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Gast

  • #1

Warum fragen Männer oft ihre Freunde oder Familie was diese von seiner neuen Bekannten halten?

Ich erlebe immer wieder, dass ein Mann, der eine Frau kennenlernt, sie zuerst seinen Freunden vorstellt und deren Meinung einholt, bevor er sich endgültig zu ihr bekennt. Has haltet ihr von einem solchen Mann? Mich ärgert dieses Verhalten. Hat er keine eigene Meinung?! Muß man denn immer zu seinen Freunden passen?!
 
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Gast

  • #2
Wenn der Mann die Meinung seiner Freunde wichtiger findet als Dich, sei froh, dass du ihn los bist.
Wird festgestellt, dass man nicht zu seinen Freunden passt, könnte er ja auch was alleine mit ihnen machen.
. Dir macht es ja sicher auch keinen Spaß, dauernd blöde Bemerkungen in deiner Richtung zu hören..Ich glaube, sowas kann die Liebe auch von innen her richtig auffressen.
 
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Gast

  • #3
Der Sexualtrieb des Mannes ist durch Fruchtbarkeit bestimmt. Fruchtbarkeit geht nach Aussehen, denn die bestaussehensten Frauen implizieren die größte Fruchtbarkeit.

Wenn mann nun seine Freundin einem anderen Mann vorstellt, wird die Fruchtbarkeit der Frau quasi gecheckt. Wenn sie sehr hübsch ist, führt dies zu Rückschlüssen auf die eigene Potenz und da will sich Mann ja gerne von seinen übrigen Kumpanen abheben.
 
  • #4
Hmn, auch ich stele meine neuen Partner meinen Freunden und Freundinnen vor. Das ist doch ein sehr sinnvolles und gesundes Verhalten. Wo die eigene rosa-rote Brille vielleicht noch vernebelt, sehen andere klar und können warnen.

Mir hat z.B. mal ein Freund seine neue Flamme vorgestellt und ich habe ihm gleich im Vertrauen gesagt: Sei vorsichtig, die will sofort ein Kind, egal wie. Zum Glück haben sie sich nach ein paar Wochen getrennt. Nur sechs Monate später war sie von einem anderen schwanger. Der Freund ist mir heute noch dankbar.

Verliebt ist man halt nicht immer klar im Kopf und gute Freunde können da sicher ein sinnvolles Regulativ sein. Gerade Personen, die sich sehr schnell und eher unüberlegt verlieben, profitieren davon. Wer ohnehin überlegt und eher langsam herangeht, so wie ich, der profitiert sicherlich eher weniger davon.

Bedeutet das, dass der Mann keine eigene Meinung hat? Nein, natürlich hat er eine Meinung Er ist verknallt in Dich und findet Dich super. Jeder denkende Mensch weiß, dass man in dem Zustand schnell Macken und ernsthafte Fehler leicht übersieht. Es ist also nur vernünftig, auch andere Meinungen einzuholen -- nicht zu seinem Gefühl, sondern zu Kompatibilität oder akuten Gefahren. Man denke auch an Heiratsschwindel und all die modernen Variationen davon.
 
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Vicky

  • #5
Mmh, mir ist das so noch nie passiert und ich habe das so auch noch nie beobachtet. Ich habe z.B. vor einigen Monaten die Eltern und auch einige Freunde meines neuen Freundes kennengelernt. Und umgekehrt hat mein Freund meine Familie und meine Freunde kennengelernt. Dabei hatte ich aber nicht das Gefühl, daß er mich vorstellte, um die Meinung anderer einzuholen, um dann zu entscheiden, ob er wirklich zu mir stehen kann oder soll. Ich hatte eher das Gefühl, daß er eben wollte, daß ich seine Familie und Freunde kennenlerne und sie mich - einfach so. Das gehört ja zum Kennenlernen dazu. Denn bevor man den Neuen vorstellt, hat man diesem ja wohl schon öfter von Familie und Freunden erzählt. Da muß man ja irgendwann mal dafür sorgen, daß er die anderen dann auch mal in persona erlebt. Und gerade, wenn man sich übers Internet kennengelernt hat und somit keine beruflichen oder freundschaftlichen Gemeinsamkeiten vorher hatte, finde ich es umso wichtiger, daß man auch das Umfeld des anderen kennenlernt.

Es ist halt fraglich, ob jemand - wenn er den neuen Partner nicht mag - das dem anderen erzählen würde. Also, ich würde dann wahrscheinlich meinen Mund halten. Es sei denn, man sieht so eine Gefahr heraufziehen wie die, die Frederika beschrieben hat. Dann ist es eine Freundespflicht den anderen zu warnen.

Ist halt fraglich, wie man reagieren würde, wenn nun alle den neuen Freund doof fänden. Aber ich glaube, das würde mich sehr zum Nachdenken anregen. Denn Leute, die mich gut kennen und mich lieben bzw. mögen, mir also nur Gutes wünschen, werden ja nicht aus Bosheit etwas Schlechtes über meinen Freund sagen. Demnach würde ich es auch als Alarmzeichen ansehen und wohl einsehen müssen, daß ich momentan auf dem Schlauch stehe. Ab da würde ich meinen Freund dann kritischer beobachten und wahrscheinlich schließlich auch zu dem Schluß kommen, daß er nicht der Richtige ist.

Natürlich muß mein Freund nicht mit absolut jedem aus meiner Familie oder Freunden bestens auskommen. Das ist klar. Aber ich denke, daß diese ganzen Beziehungen und Verhältnisse im Großen und Ganzen kompatibel sein müssen. Sprich, wenn mein Freund partout nicht zu meiner Familie und meinen Freunden paßt und da völlig aus dem Rahmen fällt, ist es sehr wahrscheinlich, daß er in Wahrheit auch nicht zu mir paßt.

Ich weiß insofern gar nicht, ob es wirklich so ist, wie Du beschreibst, daß besagte Männer erst den Rat der anderen einholen, ehe sie sich wirklich zu der Frau bekennen. Vielleicht ist die Sache viel harmloser, netter und normaler als Du denkst - nämlich, daß man seinen neuen Liebsten eben mit seinen alten Liebsten bekannt macht.
 
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Gast

  • #6
siri/w55

warum meinst du, daß er dich seinen Freunden vorstellt, um deren Zustimmung zu bekommen???

Ich denke, daß mich ein Mann seinen Freunden vorstellt, weil er sich darüber freut, eine so tolle Frau getroffen zu haben und mich gerne "vorzeigt". Ich komme mir dabei manchmal etwas komisch vor, hatte aber noch nie solche Gedanken, wie du sie hast.In meinen Augen ist es eher eine Auszeichnung, wenn er dich zu seinen freunden mitnimmt.
 
  • #7
@#5.2: Ja, genau so ist es zum Beispiel auch bei mir. Man stellt einfach seinen neuen Freund vor und freue mich, einen netten Kerl an meiner Seite zu haben. Ich lasse es aber auch eher langsam angehen und mich nicht allzu arg rosa-rot zu vernebeln. Aber gerade für jene, die dazu neigen, sich vorschnell zu verlieben, kann die Fremdeinschätzung wertvoll sein und üble Fehleinschätzungen vermeiden helfen. Immer gibt es in jedem Becken auch ein paar Haie...
 
  • #8
Noch ein anderer Gedanke dazu: Viele besprechen wichtige Entscheidungen mit engen Freunden: berufliche Perspektiven und Veränderungen, Wohnortwechsel und so weiter. Warum nicht auch zur Partnerschaft eine andere Meinung sich anhören? Schaden kann das nicht.
 
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Gast

  • #9
siri/w55

#7

ich möchte meine Meinung über einen neuen Partner lieber nicht von meinen Freundinnen abhängig machen. Es ist normal, daß eine Gruppe einem fremden Eindringling kritisch gegenüber steht. Ist vermutlich auch noch aus der Steinzeit übrig geblieben... ich möchte einfach ein bischen mit ihm angeben ;-)

Und, ich weiß aus Erfahrung, daß verliebte Menschen konstruktiver Kritik nicht sehr aufgeschlossen gegenüber stehen. Das hat etwas mit chemischen Prozessen im Hirn zu tun. Verliebtheit = Ausnahmezustand (für normale Menschen).
 
  • #10
Ist doch ganz norma! Man holt sich natürlich die meinung ein aber auch wenn die nicht gut ausfällt ändert das ja nichts, meine frau muss mir gefallen sonst keinem, aber eine andere perspektive ist immer gut.
 
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Gast

  • #11
siri/w55

#9

ja, aber wenn ich verliebt bin, erreichen nur die positiven Meinungen mein Hirn - negative werte ich einfach als Neid. Vielleicht nicht klug von mir, aber eine realistische Selbsteinschätzung hilft manchmal.

Echte Mordlust verspüre ich, wenn man mir hinterher sagt, daß man das gleich gewußt hat... Deshalb möchte ich am Anfang (da kommt sowieso nichts an) keine (blöden) Kommentare, und danach sowieso nicht!
 
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Gast

  • #12
zico,m
Es ist doch normal,daß man seinen Partner auch Freunden und der Familie vorstellt-von deren Meinung(frage sie auch nicht) mache ich überhaupt nichts abhängig.Wenn ich mit dem Mensch leben will,ist es meine eigene Entscheidung und dazu stehe ich dann auch.
 
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Gast

  • #13
Oh man, jetzt sag nur Du bist die Erste, die nicht alles Ihrer Freundin erzählt und die Meinung dieser einholt....(Vorrausetzung man hat natürlich eine)....

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