• #121
Prostituierte sind in der Regel jung und gesund
Worauf beruht deine Vermutung?
Das was ich in Amsterdam gesehen habe, war eher nicht jung und vermutlich auch nicht gesund.
Das was ich in Thailand sah, war zwar relativ jung, wohl dann doch aus der Armut geboren.
Wo stand das denn?
wenn man seine Informationen auf dem Niveau der "Bild-Zeitung" bezieht
Huh das klingt ja schon sehr bissig und sowas von kein bisschen sachlich. Die Floskel mit dem "zu nahe treten" kann ich dann auch nicht ernst nehmen. Vor allem, dass ich bei wenigen Themen mitdiskutieren könnte und meine Informationen auf niedrigem Niveau beziehen würde, ist ja doch sehr lächerlich.
Wie wolltest du diese Medien auch beurteilen, wenn du sie zwischendrin nicht selbst mal konsumiert hättest?

Ich halte auch nicht viel von Stern-TV. Das war auch nur ein Beispiel. Es gibt natürlich auch andere Reportagen. Dann schau sie halt auf Arte. So genau weiß ich das nun nicht mehr, welche Sendung ich so gesehen habe. Überhaupt schaue ich fast nie TV. Jedoch berichten auch dort entsprechende Damen von ihren Erfahrungen, die wahrscheinlich weitreichender sind, als deine. Es berichten auch jene, denen dieser Job angeblich "Spaß" macht und es berichten entsprechende Freier. Man muss also nicht vor dem "Bordell" stehen, um etwas zu beobachten (man stelle sich vor). Man kann auch auf diesem Wege Einblick erhalten. Es ist schließlich eines der Lieblingsthemen gewisser Sender.
Dieses Nicht-Argument mit den "anscheinend bestens informierten Frauen", kann ich deshalb so nicht gelten lassen.
Was möchtest du damit bezwecken?
Sollen sich nur Männer über das Thema unterhalten dürfen, oder auskennen dürfen? Kämen sonst Dinge ans Tageslicht, die keiner ahnen oder wissen soll?
 
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  • #122
Es reicht wohl eine Stern-TV Reportage anzusehen....
Das kann nicht Dein Ernst sein !

Ich muss beruflich so oft erleben, dass sich hinter Medien-Themen manchmal wenig und nicht selten auch gar nichts Faktisches verbirgt, dass ich sowas ausschließlich als Unterhaltung ohne großen Informationgehalt sehe.

Es soll jedoch durchaus Frauen geben, die sich diesem Business freiwillig hingeben.
Welche Erkenntnis .....
 
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  • #123
Was ich zu Medien zu sagen habe, habe ich gesagt.
Hier pauschal irgendwelche Dinge zu beurteilen, die man nun nicht gemeinsam angesehen hat, ist doch recht platt.
Du kannst nicht beurteilen, welche Informationen ich gesichtet habe. Auch wenn du dir das jetzt gerne einredest.
Von daher bewegen sich wenigstens meine Beiträge zwischenmenschlich nicht auf Bildzeitungs-Niveau.
Ich muss beruflich so oft erleben, dass sich hinter Medien-Themen manchmal wenig und nicht selten auch gar nichts Faktisches verbirgt,
Welche Erkenntnis....
Allerdings muss man da nicht beruflich involviert sein, um Medienkompetenz zu besitzen. Teppich usw.
Diese Erkenntnis hättest du auch selbst mitteilen können, wenn sie so offensichtlich ist.
 
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  • #124
Ich halte auch nicht viel von Stern-TV. Das war auch nur ein Beispiel. Es gibt natürlich auch andere Reportagen. Dann schau sie halt auf Arte.
Ich schreibe hier nochmal zur Unterstützung deiner Sicht die Quelle zu dieser Studie rein, damit sich die Diskussion nicht um Stern Reportagen dreht:
Rössler et al.: The Mental Health of Female Sex Worker. In: Acta Psychiatrica Scandinavica, 2010: 1-10, DOI: 10.1111/j.1600-0447.2009.01533.x
Wobei hier eben nur registrierte befragt wurden, und trotzdem sind die Ergebnisse schon recht negativ.
Dann noch interessant:
BMFSFJ (Hrsg.) (2007): Bericht der Bundesregierung zu den Auswirkungen des Gesetzes zur Regelung der Rechtsverhältnisse der Prostituierten (Prostitutionsgesetz–ProstG).
Da gibts auch Stellen, die aussagen
"Prostitution ist überwiegend eine physisch und psychisch belastende, risikoreiche und auch gefährliche Tätigkeit, die nicht selten von besonders vulnerablen Gruppen ausgeübt wird. Dies wird durch die Befragung der Teilpopulation Prostituierte im Rahmen der im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend durchgeführten Untersuchung zu Lebenssituation, Sicherheit und Gesundheit von Frauen in Deutschland nachdrücklich bestätigt. Diese Gruppe wies deutlich mehr Belastung durch Gewalt in der Kindheit, sexuelle Gewalt, Gewalt in Beziehungen und am Arbeitsplatz auf."
Es gibt noch jede Menge andere Untersuchungen, nach denen das ganze eben ein problematischer Bereich ist.
Wenn nur 99% selbstbestimmte Frauen aus Spaß diesen Beruf ergreifen würde, gäbe es ja gar keine Einwände von meiner Seite aus.
 
  • #125
Danke für deine Unterstützung und für die interessanten Quellen.
"Prostitution ist überwiegend eine physisch und psychisch belastende, risikoreiche und auch gefährliche Tätigkeit, die nicht selten von besonders vulnerablen Gruppen ausgeübt wird.
Das dachte ich mir schon. Gerade anhand der Reportagen über Menschenhandel. Menschenhandel gilt m.E. nicht als freiwillig.
 
  • #126
Es reicht wohl eine Stern-TV Reportage anzusehen....
Hier möchte ich widersprechen.
Second Hand News vs eigene und ungefilterte Erfahrungen.
Der Journalist hat seine Ausrichtung, der Redakteur auch. Der Kameramann entscheidet, wo er draufhält. Und der Regisseur schneidet alles zusammen ........ Unverfälscht ist da nichts mehr.

Du hast deine Erfahrungen durch deine Arbeit. Ich habe einige dieser Frauen als DJ kennen gelernt ... lang ists her. Und ich kann dir ebenfalls bestätigen - nicht jede davon ist unzufrieden mit ihrem Job.
Du lernst einen Teil des Spektrums kennen. Aber es gibt auch andere Facetten. Ja, einige dieser Frauen haben mich beeindruckt. Und ich kann dir sagen - das ist nicht einfach.

Es ist nicht alles Gold was glänzt. Aber es ist auch nicht alles nur Dreck.
 
  • #127
Es gibt Statistiken, die von etwa 90% Zwangsprostitution ausgehen.
Sehe ich nicht so. Ich hätte keine Lust, so einen Job freiwillig zu machen und denke, die meisten anderen Menschen auch nicht, aber ich denke, das triggert die Zahlen. Krankheitsrisiko, Gewalt etc. sowieso, sehe ich auch als problematisch.

Zwangsprostitution ist für mich der Teil der Prostitution, der illegal ist. Wenn jemand sich prostituiert, um ein höheres Einkommen zu generieren, ist das für mich keine Zwangsprostitution. "Zwang", weil ich statt 1200 Euro als Verkäuferin 2400 verdienen will, ist für mich kein Zwang.
Und die illegale Prostitution gehört selbstverständlich beendet. dazu gehört natürlich auch alles aus dem Ausland, was nicht angemeldet ist oder wirklich gezwungen wird. Das sollte sich aber in mehr oder weniger öffentlichen und angemeldeten Bordellen kontrollieren lassen. Und, wie schon geschrieben, es gibt praktisch kaum Fälle von Zwangsprostitution, die verfolgt werden.
 
  • #128
Das was ich in Thailand sah, war zwar relativ jung, wohl dann doch aus der Armut geboren.
Die Welt werden wir nicht retten.
Huh das klingt ja schon sehr bissig und sowas von kein bisschen sachlich.
Doch, völlig sachlich. Das sind für mich keine Quellen, das ist Boulevardniveau. Viele dieser Reportagen werden rein zur Stimmungsmache und nicht objektiv gedreht.
Es berichten auch jene, denen dieser Job angeblich "Spaß" macht und es berichten entsprechende Freier. Man muss also nicht vor dem "Bordell" stehen, um etwas zu beobachten (man stelle sich vor). Man kann auch auf diesem Wege Einblick erhalten.
Aus meiner Perspektive gibt es eine feministisch geprägte Ideologie, die Prostitution komplett abschaffen möchte und eine Reihe von Frauen, die damit nebenbei oder Vollzeit Geld verdienen. Wenn das Frauen sind, die ganz normal hier wohnen, gehe ich davon aus, dass sie es freiwillig machen. Wirtschaftlicher Druck ist für mich kein Grund, von "Zwangsprostitution" zu sprechen, solange sie für ihren eigenen Lebensstandard arbeiten. Überstunden erfolgen ja auch nicht unter "Zwang", wenn sonst Geld, evt. für Luxus, fehlt.

Zwangsprostitution ist für mich der illegale Anteil. Und dass der abgeschafft gehört, ist völlig klar. Samt Ausweisung der beteiligten Damen und Herren.
 
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  • #129
Es ist nicht alles Gold was glänzt. Aber es ist auch nicht alles nur Dreck.
Das habe ich auch nie behauptet. Sondern ich sagte explizit, dass es auch Damen gibt, denen das "Spass" macht.
Von daher.....bitte genauer lesen und entsprechend differenzierter antworten. Danke.
Du hast deine Erfahrungen durch deine Arbeit.
Nein, ich verdiene nicht in diesem Bereich. Ich höre Menschen zu und habe dabei viel über die menschliche Psyche gelernt, im Austausch mit Menschen vom Fach.
Käme mir nie in den Sinn?
??? Allerdings sollte sich schon jeder seiner Verantwortung bewusst sein. Gerade wenn er solche Dienste wie selbstverständlich in Anspruch nimmt. Das ist meine Meinung.
Deshalb halte ich von entsprechenden Bunga-Bunga Partys nicht viel. Denn oft dreht es sich dabei um rücksichtslose Männer, die glauben ihnen würde das alles zustehen.
Erinnern wir uns an Ruby Rubacuori. Die beteuerte auch ihre Freiwilligkeit. Jedoch gibt es Regeln, an die sich vor allem Politiker als Vorbilder halten sollten. Dazu gehört jene, dass Minderjährige (egal ob sie glauben, sie tun das freiwillig) diesbezüglich nicht angefasst werden dürfen. Das ist Gesetz.
Gerade von solchen Politikern bin ich dann enttäuscht. Denn diese nutzen ihre Position, um solche Dinge zu tun, anstatt sich um ihre tatsächlich Verantwortung zu kümmern.
Viele dieser Reportagen werden rein zur Stimmungsmache und nicht objektiv gedreht.
Viele....aber nicht alle. :)
ist für mich kein Grund, von "Zwangsprostitution" zu sprechen
Dass ich das pauschal tun würde, unterstellst du nun einfach mal?
Lies einfach meine Beiträge. Darin sprach ich auch von Menschen, die keine andere Möglichkeit haben, als solche Leistung in Anspruch zu nehmen, z.B. Menschen mit Behinderungen.
 
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  • #130
Jeder ihrer Kunden hätte sicher die Hand dafür ins Feuer gelegt, dass sie das total selbstbestimmt und voller Freude macht.
Freier gehen mit den Informationen über die Arbeitsbedingungen und Gesundheit der Prostituierten in der Regel nach einer von zwei Strategien um.

Entweder sehr bewusst. Dabei genießen Sie z.T. Ihre Macht bzw. erklären die Prostituierten für selbst verantwortlich für ihre Situation. Eventuell erheben sie sich selbst in eine Art Wohltäterposition ggü. den Elenden.

Oder sie bestreiten einfach die schlechten Bedingungen (geht bei einigen in Richtung Abspaltung). Für sie existiert das einfach nicht.

Manche Männer wurden bereits als Jugendliche entsprechend sozialisiert in dem sie z.B. mittels Prostituierter in ihre Sexualität eingeführt wurden.

Diverse Altherren propagieren dies noch heute. Ihre Damen stört dies oft nicht so sehr.

Meine diesbezüglichen Erfahrungen habe ich z.T. in meinem Ausbildungsberuf vor meinem diesen Beruf fremden Studium gesammelt. Dieser Beruf war relativ nah an Themen wie Gewalt, Drogen usw.
 
  • #131
Ich kenne ehrlich gesagt keine Statistiken, vermute aber, dass der Großteil der Prostitutierten hinsichtlich Selbstbestimmtheit und Arbeitsbedingungen irgendwo in der Mitte zwischen der ausländischen, minderjährigen Zwangsprostituierten und dem hochbezahlten, agenturvermittelten "Escort-Girl" (oder -Boy) angesiedelt sind. Es gibt einen riesigen Markt von selbständig arbeitenden Damen/Herren, die auf einschlägigen Internetportalen ihre Dienste anbieten. Von einigen dieser Seiten weiß ich, dass die "Dienstleister/innen" eine recht deftige monatliche Gebühr dafür zahlen müssen, dort ein Profil zu unterhalten. Also so ganz schlecht können die Einnahmen nicht sein, wenn sich das lohnen soll. Auf diesen Portalen finden sich z.T. sogar recht bekannte Pornodarsteller, die sicherlich entsprechend hohe Stundensätze verlangen (ja, ich hab mir das mal angesehen ...). Es gibt aber sicherlich auch kostenlose Seiten. Manche Prostituierte nutzen wohl sogar ganz normale Singlebörsen-/Apps für die Kundenakquise.

Mit der Freiwilligkeit ist das so eine Sache in meinen Augen. Ich kann nur sagen, dass die Fälle von "freiwilliger" Prostitution/Escorting auch im höherpreisigen Segment, in die ich etwas tiefere Einblicke habe, bestimmte Klischees voll bestätigen: z.B. zwar wohlhabendes Elternhaus, aber total dysfunktionale Familienverhältnisse, Mobbingerfahrungen in der Jugend, sämtliche Anzeichen einer Borderline-Störung (unterirdisches Selbstwertgefühl, Selbstverletzung bis hin zu Suizidversuchen, Alkohol-/Drogenmissbrauch, extrem instabile soziale Beziehungen...). Aber sowas sieht sieht man Menschen ja nicht sofort an; schon gar nicht, wenn man lieber gar nicht so genau hinsehen will.... in der Clubszene oder gegenüber (potenziellen) Kunden gehen diese Leute damit sicher nicht hausieren. Da ist dann alles schick; man ist jung, frei und "selbstbestimmt" und könnte sich kein besseres Leben vorstellen.

Ich bin auch nicht dafür, Prostitution zu verbieten. Sage an dieser Stelle auch ganz offen, dass ich selbst schon darüber nachgedacht habe, käuflichen Sex in Anspruch zu nehmen. Dennoch kann ich nicht zustimmen, dass das alles völlig unproblematisch ist, solange niemand zu etwas gezwungen wird. Auch hinter dem selbstbewussten Gebahren von "Hobbyhuren" oder den hochglanzpolierten Fassaden sog. "Edelescorts" verbergen sich z.T. Abgründe. Bei der oben beschriebenen Person, die sich schon im höheren Preissegment bewegt, hätte ich z.B. ganz klar das Gefühl, eine Notlage auszunützen - eine Notlage mehr seelischer als finanzieller Natur. Selbst dann, wenn die Person es selbst nicht so empfände. Die selbstzerstörerischen Tendenzen sind für mich offensichtlich.

Entsprechend gespalten bin ich, was Bordellgänger als Beziehungspartner angeht.
 
  • #132
Ich haue hier mal ein Zitat eines meiner Soziologieprofessoren aus den frühen 90ziger Jahren rein:
'Für mich wäre es peinlicher einen Kollegen bei McDonalds zu treffen als im Puff.'
Kein Kommentar.
 
  • #133
Es gibt genug Erfahrungsberichte im Netz von (meistens ehemaligen) Prostituierten, also wer sich informieren möchte, kann genug dazu lesen.

Viele Männer/Freier wollen sich das Gewerbe halt schönreden und den menschenverachtenden Rest einfach ausblenden.

Ich kenne 3 Frauen, die früher als Prostituierte gearbeitet haben, und sie hatten alle Missbrauch und/oder Gewalt in der Kindheit erlebt. Keiner hat das im entferntesten „Spaß“ gemacht, da gings nur um die Kohle, auch für die Drogen, die sie gebraucht haben, um das überhaupt auszuhalten.

Die Escort-Lady, die sich ihre Kunden aussuchen kann und pro Abend das zigfache normal erwerbstätiger Menschen verdient, wird halt immer zur Romantisierung der Prostitution herangezogen. Das „Pretty Woman“-Klischee.

Die Realität sieht aber ganz anders aus.
 
  • #134
Ich haue hier mal ein Zitat eines meiner Soziologieprofessoren aus den frühen 90ziger Jahren rein:
'Für mich wäre es peinlicher einen Kollegen bei McDonalds zu treffen als im Puff.'
Kein Kommentar.
Du hast Soziologie in Bremen studiert? Das wäre dann ein Beispiel dafür warum die Uni Bremen einen schlechten Ruf hat(te) und, dass links durchaus mit Frauenfeindlichkeit kompatibel sein kann.

Ich bin zwar kein McDonalds Fan. Aber McDonalds wäre mir nicht peinlich. Der Puff wäre es auch nicht. Aber deswegen weil man mich dort nicht treffen wird.

Was aber passt ist, dass ein Puff so eine Art Sex McDonalds ist. Nur seine Arbeitsbedingungen sind noch elender.
 
  • #135
Mir ist beim Lesen der Themen noch etwas eingefallen: Es gibt bestimmt Männer, die frustriert eine Frau ehelichen, obwohl ihre Traumfrau völlig anders ausschaut. Auch Männer haben Torschlusspanik. Sie würden nie die Chance haben, mit ihrer optischen Traumfrau Sex zu haben, da sie selbst nicht sehr attraktiv auf Frauen wirken.

Wenn ein Mann z.B. nur auf pummelige Frauen attraktiv wirkt, sein Typ aber schlanke sind...

Irgendwann denkt sich so ein Mann womöglich wenn ich die schlanke Traumfrau nicht überzeugen kann, habe ich wenigstens die Möglichkeit, sie auf anderem Wege zu bekommen.

Ein Großteil der Männer ginge demnach ins Bordell, um endlich eine (für sie) attraktive Frau zu schnackseln.
 
  • #136
Ich gestehe nicht alles gelesen zu haben...Deshalb kann es sein, dass ich die Frage doppelt stelle.

Warum bricht bei Dir Panik aus liebe FS?
Weil Du Dir ausrechnest, dass Dir irgendwann ein Partner im Bordell fremdgeht?

Das wäre traurig...weil Du dadurch jeden Vertrauensvorschuss verlierst.
Und ein Leben voll Angst ist schlimmer.
 
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  • #137
Du hast Soziologie in Bremen studiert? Das wäre dann ein Beispiel dafür warum die Uni Bremen einen schlechten Ruf hat(te) und, dass links durchaus mit Frauenfeindlichkeit kompatibel sein kann.
Nicht nur in Bremen. Der genannte Prof ist übrigens kein Wald- und Wiesenprof. Er war eine der Koryphäen hier und er würde sich sicher nicht als links bezeichnen. Was auch nur der etwas verschobenen Perspektive an der Uni Bremen entspracht. Damals war ein Schmidt-SPDler schon ganz schön weit rechts.
Achtung @Ejscheff ich schreibe in der Vergangenheitsform. Die 'linkesten' Profs hatte ich bei VWL. Natürlich in der freien Hansestadt.
 
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  • #138
Männer über 40, die häufiger zwar vllt. eine verheiratete Frau haben und diese lieben, haben eher damit zu kämpfen, dass Frauen sich fallen lassen und nicht mehr mitziehen. Da ist häufig die Kommunikation gestört. Eine Scheidung, nur weil die Sexualität wegfällt, kommt aber nicht in Frage.
-> Da behaupte ich, dass die Konstellation eher jene ist, Mittags mit den Single-Kollegen in den Puff zu gehen und eher noch was Gruppendynamisches hat. (Stadtleben)

Männer, die Mingle oder sonstsowas zwischendrin sind, dürften es eher deshalb tun, um sich "vollwertig" zu fühlen, um keine Emotionen zu verschwenden.
-> Da liegt es an der unvollkommenen "Partnerschaft", da sie dort auch ihre Erfahrungen machen können oder aber auch einfach nur zum Schuss kommen. Was für Freitag Abend.

==> Das ist eher die Masse, die Geld in das horizontale Gewerbe bringt.

Das vllt. eher neumodischere ist, dass junge Menschen direkt zu Prostituierten gehen, um sich dort auszuleben, eventuell als Ergänzung zu einer unvollkommenen, eher oberflächlichen Beziehung.
-> Hier kommt entgegen, dass Prostituierte offen und direkt Geld verlangen und das ganze kalkulierbar ist. Damit rennen viele Frauen auf Eis, die nicht an sich arbeiten wollen und nicht in Betracht gezogen werden, und der Mann spart Aufwände. In der Tat tun das häufig Männer, die auf jeden Fall auch gutaussehende Partner anziehen können.

Dann gibt es noch jene, die generell keine Frau abbekommen.
-> Und deshalb regelmäßig dort hin gehen, um dort zumindestens ihre Wünsche erfüllt zu bekommen.

Für die letzten beiden Gruppen gibt es eher die "Hobby-Prostituierten" als Angebot und jene, die die Nachfrage bedienen. Also Frauen, die einigermaßen gut aussehen, aber sich darüber Geld beisammen schaffen möchten. Und die "Models", die rein über ihr Aussehen gehen. Wie auch die Importierten aus dem eher östlichen Ausland.

Irgendwo las ich hier im Beitrag, dass angeblich Nerds zu Prostituierten gehen. Eher nein, da diese häufig stabile Beziehungen und selten die Beziehung um sexuelle Aktivität bauen.
 
  • #139
Wenn Du noch weiter mit Zahlen jonglierst und mit Deinen Ängsten, ziehst Du es erst recht ins Leben als Lernerfahrung.

Gestehe Dir genügend Selbstvertrauen zu, dass diejenigen zu Dir kommen welche die gleichen Werte im Leben vertreten wie Du.

Positiv denken, okay?
 
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