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  • #31
Deswegen bin ich auf dem Weg was zu ändern, am Positiven zu arbeiten!
Ja das ist doch gut Marina.
Du brauchst dich gar nicht rechtfertigen, was du für eine Hausfrau bist.
Das weisst du selbst am besten. Lass dich nicht runtermachen.
Und lass dich auch nicht ausbrennen. Auch mal NEIN sagen.
Bis Ende August hältst du ja noch locker durch.
Und dann machst du dir mal Gedanken darüber, was dir so ganz für dich selbst gut tut. Ein Job oder ein schönes Hobby. Werde zur Gärtnerin, mach einen Sushi-Kochkurs, such dir vielleicht sogar eine schöne Sportart, die dir Spass macht. Gestalte dein Leben neben Haus und Kind. Vernachlässige das nicht. Und bestehe auch auf deine freie Entfaltung. Suche eine Tätigkeit, aus der du für dich sowohl Erholung, als auch Bestätigung schöpfen kannst. Bei der du auch andere Leute kennenlernst und nicht nur immer dein Mann/Partner.
Warte nie auf Lob und Anerkennung, sondern erkenne deine eigene Leistung an.
Aber vielleicht ist es auch etwas, woran du deinen Partner teilhaben lassen kannst. Vielleicht hast du Lust mal einen Massagekurs zu machen z.B. Er muss leider einsehen, dass er nicht der Sultan im Haus ist. Das am besten auf spielerische Weise. Leider geht es oft nicht anders, bei den grossen Kindern.

Viel Glück.
 
  • #32
Diese Liebe ist mir vielleicht kein Preis Wert! Mich nicht beachten, mir sagen dass ich seine Kleidung bügeln muss, wenn nicht dann macht das eine andere und mit kürzt man das Geld. Oder wenn man mir sagt, weil ich es nicht schaffe zu saugen, muss er machen! Ic
Eben darum geht es. Du bist finanziell versorgt, aber für deinen " Partner" bist du tatsächlich nur eine Putzfrau. Du muss ihm nicht dankbar sein für das finanzielle, das ist Aufgabe jedes Mannes, für seine Familie zu sorgen. Schön, dass ddu dein Kind später unterbringen kannst, ich würde dir aber statt Job eine Weiterbildung oder neue Ausbildung empfehlen,damit du für die beiden Kinder sorgen und dich trennen kannst. Eure Partnerschaft ist ein Witz- wenn du nicht bügelst, kürzt er dir Geld??? Hä??
 
  • #33
Ich weiß dass es uns finanziell gut geht, besser wie manchen anderen. Aber warum macht mich das nicht mehr glücklich?

Ich denke, es gibt 3 Gründe, warum Du enttäuscht bist. Du hast Dich bisher damit nicht auseinander gesetzt sondern verlierst Dich in einzelnen Streitpunkten.

Grund 1 solltest Du eigentlich besser kennen als ich (kinderlos): Hormonumstellung nach Schwangerschaft und Geburt im Mix mit Schlafunterbrechungen und permanenter innerer Alarmbereitschaft. Da brennen einem schonmal die Nerven durch und es gibt unerfreuliche Gesprächsverlaeufe mit dem Partner, er beruflich stark gefordert und auch angespannt.
Wer dann keine Selbstkritik übt und guckt, was auch er falsch gemacht hat sondern das Misslingen nur an den Partner delegiert (Schuldzuschreibung), der ist dauergekraenkt und wird unglücklich.

Grund 2: Deine ältere Tochter ist in der Pubertät, destabilisiert durch Umzüge, Baby bringt auch Unruhe in ihr Leben, weshalb sie wahrscheinlich nicht pflegeleicht ist.
Dann siehst Du die Diskrepanz zwischen den Schwestern und Du ahnst das Konfliktpotenzial: die eine mit dem goldenen Löffel geboren, die andere hat einen Versager zum Vater, der unregelmäßig weit unter dem normalen Unterhaltssatz zahlungsfaehig und -willig ist.
Da hast Du schlechtes Gewissen wegen schlechter Vaterwahl.

Grund 3: Fehlerwartungen Deinerseits. Ihr habt offensichtlich vorher nicht geklärt, wie das Zusammenleben laufen soll und so hattest Du unausgesprochene finanzielle Erwartungen an ihn und an seine zu leistende emotionale Unterstützung, letzteres auch schwangerschaftsbedingt.
Dass da nicht viel kommen kann, sollte Dir als 40+ Frau angesichts seiner Arbeitszeiten klar sein und auch, dass Du für den Haushalt zuständig bist solange Du nicht arbeitest. Darüber hinaus: Deine Tochter ist 15 und kann auch Aufgaben übernehmen als Familienmitglied.
Was die finanziellen und Absicherungsbelange angeht, hast Du offensichtlich Vorstellungen, wie eine Ehefrau abgesichert werden zu wollen. Im Endeffekt weißt Du genau, warum ihr nicht geheiratet habt. Darüber jetzt zu streiten bringt Dich nicht weiter.

Fang' wie vereinbart nach 3 Jahren wieder an zu arbeiten und sorg' für Dich selber. So geht es nunmal unverheirateten Frauen und auch ganz vielen verheirateten.
Wenn es alles zuviel wird und er keine Entlastung ist, dann muss eine Haushaltshilfe her.

Eine Aenderung Deiner Einstellung verbessert vermutlich auch eure Gesprächskultur, denn das ist ja immer eine wechselseitige Wirkung: wie man in den Wald reinruft, so echot es draus zurück.
 
  • #34
Die Antwort die du suchst, warum du nicht glücklich bist ist ganz einfach: Du liebst deinen Partner nicht. Du siehst ihn als Versorger und nicht mehr. Das ist generell das Problem was Männer haben wenn sie eine Frau finanzieren, der Liebhaberaspekt wird in den Hintergrund gestellt und der Versorgeraspekt ganz nach vorne. Damit geht es dir wie unzähligen Hausfrauen die vor dir gelebt haben. Meist endet das ganze in einer Katastrophe weil die Frau, die ja den Liebhaberaspekt vermisst, irgendwann fremdgeht, der Mann das irgendwann mal rausbekommt und die Frau dann rausschmeißt. Deswegen würde ich mir auch nie eine Frau die Versorgung von mir benötigt oder will suchen. Da verliert man als Mann immer.
 
  • #35
Liebe Marina, du jammerst auf hohem Niveau. Ich habe im Monat etwa 200-300€ weniger als du für mich und noch zwei Kinder, muss davon noch Krankenversicherung und Stom, Telefon, TV, Internet, Auto etc. bezahlen.

Ich kann sogar noch jeden Monat etwas sparen.

Was also ist dein Problem?

@Vikky hat schon das Wichtigste gesagt.
Wenn frau unverheiratet ein Kind mit einem Mann bekommt ist frau selber schuld.
Bei dem Arbeitspensum deines Freundes hat er ein Recht darauf dass der Haushalt von dir erledigt wird.
Geld gibt er dir ausreichend.

Wenn du schon nach einem Jahr Babypause unzufrieden bist, so stürze dich wieder ins harte Berufsleben und trenne dich.

Dann wirst du wahrscheinlich mit Hartz4 aufstocken müssen und in einer billigen Mietwohnung leben.

Wäre das so viel besser?
 
  • #36
Liebe Marina,
du lebst zusammen mit einem Mann, der davon spricht, dass du dir bei i h m "etwas verdienen musst" und dafür zu "schlecht gelaunt bist" und der dir Geldkürzungen androht, falls du deine Pflichten (Bügeln, Staubsaugen) nicht erfüllst. Was ist das für ein liebloser Mann? Irgendetwas stimmt bei euch ganz und gar nicht. Und was dich so beunruhigt, ganz tief drinnen, besprichst du am besten in einer Frauenberatungsstelle. Die gibt es in jeder größeren Stadt und du gehst da hin, ohne ihm oder deiner älteren Tochter etwas davon zu erzählen! An deiner Stelle würde ich auch drauf achten, dass er deine Aktivitäten online (Rat suchen in Foren) nicht mitbekommt, weißt du, wie einfach er dich am heimischen PC überwachen kann? Er scheint in vielerlei Hinsicht mehr Wissen als du zu haben, pass auf, dass du ein paar Dinge zur Zeit für dich behältst und dir Wissen aneignest, mit dem er dich nicht so einfach verwirren kann - denn genau das tut er. Bitte lasse deine Lage mal von Profis, denen du Details eurer Beziehung und deine finanziellen Zukunftsängste erzählen kannst, einschätzen und die findest du in besagten Beratungsstellen. Für mich hört es sich so an als müsstest du ganz schnell anfangen, ruhig und überlegt deine Situation Stück für Stück analysieren, auch wenn es wehtut. Du wirst stark sein müssen, weil er nicht wie ein liebender Freund klingt, sondern wie einer, der meint, sich eine Familie "gekauft" zu haben. Auf keinen Fall in emotionalen Streitereien zu viel sagen und vor allem nicht deine ältere Tochter da mit hineinziehen. Es gibt Vorgänge in Beziehungen, die sind so perfide, dass nur Menschen mit viel Erfahrung die Zeichen für eine ungute Entwicklung erkennen können. Deswegen: Gehe zu einer Beratung.
 
  • #37
Ich bin diesem Mann sehr dankbar aber was stimmt denn mit mir nicht? Diese Liebe ist mir vielleicht kein Preis Wert! Mich nicht beachten, mir sagen dass ich seine Kleidung bügeln muss, wenn nicht dann macht das eine andere und mit kürzt man das Geld. Oder wenn man mir sagt, weil ich es nicht schaffe zu saugen, muss er machen! Ich bin wirklich eine ordentliche Frau, ich muss mich nie schämen wenn jemand zu uns kommt. Trotz Baby und einen großen Hund, wo auch im Haus mit uns ist. Ist immer gekocht und eingekauft, gewaschen und fürs Kinder gesorgt.
Was stimmt nicht ?
Ihr habt keine Partnerschaft.
Da ist kenne Zuneigung , mein Respekt.
Du wirst versorgt, dafür erledigt Du Deine "Pflichten"
Es ist schon richtig formuliert, Du bist für ihn eine Angestellte , keine Partnerin.

Ich würde frieren - da würde ich mich lieber trennen, arbeiten, soweit es geht, und mich unabhängig machen.
Dann ist es eben kein Haus, sondern eine Wohnung, und auch nur eine kleine.

Du kannst Dich mal bei einer Familienberatungsstelle erkundigen - Du hast auch Rechte, und zumindest Kindesunterhalt bekommst Du, noch etwas für Dich, Kindergeld, evt. Wohngeld.

Lieber kleine Brötchen mit Liebe backen - das Brot hier wäre für mich ungenießbar .

Warum hast Du diesen Mann geheiratet - war er jemals liebevoll?
 
  • #38
Hallo Marina,
hier eine männliche Sicht der Dinge.
Mir fällt auf, dass du momentan aus Unzufriedenheit nur die Dinge sehen willst, die dir nicht gefallen.
Er arbeitet viel, ist dann müde - ja, das Geld für euren Lebensstandard bekommt auch dein Freund nicht geschenkt.
Er überweist zuverlässig - dass das auch anders geht, siehst du bei deiner grossen Tochter.
Er bietet euch ein nettes Haus, alles ist geregelt, Strom, Heizung, Auto und Versicherungen - dein Freund hält, was er verspricht.
Ihr habt besprochen, dass die ersten 3 Jahre eurer Tochter du zu Hause bleiben sollst, dich um Kind und Haushalt kümmerst. Du warst einverstanden.
Du klagst über Vieles - aber nicht darüber, dass er nicht freundlich zu beiden Kindern wäre .....
Ja, er braucht gebügelte Hemden für seine Arbeit - das ist notwendig, damit er das Geld für euch heranschaffen kann. Ich verstehe, dass er da drauf besteht ....
Du bekommst 3 Jahre Rentenpunkte vom Staat - danach kannst du aufs Arbeitsamt. Du verlierst momentan gar nichts.
Deine grosse Tochter scheint sehr zufrieden zu sein - geht es euch vielleicht besser als je zuvor?

Du möchtest momentan unglücklich sein. Suchst daher Fehler. Machs mal anders herum - such das Gute und geniesse dein Glück.
Alles Gute
Tom
 
  • #39
Undank ist der Männer Lohn...

Also Hausmutter fast 1600 Euro netto, mietfrei, nebenkostenfrei, plus PKW Nutzung. Und das reicht immer noch nicht nicht aus?

Du kannst 400 Euro davon nehmen und für die Rente sparen und hast immer noch genug zum Leben.

Das sind in 10 Jahren fast 50,000 Euro.
Dieser Undank macht richtig sauer. Wahrscheinlich rinnt der Themenstarterin das Geld für völlig unnötige Dinge durch die Finger.

Wenn Rentenvorsorge Priorität hat, dann muss man sich eben einpaar Designerklamotten weniger kaufen und das Geld zurücklegen.

Da arbeitet der Mann wie ein Tier, damit er all das alles bereitstellen kann und die Frauen hier im Forum sind der Meinung, das das immer noch nicht reicht.

Wieviel müsste sie brutto verdienen um 1588 Euro + plus Miete + Strom und Nebekosten (Internet + GEZ) + Leasing eines PKW zu erhalten?

Die Unzufriedenheit liegt nicht an der Situation sondern an den völlig überzogenen Erwartungen.
 
  • #40
Hallo Marina,
Ich glaube du fühlst dich nicht gut,weil diese Beziehung zu geschäftlich aufgebaut ist.Ich meine,da ist keine Liebe da. Von seiner Seite aus jedenfalls nicht.Bei dir bin ich mir unsicher ob er dich vorallem am Anfang nur fasziniert hat weil du dachtest das du durch ihn ein besseres Leben hast.Was ich nicht verurteile,Marina.
Aber der Schuss scheint nach hinten losgegangen zu sein. Jetzt hat er sein Kind und du hast gemerkt das er dich gar nicht auf Händen trägt wie erhofft.
Deine ältere Tochter wird wohl auch keinen Bock mehr haben auf eine kleine Bude und weniger Geld. Verständlich,aber auch egoistisch.Tja,jeder will halt das beste für sich.
Für Geld verkaufen viele Menschen ihre Seele. Ich würde nicht in so einer lieblosen Beziehung bleiben ,nur weil ich als Bäckereiverkäuferin weniger verdienen würde.
 
  • #41
Liebe Fragestellerin,

das scheint wirklich eine Akutfrage zu sein, die mich selber in Rage bringt!

Nimm es mir bitte nicht übel, aber für mich ist es unverständlich, was in einem Geist wie deinem los ist, wenn man unabhängig war (Bäckereifachverkäuferin) sich freiwillig in eine Abhängigkeit (Hausfrau werden) begibt und dann von 1200 Euro lebt, das einem irgendwer zuschiebt. Drehe deinen Geist, denke wieder selbstbestimmt!

Nichts gegen Hausfrauen. Ich finde es gut, dass paar raffinierte Frauen noch an die Frauengründung denken, aber trotzdem kann man arbieten gehen oder irgendwas machen, damit man nicht von einem Mann abhängig wird.

Wie wäre es, Selbstversorger zu werden? Ich meine das ganz ernst. Versuche, autark zu werden, und ohne sein Geld klar zu kommen. So löst du dich allmählich von dem, was er dir gnädigerweise gibt. Und dann schaue, welche Tätigkeit du für dein Leben machen kannst, um weniger abhängig zu sein.

Dein Problem ist, du bist einfach nur passiv. Was kannst du denn nicht fassen? Du hast doch freiwillig entschieden, in sein Haus zu ziehen. Du hast freiwillig einem gemeinsamen Konto zugestimmt. Du wolltest freiweillig Hausfrau werden. Niemand hat dich gezwungen, deinen Bäckereijob aufzugeben. Das warst ganz du selbst! Du hast dich von romantischen Dingen leiten lassen und machst jetzt eine Moralsache daraus!
Macht nichts, das kann man wieder umdrehen, die Kontrolle für sein Leben bekommen und aktiv werden. Wo ist das Problem?

Ich habe ihn mehrmals auf dieses Thema angesprochen, aber von ihm kommt nichts , der ist der Meinung dass er alles richtig macht.

HAHAHA! Jetzt mus sich laut lachen. Ja selbstverständlich macht er alles richtig -- für sich! Männer denken bisschen anders als Faruen.
Was ist denn unfair? Gehe arbeiten, mach dich selbstständig. Denk nicht an die Rente. In 20 Jahren ist in Deutschland eh nichts davon übrig. Schau, wie du dich von diesem Mann trennen kannst. Trenne dich, um Gottes Willen! Geh in ein Frauenheim, beantrage beim Staat eine Wohnung und Harz 4 für eine Weile, suche dir einen Putzjob -- weitaus besser, als fü rdiesen Mann zu putzen. Dann bekommst du wenigstens bisschen GEld. So arbetiet man sich dann hoch und wird ganz schnell immens selbsständig.

Erst mal musst du lernen, selbstbestimmt und selbstversorgerisch zu werden. Löse dich von allen Abhängigkeiten! Du brauchst nichts!

Ausziehen kann ich nicht, wegen meiner Tochter,sie wird das nicht mehr ertragen, das hat sie mir schon gesagt! Sie wurde schon 2 mal umgezogen und das tu ich ihr nicht noch mal an.
Richtig, bleibe dort wo du bist. Sei das Opfer und jammere einfach weiter. Die arme Tochter verkraftet das nicht. Ist doch typisch für Leute wie dich. Du machst dich am Missbrauch deiner Tochter schuldig, weil die Stieftochter später mal alles bekommt. Ausreden über Ausreden von passiven Leuten wie dir, die nicht handeln wollen.

Bitte nimm mir das nicht böse, aber keiner hilft dir. Hilf dir selbst!
 
  • #42
Du wurdest nicht ausgenutzt. Du hast dich selbst zur Hausfrau gemacht. Du bekommt 1200 Euro. Spare das für deine Rente (heimlich!). Überweise das Geld auf ein anderes Konto, wo dein Mann nicht ran kommt. Sage du hast es ausgegeben. In einem Jahr hast du somit 10.000 Euro. In 10 Jahren 100.000 Euro. Dann trennst du dich oder er sich von dir. Rente gerettet. Nur lasse das Geld nicht auf diesem Konto, wo er auch Zugang hat. Mache das heimlich! So baust du dir hintenrum etwas auf.

Versuche mit den übrigen 200 Euro im Monat zu leben, suche dir einen Halbtagsjob (erzähle deinem Mann nichts davon, sonst stoppt er dir selbstverständlicherweise das Geld! Ich hoffe, du bist nicht so blöd, deinem Partner alles zu sagen, was du so den ganzen Tag machst!) Was dir fehlt, ist ein wenig Kleverness. Du bist zu brav und unterwürfig, gebrauchst deinen Verstand nicht richtig vor einem überlegenen Mann und lässt dich "berauben".

Wenn du nicht so viel Geld sparen kannst, dann nehme ein Sparstrumpf und tu dort jede Woche was rein. Ich denke, du verstehst einfach das Prinzip nicht. Geld, Fürsorge, Sicherheit, Glück, Verantwortung und Respekt muss man sich selber geben und erarbeiten.

Du willst mehr Respekt, etwas mehr Geld oder was weiß ich. Dein Partner wir dir nicht mehr geben können. Für deine Rente bist du sowieso selber verantwortlich. Warum kannst du denn nicht arbeiten? Ich denke, du hast daheim einfach nur einen Fernseher laufen und sitzt den ganzen Tag rum. Verdamme deine Kids, dass sie die Wäsche machen und mal selber für sich kochen können, damit du arbeiten gehen kannst, sonst werden die die nächsten Problemfälle, die mit 30 noch daheim hocken, weil sie genauso werden wie du.
 
  • #43
Ich fasse es ja wirklich nicht, dass hier geraten wird dem Mann noch ein paar Jahre Geld abzuknöpfen, um ihn dann zu verlassen.

Gerade in der "zweiten Runde", gehen viele nicht mehr in die Rundumversorgung bis zum Alter.

Grundsätzlich hätte die FS doch Rentenpunkte sammeln können, bis zur Geburt der zweiten Tochter und für die jetzige Lücke von 3 Jahren, bekommt sie diese ja.
Jetzt arbeiten zu gehen, hilft was die Rente angeht nichts.
Es ist nämlich nicht so, dass man das oben drauf packen kann, sondern das wird von Vaterstaat abgezogen.

Die beiden haben einen Deal und mit dem ist die FS nicht glücklich.
Was ich völlig verstehe, weil es sie nicht ausfüllt.
Ok der Mann versteht es nicht aber trotzdem muss er nicht sofort ein Unmensch sein.
Im Notfall muss er es auch nicht verstehen aber akzeptieren.

Ich arbeite lieber, als Hemden zu bügeln.
Das ist eine klare Aussage oder?
Sagen und tun, wenn das Kleine untergebracht ist.

Man muss auch nicht heimlich Geld wegpacken, dass kann man auch offiziell tun.
Es steht nirgendwo, dass sie dem Mann vorrechnen muss, was sie ausgibt.
Ich würde ihm also nicht unterstellen, dass er ausflippt wenn sie davon etwas zu ihrer Vorsorge spart etc.
 
  • #44
Guten Morgen,

zu einer frostigen Beziehung gehören zwei, auch hier.
Wie fühlt dieser Mann, welche Bedürfnisse und Wünsche hat er. Er bezieht Position, fühlt sich veräppelt, verständlich, dass auch seine Tonart mal zu wünschen übrig lässt.
Hier wird größtenteils die FS als arme degradierte Putzfrau dargestellt, die in einer lieblosen Beziehung ihr Dasein fristet. Nun, die Arme völlig ausgelutscht von der Geburt und den schlaflosen Nächten. Wie fühlt der Mann, der täglich 12 Stunden arbeitet, wie oft fühlt er sich vielleicht ausgelutscht, müde, geschwächt. Kann sich Urlaub nicht leisten und zuhause hockt ein Energiefresser, der quengelt.

Die FS ist hier im Vorteil, hat mit Hängen und Würgen wirklich Mängel, die zu Lasten des Mannes gehen, aufgezählt. Schon fast lächerlich und ich bin gespannt, was noch nachgereicht wird. Da findet sich bestimmt noch einiges, die ihn in ein ganz schlechtes Licht werfen.

Er hat sich das sicher auch anders vorgestellt, bietet Haus und finanzielle Sicherheit, zieht ein fremdes Kind mit groß. Gewährleistet, dass die FS, die ersten, wichtigsten Jahre bei ihrem Kleinkind bleiben kann und erntet Vorwürfe, Genörgel, dass man ausgenutzt wird, finanziell klein gehalten. Ganz versehentlich hat sie nicht erwähnt, dass sie unregelmäßig noch 170 € für ihre Tochter bekommt. Wie unregelmäßig, und warum wird sich darum nicht gekümmert. Ich würde als Mann die Wut bekommen. Ich bekomme auch ähnliche Gefühle, wenn ich manche Ratschläge lese. Männer werden wie Schachfiguren hin- und hergeschubst, was sie machen, es ist grundsätzlich zu bemängeln. Schlimmer noch, hinter allem sieht man niedere Beweggründe, um Macht auszuüben, eine Frau zu degradieren, als Gebärmaschine zu benutzen und was weiß ich, noch alles.

Hier geht es um eine Frau, die gerne diese Annehmlichkeiten in Anspruch nehmen will, dafür muss die Tochter herhalten, denn ihr will man einen Auszug nicht zumuten, sie möchte nicht ausziehen.
Ganz eindeutig und unmissverständlich werden hier von der FS ihre neurotischen Ambivalenzen an dem Mann und der Tochter abgearbeitet. Welcher Mensch kann da auch vor Selbstbewusstsein strotzen. Wer hier wen ausnutzt und auf seine Vorteile bedacht ist, das sehe ich klar und deutlich.
Ob ein Zähnezusammenbeißen, oder eine abrupte Trennnung wirklich so vorbildlich für die Kinder sein können, mag ich bezweifeln. Kinder haben ganz feine Antennen für Gerechtigkeit und ihre traumatische Zukunft ist bereits festgelegt.

Nun, ach und das schwache Selbstbewusstsein...., den Hintern bewegen, man kann auch zuhause lernen, studieren und sich ein Leben erschaffen, ohne Abhängigkeiten, kann sich auch selbst was Kleines von zuhause aus aufbauen. Zu keiner Zeit gab es so viele Möglichkeiten, wie heute. Dann hat man keine Zeit mehr, das so fürchterliche Dasein mit den so kargen finanziellen Mitteln, infrage zu stellen.
Sich mal zur Abwechslung auf Dankbarkeit und Demut besinnen, könnte hilfreich sein.
 
  • #45
Das ist jetzt nicht dein Ernst @jasmina_jj ?

Die FS soll jeden Monat 1200€ für die Rente sparen und von 200€ für sich und die Kinder leben?

Haha, das mache mir mal vor.
Und die Kinder sollen selber kochen und Wäsche machen? Die große kann das eventuell, aber die Einjährige????

Ich brauche zu dritt für Essen, Kleidung, Tanken in der Woche ca. 200€. Gibt 800€ im Monat. Nochmal 200€ gehen für Versicherungen drauf, und dann kommen noch Strom, GEZ, Telefon und Internet und Autoausgaben dazu. Wohnung ist Eigentum.

Trotzdem kann ich noch jeden Monat etwas sparen.

Das soll mir mal einer vormachen von 200€ im Monat zu dritt zu leben :)
 
  • #46
Ich vestehe in diesem Falle beide nicht.

Natürlich hat er eine 39jährige mit einer vaterlosen Tochter die 13 war und ihre paar Kröten als Verkäuferin verdiente dazu benutzt ein leibliches Kind zu haben. Die kann er beeindrucken und sie hat sich beeindrucken lassen.

Was für eine Verabredung nach drei Jahren wieder zu arbeiten? TZ als Verkäuferin, da muss sie flexibel sein. Die haben auch Samstag und Sonntag auf. Und dann jetzt schon vom Erbe sprechen und das alle anderen leer ausgehen. Und andersrum sie macht sich Gedanken um ihre Kleinst-Rente?

Nein, je mehr sie postet desto wahrscheinlich ist für mich der Fake.
 
  • #47
Ich glaube, die FS fühlt sich von dem Mann weder geliebt noch gewertschätzt. Ihr fehlt einfach eine gewisse Anerkennung. Auch wenn es hier zusätzlich um das Thema Geld und die fehlende Beschäftigung geht, zwischen den Zeilen lese ich scheinbar ein grundsätzliches Problem in der Partnerschaft und wie der Mann offensichtlich mit der Frau umgeht.

Liebe Marina: suche Dir Jemanden, mit dem Du darüber sprechen kannst (Freunde, Bekannte, Therapeut) und überlege, ob es wirklich sinnvoll ist, weiterhin in dieser Beziehung zu bleiben. Von Liebe spüre ich hier nämlich sehr wenig. Einen Chef als Partner würde ich nicht haben wollen.
 
  • #48
ch glaube, die FS fühlt sich von dem Mann weder geliebt noch gewertschätzt. Ihr fehlt einfach eine gewisse Anerkennung.
Der Mann hat die FS nicht geheiratet. Die Vereinbarung, Hausfrau zu sein, verlangt der FS die Leistung einer Ehefrau ab, aber sie wird im Gegenzug nicht entsprechend abgesichert. Wenn der Freund der FS von heute auf morgen keine Lust mehr hat, kann er das Geld streichen und die FS mit den beiden Kindern auf die Strasse setzen. Für die eigene Tochter zahlt er dann eben den Mindestunterhalt und die Sache ist für ihn erledigt. Die FS bleibt unversorgt. Er bietet der FS keine Sicherheit.
Vielleicht liegt darin das "Partnerschaftsproblem". Er erkennt sie nicht an, weil er ihr den Staus Ehefrau verweigert, der für die gewählte Lebensweise eigentlich Voraussetzung sein sollte.
 
  • #49
Ich glaube, die FS fühlt sich von dem Mann weder geliebt noch gewertschätzt. Ihr fehlt einfach eine gewisse Anerkennung.

Verzeih mir bitte meinen Anflug von Kritik, aber wo bekommt der Mann dann in den Worten Anerkennung außer auf seinen Stellen"wert" als Versorger?
Bei der FS lese ich auch nicht gerade heraus das da Liebe zu ihm vorhanden ist. Hier geht es nur um die Kohlen und wie ungerecht das Leben ist.
Klar ist die Aussage des Mannes ziemlich kalt, aber wir wissen auch nicht was die FS so zu Hause vom Stapel lässt.
Fakt ist doch, dass die FS keine große Sprünge machen kann mit dem REST der von € 1.200 übrig bleibt, nachdem für einen Monat Essen und Zubehör für die ganze Familie eingekauft wurde, auch für den Versorger. Die Rentengeschichte wurde bereits geklärt hier.
Aber was ich ganz ätzend finde, dass hier der Versorger schon imaginär eingebuddelt wird und der Nachlass geregelt wird.
Und genau so, so wette ich, sah es die FS schon vor der Beziehung und hat sich ihre Rechnung aufgemacht. Hier wird doch die Klassiche Opferrolle konstruiert und der Versorger als Teufel dargestellt.
Die Rechnung ist nicht aufgegangen weil der Mann vielleicht auch nur noch angenervt ist von einer jammernden Frau, die jetzt nicht mehr einhalten möchte, was vorher besprochen wurde.
Ich lese hier nicht eine Zeile der Harmonie dieser Beziehung sondern nur und das beidseitig, dass diese Beziehung Mittel zum Zweck ist.
Mich schaudert es wirklich wie manche Beziehung leben.

Einen Chef als Partner würde ich nicht haben wollen.
Eine Angestellte die ständig ihre Forderungen erhöht trotz Absprachen, würde ich auch nicht wollen.
Es gibt immer zwei Seiten bei der Geschichte.
Wir kennen nur die der FS und die sehen hier meistens sehr einseitig aus
(siehe Nachbarthread, wo der Mann die Frau im Riss lässt mit krankem Kind, weil die Vase da steht wo sie sie hingestellt hat oder die neue Freundin natürlich viel viel Liebevoller ist)
Wenn die FS so zu Hause spricht wie hier, wundern mich die Antworten des Mannes kein Stück weit.
Wie ich in den Wald........

m47
 
  • #50
Ich glaube, die FS fühlt sich von dem Mann weder geliebt noch gewertschätzt.
Ich glaube das beruht auf Gegenseitigkeit.

Bei der ganzen Geschichte wieder die KV vergessen? Elterngeld ist ja wohl vorbei, warum nicht gesplittet, wenn ihr nicht verheiratet seid?

Dir reicht das Geld nicht? Hm, warum können manche mit Geld auskommen und andere nicht? Meine Frau hat ihr Haushaltsbuch und ihre Vorratshaltung, am Anfang habe ich darüber geschmunzelt.

Und wenn die Kleine mit einem Jahr in der billigen Tagespflege ist und Du in Deinem früheren Job arbeitest, kannst Du Deinen Verdienst direkt an den Träger überweisen lassen und anschließend in einem Bruchteil Deiner Zeit all das erledigen wo Du vorher den Tag über Zeit hattest.

Ich finde das ganz toll. Ein älterer Mann bekommt noch mal die Chance ein Kind zu haben und trifft die ebenfalls ältere AE, beide sind sich liebevoll zugetan, das Kind der AE wird vom neuen Mann mit offenen Armen empfangen und versorgt. Das Wunschkind, die Frucht der großen Liebe wird geboren, und sie lebten glücklich bis ans Ende ihrer Tage. Ach ne, beide stellen fest, so groß ist die Liebe doch nicht.

Letztens fragt mich mal ein Freund, der hatte eine AE kennengelernt, was ich davon halten würde. Ich hab ihm daraufhin geraten sich hier im Forum umzuschauen.

TE, Du wirst nicht als Hausfrau ausgenutzt, Du hast Deinen Teil dazu beizutragen und die wichtigsten Dinge gehören unbedingt gemacht. Dazu gehört immer wenn der Ernährer Arbeitskleidung braucht und ihr habt abgesprochen Du sorgst dafür, hast Du dafür zu sorgen. Und mal ganz davon abgesehen, Du willst doch Deinen Partner, wenn Du ihn liebst, nicht mit knuseligen Sachen rausgehen lassen oder soll er nach 13 Stunden selber das Bügeleisen schwingen, weil Du vor Langeweile so erschöpft bist?

Mann, was regt mich das auf und zeigt mir wie wieder dankbar ich für meine Frau bin.
 
  • #51
Nun, das ist ein Paar, wo sich beide nicht viel vergeben.
"Wir" wird eben unterschiedlich definiert.
Hier ist es eine Wirtschaftsgemeinschaft - er arbeitet, sie kümmert sich um Kind und Haushalt.
Ob die Aufteilung fair ist? Der Betrag ist nicht gering, und sicherlich könnte man auch davon - offiziell(!), was sind da für peinliche Vorschläge unterwegs - Rücklagen bilden.
Aber - der Rahmen ist von Anfang an klar gewesen.
Für ihn passt es wohl auch so.
Und er muss ganz sicher dafür ganz erheblich arbeiten.

Nun, wenn es nicht mehr stimmig ist, muss man neu verhandeln und ggf. die Konsequenz ziehen.
Dann ggf. auch AE mit 2 Kindern, und Vollzeitjob und wenig Geld.

Aber war das nicht von Beginn an klar?
Wollte frau hier nicht bewusst den Versorger? Sorry, für die provokative Frage.

Und , Pia hat durchaus recht, was gibt die FS?
Zuneigung, Liebe, Respekt, Wertschätzung?
Der Mann wird auch keinen einfachen Job haben, das entsprechende Einkommen erzielt man nicht einfach so

Gestalten tun eine Partnerschaft immer 2, und bei der Partnerwahl waren auch 2 beteiligt.
 
  • #52
Interessant wäre auch zu wissen, wie er finanziell aufgestellt ist. Wenn er von 2500 Euro 1200 für Haushaltsführung abgibt ist es sehr großzügig und auch mit eigenen Einschränkungen verbunden. Wenn er allerdings bspw. 10.000 Euro und mehr verdient ist sie mit 1200 Euro eher kurz gehalten und es wäre tatsächlich wenig Wertschätzung für ihren Teil der Arbeit zu erkennen.

Seine Aussagen klingen nicht liebenswert aber man hat eben auch keinen Kontext dazu- weiß nicht worauf sie sich bezogen haben und ob sie nicht doch verzweifelte Antworten auf endloses Genörgel sind.

Den Kopf frei bekommen durch etwas Abstand zu allem halte ich in jedem Fall für sinnvoll - Sport, Musik, was neues lernen, was ehrenamtliches tun, Weiterbildung ... es gibt sehr viele Möglichkeiten.

Wie habt ihr euch denn kennen gelernt ?
 
  • #53
Du hast Dich von einem Workaholiker kaufen lassen, Dich gegen ein selbstbestimmtes Leben entschieden und sitzt nun im goldenen Käfig fest. Jeden einzelne Umstand wäre nicht meins und eine Frau die das tut erst recht nicht.

Werde der Kapitän auf Deinem Schiff, auch wenn es stürmt und nach Flaute aussieht, schmeiße überflüssige Ballast über Bord.

Alles nicht zum Null-, Wechsel- und Wohlfühltarif zu haben, aber besser als solch eine Beziehung und höre bitte auf zu jammern.

Ehrlich?!
Ich bin davon überzeugt, dass Du dazu nicht in der Lage bist sonst wärst Du längst schon weg, dann doch lieber die bittersüßen Annehmlichkeiten.
 
  • #54
Ich verstehe das Problem nicht. Ich finde deinen Mann/Lebensgefährten sogar ziemlich großzügig. 1500€ netto bekommt man nun auch nicht überall. Im Fall der TE ist es schließlich kein Downgrade von einem „Karrieregehalt“ zur Hausfrau mit Taschengeld.
Dass er das Haus seiner Tochter überlassen möchte, ist absolut verständlich und nachvollziehbar. Es ist sein Haus und sein Eigentum, das er abbezahlt.
Andernfalls würde sich auch die Erbfolge ändern und das 1. Kind miterben. Der Mann scheint nicht nur beruflich einen Geschäftssinn zu haben. Manche Frauen begreifen nun mal nicht, dass Männer mit Geld auch privat Geschäftsmänner sind.

Im Fall der TE wäre es am wohl am besten, sie kehrt dann wieder in ihren Beruf zurück.
 
  • #55
Aber was ich ganz ätzend finde, dass hier der Versorger schon imaginär eingebuddelt wird und der Nachlass geregelt wird.

Nimm es mir nicht übel, aber das habe ich hier jetzt mindestens zweimal gelesen.
Klar KANN sowas rüber kommen, als wäre die FS ganz fies auf das Erbe aus. Auf der anderen Seite wäre es aber dumm, sich keine Gedanken über solche Situationen zu machen. Da würde sie im Fall des Falles sogar als Naivchen dastehen, wenn sie es nicht gemacht hat.
Die Vorsorge vernachlässigen nämlich leider viele sowohl Männer als auch Frauen. "Wird schon gut gehen".
Ich finde es daher überhaupt nicht verkehrt, dass sich die FS hier Gedanken macht, wie sie im Fall des Falles dastehen könnte.
Das würde sie sicherlich auch nicht, wenn in dieser Konstellation alles in Ordnung wäre.
Wenn diese Dinge unklar sind, dann reiben sie logischerweise auf.
Der Mann in diesem Fall, sorgt nicht für ihre Absicherung, sondern nur für die Absicherung des gemeinsamen Kindes.
Das ist ja schon nicht so toll, gell.

Im übrigen ist die FS genauso "Versorger" wie der Mann. Warum wird der Mann in dieser vereinbarten Konstellation grossspurig als "Versorger" betitelt?
Er bringt eine Leistung und die FS genauso.
Leider fehlt hier offenbar die gegenseitige Anerkennung, und die richtige Kommunikation.
Sowas kann nur schief gehen.
 
  • #56
Genau, das ist so! Sie haben mich verstanden! Nicht so wie viele andere Leute hier, die nur das Geld zählen was er mir zahlt! Wie seiner Angestellten und „nur“ Mutter seiner Tochter! Ich fühle mich wie eine Gebärmaschine, nicht wie eine liebenswerte Frau. Ich habe mich einfach getäuscht!
Nein, so war er nicht! Von Anfang an war die Rede eine Familie zu gründen, auch die große Tochter adoptieren, also heiraten! Es ist bis jetzt noch nie was in diese Richtung gekommen! Ich werde mit Vorsicht behandelt, er hat Angst von mir! Nur weil ich mit ihm immer offen und ehrlich geredet habe! Jetzt ist es schon lange nicht mehr so, ich halte meinen Mund und akzeptiere alles! Deswegen bin ich so unglücklich und möchte unbedingt was ändern! Und das werde ich!!! Sonst gehe ich kaputt daran!
 
  • #57
Für mich kommt es auch ganz klar darauf an wieviel der Herr des Hauses monatlich wirklich verdient.Das sehen einige wenige hier sehr richtig.Daran lässt sich leicht erkennen ob der Gute das arme Ausgebeutete Versorgeropfer ist oder vielleicht doch eher der knickrige Despot.
Allerdings sich über das Erbe den Kopf zerbrechen ohne Heirat ,mhmmmm ist dann doch etwas gewagt,nicht ?
Dann zum Thema Hausfrau.
Ich finde das Hausfrauen ehrbare Frauen sind. Ein ordentlicher Haushalt braucht täglich Stunden.Und ist auch körperlich anstrengend. Also ich kenne keine faulen Hausfrauen.Noch nie gesehen.Und gelangweilte auch nicht.Da gibt es immer was zu tun im Haus,oder kochen,dann die Kinder und und und.Ich kenne aber einige verfaulte Staatsdiener im Büro,Behörden und Co ...und die kassieren einen Haufen Kohle unserer Steuergelder.Also bestimmt nichts besseres als eine ehrbare Hausfrau und Mutter.
 
  • #58
Ich sehe das so langsam aber sicher so....
Marina hatte einen Streit mit ihrem Freund, hat sich ihren Frust hier von der Seele geschrieben.
Vielleicht hat sie sich in versch. Dingen nicht wirklich ausgekannt (Stichwort Rente) und ihm nicht geglaubt, dass ihr gar kein Nachteil entsteht.
Wie so oft - hat eine Person viel, weckt dies Begehrlichkeiten. Allen voran marschiert der Staat, der den Hals nie voll genug bekommt. Und wir sehen ja hier die Anleitungen zum Thema "Wie betrüge ich einen Mann, der Geld verdient". Teilweise kriminell. Ja, jemandem das wegzunehmen, was dieser erarbeitet ist wohl meist einfacher als selbst Wohlstand zu gerieren.
Die meisten Postings waren ja eher moderat - das scheint der FS zu denken gegeben haben. Was auch gut so ist. Und inzwischen sind die beiden wohl wieder ein Herz und eine Seele ..., ja die Hitze macht manchen Streit grösser, als er ist.
Manchmal sind die alten Rezepte eben doch am besten .... nochmals drüber schlafen bspw.
 
  • #59
Und inzwischen sind die beiden wohl wieder ein Herz und eine Seele ..., ja die Hitze macht manchen Streit grösser, als er ist.
Also, ein Herz und eine Seele kann ich jetzt auch in Marinas dritten Beitrag nicht erkennen.
Das Verhältnis scheint schon etwas unüblich zu sein, auch wenn wir hier nur von einer Seite lesen. Ein reines Angestelltenverhältnis mit dem Partner, Geldabzug beim Nichtbügeln? Sehr merkwürdig. Wir leben ja nicht mehr im 19. Jahrhundert. Anscheinend handelt es sich auch noch nicht mal um ein vorheriges abgestimmtes Agreement, wenn er von Heirat und Adoption der Tochter sprach. Hm. Da hast Du Dich aber wirklich getäuscht. Vielleicht doch erst schwanger werden, wenn man verheiratet ist? Zumindest in dem Fall, wenn man nicht für sich und die Kinder alleine sorgen kann? Wäre normalerweise nicht meine Denke. Aber was wäre hier die Alternative? Alleinerziehende mit 2 Kindern und Teilzeitjob als Bäckereiverkäuferin? Klingt ein wenig nach Wahl zwischen Pest und Cholera.
Warum hat er denn Angst vor Dir? Klingt auch nicht gesund. Dann ändere was. Dafür ist es nie zu spät. Mach eine Weiterbildung in einem Bereich,wo man später mehr verdienen kann. Ich habe neben Job und Kind noch mit 51 Jahren mein Zweitstudium absolviert. War stressig, aber machbar ist viel. Man muss es nur wollen.W, 53
 
  • #60
Liebe Marina. Du fühlst Dich ausgenutzt. Meiner Meinung nach hat das weniger monetäre Gründe. Mir scheint, Du fühlst Dich eher nicht wertgeschätzt und geliebt. Dein Partner arbeitet von früh bis spät. Er funktioniert. Und Du eben auch. Und das war`s. Und ja, ich kann verstehen, dass Dir das zu wenig ist. Ihr seid im Alltag angekommen und der birgt kaum mehr als nur Pflichten.

Aber immerhin sorgt er gut für Dich, Dein Kind und Euer Kind. Wenn ich es richtig verstanden habe, hast Du noch ein Kind mitgebracht.

Rein monetär kann ich nicht erkennen, dass Du zu kurz kommst: freies Wohnen und Auto mal miteingerechnet, dann das Kindergeld und 1200,00 Euro zum Leben. Ich habe schon einige Lohnabrechnungen von Bäckereifachverkäuferinnen gesehen. Und ich wage zu bezweifeln, dass Du, selbst wenn Du Vollzeit arbeiten würdest, mehr verdienen würdest, abgesehen davon, dass Du Vollzeit derzeit kaum schaffen würdest.

Also halten wir fest: würdest Du Dich trennen, wärest Du kaum besser gestellt. Vermutlich hättest Du noch allerlei Abstriche zu machen und hättest noch weniger Zeit.

Mein Rat: schau zu, dass Du Dir von Deinem Nettoeinkommen von ca 1588,00 Euro was abknappst für eine Altersvorsorge, wobei ja dabei auch Kindererziehungszeiten berücksichtigt werden. Den Rat der Altersvorsorge müsste man Dir sogar geben, wenn Du Vollzeit arbeiten würdest, denn dieser Beruf führt zwangsläufig in die Altersarmut, wobei es sehr fragwürdig ist, wovon die Betroffenen das dann überhaupt bezahlen sollen.

Wie Du damit umgehen kannst, dass Du wenig Wertschützung erfährst: ehrlich gesagt, da bin ich auch ratlos.

Aber lass es uns doch mal anders herum sehen: Wann hast Du Deinem Partner das letzte Mal gesagt, dass Du Dich darüber freust, dass er so fleissig ist? Dass er so gut für Euch sorgt? Von früh bis spät für den Lebensunterhalt arbeitet? Auch für Dein Kind, das Du mitgebracht hast, sorgt? Wann hast Du ihm das letzte Mal Wertschätzung und Wärme gezeigt?

Wenn er sich hier sein Herz ausschütten könnte, was glaubst Du, würde er schreiben? "Ich arbeite den ganzen Tag, überweise ihr jeden Monat eine beachtliche Summe für den Lebensunterhalt und nie ist sie zufrieden. Dauernd nur Vorwürfe und der Wunsch nach Mehr".

Vielleicht konnte ich ja einen Denkanstoß geben. Viel Glück.
 
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