• #61
Was hast Du erwartet? Du wirfst völlig undifferenziert irgendwelche Zahlen hier rein, lässt Dich gleich über "ekelhaften Paysex" aus und gibst mit beidem zu erkennen, dass keine sachliche Diskussion zu erwarten ist.
Dann wird das ganze garniert mit Aussagen von Mathematikprofessoren, die für Dich Prozentrechnung betreiben.

Dazu kommt, dass hier wahrscheinlich nicht gerade die Männer mitschreiben, die trotz Beziehung ins Bordell gehen. Oder die es zugeben würden.

Ich denke, Du bist hier im Forum mit Deiner Frage einfach falsch. Es gibt sicher Foren für Freier, frag doch da mal nach.

Ich kann nachvollziehen, dass Dich das Thema persönlich beschäftigt. Da hilft aber nur: den richtigen Mann raussuchen. Du musst Dir einfach nach dem Rat von @Leni12 (#33) einen geizigen Akademiker als Partner suchen und den mit genügend Sex "versorgen", dann kann nicht viel passieren. Vermutlich auch rein statistisch...

Mit Zahlen (egal ob nachvollziehbar oder wild durcheinander gewürfelt) und den Antworten hier wird @Ashiof ihre Ängste nie kompensieren können.

Sie sollte Dinge machen die ihr Selbstbewusstsein stärken. Therapie?
 
  • #62
Junge Menschen „toben“ sich heute fast alle aus und das bedeutet nicht, dass sie dadurch zur Untreue in Beziehungen neigen würden. Das sind schlicht unterschiedliche Lebensabschnitte.
Ja ich weiß´, das ist immer noch die Mainstream-Meinung.
Die scheinbar "verlotterte" Jungend.
Alles scheint dort möglich, scheinbar wird alles gemacht, alles ausgenutzt.
.
Aber ich bin ganz anderer Meinung.

Schon meine Genaration, (also ziemlich lange nachdem die 68-er Welle -mit den vielen Menschen-, aus Schulen und Unis verschwunden war , ist deutlich konservativer geworden und vieles, was in den 70 bis Anfang 80 ging, lief Ende 80 er schon nicht mehr.

Dasnn wurde bis gut 2000 nochmal etwas freizügiger aber spätestens seit 2010 gibt es (nicht nur hier) einen massiven "roll-back" in fast allen westlichen Gesellschaften .

Weniger harte Drogen, weniger Rauchen, mittlerweile auch weniger Alkohol. Auch der Modetrennd ist zwar war noch figurbetont, aber nicht mehr besonders freizügig.

Klar gibt es immer noch mal Eskalationen, die man gelegentlich bei der jungen Generation mal mitbekommt (die Gesetze wurde ja diesbezüglich noch nicht verschäft)
aber das Ganze ist alles in allem harmloser, lustloser, und vor allem auch ernster (Man denke an "Friday for Future" ..etc) geworden.

Die heute junge Genration ist eigentlich m.E. tatsächlich ziemlich prüde und zurückhaltend geworden. Wenn sie mal aufmucken, dann nicht in diesen Bereichen.

Das was Du meinst, ist vielleicht eine wahrgenommene mediale Darstellung, aber ich sehe in meiner sehr großen Familie, auch bei meinem Patenkind, die Realitäten sind in der Regel ganz anders.
Ich glaube auch dass der erste Sex sind mittlerweile wieder deutlich später erfolgt. Und dieser Trend hält an .

Das "Ausloben" hat kaum noch Konjunktur, selbst mit die Mitte 20-jähre generieren sich jetzt strärker mit festen, kaum wechselnden, Beziehungen.
Die Partnerwahl in diesen Jahren erfolgt oft mit online Unterstützung, hat damit aber auch viel Leichtigkeit verloren.
Sieht man auch hier im Forum.

Dazu kommt, immer weniger Mädchen nehmen die Pille (was ansich ja auch sehr gut ist). Durch die dadurch erfolgende Reduktion auf nur noch eine mögliche Verhütungsvariante wird die Hemmschelle für Sex deutlich höhergesetzt, online Angebote bieten teilweise einfachere Alterativen.

Also, ihr könnt mich jetzet auch "Opa" nennen und meinetwegen auch völlig zerreissen,
aber ich habe das Gefühl mit der heute jungen Generator 15-30 ist echt nicht mehr viel los.
Ich meine, nein, ich weiß, ich möchte weder nochmal 17, noch 20 noch 30 sein.
Eigentlich traurig. Ich hätte es ihnen doch gegönnt .....
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #63
Ich meine, nein, ich weiß, ich möchte weder nochmal 17, noch 20 noch 30 sein.
Eigentlich traurig. Ich hätte es ihnen doch gegönnt ....
Leider hast du völlig recht ..... Lebensfreude scheint in weiten Teilen ein No Go geworden zu sein. Ich bin auch froh, heute kein Jugendlicher mehr sein zu müssen.
Allerdings wird da auch vieles medial hochgepusht. Wer ist wirklich überzeugt von dieser Freitags- Schulschwänzer - Bewegung ? Wer verhält sich passend zu den Forderungen der Wortführer?? "Politisch korrekt" ist sowieso nur die eigene Meinung - Fakten spielen nicht mit. Und kein einziger Grünling verzichtet auf sein Auto oder Einfamilienhaus .....
Wie immer - die Lautsprecher werden wahrgenommen. Ich denke, die Jugend von heute ist gar nicht so deppert wie ihr Ruf. Und weiterhin werden so einige Buben den ersten Sex im Bordell haben. Wirklichkeit und Wunschdenken diverser Gruppierungen sind meist verschiedene Dinge.
 
  • #64
Die junge Genration ist eigentlich m.E. tatsächlich ziemlich prüde und zurückhaltend geworden.
Interessant. Aber bist du sicher, dass das auf alle zutrifft? Wenn ich in Berlin U-Bahn fahre, sehe ich viele tlw. noch sehr junge Schülerinnen, die betont sexy angezogen und geschminkt sind und nicht gerade prüde aussehen (der äußere Anschein kann sicherlich täuschen). Ich beobachte gewisse Trends, z.B. enge, schwarze Leggings, zu kurzes weißes Top, Jeansjacke und weiße Turnschuhe.

Ich habe mal irgendwo gelesen, dass das präsentierte Frauenbild auf Instagram dem der 50er Jahre ähnelt mit zwei Hauptthemen: Kochen/Ernährung und hübsches, sexy Aussehen/Schminke/Mode. Das klingt einerseits sehr konservativ, aber gleichzeitig scheint mir ein Teil der Jugend sehr sexualisiert. Meinst du, dass das nur die mediale Darstellung ist?

In meinem Bekanntenkreis ist es gemischt. Ich kann dir schon auch zustimmen: Meine Schul- und Uni-Freund*innen und jungen Kolleg*innen (fast alle außer mir aus dem gehobenen Bildungsbürgertum, falls das eine Rolle spielt) und ich entsprechen weitestgehend bzgl. Erscheinung und Verhalten wahrscheinlich dem, was du als "konservativ" bezeichnest, also zwar schön, aber nicht freizügig gekleidet, kein wildes sexuelles Austoben, sondern eher längere Beziehungen, wir rauchen und trinken nicht und nehmen keine harten Drogen, studieren ernsthaft, interessieren uns für Umweltschutz und Bio-Essen ... Tatsächlich habe ich auch noch nie in meinem Leben die Pille genommen und es auch definitiv nicht vor.
Ob das nun gut oder schlecht ist -- hmm ... Uns geht's gut damit. Ach so, aber als prüde würde ich uns trotzdem nicht bezeichnen. Wir sind durchaus sexuell offen, experimentierfreudig und haben Spaß, reden über Sex, sind tolerant gegenüber anderen sexuellen Orientierungen ...

Aber nicht alle sind gleich. Meine beste Feundin z.B hat sich sexuell sehr "ausgetobt", hat danach dann eine krasse Kehrtwende gemacht und ist für drei Jahre in ein Yoga-Ashram auf die Bahamas gezogen, wo sie gegen Kost und Logis unentgeltlich gearbeitet und meditiert sowie vegan, ohne Alkohol und im Zölibat gelebt hat. Jetzt ist sie wieder zurück und in einer festen Beziehung. Eine andere gute Freundin hat laufend wechselnde Partner und erlebt ein Abenteuer nach dem anderen. Sexualität ist für sie ein Geschenk, das sie mit möglichst vielen teilen möchte. Einmal hat sie sich im Sommer plötzlich mitten auf der Hauptstraße neben mir das Shirt ausgezogen, weil es heiß sei, und ist nur in schwarzem BH weitergelaufen, ich war etwas perplex, aber so ist sie. Die "dunkle" Seite: Sie hat schon mehrmals einen HIV-Test gemacht, weil sie ungeschützten Verkehr hatte und sich Sorgen gemacht hat. Ach ja, und sie wurde auch schon mal vergewaltigt, während sie betrunken war.

Ich denke, man kann das nicht so ganz pauschalisieren, es gibt ganz verschiedene Menschen.
w26
 
  • #65
Ich habe hier gar nicht mehr alles durchgelesen aber manche machen hier eine Verallgemeinerung nach der anderen (z.B. prüde Jugend).

Ich habe sicher eine gewisse Unsicherheit und Angst davor verletzt zu werden. Aber es ist schon ein bisschen krass, mir deshalb eine Therapie zu empfehlen. Würdet ihr mich in echt sehen, kämt ihr niemals auf diese Idee.. ich sage jetzt nichts mehr.
 
  • #66
die betont sexy angezogen und geschminkt sind und nicht gerade prüde aussehen (der äußere Anschein kann sicherlich täuschen). Ich beobachte gewisse Trends, z.B. enge, schwarze Leggings, zu kurzes weißes Top, Jeansjacke und weiße Turnschuhe.

Ersten: das sind oft Mädchen und so naiv sie sich geben, sie sind doch vorsichtiger geworden.

Zweitens
Zu den Lgegings: Ja figurbeton, aber ansonsten hoch geschossen auch die bauchfreien Oberteile der 2000 er gibt es nur noch in Ausnahme fälle, schon gar nicht bei Frauen .

Weiße Turnshuhe. Jenasjacke was willst Du mir sagen .....
Sexy ist anders, sowas gab es schon auch mal ....besser

Ob das nun gut oder schlecht ist -- hmm ... Uns geht's gut damit. Ach so, aber als prüde würde ich uns trotzdem nicht bezeichnen.

Jaja das will natürlich keiner gerne hören.
ist aber so. "Konservativ" und "prüde 2 liegen nicht sehr weit entfernt, selbst wenn das teilweise bei mir auch zutreffen sollte.


ber es ist schon ein bisschen krass, mir deshalb eine Therapie zu empfehlen. Würdet ihr mich in echt sehen, kämt ihr niemals auf diese Idee.. ich sage jetzt nichts mehr.

Locker bleiben .... wahrscheinlich Neid.

Ich finde Dien Fragen zwar auch ungewöhnlich, aber warum solltest Du das Wissen hier nicht für Dich nutzen ?
Und hier kann mann ernorm viel lernen.
Habe ich auch.
 
  • #67
Einmal hat sie sich im Sommer plötzlich mitten auf der Hauptstraße neben mir das Shirt ausgezogen, weil es heiß sei, und ist nur in schwarzem BH weitergelaufen, ich war etwas perplex, aber so ist sie. Die "dunkle" Seite: Sie hat schon mehrmals einen HIV-Test gemacht, weil sie ungeschützten Verkehr hatte und sich Sorgen gemacht hat. Ach ja, und sie wurde auch schon mal vergewaltigt, während sie betrunken war.
Das Ganze ist so wie Du es geschrieben hast , extrem symptomtisch für diese Generation. Eigentlich hätte ich es nicht besser formulieren können.

Du wirst es nicht mehr wissen, aber es gab auch Zeiten in den die Sache mit dem BH weder besonders auffällig war , noch der Frau besonderen Mut abverlangen musste und das nicht nur in den 70- ern. Allein dass Dir das so stark aufgefallen un din Erinnerung geblieben ist, zeigt schon das ganze Ausmaß.
Dieses ganze Klima des "Aufbruches" in den ausgehenden 90ern, das fehlt einfach


Ob das nun gut oder schlecht ist -- hmm ... Uns geht's gut damit.
Ja, gönne ich Dir, aber ich kenne auch andere Zeiten und beneide Euch nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #68
Ich habe hier gar nicht mehr alles durchgelesen aber manche machen hier eine Verallgemeinerung nach der anderen (z.B. prüde Jugend).

Ich habe sicher eine gewisse Unsicherheit und Angst davor verletzt zu werden. Aber es ist schon ein bisschen krass, mir deshalb eine Therapie zu empfehlen. Würdet ihr mich in echt sehen, kämt ihr niemals auf diese Idee.. ich sage jetzt nichts mehr.
Es mag sein aber ich würde sagen, dass du Ängste hast, die schon nicht altersgemäß sind. Vielleicht durchlebst du eine verspätete Pubertät? Du hast Ängste in Bezug auf Sexualität und du möchtest die männliche Sexualität berechnen, vorausschauen und kontrollieren. An deiner Stelle würde ich es lassen. Lass es einfach mit den Rechnereien. Das hemmt dich und hätte einen negativen Einfluss auf deine Partnerwahl. Und eine Therapie ist nichts schlimmes. Ich denke auch, dass ein Gespräch mit einem Therapeuten dir helfen könnte.
 
  • #69
Ich habe sicher eine gewisse Unsicherheit und Angst davor verletzt zu werden. Aber es ist schon ein bisschen krass, mir deshalb eine Therapie zu empfehlen. Würdet ihr mich in echt sehen, kämt ihr niemals auf diese Idee.. ich sage jetzt nichts mehr.
Nein, bitte lass dich von diesen Kommentaren nicht abschrecken, die darfst du nicht so persönlich nehmen! Hier im Forum wird tatsächlich jedem zweiten eine Therapie empfohlen, und eigentlich hagelt es bei jedem Thread heftige, teilweise auch beleidigende Kritik, und natürlich auch Verallgemeinerungen. Man muss da ein bisschen drüber stehen, kann sich alles durchlesen, zur Kenntnis nehmen und kurz drüber nachdenken, muss aber auch für sich filtern, was überhaupt zutrifft und einem weiterhilft. Logischerweise ist vieles auch Spekulation -- niemand kennt dich ja wirklich. Wenn man hier eine Weile mitliest, gewöhnt man sich an den Umgangston. Wirklich böse ist hier nichts gemeint, nur manchmal etwas hart formuliert.

Ich möchte gerne sagen: "Trau dich bitte ruhig, weiterhin Fragen zu stellen und zu schreiben!" Allerdings eröffnen aus genau dem Grund viele alteingesessene Forist*innen bewusst keine eigenen Threads mehr, sondern kommentieren nur noch fremde.
Nun ja ...
 
  • #70
Weniger harte Drogen, weniger Rauchen, mittlerweile auch weniger Alkohol.
Nun die Jugendlichen hatten Gelegenheit die Wirkung von Alk, Drogen usw. bei älteren zu beobachten und finden zwecks Abgrenzung es cool sich anders als die älteren zu verhalten.
Klar gibt es immer noch mal Eskalationen, die man gelegentlich bei der jungen Generation mal mitbekommt (die Gesetze wurde ja diesbezüglich noch nicht verschäft)
aber das Ganze ist alles in allem harmloser, lustloser, und vor allem auch ernster (Man denke an "Friday for Future" ..etc) geworden
Auch wenn ich bestimmte politische Ziele nicht teile finde ich politisches Engagement spannender und konstruktiver als Laternen austreten.

Aber es gibt sie auch weiterhin. Sinnlose Randale und Gewalt gegen Sachen und Menschen durch männliche Jugendliche. Also wer das sucht findet es auch.

Oder selbstgedrehte Missbrauchsvideos im Netz.
selbst mit die Mitte 20-jähre generieren sich jetzt strärker mit festen, kaum wechselnden, Beziehungen.
Auch hier haben Jugendliche oft den Frust ihrer Eltern beobachtet und gehen deswegen eigene Wege.
Dazu kommt, immer weniger Mädchen nehmen die Pille (was ansich ja auch sehr gut ist). .....
Wie du selbst andeutest gibt es gesundheitliche Gründe gegen die Pille. Außerdem schützt die Pille nicht gegen Infektionen.

Leider hast du völlig recht ..... Lebensfreude scheint in weiten Teilen ein No Go geworden zu sein.
Lebensfreude misst sich nicht bei jedem an der Anzahl der Sexpartner oder an der Häufigkeit des Berauschtseins.
Wer ist wirklich überzeugt von dieser Freitags- Schulschwänzern
Darum geht es nicht. Es geht um das Gefühl etwas sinnvolles zu tun und der richtigen Gruppe anzugehören.
Und weiterhin werden so einige Buben den ersten Sex im Bordell haben.
Nun was ich von Bezahlsex halte habe ich schon regelmäßig geschrieben. Welches Frauenbild dem Buben im Puff vermittelt wird ist eine wichtige Frage. Und was lernt der Bube dadurch für Sex und über Frauen ausserhalb des Puffs.

Und wie sieht es mit den Mädels aus? Jenen die nicht im Puff missbraucht werden und jene die im Puff traumatisiert werden.

Ich bin sehr zufrieden über meine Tochter, dass sie nicht regelmäßig Sexpartner wechselt, volltrunken oder sonst wie berauscht ist, keine Schulden hat.

Stattdessen freue ich mich über unser Verhältnis miteinander, Ihre feste gute Partnerschaft, dass sie ihre Ausbildung als Jahrgangsbeste abgeschlossen hat, sich traut alleine Fernreisen zu machen, jetzt nach zwei Arbeitsjahren die Auswahl hatte an verschiedenen Universitäten Medizin zu studieren.
 
  • #71
Allerdings wird da auch vieles medial hochgepusht. Wer ist wirklich überzeugt von dieser Freitags- Schulschwänzer - Bewegung ? Wer verhält sich passend zu den Forderungen der Wortführer?? "Politisch korrekt" ist sowieso nur die eigene Meinung - Fakten spielen nicht mit. Und kein einziger Grünling verzichtet auf sein Auto oder Einfamilienhaus .....
Ja klar sind diese Menschen da gerne ambivalent, aber Du würdest überrascht sein, was sogar in Kita's schon dazu läuft und in der Schule erst recht...Du unterschätzt das.
Und:
Es gibt sie schon:Die Eltern welche ohne dazu genötigt zu werden Kinder nur mit Fahrrad von der Kita abholen, auch im Winter.Aber klar ist das längst (noch?) nicht die Mehrzahl (zu der ich auch gehöre)

Dieses Thema verschwindet nicht mehr
und ehrlicherweise reicht ja auch gerade ein Blick auf das Thermometer, dass sich nicht nur das gesellschaftliche Klima verändert hat.
Es wird nicht nur hochgepusht, sondern auch heruntergespielt.
Die Wahrheit ist, dass die heutigen jungen Leute ein schwierigeres Leben als ich vor sich haben und das ist mich mich als Elternteil auch nicht leicht zu akzeptieren.

Das gilt auch für die Themen, welche dieses Forum auch in dieser Frage behandelt.

Die Frage nach dem Sinn von bezahltem Sex wird immer unwichtiger werden.

Diese uralte Erscheinung welche sich indirekt aus dem unterscheidlichen Rollenverhalten von Männern und Frauen ergibt, wird in gewissem Umfang bleiben, aber die Zukunft kaum beeinflussen.Ein konstanter Faktor der sich nicht ändert.

Interessanterweise hat die FS in diesem Thread kaum sinnvolle Antworten auf ihre Ausgangsfrage erhalten, auch von mir nicht. Dabei sind sie doch eigentlich trivial.
 
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  • #72
Ja ich weiß´, das ist immer noch die Mainstream-Meinung.
Nein, sondern die Erfahrungen, die ich in einer Großstadt wie Berlin gemacht habe. Es wird sich sicherlich anders verhalten in Kleinstädten oder ländlichen Regionen. Einfach weil das „Angebot“ fehlt. Zumindest habe ich in Dörfern und Co. eher die Tendenz beobachtet, früh zu heiraten und Kinder zu bekommen. Das wird man in Berlin eher seltener vorfinden ( schwankt dann auch wieder von Stadtteil zu Stadtteil).

Tinder ist allgegenwärtig und wird vor allem von den 20ern dazu genutzt, neue Menschen kennenzulernen. Oftmals für unverbindlichen Sex, oder zumindest für spontane Dates. Langfristige Beziehungen ergeben sich daraus wohl seltener. Zumindest kenne ich nur ganz wenige Menschen, wo dem so war. Und das deckt sich auch mit den Erfahrungen anderer.

Drogen sind auch völlig normal und werden im Nachtleben oder im Alltag öffentlich konsumiert.

Werden diese Menschen ihren Lifestyle auch nach Abschluss ihres Studiums/Ausbildung weiterführen ? Wohl eher nicht ....
 
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  • #73
Das wird man in Berlin eher seltener vorfinden ( schwankt dann auch wieder von Stadtteil zu Stadtteil).

Tinder ist allgegenwärtig und wird vor allem von den 20ern dazu genutzt, neue Menschen kennenzulernen. Oftmals für unverbindlichen Sex, oder zumindest für spontane Dates. Langfristige Beziehungen ergeben sich daraus wohl seltener. Zumindest kenne ich nur ganz wenige Menschen, wo dem so war. Und das deckt sich auch mit den Erfahrungen anderer.

Drogen sind auch völlig normal und werden im Nachtleben oder im Alltag öffentlich konsumiert.

Werden diese Menschen ihren Lifestyle auch nach Abschluss ihres Studiums/Ausbildung weiterführen ? Wohl eher nicht ....
Ach Anna, nun werde doch nicht gleich so schematisch.

Ich lebe auch im Bereich einer Großstadt und bin sehr oft in Berlin also erzähl mir nicht wie es da zugeht.
Ich kann von mir behaupten Berlin auch etwas zu kennen, als es auf die Jahrtausendwende zuging kannte damals auch einige auch noch Clubs in Friedrichshaim und Prenzlauerberg

Ich ich gehe dabei nicht von mir persönlich aus.
Ich steckte damals noch in Findungsphasen, hatte aber da dann doch immer mal wieder ein Freundin.

Vieles war so neu für die Gesellschaft insgesamt, z.B. Internet .

Das einzige Problem was damals eine relevante Rolle spielte war HIV, was bei den viel schneller geschlossenen Beziehungen aber gut vermieden werden konnte.

Handys und SMS gab es schon, die alten Strukturen parallel aber auch, Heute alles Geschichte.

Dazu die Frauen bauchfrei, tief sitzende (auch figurbetonte) hüfthosen der Trend zu den Tangas... später nochmal Minirock und Hotpants, Stiefel, overknees, ...etc.

Für uns Männer entwderrichtig lange Haare oder kurze nicht militärisch. Dazu auch karierte Hosen und grelle Pulli.
Im Business Hemden mit manchmal lustigen Krawatten.
Un die Anzüge kniffen nicht so wie heute (OK das kann es auch andere Gründe geben....).

Nee Anna , damals ging mehr , viel mehr.....auch und in der Zeit sowieso, in Berlin.

Drogen gab es damals eindeutig mehr.
RotGrün gab dann ja auch tatsächlich "das Hanf frei"

Dazu einfach bessere Stimmung.

Alte Strukturen waren noch da aber neue bauten sich auch schon auf.... Bei der Musik genauo, es gab sie schon digital, aber auch noch analog und auch die alten Bands z.B. INXS, Pink Floyd, Aerosmith, ACDC gaben noch riesige Konzerte,
(heute streben die Mitglieder oder können nicht singen und spielen....) Dazu viele lustige Varianten von Musik (Bobby McFerri)n MTV und waren noch ziemlich neu.
Alles Vielfältig viel Probieren.

Ja Du wirst mir sicherlich auch vieles heute Schönes aufzählen, aber die Zeit ist hier nicht mehr so positiv, nicht so hoffnungsvoll...die Jugend so im Hintergrund.
 
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  • #74
Es geht um das Gefühl etwas sinnvolles zu tun und der richtigen Gruppe anzugehören.
Ein gewisser Gruppenzwang mag ja dabei sein. Wenn du dir allerdings die Müllberge danach anschaust, dann siehst du deutlich ...... Überzeugungstäter sind da nur wenige.
Und ja, viele Jugendliche geben zu ... besser bei dem Quatsch am Rand stehen als in der Schule hocken.

Und was der Bub im Puff lernt ? Sex zu haben, nicht als männliche Jungfrau zur ersten Freundin zu kommen und wenigstens nicht nur theoretisch zu wissen, wo alles ist.
 
  • #76
Ja, gönne ich Dir, aber ich kenne auch andere Zeiten und beneide Euch nicht.

Lass doch die heutige Jugend ihren Weg gehen.
Sie machen es schon richtig, wenn wir Alten den Kopf über sie schütteln.

Ich erlebe Vielfalt, schön finde ich, dass die meisten ganz selbstverständlich ihren Weg gehen.
Da wird nicht über Rollen nachgedacht, es wird gelebt.

Ich habe nun 6 junge Menschen um mich, jede*r anders, und alle wissen, was sie wollen, auch wenn sie Ziele völlig unterschiedlich sind.
Faszinierend.

W, 51
 
  • #77
Ich lebe auch im Bereich einer Großstadt und bin sehr oft in Berlin also erzähl mir nicht wie es da zugeht.
Ich glaube nicht, dass ich mir die Stadt, in der ich seit über 34 Jahren lebe und dessen Wandel ich selbst miterlebt habe, von einem Touristen erklären lassen muss, der dazu, noch nicht einmal meiner Generation angehört ;)

Bisschen vermessen, oder?
Nee Anna , damals ging mehr , viel mehr.....auch und in der Zeit sowieso, in Berlin.
Für dich ging früher mehr, das sicherlich ....aber es ist wohl selbsterklärend, dass man mit über 50 kein Bestandteil mehr der heutigen Subkultur ist.
 
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  • #78
Ja Du wirst mir sicherlich auch vieles heute Schönes aufzählen, aber die Zeit ist hier nicht mehr so positiv, nicht so hoffnungsvoll...die Jugend so im Hintergrund.

Kirovets, Du bist nicht Teil der Jugend - auch unsere Eltern wussten nicht, was ging.

Was ich mit bekomme, ist, dass auch die heutige Jugend ihren Spaß hat, sich ihr Leben gestaltet.

Und weil sie grundsätzlich ganz andere Freiheiten haben, viel, viel individueller und vielfältiger sind als wir es waren - bei uns gab es viel mehr Gruppenzwang - fällt es nicht so auf.
Gestehe der Jugend zu, dass sie ihre passende Form leben.

Unsere Eltern schütteln teilweise auch heute über uns den Kopf und heulen vergangenen Zeiten nach.

Heute ist immer anders, besser /schlechter ist eine Sache der Perspektive.

Der Jugend aber erklären zu wollen, dass es bei ihnen Sch*** ist, ist anmaßend. Abgesehen von Covid-19, was genau diese Altersgruppe wirklich negativ betrifft.

Und in Deinem Verklärungsmodus - es gab damals viel, was mir gewaltig auf den Keks ging.

W, 51
 
  • #79
Kirovets, Du bist nicht Teil der Jugend - auch unsere Eltern wussten nicht, was ging.

Was ich mit bekomme, ist, dass auch die heutige Jugend ihren Spaß hat, sich ihr Leben gestaltet.
Ach, natürlich wussten sie das.Was glaubst Du denn ?
Also meine Eltern waren weder doof, noch verklemmt.

ihr bezieht das immer nur auf eine spezielle Aussage zur Jungend. Darauf wollte ich nicht hinaus.
In meiner Beitrag spielt die Zeit die entscheidene Rolle.

Wenn sie Spaß haben ist ja gut.
Wie schon gesagt: Ich gönne das.

So alt bin ich übrigens nicht.
Dauert noch ein paar Jahre bis "mid-term".
 
  • #80
Ach, natürlich wussten sie das.Was glaubst Du denn ?
Also meine Eltern waren weder doof, noch verklemmt

Meine waren verklemmt, und ich wusste, wo und wann ich schwieg.
Sie haben von mir nur mitbekommen, was ich wollte. Ganz sicher, sonst hätte es noch mehr Ärger gegeben...

Aber auch wenn ich offen bin, ich maße mir nicht an, zu WISSEN, was das Jungvolk so macht. Es ist ihr Leben, sie probieren sich aus, sie erzählen mal, gut so.

So alt bin ich übrigens nicht.
Dauert noch ein paar Jahre bis "mid-term".

Für U30 bist Du auch schon alt, sorry. Gesettled, etc.

Es ging nicht um die eine Aussage bei Dir, sondern das - damals war alles besser, die Jugend besser...
Gut, wenn Du Deine Zeit genossen hast - wobei ich mich erinnere, dass Du da eher der Zuschauer warst?

Und heute sind wir - Du und ich - definitiv nur Zuschauer, von weit draußen.

W, 51
 
  • #81
Für dich ging früher mehr, das sicherlich ....aber es ist wohl selbsterklärend, dass man mit über 50 kein Bestandteil mehr der heutigen Subkultur ist
Boh Anna der Spruch ist so genial. Selten so gelacht. Mit Mitte 50 darf ich das ja schreiben.
Echt @Kirovets , was hast Du denn mit Deinem post bezweckt? Okay, in nostalgische Verzückung gerät hier immer mal der ein oder andere, aber dies dann mit der Aussage zu garnieren, dass heute alles viel schlechter sei, ist tatsächlich etwas vermessen. Wie war das nochmal mit dem Himmel zu Kaiser's Zeiten?
Und Bands, deren Mitglieder nicht singen und nicht spielen konnten, gab es damals auch schon, vermutlich bereits zu Zeiten von Kaiser Wilhelm.
Ich wette mit Dir, ich habe Dir was voraus. Vor 2 Jahren wagten meine Schwester ( nur unwesentlich jünger als ich) und ich uns ins Berghain. Kennst Du sicherlich als Experte der Subkultur und Anna sowieso.
Nach dreistündigem Schlange stehen, näherten wir uns dem berühmt berüchtigten Türsteher ( erinnerte mich an die 80iger und den Kölner Wartesaal) mit schmerzendem Rücken und tauben Füßen, Kreuz durchgedrückt, klarer Blick in die Augen und...hui wir hatten es geschafft. Okay, meine Schwester ist zugegebenermaßen bis heute noch eine Schönheit (muss ich als Schwester neidlos zugeben- soweit man bei sowas als Schwester nur neidlos sein kann), was die Angelegenheit vermutlich vereinfachte. Nachdem wir uns an die bizarre Atmosphäre im Berghain gewöhnt hatten- ich hatte sowas aber wirklich nur annähernd mal in New York Ende der 90iger erlebt - tanzten wir ab. Bis morgens um 7. Um 8 kamen wir bei meiner Schwester wieder an. Mein 24 ig jähriger Neffe schaute uns nur ungläubig an " ne, nicht wirklich oder?". Ob er überhaupt schon mal dort war, weiß ich bis heute nicht. Ich tippe mal eher auf nein, ob er keine Lust auf die Schlange hat oder auf den Türsteher oder auf " den Tourischuppen" oder bereits ein traumatisches Erlebnis mit dem Türsteher hinter sich hatte? Who knows. Aber dieser ehrfurchtsvolle Blick - genial. Klar kann man sagen, was muss die olle Schrabnelle noch mit ü50 ins Berghain. Aber ganz ehrlich @Kirovets , es war die tollste Nacht, die ich jemals in einem Schuppen dieser Art hatte - mit ca. 30 Jahren mehr auf dem Buckel als das dortige Durchschnittsalter. Manchmal soll/kann man sich halt doch mal aus der Komfortzone bewegen.
Ach ja, wie war Frage? Ne, liebe FS, Du erwartest nicht wirklich, dass die Herren hier, die teilweise bereits seit Jahren dabei sind, sich outen und aus dem Nähkästchen plaudern, was ihre Erfahrung mit dem horizontalen Gewerbe betrifft- falls überhaupt vorhanden?
W,55
 
  • #82
Ne, liebe FS, Du erwartest nicht wirklich, dass die Herren hier, die teilweise bereits seit Jahren dabei sind, sich outen und aus dem Nähkästchen plaudern, was ihre Erfahrung mit dem horizontalen Gewerbe betrifft- falls überhaupt vorhanden?
Du hast den Thread nicht gelesen.
Diejenigen, Erfahrung "damit" (nee, nicht Bordell) haben, hatten die Erfahrung hier auch geschrieben und damit auch die Frage der FS beantwortet. In meinem Falle war das aber eben nicht innerhalb einer Beziehung.

Trotzdem sind alle Gründe welche da eine Rolle spielen können, genannt worden. Aber eigentlich liegt es doch auch auf der Hand.
 
  • #83
Mache ich einen Überlegungsfehler?

Frage 2: ... Was ist mit Abwechslung genau gemeint? Andere Praktiken, Stellungen? Oder immer ein neuer Körper?
...
Können die Männer, die trotz Beziehung ins Bordell gehen, bitte beschreiben, warum genau sie dies tun. ...
Hallo FS, ich bin niemals fremdgegangen, ich bin ja ein sog. Langzeitsingle, aber ich habe für Sex viel Geld ausgegeben und versuche mal, deine Fragen zu beantworten.
Bei mir persönlich war der Auslöser die Trennung von meiner Freundin. Sie hat mich verlassen, weil ich mit ihr im Bett zu aufgeregt war und keine Erektion bekommen konnte. Das hört sich für Dich als Frau nach einer Katastrophe an. Für mich fing die Katastrophe noch früher an: Meine Ex-Freundin hatte mich monatelang warten lassen, bis sie für den Sex bereit war, und ich habe treu gewartet und war die ganzen Monate mit Erektionen herumgelaufen, bis ich schlapp wurde... Aber spielt es für die Frau eine Rolle? Keine Erektion, keine Liebe, weg mit dem Mann. Spielt es eine Rolle, dass ich treu gewartet hatte...?
Na ja, es ist schon lange her. Die Trennung war für mich pure Depression. Monatelang. Ich habe mich irgendwie nach und nach erholt und bin dann... ins Puff gegangen. Ich sage mir immer, zu Frauen gegangen, die sexuelle Dienste für Geld anbieten, bei denen man also nicht warten muss. Das ist für Dich das Stichwort "nicht warten muss". Treu sein bedeutet (leider) keinen Sex haben. Keinen Sex haben ist für den Mann schlecht, weil der Mann entwickelt sehr leicht eine sexuelle Störung. Umgekehrt gilt: Regelmäßig Sex haben ist für den Mann gesund. Das gilt für alle Männer. Sex haben mit der Ehefrau, die Ehefrau hat z.B. Kopfschmerzen, dann mit der Geliebten, Geliebte nicht da, dann mit einer Prostituierten und die Prostituierte macht das, was die Ehefrau und Geliebte nicht machen. Also, die Prostituierte macht es mit dem Mund, die Geliebte macht es normal und ohne Kondom, und die Ehefrau...? Nun, ich weiß es nicht, ich war nie verheiratet, weil keine Kandidatin kennengelernt, ich habe da ein Problem, und seit der Trennung kann ich nicht mehr einfach so vertrauen, und als Langzeitsingle habe ich sehr wenige Chancen, wenn überhaupt. Als Langzeitsingle entwickelt man ja diese naive Vorstellung von Treue, ehrlicher Liebe, von einer Beziehung, die auf Vertrauen basiert. Total naiv. Für Dich wahrscheinlich ein Widerspruch, weil ich ja im Puff war...
 
  • #84
Das hört sich für Dich als Frau nach einer Katastrophe an. Für mich fing die Katastrophe noch früher an: Meine Ex-Freundin hatte mich monatelang warten lassen, bis sie für den Sex bereit war, und ich habe treu gewartet und war die ganzen Monate mit Erektionen herumgelaufen, bis ich schlapp wurde... Aber spielt es für die Frau eine Rolle? Keine Erektion, keine Liebe, weg mit dem Mann. Spielt es eine Rolle, dass ich treu gewartet hatte...?
DAS mal zum Thema "Wann habe ich beim Kennenlernen zum ersten Mal Sex" , liebe @realwoman
Wieviel Ärger kann man sich ersparen, wenn man frühzeituig hier auf Übereinstimmung achtet.

Ja ich weiß schon, für manche Frauen ist das schwer nachvollziehbar.
Sie verstehen einfach nicht, warum es schon körperlich nicht ganz einfach ist, als Mann vollständig von Sex enthaltsam sein.

Ich glaube, auch die kath.-Kirche ist hier einem grundsätzlichem Irrtum aufgessen ist, weswegen das Zölibat unglaubwürdig ist.
 
  • #85
Hallo FS, ich bin niemals fremdgegangen, ich bin ja ein sog. Langzeitsingle, aber ich habe für Sex viel Geld ausgegeben und versuche mal, deine Fragen zu beantworten.
Bei mir persönlich war der Auslöser die Trennung von meiner Freundin. Sie hat mich verlassen, weil ich mit ihr im Bett zu aufgeregt war und keine Erektion bekommen konnte. Das hört sich für Dich als Frau nach einer Katastrophe an. Für mich fing die Katastrophe noch früher an: Meine Ex-Freundin hatte mich monatelang warten lassen, bis sie für den Sex bereit war, und ich habe treu gewartet und war die ganzen Monate mit Erektionen herumgelaufen, bis ich schlapp wurde... Aber spielt es für die Frau eine Rolle? Keine Erektion, keine Liebe, weg mit dem Mann. Spielt es eine Rolle, dass ich treu gewartet hatte...?
Na ja, es ist schon lange her. Die Trennung war für mich pure Depression. Monatelang. Ich habe mich irgendwie nach und nach erholt und bin dann... ins Puff gegangen.

Ich halte zwar nichts vom kommerziellen Sex oder Sex als Konsumgut. Diese Geschichte ist für mich aber nachvollziehbar. Letztlich entscheidet immer derjenige der weniger Lust hat darüber wie oft man welchen Sex hat.

Wer gern mehr oder anderen Sex hätte und gleichzeitig zum Konzept der Monogamie und Treue steht hat dabei dann schlechte Karten bis er sich trennt oder ihm der Partner dies abnimmt.

Ein entsprechendes Bewusstsein auf Seiten der "Lustlosen" fehlt z.T. Sie sind dann völlig überrascht wenn es dann zur Trennung kommt.

Entsprechende Gesprächsversuche inkl. der Info worauf es letztlich hinaus läuft werden ignoriert, abgewiesen oder nicht ernst genommen.

Die Lustlosen können jetzt natürlich behaupten ich bin nicht lustlos, ich bestmme über meinen Körper immer noch selbst. Ja das stimmt aber der sexuell Frustrierte entscheidet ebrnfalls selbst wie lang er mit der Kompromisslosigkeit seines Partners Kompromisse macht.

Mir selbst geht es übrigens auch so, dass meine sexuelle Performance mit der Häufigkeit mit der ich Sex habe abnimmt.
 
  • #86
DAS mal zum Thema "Wann habe ich beim Kennenlernen zum ersten Mal Sex" , liebe @realwoman
Wieviel Ärger kann man sich ersparen, wenn man frühzeituig hier auf Übereinstimmung achtet.
Kirovets, diese Einstellung degradiert Frau zu Dienstleistern, die nur als Partnerin infrage kommt, wenn sie bestimmte Stellungen zu bestimmter Zeit liefern soll.
Ich komme diesbezüglich für sehr viele Männer infrage, weil ich temperamentvoll, leidenschaftlich, experimentierfreudig bin, sehr schnell in Fahrt komme und nicht mal was ernstes suche. Aber - viele Männer, ach sagen wir die meisten, kommen FÜR MICH nicht infrage, weil ich keine Lust auf stupides Abarbeiten an meinem Körper habe, der Mann spult sein Programm ab. Ich finde nicht mal jemanden für eine Affäre, weil die wenigsten Männer überhaupt genießen können. Ich erwarte keinen Heiratsantrag, ich möchte nur, dass wenn Mann in meinem Bett ist, dass er "da" ist.
Für dich ist Sexualität ein technisches Spielzeug, für mich ist die Sexualität ein Musikinstrument - der er tollste Klavier hilft nicht, wenn Mann nicht spielen kann und ist Gift für geübte Ohren. 😉
Und jetzt sag mir bitte, was soll ICH mit dieser Übereinstimmung, wo nur der Mann sein Spass hat??
 
  • #87
rt Frau zu Dienstleistern, die nur als Partnerin infrage kommt, wenn sie bestimmte Stellungen zu bestimmter Zeit liefern soll.

Ich habe wirklich gar keine Ahnung, was das alles mit meinem Anwurf, wonach man vor allem beim Kennenlernen frühzeitig nach Passung bei der Sexualität achten sollte, (um solche Dingem wie z.B. Alex passiert sind, zu vermeiden) zu tun haben soll.

Denn zu dem ganzen Quatsch mit der Sexualität die ich nicht richtig begreife, oder ausleben kann, oder so, schreibe ich mal besser gar nichts.
 
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  • #88
Ich habe wirklich gar keine Ahnung, was das alles mit meinem Anwurf, wonach man vor allem beim Kennenlernen frühzeitig nach Passung bei der Sexualität achten sollte, (um solche Dingem wie z.B. Alex passiert sind, zu vermeiden) zu tun haben soll
Du definierst "passende" Sexualität dadurch, wie oft in in welchen Stellungen die Frau mit dir Sex haben soll. Schön für dich, aber Null Wert für eine Frau, schließlich soll sie AUCH was von dem Sex mit dir haben oder?
Passende Sexualität für eine FRAU definiert sich nicht in technischen Raffinessen, sondern, ob sie dem Mann vertraut und sie sich fallen lassen kann und ob er auf sie eingeht.
 
  • #89
Du definierst "passende" Sexualität dadurch, wie oft in in welchen Stellungen die Frau mit dir Sex haben soll. Schön für dich, aber Null Wert für eine Frau, schließlich soll sie AUCH was von dem Sex mit dir haben oder?
Hä, wieso immer "Stellungen" ?
Das kommt doch nicht von mir!

Also na gut wenn Männer wegen irgendwelcher "Stellungen", welche sie zuhause nicht bekommen können, in ein Bordell gehen, dann haben wir zumindest mal eine Antwort auf die Eingangsfrage. Auch schön.

Und nun höre auf, bitte ,mir irgendetwas von "Stellungen" beim Sex zu erzählen. Wieso ist das für Dich so wichtig ?
Mir geht es darum, vor dem Hintergrund der hier regelmäßig auftretende Probleme frühzeitig eine möglichst gute Passung beim Sex abzuchecken.

Es geht darum, festzstellen, wie der Andere sich öffnen kann, ob er von selbst aktiv wid, ob er eher aufgeschlossen ist, auf Reize reagiert, sehr pornomäßig geprägt sein könnte, ungelenk dabei ist .......etc..........und von mir aus auch mal um "Stellungen". Einfach mal schauen, wie sich eine ander Mensch dabei anfühlt wie er Sexualität ausdrückt ... sowas eben.
 
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  • #90
Ich finde nicht mal jemanden für eine Affäre, weil die wenigsten Männer überhaupt genießen können. Ich erwarte keinen Heiratsantrag, ich möchte nur, dass wenn Mann in meinem Bett ist, dass er "da" ist.
Für dich ist Sexualität ein technisches Spielzeug, für mich ist die Sexualität ein Musikinstrument - der er tollste Klavier hilft nicht, wenn Mann nicht spielen kann und ist Gift für geübte Ohren. 😉
Obwohl ich nicht so oft deiner Meinung bin, finde ich, dass du das hier sehr sehr schön beschrieben hast. Diese Einstellung spiegelt meiner Meinung nach ein echtes Selbstwertgefühl wieder und das gefällt mir gut. Ich stimme hier vollständig zu und bin ebenso der Meinung, dass man, egal mit wem und egal wann, ausschließlich unter diesen Bedingungen überhaupt Sex haben sollte. Alles andere empfinde ich für unbefriedigend und lasse es deshalb lieber sein. Vielleicht können das aber - um bei deiner Metapher zu bleiben - nur Leute verstehen, die jemals ein Musikinstrument in der Hand hatten und eine Beziehung zu diesem hatten...
 
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