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  • #1

Warum flirten deutsche Männer nicht....

Hallo liebes Forum,

ich w, 31 bin halb-deutsch, in Brasilien aufgewachsen und lebe seit einem Jahr in Deutschland.
Mir ist aufgefallen, dass die Frauen hier kaum von Männern angeflirtet oder angesprochen werden.
Ich bin attraktiv und kenne dieses Verhalten seitens der Männer in Brasilien nicht. Ich möchte als Frau auch nicht zu aufdringlich werden und falsches Bild bei einem Mann hinterlassenen. Wie kann ich einen passenden Partner kennenlernen?
Mir ist aufgefallen, dass ich oft angeschaut werde, aber angesprochen wurde ich noch nie. Die deutschen Männer sind so zurückhaltend.
Wie lernen sich Männer und Frauen in Deutschland kennen. Wie zeige ich einem Mann als Frau, dass ich interessiert bin aber bleibe gleichzeitig unaufdringlich. Auf keinen Fall möchte ich falsche Signale aussenden.

Liebe Grüße
 
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  • #2
Das ist leicht erklärt.

Wenn eine deutsche Frau bspw. in Italien Urlaub macht und auf der Straße von einem Einheimischen ein schmalziges "Ciao Bella" zugeträllert bekommt, so ist sie fasziniert und geschmeichelt von dessen Charme, dem Temperament, der Leidenschaft und der südländischen Mentalität im Allgemeinen.

Wenn der gleichen Frau eine Woche später in Deutschland von einem Deutschen ein "Hey Süße" hinterhergerufen wird, dann ist dieser Mann ein perverses Schwein und der Flirtversuch ein Angriff auf die gesamte Weiblichkeit.

Davon abgesehen sind die Deutschen (m + w) ein sehr bedachtes, verkopftes Volk und eben wenig temperamentvoll, impulsiv oder leidenschaftlich. Ist halt so, dafür haben wir andere Vorzüge.

Was Du tun kannst? Lächle interessante Männer an und sorge für regelmäßigen Blickkontakt.
 
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  • #3
Hallo!

Die ehrliche und ausführliche Antwort ist, dass in Deutschland die Männer grundsätzlich böse sind. Zumindest wird einem als Mann dieses Bild aktuell eingehämmert.

Um dir das mal beispielhaft zu skizzieren:
Vor einiger Zeit (dürfte so 2 Jahre her sein) hat sich ein Politiker mit einer jüngeren Reporterin abends in einer Bar getroffen. Angeheitert kam von diesem Politiker ein (zugegebenermaßen sehr plumper) Flirtversuch. Was folgte war eine 2 monate andauernde Grundsatzdebatte über Sexismus und die (angebliche) Diskriminierung der Frau. Im Internet wurde ein regelrechter 'shitstorm' losgetreten und stellenweise müsste man sich echt fragen, ob denn alle Männer potentielle Triebtäter sind.

Dazu kommt, dass in diesem Land die Frauen überhaupt nichtmehr auf einen (Ehe-)Mann angewiesen sind und sich gegenüber potenziellen 'Bewerbern' dementsprechend auch verhalten.
Versuch da mal als Mann den Grad zwischen "flirten" und "Belästigung" zu finden. Grundsätzlich kann man schon sagen, dass man nur dann flirtet, wenn man der Frau gefällt - alles andere geht gefühlt schon in die andere Richtung. Deswegen wartet ein Großteil der Männer mittlerweile eben lieber auf ein erstes herantasten der Frau, um ja nichts falsch zu machen.

Nicht verwunderlich, dass wir deutschen eines der wenigen aussterbenden Völker sind, oder? ;)

Natürlich kann man aber nicht alle Frauen und Männer über einen Kamm scheren. Trotzdem wird aus obrigen Grund die Suche im Internet eben immer beliebter - man läuft nicht Gefahr missverstanden/interpretiert zu werden. Grundsätzlich solltest du aber trotzdem in Bars bspw mögliche Partner finden - Versuch es halt einfach mal selbst mit einem ersten Lächeln!
 
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  • #4
Einfach eine völlig andere Kultur und Gesellschaft. In südländischen Ländern sind die Menschen offenherziger und plaudern viel ungezwungener miteinander. Ich bin öfter in Süditalien und spreche dort einfach so auf der Straße Frauen über Dinge an, die sich gerade ergeben (ohne auf irgendetwas aus zu sein) – in Deutschland undenkbar, da kann man froh sein nicht gleich eine Anzeige wegen sexueller Belästigung zu erhalten… (überspitzt gesagt).

Lächle einfach einen Mann an, der dich interessiert, dann sollte das kein Problem sein.
 
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  • #5
Oh, du hast Recht,

die deutschen Männer sind keine Weltmeister im Flirten.
Ausserdem haben sie schrullige Ansichten:

-wenn du aktiv flirtest (z.B. mit den Augen !!) dann denken Sie "Oh, die hat es wohl nötig" oder schlimmer "Die hat aber Routine!". Auch wenn du alle 5 Jahre einmal flirtest bist du jetzt dran bei den Oberlehrern.
-wenn du gar nichts tust denken Sie "was ist denn das für eine langweilige Trulla".
Un dnur wenn sie selbst mal disponiert sind (was alle Jubeljahre vorkommen kann) selbst die
Initiative zu ergreifen und etwas zu der Auserwählten zu sagen, so was Tiefgründiges wie
"Schönes Wetter" oder "Du auch hier?" hast du von Anfang an nichts falsch gemacht.
 
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  • #6
Nun, offensives oder offensichtliches Flirten ist nicht unbedingt Teil unserer deutschen Kultur. Deutsche flirten nunmal subtil (wie in dem Lied). Im Ausland lebend verhalte ich mich gegenüber den hier lebenden deutschen Frauen wie ich es aus Deutschland gewohnt bin - flirte also mehr oder weniger überhaupt nicht, während ich mit einheimischen Frauen oder Frauen aus anderen Ländern (ausnahme Skandinavierinnen) sehr wohl flirte - in deren Sprache übrigens. Flirten heißt für mich aber auch nicht Ansprache mit dem Ziel der Partnerschaft oder Familiengründung - wir Deutschen flirten eigentlich nur zu diesem Zweck oder mit entsprechenden Hintergedanken -sondern eher als ein Spiel zwischen Mann und Frau das das Leben einfach schöner macht.
 
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  • #7
Hallo FS


1. Als Halb-Deutsche solltest Du wissen das es in erster Linie ein riesiger Mentalitätsunterschiede zweichem Brasilianer und Deutschen gibt..

Brasilianer sind sehr offene Menschen..Sie Tanzen , singen von Geburt an, sind emotionaler usw..

Natürlich haben alle Mentalitäten vor und Nachtteile..

Der Deutsche ist eher straigt, Bodenständig, ordentlich ...Logisch das da andere Dinge zu kurz kommen..

Jede Mentaliät ist immer als ganzes zu sehen ..Man kann sich eben nicht die Rosinen rauspicken..

Wenn Du interesse an einem deutschen Mann brauchst Du ihn ja nicht unbedingt anzuflirten aber es gibt dezente möglichkeiten interesse zu signalisieren,,,und das wird auch nicht falsch verstanden..

Viel Glück
 
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  • #8
"Warum flirten deutsche Männer nicht..."
"Mir ist aufgefallen, dass die Frauen hier kaum von Männern angeflirtet oder angesprochen werden."
"Mir ist aufgefallen, dass ich oft angeschaut werde, aber angesprochen wurde ich noch nie. Die deutschen Männer sind so zurückhaltend."

Hallo,
Sehr erstaunlich dass du so gut deutsch schreibst nach nur einem Jahr, aber das muss wohl an deinen Genen liegen (wers glaubt).
So zunächst mal, wie triffst du diese Aussage? Erkennst du Indogermanen untereinander, kannst du einen Franzosen, Holländer, Belgier, Albaner, Italiener, Deutschen, Schweden, Engläner etc. wirklich voneinander trennen?

Ich glaube nicht... Und Überraschung: Deutschland besteht nicht nur aus Deutschen! Die ganze Welt ist hier, also ist wohl dein Satz falsch, Madame...

Und zum anderen: Wenn ich mich bei Frauen umhöre dann werden sie ziemlich oft angesprochen und wenn man hier liest dann finden das sogar viele Frauen nervig und wollen auch mal ihre Ruhe...
Also liegt es wahrscheinlich an deiner Attraktivität.


Ich versichere jeder Frau als Mann schriftlich dass jeder Mann seine "Herzensdame" sofort ansprechen wird!
Und ein kleiner Tipp falls es nicht klappen sollte: Sprich Männer selber an oder willst du Zustände wie in Brasilien? Mit Ghettos und wo die Frau eine deutlich geringere Wertschätzung geniesst?
Wenn ja, dann bitte ich dich Europa (bin CHler) zu verlassen, wir wollen Unterdrückung nicht mehr, das hatten wir fast seit unserer Existenz!

Aber ich hoffe interpretiere deine "Frage" nicht rassistisch, denn rassistisch kann man ja nur zu Minderheiten sein, nicht wahr?
 
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  • #9
Ganz einfach, weil die Frauen in Deutschland heute die neuen Männer sein wollen, aber trotzdem die Vorteile einer Frau genießen wollen! Rosinenpickerei ist treffend.
Männer sollen zwar die Wünsche einer Frau erfüllen, aber die Wünsche des Mannes stehen immer ganz weit hinten an. Warum sollte ein Mann zielstrebig auf Probleme zulaufen, wenn er doch selbst beruftätig und eigenverantwortlich um einiges besser leben kann.
Ich bin selbst deutsch südländisch, habe mein Leben, Haus und bin zufrieden.Warum sollte ich eingebildetetn Hartz 4 oder sonstigen Frauen bettelnd den Allerwertesten küssen, sie sind doch den Männern gleich gestellt, nur müsen sie eben auch etwas tun.
Ich flirte gern, nur hier vergehts einem.
Im Ausland und in paar wenigen Ecken von Deutschland funktioniert es auch noch. Manchmal ist kein Werkzeug besser, als eine rostende "Beißzange" angeflirtet zu haben!.


51m
 
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  • #10
Deine Frage hatte ich mir mal auch gestellt. Bei allen guten Eigenschaften der deutschen Männer kommen Temperament und Leidenschaft in der Tat zu kurz vor. Das ist aber eh eine angeborene Mentalitätssache, die sich mit der Zeit in unterschiedlicher Weise ändert.

Das Hauptanliegen liegt m.E. darin, dass die deutschen Männer eh ängstlich bzgl. des Flirtens sind (auch wenn man es anders interpretieren mag) und haben es schwer, immer die Grenze zwischen einem Flirt und einer Belästigung finden zu müssen, was grundsätzlich nicht verkehrt ist. Die Sache ist, sie denken viel zu viel, so dass nach all dieser Überlegungen ein gefühlsorientiertes Verhalten bei jedem Mensch einfach verloren geht. „Schuld“ daran sind unter anderem die einheimischen Frauen selbst, die viel zu viel reininterpretieren in einem Verhalten eines Mannes. Wenn man zuhört, was die Frauen bewusst und unbewusst über selbsterlebte Männerverhalten so erzählen, könnte man (als nicht gebürtige Deutsche) langsam denken, ob diejenige unter Verfolgungswahn oder Ähnliches leidet. Es ist natürlich nicht immer so, aber kommt oft vor.
W
 
  • #11
Weil hierzulande viele Frauen dafür sorgen - daß das flirten den Männern vergeht.
Man wird dabei eher als "notgeiles Schwein" statt als interessanter Gesprächspartner angesehen ?

Oder das flirten wird von den Frauen misverstanden, und wie ein Gespräch unter Freundinnen interpretiert.
Ich habe schon oft mit deutschen Frauen geflirtet, ohne das sie merkten, daß es ein Flirt ist.
Aber noch deutlicher wollte ich aus Anstand nicht werden.

Aber auch Frauen sind hierzulande m.E, nicht so flirtfreudig, und verzichten/versäumen viele Gelegenheiten dafür. Auch wenn sie sich als emanzipiert bezeichnen.
Vielleicht, weil sie befürchten als "Schlampe" betrachtet zu werden ?

Ich habe gestern mit einer Frau wunderbar geflirtet. Sie stammt aus .. England.(Genauer: Mittel-England). Also in englisch geflirtet.
Sie hat meine Visitenkarte. Ich habe ihre Kontaktdaten, und treffe sie nächsten Freitag wieder.
(Einen Teil ihres Freundeskreises kannte ich bereits davor. Nun auch sie selber.)
 
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  • #12
Ich habe mich vor Jahren nach einem Konzert in Oslo mit einer Norwegerin zu einem Drink getroffen. Ohne Hintergedanken. Als ich dann - nach einem sehr freundschaftlich-angenehmen Abend - für uns beide bezahlt habe, hat sie mir vor allen im Lokal eine geschmiert und lauthals verkündet, sie käme sicher nicht mit mir ins Bett… Es gab nun wirklich keinerlei Bemerkungen oder Andeutungen meinerseits in diese Richtung… Für mich ein unglaublicher Moment.

Ich sage es ganz offen: ab diesem Moment habe ich auch mit Flirten Mühe (obschon ich dies ja damals gar nicht gemacht hatte!), wenn ich eine Person nicht schon etwas besser kenne. Flirten ist etwas Faszinierendes, Spielerisches, man muss sich frei und kindlich fühlen können - aber, sorry, ich kann nicht ein Spiel spielen, wenn ich Angst haben muss, dass ich jederzeit ernsthaft verletzt werde.

In Brasilien oder im Süden geht dies schon - spielerisch-verspielt… Und es geht auch in Deutschland oder meinetwegen Norwegen oder… aber, sorry, es hängt eben von der allgemeinen "Atmosphäre auf dem Spielfeld" ab, dass es da "ernster" zu und her geht… Und wenn diese Atmosphäre eben zu verkrampft ist, dann stelle ich halt nun auf "Verteidigung"… (es sei denn ich kenne eben das Gegenüber etwas besser und weiss, dass ich nicht verkrampft zu sein brauche) - daher denke ich, dass es immer ans "Umfeld" geknüpft ist.

Man verzeihe mir den Vergleich: es ist wie beim Fahren…. "besser" existiert nicht - an gewissen Orten ist es chaotischer aber verspielter, an anderen geordneter aber verkrampfter. Das Problem ist halt, wenn sich die unterschiedlichen "Ansichten" treffen… Sich immer anpassen - an die Situation, vor allem aber an den Menschen. Klingt doof und einfach. Ist aber ehrlich. Man soll nie jemandem eine Vorwurf machen für sein Umfeld.
 
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  • #13
weil deutsche Frauen sehr energisch beim flirten sind und oft dem Mann kaum Raum lassen und sehr schnell alles selbst übernehmen.
 
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  • #14
Grundsätzlich kann man schon sagen, dass man nur dann flirtet, wenn man der Frau gefällt - alles andere geht gefühlt schon in die andere Richtung. Deswegen wartet ein Großteil der Männer mittlerweile eben lieber auf ein erstes herantasten der Frau, um ja nichts falsch zu machen.

Es fehlt in Deutschland auch bei den Männern eine Menge Differenzierungsvermögen. Sie haben es ja auch nicht vorgelebt bekommen, was der Unterschied zwischen flirten und blöde anbaggern ist.

Ich frage mich nur als Frau, warum es selbst den Männern in den SB so schwer fällt, Frauen angenehm anzusprechen. Männer wollen doch auch angenehm angesprochen werden, oder?

Selbst Frauen, die sich in den SB heran tasten, werden dann oft, so habe ich es erlebt und so lese ich ja auch hier im Forum schon seid Jahren mit, oft mies und respektlos behandelt. Und dann wundern sich die Männer, warum Frauen immer weniger die Initiative des Anlächelns und des schriftlichen Anflirtens lassen?

w
 
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  • #15
Deine Frage hatte ich mir mal auch gestellt. Bei allen guten Eigenschaften der deutschen Männer kommen Temperament und Leidenschaft in der Tat zu kurz vor. Das ist aber eh eine angeborene Mentalitätssache, die sich mit der Zeit in unterschiedlicher Weise ändert.
W

Ich bin in Berlin als ältere Frau viel unterwegs und bin schon von anderen europäischen, nicht südländischen, Männern sehr angenehm angeflirtet worden. Immer viel mit Respekt und gut beobachtend. Wenn ich nicht wollte, haben sich die Männer immer mit Stil und feinem Gefühl zurück gezogen. Die Männer sahen erstmal anders aus, als der Durchschnittsdeutsche Mann mit Plautze, weissen Socken und 3/4-Walk-Hosen, ich übertreibs mal, sondern oft schlicht, aber gute Qualität an Kleidung und Schuhen, aber keinesfalls auf der Ebene von Hugo Boss & Co.

Ich bin immer höflich behandelt worden, dumme Anmerkungen, Erzählungen von der bösen Ex usw., prollige Einladungen zum Sex usw. sind nie vorgekommen. Einladungen zum Essen, Kultur usw. waren selbstverständlich, obwohl mir das immer unangenehm ist, weil ich es so nicht kenne und auch nicht handhabe. Ich habe dann die kleinen Dinge bezahlt.Mann hat es mit Charme akzeptiert.

Es ist auch in der Kommunikation viel angehmer, ohne "Kampf", ein bissel flirtlie, viel lächeln, die Stadt zeigen, viel Mann und Frau, wenig Stress, Argwohn usw. Es waren wunderschöne Begegnungen. Gut, alle diese Männer sagten mir, dass ich nicht wie eine Deutsche aussehe und auch nicht wie eine deutsche Frau wirke, obwohl ich 100% deutsche Vorfahren (naja ein bissel polnisch-jüdisch ist dabei) habe.

Ja, ich vermisse auch die Offenheit, die Ungezwungenheit, das Plaudern, deutsche Männer meiner Generation, die Single sind, erlebe ich oft als infantil, gehemmt, sehr unsicher, verkrampft, schlecht angezogen, jammernd usw. Ist mir leider beim Daten so oft schon passiert.

Vielleicht hat meine berufliche Tätigkeit mit Ausländern mich offen für andere Kulturen gemacht, dazu tanze ich gerne, wohl auch sinnlich, treibe viel Sport, bin sehr schlank, habe Spannung im Körper, trage auch Kleider und Röcke, am nächsten dafür Lederjacke und Leder-Boots und Schirmmütze und das scheint anders zu sein, als bei vielen anderen deutschen Frauen.

Ich bedaure es sehr, dass es sich deutsche Männer so schwer machen. Übrigens ich habe mein Einkommen immer selber erarbeitet, teilweise sogar mit zwei Jobs, habe also nie Rosinenpickerei betreiben wollen bzw. müssen. Dieses infantile Argument, was viele Männer hier bringen ist sowas von daneben.

Aber ich habe Hoffnung, in der Generation meiner Tochter scheint es besser zu sein. Was sie mir so erzählt, wie sie angeflirtet und behandelt wird, hört sich gut an. Ihr Freund ist ein sehr aufmerksamer und liebevoller junger Mann, der sich sogar Gedanken macht, wie er mir eine kleine Freude machen kann.

w
 
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  • #16
Nun ja, ich glaube es liegt daran, dass wir Deutsche (und unsere deutschsprachigen Nachbarn in Österreich und der Schweiz sind uns darin sehr ähnlich) Weltmeister darin sind, uns das Leben gegenseitig schwer zu machen.
Da sind viele Frauen, die es nicht wirklich genießen können, aktiv angeflirtet zu werden, weil die Kehrseite der Medaille eben lautet, auch mal von Männern angeflirtet zu werden, von denen man das nicht will (siehe #aufschrei). Da wird dann sofort nach der Obrigkeit gerufen, um die unerwünschten Flirtversuche zu unterbinden, anstatt selbst charmant und bestimmt dafür zu sorgen.
Dann sind da viele Männer, die sich dann sagen, wer nicht will der hat schon und das Flirten ganz einstellen (und dabei nicht zugeben, dass sie insgeheim schadenfroh sind), und sich dann stoffelig verhalten (das allerdings sowohl gegenüber Männern als auch Frauen. Beides ist nicht schön).
Ich denke wir Deutschen haben es einfach nicht drauf, Charme als Waffe zu verwenden. Männer könnten Frauen ja auch einfach beschämen, indem sie unglaublich charmant und zuvorkommend sind (und Frauen die Männer umgekehrt natürlich auch!).

Aber bevor ich zu sehr auf die Deutschen schimpfe: es gibt auch positive Seiten an uns. Ich glaube z.B., dass wir große Romantiker sind, einen durchaus subtilen und feinen Sinn für Humor haben. Jede Zuschreibung gilt natürlich nur für die große, gesichtslose Masse, nicht für das Individuum. Darüberhinaus gibt es gerade in Deutschland extrem große regionale Unterschiede.
 
  • #17
1.
Das ist leicht erklärt.

Wenn eine deutsche Frau bspw. in Italien Urlaub macht und auf der Straße von einem Einheimischen ein schmalziges "Ciao Bella" zugeträllert bekommt, so ist sie fasziniert und geschmeichelt von dessen Charme, dem Temperament, der Leidenschaft und der südländischen Mentalität im Allgemeinen.

Wenn der gleichen Frau eine Woche später in Deutschland von einem Deutschen ein "Hey Süße" hinterhergerufen wird, dann ist dieser Mann ein perverses Schwein und der Flirtversuch ein Angriff auf die gesamte Weiblichkeit.

Genau genommen ist das hiermit perfekt erklärt: Weil sie den Unterschied nicht kennen zwischen einem 'Ciao Bella' und 'Hey Süße'.

2.
Brasilianer sind sehr offene Menschen..Sie Tanzen , singen von Geburt an, sind emotionaler usw..

Natürlich haben alle Mentalitäten vor und Nachtteile..

Der Deutsche ist eher straigt, Bodenständig, ordentlich ...Logisch das da andere Dinge zu kurz kommen..

Jede Mentaliät ist immer als ganzes zu sehen ..Man kann sich eben nicht die Rosinen rauspicken..
Weil sie in Schubladen denken. Etwas ist 'immer so' oder 'immer so'. Es gibt bei ihnen kein Feinabstufungen. (Wobei der Schreiber wohl eher nicht-deutsch war, dem Anschein nach).

3.
Die ehrliche und ausführliche Antwort ist, dass in Deutschland die Männer grundsätzlich böse sind.
Weil sie alles, aber auch wirklich alles, zum einen schwarz-weiss sehen und zweitens pauschal gegen sich beziehen und sich wie trotzige, kleine Babies verhalten. Eigentlich ein Unterproblem von Problem No. 2. und 1. Momentan fühlen sie sich in allem zurückgesetzt, weil Frauen es wagen, sich auf den Weg zu machen, zugegeben nicht einfach, Frauen zu sein. Und um das zu beweisen suchen sie sich gezielt Frauen, die ihr Weltbild bestätigen, eben um es bestätigt zu haben. Ein Kindergartenspiel.

4.
Sehr erstaunlich dass du so gut deutsch schreibst nach nur einem Jahr, aber das muss wohl an deinen Genen liegen (wers glaubt).
Und wieder: Weil sie in Schubladen denken.

Bei dem Stichwort 'Brasilianerin' wird eben auch wieder eine bestimmte Schublade aufgemacht, und deswegen 'darf' in deren Weltsicht sogar die FS nicht fliessend deutsch schreiben.

Ich lache mir einen Ast ...

Da ich als Deutsche nicht besonders 'deutsch' aussehe und nebenbei brasilianisches Portugiesisch spreche, konnte ich eine Zeit lang sehr nett die Gespräche deutscher Männer in brasilianischen Lokalen belauschen und dabei Interessantes erfahren, was sie tatsächlich untereinander von sich geben, wenn sie sich 'unerkannt' fühlen. Sie dachten, ich verstehe sie nicht. Und das ist wirklich, wirklich spannend. Liebe FS, das solltest du unbedingt ausprobieren :)
 
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  • #18
Deutschland ist leider nicht Brasilien. Hier ist doch jeder Annäherungsversuch schon sexuelle Belästigung. Wenn einem nicht durch "Zufall" was in die Hände fällt, oder man nicht nimmt, was einem untergejubelt wird, schaut man hier ganz dumm aus der Wäsche. Ich kenne keine längerfristige Beziehung, die nicht durch irgendwelche Formen von Networking, bzw. Klüngel eingefädelt wurden.
 
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  • #19
Hey,
ich hab schon ein paar Frau einfach mal so angesprochen. Ich fand sie attraktiv, Blickkontakt abgewartet und einfach mal unverbindlich ein Gespräch vom Zaun gebrochen. Das kann Mann gern woanders machen, aber nicht in Deutschland. Im Alltag angesprochen zu werden, können die meisten Frauen hier nicht leiden. Es fehlt einfach am weiblichen Selbstbewusstsein.
Freundinnen von mir haben das mal so beschrieben. Wenn sie zu eindeutig Signale senden, könnten sie für ein Flittchen gehalten werden und ansprechen ist Männersache. Und da bleibt für mich nur die Frage, wie wenig Selbstbewusstsein jemand haben muss, damit ihm bei der unverbindlichsten Kontaktaufnahme die Angst überkommt, er würde als Flittchen wahrgenommen. Und ja, das macht es auch zur Männersache, weil Frauen der Mut dazu fehlt.
Damit habe ich kein Problem, aber ich wünschte mir wirklich deutsche Frauen könnten besser damit umgehen oder besser, es als nettes Kompliment sehen, dass man immer noch ablehnen kann.
Das ist meine, zugegeben männliche Sicht!

Wie lernen sich Männer und Frauen in Deutschland kennen. Wie zeige ich einem Mann als Frau, dass ich interessiert bin aber bleibe gleichzeitig unaufdringlich. Auf keinen Fall möchte ich falsche Signale aussenden.
Hier gehts deutlich besser über Bekannte und Freunde. Die Angst vor falschen oder zu vielen Signalen würde ich einfach mal ablegen und es "riskieren". Der gekonnte Augenaufschlag ist leider nichts, dass den Frauen hier liegt.
m36
 
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  • #20
Hallo liebes Forum,

ich w, 31 bin halb-deutsch, in Brasilien aufgewachsen und lebe seit einem Jahr in Deutschland.
Mir ist aufgefallen, dass die Frauen hier kaum von Männern angeflirtet oder angesprochen werden.
Ich bin attraktiv und kenne dieses Verhalten seitens der Männer in Brasilien nicht.

Liebe FS, alles, was die Gäste davor geschrieben haben, finde ich richtig. Ich bin gebürtige Spanierin und versuche es Dir aus meiner Sicht zu erklären.
Allem vorab-Latinos und Südeuropäer leben nicht, um zu arbeiten, sondern um zu leben, das Leben zu genießen, mit allem Schöne-Flirten, Essen, Tanzen. Arbeit ist lediglich dafür da, da wir das Geld zum Leben brauchen. Bei dem deutschen Mann ist es etwas anders-er arbeitet ganz anders als ein Latino. Die Arbietsleistung und das dadurch verdiente Geld steht im eigenen Verständnis seiner Attraktivität als Mann an erster Stelle. Erst danach kommt der Genuss (wenn überhaupt).
Wenn ein Latino so hart wie ein Deutscher arbeiten wollen würde und müsste, würde er bestimmt nicht so viel Energie haben, Frauen so offen anzuflirten.

Die Sonne, die in Brasilien und teilweise Südeuropa viel länger im Jahr scheint, führt auch dazu, dass die Lust am Leben und die Hormone ganz anders tanzen als hier.

Hinzu kommt es, dass Sport und Körperkult in Brasilien ganz anders gefeiert werden als hier. Der Brasilianer treibt viel mehr Sport als ein Deutscher (arbeitet auch in der Regel weniger hart). Meistens ist der Brasilianer von Natur aus mit einem Körperbau und Gesichstzügen ausgestattet, die deutlich männlicher sind als hierzulande naturgegeben. Das (zusammen mit dem vielen Sport des Brasilianers) führt dazu, dass er sich selber als Mann sehr männlich und attraktiv fühlt und hat dadurch weniger Hemmungen, eine Frau anzuflirten.

Bei einem deutschen Mann sind auch die Gedankengänge anders-wenn ihm eine Frau optisch gefällt, möchte er sich im Vorfeld erkundigen (durch Kollegen, Bekannte), ob sie auch seinen Vorstellungen entspricht-d.h. Tatsachen wie Beruf, Einkommen, ggf. bereits vorhandene Kinder der Frau etc. sind für den deutschen Mann sehr wichtig sind und bevor er das andertweitig rausbekommen haben konnte, würde er eine Frau selten direkt anflirten. Es sei denn, ihm geht es nur um ONS.

Willkommen in Deutschland-Du wirst hier so viele Unterschiede zu Brasilien feststellen. Da du dort aufgewachsen bist, bist Du stärker von der Latinomentalität geprägt. Vielleicht solltest Du dich nach Männern umschauen, die genau so Mischlinge sind.
Dann wird auch das Flirten anders sein!

Mag sein, dass es bei Deinen Eltern gut funktioniert hat, aber es ist nicht garantiert, dass Du ähnliches mit einem Deutschen erlebst.

w
 
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  • #21
Das ist leicht erklärt.

Wenn eine deutsche Frau bspw. in Italien Urlaub macht und auf der Straße von einem Einheimischen ein schmalziges "Ciao Bella" zugeträllert bekommt, so ist sie fasziniert und geschmeichelt von dessen Charme, dem Temperament, der Leidenschaft und der südländischen Mentalität im Allgemeinen.

Wenn der gleichen Frau eine Woche später in Deutschland von einem Deutschen ein "Hey Süße" hinterhergerufen wird, dann ist dieser Mann ein perverses Schwein und der Flirtversuch ein Angriff auf die gesamte Weiblichkeit.

Davon abgesehen sind die Deutschen (m + w) ein sehr bedachtes, verkopftes Volk und eben wenig temperamentvoll, impulsiv oder leidenschaftlich. Ist halt so, dafür haben wir andere Vorzüge.

Was Du tun kannst? Lächle interessante Männer an und sorge für regelmäßigen Blickkontakt.

Hallo Gast 1,

ich bin gerade fast abgebrochen vor Lachen. Genau das was du da schreibst, ist mir tatsächlich schon einmal passiert bei einer guten Freundin.

m31
 
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  • #22
#5 hat es schön zum Ausdruck gebracht, die meisten Frauen hier interpretieren in einen Flirt zu viel hinein. Ob es die eigenen Wünsche, oder die vermeintlichen Wünsche des Mannes sein sollen, ob es eine Beziehung, oder das Ziel Sex ist, ein einfacher Flirt mit Spannung Spaß und Wortspiel oder einfach eine lustige Zeit miteinander, wird seltenst zu Grunde gelegt.
Liebe Frauen, wenn Männer auf euch zu gehen, bedeudet das nicht automatisch, daß sie euch gleich für eine Beziehung oder Sex haben wollen, es ist einfach nur Beachtung einer für sie interessanten Person.
Da aber viele Frauen genau von diesem vermeintlichen männlichen Zielmuster ausgehen, verhalten sie sich selbst unnahbar, oft arrogant, zickig und es bleibt genau das lockerer Flirten auf der "Strecke".
An einem Fluß, wo die Fische nur auf Grund liegen, würde mir das Angeln auch keinen Spaß machen und auch nicht jedes Fischlein soll ja gleich im Topf landen!

51m
 
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  • #23
Das Problem kenne ich nur zu gut. Bin selbst in Lateinamerika aufgewachsen und bin auch immer wieder überrascht wie groß die Unterschiede beim Flirten sind.
Gehe ich in L-Amerika abends aus, dann lerne ich immer neue Leute kennen, auch in Cafes, nicht nur in Diskos. Man kommt leichter ins Gespräch, tauscht Nummern aus etc. Generell ist das Interesse an Kontakt größer, man ist entspannter. Gleichzeitig ist es weniger sexuell aufgeladen, dh, wenn ich mit einem Mann dort rede, hat man vielleicht einfach nur einen netten Abend. Es bedeutet nicht gleich, dass er was von einem will. Auch ein nettes Kompliment ist nicht gleich eine Anmache.
In Deutschland ist eben alles viel verkrampfter. Paare finden sich in der Regel über Freunde, eher selten in Bars oder Diskos.
Das betrifft aber nicht nur das Verhältnis Mann/Frau. Ich wollte zb zu einer Party von mir weitläufige Bekannte einladen, die ich nur vom kurzen Plausch kannte. Auf meine Einladung folgten dann Kommentare wie "du kennst mich doch kaum, wieso lädst du mich ein". Anstatt sich zu freuen, wird man schnell in die "die hat´s aber nötig"-Ecke gestellt. Deutschland hat auch viele positive Seiten, aber wenn es um Kontakte knüpfen geht, finde ich es oft frustig.
 
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  • #24
Liebe FS, alles, was die Gäste davor geschrieben habe, finde ich richtig.
Als gebürtige Spanierin versuche ich es Dir aus meiner Sicht zu erklären. Allem vorab-der Brasilianer lebt, um das Leben, die Liebe, die Sonne zu genießen und geht arbeiten, weil er das Geld zum Leben braucht. Der deutsche Mann lebt, um zu arbeiten, Bestätigung durch die Karriere zu finden, Geld zu verdienen und idealerweise ein Vermögen aufzubauen und erst danach kommt die Lust auf Freizeit, Flirten etc. In Deutschland arbeitet man viel härter als in Brasilien.
Würde der Brasilianer so strak unter beruflichem Leistungsdruck stehen, wie der Deutsche, würde er bestimmt weniger Energie zum Flirten haben.
Der Lebenssinn und -Inhalt ist sehr unterschiedlich-in Brasilien wird man morgens wach, um das Leben zu genießen und das Arbeitengehen ist eben zu erledigen. Aber dann kommt der Feierabend, wo man einfach nur leben und genießen, flirten, tanzen, Sport und Liebe machen möchte.
Die Sonne scheint in Rio viel länger im Jahr als in Hamburg oder Berlin. So tanzen die Hormone ganz anders wegen des Sonnenlichtes schon.

Die Brasilianer (m/w) legen sehr viel Wert auf Sport und Körperkult. Du weißt es selber, auch wenn Mann arm ist, joggt man viel in Brasilien und macht Bodybuilding/spielt Fussball etc. Dadurch bekommen die brasilianische Männer ein ganz anderes Körpergefühl als der deutsche Mann, der so überarbeitet ist, dass er es kaum schaffen kann, sich fast täglich sportlich zu betätigen. Von Natur aus ist der Brasilianer auch mit einem Körperbau und Gesichtszügen gesegntet, die männlicher wirken als hierzulande die Natur das eingerichtet hat. Diese Naturvorgaben geben dem Brasilianer ein anderes Selbstwertgefühl und er traut sich einfacher zu, eine Frau anzuflirten.

Du wirst sehr viele Unterschiede zwischen deutschen Männern und Latinos feststellen.
Erwarte bitte von einem deutschen Mann keine ähnlichen Ansichten bezüglich Flirten, Finanzen, Lebensfreude und Arbeit, denn das ist einfach nicht möglich.
Ein Brasilianer wird auch nie wie ein Deutscher sich verhalten, aussehen, arbeiten, die Frau behandeln etc.

Brasilien und Deutschland sind sehr unterschiedlich, was das Klima und die Einstellung der Menschen zum Leben betrifft.

w
 
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  • #25
Ich habe es mir abgewöhnt, mit deutschen Frauen zu reden - und ich war nie zurückhaltend, verklemmt oder redefaul.

Es gibt in Deutschland einfach keine Flirtkultur, und auf höfliches Anreden (denn deutsche Frauen lassen sich dazu niemals herab) erntete ich jahrelang nur ätzende, zynische oder herabwürdigende Antworten, oder auch einfach nur Schweigen. Mit Frauen von andernorts hatte ich nie solche kommunikativen Probleme.

M
 
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  • #26
Ich denke es liegt auch zum Teil an den sich Auflösenden Geschlechtsspezifisch zugewissenden Rollen und die daraus resultierende Unsicherheit bei Männern sowie Frauen.
Flirten ist ja auch ein sehr schönes Spiel wo sich beide Seiten sozusagen gegenseitig den Ball zu werfen. Was völlig locker und unverkrampft von Statten gehen sollte.
Beide Geschlechter tun sich hierzulande sehr schwer damit, da sie die Flirtsignale nicht mitbekommen, oder falsch deuten.


Es ist aber auch eine Tatsache das viele Männer heutzutage dermaßen unsicher, verkrampft wirken und absolut null Selbstbewusstsein geschweige den Charme ausstrahlen.
 
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  • #27
Einige deutsche Frauen können nicht unterscheiden und haben wenig Vertrauen in die Selbkontrolle der Männer, dass ein Flirt ein Flirt und keine Bedrohung ist.
Deswegen habe ich es irgedwann bleiben lasse, da man nie weiß, wann man an die nächste Frau gerät, die nicht zwischen Flirt und Sex in der nächsten Raumecke unterscheiden kann.
Es gibt viele Frauen, die sich nach außen unglaublch charakterstark und selbstbewusst geben, aber es überhaupt nicht sind. Was man in solchen Momenten dann mehr als deutlich merkt.

m/35
 
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  • #28
Ich denke auch, dass manche deutsche Frauen regelrechte, selbstverleugnende Angst vor ihrer eigenen Sexualität haben. Was logischerweise zu Fluchtreaktionen und Projektionen eigener unterdrückter Triebe im Falle der Konfrontation durch Flirt führt. - Und umso mehr wird dann auch in Beziehungen belogen und betrogen. Weil zu Zeiten des Emanzipationszwanges bei der Frau nicht sein kann, was nicht sein darf.

m/35
 
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  • #29
Weil man als Mann immer die Anzeige wegen Belästigung im Hinterkopf haben muss, wenn man eine Frau auch nur anlächelt oder gar anspricht. Das ist in Brasilien sicher noch anders. Früher hatte man(n) nur das Risiko einer Abfuhr zu tragen; heute wartet gleich die Polizei, wenn man der Frau nicht gefällt.
 
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  • #30
Die deutschen Männer sind so zurückhaltend.

Ich (m) bin hier in Berlin jahrelang mit den Öffis gefahren (schon weil das Autofahren im Berufsverkehr hier gar keinen Spaß macht). Und ich kann nur sagen: Schau dich doch einfach mal um. Schau in die Gesichter der Frauen.

Es ist erschreckend, wie viele das Gesicht zur Faust geballt haben und gucken, als hättest du gerade ihren Welpen über einen Zaun geworfen.

Warum sollte mann da flirten wollen?

(Wer nett ist, bekommt gerne ebenso nette Worte zu hören. Aber aus meiner Erfahrung ist das eine absolute Minderheit.)
 
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