
  • #58
Hallo Vater86,
warum akzeptiert deine Freundin deine Tochter nicht...sie akzeptiert deine Tochter nicht weil sie nicht die richtige Partnerin für dich ist. Du lebst im hier und jetzt und im hier und jetzt hast du deine Tochter zu dir geholt.Und damit ist die Geschichte mit deiner Freundin vorbei. So einfach ist das. Vielmehr solltest du dem Leben Vertrauen und Eier zeigen. Wenn du diese Frau weiterhin behalten willst dann bleib in deiner Wohnung und besuche sie ganz normal ,allerdings würde ich Lieblosigkeiten und gehässige Äußerungen gegen deine Tochter nicht dulden. Zickig hin oder her,es ist ein Kind und deine Freundin eine erwachsene Frau die mit Sicherheit liebevolle Grenzen einem 5 jährigem Kind aufzeigen kann im Notfall.Oder ist deine Tochter extrem auffällig ? Ich persönlich würde aber von dieser Frau ohne weitere Diskussionen aber mit Respekt als Mutter meines Sohnes den Abschied ausrufen. Sie liebt dich nicht genug. Die liebt das Leben nicht mit dir. Da ist keine Liebe. Aber dein Mädel braucht in dieser beschissenen Lage wirklich alle Liebe und gewollt sein die es nur brauchen kann. Und deine Freundin hat nichts davon.
 
  • #59
Gibt es außer Mutmaßungen und Wertungen (teilweise glatten Vorurteilen) eigentlich auch noch konstruktive Ratschläge für den FS?
Die Lage nicht aus seinen Bedürfnissen heraus zu sehen, sondern sich zu allererst mal in seine Tochter versetzen. Diese Stiefmutter wäre schlecht für sie, also sollte er mit der Frau nicht zusammenziehen. Ich wäre vielleicht sogar vorsichtig, sie mit ihr allein zu lassen, je nachdem, wie ich sie einschätzen würde.

Dann könnte er sich auch fragen, ob er das richtig kommuniziert hat, dass seine neue Partnerin nun eine dauerhaft anwesende Stieftochter haben wird. Wenn nicht klar war, dass das so kommt, hat er diese Frau überrascht und erfährt nun, dass seine Tochter bestenfalls geduldet gewesen wäre an den Alle-zwei-Wochen-WEs.

Sein Anliegen scheint ja zu sein, die Frau als Partnerin zu haben und eine Familie zu bilden, auch vor der Welt nicht Single zu sein mit Kindern von zwei Frauen. Aber dieses Selbstbild sollte auf keinen Fall vor den Kindern und dem, was gut für sie ist, stehen.

Ich sehe keinen möglichen konstruktiven Vorschlag, diese Beziehung noch aufrecht zu erhalten, weil mir das Kindeswohl am wichtigsten ist und ich es fatal fänd, wenn das Kind die Frau nun ertragen müsste. Es sollte auch unbedingt klar sein, dass dem Kind nicht die Schuld in die Schuhe geschoben werden kann, dass der Vater sein Selbstbild nicht leben und eine Frau nicht als Partnerin haben kann, die er gern wollte, die sich aber bei seinen Familienvorstellungen verdünnisiert.

Er schreibt doch schon, die Kleine hätte rumgezickt, aber jetzt ginge es. Als ob sie schuld dran wäre, dass die neue Frau sie ablehnt. Ich finde sowas total schlimm, weil diese Frau die Erwachsene ist und sich Mühe geben sollte, nicht das Kind drauf gedrillt werden, dass es nicht stört. Ablehnung kann man so sowieso nicht beheben. Es geht ja auch nicht mal ums Verhalten des Kindes, sondern darum, dass die Frau sich vorgestellt hat, dass die Familie SIE, ER und das GEMEINSAME Kind sind. Ja, ist eine Mutmaßung, aber jede Wette, dass das der Hintergrund ist: Das Mädchen ist von der Ex und damit "außen" für den Familienbegriff der Frau.
 
  • #60
Ich finde es nicht gut, dass die Frau überrumpelt wurde, indem die Tochter ganz eingezogen ist !

Und ich finde es nicht gut, dass ein kleines Mädchen, überrumpelt wurde, indem die neue Frau dem Kind über Monate Zuneigung suggeriert, sich von dessen Vater schwängern lässt, um dann damit herauszurücken, dass eigene Bedürfnisse und die des "neuen" Kindes Vorrang haben.

Die Aussage der Freundin, die Tochter erinnere sie zu sehr an dessen Mutter, mag nachvollziehbar/ehrlich sein, gleichzeitig jedoch egoistisch/lieblos. Ich kann nur hoffen, dass der FS diesen Interessenkonflikt zugunsten seiner Tochter entscheidet und es kein Aschenbrödel 2.0 geben wird.
 
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