• #91
Aber viele dieser Männer wollen eben diese, evtl. etwas leichtlebige Frauen nicht, sie wollen sich ja nicht vorstellen, dass diese Frau vielleicht gestern noch einen anderen Mann im Bett hatte.
Viele Männer sicher nicht, aber der Inspirationsmaster nun eben doch.
Hast du nicht gelesen, wie entzückt er von Mellroses Aussagen ist ?
Er hätte sicher kein Problem damit, unverbindlichen Sex mit Frauen zu haben, die ebenso wie er ihre Sexualität frei von sämtlichen tradierten Gepflogenheiten ausleben.

Ich denke, oder sagen wir, es ist offensichtlich, dass er sehr verletzt worden ist und daher nun keine Gefühle mehr zulassen kann / möchte. Liebe ist für ihn weder erwünscht noch erreichbar und er nimmt daher mit der kleinen Schwester Lust vorlieb.

Das ist sein Weg, im Leben weiterhin klarzukommen, also bitte nicht verurteilen. Wenn er keine Frauen stellvertretend für die eine, die ihn verletzt hat, verletzt, ist dieser Weg gangbar und legitim.

w 48
 
  • #92
Übrigens, gerade die Männer, die hier so verbal auf den Putz hauen, die gucken auch ganz schön blöd, wenn die Dame ihres Herzens nach einer gemeinsamen Nacht, die sie für ganz toll gehalten haben, einfach verschwindet während sie schlafen oder sich einfach anzieht und geht und dabei dem Mann sagt, dass das aber eine Schei..performance gewesen sei und dass sie sich so etwas nicht noch einmal geben würde, das Leben sei zu kurz für schlechten Sex mit Schnellspritzern und Egomanen :)
[...]
Die meisten Frauen bringen das aber leider nicht oder trauen sich das nicht und nur deshalb können viele Männer hier noch so einen großen Hals riskieren und den großen Zampano spielen, der sexuell prüft und dann den Daumen hebt oder senkt.

Die meisten Frauen fühlen sich benutzt, weil sie gerade diese Haltung nicht an den Tag legen, das wäre für Männer aber mal sehr heilsam!

Och nö, schon richtig, was du hier schreibst, ober so will ich gar nicht sein ... es wäre zwar das, was dem leider nicht seltenen männlichen Verhalten entspricht, aber ich will es nicht nachahmen.
Habe übrigens herzlich gelacht!
 
E

EarlyWinter

Gast
  • #93
Es ist völlig in Ordnung, wenn der Mann an seine Beziehungsabsichten glaubt - da braucht er nicht lügen - und es zum Sex kommt, der ebenso zu der Beziehungsabsicht dazu gehört! Ob es dann tatsächlich reicht und klappt für eine Beziehung, steht auf einem anderen Blatt, wer weiß das schon ganz sicher zu Beginn?

Aber um solche Konstellation geht es doch nicht. Sondern nur um den Fall, wenn der Mann von vorneherein WEISS, dass er ausschließlich Sex will und gar keine Beziehungsabsicht hat! Das aber so NICHT kommuniziert, nämlich dass es nie eine Beziehung geben wird und diese auch nicht beabsichtigt ist. Darum geht es doch. Nicht um einen gescheiterten Beziehungsversuch, zu dem natürlich auch Sex dazu gehört. Mein Gott, wir sprechen doch nicht Chinesisch hier! Und sind in einem Elite-Forum.
 
G

Gast

Gast
  • #94
Er hat immer neue "Retter"-Frauen gefunden, die meinten sie wären dann doch diejenige, an die er sich binden würde.
Ja, das ist übel. Aber ich seh es dann so, dass die Frauen was fürs Leben gelernt haben, auch wenn das nun zynisch klingt. Mit einem netten anhänglichen Mann kann dieser Frauentyp genau gar nichts anfangen, dieser Typ will sich abrackern und springen, weil der Mann für diese Frauen einfach eine Trophäe ist. SIE hat ihn gekriegt, den Unnahbaren oder Zögerlichen.
Das macht die Frau solange, bis sie begriffen hat, dass man für Liebe erstmal gar nicht arbeiten muss. Liebe ist ein ganz leichtes, sicheres Gefühl, wenn sie erwidert wird. Niemand muss Angst haben, dass der andere abspringt, niemand fühlt sich geschmeichelt und ist deswegen offener.
Was danach in der Beziehung kommt, wird auch Arbeit sein. Vielleicht ergibt sich leider auch keine Beziehung. Aber sich verbiegen, damit man mithalten kann (Dinge tun, die man nie wollte), das KANN kein Anfang für eine Beziehung sein.

Leider weiß man meist nicht, wie sich Liebe anfühlt, weil die Fähigkeit zu diesem Gefühl überdeckt ist von Angst, Kopflastigkeit, Vergangenheitsmustern wegen Eltern, realitätsfernen Erwartungen, Projektionswünschen, ...
 
G

Gast

Gast
  • #95
Wieso fühlt man (frau) sich dann nicht ausgenutzt, wenn man einen tollen Abend gehabt hat, viel miteinander gelacht hat und es trotzdem nicht für eine Partnerschaft reicht?
Ich denke, da würde sich man/frau auch ausgenutzt fühlen, wenn der andere Part schon weiß, dass er keine Beziehung will, das ganze aber unter "Beziehung vielleicht?" gestartet wurde.
Ich möchte nicht wissen, wieviele verheiratete Männer sich auf Singlebörsen rumtreiben und niemals vorhatten, sich scheiden zu lassen.

Ausgenutzt fühlt man sich dann, wenn der andere berechnend war und dessen Motivation von vornherein nichts mit der eigentlichen Situation zu tun hatte.

Wieso können das einige hier gar nicht verstehen? Es geht doch nicht um Sex oder nicht, obwohl das vermutlich die meisten Fälle sind.
Ein Mann fühlt sich doch genauso ausgenutzt, wenn er nach der Heirat erfährt, dass die Frau nur ein Kind und einen Ernährer wollte.
Oder wenn er eingeladen wird und dann auf einmal bei den Gastgebern irgendwas reparieren soll. Die Motivation macht's.
 
G

Gast

Gast
  • #96
Wenn ich die Beiträge hier so lese, dann scheint es wohl tatsächlich so zu sein, dass den meisten Frauen der Sex nicht so wichtig ist. Es gibt ihn, wenn alles für sie zu passen scheint und ist an sonsten verzichtbar, und wird vielleicht sogar noch als Währung oder Waffe eingesetzt.
Der Spruch: "Sex wird total überbewertet" drängt sich gerade zu auf.
Du verwechselst da etwas.
Frauen ist Sex meist sogar sehr wichtig, und guter Sex sogar wichtiger als Männern. Aber "guter Sex für Frauen" entsteht meist erst durh eine Vertrautheit, die während einer Partnerschaft entsteht. Bei manchen Männern ist das auch so, aber hier scheint es anscheinend viele Männer zu geben, denen die Qualität (aus Frauensicht) völlig egal ist. Sie wollen schnellen Sex um sich abzureagieren. So, wie es eben auch im Bordell sein könnte. Ohne große Gefühle.
Für mich und meinen Freund wurde Sex immer besser und besser. Und genau das ist mir wichtig. Ich würde ihn nie als Währung oder Druckmittel einsetzen, weil ich dann ja evtl. darauf verzichten müsste.
Ich setze Sex eher mit Humor gleich. Es ist für mich etwas sehr wichtiges und schönes, was man gemeinsam erlebt und auf das ich nicht verzichten möchte. Und genauso wie es beim Humor passt, sollte es auch beim Sex passen. Und auch da muss man sich kennen lernen.
Klar, da muss man sich kennenlernen. Aber das ist nicht der Punkt. Frauen fühlen sich ja nicht ausgenutzt, wenn der Mann versucht, eine Partnerschaft aufzubauen. Sie fühlen sich ausgenutzt, wenn er sie unter Vorspielung falscher Tatsachen (ih möchte eine Beziehung mit dir) ind Bett lockt um danach festzustellen, dass er eigentlich nie eine Beziehung wollte. DAS ist der Punkt.
 
  • #97
Gab es nicht in einem Thread die Frage, ob sich männliche und weibliche Sexualität unterscheiden - was massiv von weiblicher Seite bestritten wurde?

Du machst Dich zum Maßstab männlicher Sexualität. Es gibt auch Männer, die eine Frau nicht so zeitig bedrängen, unter dem Vorwand, ihr etwas Gutes tun zu wollen. Dir geht es um Dich und Du benutzt die Frauen, wie einen Vorführwagen. Im Übrigen ist Sex keine Ein-Mann-Show und schon die Aussage "meine sexuelle Performance" zeigt, dass da nicht viel dahinter ist.
 
G

Gast

Gast
  • #98
Dazu müssen die Frauen einfach klar sagen, dass sie keinen Sex möchten, bevor eine Beziehung "fest" ist. Ich werde dann keinen Sex mit ihnen haben. Einige Frauen scheinen nicht in der Lage zu sein, das klar zu äußern und sind dann hinterher beleidigt. Ich wiederum kann diese Denkweise nicht "riechen".

Wenn du aber hier liest, was Frauen schreiben, dann geht es doch genau darum. Sie fühlen sich ausgenutzt, wenn der Mann ihnen etwas vorspielt.
Ich sage: Ich möchte keinen ONS, ich möchte nur Sex mit einem Mann, dem ich wirklich etwas bedeute.
Er sagt: Na klar, das möchte ich auch. Du bist die Frau, von der ich immer geträumt habe und ich kann mir vorstellen, dass wir sehr gut zusammenpassen.
Sie meint: Ich möchte eine Beziehung mit dir und nun sehen, wie wir sexuell zusammenpassen, um diese Beziehung zu stärken.
Er meint: Wer Sex möchte, muss der Frau Honig ums Maul schmieren. Die muss schon eine absolute Bombe im Bett sein, damit ich sie nochmal wiedersehen werde.

Was soll bitte Frau noch machen, um dem Mann klarzumachen, dass sie anders denkt als er. Und JA - er hat sie ausgenutzt und sie hat Grund dazu, sauer zu sein.
Wenn er ehrlich gewesen wäre und gesagt hätte. Na, nun lass uns erstmal die Nacht miteinander verbringen und denken nicht an morgen, dann hätte sie wohl einen Rückzieher gemacht. Und weil der Mann das eben weiß, lügt er ihr Gefühle vor.
 
  • #99
Die allermeisten Menschen haben bestimmte Werte gelernt, in der Kinderstube. Gott sei Dank. Und sie haben sie geprüft und für gut befunden. Und beibehalten. Sie wollen sich gar nicht davon befreien, und das ist gut so.
Das ist ein großer auferlegter und manipulierter Irrtum, dass diese auferlegten und meist streng anerzogenen Werte in der Kindheit kritisch geprüft wurden! So wenig wie geprüft werden kann, wenn es um die Taufe geht kurz nach der Geburt! Es ist meist ein diktatorisches System, das uns im größten Maß ein Leben lang erpressbar und sogar krank macht. Die Eigenverantwortung wird durch dadurch nicht gefördert! Viele Probleme unserer Kultur, Zeit oder Gesellschaft scheinen durch die Verminderung unserer Eigenverantwortung bedingt zu sein.
Die Eigenverantwortung erscheint mir als Fähigkeit, die bedingenden Faktoren für sein Leben und dessen Inhalte, wie zum Beispiel Freuden und Leiden, Lebenssituationen und Tendenzen in seinen eigenen Werten und daraus resultierenden Denkens - und Verhaltensweisen zu erkennen!
Die Eigenverantwortung macht uns lern- und damit entwicklungsfähig.
Beispiel: Wir gehen auf einem Weg spazieren, von dem man uns sagte, es sei der richtige und sichere Weg. Er führt in das Paradies. Am Ende des Weges ist das Ziel Glück, Reichtum, Zufriedenheit und so weiter. Man sagte uns, der Weg sei sicher, gerade und eben. Und als wir auf diesem Weg so laufen, schauen wir den vorbeiziehenden Wolken nach und fallen in ein Loch, das da doch gar nicht sein dürfte, auf diesem sicheren, geraden und ebenen Weg.
Bei diesem Fall verstauchen wir unser Knöchel und das tut verdammt weh.
 
  • #100
Die allermeisten Menschen haben bestimmte Werte gelernt, in der Kinderstube. Gott sei Dank. Und sie haben sie geprüft und für gut befunden. Und beibehalten. Sie wollen sich gar nicht davon befreien, und das ist gut so.
Im Falle der Eigenverantwortung stellen wir nun unsere Entscheidung in Frage, ob das wirklich unser eigener Weg ist, auf dem wir laufen wollen. Ob dieses Ziel, das uns als paradiesisch dargestellt wurde, wirklich unser eigenes Ziel ist. Und natürlich, ob der Weg wirklich so sicher, gerade und eben ist, wie er uns dargestellt wurde. Weiter stellen wir unsere Gutgläubigkeit in Frage, durch die wir naiv glaubten, der Weg der Normen, des Konsums und des Handels sei unser eigener Weg und führte uns zu unserem Ziel von Glück durch Besitz, Macht, Ruhm und Ehre. Eigenverantwortlich stellen wir fest, dass wir dumm waren, soviel zu glauben und den Wolken nachzusehen. Eigenverantwortlich sind wir in der Lage, aus der Frustration zu lernen und nun auf den Weg zu achten, auf dem wir laufen.
Und genau das macht Mellrose:
Die Männer jammern nie das sie ausgenutzt wurden, also warum stellen Frauen sich teilweise als Opfer da, wenn sie mit einem Mann Sex hatten und es dann halt nicht weiter geht?
Das nenne ich Entwicklung der eigenen Persönlichkeit! Großartig!
Auf unser Beispiel angewendet bestand innerhalb der Realität ein unsicherer Weg, unser Wertsystem oder Psyche erwartete jedoch einen sicheren Weg. In der Folge der Konfrontation zwischen Realität und Wertsystem entstand eine Frustration, weil unser Wertsystem irreal, getäuscht oder falsch war.
Wir stellen unser anerzogenes also fremd gesteuertes Wertsystem in Frage und passen es der Realität an, so dass es wieder eine neue Einheit mit der Realität eingeht. Diesen Vorgang nennen wir lernen, sich stets weiter entwickeln in der eigenen Persönlichkeit!
Gesund nutzen wir also Frustrationen als Erkenntnis und Lernlektion unseres irrealen Wertsystems und entwickeln uns somit weiter.
 
  • #101
Die allermeisten Menschen haben bestimmte Werte gelernt, in der Kinderstube. Gott sei Dank. Und sie haben sie geprüft und für gut befunden. Und beibehalten. Sie wollen sich gar nicht davon befreien, und das ist gut so.
Es ist nicht die Realität der Faktor, der uns Freud oder Leid macht, sondern wir selbst durch unser anerzogenes fremd gesteuertes Wertsystem. In Ausdrucksweisen, wie:
"Du tust mir weh, wenn Du sagst, tust oder nicht tust...Es macht mich ganz verrückt, dass...Du ärgerst mich. Wegen Dir konnte ich die ganze Nacht nicht schlafen." Wenn du keine guten Zeugnisse heim bringst, wird aus dir mal nichts." Usw. usf.
Viele Defizite und Lebensprobleme entstehen im Laufe des Lebens durch fremde und irrealen anerzogene Wertsysteme, viele Menschen leiden ein Leben lang darunter, können sich nicht befreien und stehen sich deshalb ein Leben lang selbst im Wege! Es sind oft schleichende und höchst manipulierte Prozesse, die der Einzelne gar nicht oder oft erst zu spät erkennt, wenn überhaupt!
Die Lösung der Problematik scheint in der Wiedererlernung der Eigenverantwortungsfähigkeit zu liegen. Und das erscheint mir alles andere als leicht zu sein! Deswegen weigern sich so viele Menschen!
Die allermeisten Menschen haben bestimmte Werte gelernt, in der Kinderstube. Gott sei Dank. Und sie haben sie geprüft und für gut befunden. Und beibehalten. Sie wollen sich gar nicht davon befreien, und das ist gut so.
Dieser Aussage stimme ich keinesfalls zu!
Wir praktizieren Formen der Gewalt gegen eine Realität, die wir versuchen unserem “kranken” Wertsystem anzupassen. Wir stellen also nicht unser Wertsystem in Frage, sondern projizieren unsere Aggressionen gegen eine wertneutrale Realität. Durch diese Projektion verzichten wir auf unsere Weiterentwicklung, unser Lernen und die Entwicklung unserer Eigenverantwortung.
Das dürfte sicherlich die wichtigste und größte Ursache dafür sein, warum so viel Leid und Elend in Familien und in der ganzen Welt geschieht! Alles was ich hier schreibe habe ich in meiner Person und bei vielen anderen Menschen an Seele, Geist und Körper erfahren, erlebt und ins Positive umgesetzt! Ich weiß also sehr wohl und sehr genau von was ich hier spreche!
 
  • #102
Ich denke, oder sagen wir, es ist offensichtlich, dass er sehr verletzt worden ist und daher nun keine Gefühle mehr zulassen kann / möchte. Liebe ist für ihn weder erwünscht noch erreichbar und er nimmt daher mit der kleinen Schwester Lust vorlieb.
Warum hält sich eigenlich jede Frau für einen Psychologin und beansprucht immer die Deutungshoheit für sich. Und da heißt es im Nachbarthread "wollen uns die Männer die Welt erklären". Immer wenn der Weiblichkeit (meine Entschuldigung an die, die nicht so sind) eine Ansicht nicht gefällt wird immer patologisiert.
Die Strategien von Männern und Frauen unterscheiden sich maßgeblich und es gibt keine absolute Instanz, die definiert, was richtig und was falsch ist. Männer als Statistikum und Frauen als eben solchen haben stark abweichende Wertesysteme.
 
  • #103
Ich bezweifle sehr stark, dass es den "Sexerschleicher" tatsächlich so oft gibt, wie einem hier glauben gemacht wird.
Es gilt hier, wie bei vielem anderen auch, "fool me once, shame on you, fool me twice, shame on me!".
 
G

grünewelle

Gast
  • #104
Die Frauen beklagen sich schlicht, weil sie sich etwas erhofft haben, was sie nicht bekommen haben.
Wer gar Sex einsetzt, um etwas zu erreichen, und diese Absicht verschweigt, schauspielert und lügt, darf sich nicht wundern...

Das ist doch richtig dumm, das geht doch wieder völlig am Thema vorbei. Gibt es in Deiner Gedankenwelt nur, was Du kennst oder Du selber denkst? Frau trampelt doch nicht mit den Füßen, weil sie nicht bekommt , was sie will, es geht darum, dass ihr bewußt VORGELOGEN wurde, dass Gefühle des Mannes im Spiel sind, dass es etwas Beginnendes ist, was da gerade läuft. Ich kommuniziere IMMER vorher , welche Gedanken ich habe,dass ich mir Sex ohne Nähe und Beziehungsgedanken nicht vorstellen will, meinst Du, das juckt den Lügner?
Ich setze Sex nicht ein, um Beziehung zu bekommen, der Schuster paßt nur andersrum, ohne Beziehung kein Sex.
Wie weiter oben schon steht, was soll Mann denn sonst machen, wenn er Bock auf Sex hat , aber nicht ins Bordell gehen will. Darum geht es. Und Du, Ars, willst jetzt was von "Sex einsetzen" erzählen? Ich kann hier nur noch mit dem Kopf schütteln.
W
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
W

wahlmünchner

Gast
  • #105
Die Lösung der Problematik scheint in der Wiedererlernung der Eigenverantwortungsfähigkeit zu liegen. Und das erscheint mir alles andere als leicht zu sein! Deswegen weigern sich so viele Menschen!
Um aufs Thema zurückzukommen:
Im Sinne von Eigenverantwortlichkeit ( und um mir viel Leid und Kimme zu ersparen), habe ich schon früh beschlossen, mit einem Mann erst dann Sex zu haben, wenn bereits eine Beziehung besteht. Sex muss nicht getestet werden, denn wenn Küssen und Tanzen funktioniert, der Mann mitbekommt wann ich eine Berührung ( Umarmung zum Beispiel) lösen will oder verstärken, dann weiss ich auch das der Sex vermutlich kein Problem werden wird. Denn dann schwingen wir uns aufeinander ein.
Leider gibt es hier auf der Seite genug Männer, die offensichtlich keine Ahnung haben, wie toll Sex ist, wenn er im Becken und im Herzen heiss ist.
Mein Tipp:
Beschäftigt euch mit Tantra. Da wird übrigens die unterschiedliche sexuelle Energie von Männern und Frauen oft betont, allerdings auch der wesentliche Respekt und die Liebe zueinander, die Sex erst richtig rund macht.
Wer von euch wirklich glaubt, das Sex als Währung eingesetzt wird oder um einen Mann zu binden, hat was wesentliches nicht verstanden:
Sich sexuell und emotional zu öffnen, ist ein Geschenk des Mannes an mich und ein Geschenk von mir an den Mann. Ausgenutzt ist man dann, wenn der andere es mit Füssen tritt, in dem er einen menschlich entwertet.
 
A

Ars_Vivendi

Gast
  • #106
Aber um solche Konstellation geht es doch nicht. Sondern nur um den Fall, wenn der Mann von vorneherein WEISS, dass er ausschließlich Sex will und gar keine Beziehungsabsicht hat! Und sind in einem Elite-Forum.

Ich denke mittlerweile, wir reden hier alle gepflegt aneinander vorbei.

So wie Du es beschreibst, bin ich voll auf Deiner Linie. Ich hatte bisher Sex in Konstellationen, in denen beiden klar war, dass es um einen ONS geht (das ging in der Regel von der Frau aus!) und in solchen, in denen es um Beziehungsanbahnung, meist erfolgreich, ging. Ich glaube nicht, dass hier viele Männer schreiben, die von vorneherein wissen, dass sie gar keine Beziehungsabsichten haben, aber was von "großer Liebe" faseln. Dieses Niveau hat mit "Eliteforum" wenig zu tun. Die Diskussion ist hier aus meiner Sicht überflüssig, oder täusche ich mich da komplett?

Wie viele (zum Forumnamen passende) Frauen hier hatten denn ernsthaft selbst solche Erfahrungen mit Männern, die ebenfalls grob hierher passen?
 
A

Ars_Vivendi

Gast
  • #107
Wenn du aber hier liest, was Frauen schreiben, dann geht es doch genau darum. Sie fühlen sich ausgenutzt, wenn der Mann ihnen etwas vorspielt.

Ich habe mehrere Frauen erlebt, die einfach Spaß am Sex hatten, die sogar eher die Initiative ergriffen haben als ich.

Welche halbwegs intelligente Frau geht mit einem Typ schnell ins Bett, wenn sie nicht selbst auch Spaß daran hat?
Sorry, wenn ich hier Frauen wie Kaktus oder Herakles sowieso, aber auch Nachdenkliche, EarlyWinter, frei oder Gast w48 lese, machen die auf mich nicht den Eindruck, dass sie dauernd (eigentlich fast überhaupt nicht) auf irgendwelche "Liebesheuchler" reinfallen. Und Männer wie Bernd oder AK18 oder andere machen auf mich nicht den Eindruck, dass sie Frauen großartig Geschichten erzählen, nur um mal wieder Sex zu haben. Ist es nicht so, dass hier sehr pauschal über irgendwas geschrieben wird, was man als "typisch männliches Verhalten" betrachtet, ohne praktischen Bezug?

Sicher gibt es diese Männer, die darauf aus sind, Frauen "abzuschleppen" und ihnen irgendwelche Geschichten erzählen. Es gibt aber auch Frauen, die genau das tun. Nur dass sich Männer in der Regel nicht beklagen, wenn ihnen das widerfährt.
 
  • #108
Die Eigenverantwortung macht uns lern- und damit entwicklungsfähig.
Beispiel: Wir gehen auf einem Weg spazieren, von dem man uns sagte, es sei der richtige und sichere Weg. Er führt in das Paradies. Am Ende des Weges ist das Ziel Glück, Reichtum, Zufriedenheit und so weiter. Man sagte uns, der Weg sei sicher, gerade und eben. Und als wir auf diesem Weg so laufen, schauen wir den vorbeiziehenden Wolken nach und fallen in ein Loch, das da doch gar nicht sein dürfte, auf diesem sicheren, geraden und ebenen Weg.
Bei diesem Fall verstauchen wir unser Knöchel und das tut verdammt weh.
Du kannst einen Menschen nicht verurteilen, weil er einem anderen vertraut und weil er darauf vertraut, dass der andere ihn nicht belügt und deshalb sich darauf verlässt, dass dieser Weg sicher ist und er kann sich ein wenig entspannen und die Umgebung geniessen, während er seines Weges fröhlich und singend geht. Wenn ich dauernd in einer Alarmbereitschaft bin und auf der Hut sein muss und niemandem vertrauen kann, da kann ich mir doch gerade die Kugel geben. In einer solchen Welt will ich nicht leben! Was wäre das für ein Leben, wenn man misstrauisch jeden Tag durch die Gegend läuft.

Nun kannst du sagen diese Person war blöd und naiv, weil sie vertraute ja gewiss, das kann man auch so sagen. Doch im Ernst: wer ist der Schuldige oder Verantwortliche, wenn ein Unglück geschieht und dabei Menschen zu Schaden kommen? Wenn ich einen Menschen Schokolade schenken und sie vorher ein wenig mit Brechmitteln prepariert habe und der Mensch isst sie im Vertrauen, dass ich ihm nicht schaden will, wer müsste dafür bestraft werden oder sich schämen: ich oder der Vertrauenseelige ohne Hintergedanken, der so blöd war mir zu vertrauen?

Das Leben und die zwischenmenschlichen Beziehungen funktionieren nicht ohne Eigen- und Mitverantwortung. Der Arzt ist verantwortlich den Patienten über eine Behandlung zu informieren und der Patient eigenverantwortlich, ob er sie will oder nicht!
 
  • #109
Frau (also ich zumindest) möchte doch auch Sex. Wenn es dann nicht der Partner fürs Leben ist, na und ... Die Männer jammern nie das sie ausgenutzt wurden, also warum stellen Frauen sich teilweise als Opfer da, wenn sie mit einem Mann Sex hatten und es dann halt nicht weiter geht? Irgendwie verstehe ich das nicht
Beim Sex jammern Männer nie oder ich sage mal sie lassen sich gerne "ausnutzen" wenn man das so sagen kann.
Melrose Männer gehen zu Prostituierten und geben ein Haufen Geld für Sex aus und jammern vielleicht hinterher, dass sie nicht gut war und ihnen nur das Geld aus der Tasche gezogen hat, Männer gehen mit einer Frau ins Bett und sagen ihr sogar sie sei nicht gut und verschwinden auf nimmer wieder sehen, oder sie jammern Ihrer Frau zu Hause, dass sie zu wenig Sex bekommen; das habe ich unzählige Male online von verheirateten Männern gelesen, die mich angeschrieben hatten.

Wenn sie die Scheidung hinter sich gebracht haben bzw. ihre Frauen sie eingereicht hatten, dann jammern sie und fühlen sich von den Frauen abgezockt.
Frauen fühlen sich dann benutzt oder auch zu eigenen Zwecken des Mannes ausgenutzt, wenn sie sich in ihn verliebt haben und ihm sagten mithalten sie könnten sich mit ihm eine Zukunft vorstellen.

Ein Mann würde niemals einer Frau freiwillig sagen, er wolle mit ihr nur eine sexuelle Affäre oder von Zeit zu Zeit ins Bett steigen aber sonst gar nichts anderes, denn würde er das tun bekäme er nie Sex und müsste ins Bordell gehen. Darum muss er der Frau ebenfalls ernste Absichten und sogar Verliebtheit vorspielen und das ist bewusstes Täuschen.

Aber wenn Frauen selbstbestimmt eine reine sexuelle Affäre mit einen Mann wollen, dann jammern sie natürlich nicht hinterher, weil sie ihn ohnehin nicht als geeigneten Partner sehen. Irgendwann geht jeder seinen eigenen Weg auch ohne grosses Drama! Wie jemand schon schrieb beklagen Männer sich auch, wenn sie sich verliebt haben und sich von der Frauen eine Beziehung gewünscht hätten und glaubten sie wolle das auch. Männer täuschen und lassen ihre Partnerinnen im Glauben sie wollen auch Kinder auch wenn das nicht stimmt!
 
G

Gast

Gast
  • #110
Wie kann er das tun, wenn er mit dieser Aussage überall abgeblitzt wird, er aber an Sex kommen möchte, jedoch nicht in einem Bordell? Er auch noch daran glaubt, sollte es passen, ist er an einer Beziehung nicht wirklich abgeneigt! Wie soll das anders gehen?

Das ist ja der absolute Knaller! Der Zweck heiligt die Mittel!?!?!

Das ist dasgleiche, als wenn jemand sagen würde, wie kann ein Mann die Wahrheit sagen, dass er dringend Geld braucht, wenn er damit überall abgeblitzt ist? Er somit gezwungen gewesen sei, dem Juwelier eins über den Schädel zu hauen und ihn zu beklauen, denn anders wäre er ja nicht an Geld gekommen, freiwillig hätte der die Klunker ja nicht rausgerückt, er hatte also gar keine andere Wahl gehabt, "wie soll das anders gehen", wenn einem niemand etwas leiht? MERKST DU NOCH IRGEND ETWAS !?!?!?

"ER ABER AN SEX KOMMEN MÖCHTE, jedoch nicht in einem Bordell?!? Und das berechtigt ihn dann, eine normale Frau als kostenlosen Prostituiertenersatz zu mißbrauchen unter Vortäuschung falscher Tatsachen, weil sie sonst ja nicht zum Sex bereit wäre !?!?! Mir wird übel!!
 
G

Gast

Gast
  • #111
Wer gar Sex einsetzt, um etwas zu erreichen, und diese Absicht verschweigt, schauspielert und lügt, darf sich nicht wundern...

Auf welchem Planeten lebst du eigentlich? Was hat es mit schauspielern und lügen zu tun, wenn eine Frau mit einem Mann ins Bett geht, um ihn nicht zu frustrieren, ihn nicht zurückzuweisen, weil sie ihn mag und sich mit ihm eine Beziehung erhofft?

Aus purer Geilheit wie Männer, ohne jede Absicht, geht nur ein verschwindend geringer Teil der Frauen mit Männern ins Bett, deshalb sind ja 97% der Prostituierten weiblich und bei den anderen 3% sind noch die Boys für die Schwulen dabei. Daran kann doch der größte Ignorant die sexuelle Bedürfnislage von Frauen einschätzen, denn in einer Marktwirtschaft werden Bedürfnisse bedient, wenn vorhanden, das ist mal sicher!
 
A

Arcturus

Gast
  • #112
Ich (w) stelle mir die Frage warum Frauen sich sexuell ausgenutzt fühlen?

Gehen wir doch einfach mal analytisch ran.
Zum "ausgenutzt fühlen" gehört ausnutzen (im Sinne von ausbeuten).
Üblicherwiese fühlt man sich ausgenutzt, wenn man eine Vorleistung erbracht hat, um eine, von der leistungsempfangenden Seite versprochene oder auch nur erwartete Gegenleistung zu erhalten, aber die Gegenleistung nicht erfolgte. Man fühlt sich getäuscht von der Gegenseite, egal ob ein reales Versprechen einer Gegenleistung erfolgte oder dieses Gegenleistungsversprechen nur in der Vorstellung der Vorleistenden existierte.

Was sagt uns dies aber?

Nun, zuerst einmal, daß von den enttäuschten Frauen (manchmal aber eher selten bei Männern) Sex als Leistung zum Zwecke der Erlangung versprochenener oder erwarteter Gegenleistungen betrachtet wird. Sex oder engere Intimitäten werden als Währung oder Ware betrachtet, die dazu dienen, Ähnliches oder Anderes im Gegenzug zu erhalten.

Enttäuschung kann nicht (in diesem drastischen Umfang) eintreten, wenn Sex oder Intimitäten nicht als Zugeständnis, sondern als freiwillige Handlungen beider Handelnden betrachtet werden, die auch für beide gleichermaßen Gewinn in Form von körperlichem und/oder sinnlichem Vergnügen bedeuten.

Fühlt sich eine (die weibliche Partei) in diesem konsensualen Vorgehen nicht ausreichend befriedigt (sic!) oder sieht sie ihre Befriedigung dabei als Gratifikation der eigenen Hingabe an, das den Akt als solches nicht von der Pflicht der sonstigen Gegenleistung entbindet, dann wird von Enttäuschung oder Betrug gesprochen - z.B. weil die Frau zu Intimitäten bereit war, ohne jedoch das Erwartete oder Versprochene zu erhalten.

Das auch der Mann dabei seine Intimsphäre im Gegenzug geöffnet hat, wird ausgeblendet, was zudem den Schluß zuläßt, daß das Öffnen der Intimsphäre des Mannes weniger "wert" ist, als wenn dies eine Frau tut, denn diese erwartet ja noch eine zusätzliche Gegenleistung, deren Ausbleiben sie als "Enttäuschung" beklagt.

Der Grad der Enttäuschung hängt auch davon ab, wie sehr die Gegenleistung nach moralischen oder gesellschaftlichen (!) Maßstäben zu erwarten war, sofern eine Gegenleistung (Sex gegen Heirat) vorher nicht explizit ausgehandelt wurde.

D.h. die gesellschaftliche Erwartung, daß für Frauen außer einem möglichen Orgasmus noch weitere „Belohnungen“ drin sein müssen, führt ebenfalls zur Erwartungshaltung und damit in die Enttäuschung.
 
  • #114
Mir auch, ich weiß, die Wahrheit hört keiner gern!
Ich möchte mal anders formulieren:
Keiner weiß, weder Frau noch Mann ob ein Kontakt zur Beziehung führt, also spielt es erst mal keine Rolle, welche Haltung und welche Motive zu Beginn am Werk sind, denn es kann jeder Kontakt zur Beziehung werden muss aber nicht! Wenn ich als Mann denke, die hätte ich auch gerne mal im Bett, hab´s geschafft und daraus wird dann eine Beziehung, was ist daran dann so falsch? Wie viele Frauen gibt es, die versuchen den Mann ins Bett zu bekommen und glauben, dass er nach dem Sex bei ihr dann bleibt, was ist denn hier der Unterschied, zu deiner Übelkeit? Was wollen bestimmte Frauen uns Männer noch alles erklären und vor allen Dingen noch alles belehren?!? Dass wir keine Lust mehr auf solche Frauen haben? Mir wird auch übel!!!
 
  • #115
Am liebsten würde wohl so mache Frau den gehaben Sex wieder zurück fordern. Die das wollen hatten Sex aus falschen (weil berechnenden) Gründen.
Wenn ein Mann eine Frau einlädt, weil er sich dadurch bessere Chancen ausrechnet und es stellt sich später heraus, dass es (aus welchen Gründen auch immer) doch nichts wird, soll er dann jetzt auch sein Geld zurück verlangen? Denn möglicherweise hat sich ja die Dame schon in dem Wissen einladen lassen, dass es nichts wird.
Wer nicht gibt, ohne dabei Hintergedanken zu haben, der ist in meiner Sicht ein Schelm, Männchen wie Weibchen.
 
G

Gast

Gast
  • #116
Und mir wäre auch völlig schleierhaft, warum ein Mann das tun sollte - mir wäre der Aufwand für ein mal Sex viel zu hoch.
Damit bist Du nicht alleine.
Als ich eine Partnerin suchte, stand fest dass ich endgültig nur mit einer solchen Partnerin eine Beziehung eingehen wollte, wenn diese auch in sexueller Hinsicht zu mir passt, da ich vorher diesbezüglich schlechte Erfahrungen gemacht hatte. Daher konnte es schon passieren, dass ich nach den ersten Übernachtungen das Kennenlernen nicht weiter verfolgt habe. Wenn eine Frau besonders lange zögerte (was glaube ich auch mal vorkam) , habe ich mir einfach gedacht, dass es sowieso nicht passt.
 
V

Vollweib

Gast
  • #117
Keiner weiß, weder Frau noch Mann ob ein Kontakt zur Beziehung führt, also spielt es erst mal keine Rolle, welche Haltung und welche Motive zu Beginn am Werk sind, denn es kann jeder Kontakt zur Beziehung werden muss aber nicht!
Es gibt nun einmal kein Allheilmittel. Ich hatte schon Beziehungen gehabt, da dachte ich nach dem 1. oder 2. Date. Der Mann auf keinen Fall und dann wieder sogenannte Traumdates und dann war dies auch nicht das Wahre.
Ausgenutzt habe ich mich auch noch nie gefüllt und andersrum habe ich auch noch keinen Mann ausgenutzt. Ob es am Schluss passt oder auch nicht weiß niemand am Anfang, aber No risk - No fun.:)
 
G

Gast

Gast
  • #118
Gehen wir doch einfach mal analytisch ran.
Zum "ausgenutzt fühlen" gehört ausnutzen (im Sinne von ausbeuten).
Üblicherwiese fühlt man sich ausgenutzt, wenn man eine Vorleistung erbracht hat, um eine, von der leistungsempfangenden Seite versprochene oder auch nur erwartete Gegenleistung zu erhalten, aber die Gegenleistung nicht erfolgte. Man fühlt sich getäuscht von der Gegenseite, egal ob ein reales Versprechen einer Gegenleistung erfolgte oder dieses Gegenleistungsversprechen nur in der Vorstellung der Vorleistenden existierte.

Was sagt uns dies aber?

Nun, zuerst einmal, daß von den enttäuschten Frauen (manchmal aber eher selten bei Männern) Sex als Leistung zum Zwecke der Erlangung versprochenener oder erwarteter Gegenleistungen betrachtet wird. Sex oder engere Intimitäten werden als Währung oder Ware betrachtet, die dazu dienen, Ähnliches oder Anderes im Gegenzug zu erhalten....
Wenn Frauen so rational an Sexualität rangehen, werden sie sicher irgendwann nur noch den Gang zur Samenbank antreten. Die männlichen "Drohnen" brauchen dann viele Frauen gar nicht. Warum sollen wir eigentlich mit unserem Körper Nachwuchs gebären, uns dann noch von Männern, die alle von Frauen geboren wurden, sagen lassen, dass unser Körper nicht mehr begehrenswert ist, und unsere Kinder dafür hergeben, männlichen Senioren den Lebensabend zu finanzieren und sie zu pflegen? Viele Männer kapieren doch offenbar noch nicht einmal, dass sie für Kinder, die sie gezeugt haben, auch zahlen sollen. Sex kann natürlich von Zuneigung entkoppelt betrieben werden, es ist nun mal ein Trieb. Aber dass da beide Seiten von gleichen Vorstellungen ausgehen, gilt zumindest für Frauen in vielen Situationen nicht, auch wenn ich wir das manchmal können. Wenn wir dann eines Tages alle in der Lage sind, so richtig cool ranzugehen wie ihr, fangt nicht an zu heulen. Dann ist es zu spät.
 
  • #119
Dass es nur Männer wären, die Prostituierte "bräuchten" ist wohl wahr. Aber sie "brauchen" die nicht, da sie ach so viel geiler als Frauen sind. Sondern weil sie im Gegensatz zu Männern, die eine Frau für Sex suchen stets einen Mann finden, der bereit wäre mit ihnen zu schlafen. Und wenn sie durchschnittlich aussehen und halbwegs auf ihr Äußeres achten, können sie es sich dabei noch aussuchen, . Und das liegt nicht an der Geilheit der Männer, sondern weil Frau bestimmt, ob und mit wem es Sex gibt oder nicht. Da als Mann extrem wählerisch zu sein, ist da eher ein Hemmnis.
Ansonsten finde ich die Aufregung der Frauen albern. Die Neigung zur Unwahrheit zwecks Zielerreichung ist doch auf beiden Seiten zu gleichen Teilen vertreten.
Abgesehen davon, dass mir schonmal eine eine Beziehung vorgemacht hat, weil sie ab und zu einen "für Nähe" brauchte, wie sie sich ausgedrückt hat. So wird hier doch gerade unter dem Thema "Zuverlässige Frauen" von den Damen die These vertreten, dass der Mann das Desinteresse der Frau doch gefälligst zu erfassen hätte, wenn sie sich plötzlich anfängt in der einen oder anderen Weise zu verhalten. Weiterhin wird dann wieder geäußert, dass Frauen nicht einfach Klartext reden, wenn es für sich nicht passt, weil sie diesen Mann nicht verletzen möchten. Das machen sie natürlich nicht einfach aus Feigheit, Bequemlichkeit, weil sie weiterhin in ihren Augen "die Guten" sein wollen, oder um jemanden auf der Warmhalteplatte zu halten...
Daher empfehle ich sämtlichen Frauen, die in diesem Thread klagen, dass sie in Zukunft endlich in eindeutigen, selbst für 3Jährige unmissverständlichen Worten AUSSPRECHEN, was sie wollen und was sie nicht wollen.

Oder macht endlich nicht mehr nur Männer dafür verantwortlich, wenn ihr euch auch selbst die Sache längstmöglich offenhalten wollt, aber der Mann vorher abspringt. Es stört euch ja womöglich nichtmal, weil ihr den Mann wirklich gemocht habt, sondern nur weil er die Entscheidung trifft zu gehen, bevor ihr diese Entscheidung treffen konntet. Denn Frauen können mit Zurückweisung durch einen Mann noch sehr viel schlechter umgehen, als umgekehrt.
Es kommt nur selten vor und entsprechend groß ist ja auch das Geschrei.
Übrigens gibt es hier auch immerwieder Threads wo Frauen die Qualität des Sex als Pro/Contra-Kiterium für einen Beziehung nennen.
Vielleicht fand hier ja mal der Mann den Sex mit der Frau nicht so toll.

m36
 
  • #120
Im Falle der Eigenverantwortung stellen wir nun unsere Entscheidung in Frage, ob das wirklich unser eigener Weg ist, auf dem wir laufen wollen. Ob dieses Ziel, das uns als paradiesisch dargestellt wurde, wirklich unser eigenes Ziel ist. Und natürlich, ob der Weg wirklich so sicher, gerade und eben ist, wie er uns dargestellt wurde.
Eigenverantwortlich können wir erst dann eine Entscheidung treffen und dabei wenn möglich wenig Fehler machen, und unseren Weg gehen, wenn wir die Informationen über einen Sachverhalt genauer kennen.

Wenn eine Frau drei Interessenten hat aber sich mit einem bestimmten Mann eine Beziehung wünscht und sehr gut vorstellen kann, weil sie für ihn bereits Gefühle entwickelt hatte und ihn einige Wochen datet, so steht bald auch ihre eigene Entscheidung, ob sie sich auf Intimitäten (Sex) mit ihm einlässt, welche selbstverständlich in einer funktionierenden Beziehung dazu gehören (werden). Dafür aber muss die Frau die wahren Absichten und die Gefühle des Mannes kennen, ob er sich auch in sie verliebt hat, so dass er sich mit ihr eine Zukunft vorstellen kann.

Erst abhängig von den richtigen Informationen kann sie sich entschliessen mit ihm Sex zu haben oder nicht!
Wie hier oft gesagt, wenn der Mann mit dieser Frau nur unverbindliche sexuelle Affäre haben möchte, so wird er sie belügen und täuschen. Und wie kann die Frau wissen, dass er sie belügt, da bekanntlich niemand Gedanken lesen kann?

Genauso ist es, wenn eine Frau einen langjährigen Partner hat, ihn sogar heiratet, weil er angeblich auch Kinder möchte. Viele Jahre später stellt sich heraus, dass er in Wirklichkeit nie Kinder wollte, aber damit sie ihn nicht verlässt vertröstete er sie immer auf ein wenig später. Er hat Ihre wertvolle Lebenszeit gestohlen!
Sie wären moralisch verpflichtet, den Frauen reinen Wein einzuschenken, damit sie selbst- und eigenverantwortlich eine Entscheidung treffen konnten, ob sie trotzdem mit diesem Mann Sex haben wollten oder ihn sogar heiraten wollten auch wenn er keine Kinder wollte.

Denn niemand trifft gerne falsche Entscheidungen doch, um die richtige zu treffen muss man die Tatsachen kennen - unverfälscht!

@fs
ich glaube deine Frage wurde falsch gestellt, sie hätte lauten sollen: Frauen wann füllt ihr euch ausgenutzt und nicht dass sie immer ausgenutzt sind
 
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