• #91
nur Leute verstehen, die jemals ein Musikinstrument in der Hand hatten und eine Beziehung zu diesem hatten...
Naja, das muss aich alles ja nicht widersprechen.
Tja, ich spiele tatsächliche verschiedene Musikinstrumente und in einem war in meiner Kindheit auch mal Landesvizemeister.....

Indirekt könnte man aus Euren Antworten herausbekommen, dass der Mann u.A. auch deshalb "ins Bordell" geht, weil die Frau einen gesunden Selbstwerrt (z.B. auch beim Sex) hat,
nicht wahr ?
 
  • #93
Real eher nicht denn welche Frau mit gesunden Selbstwert ist längerfristig mit einem aktiven Puffgänger liiert.
Ich meine warum überhaupt, sie wird langfristig keine Freude mit einem solchen Mann haben, da die meisten Frauen das nicht hören wollen, sondern alles selbst erleben wollen, sollen sie eben auch dieses Schicksal, wie so einige mehr, einfach nur annehmen, Punkt!
 
  • #94
Ich würde sagen, Mann sucht Bestätigung und Abwechslung. Der Sex in einer Beziehung ist mit der Zeit meist Routine und ev. hat "Mann" andere Vorlieben, die auch einmal ausgelebt werden wollen.
Ich denke nicht, dass es mit fehlender Liebe der Frau gegenüber zu tun hat, sondern schlicht um die Bedürfnisbefriedigung, nach der er wieder in sein vertrautes Nest zurück will.
 
  • #95
Ich würde sagen, Mann sucht Bestätigung und Abwechslung. Der Sex in einer Beziehung ist mit der Zeit meist Routine und ev. hat "Mann" andere Vorlieben, die auch einmal ausgelebt werden wollen.
Ich denke nicht, dass es mit fehlender Liebe der Frau gegenüber zu tun hat, sondern schlicht um die Bedürfnisbefriedigung, nach der er wieder in sein vertrautes Nest zurück will.
Menschen die Bestätigung via Sex neben dem in einer bestehenden Beziehung finden, finden diese Bestätigung eher darin in dem sie andere Menschen für unentgeltlichen Sex für sich gewinnen.

Sex zu kaufen gibt doch keine Bestätigung. Es ist ein Notnagel wenn man so keinen Sex bekommt, ein Notventil wenn es einem so zu kompliziert ist oder es um Praktiken geht für sich keine Freiwillige findet.
 
  • #96
Menschen die Bestätigung via Sex neben dem in einer bestehenden Beziehung finden, finden diese Bestätigung eher darin in dem sie andere Menschen für unentgeltlichen Sex für sich gewinnen.

Sex zu kaufen gibt doch keine Bestätigung. Es ist ein Notnagel wenn man so keinen Sex bekommt, ein Notventil wenn es einem so zu kompliziert ist oder es um Praktiken geht für sich keine Freiwillige findet.
Sehe ich auch eher so.
Bordelle dürften von vergebenen Männern genutzt werden, wenn sie in der Beziehung/Ehe keinen oder zu wenig Sex bekommen, aber aus anderen Gründen trotzdem an der Beziehung festhalten wollen und den Aufwand und das Risiko von Affären scheuen. Oder alternativ dann, wenn der Mann spezielle sexuelle Vorlieben oder Fetische ausleben möchte und seine Partnerin das entweder nicht mitmacht oder er sie gar nicht erst fragt, weil er sich entweder seiner Wünsche schämt oder diese Wünsche hat, aber lieber bei fremden Frauen und nicht der eigenen, "heiligen" Partnerin ausleben möchte.

Und es soll ja auch die Männer geben, die "nur zum Reden und Kuscheln" zur Prostituierten gehen, eben weil sie in ihrer eigenen Beziehung emotional und sexuell verhungern, diese aber trotzdem nicht beenden wollen.

Gilt umgekehrt sicher auch für Frauen, aber ich gebe zu, dass ich spontan das Bild eines Mannes im Kopf hatte.
w26
 
  • #97
Ehrlich gesagt triggert mich dieser Verlauf hier enorm.
So viel dummes Gerede. Von lauter Leuten, die nie ein Bordell von innen gesehen haben.
Warum soll es ausgerechnet bei dem Thema anders sein als bei anderen Themen?
Die Gründe warum ein Mann Bezahlsex hat sind so verschieden, wie Männer verschieden sind.
Denke nicht das eine Frau da wirklich was sinniges beitragen kann.
 
  • #98
oder er sie gar nicht erst fragt, weil er sich entweder seiner Wünsche schämt oder diese Wünsche hat, aber lieber bei fremden Frauen und nicht der eigenen, "heiligen" Partnerin ausleben möchte.
.... oder weil es sowieso besser wäre, wenn er sie danach NICHT fragt, eben weil bei manchen Dingen schon die Fragestellung für die Frau beleidigend wäre z.B. (Dreier oder Vierer) ?


Denke nicht das eine Frau da wirklich was sinniges beitragen kann.
Das hatte die FS ja auch gar nicht beabsichtigt. Das fing ja bei dem Wort "Bordell" schon an.

Vielleicht schön, um mal zusehen wie enorm vorurteilsbehaftet und klischeehaft sich Frauen (wenn sie nicht selbst betroffen sind oder waren) sich mit dem Thema auseindersetzen.
 
  • #99
.... oder weil es sowieso besser wäre, wenn er sie danach NICHT fragt, eben weil bei manchen Dingen schon die Fragestellung für die Frau beleidigend wäre z.B. (Dreier oder Vierer) ?
Das meinte ich ebenfalls, also "Schämen" im Sinne von sich nicht trauen zu fragen bzw. von der Frau nicht empört und angewidert angeschaut werden wollen. Kann ich mir schon gut vorstellen.
Aber letztendlich war ich, @Liviana, noch nie in einem Bordell und kenne auch keine Prostituierten persönlich und habe auch noch nie mit Männern geredet, die mir von ihren Motiven erzählt haben. Trotzdem wären das ein paar offensichtliche Gründe, die mir einfallen.
 
  • #100
Naja, das muss aich alles ja nicht widersprechen.
Tja, ich spiele tatsächliche verschiedene Musikinstrumente und in einem war in meiner Kindheit auch mal Landesvizemeister.....

Indirekt könnte man aus Euren Antworten herausbekommen, dass der Mann u.A. auch deshalb "ins Bordell" geht, weil die Frau einen gesunden Selbstwerrt (z.B. auch beim Sex) hat,
nicht wahr ?
Nun ja, ich bin ja auch nicht diejenige, die sich solche Fragen stellt. Mir ist das im Grunde egal, ich bin null eifersüchtig und ich mache mir auch keine Illusionen, wieso Männer ins Bordell gehen. Ich meine, warum wohl? 🤷‍♀️ Der Fall liegt meiner Meinung nach auf der Hand, und ich beschwere mich auch nicht.
 
  • #101
Ich kenne einen Mann, der regelmäßig über die Grenze fährt, um sich mal verwöhnen zu lassen. Massage Plus.
Seine Frau weiß davon glaube ich nichts. Sie hat ihn aber schonmal "zurückgenommen".
Er lässt auch sonst nichts anbrennen.
Motiv: Angeblich kein Sex mit der (sehr attraktiven) Frau und die "man lebt nur einmal" Einstellung. Seine Frau liebt er aber schon habe ich den Eindruck.
Ich glaube er sieht sich selbst als "freiheitsliebend" und "Bad Guy". Er kennt einfach keine Skrupel diesbezüglich und denkt wohl auch nicht viel darüber nach wie es Anderen dabei geht.
Es ist schlicht gesteuert von Trieben, die nicht unterdrückt werden wollen. Mehr steckt da nicht dahinter.

Nebenbei....
Man muss auch froh sein, dass es diesen Dienstleistungsbereich der Sexarbeiterinnen gibt. Ich möchte nicht wissen, wie hoch die Rate der Vergewaltigungen wäre, wenn es das Business nicht gäbe.
All die Männer, die sonst nicht zum Zug kommen, sind somit versorgt. Auch gibt es viele Menschen, die aus Gründen keinen Partner abbekommen. Z.B. Menschen im Rollstuhl oder anderweitiger Behinderung. Da finde ich es völlig in Ordnung, wenn die sich wen nach Hause kommen lassen. Körperkontakt ist auch wichtig für die Seele.

War schonmal jemand in Amsterdam, im Rotlichtviertel?
Ich war einigermaßen erstaunt über ein recht junges zierliches Mädel in einem rosa Raum hinter dem Schaufenster, die sich kess bewegte und die Lolita spielte. Das ist natürlich schon verführerisch. Ich fragte mich, ob das Mädel selbst Sex auch anbietet, oder ob sie nur Werbung für die Prostituierten dort macht.
 
  • #102
Ich denke nicht, dass es mit fehlender Liebe der Frau gegenüber zu tun hat, sondern schlicht um die Bedürfnisbefriedigung, nach der er wieder in sein vertrautes Nest zurück will.
Das meinen die meisten Frauen aus fremden Konditionierungen heraus, ist aber nicht so, wo fehlende echte, wahre Liebe ist, werden solche Geschichten gemacht, wo echte und wahre Liebe vorhanden ist, gibt's das nicht, Punkt. Viele Frauen wollen einfach nicht wahrhaben, dass sie sich für den falschen Mann entschieden haben, also von ihrem Mann nicht geliebt werden!
 
  • #103
Ich möchte nicht wissen, wie hoch die Rate der Vergewaltigungen wäre, wenn es das Business nicht gäbe.

Sorry, Schnuppe - Widerspruch.

Bei Vergewaltigung geht es äußerst selten um Sex.
Es geht um sexuelle GEWALT und die Befriedigung von MACHT. Die größtmögliche Erniedrigung eines anderen Menschen.

Prostitution zur Vermeidung von Vergewaltigungen, sehr gewagte und gefährlicher Ansatz.

W, 51
 
  • #104
Sorry, Schnuppe - Widerspruch.

Bei Vergewaltigung geht es äußerst selten um Sex.
Es geht um sexuelle GEWALT und die Befriedigung von MACHT. Die größtmögliche Erniedrigung eines anderen Menschen.

Prostitution zur Vermeidung von Vergewaltigungen, sehr gewagte und gefährlicher Ansatz.

W, 51
Es gibt schon viele Zusammenhänge zwischen Prostitution und Vergewaltigung.

Im Grunde ist "freiwilliges" sich prostituieren wahrscheinlich oft mit einem Verdrängen, dass man sich an Körper und Geist vergewaltigen lässt verbunden.

Oft drängen Menschen in solche "Berufe" die die passenden Verdrängungstechniken im Zusammenhang mit sexuellen Missbrauch z.B. in der eigenen Familie erlernt haben.

Zuhälter setzen sexuelle Gewalt als eines ihrer Instrumente ein um Prostituierte zu formen.

Und bei einzelnen sexuellen Praktiken die man am ehesten mit Prostituierten ausleben kann geht es um das Ausleben von Machtfantasien die auch in Richtung sexueller Gewalt tendieren.
 
  • #105
Die Gründe warum ein Mann Bezahlsex hat sind so verschieden, wie Männer verschieden sind.
Stimmt genau.
Ich allerdings sehe es inzwischen als Situationskomik an, wenn unsere üblichen Besserwisser uns die Welt "erklären". Und ihre eigenen Defizite allen anderen andichten. Dazu noch ein paar nicht verstandene Fachbegriffe einstreuen.

Irgendwie ist es wie beim McDonald. Keiner geht hin - aber der Parkplatz ist immer voll. Oder beim Auto - niemand will und braucht eines laut bestimmten Gruppierungen. Aber woher kommen dann die ganzen Autos ? Werden die alle vom Kobold gefahren ?

Im Grunde ist es ganz einfach - es existiert ein Markt. Wäre der nicht vorhanden, wären all die Damen, die von diesem Markt leben, Bibliothekarin oder Sekretärin beim Pfarrer.
Die Gründe der Männer sind vielfältig und individuell unterschiedlich @Inanna* . Allerdings gibt es eine nicht unbeträchtliche Anzahl von Männern, die aus einem oder mehreren Gründen ein solches Angebot annehmen.

Ich empfehle der Damenwelt, sich mal so zu verstecken, dass freie Sicht auf den Bordelleingang gegeben ist. Und dann die stadtbekannten "Moralapostel" zu zählen, die dort ein und aus gehen. Scheinheiligkeit hat nämlich noch mehr Konjunktur als Rotlicht.
 
  • #106
Die Gründe der Männer sind vielfältig und individuell unterschiedlich @Inanna* . Allerdings gibt es eine nicht unbeträchtliche Anzahl von Männern, die aus einem oder mehreren Gründen ein solches Angebot annehmen.

Ich empfehle der Damenwelt, sich mal so zu verstecken, dass freie Sicht auf den Bordelleingang gegeben ist. Und dann die stadtbekannten "Moralapostel" zu zählen, die dort ein und aus gehen. Scheinheiligkeit hat nämlich noch mehr Konjunktur als Rotlicht.
Ja klar gibt es viele Gründe, ich habe nur ein paar mögliche genannt, die mir spontan eingefallen sind und naheliegend scheinen.
Und oje, vor einem Bordell die Leute beobachten? Stelle ich mir sehr langweilig vor. Mir ist es ehrlich gesagt auch egal, wer so alles ins Bordell geht. Ich weiß, dass es manche tun, und finde es an sich auch überhaupt nicht schlimm, dass Bordells existieren und genutzt werden. Angebot und Nachfrage, ist doch ok.
 
  • #107
Ich allerdings sehe es inzwischen als Situationskomik an, wenn unsere üblichen Besserwisser uns die Welt "erklären". Und ihre eigenen Defizite allen anderen andichten.

Was ich bei dem Thema echt spannend finde ist, dass offensichtlich eine Reihe Frauen hier bestens informiert sind. (Oder gerne so tun, als ob sie es wären).
Reportagen, Innenansichten und natürlich offene und weitgehende Gespräche mit dem männlichen Bekanntenkreis, der auch gern die Details berichtet. Gerade auch bei Liierten, die ihre intime Lebenssituation zu Hause gleich mit einflechten, damit der Überblick detailliert und vollständig ist.
So nach dem Motto "Lebenslust, wo die A. gerade in der Küche ist, erzähl doch mal, wie wars gestern so im Puff. Hattest Du die Blonde oder diesmal die Zwangsprostitiuerte aus Ghana und was habt ihr so gemacht? Wieder anal wie beim letzten Mal oder diesmal mit der Peitsche? Hat die A. gar nicht auf den geschenkten Dildo reagiert oder was macht ihr jetzt so damit? Immer noch langweilig?"

Selbst in meinem engsten Freundeskreis war das noch nie ein Thema. Insgesamt glaube ich da kaum was. Weder den Beteiligten, deren Auto zufällig vorm Bordell parkt, weil woanders kein Parkplatz war noch den Unbeteiligten, die sich im Detail bei anderen bestens auskennen.

Ist aber zum Lesen hier schon witzig :)
 
  • #108
Was ich bei dem Thema echt spannend finde ist, dass offensichtlich eine Reihe Frauen hier bestens informiert sind. (Oder gerne so tun, als ob sie es wären).
Reportagen, Innenansichten und natürlich offene und weitgehende Gespräche mit dem männlichen Bekanntenkreis, der auch gern die Details berichtet. Gerade auch bei Liierten, die ihre intime Lebenssituation zu Hause gleich mit einflechten, damit der Überblick detailliert und vollständig ist.
So nach dem Motto "Lebenslust, wo die A. gerade in der Küche ist, erzähl doch mal, wie wars gestern so im Puff. Hattest Du die Blonde oder diesmal die Zwangsprostitiuerte aus Ghana und was habt ihr so gemacht? Wieder anal wie beim letzten Mal oder diesmal mit der Peitsche? Hat die A. gar nicht auf den geschenkten Dildo reagiert oder was macht ihr jetzt so damit? Immer noch langweilig?"

Selbst in meinem engsten Freundeskreis war das noch nie ein Thema. Insgesamt glaube ich da kaum was. Weder den Beteiligten, deren Auto zufällig vorm Bordell parkt, weil woanders kein Parkplatz war noch den Unbeteiligten, die sich im Detail bei anderen bestens auskennen.

Ist aber zum Lesen hier schon witzig :)
Ein IT Berater der für unser Unternehmen arbeitet wählt bei seinen Aufenthalten hier am Standort immer ein bestimmtes preiswertes Hotel am Ende einer Straße deren andere Häuser Schaufenster haben in denen Frauen sitzen (während des Lockdowns selbstverständlich nicht).

Ich glaube nicht, dass er dieses Hotel wegen dieses nahen Gewerbes ausgewählt hat. Wenn doch werde ich es nicht herausfinden.

Die Puffgänger die ich kenne, bekennen sich dazu ansonsten wüßte ich es ja auch nicht. Und wenn ich zum Stalken ob dort Moralapostel verkehren vor den entsprechenden Lokal herum lungern würde, würde der eine oder andere das bestimmt missverstehen und denken "aha der Moralapostel will gerade in den ... "

Unabhängig davon gibt es hier viele derartige Einrichtungen. Die könnte ich nicht insgesamt observieren und irgendwann würde mich ein Wirtschafter ansprechen.
 
  • #109
Selbst in meinem engsten Freundeskreis war das noch nie ein Thema. Insgesamt glaube ich da kaum was. Weder den Beteiligten, deren Auto zufällig vorm Bordell parkt, weil woanders kein Parkplatz war noch den Unbeteiligten, die sich im Detail bei anderen bestens auskennen.

Ist aber zum Lesen hier schon witzig :)
Ich muss sagen, die vier Männer, die ich kenne, da war ICH ehrlich gesagt erstaunt, dass die das so offen erzählt haben. Ich würde nämlich wie du auch vermuten, dass man sowas nicht so breittritt, weil man ja auch nie weiß, wer was weitererzählt oder wer da eine krasse Meinung zu vertritt.
Der Vater einer Freundin hat ihr das erzählt. Seiner Tochter! Der hat auch erzählt, dass er mit seinem Bruder jetzt wieder nach Polen fährt um dort seinen Geburtstag im Bordell zu feiern. Der war wohlgemerkt geschieden, also keine Frau, die er betrogen hat, der Onkel war ledig. Ich konnte es damals nur nicht fassen, dass er das seiner 22-jährigen Tochter so nonchalant erzählt, auch Einzelheiten, was ich schon ekelhaft fand. Das gibts also wirklich. Der war Akademiker, aber schon eher nerdig oder schräg, auch Choleriker.. also ein unangenehmer Mensch, aber alleinerziehender Vater gewesen.
Die zwei Nerds, die ich damals kannte, hatten es auch erzählt, weil sie eben Probleme hatten, Frauen kennenzulernen - ich denke, in dem Zusammenhang reden vielleicht schon einige drüber im Freundeskreis, da ist das ja auch nicht so negativ behaftet. Was ich eher nicht denke, dass jemand das offen erzählt, der eine Partnerin hat. Das wär ja wirklich zu gefährlich, dass das zu der durchdringt, wenn er das im Freundeskreis erwähnt. Aber: ja, es gibt Männer, die sich damit brüsten (wie der Vater der Freundin).
 
  • #110
So nach dem Motto "Lebenslust, wo die A. gerade in der Küche ist, erzähl doch mal, wie wars gestern so im Puff. Hattest Du die Blonde oder diesmal die Zwangsprostitiuerte aus Ghana und was habt ihr so gemacht? Wieder anal wie beim letzten Mal oder diesmal mit der Peitsche?
Grins - vielleicht arbeitet sie dort ?
Gespräche unter Kolleginnen soll es ja geben .......

Sicher gibt es Männer, die sehr offen damit umgehen, ab und zu mal .......
Bei den meisten dürfte es aber so sein - sich über die "Spesenritter" aufregen - aber selbst gerne mal bei der Spesenabrechnung bescheissen.

Ja, ich sehe es als bezeichnend an - dem Ortsfremden zu unterstellen, wegen der käuflichen Damen ein Hotel zu beziehen - und sich selbst im Rotlichtviertel derart gut auszukennen, dass man die Hotels drumherum nächst Preisen benennen kann. Nur aus moralischen Gründen - versteht sich.
 
  • #111
dass man die Hotels drumherum nächst Preisen benennen kann. Nur aus moralischen Gründen - versteht sich.
Ehrensache.

Bei uns ist der ehemalige vielleicht noch immer Rotlichtkönig sogar so prominent, dass als er in Spanien in U Haft saß sogar über dem Eingang eines seiner Nicht-Rotlichtlokale ein riesiges Banner mit seinem Konterfei und dem Satz "lasst unseren politischen Gefangenen frei" hing.

Bis Corona hing an prominenter Stelle in der Nichtrotlichtinnenstadt Werbung für seinen größten Rotlichtclub. Dort fand vor einigen Jahren ein Weltkongress seines Motorsportclubs, irgend etwas mit Engeln, statt. Kolonnen von Bikern signalisierten wir sind hier.

Und im lokalen Gemischt-Rotlicht und Nicht-Rotlicht-Viertel fand einmal im Jahr über mehrere Straßenzüge eine Party für alle statt. Die Table Dance Girls tanzten dabei auf den Vordächern.

Egal ob moralinsauer oder nicht das konnte man nicht übersehen.

Ich bevorzuge dann aber eher Punk- und Indipendent Openairs und Bühnen, auch wenn es dort oft blumig riecht oder den Jazz Club in meiner Stadt.
 
  • #112
Boh Anna der Spruch ist so genial. Selten so gelacht. Mit Mitte 50 darf ich das ja schreiben.
Das war nicht mal angreifend von mir gemeint gewesen 😅

Aber selbst ich, mit 36, würde mich nicht mal mehr dazu zählen...

Nachdem wir uns an die bizarre Atmosphäre im Berghain gewöhnt hatten- ich hatte sowas aber wirklich nur annähernd mal in New York Ende der 90iger erlebt - tanzten wir ab.
ok, das Berghein ist Königsklasse, Respekt 👍🏻😅 Da hast du mir etwas voraus ....
Oft drängen Menschen in solche "Berufe" die die passenden Verdrängungstechniken im Zusammenhang mit sexuellen Missbrauch z.B. in der eigenen Familie erlernt haben.
Das stimmt leider und einen Menschen zu kaufen, entmenschlicht die Person, was ein gewisses Machtgefälle entstehen lässt.

Es wird sicherlich Männer geben, die nicht drüber sprechen. Aber genauso gibt es offene, die darin kein Problem sehen ...kommt sicherlich darauf an, in welchem Kontext und wie Mann und das Umfeld die Handlung selbst bewertet.
 
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  • #113
All die Männer, die sonst nicht zum Zug kommen, sind somit versorgt.

Mit Anfang zwanzig habe ich im Escort gearbeitet. Ich habe nicht den Eindruck, dass Männer Prostituierte nutzen, weil sie sonst bei jungen Frauen nicht zum Zuge kämen. Die meisten Kunden waren zwischen dreißig und Mitte fünfzig, wohlhabend und äußerlich nicht unattraktiv. Der Sex lief meistens ganz normal. Die Agentur hat eine Vorauswahl getroffen; wer keine Spezialpraktiken anbieten möchte, wird an Kunden, die sowas wünschen, nicht vermittelt. Trotzdem hatte ich genug zu tun.
Viele Kunden waren auf Geschäftsreise; ein Escortmädchen zu bestellen ist komfortabler, als draußen auf die Pirsch zu gehen. Eine Kunde meinte mal, dass er seine Partnerin nicht betrügen wolle, und deshalb lieber Escort nimmt als eine Affaire einzugehen. Ein anderer Stammkunde wollte mit Prostituierten grundsätzlich keinen Geschlechtsverkehr ausüben; ich mochte ihn, die Arbeit bei ihm war locker mit links zu schaffen.
Unter hundert Kunden waren vielleicht zehn oder fünfzehn Herren anstrengend, die meisten wollten ganz normalen Sex erleben und ein bißchen plaudern.
 
  • #114
@Eugenie
Da gibt es ja auch einen großen Unterschied zwischen Escort und den gewöhnlichen "Bordsteinschwalben". Einer der nicht zum Zuge kommt, hat womöglich auch nicht das Geld für eine Escord-Dame.
Es gibt da natürlich auch noch neben dem "cleanen" von einer Agentur organisierten Escord, das sehr harte Pflaster der Prostitution mit Zuhälter, Gewalt usw. Sowohl in D, als auch z.B. in Thailand.
Aber die Erfahrungen, die du anführst, sind sicherlich eine Hauptkundengruppe. Nicht umsonst hört man von internationalen Veranstaltungen, bei denen es hoch hergeht. Auch unter Abgeordneten, oder Adeligen z.B. Man erinnere sich an "Bunga Bunga"- Das wäre da auch ein Beispiel.
Bei manchem Geschäftsreisenden gehört es sogar sozusagen zum guten Ton, den Verhandlungspartner ins nächste Teehaus einzuladen. It's a mans world.
Manche Männer nehmen auch ohne zu Fragen. Da gab es letztens erst so eine Verurteilung eines gewissen Filmproduzenten. Triebtäter mit Machtkomplex und Egoproblem.
Am Ende sehr traurig, wie die Familie darunter zu leiden hat.
 
  • #115
"cleanen" von einer Agentur organisierten Escord
Dieser wirkt in der Regel nur äußerlich clean. Das tolerieren sich letztlich gebrauchen zu lassen fällt z.B. vortraumatisierten Damen bzw. mittels Drogen leichter. Es geht im Grunde um Abspaltung oder um Idealisierung des eigentlichen Elends.

Zum Thema Drogen hatte @Eugenie im "mein Freund nimmt Drogen" Thread folgendes geschrieben "Wenn man anfängt Drogen zu nehmen, merkt man erstmal, dass es viel harmloser ist als man dachte."

Eine These die aus meiner Sicht die Realität des Drogenkonsum auf den Kopf stellt. Entsprechend verklärt sie auch ihre Realität der Escort Welt.
 
  • #117
Es reicht wohl eine Stern-TV Reportage anzusehen....
Ich vermute mal, dass @Eugenie zu ihrem Escort-Job nicht über "Menschenhandel" gekommen ist. Das kann natürlich auch sein. Es soll jedoch durchaus Frauen geben, die sich diesem Business freiwillig hingeben.

Es geht im Grunde um Abspaltung oder um Idealisierung des eigentlichen Elends.
Mit traumatisierten Opfern habe ich tatsächlich Erfahrung. Eine Motivation ist es, sich selbst beweisen zu wollen, dass man KEIN Problem mit dieser gewaltsamen Form des Sex hätte.
Einige wollen sich selbst beweisen "Normal" zu sein. D.h. mit den durch die Gewalt entstandenen Folgen, wie die Störung der Sexualität, wollen sie sich gegenüber dem gesellschaftlichen Konsens, Sex haben zu müssen, ihre Normalität beweisen.
Auch suchen Opfer die gleiche Situation auf, weil sie glaube, etwas damit verarbeiten zu können.
Selbstbestrafung gibt es in dem Zusammenhang auch.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #118
Da gibt es ja auch einen großen Unterschied zwischen Escort und den gewöhnlichen "Bordsteinschwalben". Einer der nicht zum Zuge kommt, hat womöglich auch nicht das Geld für eine Escord-Dame.
Ich würde auch vermuten, dass die Anzahl an Frauen, die das wirklich total selbstbestimmt und aus Spaß macht (gibt es ja) nicht die Mehrzahl ist. Wenn man den Job annimmt, weil man sonst keine Chance hat, Geld zu verdienen, dann wird es schon Graubereich. Die Menge an ausländischen Damen, die ich bisher in Berlin beim Straßenstrich gesehen habe oder im Rotlichtviertel in meiner Stadt (ich muss da manchmal durchlaufen; sind kaum deutsche Frauen), sind sicherlich nicht total glücklich und selbstbestimmt nach Deutschland gekommen und genießen ihre Arbeit. Ein Teil wird unter falschen Vorspiegelungen hergebracht, ein Teil hat wirtschaftlich keine andere Wahl, aber das ist nicht das gleiche wie jemand, der als Escort arbeitet, sich die Kunden im Idealfall aussuchen kann und das aus Spaß macht. Und wenn man es macht, weil man keine andere Wahl hat, gerät man schnell auch an unangenehme und gewaltbereite Kunden, und psychische Probleme sind da sicherlich nicht weit.
Ich bin bei dem Thema zwiegespalten, aber die einzige, die als Escort gearbeitet hat während ihres Studiums, die ich mal kannte (das ist schon zu viel gesagt, war eine Freundin meines Ex), die machte das, um ihre Drogensucht zu finanzieren und hatte schon vorher psychisch große Probleme. Was die Männer, mit denen sie sich traf, aber nie erraten hätten; sie war jung, gesund, sehr hübsch und intelligent. Jeder ihrer Kunden hätte sicher die Hand dafür ins Feuer gelegt, dass sie das total selbstbestimmt und voller Freude macht.
 
  • #119
Es reicht wohl eine Stern-TV Reportage anzusehen....
Ich möchte Dir nicht zu nahe treten, aber wenn man seine Informationen auf dem Niveau der "Bild-Zeitung" bezieht, kann man eigentlich nur bei wenigen Themen ernsthaft mitdiskutieren.
Dann kann ich für die Gegenposition ja mal die Freier auf dem Straßenstrich oder die Zuhälter befragen, wie sie das so finden.
Ich würde auch vermuten, dass die Anzahl an Frauen, die das wirklich total selbstbestimmt und aus Spaß macht (gibt es ja) nicht die Mehrzahl ist.
Ich würde mir da überhaupt kein Urteil anmaßen. Worauf beruht Deine Vermutung?
Wenn man den Job annimmt, weil man sonst keine Chance hat, Geld zu verdienen, dann wird es schon Graubereich.
Wenn man grundsätzlich die Chance hat, sich seinen Job auszuwählen, dann hat man ja die Chance, anders Geld zu verdienen. Prostituierte sind in der Regel jung und gesund und könnten alternativ sicher einen Job bekommen, bei dem sie Regale einräumen etc.
... Teil hat wirtschaftlich keine andere Wahl, ...
Na ja, Du hast dann schon eine andere Wahl aber wählst eben auch, was Dir lukrativer erscheint.
Ich denke nicht mal, dass die meisten Prostituierten, die den Job frei wählen, ohne Ausbildung sind. Das sind ja zum Teil auch Studentinnen, die sich nebenbei was verdienen. Warum willst Du denen ihre Wahl verbieten?
Die Menge an ausländischen Damen, die ich bisher in Berlin beim Straßenstrich gesehen habe oder im Rotlichtviertel in meiner Stadt ...
Was ich dabei ernsthaft nicht verstehe: wenn Du als Frau reichlich Frauen an bekannten Stellen herumstehen siehst, wo sie Dir als Zwangsprostituierte auffallen, dann kann die Polizei doch einen Bus schicken und die einsammeln und nach Hause fliegen. Samt Strafen für die Zuhälter.
In Bordellen ist die Zusammensetzung übrigens ähnlich. In einem Bordell mit offener Eingangstür und etlichen Männern, die jeden Tag durchlaufen, Zwangsprostituierte halten, ohne dass die Behörden das mitbekommen?
Nach Bericht des BKA gab es 2019 ganze 287 Verfahren wegen sexueller Ausbeutung mit 427 Opfern. Das passt irgendwie nicht zu den Hunderttausenden Zwangsprostituierten...
Und wenn man es macht, weil man keine andere Wahl hat,
Wir haben weitgehende Meldepflichten, die man natürlich prüfen muss. Mit der legalen Prostitution habe ich dann überhaupt kein Problem.

Für die Täter müsste man die Strafen nach oben setzen und durchsetzen.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #120
Ich würde mir da überhaupt kein Urteil anmaßen. Worauf beruht Deine Vermutung?
Es gibt Statistiken, die von etwa 90% Zwangsprostitution ausgehen. Einfach, weil Prostituierte nicht so der Berufswunsch ist, mit dem man den Markt bedienen kann. Es gibt so viele Prostituierte in Deutschland; bei so einer großen Anzahl und wenn das die meisten freiwillig und gerne machen, müsste man ja selbst viele im weiteren Bekanntenkreis haben, die dem gern nachgehen. Ist nicht so, der überwiegende Anteil ist aus dem Ausland, nur 20% kommen bei den offiziell gemeldeten aus Deutschland, fast alle übrigen aus armen Ländern, bei den nicht offiziell gemeldeten sind sicher die meisten nicht von hier. Ich weiß, dass diese Statistiken sehr schwierig sind, weil meist Interessengruppen dahinterstecken; ich würde also annehmen, es ist weniger - aber auch 50% Zwangsprostitution sind extrem viel.
Ich selbst würde Prostitution auch nicht verbieten, weil es die einfach immer gab und sonst eben illegal weitergeht, da ist es mir lieber, die Sexarbeiterinnen haben Rechte, Krankenversicherung usw. Trotzdem ist es illusorisch zu glauben, dass die meisten Frauen das gern machen. Man nimmt jeden Job an, wenn man muss, aber bei diesem Job lassen Frauen (ich lass die Männer mal außen vor) andere IN ihren Körper, ganz häufig mit Gewalt, sind dem Kunden ausgeliefert- bei Zwangsprostitution sowieso. Hohes Krankheitsrisiko von übertragbaren Krankheiten. Das ist für mich nicht vergleichbar mit einem harten Job auf dem Bau. Zitat: "Prostituierte leiden extrem häufig an Angststörungen und Depressionen. Wie eine Studie der Universität Zürich zeigt, sind gerade Frauen aus außereuropäischen Ländern, die in Studios oder Bars anschaffen, fast ausnahmslos von psychischen Erkrankungen betroffen." Ich finde nur, Männer sollten das sehen und sich nicht einreden, dass da alles Friede Freude Eierkuchen ist.
 
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