• #1

Warum gefällt mir niemand mehr?

Seit ich ü/40 bin gefällt mir kein Mann mehr.

Früher war ich noch öfter schneller begeistert, Feuer und
Flamme und hatte immer einen Schwarm.
Heute gefällt mir überhaupt niemand mehr.

Wenn ich jemand attraktives sehe, nehme ich das zwar
war, aber das wars auch schon. Damals dachte ich noch,
der würde dir aber gut gefallen oder wer könnte das sein etc.

Nimmt man das andere Geschlecht mit zunehmendem Alter anders
war? Ich weiß es nicht, finde es zwar schade, aber ich kann mich auch nicht
zwingen wie einst im Mai zu reagieren.
Welchen Frauen meines Alters geht es ähnlich?
 
G

Gast

  • #2
Liebe W

fahr eine Weile weg, verlasse Deutschland, komme zurück und sehe alles mit anderen Augen.
Oder date mal jüngere Männer und schau was mit dir passiert. Meist schlägt es ein wie eine Granate.
 
G

Gast

  • #3
Nun ja, in deinem Alter wird es wohl einfach keine sonderlich attraktiven Männern mehr geben. Mit über 40 sind auch nur noch vereinzelnde Männer optisch ansprechend, bzw. körperlich fit und junggeblieben von Haar, Kopf und Geist.
Vielleicht hält dich auch die Lebenserfahrung ab. Du weisst, was du bei Männern in deinem Alter bekommst bzw. nicht bekommst. Nicht umsonst orientieren sich Frauen mit dem Alter an jüngeren Männern zwischen 25 und 35.
 
G

Gast

  • #4
Liebe FS,

Du sprichst mir aus dem Herzen. Ich bin seit 5 Jahren Single und es geht mir genauso wie Dir. Ich habe in meiner Singlezeit bisher eine Reihe von Männern getroffen, sowohl im Real Life als auch über Online-Events, hin und wieder auch über Online-Dating. Einige davon haben durchaus Interesse an mir als Partnerin bekundet. Es waren jüngeren Männer dabei, ältere und auch welche in meinem Alter, Akademiker und Nicht-Akademiker. Und es waren zum großen Teil nette Männer. Dumme Anmachsprüche, Sexangebote oder Unhöflichkeiten habe ich nie erlebt.

Mit ein paar wenigen Männern verbindet mich jetzt sogar eine schöne Bekanntschaft und ich telefoniere regelmäßig mit ihnen oder gehe mit ihnen aus. Diese Bekanntschaften sind sicher deshalb entstanden, weil mich in erster Linie der Mensch interessiert, den ich treffe und erst in zweiter Linie der potenzielle Partner. Und diese Männer haben, nach der ersten Kennenlernphase, sicher auch gemerkt, dass aus uns kein Paar wird. Zu mir als Mensch wollten sie aber weiter Kontakt. Das finde ich eine sehr schöne Erfahrung. Vielen Dank, liebe Männer! :)

Ich bin nicht unglücklich mit meinem Singledasein, aber der Meinung, dass das Leben mit einem passenden Partner doch noch sehr viel schöner sein kann. Leider gingen meine Gefühle nie über die freundschaftlich menschliche Ebene hinaus. Ich habe bisher keinen der Männer körperlich anziehend gefunden und das ist, zumindest bei mir, eine wichtige Voraussetzung für eine Partnerschaft. Vielleicht liegt es daran, dass
- Männlein und Weiblein eben ab einem bestimmten Alter nicht mehr so körperlich attraktiv sind?
- wir die Partnerwahl zu sehr mit dem Kopf steuern?
- wir zu hohe Ansprüche haben?
- wir uns nicht mehr verlieben können?
- der Richtige einfach noch nicht dabei war?

Liebe FS, ich bin genauso ratlos wie Du und finde es auch traurig, dass mir kein Mann so gut gefällt, dass ich mir eine Partnerschaft mit ihm vorstellen könnte. Ich wünsche Dir (und mir natürlich auch :)), in der nächsten Zeit eine Begegnung mit einem Mann, die diese Überlegungen überflüssig werden lässt.

Alles Liebe!
 
G

Gast

  • #5
Liebe Fragestellerin,
nur Geduld, Irgendwann triffst du (nicht hundertprozentig gewiss, aber doch äusserst wahrscheinlich, wenn es dir in früheren Jahren so gegangen ist) wieder jemanden in den du dich verliebst und dann bist du von ihm genauso entzückt und verschossen wie eine 16jährige. Ich spreche aus Erfahrung und wünsche dir Glück.
w 54
 
G

Gast

  • #6
Ja so ging es mir auch. Ich habe dann jüngere Männer gedatet und auch verschiedentlich Beziehungen mit ihnen angefangen. Leider sind das Beziehungen auf Zeit. Inzwischen bin ich Ü 50 und bin so vernünftig, dass ich weiss, dass junge Männer keine ernsthaften Absichten haben, entweder sie wollen nur Sex oder mein Geld. Da bin ich sehr realistisch.
Gleichaltrige Männer interessieren mich nicht mehr.
Hatte es natürlich versucht und bin nach jedem Date total gefrustet nach Hause gekommen.
Einer der unattraktiven Gebrauchtherren zwischen 50 und 60 mit ihren Macken, Altlasten etc.
Nein Danke.
 
G

Gast

  • #7
Tja, die typische Ü40 Falle in die leider zunehmend Frauen tappen. Die Ansprüche und Messlatte gegenüber potentiellen Partner wird immer höher und höher gelegt bis überhaupt niemand mehr übrig bleibt der genügen könnte, sie verharrt gefühlsmässig viel zu lange im "w/25-Schlaraffenland", wo die Männer Schlange standen und sie freie Auswahl hatte (Qual der Wahl) und plötzlich ist sie 40 und hört die Uhr unbarmherzig ticken. Die Idee dann auf jüngere Männer zuzugreifen hört sich natürlich verführerisch an, klappt jedoch praktisch nicht, da Männer viel leichter altermässig nach unten daten können und das natürlich auch machen. Wenn sich mal ein Jüngerer an den Angelhaken nehmen lässt, dann eigentlich nur um den sexuellen Erfahrungshorizont zu erweitern. Was kann Frau also machen? Die Lösung ist wohl: Wieder vernünftig werden, auf den Boden der Tatsachen zurückkehren und bescheidener agieren, dann wird auch über kurz oder lang ein Mann auf sie aufmerksam werden, der sie aufgrund ihres Wesens und der inneren Werte interessant findet.

m.
 
G

Gast

  • #8
Tja, die typische Ü40 Falle in die leider zunehmend Frauen tappen. Die Ansprüche und Messlatte gegenüber potentiellen Partner wird immer höher und höher gelegt bis überhaupt niemand mehr übrig bleibt der genügen könnte, sie verharrt gefühlsmässig viel zu lange im "w/25-Schlaraffenland", wo die Männer Schlange standen und sie freie Auswahl hatte (Qual der Wahl) und plötzlich ist sie 40 und hört die Uhr unbarmherzig ticken.
m.
@ Gast 6

Es war natürlich klar, dass sich hier wieder die ü40-Frauen-Niedermacher melden. Aber vielleicht sollte man vorher mal das Thema genau lesen. Es geht nicht darum, dass niemand mehr die FS attraktiv findet, sondern UMGEKEHRT !

Und nicht jeder Mann orientiert sich nach unten oder will nur Sex von einer Frau ü40. Partnerschaften, bei denen die Frau älter ist als der Mann nehmen immer mehr zu und sind, sofern es sich nicht um extreme Unterschiede handelt, oft sehr stabil. Ich bin 45 und lerne im realen Leben meistens von Männern zwischen 35 und 40 kennen. Einer von ihnen hat mir mal gesagt, ich würde einen viel entspannteren Eindruck machen, hätte keine meterlange Wunschliste und wäre nicht so zickig wie Frauen unter 35. Ob das stimmt, kann ich nicht beurteilen.

Zum Thema: Liebe FS, ich kann deine Gedanken nachvollziehen. Ich sehe auch selten Männer in meiner Altersgruppe, die ich noch attraktiv finde, wobei nicht nur optische Attraktivität gemeint ist, sondern auch geistige und menschliche. Ich musste feststellen, dass es nur wenige Männer ü40 gibt, die noch offen für Veränderungen und Kompromisse sind und die suchen dann meist eine Frau, die sich ihnen und ihrem Leben komplett anpasst.

Du bist also nicht allein!
 
G

Gast

  • #9
Tja, ab dem Alter, ab dem es am Arbeitsmarkt schwieriger wird, wird auch die Partnersuche zäh. Vielleicht weil die Leistungs- und Anspruchskriterien in Kombination mit kommerziellen Interessen an die "Bewerber" mit ähnlichen Maßstäben gemessen werden? Und das gilt wohl für m und w.
 
G

Gast

  • #10
Nun ja, in deinem Alter wird es wohl einfach keine sonderlich attraktiven Männern mehr geben. Mit über 40 sind auch nur noch vereinzelnde Männer optisch ansprechend, bzw. körperlich fit und junggeblieben von Haar, Kopf und Geist.
Dem möchte ich deutlich widersprechen! Es kommt immer auf die Sichtweise an: ich selbst, ein paar Jährchen älter als die FS, staune, wie viele toll aussehende und spannende Männer unterwegs sind. Wobei ich - natürlich - altersgemäß um mich blicke ... und ich selbst finde mich durchaus attraktiv.

Klar, sind es keine Waschbrett-Bäuche (sähe etwas lächerlich aus). Klar, ist die Stirn meist etwas höher - aber es gibt ausgesprochen sexy-aussehende Glatzköpfe! Klar, ist der Gang etwas weniger beschwingt und langsamer geworden - würde im Takt gut zu mir passen. Klar, gibt es Lachfalten und vielleicht auch Sorgenfalten - ein glattes, ebenmäßiges Gesicht wäre mir zu leer, ich würde mich fragen, ob dieser Mann wirklich schon etwas "erlebt" hat … und so könnte ich endlos weiter schreiben.

Wenn du, liebe FS, meinst, keine tollen Männer mehr zu sehen, wirst du wohl eine Pause brauchen. Mit einer fröhlichen, optimistischen Einstellung wird sich das früher oder später wieder ändern. Die Vorstellung, es gäbe überhaupt keine interessanten Männer kann nicht stimmen: bei einer Trennung gibt es am Ende immer eine Frau UND einen Mann … oder haben wir Frauen alle in der Vergangenheit mit "Idioten" zusammengelebt? Ich jedenfalls nicht. w
 
  • #11
Ich kann die Intention der FS durchaus nachvollziehen. Man hat im gesetzteren Alter konkretere Vorstellungen und die Ansprüche können dann auch spezieller sein. Das Problem besteht einfach darin, daß man somit nicht mehr ganz die so große Auswahl hat wie früher.

In sexueller und freizeitgestalterischer Hinsicht fand ich die Ü40-Damen schon als Jüngling wesentlich interessanter, aber da ich mir eine Familiengründung offenhalten wollte, sah ich von einer klassischen Beziehung mit ihnen ab, was sie auch verstanden. Ihnen reichte es völlig, einen zu haben, mit dem sie ihre Phantasien ausleben konnten.

Heute, wo ich älter bin, achte ich beziehungsmäßig nicht mehr auf das Alter. der Dame. Wesentlich ist für mich der eingangs erwähnte Aspekt, wobei ich im Gegensatz zu früher zu einer Beziehung offen wäre. Brauchen tue ich diese Lebensform nicht. Als Mann habe ich es wohl einfacher, da ich in allen beziehungsfähigen Altersgruppen genügend Auswahl habe. In Betracht kommt für mich jedoch nur ein ganz geringer Teil, nämlich der, der auch für meine sexuellen Bedürfnisse passend ist.

Für Frauen in der oberen Altersgruppe stelle ich mir das schon schwieriger vor. Die jüngeren Männer sind auch nicht so wild darauf, sich deren Ansprüchen unterzuordnen. Die älteren oder ähnlich altrigen Männer sind denen zu alt, "altlastig", vergeben, schrullig oder sonst was.
 
G

Gast

  • #12
Liebe FS,

die Abstände, in denen ich mich in einen Mann vergucke, werden bei mir immer größer. Warnherzige, offene Männer sind meist in stabilen langjährigen Beziehungen und andere, die vielleicht vom Äußeren und vom Status her attraktiv sein mögen, haben oft ausgeprägte Egomacken entwickelt und ihr Nähe-Distanzverhalten entspricht auch nicht dem, was ich brauche, um mich mit einem Mann wohl zu fühlen.

In der Zeit, in der mich niemand interessiert, konzentriere ich mich mehr auf mich, damit ich mich wohl fühle und meist, wenn ich mit mir völlig im Reinen bin und ich mich daran erfreue, ältere Liebespaare Hand in Hand auf der Straße gehen zu sehen, kommt auf einmal einer, der mich wieder in seinen Bann zieht.

Was mich allerdings nachdenklich stimmt: letztes Jahr habe ich endlich den Mann getroffen, von dem ich glaubte er könne mein Lebenspartner werden. Wir sprachen über Zukunftspläne, waren auf der Suche nach einer gemeinsamen Wohnung. Dann zerbrach die Beziehung sehr schnell, weil ich seine Erwartungen nicht erfüllen konnte. Gleichzeitig machte er mir den Vorwurf, dass ich zu anspruchsvoll sei.

Wir wachsen also mit unseren Ansprüchen, aber dieses bringt auch eine größere Gefahr des Scheiterns mit sich, da man automatisch vom Gegenüber auch mehr einfordert (oft nur unbewußtss. Ich glaube, dieser diametralen Entwicklung kann nur durch eine grundlegende Änderung seiner eigenen Haltung entgegengewirkt werden Mehr Gelassenheit, Ausgeglichenheit, innere Zufriedenheit. Ok, ein wenig Off-topic, aber vielleicht doch passend...

w/45
 
G

Gast

  • #13
Ich schätze dass dafür auch ein geistiger Wandel im Laufe der Jahre verantwortlich ist.
Früher wusste ich immer nur was ich will und heute weiß ich was ich nicht will.
Durch dieses nicht wollen wird automatisch die Auswahl schon sehr dezimiert. Auch eine Art von Lebenserfahrung. M,49
 
  • #14
Geht mir (w, 43) auch so. In meinen Zwanzigern fand ich ungefähr alle zwei Jahre einen Mann toll, egal, ob ich mit ihm in Kontakt kam oder nicht. Es war auch viel Naivität und Schwärmerei dabei.

Nachdem ich auf diesem Weg einige Vollpfosten kennenlernen durfte, hat sich mein Blick für die Tiefendimension der menschlichen Charaktere geschärft.
Folge:
- Ich lasse mich weniger blenden
- Ich weiß, worauf ich achten muß und was nicht funktioniert
- Ich weiß stärker auf meine persönlichen Vorstellungen zu achten und bin nicht bereit, mich schlecht behandeln zu lassen und ziehe daher schneller die Reißleine bzw. meine Konsequenzen
- Ich achte weniger auf tolles Reden, sondern darauf, ob dem auch Taten folgen

Anspruchsvoller bin ich sicher nicht geworden, ich war vielleicht früher selten naiv und bin blauäugig in Dinge reingerannt. Das würde ich jetzt weniger machen. Dazu kommt sicher auch, daß sich die persönlichen Meisen eines jeden mit dem Alter verstärken.
Durch die Einhaltung o.g. Prinzipien fallen einfach verdammt viele durchs Raster. Bin jetzt froh, wenn mir mal alle fünf Jahre überhaupt einer gefällt - ob das auf Gegenseitigkeit beruht, steht auf einem anderen Blatt.
 
G

Gast

  • #15
Tja, die typische Ü40 Falle in die leider zunehmend Frauen tappen. ......und plötzlich ist sie 40 und hört die Uhr unbarmherzig ticken. .....Wieder vernünftig werden, auf den Boden der Tatsachen zurückkehren und bescheidener agieren, dann wird auch über kurz oder lang ein Mann auf sie aufmerksam werden, der sie aufgrund ihres Wesens und der inneren Werte interessant findet. m.
Seufz, das ist das Problem: zu wenig Männer mit Verstand, aber mit zuviel schlichtem, interessengefärbtem Denken. Das einzige was Frauen in der Situation der FS ticken hören, sind die Männer, die nicht richtig ticken.

Die FS will nicht bescheiden werden und es gibt auch keinen Boden der Tatsachen, auf den sie zurück kehren kann und will: sie sieht keine Männer mehr, die sie interessieren, weil es diese Männer nicht gibt.
Die Männer hier tönen rum, dass sie gleichaltrige Frauen unattraktiv finden und ja, wir Frauen ähneln uns mit der Zeit den Männern an: wir finden sie auch unattraktiv. In dem Moment, wo für Frauen Familie kein Thema mehr ist und das ist mit Ende 30 üblicherweise der Fall, können sie in der Betrachtung der Mäner kritischer werden.


Liebe FS,
das geht mir seit Jahren genauso. Die einzigen Männer, die ich attraktiv fand, waren in festen Beziehungen und somit nichts für mich. Ich rätsel auch rum, was mit mir los ist und ich komme nicht dahinter.
Früher war ich selbstunsicher, fand andere schnell Klasse, insbesondere Männer, mit dominatem Auftreten, mich weniger. Heute habe ich durch berufliche Erfolge und Rückmeldungen aus dem persönlichen Umfeld ein ganz anderes Selbstbewusstsein, aber auch viel negative Lebenserfahrungen und sehe daher andere Menschen realistischer - insbesondere Männer.
Körperlich finde ich mich nicht mehr besonders attraktiv obwohl mir anderes zurückgemeldet wird, aber die Männer sehe ich genauso "unattraktiv" sprich wenig begehrenswert. Und meinen Lbeensunterhalt kann ich allein betreiten, dafür brauche ich keinen Mann, noch nicht mal einen, mit dem ich mir die Haushaltskosten teile, denn ich verdiene genug. Also kann ich mich um soziale Aspekte kümmern. Vile Bedürfnisse befreidigt eine guter Fruendeskreis - wozu also noch ein Mann?
Es gibt schlicht und einfach keinen Grund mehr, mich um einen Mann zu bemühen und mich in meiner freien Lebensgestaltung zurückzunehmen, auf einen Mann einzustellen. Also lasse ich es und mache mein Ding, bin damit zufrieden. Immer wenn ich solche Kommentare wie oben lese, denke ich "das brauchst Du nicht wirklich" - ist mir geistig zu schlicht, bei massiver Selbstüberschätzung des Mannes.
w, 55
 
G

Gast

  • #16
Denke es kommt darauf an in welcher Lebensphase man gerade ist.

Ich bin mittlerweile seit 3 Jahren Single und die ersten 2 Jahre gab es bei mir auch keinen Mann der mir gefallen hätte, der Grund dafür war das ich gar nicht offen war für etwas neues.

Das hat sich jetzt bei mir geändert und siehe da, es gibt durchaus Männer die ich sehr ansprechend finde und die auch mich ansprechend finden, nur das alleine macht ja keine Partnerschaft aus, das braucht Zeit und Entwicklung und wenn man dann zu verschieden ist klappt es dann leider nicht.

Wenn du liebe FS offener wirst, wirst du sicherlich auch Männer kennen lernen die dir gefallen.

Alles liebe

W46
 
G

Gast

  • #17
w,51:

Ich denke, die Männer (und Frauen) sind die gleichen geblieben - aber ich bin wählerischer und in einigen Dingen nicht mehr Kompromissbereit - in meinem Fall:
- ich will keinen Übergewichtigen (bin selber schlank/sportlich)
- reise gern und viel und würde das als Hobby gern teilen

Noch vor einigen Jahren bin ich z.B. beim Reisen Kompromisse eingegangen - mit dem Erfolg, alleine wegzufahren, weil Männe nur nach Südtirol wollte und ich nach Indien :) Jetzt ziehe ich solche Männer nicht mehr in Betracht - wenn ich die schönsten Wochen des Jahres nicht teilen kann, wozu dann eine Beziehung? Und in der Altersgruppe ab 50 sind fast 70% (!) der Männer übergewichtig :-( Das schränkt die Partnerwahl natürlich erheblich ein...

Aber Kompromisse gehe ich in diesen beiden Punkten keine mehr ein, lieber bleibe ich alleine - was nützt mir ein Partner, den ich sexuell abtörnend finde? Dann lieber allein als sowas....
 
  • #18
Das geht doch auch reiferen Männer so. Die Prioritäten verschieben sich. Mich kann kaum jemand so richtig vom Hocker reißen, auch jemand, der eigentlich in mein "Beuteschema" paßt. Irgendwann hat man alles beziehungsmäßig durch. Ich pflege meine langjährigen Bestände und das reicht mir. Ich brauche keine weiteren Experimente.
 
  • #19
Ich verstehe Deine Frage so, dass es nicht darum geht, dass Du zu hohe Ansprüche stellst....Du nimmst manche Männer ja durchaus als attraktiv wahr...nur fühlst Du Dich von Ihnen nicht angezogen. Ich kenne solche Phasen auch. Ich denke man braucht ab und an Zeiten, in denen man sich anderen Dingen und Gedanken widmet. Mag sein, dass das bei Dir grad so ist. Genieße doch diese Zeit und mache Dir weniger Gedanken, es kommt in Deinem Alter auch sicher wieder anders. w54
 
  • #20
Naja es wäre doch fatal wenn man mit 30+ oder 40+ noch genauso hibbelig und begeistert von jeder und jedem wäre wir mit 19?

ich finde heute auch nur noch einen geringen Prozentsatz an Frauen interessant für mich.. (nicht zu verwechseln mit attraktiv/hübsch ) während mich mit 20+ die ganzen Prinzessinnen durchaus fasziniert haben habe ich jetzt, nach einigen Erfahrungen mit ihnen kein Interesse mehr an hübschen Frauen mit dieser Einstellung.. das ist einfach zu fruchtlos und Sex und aussehen alleine macht's dann auch nicht wett.. Das ist dann wie mache Lebenserfahrung die man mal gemacht haben muss, "einmal mit einer DER Superhübschen eine Beziehung" haben.. war klasse, supi, muss man sich aber dann nicht mehr antun.

d.h. die Ansprüche steigen mit dem Alter und das ist auch nicht schlecht.. Ich würde nicht mehr auf jedes Püppchengesicht voll abfahren wollen, nur weil es ihre Brüste in meine Richtung gestreckt hat..
Da muss mittlerweile mehr dahinter sein.. wenn es DANN, zu alledem ON TOP auch noch ein Püppchengesicht hat, dann ist das natürlich gern gesehen =D
 
  • #21
Hi Fs, bin zwar keine Frau aber ich denke das ist eh eher menschlich.

Wie werden einfach reifer mit der Zeiot, wissen mehr was wir brauchen und was nicht, verstehen auch mehr was unser Körper und Geist uns sagt. Wenn Dir so gar keiner mehr gefallen will (obwohl Du Ihn attraktiv findest) jkann diese einige Ursachen haben, was ich aus eigenem Empfinden einbringen kann ist:
- Vielleicht bist Du gerade mit anderem beschäftigt, das Desinteresse ist einfach ein Schutzmechanismus.
- oder aber Du kommst aus einer längeren Beziehung und musst nun neu lernen wie man sich verliebt. Es ist nämlich nun etwas anders, man verknallt sich nicht mehr Hals über Kopf nur beim anschauen. Mit unseren Erfahrungen im Gepäck gehen laufend Warnlampen an, das verlieben kommt erst nach einiges Gesprächen und beginnender Freundschaft in Gang.

Mit 20 ist unser gesamtes System auf Arterhaltung ausgelegt, kommt ein vermeintlich guter Partner für die Reproduktion läuft das Hormonsystem an.... Mit 40 sind die Prios auch beim Hormonsystem etwas anders, vorsichtiger.

Geb doch einfach diesen Jungs eine Chance, auch wenn Du beim bloßen Anblick nicht gleich feucht wirst. Die Zeit ist halt vorbei.
 
G

Gast

  • #22
Liebe FS, ich bin genauso ratlos wie Du und finde es auch traurig, dass mir kein Mann so gut gefällt, dass ich mir eine Partnerschaft mit ihm vorstellen könnte. Ich wünsche Dir (und mir natürlich auch :)), in der nächsten Zeit eine Begegnung mit einem Mann, die diese Überlegungen überflüssig werden lässt.

Alles Liebe!
UND es gibt sie doch, die Männer zum verlieben und zum Träumen. Man(n) oder Frau läßt sich keine Zeit mehr, alles im Online check click Verfahren. Hobbys und vorlieben angekreuzt, selbst Beruf. Fehlen nur noch die persönlichen Erlebnisse mal eben in Vorauswahl zum ankreuzen..lach. Verliebtsein ist eine Form der Geisteskrankheiten, aber eine der schönsten. Ich kann natürlich sagen alle sind Doof und alles ist irgenwie doof..lach. Positiv denken und mal mit den eigenen Gefühlen spielen und nicht alle Männer in Schublade A bis X einordnen...ist doch langweilig auf Dauer. Einfach mal sagen, ich zeig mich und den will ich jetzt mal richtig kennenlernen...schauen wir einfach mal was passieren mag. Herz, Hirn, Humor meine Damen....aber bitte sexy..lach
Gruß, der Gast :)
 
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  • #23
FS

Evtl. liegt es auch daran, dass man an dem ganzen "Zenober" der mit daten und Schokoladenseite zeigen und sich von der besten Seite zeigen keine Lust mehr hat wie in jungen Jahren, wo man von einem Date zum andern gerannt ist, mal überspitzt geschrieben.

Ich glaube es schlaucht einen und man denkt innerlich, am besten bleibste alleine, dann haste Deine Ruhe. Gleichzeitig sehnt man sich nach einem Gegenüber.

Auch denke ich in meinem Alter jetzt, für was noch so einen Aufwand betreiben?
Am Ende kommt eh nichts dabei heraus.
Man scheckt im vornherein schon das eventuelle Ende oder die Enttäuschung ab, obwohl man noch garnicht weiß was kommt.

Mag sein, dass "alte" Erfahrungen uns prägen, die nicht so toll waren und man von Anfang an die Flinte ins Korn wirft, statt frohgemut einen Neustart mit allen Risiken zu wagen und sich des Lebens zu freuen.

Hm, kann ich nicht, ich bin zu skeptisch. Eine Kollegin von mit hat sich mit 53 noch in einen Mann aus Hamburg verliebt, hat hier im Südwesten ihr Haus verkauft und ist dorthin gezogen, sie war wie ein Mädel mit 23. Hut ab, meins wär das nicht, nur mal als Beispiel.
 
G

Gast

  • #24
Das verstehe ich nicht. Vermutlich gefällst Du Dir selbst nicht mehr. Dann ist es kein Wunder, dass Du erfolglos auf der Suche bist. Dann gefällt Dir auch niemand mehr. Arbeite an Dir! Dann gehen die
Menschen auf Dich zu. Machen Dir Komplimente! Finden Dich gut! Hört sich ehrlich gesagt frustriert an.
Kopf hoch.
Du musst an Dir arbeiten! Sonst änderst Du nichts!
 
G

Gast

  • #25
Ich denke, dass mit zunehmendem Alter eher der Verstand als die Hormone bei der Partnerwahl gefragt sind...
Wenn das mit 20 oder 25 Jahren auch schon der Fall gewesen wäre.... dann wären wir wohl schon längst eine ausgestorbene Spezies.
Der Erfahrungsschatz vergrößert sich, man ist nicht mehr bereit, so viele Kompromisse zu machen, man weiss genau, was einem gefällt und was nicht.... da kommt einiges zusammen. Ich bin w (Mitte 30) und mache in einer Beziehung keine Kompromisse mehr - bei einer kurzen Liaison bin ich da großzügiger. Bevor ich mir einen Mann ins Haus hole, bei dem Stress und Probleme vorprogrammiert sind, bleibe ich lieber allein.