• #61
Und manchmal merken wir eben auch erst nach einer Weile, dass es nicht passt für eine Beziehung auf Dauer, sollen wir dann einfach so weiter machen und so tun, als wäre alles toll?

Komischerweise wird das vor dem ersten Sex immer wieder ganz anders von den Herren kommuniziert. Das habe ich hier immer wieder gelesen. Verlogenes Gesülze, um an Sex zu kommen. Danach wird die Frau fallen gelassen mit der Begründung "es passt nicht". Genau das schrieb ich in meinem anderen Beitrag und das bestätigst Du gerade. Wer als Mann Grips und Stil hat, zieht sich zurück bzw. macht eine klare Ansage, BEVOR er Frauen für Sex ausnutzt.
 
A

Ars_Vivendi

Gast
  • #62
Was das "Ausgenutzt-Sein" eher meint, ist diese enttäuschte Hoffnung auf das MEHR, die sich wieder und wieder nicht erfüllt. Es geht gar nicht so sehr darum, dass die Frau nicht durchaus auch den Sex wollte, sondern darum, dass daraus "nichts wurde".

Als Mann will ich genauso "mehr". Klar gibt es Männer (Frauen), die nur von Bett zu Bett hüpfen und Sex mitnehmen wollen, aber die Mehrheit wünscht sich doch eine glückliche Beziehung, zu der Sex dazugehört. Der klassische ONS ist hier kaum Gegenstand der Diskussion.

In der Anbahnungsphase "investieren" beide mit dem Risiko, dass am Ende keine Beziehung steht. Beide riskieren Gefühle, Zeit und Hoffnungen, die vielleicht nicht "zum Ziel" führen. Frauen scheinen es eher als Risiko zu sehen, dass sie auch Sex investieren, Männer weniger.
Wenn die Beziehung nicht zustande kommt, beklagen Frauen lautstark ihre "Investition" und fühlen sich ausgenutzt, Männer nehmen mit Bedauern zur Kenntnis, dass es nicht gepasst hat, lernen darauf und schauen nach einer passenderen Partnerin.

Wenn Frauen sich "ausgenutzt" fühlen, kann ich nur verständnislos den Kopf schütteln. Die Entscheidung für Sex sollte freiwillig sein, jede Frau kann genauso "nein" sagen, wie ich das (zum Beispiel) bei der Rechnung fürs erste Date tun könnte. Meine Erfahrung: Frauen wollen den Sex genauso wie ich, oder sie schauspielern gut und lügen mich an. Wenn eine Frau Sex nur "anbietet", weil sie dafür eine Gegenleistung (Beziehung) garantiert haben möchte, sollte sie das vorher klar sagen, dann werde ich keinen Sex mit ihr haben. Wenn ich vor dem ersten Date klar sage, dass ich nicht bezahle, wird es bei vielen Frauen auch kein erstes Date geben.
Für mich ist gemeinsam Sex haben genauso wie gemeinsam kochen, ein Wochenende wegfahren oder ins Kino gehen Teil der Anbahnungsphase, in der ich merke, wie die Frau "tickt" und ob ich mir eine Beziehung vorstellen kann. Ich beklage auch nicht die Spritkosten fürs gemeinsame Wochenende, wenn dann aus der Beziehung nichts wird, denn das Wochenende habe ich ja trotzdem genossen. Wenn nicht, weil ich Wellnesswochenenden überhaupt nicht mag, sondern lieber zu Hause bleibe und fernsehe, muss ich das vorher sagen.
Also, liebe Frauen: seid doch einfach ehrlich, sagt klar, wenn ihr mit Sex eine Forderung verbindet, dann kann ich klar sagen, ob ich will oder nicht. So "notgeil" bin ich nicht.
 
A

Ars_Vivendi

Gast
  • #63
...dass vor dem Sex der Fahrplan Richtung Beziehung stehen muss, bevor man sein Schatzkästlein öffnet. Woher, zum Teufel, soll man(n)/frau nach 2, 5, 10 Dates wissen, ob es langfristig passt?

Und sämtliche Männer, mit denen ich in meinem, nicht eben kurzen Leben zu tun hatte, waren ganz normal, selbst wenn keine längerfristige Beziehung daraus entstanden ist.

Danke. Ich bin immer beruhigt, wenn ich merke, dass nicht "alle" Frauen hier Männer nur als notgeile Monster sehen. Und ich will ganz ernsthaft überhaupt keinen Sex mit einer Frau, die das nicht auch möchte, sondern sich gezwungen fühlt.
Dazu müssen die Frauen einfach klar sagen, dass sie keinen Sex möchten, bevor eine Beziehung "fest" ist. Ich werde dann keinen Sex mit ihnen haben. Einige Frauen scheinen nicht in der Lage zu sein, das klar zu äußern und sind dann hinterher beleidigt. Ich wiederum kann diese Denkweise nicht "riechen".
Bei mir ist eine Beziehung nicht "fest", bevor ich mir im Klaren bin, dass wesentliche Teile der Beziehung für mich passen. Sex gehört dazu. Das schließt für mich Frauen mit "Schatzkästlein" aus. Das ist etwas völlig anderes, als Sex "mitzunehmen", und von vorneherein keine Beziehung zu wollen. Garantien gibt es aber nicht.
 
  • #64
Ich finde diesen Vergleich sogar sehr gut, denn er zeigt worum es geht: Frauen sehnen sich meistens nach einer festen Bindung und zwar nach einer langjährigen und nicht nach einer kurzen.
Das wäre sozusagen das Haus, welches sie kaufen will und der Mann suggeriert ihr das mit Worten und zu Beginn auch mit Taten, um die Frau zu täuschen, dass sie dieses Haus (quasi eine feste Beziehung mit dem betreffenden Mann) kaufen kann. Aber erst hinterher stellt es sich heraus, dass das eben nur ein Mietvertrag war.

Zum Beispiel erzählt er ja, dass er sich sehr wohl und glücklich mit ihr fühlt und dass er bis jetzt keine bessere Frau gefunden hätte, um sich dauerhaft zu binden und eine langjährige harmonische Beziehung zu führen und dabei hat er das gar nicht vor, sondern will lieber der ewige Junggeselle bleiben. Ein Kaufvertrag versprechen aber ein Mietvertrag liefern. Das ist bewusste Täuschung und ist sogar strafbar.
Es kann aber auch nur sein, dass ich nur vom Kaufvertrag zurücktreten möchte, dass ich im Nachhinein versteckte Mängel entdeckt habe, die vorher nicht ersichtlich waren. Und dann! Haus behalten und langsam durch Schimmel Bildung krank werden???????
M44
 
  • #65
Seid "ihr" Frauen denn wirklich sexuell so anspruchslos und würdet von eurer Seite aus "den Kater im Sack" unbesehen kaufen?
Ist Sexualität für Euch derart unwichtig, dass die sexuelle Performance des potentiellen Partners als Kriterium weit hinter Merkmalen wie sein Aussehen, Status und Einkommen steht?

Ich versuche mal dir das zu erklären:

Wenn ich mit jemandem schlafe, habe ich mich bereits verliebt. Da geht es nicht um "sexuelle Performance", sondern darum, einem Menschen, für den ich viele Gefühle habe, auch körperlich nahe zu sein. Daher muss ich nicht vorher austesten, ob der jenige objektiv betrachtet "gut im Bett ist". Das muss ich nicht austesten, weil es, wie gesagt um die Person an sich, nicht um seine Leistung im Bett geht. Wenn ich Gefühle für den jenige habe, ist der Sex immer schön, da ich dem jenigen, dem ich mich emotional verbunden fühle körperlich nahe sein kann.
 
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ak18

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  • #66
Wenn ich die Beiträge hier so lese, dann scheint es wohl tatsächlich so zu sein, dass den meisten Frauen der Sex nicht so wichtig ist. Es gibt ihn, wenn alles für sie zu passen scheint und ist an sonsten verzichtbar, und wird vielleicht sogar noch als Währung oder Waffe eingesetzt.
Der Spruch: "Sex wird total überbewertet" drängt sich gerade zu auf.

Und bei EP wird bei der Frage nach den Kriterien für eine langfristige Partnerschaft auch sehr oft Zärtlichkeiten und Sex NICHT genannt.
Für mich eher unverständlich - ich will doch keine WG.

Ich setze Sex eher mit Humor gleich. Es ist für mich etwas sehr wichtiges und schönes, was man gemeinsam erlebt und auf das ich nicht verzichten möchte. Und genauso wie es beim Humor passt, sollte es auch beim Sex passen. Und auch da muss man sich kennen lernen.

Wieso fühlt man (frau) sich dann nicht ausgenutzt, wenn man einen tollen Abend gehabt hat, viel miteinander gelacht hat und es trotzdem nicht für eine Partnerschaft reicht?
 
  • #67
Es gibt für mich auch nichts schöneres als Sex, also warum fühlt ihr Frauen euch "benutzt" wenn danach Schluss ist oder es nicht weiter geht!?.

Wirklich? Nichts schöneres als Sex?
Für mich gibt es eine Menge Dinge, die genauso schön sind. Und genau deshalb hätte ich es nicht nötig, mit einem Mann ins Bett zu gehen, um das Zusammensein mit ihm zu genießen.
Oder auch, für mich ist Sex das, was die Beziehung endgültig "rund" macht. Aber nichts, was ich mal eben im Vorbeigehen "mitnehme", weil es ja Spaß macht.

Und wieso sich Frauen beklagen, wo sie "doch auch Sex wollen"? Wahrscheinlich, weil sie zwar Sex wollen, aber bitte mit einem Mann, der sie liebt und schätzt und mit ihnen zusammen sein möchte. Nicht verstehen kann ich das Gejammer nur dann nicht, wenn man nach drei Treffen im Bett landet und sich dann wundert, wieso es nicht weiter geht. Für den Mann ist an der Stelle dann eben "Mission erfüllt". Das sollte Frau sich unter den Bedingungen vorher klar machen.
 
G

Gast

Gast
  • #68
Nochmal Gast #51, w, 48
Vielleicht sollten wir den Fokus in dieser Diskussion einmal darauf legen, dass "Sich-verletzt-" und "Sich-entwertet-und ausgenützt-Fühlen" zwei ganz verschiedene Paar Schuhe sind.
Natürlich verletzt es, wenn etwas nicht so läuft, wie man es sich gewünscht hat.
Aber warum manche sich deshalb entwertet oder ausgenützt fühlen, ist mir ein Rätsel.
Was ist mit eurem Selbstwert, Mädels, was mit den angenehmen Gefühlen, die ihr beim Sex ja - hoffentlich - auch hattet?
Wenn mir jemand sagt, du, ich hab dich wirklich gerne, finde dich attraktiv, aber für eine Beziehung geht es sich bei mir leider nicht aus, kann ich, auch wenn es mir in dem Moment weh tut, als erwachsene Frau bestens leben, ohne dass es meinen Selbstwert gefährdet.
Und nicht zuletzt nehme ich für mich das gleiche Recht in Anspruch.
 
  • #69
ich entscheide mich nicht nach einer Vorgabe, sondernd nach meiner Lust und Leidenschaft die ich spüre. Es gibt für mich auch nichts schöneres als Sex, also warum fühlt ihr Frauen euch "benutzt" wenn danach Schluss ist oder es nicht weiter geht!?
Wunderbar, du bist ganz schön weit entwickelt in deiner ganz besonderen Persönlichkeit, Gratulation! Das können ganz genau und exakt meine Worte sein und die kommen von einer Frau, gibt es ganz selten! Ich glaube, dass die allermeisten Menschen nicht sich selber finden, sondern in der eigenen Erziehungskiste stecken geblieben sind, ein Leben lang dies als das wichtigstes Credo glauben und sich davon nie befreien können! Schade! Ich hatte noch nie einmal das Gefühl, dass ich über den Sex ausgenützt worden bin, da ich es aus männlicher Leidenschaft und aus Überzeugung immer getan habe, ohne Spekulation, ohne Erwartung und/oder Absicht auf eine werdende und passende Beziehung! Ich frage mich gerade, wie gefangen und wie ar*m wohl die sein müssen, die den Sex, die Leidenschaft dazu von einer schon statt findenden Beziehung festmachen? Ich habe mich längst von solchen Erziehungs- u. Religionsbarrieren befreit, und wie gut sich das anfühlt, frei, sicher und unabhängig für sich selbst zu sein, statt immer sich nur daran auszurichten, das zu tun, was andere einem ein Leben lang eingetrichtert haben!
 
G

Gast

Gast
  • #70
Auch wenn es jetzt von weiblicher Seite massiv bestritten wird – erfüllte Sexualität ist und bleibt für die meisten Männer ein wichtiger „Schmierstoff“ für eine gute Beziehung, Inkompatibilität wird eine Partnerschaft letztendlich schmerzhaft scheitern lassen.
Das stimmt, bedeutet aber nicht, dass man sich trennt. Und wenn dann Affären eingegangen werden, indem man die unbeteiligte dritte Person täuscht (verheiratet, aber als Single auf Partnerbörse z.B.), dann fühlt sich die dritte Person sicher ausgenutzt, wenn sie rausfindet, dass das, was sie suchte, für den anderen nie zur Debatte stand.

Oder was auch bei vielen - nicht allen(!) – Frauen zu beobachten ist, sie glauben nach dem ersten Sex den Mann „in der Tasche“ zu haben. Die in der Kennenlernphase mühsam verheimlichten negativen und unangenehmen Eigenschaften treten massiv zum Vorschein werden nicht versteckt, das „wahre Gesicht“ kommt zum Vorschein.
Das ist doch immer so und keine böse Absicht oder Hinterhältigkeit. Wenn man jemanden anziehend findet oder gar verliebt ist, dann sind zunächst erst die positiven Seiten zu sehen.
Aber ich denke, das wird bei Männern schneller merkbar sein, wie sie ticken. Frauen wird ja beigebracht, ihre wahren Bedürfnisse zu verschleiern, weil sie eigentlich keine haben sollen, sondern die des Mannes erfüllen sollen.
 
G

Gast

Gast
  • #71
Ich finde, das seelische Ausbeuten und Energiefressen ist viel schlimmer!
Auch dem kann man einen Riegel vorschieben, das ist aber ziemlich anstrengend, weil man ja gern gibt.
Man muss sich in jedem Moment seines Lebens klar sein, dass bei allem, was man für andere tut, vielleicht nicht das zurückkommt, was man erwartet. Das heißt keinesfalls, dass man nicht mehr geben sollte, sondern seine Erwartungen an andere überprüfen und sich jederzeit bewusst sein, dass man sich gerade frei entschieden hat, irgendwas zu geben, dh. nicht weinen wird, wenn es für nichts war.

Wenn ich Geld verborge, ist es soviel, wie ich verschmerzen kann, wenn ich es nicht wiederkriege. Ebenso kann ich mich nicht völlig aufgeben in einer Beziehung, um mich am Ende völlig leer und benutzt zu fühlen, weil ich nie mal "stopp" gesagt habe.
 
G

Gast

Gast
  • #72
Wie kann er das tun, wenn er mit dieser Aussage überall abgeblitzt wird, er aber an Sex kommen möchte, jedoch nicht in einem Bordell? Er auch noch daran glaubt, sollte es passen, ist er an einer Beziehung nicht wirklich abgeneigt! Wie soll das anders gehen?

Sorry, verstehe ich es richtig, dass du der Meinung bist, es sei in Ordnung, wenn der Mann Beziehungsabsichten vorlügt, um eine Frau mit ernsthaften Beziehungsabsichten zu verführen??? Weil der arme Kerl sonst ins Bordell und zahlen muss? Eine (sehr wahrscheinlich) verliebte Frau so zu verar***** und zu verletzen? Warst du schonmal verliebt? Und man weiß, ob man derzeit eine Beziehung sucht bzw. in die Person verliebt ist.

Wenn ein Mann nur seinen Trieb abreagieren möchte, seine Hände aber leider alle beide eingegipst sind, sollte er nach entsprechend passenden Frauen suchen. Wie wäre es mit Kontaktanzeigen wie "Affäre gesucht" oder eben im RL ganz klar zu kommunizieren, was man möchte. Oder eben Swingerpartys. So kommt Mann an Sex mit passenden Kandidatinnen.
 
G

Gast

Gast
  • #73
Problematisch finde ich den Zugang einiger meiner mittelalterlichen Geschlechtsgenossinnen, dass vor dem Sex der Fahrplan Richtung Beziehung stehen muss, bevor man sein Schatzkästlein öffnet.
Wieso? Wenn der Mann schon WEISS, dass er keine Beziehung will, kann man es doch gleich lassen und muss nicht noch die sexuelle Kompatibilität ermitteln, wenn man selber im Gegensatz zu ihm eine Beziehung sucht. Das Problem, das Du schilderst, bezieht sich doch darauf, dass beide erstmal überhaupt eine Beziehung suchen und einer sich verschlossen hält, bis der Verlobungsring gekauft ist.
 
  • #74
Problematisch finde ich den Zugang einiger meiner mittelalterlichen Geschlechtsgenossinnen, dass vor dem Sex der Fahrplan Richtung Beziehung stehen muss, bevor man sein Schatzkästlein öffnet. Woher, zum Teufel, soll man(n)/frau nach 2, 5, 10 Dates wissen, ob es langfristig passt?
Na, dann bin ich gern mittelalterlich.
Nein, das weiß man nicht. Nach 5 oder 10 Dates Sex zu haben (von 2 Dates will ich gar nicht erst reden) finde ich unter anderem deswegen zu früh. Man kennt sich noch kaum, die ganze Sache ist sehr am Anfang und normalerweise weiß niemand, wohin sie führt.
Ich habe mir nach etlichen unerfreulichen Erfahrungen sehr viel Schmerz erspart, indem ich nur noch intim geworden bin, wenn sich eine Parterschaft zumindest sehr stark abzeichnete. Wenn beide ineinander verliebt waren.

Ach, übrigens: ich bin weder verbittert noch Dauersingle, ich bin seit ein paar Jahren zum 2. Mal verheiratet.
 
W

wahlmünchner

Gast
  • #75
Für mich ist gemeinsam Sex haben genauso wie gemeinsam kochen, ein Wochenende wegfahren oder ins Kino gehen Teil der Anbahnungsphase, in der ich merke, wie die Frau "tickt" und ob ich mir eine Beziehung vorstellen kann.
Irgendwie ist es schade, das hier keiner die anderen Beiträge liest.
Es geht um Männer, die eben keine Beziehung planen, sondern gezielt lügen und nach dem Sex der Frau verbal einen Tritt geben.
Ich denke nicht, das das bei dir der Fall wäre.
Und es geht nicht um Investition, sondern um verletzte Gefühle.
Wenn dir eine Frau nach dem Sex sagen würde: so, ich war so untervögelt, das hält wider eine Weile und dann geht, ohne weitere Erklärung, wärst du auch verletzt, da geb ich dir Brief und Siegel drauf.
 
  • #76
Mann hat ja eigentlich nichts gegen Eheschliessung, aber "der Mann zum Heiraten" will man auch nicht sein. Nach dem dem Motto: Nett ist die kleine Schwester von ... kann man sich kaum eine schlimmere Kränkung vorstellen. Wer das mal im Zusammenhang mit der eigenen Person hören musste, der sollte auf der Hut sein, was die wahren Beweggründe weiblichen Interesses sind. Frauen, die bloß unter die Haube wollen, denen man mit dem eigenen, körperlichen Verlangen anscheinend nichts Gutes tun kann, treiben einen auch schnell durch die Tür.
 
  • #77
Sorry, verstehe ich es richtig, dass du der Meinung bist, es sei in Ordnung, wenn der Mann Beziehungsabsichten vorlügt, um eine Frau mit ernsthaften Beziehungsabsichten zu verführen???
Es ist völlig in Ordnung, wenn der Mann an seine Beziehungsabsichten glaubt - da braucht er nicht lügen - und es zum Sex kommt, der ebenso zu der Beziehungsabsicht dazu gehört! Ob es dann tatsächlich reicht und klappt für eine Beziehung, steht auf einem anderen Blatt, wer weiß das schon ganz sicher zu Beginn?
 
  • #78
Ich finde, das trifft es genau. Die Männer, die einem was vorgaukeln (das merkt man irgendwann ja relativ schnell), die "schicke" ich immer zu den Frauen , die so denken wie die FS.
W
"Das merkt man irgendwann ja relativ schnell" ist leider falsch. Mit zunehmendem Alter werden Männer immer geschickter darin, Frauen was vorzulügen, wenn sie mit ihnen nur ins Bett wollen. Das geht so weit, dass sie sogar eine Beziehung vortäuschen im sicheren Wissen, dass sie das Weite suchen werden oder daneben noch ein, zwei andere Partnerinnen haben. Sie können auch einen weiblichen ausgebufften Hasen linken.

Man darf übrigens das hormonelle Element nicht unterschätzen. Frauen neigen dazu, sich durch das Oxytocin, das beim Sex ausgeschüttet wird, an den betreffenden Mann zu binden. Zwar schütten auch Männer Oxytocin aus, aber lange nicht in dem Maße wie Frauen. Ich hatte einen Bekannten, der darauf geschworen hat, mit Frauen nur maximal dreimal in die Kiste zu gehen, weil sie sich anschließend in ihn verlieben würden, was er nicht wollte. Er sprach mit einem unglaublichen Zynismus über diejenigen, die sich in ihn verliebten und seine Nähe suchten, während er schon an der nächsten dran war. Er hat immer neue "Retter"-Frauen gefunden, die meinten sie wären dann doch diejenige, an die er sich binden würde. Und übrigens ist es einer dieser Frauen nach vielen Jahren tatsächlich gelungen. Dazwischen haben aber ganz viele seiner Bettpartnerinnen viele, viele Tränen vergossen. Er hat sie "benutzt", um seinen Narzissmus zu befriedigen. Er fand sich toll darin, sie zu erobern, sie dazu zu bringen, im Bett Dinge zu tun, die sie sonst nie gemacht haben (um ihn zu gewinnen), und er hat es gar genossen, wenn sie ihm nachliefen. Eine Frau, die denkt wie die FS, hätte ihn entweder nicht interessiert (leichte Beute) oder er hätte mit ihr das Spiel so geschickt getrieben, dass er ihr trotzdem das Herz gebrochen hätte.
 
  • #79
Wieso fühlt man (frau) sich dann nicht ausgenutzt, wenn man einen tollen Abend gehabt hat, viel miteinander gelacht hat und es trotzdem nicht für eine Partnerschaft reicht?

Ganz einfach. Weil diese Frauen eine Partnerschaft suchen und nicht unverbindlichen Sex mit einem Mann, der keine Beziehung mit ihnen möchte. Was ist daran so schwer zu verstehen? Warum sollte Frauen Sex nicht wichtig ein? Ihnen ist Sex IN der Partnerschaft wichtig, Männern wie Dir ist Sex wichtig, nicht aber eine Partnerschaft.
 
  • #80
Aber warum, liebe Frauen, fragt ihr denn nicht nach?
Warum soll frau fragen? Der Mann lügt doch sowieso? Da kann sie sich die Farge sparen und sollte mal auf ihr Bauchgefühl hören. Leider ist das den meisten frauen aufgrund von Ratio abhanden gehommen oder es wird von Beziehungsbedürftigkeit übertönt.

Für mich ist gemeinsam Sex haben genauso wie gemeinsam kochen, ein Wochenende wegfahren oder ins Kino
Da liegt wohl der Unterschied zu vielen Frauen. Ich kann mit vielen Männern und Frauen zusammen kochen, ins Kino gehen oder ein Wellnesswochenende machen mit denn ich keinen Sex willl. Sex ist für mich der Inbegriff an Intimität und Nähe und das möchte ich nicht mit dem falschen Mann auf Basis einer Lüge.

Wenn ich die Beiträge hier so lese, dann scheint es wohl tatsächlich so zu sein, dass den meisten Frauen der Sex nicht so wichtig ist. Es gibt ihn, wenn alles für sie zu passen scheint
Ich lese das anders. Vielen Frauen ist Sex zu wichtig und zu intim um ihn mit jedem dahergelaufenen D*del haben zu wollen. Sie können besser ohne Sex leben, als Sex mit einem x-beliebigen Mann zu haben. Insbesondere wollen sie nicht durch Lügen als kostenlose Prosituitierte benutzt werden.

Ich kann mit vielen Menschen egal welchen Alters oder Geschlechts den Humor teilen und möchte trotzdem keinen Sex mit ihnen. Das ist für mich was anderes, s.o kochen u.a.

Wieso fühlt man (frau) sich dann nicht ausgenutzt, wenn man einen tollen Abend gehabt hat, viel miteinander gelacht hat und es trotzdem nicht für eine Partnerschaft reicht?
1. Weil frau nicht belogen wurde und lustiger Abend mit Partnerschaft erst mal in keinem kausalen Zusammenhang steht. Humor und ein lsutiger Abend haben nicht annähernd die gleiche Intimität wie Sex, sind mit viel mehr Menschen möglich - das ist der wesentliche Unterschied, außer Frau ist Nutte. Dann hat Sex nichts mit Intimität zu tun und Humor mehr mit Nähe als Sex.

Es ist mir unbegreiflich, dass Männer das nicht zu verstehen scheinen.
 
  • #81
Wunderbar, du bist ganz schön weit entwickelt in deiner ganz besonderen Persönlichkeit, Gratulation!
Wenn es nicht so traurig wäre, könnte ich mich fast totlachen.
Was du für "ganz schön weit entwickelt" hältst, ist einfach nur fragwürdig und das genaue Gegenteil einer reifen, liebes- und bindungsfähigen Persönlichkeit. Aber klar, es passt dir gut in den Kram, deswegen bejubelst und lobst du das.

Ich glaube, dass die allermeisten Menschen nicht sich selber finden, sondern in der eigenen Erziehungskiste stecken geblieben sind, ein Leben lang dies als das wichtigstes Credo glauben und sich davon nie befreien können!
Die allermeisten Menschen haben bestimmte Werte gelernt, in der Kinderstube. Gott sei Dank. Und sie haben sie geprüft und für gut befunden. Und beibehalten. Sie wollen sich gar nicht davon befreien, und das ist gut so.

Ich hatte noch nie einmal das Gefühl, dass ich über den Sex ausgenützt worden bin, da ich es aus männlicher Leidenschaft und aus Überzeugung immer getan habe, ohne Spekulation, ohne Erwartung und/oder Absicht auf eine werdende und passende Beziehung!
Natürlich nicht, du bist ein Mann, eine ganz bestimmte Sorte, darum geht es doch gerade. Es steht nicht zur Debatte, dass du ausgenutzt wirst, die Frage ist, ob es Frauen sind, die von dir ausgenutzt werden, unter Vorspiegelung falscher Tatsachen.

Ich frage mich gerade, wie gefangen und wie ar*m wohl die sein müssen, die den Sex, die Leidenschaft dazu von einer schon statt findenden Beziehung festmachen? Ich habe mich längst von solchen Erziehungs- u. Religionsbarrieren befreit, und wie gut sich das anfühlt, frei, sicher und unabhängig für sich selbst zu sein, statt immer sich nur daran auszurichten, das zu tun, was andere einem ein Leben lang eingetrichtert haben!
Ich frage mich, wie gefangen und armselig die sind, die Sex beliebig und unverbindlich leben, ohne Rücksicht auf Gefühle Beteiligter, und die darauf auch noch stolz sind und sich befreit fühlen.
 
  • #82
Für mich ist gemeinsam Sex haben genauso wie gemeinsam kochen, ein Wochenende wegfahren oder ins Kino gehen Teil der Anbahnungsphase....
Glaub ich dir nicht.
Spätestens wenn du in die Frau verliebt bist und / oder mit ihr eine Beziehung hast, machst du da sicher einen Unterschied.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass du es gleich bewertest, ob deine Liebste mit ihrem Schulfreund kocht, ins Kino geht oder schläft.
Oder ist das doch nun wirklich was anderes ? ;-)

w 48
 
G

Gast

Gast
  • #83
Wie kann er das tun, wenn er mit dieser Aussage überall abgeblitzt wird, er aber an Sex kommen möchte, jedoch nicht in einem Bordell? Er auch noch daran glaubt, sollte es passen, ist er an einer Beziehung nicht wirklich abgeneigt! Wie soll das anders gehen?

Du bringst es doch ganz genau auf den Punkt. Das, was du schreibst, ist genau das, was Frauen unter "Ausnützen" verstehen.
Du bist der Meinung, dass es legitim ist, einer Frau eine Beziehunganbahnung vorzuspielen um an billigen Sex zu kommen. Was sonst ist es, wenn nicht ein Ausnutzung. Du nutzt die Frau aus um dir das Bordell zu ersparen, du belügst sie.
Warum kann ein Mann nicht ehrlich sein und sagen, dass er erstmal nur Sex möchte und dann kann man ja weiter schauen. Aber nein, die Frau könnte ja etwas anderes wollen und dann kommt er nicht zum Zug. Wer unverbindlichen Sex möchte, soll sich einen Partner suchen, der ebenso unverbindlichen Sex möchte. Aber viele dieser Männer wollen eben diese, evtl. etwas leichtlebige Frauen nicht, sie wollen sich ja nicht vorstellen, dass diese Frau vielleicht gestern noch einen anderen Mann im Bett hatte.
 
G

Gast

Gast
  • #84
Wieso fühlt man (frau) sich dann nicht ausgenutzt, wenn man einen tollen Abend gehabt hat, viel miteinander gelacht hat und es trotzdem nicht für eine Partnerschaft reicht?

Miteinander lachen und einen netten Abend verbringen ist ja wohl etwas völlig anderes als mit einem anderen Menschen seine Körperflüssigkeiten auszutauschen und sich körperlich so nahe zu sein!

Wenn ich mit jemandem lache, muß ich ihm nicht einmal die Hand gegeben haben. Viele stellen sich doch hier nur so doof. Ich glaube nicht, dass jemand nicht erkennen kann, dass Sex für die meisten Menschen etwas sehr INTIMES ist. Wer Sex mit Kochen, Lachen oder einer anderen Unternehmung gleichsetzt, der hat doch nicht mehr alle Latten am Zaun oder sucht einfach nur blöde Ausreden!

Übrigens, gerade die Männer, die hier so verbal auf den Putz hauen, die gucken auch ganz schön blöd, wenn die Dame ihres Herzens nach einer gemeinsamen Nacht, die sie für ganz toll gehalten haben, einfach verschwindet während sie schlafen oder sich einfach anzieht und geht und dabei dem Mann sagt, dass das aber eine Schei..performance gewesen sei und dass sie sich so etwas nicht noch einmal geben würde, das Leben sei zu kurz für schlechten Sex mit Schnellspritzern und Egomanen :)

Das habe ich schon gebracht und über die blöden Gesichter kann ich mich heute noch amüsieren, denn ich habe nur mein Verhalten dem der Männer angepaßt und noch eines oben drauf gesetzt :).

Die meisten Frauen bringen das aber leider nicht oder trauen sich das nicht und nur deshalb können viele Männer hier noch so einen großen Hals riskieren und den großen Zampano spielen, der sexuell prüft und dann den Daumen hebt oder senkt.
Würden sie damit rechnen, dass Frauen das genauso machen und auf dem Schirm haben, dass der erste Sex mit dieser Frau eine Prüfungssituation ist, wo sie mal zeigen sollen, welche Loverqualitäten sie haben und wie lange sie durchhalten, damit auch die Frau genügend auf ihre Kosten kommt, dann bekämen die meisten tollen Typen hier vor Streß gar keinen mehr hoch :).

Die meisten Frauen fühlen sich benutzt, weil sie gerade diese Haltung nicht an den Tag legen, das wäre für Männer aber mal sehr heilsam!
 
  • #85
Ich versuche mal dir das zu erklären:
....Da geht es nicht um "sexuelle Performance", sondern darum, einem Menschen, für den ich viele Gefühle habe, auch körperlich nahe zu sein..

Blümchen1,
erst mal Danke für Deine Erklärung, ich muß aber gestehen daß dies bei mir noch mehr Fragen aufwirft, als das sie beantwortet wurde.

Als Mann bin ich gewohnt, in der Kennenlernphase (und natürlich auch in der hoffentlich(!) daraus resultierenden Beziehung)
genau diese "sexuelle Performance" zu bieten. Das heißt für mich, der sexuelle Befriedigung der Frau, der Erfüllung ihrer Wünsche und Bedürfnisse und letztendlich das Erreichen ihre(n) Orgasmus(men) beim Sex höchste Priorität einzuräumen.

Kann ich mir das in Zukunft sparen, weil uninteressant, nicht notwendig und daher eine vernachlässigbare Liebesmühe meinerseits?

Und was ist dann mit den Männern, bei denen der weibliche Spaß an der Sexualität nicht aufkommen will, da nicht kompatibel? Werden die "Verliebtheitsgefühle" auch in einer Partnerschaft ("Hauptsache ich habe jetzt einen") mögliche sexuellen Defizite überwiegen oder ist zu befürchten daß Frau sich später das woanders holt, was sie irgendwie doch insgeheim vermisst - und lesen wir hier dann weitere Jammerthreads zu diesem Thema?

Wenn "Frau" dann noch denkt, beim Mann ist es genauso "wenn er Gefühle für mich hat, dann hat der Sex für ihn auch schön zu sein", dann wundert mich nicht, daß eine potentielle Beziehung schon bei der Anbahnung in Schieflage gerät und deswegen scheitert.

Gab es nicht in einem Thread die Frage, ob sich männliche und weibliche Sexualität unterscheiden - was massiv von weiblicher Seite bestritten wurde?
 
G

grünewelle

Gast
  • #86
Was das "Ausgenutzt-Sein" eher meint, ist diese enttäuschte Hoffnung auf das MEHR, die sich wieder und wieder nicht erfüllt. Es geht gar nicht so sehr darum, dass die Frau nicht durchaus auch den Sex wollte, sondern darum, dass daraus "nichts wurde".

Bißchen holprige Umschreibung,oder? Ich mache mir ja keine Hoffnung, wenn jemand deutlich sagt....okay, Sex ja, Beziehung nein.
Dann weiß ich, was ich zu tun habe. Oder zu lassen.
Aber das sagt ja kein Mann. Wohlwissend, dass Frau dann weiß, was sie lassen wird.
Und NUR DARUM geht es bei dem Begriff "benutzt worden sein".
Um Männer, die BEWUSST lügen, um an ihr Ziel zu kommen. Ich verstehe überhaupt nicht, was daran so schwer zu verstehen sein kann.
Es geht nicht um Männer, die Beziehung nicht ausschließen, es probieren, für die Sex zu einer Beziehung gehört. DAS sind doch nicht die Männer, über die Frau dann jammert, weil sie hintergangen wurde. Es geht ausschließlich um Männer, die nur ihre ureigensten Ziele verfolgen....Poppen. Egal um welchen Preis. Diese Männer sind geschickt im Lügen. Da ich und viele andere Frauen nicht sofort "dichtmachen" wollen, was ja nun auch kontraproduktiv wäre, gibt es auf einmal doch so einen Lügner im eigenen Leben. Unverhofft kommt oft oder so.

Ich kann langsam die ganze Diskussion nicht mehr verstehen, denn jetzt melden sich Männer, die so nicht gemeint sind und die sich verteidigen. Muß ja auch nicht sein.
W
 
  • #87
Danke. Ich bin immer beruhigt, wenn ich merke, dass nicht "alle" Frauen hier Männer nur als notgeile Monster sehen.
Bei mir ist eine Beziehung nicht "fest", bevor ich mir im Klaren bin, dass wesentliche Teile der Beziehung für mich passen. Sex gehört dazu. Das schließt für mich Frauen mit "Schatzkästlein" aus. Das ist etwas völlig anderes, als Sex "mitzunehmen", und von vorneherein keine Beziehung zu wollen. Garantien gibt es aber nicht.

Ok, ich bin die mit der Schatzkästlein-Terminologie, die etwas weiter oben als "mittelalterlich" eingestuft wurde.
Und ja, Ars_Vivendi, ich lese deine Beiträge auch sehr gerne, kommentiere meistens aber nur als Gast.
Und ich finde, dass man, egal ob Frau oder Mann, sich im Leben viel nimmt, wenn man nach ein paar Enttäuschungen für den Rest seines Lebens mauert und sich selbst um den Genuss des Kennenlernens in allen Facetten bringt.
Mein Gott, wie alt sind wir denn? Liebeskummer hat noch niemanden umgebracht, es geht einem schlecht, ja, aber dann heißt es aufstehen, Dreck abschütteln, sehen, was man daraus lernen kann (Selektionskriterien! Sic!) und weitergehen, wie immer im Leben.
Ich selbst würde niemals eine Beziehung mit einem Mann, den ich sexuell-erotisch noch nicht kennen gelernt habe, auch nur andenken.
 
  • #88
Wie kann er das tun, wenn er mit dieser Aussage überall abgeblitzt wird, er aber an Sex kommen möchte, jedoch nicht in einem Bordell? Er auch noch daran glaubt, sollte es passen, ist er an einer Beziehung nicht wirklich abgeneigt! Wie soll das anders gehen?

Gegenfrage, warum geht er nicht ins Bordell und will bewusst eine Frau täuschen??? Was für ein, auf gut deutsch, A...... ist so ein Mann eigentlich?

Wenn der Sexdruck übermächtig wird, kann problemlos im Rotlicht Abhilfe gegen Entgelt geschaffen werden, was soll an einer normalen Frau da anders sein? Vor allem die "Nachwehen" wenn er sich dann verflüchtigt.

Sorry, ein Mann mit Hirn denkt weiter als sein Hosenlatz, er weiß, wenn ich dieser Frau was vormache, habe ich ein Drama am Hals, keinen Bock dazu, aber Bock auf Sex, also geh ich ins Puff.

So ein Mann hat dennoch mehr Charakter (obwohl ich Puffgänger ablehne) als ein Mann, der eine Frau nur sexuell benutzt, nach dem Motto....für mehr reicht es leider nicht....wieder Gegenfrage warum reicht es nicht für mehr??

Dito - wenn Sex so eine große Rolle spielt.....und sie schon willig
was fehlt dieser Frau denn und warum suchen Männer nicht vor dem Sex eine Frau, welche Lust auf mehr (Beziehung) macht und haben erst dann Sex??

Männer haben keine Seele und ich bin heilfroh im Grund keinen Partner mehr zu wollen.
 
A

Ars_Vivendi

Gast
  • #89
Es geht um Männer, die eben keine Beziehung planen, sondern gezielt lügen und nach dem Sex der Frau verbal einen Tritt geben.

Vielleicht liegt es daran, dass selbst mir als Mann diese Denke völlig fremd ist und ich aus dem "immer ausgenutzt" die falschen Schlüsse ziehe.

Für mich ist es fast unvorstellbar (auch in meinem Bekanntenkreis), dass Männer in größerer Zahl einer Frau eine Beziehung vesprechen, sich ein paar mal mit ihr treffen, irgendwann nach 3 Wochen ein mal Sex haben und dann "verschwinden". Die einzige Erklärung wäre, dass der Sex überhaupt nicht so war, wie sie sich das vorgestellt haben, aber selbst dann glaube ich kaum an solche Abgänge. Und mir wäre auch völlig schleierhaft, warum ein Mann das tun sollte - mir wäre der Aufwand für ein mal Sex viel zu hoch.
Ich hatte einige ONS, da ging die Initiative immer von der Frau aus. Ich hätte mich genauso beklagen können wie die Frauen hier, aber ich gehe mit keiner Frau ins Bett, wenn ich keine Lust darauf habe.

Wir sind hier im "Eliteforum" und unter lauter erwachsenen Menschen, ich setze voraus, dass "Disko-Abschlepptreffen" da nicht mehr stattfinden.
Wenn einer Frau "so etwas" immer wieder passiert, sollte sie sich fragen, ob sie sich die falschen Männer aussucht oder zu schnell mit ihnen ins Bett geht. Ein schönes Beispiel dafür sind die Frauen, die Affären mit verheirateten Männern anfangen und sich dann beklagen, dass die sich nicht trennen.
Vielleicht meinen Frauen auch, sie müssten Sex "bereitstellen", und rechtfertigen sich dann hinterher dafür, dass sie etwas getan haben, was sie nicht wollten.
Ich will gar nicht bestreiten, dass es Fälle gibt, in denen Männer irgendwas versprechen und dann nicht halten. Aber ich denke, dass in der Mehrzahl der Fälle nicht der "böse Mann" die unschuldige Frau stundenlang mit Liebesschwüren belagert hat, bis sie sich endlich ausgezogen hat und dass auch keinerlei Gewalt im Spiel war. Die Frauen beklagen sich schlicht, weil sie sich etwas erhofft haben, was sie nicht bekommen haben.
Wer gar Sex einsetzt, um etwas zu erreichen, und diese Absicht verschweigt, schauspielert und lügt, darf sich nicht wundern...
 
G

grünewelle

Gast
  • #90
"Das merkt man irgendwann ja relativ schnell" ist leider falsch.
Das stimmt, ich stimme mit Dir in allen Punkten überein.Es gibt diese Menschen, die , je älter sie werden, immer geschickter im Manipulieren werden.
Mein Post , auf den Du Dich beziehst, war auch eher ironisch gemeint.
Ich finde die Frage der Fs geradezu als Einladung an alle Männer, die so manipulativ agieren. Sozusagen ein Freispruch für das Verhalten dieser Männer.
Kaum einer liest hier, dass es sich bei diesen Männer nicht um die dreht, die eine Beziehungsanbahnung meinen sondern um die , die bewußt lügen und manipulieren.
W
 
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