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  • #1

Warum geben manche deutsche Frauen südländischen Männern den Vorzug?

Da meine Frage „Die Deutsche und der Südländer“ gestern nicht freigeschaltet wurde, möchte ich klarstellen, dass sie explizit NICHT mysogyn und xenophob gemeint ist! Auch möchte ich nicht trollen. Ich habe deswegen den Text leicht abgeändert, damit auch wirklich keinerlei Unklarheiten bestehen. Ich will dieses Thema neutral diskutiert wissen, weil es mich interessiert, nicht zuletzt auch um etwas zu lernen, wie ich mich selbst verbessern und meine Chancen bei Frauen erhöhen kann. Der Text lautet nun:


D ist ein multikulturelles Land. Heutzutage begegnet man überall Menschen aus verschiedensten Ländern mit eigenen landestypischen Merkmalen und auch anderen Kultur- und Weltanschauungen. Allgegenwärtig sind nicht zuletzt auch die Männer aus dem ominösen Südland.

Dieses Thema treibt mich schon eine Weile um, weil man überall, ob in der Uni, im Club, im Cafe, in der Bar, oder in der Fußgängerzone massenweise gemischte Pärchen sieht, praktisch ausschließlich in der Kombi deutsche Frau – südländischer Mann. Auch wenn ich mich mal so umhöre im weiblichen Freundes- und Bekanntenkreis scheinen Südländer hoch im Kurs zu sein, egal welchen Alters die Frauen sind. Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass es oftmals sehr attraktive Frauen sind, die solche Beziehungen führen. Zumeist an meiner Uni ist das augenfällig.

Ich kenne eine 21-jährige Frau, gut gestylte Jurastudentin, blond und blauäugig, achtet sehr auf ihr Äußeres, hat mal leistungsmäßig Eiskunstlauf betrieben, macht heute noch viel Sport, kommt aus einem Akademikerhaushalt, und sie hat einen türkischen Freund. Sie meinte mal, ihr würde südländische Optik sehr gut gefallen, also „schwarze Haare, schwarze Augen, dunkler Teint, groß, muskulös“. Sie meinte auch, diese Männer hätten „ein höheres Körperbewusstsein und sind in den Bereichen Pflege, Mode, Geschmack und Stil überlegen“. Gleichzeitig, so sagte sie, sei sie fasziniert von seinem „Machismo, der aber gleichzeitig mit einer unglaublichen Wertschätzung und Achtung der Frau einhergeht“.
Sie ist nur ein Beispiel. Irgendwie kann ich mir das alles nicht vorstellen.

Komischerweise sind nämlich alle Südländerinnen, die ich kenne, voll auf ihre eigenen Männer festgelegt und an deutschen Männern nicht interessiert. Was also fasziniert deutsche Frauen so an diesen Männern.

P.S. Diese Frage ist nicht negativ, mysogyn oder xenophob gemeint! Ich will sie sachlich diskutieren! Es interessiert mich einfach.

Mod.-Anm: Überschrift geändert. Um respektvolle Diskussion ohne Bashing etc. wird gebeten.
 
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  • #2
De facto leben hier mittlerweile Menschen aus vielen Teilen der Welt, das ist wohl so.
Heutzutage begegnet man überall Menschen aus verschiedensten Ländern mit eigenen landestypischen Merkmalen und auch anderen Kultur- und Weltanschauungen.
Ja, es gibt wohl wenig integrierendes, das beobachte ich auch. Unterschiedliche Kulturen leben weitgehend friedlich nebeneinander her.
Allgegenwärtig sind nicht zuletzt auch die Männer aus dem ominösen Südland.
Wenn Du Dich auf die Türkei beziehst, kannst Du das doch so schreiben…
Komischerweise sind nämlich alle Südländerinnen, die ich kenne, voll auf ihre eigenen Männer festgelegt und wollen von Deutschen nichts wissen.
Ich denke, bei Türkinnen legen das auch öfter mal die Familien fest. Hedenfalls berichten das meine türkischen Nachbarinnen.
Was also fasziniert Deutsche Frauen so an diesen Männern.
Vermutlich die Exotik, die Tatsache, dass deutsche Männer in der Form „Macho“ nicht mehr erwünscht sind oder eben einfach die eine oder andere Eigenschaft, die auf diese Frauen anziehend wirkt. Letztlich doch Geschmackssache. Es gibt doch genügend andere Frauen.
Ich persönlich finde das völlig ok und ich bin für solche Frauen eben einfach der falsche Mann. So wie ich persönlich auch keine Partnerin mit anderer Kultur haben möchte, obwohl ich andere Kulturen durchaus spannend finde und gerade in einer sehr exotischen im Cafe sitze. Ich habe es aber auch nie probiert…
 
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  • #3
@ Lebenslust

Ich beziehe mich nicht nur explizit auf die Türkei, aber "Türke" in D ist nun mal mehr oder weniger ein Synonym für "Südländer", weil sie eben die größte Einwanderer-Community sind. Aber natürlich sind es explizit nicht nur Türken, sondern auch arabische, italienische etc. Männer.

Auch bei türkischen Frauen ist es meiner Erfahrung nach nicht wirklich ein Problem des "Nicht-Dürfens", sondern wirklich des "Kein-Interesse-Habens".
 
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  • #4
Da meine Frage „Die Deutsche und der Südländer“ gestern nicht freigeschaltet wurde, möchte ich klarstellen, dass sie explizit NICHT mysogyn und xenophob gemeint ist! Auch möchte ich nicht trollen. Ich habe deswegen den Text leicht abgeändert, damit auch wirklich keinerlei Unklarheiten bestehen. Ich will dieses Thema neutral diskutiert wissen, weil es mich interessiert, nicht zuletzt auch um etwas zu lernen, wie ich mich selbst verbessern und meine Chancen bei Frauen erhöhen kann. Der Text lautet nun:


D ist ein multikulturelles Land. Heutzutage begegnet man überall Menschen aus verschiedensten Ländern mit eigenen landestypischen Merkmalen und auch anderen Kultur- und Weltanschauungen. Allgegenwärtig sind nicht zuletzt auch die Männer aus dem ominösen Südland.

Dieses Thema treibt mich schon eine Weile um, weil man überall, ob in der Uni, im Club, im Cafe, in der Bar, oder in der Fußgängerzone massenweise gemischte Pärchen sieht, praktisch ausschließlich in der Kombi deutsche Frau – südländischer Mann. Auch wenn ich mich mal so umhöre im weiblichen Freundes- und Bekanntenkreis scheinen Südländer hoch im Kurs zu sein, egal welchen Alters die Frauen sind. Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass es oftmals sehr attraktive Frauen sind, die solche Beziehungen führen. Zumeist an meiner Uni ist das augenfällig.

Ich kenne eine 21-jährige Frau, gut gestylte Jurastudentin, blond und blauäugig, achtet sehr auf ihr Äußeres, hat mal leistungsmäßig Eiskunstlauf betrieben, macht heute noch viel Sport, kommt aus einem Akademikerhaushalt, und sie hat einen türkischen Freund. Sie meinte mal, ihr würde südländische Optik sehr gut gefallen, also „schwarze Haare, schwarze Augen, dunkler Teint, groß, muskulös“. Sie meinte auch, diese Männer hätten „ein höheres Körperbewusstsein und sind in den Bereichen Pflege, Mode, Geschmack und Stil überlegen“. Gleichzeitig, so sagte sie, sei sie fasziniert von seinem „Machismo, der aber gleichzeitig mit einer unglaublichen Wertschätzung und Achtung der Frau einhergeht“.
Sie ist nur ein Beispiel. Irgendwie kann ich mir das alles nicht vorstellen.

Komischerweise sind nämlich alle Südländerinnen, die ich kenne, voll auf ihre eigenen Männer festgelegt und an deutschen Männern nicht interessiert. Was also fasziniert deutsche Frauen so an diesen Männern.

P.S. Diese Frage ist nicht negativ, mysogyn oder xenophob gemeint! Ich will sie sachlich diskutieren! Es interessiert mich einfach.

Mod.-Anm: Überschrift geändert. Um respektvolle Diskussion ohne Bashing etc. wird gebeten.
Vielleicht fragst du mal Boris Becker, der ist zwar ein Mann, aber seine Vorlieben sind offensichtlich...
 
  • #5
Sie meinte mal, ihr würde südländische Optik sehr gut gefallen, also „schwarze Haare, schwarze Augen, dunkler Teint, groß, muskulös“. Sie meinte auch, diese Männer hätten „ein höheres Körperbewusstsein und sind in den Bereichen Pflege, Mode, Geschmack und Stil überlegen“. Gleichzeitig, so sagte sie, sei sie fasziniert von seinem „Machismo, der aber gleichzeitig mit einer unglaublichen Wertschätzung und Achtung der Frau einhergeht“.
Damit ist meiner Meinung nach fast alles gesagt. Hinzufügen möchte ich noch, das in den türkischen Familien, die ich kenne, der Familienzusammenhalt ungleich größer ist, als in den deutschen Familien. Auch der Umgang mit finanziellen Mitteln ist hier nicht so von Egoismus und Aufrechnerei geprägt, wie es bei deutschen Frauen und Männern häufig anzutreffen ist.
W, 52, seit fast 10 jahren mit türkischstämmigen Mann verheiratet
 
  • #6
Weil die südländischen Männer ihrem Geschmack entsprechen.

Ich habe immer blonde und hellhäutige Männer bevorzugt, weil sie einfach schöner sind. Schöne grüne oder blaue Augen, nicht so behaart, nicht beschnitten.
 
  • #7
Kann ich nicht feststellen, in einer Gesellschaft mit immer mehr Nationalitäten vermischt es sich bei Paare, vielen Menschen sieht man ihre Herkunft gar nicht so eindeutig an, innerhalb Europas ganz schwierig, aber auch Südeuropa, Osteuropa, manche Nationalitäten sind seltener vertreten, von manchen Nationalitäten ist der Männeranteil deutlich höher als der Frauenanteil.
Es muss zueinander passen, und meine Erfahrung ist schon, dass Frauen, die in unserer Gesellschaft aufwachsen und geprägt sind mit unserem Frauenbild, genauer hinschauen, ob der Partner ähnliches teilt.
Es ist eher eine Sache der Persönlichkeit, Werte, Einstellungen, Lebensziele müssen passen, und natürlich hat jeder optische Präferenzen.
Früher fanden sich die Paare von Dorf zu Dorf, dann innerhalb eines Landes, Europas, und nun je nach Mobilität, eben auch weltweit.
Wir haben mal in einer größeren Runde über Migrationshintergrund diskutiert, die Definition ist zurück bis zu den Großeltern, ein Teil nichtdeutscher Herkunft, es wurde ziemlich bunt von Neuseeland bis zu den Nachbarstaaten. Omas, Opas, Väter, Mütter.
 
  • #8
Ich habe keinen bestimmten Typ mehr .
Früher mochte ich auch nur Südländer , ich denke ich war fixiert weil mein erster Freund starb als ich 21 war und er kam eben aus Nordafrika . Besonders angezogen hat mich die Herzlichkeit und die Familie . Letztens kam ich zufällig mit einem gutaussehenden Perser in einem Café ins Gespräch .
Er sagte er sei der assimilierteste Perser in der ganzen Stadt , er hasst beispielsweise iranisches Kino . Das fand ich ganz erstaunlich, denn ich bin ganz besonders stolz auf die iranische Filmkultur. Ich sagte ihm dass ich zu meinem Bedauern kein persisch spreche und auch sonst eingedeutscht sei . Als die Rede auf meinen Sohn kam und ich sagte , dass er bald auszieht , meinte er ich sei bestimmt erleichtert und ich versicherte, dass ich sehr sehr traurig sei und er mir so fehlen wird. Daraufhin meinte er sei das sei gar nicht deutsch an mir , Iraner und Südländer allgemein wäre immer so familiär gemeinschaftlich bezogen und Deutsche immer eher auf Distanz, seine Frau mag zum Beispiel nicht besonders die Familienbesuche bei seiner Familie .
Das fand ich interessant und ich habe mich gefragt ob ein Migrant aufgewachsen in D nicht doch besser passt als ein Deutscher. Ich finde in D gibt es alle möglichen Formen von Mischungen auch viele Frauen mit Partnern aus anderen Ländern .
Egal aus welcher Kultur und sogar Religion lehne ich mittlerweile einen traditionellen Mann ab, das passt nicht zu meiner Autonomie und hat immer zu Problemen geführt .
 
  • #9
Meine persönliche Erfahrung dazu: Ich war 26 Jahre mit einem Deutschen verheiratet, der mir zwar in praktischen Dingen zur Seite stand, dem aber ein "ich liebe dich" oder "heute siehst du aber besonders hübsch aus" nicht über die Lippen kam. In einem Kultur-Urlaub in Italien lernte ich dann einen Mann kennen, der italienisch genug war, mich zu interessieren und auf Grund seines Berufes (Hotelbranche) mitteleuropäisch genug, mir keine Bedenken aufkommen zu lassen.
 
  • #10
Sie ist nur ein Beispiel. Irgendwie kann ich mir das alles nicht vorstellen.
Wahrscheinlich ist Dein "Dir das nicht vorstellen können" schon der Grund, warum es für Dich mit den Frauen nicht klappt.

Du hast keinen Respekt vor ihnen, nimmst nicht ernst, was eine junge intelligente Frau Dir sagt sondern glaubst es besser zu wissen. Das kommt bei klugen Frauen selten gut an.

diese Männer hätten „ein höheres Körperbewusstsein und sind in den Bereichen Pflege, Mode, Geschmack und Stil überlegen“
Stimmt, nicht bei allen, aber im Schnitt - kannst Du lamentieren wie Du willst oder hingucken.

sei sie fasziniert von seinem „Machismo, der aber gleichzeitig mit einer unglaublichen Wertschätzung und Achtung der Frau einhergeht“.
Sie ist jung und da fehlen einige Erfahrungen, um die Langzeitwirkung umfassend einschätzen zu können. Aber erstmal wirkt das so auf sie. Dass sich der ein oder andere dann als Blendgranate und Problemquelle entpuppt zeigt sich später.

Ich kenne viele mittlerweile mittelalte Männer mit Migrationshintergrund, die dem entsprechen was Deine Bekannte sagt: gutaussehend, gepflegt, hier sozialisiert und voll integriert, hochqualifziert.
Die waren immer begehrt, weil sie dazu auch familiär sind und es geschafft haben, ein attraktives zeitgemäßes Männerbild zu entwickeln - Mann sein und trotzdem die Anforderungen der Neuzeit abzudecken, d.h. sich bei einer berufstätigen Frau im Haushalt und bei den Kindern einbringen, aktiv das Familienleben gestalten, trotzdem attraktiver Partner bleiben.
Du siehst: schon in der Grundschule sind ihre Söhne bei den Mädels heiß begehrt, weil sie von ihren Vätern Jungssein lernen.

Ich habe absolut Null Ahnung, warum ihnen Gleichberechtigung zu leben so viel leichter fälllt als deutschen Männern - nur einen vagen Verdacht: die vielen abwesenden Väter, die ihren Söhnen kein Vorbild sein können.

Komischerweise sind nämlich alle Südländerinnen, die ich kenne, voll auf ihre eigenen Männer festgelegt und an deutschen Männern nicht interessiert. Was also fasziniert deutsche Frauen so an diesen Männern.
Falsche Frage. Die richtige lauet: was machen die deutschen Männer falsch, dass deutsche Frauen vermeintlich Südländer bevorzugen.
Übrigens tun sie das nicht: die deutschen Männer, welche die gleichen Eigenschaften bieten sind auch fix weg vom Markt.

die Tatsache, dass deutsche Männer in der Form „Macho“ nicht mehr erwünscht sind
Halte ich für einen Fehlschluss. Ich vermute eher: zeitgemäßer Macho/Mannsein können zu viele deutsche Männer nicht, weil sie nur von Frauen umgeben aufwuchsen. Woher soll es also kommen?
 
  • #11
Fortsetzung (habe versehentlich abgeschickt)
Kurz und gut: 1 Jahr später zog ich zu ihm in die Toscana und blieb dort bis zu seinem Tod. Ich fühlte mich bei ihm als Frau und erlebte auch von den anderen italienischen Männern dieses Gefühl der Wertschätzung. In meinem Bekanntenkreis gab es viele deutsch- italienische Ehen, immer mit der Konstellation Sie Deutsche, er Italiener. Italienische Frauen halten nicht viel von deutschen Männern. Sie sind ihnen zu fantasielos. Dafür nehmen sie gerne andere Fehler ihrer Männer in Kauf.
 
  • #12
Warum fallen sehr viele Frauen auf Love Scammer herein?
Sie sagen, dass es die romantische Art war, die vielen Komplimente, das Gefühl, verstanden zu werden, dass jemand sich wirklich für sie als Person interessiert. Solche Sachen. Die deutschen Männer seien eher „drüsch“, wie wir in Köln sagen, also „trocken“, sachlich, emotional distanziert bis unerreichbar, kleinlich, aufrechnend, Beziehungs-„traumatisiert“, nicht so Familien-verbunden, und ganz entscheidend: nicht wirklich kinderlieb.
Auch eher auf unverbindliche Geschichten aus. Ohne Ziele und Perspektiven im Privatleben, weitestgehend unverbindlich. Eher negativ und nörgelnd insgesamt vom Gemüt her. Auch in der Beziehung dann eher nicht liebevoll und wertschätzend.
Das könnten die Gründe sein. Jedenfalls haben die Frauen, die auf Love Scammer hereingefallen sind, solche Dinge genannt.
Ich selbst war mit 2 sehr liebevollen und herzensguten deutschen Männern zusammen, deshalb habe ich das o.a. so nicht persönlich erlebt aber im Umfeld mitbekommen im Freundes- und Bekanntenkreis.
Dafür habe ich die Erfahrung gemacht, dass deutsche Männer sich eher von ausländischen Frauen fern halten so als wäre es für sie ein „Abstieg“ wenn sie mit einer Ausländerin zusammen sind.
Ich sage nicht, dass das so grundsätzlich ist. Aber ausländische Frauen haben irgendwann so ein „Label“ bekommen, dass sie sich deutsche Männer aussuchen, um „versorgt“ zu sein. Aber das ist hier nicht das Thema.
 
  • #13
Dieses Thema treibt mich schon eine Weile um, weil man überall, ob in der Uni, im Club, im Cafe, in der Bar, oder in der Fußgängerzone massenweise gemischte Pärchen sieht, praktisch ausschließlich in der Kombi deutsche Frau – südländischer Mann.
Hmm, das deckt sich absolut nicht mit meiner Wahrnehmung, und ich habe in zwei verschiedenen deutschen Großstädten studiert und gelebt. Kann es sein, dass du, eben weil dich das Thema schon so lange beschäftigt, einfach besonders auf diese Konstellationen fixiert bist und sie deswegen "massenweise" wahrnimmst?

Statistische Erhebungen sagen nämlich auch etwas anderes. Laut Mikrozensus machten in Deutschland 2017 deutsch-nichtdeutsche Paare gerademal 7% aller Partnerschaften aus. Der Anteil speziell derer, wo die Frau Deutsche und der Mann spezifisch Südländer ist, dürfte nochmal sehr viel geringer sein.

Die also übrig bleibende, kleine Menge an deutschen Frauen, die prinzipiell Südländer als Partner bevorzugt, lässt sich mE leicht mit dem breitgefächerten Spektrum an persönlichen Geschmäckern erklären. Jeder hat nun mal seine Vorlieben in Bezug auf Optik und Rollenbild, und diese paar Prozent stehen eben auf
„schwarze Haare, schwarze Augen, dunkler Teint, groß, muskulös“
und
"Machismo, der aber gleichzeitig mit einer unglaublichen Wertschätzung und Achtung der Frau einhergeht“.

Irgendwie kann ich mir das alles nicht vorstellen.
Nun, meins wärs auch nicht, aber deswegen finde ich es nicht unvorstellbar.

Ich will dieses Thema neutral diskutiert wissen, weil es mich interessiert, nicht zuletzt auch um etwas zu lernen, wie ich mich selbst verbessern und meine Chancen bei Frauen erhöhen kann.
Was das angeht: Wenn du optisch kein südländischer Typ bist, wirst du auch keiner werden und musst akzeptieren, dass du bei dem winzigen Prozentsatz an Frauen, der ausschließlich darauf steht, eben raus bist. So, wie auch dir sicher nicht jeder Frauentyp gefällt.

Muskeln, Haltung und Körperbewusstsein betreffend lässt sich natürlich mit Sport einiges machen. Die meisten Frauen schätzen es auch, wenn ein Mann gut gepflegt und gekleidet ist. Solltest du da Verbesserungsbedarf bei dir sehen, kannst du ja mal einen Stil-Berater aufsuchen.

Selbstbewusstsein und souveränes Auftreten wirken extrem anziehend und sind vielleicht der Punkt, in dem du dir am meisten von diesen Männern abschauen könntest. Deswegen musst du nicht gleich zum Macho zu mutieren; den wollen die meisten Frauen nämlich nicht in einer Beziehung (ein häufiger Fehlschluss vermeintlicher "nice guys").

W, 29
 
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  • #14
Es muss zueinander passen, und meine Erfahrung ist schon, dass Frauen, die in unserer Gesellschaft aufwachsen und geprägt sind mit unserem Frauenbild, genauer hinschauen, ob der Partner ähnliches teilt.
Es ist eher eine Sache der Persönlichkeit, Werte, Einstellungen, Lebensziele müssen passen, und natürlich hat jeder optische Präferenzen.
Ich finde das sind alles ziemliche Allgemeinplätze, die einen nicht wirklich weiterbringen. Natürlich muss in einer Beziehung die Chemie stimmen und natürlich hat jeder, auch optisch, bestimmte Präferenzen, aber das Faible Deutscher Frauen für südländische Männer ist definitiv da. Und ich rede hier nicht von unteren Gesellschaftsschichten. Ganz spontan fallen mir schon mehrere Beispiele ein, allein schon aus den letzten Monaten.

Anfang diesen Jahres war ich zwecks Geldanlage in der Bank. Die Frau, die mich bediente war klassisch, wie man sich Frauen im Bankgewerbe vorstellt, sehr attraktiv, stilvoll und adrett gekleidet, Pumps, weißblonde Haare, klasse Körper, vielleicht 28 oder 29 Jahre alt und auf ihrem Namensschildchen stand ihr deutscher Vornamen und ein türkischen Nachnamen sehen.

Oder in meiner Stadt in einem Cafe, das überwiegend von Studenten frequentiert wird, sitzt ein paar Tische weiter ganz klar eine Deutsche, Anfang, Mitte 20, bildhübsches Gesicht, brünett, toller Körper, körperbetont gekleidet, mit engen Jeans, Pumps und schönem Oberteil und ihr gegenüber sitzt ein südländischer Mann im gleichen Alter, mit dem sie über den Tisch Händchen hält und mit ihm flirtet.

Oder, ebenfalls in der Stadt, sehe ich ein deutsche Frau, vielleicht Mitte, Ende 30, mit blonden Haaren und an der Hand ihr kleiner Sohn, der ein ganz anderer (südländischer) Phänotyp ist, mit schwarzen Haaren, und dunklem Teint.

Oder, auch auf der Straße beobachtet, Deutsche Frau Ende 30, Anfang 40, mit kurzem Rock, Bluse, Burberry-Mantel, Stiefel mit hohen Pfennigabsätzen geht Händchen haltend mit wahrscheinlich einem arabischen Mann.

Oder, das mag sich etwas blöd anhören, aber man denke an diese ganzen Playmates, also die Models der Zeitschrift Playboy, die beim Interview auch immer angeben, der Mann solle schwarze Haare haben und "dunkel" sein etc.

Warum ist das so? Das liegt, so meine Meinung, auch mit Sicherheit sehr stark an einem medial, aber auch staatlich gepushten Hype, der eben stark solche Dinge bejaht, wie Multikulti, Einwanderung, Diversität... Deutsche Frauen sind diesbezüglich schon sehr stark konditioniert und sind im Gegensatz zu südländischen Frauen, eine Art offene, für jeden Mann verfügbare Quelle.

Das ist jetzt übrigens nicht xenophob und auch nicht frauenfeindlich gemeint(!!!).
 
  • #15
Damit ist meiner Meinung nach fast alles gesagt. Hinzufügen möchte ich noch, das in den türkischen Familien, die ich kenne, der Familienzusammenhalt ungleich größer ist, als in den deutschen Familien. Auch der Umgang mit finanziellen Mitteln ist hier nicht so von Egoismus und Aufrechnerei geprägt, wie es bei deutschen Frauen und Männern häufig anzutreffen ist.
W, 52, seit fast 10 jahren mit türkischstämmigen Mann verheiratet
Naja, aber gerade, das, was besagte Jurastudentin gemeint hat (und was ja Du auch bestätigst), von wegen türkische / südländische Männer hätten einen Machismo an sich, steht ja irgendwie diametral gegensätzlich zu Dingen wie Emanzipation und Gleichberechtigung, die ja deutschen Frauen so wichtig ist. Das passt ja eigentlich überhaupt nicht zusammen. Ich verstehe einfach nicht, wie man als deutsche Frau, und explizit noch als gebildete deutsche Frau, mit Männern aus diesem Kulturkreis zusammen sein kann. Irgendwie beißt sich das doch. Oder nicht? Auch der stark ausgeprägte Familismus, den du positiv hervorhebst, läuft ja eigentlich unserem westlichen Individualismus zuwider.
 
  • #16
Südländische Männer hätten einen Machismo an sich, steht ja irgendwie diametral gegensätzlich zu Dingen wie Emanzipation und Gleichberechtigung, die ja deutschen Frauen so wichtig ist. Das passt ja eigentlich überhaupt nicht zusammen.
Doch. Denn du schreibst:
so sagte sie, sei sie fasziniert von seinem „Machismo, der aber gleichzeitig mit einer unglaublichen Wertschätzung und Achtung der Frau einhergeht“.

Ich hätte da direkt ein Beispiel eines hochattraktiven Südländers - ein Schauspieler aus den 1950er Jahren - mit einer Mischung aus "liebevoller" Dominanz und Zärtlichkeit, die sogar mir gefällt :) (ansonsten habe ich ja beim Wort "Dominanz" immer gleich so ungute Möchtegern-Menschen vor Augen, mit denen ich nichts (mehr) zu tun haben wollte).

Vielleicht kennt den hier noch jemand:
Carlos Thompson.

Wer "Das Wirtshaus im Spessart"kennt, wird sich erinnern. Wenn ich ihn in seinen Rollen sehe (den Privatmensch, der er war, kann ich nicht beurteilen, weil nicht persönlich kennengelernt), dann denke ich oft: Zu schön, um wahr zu sein? Aber zum Träumen immer gut.

Sagt die überzeugte Singlefrau ... :)

Sehr aufschlussreich übrigens, wie detailliert du, lieber FS, die schönsten aller schönen Frauen beschreibst, die du als Beispiele nimmst.

Man könnte meinen, das stört dich am meisten: Wunderschöne Frauen, die einen anderen Typ Mann als z. B. dich bevorzugen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #17
Also deine Beiträge lesen sich verkopft, frustriert und völlig unsexy mit einem weinerlichen bis leicht aggressiven Unterton und ich habe den Eindruck, dass nur ein Funke fehlt und du explodierst weil dir angeblich irgendwelche Männer aus anderen Ländern deine wunderschönen Wunsch-Frauen wegschnappen.
Emanzipiert sein heißt nicht ein zweiter Mann sein wollen, sondern die gleichen Rechte haben. Sicher sucht sich eine kluge Frau keinen Mann, der sie mit Tschador eingehüllt irgendwo einsperrt.
Und wer sagt, dass jeder im Westen den Individualismus so toll findet? Auch das verstehen Viele nicht, dass ein gesunder Individualismus nicht eine Familie ausschließt, im Gegenteil. Das tut nur der egoistische Individualismus.
Da läuft also gar nichts „zuwider“.
 
  • #19
Ich beziehe mich nicht nur explizit auf die Türkei, aber "Türke" in D ist nun mal mehr oder weniger ein Synonym für "Südländer", weil sie eben die größte Einwanderer-Community sind. Aber natürlich sind es explizit nicht nur Türken, sondern auch arabische, italienische etc. Männer.
Ich kann da nicht folgen. Die kulturellen Unterschiede zwischen Türken und Italienern finde ich groß. Einfach schon aufgrund der Religion. Ich verstehe aber Dein Problem nicht wirklich. Du scheinst bei Frauen nicht gut anzukommen, da finde ich die „Fremdenkarte“ unpassend.
Ich finde das sind alles ziemliche Allgemeinplätze, die einen nicht wirklich weiterbringen.
Wo man Allgemeinplätze hineinwirft…
Das ist jetzt übrigens nicht xenophob und auch nicht frauenfeindlich gemeint(!!!).
Irgendwie hast Du damit offenbar ein Problem. Ich empfinde nicht als xenophob, in einer Partnerschaft keinen kulturellen Unterschied zu wollen. Das ist doch letztlich Geschmackssache.
Auch bei türkischen Frauen ist es meiner Erfahrung nach nicht wirklich ein Problem des "Nicht-Dürfens", sondern wirklich des "Kein-Interesse-Habens".
Kann ich nicht beurteilen. Auch da würde ich Türkinnen und Italienerinnen nicht in einen Topf werfen.
 
  • #20
Also deine Beiträge lesen sich verkopft, frustriert und völlig unsexy mit einem weinerlichen bis leicht aggressiven Unterton und ich habe den Eindruck, dass nur ein Funke fehlt und du explodierst weil dir angeblich irgendwelche Männer aus anderen Ländern deine wunderschönen Wunsch-Frauen wegschnappen.
So liest es sich für mich auch.
Sehr unangenehm, da könnten Haare und Bart des FS noch so schwarz sein 🤭 Kein attraktiver Partner!



Ich verstehe einfach nicht, wie man als deutsche Frau, und explizit noch als gebildete deutsche Frau, mit Männern aus diesem Kulturkreis zusammen sein kann.
Musst du auch nicht verstehen, bist ja keine „gebildete deutsche Frau“, sondern ein „frustrierter Jammerlappen-Mann“ (ist jetzt nicht persönlich oder sexistisch gemeint!!!11!).
Da würde ich meine Zeit auch lieber mit einem charismatischen und familienorientierten Mehmet verbringen, der frisch gestriegelt vom Barbier kommt und mich in seinem
BMW zum Apfeltee-Trinken chauffiert (das sind jetzt gar keine Stereotype und keine Xenophobie!!!11).

Was hast du im Gegensatz dazu den A-Liga-Frauen aus deinen Beispielen denn zu bieten? Was spricht für dich als Partner?
 
  • #21
Musst du auch nicht verstehen, bist ja keine „gebildete deutsche Frau“, sondern ein „frustrierter Jammerlappen-Mann“ (ist jetzt nicht persönlich oder sexistisch gemeint!!!11!).
Da würde ich meine Zeit auch lieber mit einem charismatischen und familienorientierten Mehmet verbringen, der frisch gestriegelt vom Barbier kommt und mich in seinem
BMW zum Apfeltee-Trinken chauffiert (das sind jetzt gar keine Stereotype und keine Xenophobie!!!11).
Du bist der HAMMER 😂😂😂
You absolutely made my day, hab selten so gelacht.

Ja, das ist tatsächlich noch ein Aspekt, den viele Frauen auch noch ins Spiel bringen: Sinn für gepflegtes und modisches Aussehen und Auftreten (ich spreche natürlich nicht von dem Autorennen-Prolls, aber das sind auch nicht diejenigen, die von tollen und gebildeten Frauen als Wunschpartner gewählt werden).
 
  • #22
Ich finde das sind alles ziemliche Allgemeinplätze, die einen nicht wirklich weiterbringen.
Und inwiefern bringen einen die angeblichen Vorlieben im playboy - einem bekanntermaßen höchst seriösen und repräsentativen Magazin *Ironieschild hochhalt* - weiter?

Das Faible Deutscher Frauen für südländische Männer ist definitiv da.
"Da" im Sinne von "vorkommend" sicher, aber keineswegs so vorherrschend und ständig und überall präsent, wie du es scheinbar sehen willst. Da kannst du jetzt noch soviele schöne Frauen in allen Details inklusive Markenklamotten beschreiben, die dir mit südenländischem Mann an der Hand begegnet sein wollen.

Es sagt aber sehr viel über deine Wahrnehmung aus. Die meines Erachtens schon stark in Richtung ungesunde Fixierung geht.
 
  • #23
Blonde Frauen stehen oft auf dunkelhaarige Männer. In Deutschland gibt es nunmal sehr viele Blondinen.

Meine Freundin ist Türkin und steht auf Männer mit blonden Haaren und blauen Augen. Sie meint, dass sehr viele Türkinnen darauf stehen. Man steht oft auf das Gegenteil, ist biologisch bedingt, ergibt bei der Fortpflanzung einen größeren Genpool. LG w33
 
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  • #24
Übrigens: Ich bin blond und blauäugig und stehe auch schon immer auf dunkelhaarige Männer. Mein Partner ist dunkelhaarig und hat dunkle Augen, aber trotzdem kein Südländer. Es gibt auch große, sportliche, dunkelhaarige deutsche Männer. Das sind nicht nur Südländer.

In jungen Jahren standen viele meiner blonden Freundinnen nur auf Südländer: Italiener, Türken, Perser usw. Heute ist keine davon mit einem Südländer verheiratet, sondern alle mit einem deutschen. Grund: Südländer sind zwar oft charmanter usw, aber für eine feste Beziehung mit Kinden auch oft unzuverlässig!

Generell ist es ja so, dass Männer mit ganz hellblonden Haaren, weißen Wimpern, sehr hellen Augenbrauen und so heller Haut, dass sie sofort Sonnenbrand bekommen, bei Frauen oft unmännlich wirken und es daher schwerer haben. Ich stand nie auf diesen Typ Mann, da ich es irgendwie nicht anziehend finde. Wirkt eher wie der Erzengel Gabriel...
 
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  • #25
das Faible Deutscher Frauen für südländische Männer ist definitiv da.... vielleicht 28 oder 29 Jahre alt und auf ihrem Namensschildchen stand ihr deutscher Vornamen und ein türkischen Nachnamen sehen.
Das Faible der deutschen Frauen für südländische Männer erkennst Du an dem Phänomen nicht, wohl aber, dass eine Frau wie die beschriebene sich nicht von Unverbindlichkeitshanseln bis an ihre Menopause hinhalten lassen will, sondern den nimmt, der die gleichen Lebensziele wie sie hat und zwar schon in jungen Jahren. Wenn der Migrationshuintergrund hat und passt, ja dann ist er es.

deutsche Frau, vielleicht Mitte, Ende 30, mit blonden Haaren und an der Hand ihr kleiner Sohn, der ein ganz anderer (südländischer) Phänotyp ist, mit schwarzen Haaren, und dunklem Teint.
Das ist eine Frau, welche ihr Leben in den passenden Lebensphasen leben will (Kind spätestens in den frühen 30ern), nicht erst auf den letzten Drücker (40+) und immer nur alles nach hinten verschoben, mit dem Risiko, dass es nicht mehr klappt.
Dann geht der ewig zaudernde deutsche Mann halt leer aus, bis er sich mal wieder darauf besinnt, dass Mann mit 18 halbwegs mit der Pubertät durch sein sollte, nicht erst mit Mitte 40.

Das liegt, so meine Meinung, ..... auch staatlich gepushten Hype, der eben stark solche Dinge bejaht, wie Multikulti, Einwanderung, Diversität
Du hältst Frauen echt für so blöd, dass sie den Staat brauchen, damit der ihnen sagt, welche Männer toll sind?
Kein Wunder dass Du ablost. Gibt es Frauen mit Verstand, die geistig so verdrehte Studenten zum Partner wollen? Ich denke nicht.

Deutsche Frauen sind diesbezüglich schon sehr stark konditioniert
Glaub mal, dass die Frauen eigenständiger denken und handeln können als die PUA-konditionierten Männer, die sich nicht festlegen wollen.
Denen bleibt dann nur die Krumen aufsammeln, die andere ihnen übriglassen. DieKrumen sind dann eher nicht die Frauen, die Du nur aus der Ferne anschwärmen kannst.
 
  • #26
Ich frage mich lediglich, inwieweit Deutsche Frauen beeinflusst werden von dem, was in Medien und natürlich auch staatlicherseits für ein Mainstream transportiert wird.

Vor ein paar Monaten kam, ich glaube auf Phoenix, eine Doku über Ausländer und wie sie in D angekommen sind. Unter anderem wurde dann auch als Beispiel für gelungene Integration eine Hochzeit zwischen einer Deutschen und einem türkischen Mann gezeigt.

Oder auch diese Doku „Rhodos - Helios in LOVE“, die auch heute noch online verfügbar ist (einfach googlen) von einer jungen attraktiven deutschen Ärztin und ihrem griechischen Freund.

Oder auch Filme wie „türkisch für Anfänger“. Auch hier wird wieder die Kombi gezeigt Sie-Deutsche, Er-Südländer.

Alle diese Formate präsentieren eben ein bestimmtes Bild, das logischerweise einen starken Einfluss auf deutsche Frauen hat. Haben muss! Das bedeutet ja aber nicht, dass ich deutschen Frauen ihre Freude, die sie an diesen Männern haben versage. Und natürlich versage ich auch nicht den Südländern ihre Freude, die sie an deutschen Frauen haben und an dem Zuspruch, den sie von diesen bekommen.
 
  • #28
Warum sollten sich Frauen von Medien beeinflussen lassen.

Die haben sich halt verliebt.
 
  • #29
Wahrscheinlich ist Dein "Dir das nicht vorstellen können" schon der Grund, warum es für Dich mit den Frauen nicht klappt.

Du hast keinen Respekt vor ihnen, nimmst nicht ernst, was eine junge intelligente Frau Dir sagt sondern glaubst es besser zu wissen. Das kommt bei klugen Frauen selten gut an.
So ist das nicht gemeint. Wie schon gesagt, das ist alles nicht frauenfeindlich gemeint und natürlich will ich auch nicht Mansplainen

Ich kenne viele mittlerweile mittelalte Männer mit Migrationshintergrund, die dem entsprechen was Deine Bekannte sagt: gutaussehend, gepflegt, hier sozialisiert und voll integriert, hochqualifziert.
Die waren immer begehrt, weil sie dazu auch familiär sind und es geschafft haben, ein attraktives zeitgemäßes Männerbild zu entwickeln - Mann sein und trotzdem die Anforderungen der Neuzeit abzudecken, d.h. sich bei einer berufstätigen Frau im Haushalt und bei den Kindern einbringen, aktiv das Familienleben gestalten, trotzdem attraktiver Partner bleiben.
Du siehst: schon in der Grundschule sind ihre Söhne bei den Mädels heiß begehrt, weil sie von ihren Vätern Jungssein lernen.

Ich habe absolut Null Ahnung, warum ihnen Gleichberechtigung zu leben so viel leichter fälllt als deutschen Männern - nur einen vagen Verdacht: die vielen abwesenden Väter, die ihren Söhnen kein Vorbild sein können.
Ist das ernst gemeint? Mit der Optik, also ausgiebige Körperpflege, Styling etc. hast Du sicher recht, aber glaubst Du wirklich, dass diese Männer oftmals besser mit den veränderten Rollenbildern klarkommen. Also mit der Emanzipation der Frauen, deren hohem Bildungsgrad usw.?
 
  • #30
Ich frage mich lediglich, inwieweit Deutsche Frauen beeinflusst werden von dem, was in Medien und natürlich auch staatlicherseits für ein Mainstream transportiert wird.
Das Innenministerium empfiehlt: „Integrieren Sie einen Südländer statt einen griesgrämigen Deutschen zu heiraten“🤔 „Lauterbach warnt bei Twitter Frauen vor irrlichternden deutschen Endfünfzigern mit FFP2-Maske“😳
Vor ein paar Monaten kam, ich glaube auf Phoenix, eine Doku über Ausländer und wie sie in D angekommen sind. Unter anderem wurde dann auch als Beispiel für gelungene Integration eine Hochzeit zwischen einer Deutschen und einem türkischen Mann gezeigt.
Wäre die Aussage irgendwie anders, wenn eine Thailänderin einen Deutschen heiratet? Es kann ein Zeichen gelungener
Integration sein, wenn jemand hier heiratet. Muss es aber nicht. Integration kann auch ganz anders gelingen.
Alle diese Formate präsentieren eben ein bestimmtes Bild, das logischerweise einen starken Einfluss auf deutsche Frauen hat.
Wenn ich Dich so lese: eher auf deutsche Männer…
Warum? Dir bleibt doch die freie Wahl, auch wenn im Fernsehen nur noch glückliche Blondinen gezeigt werden. Würdest Du Dich sofort scheiden lassen, wenn in den Nachrichten kommt, dass jede zweite Ehe geschieden wird oder Schröder jetzt schon die 23. Frau hat?
Das bedeutet ja aber nicht, dass ich deutschen Frauen ihre Freude, die sie an diesen Männern haben versage. Und natürlich versage ich auch nicht den Südländern ihre Freude, die sie an deutschen Frauen haben und an dem Zuspruch, den sie von diesen bekommen.
„Versagen“ könnte trotzdem irgendwie der passende Begriff fürs eigentliche Problem sein…
 
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