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  • #1

Warum entsteht bei Männern ein Kinderwunsch?

Liebe Männer,

warum habt ihr euch zum jeweiligen Zeitpunkt für ein Kind entschieden? War es der Wunsch, die geliebte Frau sicher an sich zu binden?

War es aus dem Gefühl heraus, es sei an der Zeit, eine Familie zu gründen? Oder haben Männer auch einen Kinderwunsch, der unabhängig von der Partnerin entsteht?

Danke im Voraus für die Antworten!
 
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  • #2
Ich habe keinen expliziten Kinderwunsch.

m/45
 
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  • #3
Die Frage impliziert, dass du mindestens einen Mann kennst, der auf einmal Kinder will. Das ist einer mehr als ich, mich eingeschlossen.

Bei und nach der Geburt freuen sich viele Männer, meine Freunde beschreiben es als Aha-Erlebnis. Aber vorher? Neeee. Da brauchts schon viel weibliche Indoktrination.
 
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  • #5
Mein Kinderwunsch war einfach da, ohne große Überlegungen darüber anzustellen. Bei der Partnersuche habe ich allerdings all die Frauen ausgeschlossen, die keine Kinder mehr wollten. "Den Partner an sich zu binden", auf einen solchen Gedanken bin ich gar nicht gekommen. Auch der Gedanke, es wäre an der Zeit, jetzt eine Familie zu gründen, trifft das nicht so ganz, weil ich nie mein Leben in solchen planbaren Zeitachsen organisieren wollte.

Ich hatte dann auch eine Partnerin gefunden, die ähnlich wie ich tickte und mit welcher ich eine Familie einschließlich des erfüllten Kinderwunsches gründen konnte.
 
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  • #6
Ich als Mann sehe das Leben als Geschenk an. Meine Eltern haben mir das Leben geschenkt und es ist schön, trotz aller Schwierigkeiten.

Ich würde (und habe) dieses Geschenk gerne weitergeben. Es geht um die Haltung, mit der man durchs Leben geht. Ist man bereit, den Kleinen ein Vorbild zu sein und zu zeigen wo es langgeht und sich um sie zu kümmern etc.

Das ist m.E. Kinderwunsch.

Viele Männer schliddern in den Kinderwunsch der Frau einfach so hinein.

Ist mein Eindruck

m 40
 
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  • #7
<- mod Nebenthema entfernt. SIe können gern eine entsprechende Frage einreichen.>
 
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  • #8
Ich finde die Frage etwas merkwürdig. Wieso wird nach einem Grund gesucht, dass ein Mann Vater werde möchte? Was ist denn der Sinn des Lebens, ackern und irgendwann gehen?

Mir geht es genauso, ich bin m,34 und hatte bis vor kurzer Zeit die falsche Partnerin. Hätte es gestimmt, wäre ich heute bestimmt schon Vater, was gibt es Schöneres?

Ich habe die Hoffnung nicht aufgegeben, es verspätet sich halt.. Naja.. So ist das Leben!
 
  • #9
Warum? Komische Frage. Aus dem gleichen Grund wie bei Frauen auch: Kinderliebe. Für die meisten gehört es einfach dazu zum Leben.
Ich kenne inzwischen mehr kindernärrische Männer als Frauen.
 
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Mooseba

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  • #10
[...]
Oder haben Männer auch einen Kinderwunsch, der unabhängig von der Partnerin entsteht?
Selbstverständlich. Warum sollte das nicht so sein? Dass gemäß den Damen hier im Forum die Männer nur das Eine wollen, ist glücklicherweise nicht die einzige Realität.

Aber Männer haben auch Ängste, die sie aufgrund des generellen Männerbildes nicht offen eingestehen. Dazu gehört die Angst, verlassen zu werden. Und bei dieser Angst geht es sicher nicht nur um das Finanzielle. Sonst würden viele Männer nach der Scheidung nicht saufen oder zunehmen. Den Traum von der heilen Familie träumen auch Männer. Manche tun dafür zu viel, andere zu wenig, andere wiederum genau mit dem richtigen Maß. Und dennoch ist dies keine Garantie, nicht verlassen zu werden.

Die Scheidungsstatistiken lassen sich nicht ignorieren, genausowenig der Fakt, dass die meisten Trennungen von Frauen ausgehen. Da kann schon so mancher Mann kalte Füße bekommen. Ich rede hier von redlichen Männern. Die gibt es durchaus, aber scheinbar nur außerhalb der Realität der EP-Damen
 
  • #11
Also ich als Mann hatte sehr früh schon den Kinderwunsch bevor ich wirklich in der weiblichen Realität angekommen war. Das Gedanken neues Leben zu geben, zu erleben und es in die aufregenden Welt zu führen ist dabei vordergründig.
Heute kann ich sagen, sollte ich wirklich eine hervorragende Frau treffen und ein stabiles Leben mit ihr haben, könnte ich mir evtl. vorstellen Kinder zu haben. Aber soweit muss es erst einmal kommen.
Und wie schon ein Vorredner sagte: ich kenne keinen Mann mit einem expliziten Kinderwunsch vor dem ersten Kind. Mit dem WOW Erlebnis des ersten Kindes hat sich das dann aber oftmals geändert.

M/30
 
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  • #12
Zum einen ist das Aufziehen und Erziehen eine Erfahrungen die das Leben des Vaters bereichert.
Desweiteren ist es eine Möglichkeit Wissen und persönlicher Lebensweisheiten an etwas lebendes, den eigenen Kindern, weiterzugeben. Da hilft auch nicht die grösste Anhäufung materiellen Reichtumes. Oder das Hinterlassen persönlicher "Denkmäler".
Ein Beispiel dafür sehe ich in Ferdinand Piëch. Soweit ich informiert bin hat er 9 Kinder. M 55J
 
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  • #13
Was für eine merkwürdige Frage! Weil das Leben ist und so weitergegeben werden kann. Und wieso sollten den Wunsch Männer nicht haben? Ich denke, Männer haben den Wunsch, doch die heutige Zeit mit den vielen Gesetzen, emanzipierten Frauen, Karriere, etc. lässt viele davor abschrecken oder es nicht mehr erwähnen. Doch wünschen tun sie es.
 
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  • #14
Ich habe mir schon als junger Mann Kinder gewünscht, habe auch bereits zwei, so dass ich selbst meinte, dass ich eigentlich damit durch war.
Jetzt habe ich mich in eine neue Frau verliebt (alte verstorben) und irgendwie, ohne dass sie überhaupt will, würde ich auch gerne noch ein Kind mit Ihr zeugen. Ist es nicht der Sinn der Liebe, dass man so verschmilzt und neues Leben zeugt?

m52
 
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  • #15
Ich als Mann(41) hatte nie einen Kinderwunsch!
Im Frühjahr diesen Jahres hatte ich eine Affaire zu einer etwas jüngeren Frau.
Wir BEIDE waren teilweise unvorsichtig, was das Thema Verhütung betrifft.
Nun bekommen wir im Februar ein Kind.
Als Paar passen wir irgendwie nicht zueinander, wohnen nicht zusammen, jeder lebt sein autarkes Leben.
Finanziell geht es uns Beiden ganz gut, also das Kind wird bestimmt keine Not leiden.
Ganz ehrlich, ich weiß noch nicht, wie ich mich mit der Vaterrolle auseinander setzten werde...
Aber Fakt ist natürlich auch, der Verantwortung gegenüber dem Kind werde ich mich stellen. Auch wenn die Paarebene nicht funktioniert, sollte man zumindest der Elternebene aufgeschlossen gegenüberstehen.
Trotzdem möchte ich anmerken, so eine Situation habe ich nie gewollt.
Lässt sich aber nun nicht mehr ändern....
 
  • #16
Ich (m,50) liebe Kinder sehr. Ob als Baby, im Kindergarten oder Schulalter, als Teenager, oder wenn sie erwachsen sind.

Egal, ob Babies schreien, Kinder herum tollen, oder Teenies laut sind. Sowas stört mich nicht. Nicht einmal im Urlaub. Auch nicht bei fremden Kindern.

Ich liebe Kinder, um ihrer selbst, weil sie Kinder sind. Mit allen Vor- und Nachteilen.
Nicht Kinder "der Partnerin zuliebe" oder um eine Beziehung zu kitten - das funktioniert nicht, und geht gründlich schief.

Vom ersten Schrei bis zur dröhnenden Party. Von den ersten unerwünschten Flecken mit Buntstiften bis zum demolierten Familienauto. Vom ersten verschlucken bis volltrunken von einer Party oder Lokal abholen.
Das alles gehört dazu, bzw. muß man damit rechnen, wenn man Kinder hat. Und sie trotzdem lieben.

Schon mit 7 Jahren habe ich zwei Babies beaufsichtigt. Und mit Denen viel erlebt.
Mit 28 J. einen Babysitterkurs absolviert. Und davor und danach mit Kindern zu tun gehabt.
Mit 35 J. in einer befreundeten Familie mit 5 Kindern kurze Zeit geholfen.

So richtig bewußt wurde mir das aber erst ab 40+. Als ich eine Partnerin(34) mit ihrem Kleinkind (9 Monate) hatte. Ab 45 J. dann Trennung, aber zum Kind (11) immer noch jeden Monat Kontakt, erst gestern wieder.

d.h. ich mache mir keine romantischen Illussionen, sondern habe vielfältige Praxiserfahrung.
Leider ab 45 J. dann nur noch Absagen von Frauen mit Kindern. Ich habe lange gebraucht, um auf den möglichen Grund zu kommen. Ich vermute: Weil ich mit meiner Einstellung zu Kindern eher wie eine "typisch Frau" ticke, als wie ein "typisch Mann" ?

Unser Zeitalter ist noch nicht reif, für wirklich emanzipierte Männer. Schade, auch für die Frauen.
 
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  • #17
Mein Ex - nachweislich jahrelang völlig untauglich für so ein Unterfangen und ohne jedes Interesse daran - wollte plötzlich Kinder (und dann gleich einen ganzen Stall voll) als er seine erste feste Arbeitsstelle mit Aufstiegschancen bekommen hat.
Hätte wohl gut zu seiner Position gepasst und die Aufstiegschancen erhöht - sieht dann einfach solider aus.
Zum Glück ist es jetzt mein Ex.
 
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  • #18
Noch ein möglicher Grund: Weil sie Spuren auf dieser Welt hinterlassen wollen und an irgendwen ihre eigenen Lebensweisheiten (von denen sie meist sehr überzeugt sind) weitergeben wollen, der diese dann verinnerlicht und in sich weiterträgt.

Könnte man natürlich auch anders machen, aber ein Kind ist da auch eine Möglichkeit.
 
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  • #19
Männer wollen Kinder, aber meist nur mit einer gewissen Frau. In der Hoffnung, eines Tages die Supertraumfau zu finden, vor der sie stolz niederknien können, die nicht nur optisch ein super Schuss ist, wovor sich andere Frauen und Männer bücken und schwarz ärgern, eine Frau, die den Mann trotz ihrer Optik ebenso gut bekochen und bewirtschaften kann, und ihn so annimmt, wie er ist mit allen Fehlern ohne zu Murren, die zudem auch selbst noch frisch, kinderlos, unverheiratet, ungeschieden und ohne sonstigen Vorlaster ist. Das alles Kombination ist so selten wie ein sechser im Lotto und noch seltener, erst recht im höhren Alter. Viele Männer könnten sich durchaus Kinder vorstellen, aber haben sehr hohe Ansprüche an die Traumfrau, die rundrum makellos und perfekt sein muss.

Ein Mancher führt bis dahin jahrelange seichte Beziehungen zu einer Frau, einfach um nicht alleine zu sein, bekocht zu werden, oder gelegentlichen Sex zu haben oder gesellschaftlich gut angesehen zu sein. So habe ich viele Paare im Bekanntenkreis beobachtet. Ein Fallbeispiel aus meinem Kreis: ein Paar, 10 Jahre zusammen gewesen, schien außenrum perfekt und glücklich, als die Frau nach Heirat fragte, meinte der Mann: "dich heiratet ich doch nicht, ich warte auf was b esseres...". Die Beziehung ging auseinander, darauf lernte er eine neue Frau kennen, die er innerhalb 2 Monaten heiratete und mit der er Kinder zeugte. So lapidar von heute auf morgen, als wäre es das selbstverständlichste der Welt.
 
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Mooseba

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  • #20
Männer wollen Kinder, um die eigene Sippe zu vergrößern und somit mächtig gegenüber anderen Sippen bleiben zu können, ja sie gegebenenfalls ausrotten zu können. Ist doch klar...
 
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