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  • #1

Warum gehen Männer wieder zur Ehefrau zurück?

... wenn sie sich eigentlich in eine andere Frau verliebt haben und diese lieben?
Ich versteh es nicht!
Eine Betroffene w/51
 
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  • #2
Wenn Kinder da sind, kann es das Verantwortungsgefühl gegenüber den Kindern sein.

Wenn keine oder bereits erwachsene Kinder da sind, ist es die Bequemlichkeit.

Ich bin immer wieder verblüfft, welch ungeheuren Stellenwert die Bequemlichkeit bei vielen Männern hat.

w/52
 
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  • #3
Nach meiner Einschätzung trennen sich Ehemänner eher selten von ihrer Frau wegen einer Verliebtheit. Insofern ist Deine Erfahrung nicht ungewöhnlich. Viele Ehefrauen sind sogar bereit, ihrem Mann so eine Episode zu verzeihen oder sogar zu tolerieren wenn er es nicht zu bunt treibt und die Öffentlichkeit herauslässt. Wohlwissend, dass er wieder zurückkommt.
Deshalb lautet Regel Nr 1: Niemals was mit einem verh. Mann anfangen wenn er mehr als eine Affäre sein soll.
 
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  • #4
was heißt eigentlich " wieder zurück " ?
nach jedem treffen oder war er schon eine weile bei der anderen und dann geht zurück?

ich denke so oder so, vielleicht reicht die liebe nicht?
ist nicht so groß und nicht so mächtig um ein neues leben anzufangen.
schuld und verantwortungsgefühle, angst von finanziellem desaster sind auch noch so wichtige gründe, mit denen ein "männchen" nicht zu recht kommt.
ein mann schon! ;) wenn er denn wirklich liebt.
 
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  • #5
...weil sie bequem sind, versorgt werden wollen und ihr altes Leben zurück wollen. Vielleicht spekulieren sie auch darauf, die Ehefrau und die Geliebte parallel zu haben, damit sie sich nicht endgültig entscheiden müssen. Und die Macht der Gewohnheit spielt eine große Rolle, nehme ich mal an. Der Reiz des Neuen ist verflogen, erste Konflikte und Alltagsschwierigkeiten tauchen auf, das wird ihm dann schnell zu kompliziert ...
 
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  • #6
Lange gemeinsame Zeit wirft man nicht so einfach weg - Gewohnheit.
Furcht vor den finanziellen Folgen einer Scheidung und den damit verbundenen Unannehmlichkeiten.
Außerdem: Was sollen die Nachbarn/das Umfeld/ die Arbeitskollegen/ Kinder... denken?
Die Frau zum Lieben kann man nebenbei haben. Die Haushälterin/Putzfrau ist aber auch nicht unwichtig.
 
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  • #7
Die Kinder sind ein ganz großes Thema. Männer, die die Familie verlassen, haben oft ein sehr schlechtes Gewissen und dazu Sehnsucht nach ihren Kindern. Nach ein paar Monaten ist die neue Frau nicht mehr ganz so interessant und die Ehefrau tritt wieder mehr in den Focus. Das reicht oft, um zur Ehefrau zurückzukehren. Insgesamt ein kläglicher Auftritt. Deshalb: Niemals mit Verheirateten anbandeln!
w
 
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  • #9
...weil sie ihre Frau auch einmal romantisch geliebt haben, weil sie die Mutter seiner Kinder ist, weil er sie liebt, weil er seine Frau nicht annähernd so negativ erlebt, wie der Geliebten weismacht.
Weil Mann nicht gern sein Haus, sein Geld verliert und sich die Abneigung seiner Kinder zuzieht, für eine Liebe, die wie die meisten, nur einige Jahre hält und Mann dann völlig vor dem Nichts steht, denn nicht jede Ehefrau verzeiht und nimmt ihn zurück (z.B. Christian Wulff, solche Beispiele gibt es zigtausende).

Was ist daran nicht zu verstehen? Das ist risiklobewußt, vernünftig und weise. Romantisch natürlich nicht :)
 
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  • #10
Dein Warum lässt sich nur am Einzelfall klären und es gibt viele Möglichkeiten wieso:
Männer mögen es meist bequem. Bei der alten Frau wissen sie was sie erwartet.
Ab einem bestimmten Alter ziehen Männer nicht mehr gern um und bauen sich auch kein neues Leben mit jemandem mehr auf.
Eventuell hat er mit der Ex die ganze Zeit Aussöhnung betrieben und ist rückfällig geworden. Wenn sie die erste bedeutende Beziehungsfrau ist hast du kaum eine Chance, denn alles alles hat sie ihm bedeutet. Du bist nur ein "Saisongast".
Ökonomische Gründe sind nicht zu unterschätzen. Diesen Grund würde er offen nicht erwähnen. Das liebe Geld, das Haus, und überhaupt der Lebensstil.
Ausserdem könnte er so den verlorenen Freundeskreis wieder zurück gewinnen. Viele Männer leiden nach der Trennung unter dem Rückzug der gemeinsamen Freunde.
Kinder: ja, die beliebteste Rede "Kinder brauchen mich". Und das fieseste Erpressungsmittel der Exfrau. Viele Männer ringen mit dem schlechten Gewissen gegenüber ihren Kindern mehr als mit dem schlechten Gewissen gegenüber der Ex oder der Geliebten/Neuen.
Die Ex ist ein guter Putzteufel, eine bewährte Köchin. Mann vermisst ihre Knödel.
Denk an die Knödel wenn du ihn rauswirfst. Aus deiner Wohnung.
 
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  • #11
...wenn sie sich "eigentlich" verliebt haben oder "lieben"?

Tun sie eben nicht. Nach der Verliebtheit flaut der Reiz des Neuem ab.
Und dann besinnen sie sich auf ihre Liebe, die gemeinsamen Jahre, ......und sie wissen was sie verloren haben.
Vielleicht auch die gemeinsamen Kinder. Nicht immer ist es das finanzielle und nicht immer siegt die Geliebte.
 
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  • #12
Weil sie sich eben nicht ernsthaft in die andere Frau verliebt haben oder sie gar lieben. Das reden sich die anderen Frauen nur ein bzw. bekommen es von dem Fremdgänger eingeredet.

w/51
 
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  • #13
Die Kinder, das Geld und das Haus sind ein ganz großes Thema. Nicht zu vergessen die gesellschaftliche Akzeptanz. Wer verlässt ist der "geächtete".
m
 
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  • #14
Vielleicht, weil man niemandem verbieten kann, jeden Tag ein Stück schlauer zu werden? So mancher erkennt eben recht spät, daß Treue das bessere Konzept ist.

Aber besser zu spät als nie.

Eine Frau, die sich mit einem verheirateten Mann einläßt, muß sich der Gefahr bewußt sein, daß sie ihn eines Tages zugunsten der Ehefrau wieder verliert. Deshalb mein Tipp: mit untreuen Männern erst gar nichts anfangen. Entweder sie bleiben untreu, oder sie werden irgendwann treu. (m)
 
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  • #15
Ich finde wir leben in einer verlogenen Zeit. Früher war es normal, eine Mätresse zu haben. Dass Du Dich in dieser Rolle nicht wohlfühlst und DIch ärgerst, auf sein Liebesgesäusel reingefallen zu sein kann ich allerdings nachvollziehen.
 
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  • #16
Das passiert, wenn der Mann einen miesen Charakter (oder keinen) hat, nämlich keine der beiden Frauen liebt, oder wenn er zuhause einen weiblichen Berufsversager oder Faulpelz hat, den er sein Leben lang aushalten müsste oder wenn Frauchen mit dem Entzug der Kinder droht. Ich kenne nur Männer, die Charakter gezeigt haben, einige schon nach Wochen, andere erst nach Monaten oder Jahren.
 
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  • #17
Die Frage zeigt ja schon die Richtung, warum EHEmänner zur Frau zurück gehen, weil einfach eine Scheidung für Männer einen Totalabsturz bedeuten kann.
Kinder weg, Haus weg, Rentenausgleich, Zugewinnausgleich und auf ewig Unterhalt zahlen, Frauen sind da meist die Nehmer .
Unverheiratete Männer in Beziehung die sich neu verliebt haben, gehen eher selten zu ihrer alten Partnerin zurück, dank Gleichberechtigung.
Das Männer es bequem haben wollen, ist eher eine Schutzbehauptung von Frauen, denn sehr viele Männer können für sich besser Sorgen, als Frauen in der gleichen Lage.
Ich persönlich möchte keine einzige meiner Expartnerinnen und Ehefrau wieder zurück haben, auch wenn eine neue Liebelei manchmal schnell wieder Vergangenheit ist.
Ich kann ohne Frau sehr gut, aufregend und flexible Leben und doch ist der Mensch nicht zum Alleinsein geboren, aber eben nicht um jeden Preis in Beziehung.
50m
 
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  • #18
Ich finde wir leben in einer verlogenen Zeit. Früher war es normal, eine Mätresse zu haben. Dass Du Dich in dieser Rolle nicht wohlfühlst und DIch ärgerst, auf sein Liebesgesäusel reingefallen zu sein kann ich allerdings nachvollziehen.
Damals, ich nehme an, du spielst auf Barock, Rokoko, Renaissance, etc. an, handelte es sich aber auch oft um Zweck- und Vernunftehen, die nur politisch zusammengezwungen wurden. Und auch da waren Frauen dabei, besonders die streng katholischen, die das nicht so schön fanden.
Dazu handelt es sich um durchweg reiche und den Hochadel Es hat auch mal Päpste Mätressen. Dieses Wissen speist sich jedoch bei uns hauptsächlich aus Dokus und Spielfilmen. Wie den Menschen wirklich zumute war können wir nicht wissen. Sicher waren sie aber anders sozialisiert.
In anderen Ländern wird es heute langsam normal zur verbotenen Vielehe zu greifen um die Wirtschaftsnot für sich zu nutzen. Weil es ohne das Deckmäntelchen der Ehe absolut verboten ist. Fremdgehen wird der FS nicht helfen. Am Ende ist sie die böse, die sich nicht zusammenreißen konnte und dem armen Mann der sich bestimmt alle Arme und Beine für die Familie ausreißt niedermacht und womöglich auch noch abzieht. Das mit de Mätressen funktioniert nämlich andersrum. Ich würde der FS jetzt nicht raten, sich einen Hausfreund zu suchen, sondern ihrem Mann stärker mit Gesprächen aufs Fell zu rücken, damit er die Wahrheit auf den Tisch legt. Nur so kann man was verändern. Sex nach Uhrzeit und Vorschrift kann man nicht verlangen, aber was da los ist sollte man schon mal erfahren können. Die Antwort könnte eine Überraschung werden die weiterhilft.
 
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  • #20
Also erstens lieben sie ihre Ehefrauen auch - es sind die Mütter ihrer Kinder und sie haben einmal geheiratet und das nicht umsonst.
Zweitens hassen Männer Veränderungen.
Drittens lieben Männer eine Art Zuflucht, ein Doppelleben in einer Affäre sehr. Natürlich sind sie in die neue Frau verliebt, es ist eine junge frische Liebe und der Sex ist belebend und verjüngend, sie fühlen sich bestätigt und unendlich potent. Hinzu kommt, dass sie bei der neuen Frau jemand anderes sein können: Leidenschaftlicher, souveränder, potenter, erfolgreicher. In der regel erfahren sie viel mehr Bewunderung von der neuen Frau - anfangs zumindest... während sie zuhause schon die Rolle des väterlichen Zahlesels übernimmen haben und die Leidenschaft auch nicht mehr die größte ist.
Deswegen aber wirklich die Familie zu verlassen käme den meisten Männern deswegen nicht in die Tüte, weil sie ja dann den ganzen Alltag mit der Neuen auch wieder haben.
Auch wenn sie Kopfkino spielen und sich eine rosige Zukunft ausmalen mit der Neuen. Wenns konkret wird, ziehen sie den Schwanz ein, weil sie Alltag und Ehe ja schon haben - und oft gar nicht mal so schlecht eingespielt.
Dazu käme die finanzielle Belastung der Unterhaltsforderungen, der Scheidung, vielleicht Verlust des Hauses, der Kinder. Den Stress geben sich viele Männer nicht. kann ich sogar als Frau verstehen, denn oft verschlechtern sie sich dadurch ja sogar.

Deswegen würde ich als Frau eben auch nie einen gebundenen Mann nehmen. Aber Frauen meinen ja immer, dass es bei ihnen ja ganz anders ist und der gebundene Mann schon erkennen wird, wie wunderbar doch die neue Frau ist. Und er redete doch auch nur schlecht von deine Frau...

Mein Exmann würde mich auch jederzeit zurücknehmen, obwohl er eine Geliebte hatte. Die wollte er aber trotz Trennung nicht bei sich wohnen lassen. Sie wollte heiraten und das versprach er ihr auch - war aber natürlich nicht ernst gemeint - was ich von Anfang an wusste.
Als sie schwanger wurde, rief er heulend bei mir an. Auch sonst redete er oft verächtlich lächelnd bis aggressiv über seine Neue... sie sind schon lange getrennt...
Lasst Euch nicht mit liierten Männern ein!
 
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  • #21
Ich finde wir leben in einer verlogenen Zeit. Früher war es normal, eine Mätresse zu haben. Dass Du Dich in dieser Rolle nicht wohlfühlst und DIch ärgerst, auf sein Liebesgesäusel reingefallen zu sein kann ich allerdings nachvollziehen.
Eine Mätresse hatten aber nur Könige und andere Adelige, die v.a. aus politischen Gründen heirateten. Und die Mätresse hatte in der Regel doch eine gewisse gesellschaftlich anerkannte Stellung und war allen bekannt. Die Mätresse wusste aber auch, dass der König sie nicht ehelichen wird und die Königin wusste von der Mätresse - und nicht nur die.
 
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  • #22
Weil sie sich letztendlich zusammenreißen können und ihnen Treuverpflichtung und Verantwortungsgefühl hohe ethische Güter sind! Nicht wie bei Frauen, die oft aus einem vagen Unzufriedenheitsgefühl heraus nach Jahrzehnten ohne mit der Wimper zu zucken Mann u. Familie verlassen können.

m.
 
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  • #23
Früher war es normal, eine Mätresse zu haben.
Früher wurde auch nicht aus Liebe geheiratet, sondern aus Kalkül, um Besitzstände zu wahren und zu mehren. Die betreffenden Personen hatten keine Wahl, sie wurden in eine Ehe gepreßt, die mit Liebe und Zuneigung nur wenig zu tun hatte. Von wenigen Ausnahmen abgesehen.

Wer ohne Wahlfreiheit in eine Ehe gezwungen wurde, hat meiner Meinung nach auch heute noch das Recht, sich nebenher mit der Frau zu treffen, die er wirklich liebt. Das dürfte aber bestenfalls auf 0,0001% aller Fälle von Fremdgehen zutreffen. (m)
 
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  • #24
... wenn sie sich eigentlich in eine andere Frau verliebt haben und diese lieben?
Ich versteh es nicht!
Eine Betroffene w/51
Vielleicht war es eben nur eine Verliebtheit, eine Episode und nicht mehr.
Bei der Frau, mit denen sie manchmal mehr als 20 Jahre gelebt haben, wissen sie eben was sie haben. Manchmal mag es Bequemlichkeit sein, manchmal ist es auch einfach eine größere Zuneigung zur langjährigen Partnerin und nicht zur Affairenfrau.
Der Kick mit der Affaire mag ganz nett sein, aber er nutzt sich auch irgendwann mal ab.
 
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  • #25
Die Frage zeigt ja schon die Richtung, warum EHEmänner zur Frau zurück gehen, weil einfach eine Scheidung für Männer einen Totalabsturz bedeuten kann.
Kinder weg, Haus weg, Rentenausgleich, Zugewinnausgleich und auf ewig Unterhalt zahlen, Frauen sind da meist die Nehmer .
Männer haben in dem beschriebenen Fall die Bequemlichkeit genommen, versorgt zu werden, berufliche Karriere zu machen, eine Familie zu habenohne selber Familienarbeit leisten zu müssen. Frauen nehmen nur für die zurückliegende Zeit, auch Unterhaltszahlunge in der Zukunft, die sie nur bekommen, wenn ihnen wegen der vorliegenden Situation eine eigene Berufstätigkeit nicht mehr möglich ist. Davon ist bei dem Alter auszugehen

Liebe FS,
Du bist selber 50+, Dein Partner vermutlich älter, d.h. es ist eine langjährige Ehe anzunehmen, die im Fall des Hausfrauenmodells für Deinen Expartner tatsächlich teuer werden kann. Da hat er sich ausgerechnet, dass zurückgehen für ihn wirtschaftlicher ist - eine Variante und diei sagt aus, wie viel Du ihm wert bist.
Andere Variante: er hat festgestellt, dass es mit Dir doch nicht so viel besser ist, wie mit seiner Frau, dann kann er gleich bei ihr bleiben und hat den wirtschaftlichen Schaden nicht.
Variante 3: er hat festgestellt, er liebt sie doch noch und hat sich in Bezug auf Euch geirrt .... und noch viele Möglichkeiten mehr.

Wer sich in eine Ehe reindrängt und sich mit einem verheirateten Mann einlässt, muss damit rechnen, dass er genauso verlassen wird, wie die Ehefrau. Draus lernen udn einen ungebundenen Mann suchen, da droht das Schicksal nicht, dass er zur Ehefrau zurückgeht.
 
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  • #26
Es ist die Bequemheit-der Ehemann mag noch seine Ehefrau, aber es knistern schon lange nicht mehr. Mit der Geliebten knistert es, aber es würde den Mann sehr viel kosten, sich von der Ehefrau zu trennen-materiell (Scheidung, Versorgungsausgleich etc.) und auch Stress, denn eine Trennung/Scheidung auch Stress ist.

Der bequeme Mann, der es leicht und angenehm haben will, will beide-die Ehefrau und die Geliebte. Weder die eine noch die andere liebt er eigentlich, weil er sonst sich für eine von diesen entschieden hätte. Er liebt nur sich und möchte es schön, nett und bequem haben im Leben. Darum geht er immer wieder zu der Ehefrau zurück, nachdem er der umwerfende Lover bei der Geliebten für paar Stunden (oder weniger) war.

Bequemlichkeit, finanzielle Überlegungen, ein Mangel an aufrichtiger Liebe gegenüber beiden Frauen, Egoismus-das sind m.E. die Gründe, warum er immer wieder zu der Ehefrau geht.

Und noch was-weil es zwei Frauen gibt (Ehefrau und Geliebte), die da mit spielen und dem Ehemann all das ermöglichen.

Ich spreche aus Erfahrung.

Wenn ein Mann eine Frau wirklich liebt, trifft er die Entscheidung für sie. Tut er das nicht, sind Geld, Kinder etc. nur eine gute Ausrede. Ehemänner, die fremdgehen, lieben ihre Ehefrau nicht (mehr), sondern das bequeme Leben mit ihr. Gewohnheit, Bequemlicheit, Egoismus pur-vielleicht hassen sie die Ehefrau nicht, aber lieben tun sie sie auch nicht. Eheleute müssen doch nicht aus Liebe zusammen bleiben-eine gut funktionierende Wirtschaftsgemeinschaft reicht völlig aus, wenn die Liebe nicht mehr da ist.

w
 
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  • #27
Zur Eingangsfrage:

Manche vielleicht deshalb, weil sie nach Abklingen des Hormonrausches erkennen, dass das Gras ... nicht grüner ...

Wenn dann dazu kommt, dass die Ehefrau sie (trotzdem) noch liebt, die bessere / vertraute Gefährtin ist, verlässlich / loyal ist (im Unterschied zum frivol-lasziven Vögelchen), vielleicht ausserdem die Mutter ihrer (gemeinsamen) Kinder ist (die sie sonst verlieren würden) - dann kommen schon einige Gründe zusammen.

Kurzum: was aus prinzipiellen Gründen nicht statthaft ist, hat halt obendrein oft ziemlich üble Konsequenzen. Kann das wirklich soooooooo sehr überaschen?

[Und: sexuelle Leidenschaft ist (meistens, wenn auch icht immer) eher kurzlebig. Und: hat mit tiefer Liebe auch nicht immer viel zu tun.]

M50
 
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  • #28
Noch einen Nachtrag von mir (Gast 25)

Du fragst Dich, wieso sie zur Ehefrau zurückkommen, wenn sie die Geliebte lieben.
Ganz einfach-weil Liebe, Sex und Finanzen nicht zwangsläufig zusammen gekoppelt sind und sein müssen.

Auch wenn er in Dich verliebt ist und Dich sogar liebt (ob das stimmt oder nicht wollen wir nicht diskutieren), doch kann er klar und rational zu SEINEM Gunsten denken und handeln.

Liebe ist Liebe, Finanzinteressen sind eine andere "Baustelle", genau so wie Ansehen in der Gesellschaft etc.

Heutzutage machen die Männer kaum was aus Liebe, wenn die Liebe denen finanzielle Einbüße bringen würde-egal ob Ehemänner oder Geliebte.

Die Liebe kommt und geht-und auch wenn sie bleibt, ein Haus, eine Wirtschaftsgemeinschaft mit der Ehefrau, gemeinsame Kinder-das hat einen größeren Wert für den fremdgehenden Ehemann als die Liebe zu der Geliebten.

Liebe FS, glaub es mir-ich habe es durchgemacht und kann Dir nur eins raten:
brich den Kontakt zu diesem verh. Mann ab. In dieser Konstellation ist die Geliebte meistens der geringere "Wert" und die finanzielle und sonstige Lage in der Ehe der größere "Wert". Als eine Geliebte, die mehr als nur aufregenden Sex haben möchte (den die Ehefrau vielleicht weder hat noch mehr will), bist Du immer der geringere "Wert" in der Kette.

Verheiratete Männer können phantastische Liebhaber sein, wenn sie fremdgehen. Wenn das ist, was eine Frau möchte, dann hat sie das bei ihm.
Im Grunde genommen sind diese Männer kostenlose sexuelle Dienstleister und Bezieher von kostenloser sexueller Gegenleistung. Liebe hin- oder her-sie sind rational und wollen keine Einbüße.

In seltenen Fällen verlassen sie die Ehefrau für die Geliebte-dann ist die Geliebte der höhere "Wert". Tun sie das nicht, handeln sie rein rational zu deren Gunsten.

Liebe ist nicht alles im Leben, liebe FS.

Ich weiß, dass mein Nachtrag hart ist-so hart war die Realität, die ich in einer ähnlichen Konstellation wie bei Dir erlebt habe. Erst nachträglich habe ich es begriffen. Als ich mittendrin war (so wie Du) hatte ich mir genau Deine Fragen gestellt.

Trenn Dich und lass Dich demnächst nur auf einen freien Mann ein (es sei denn Du willst NUR unverbindlichen aufregenden Sex).

Ja, Geliebte zu sein, wenn frau wirklich liebt und den Mann für sich haben will, ist eine sehr schmerzhafte Angelegenheit. Es soll Geliebte geben, die stolz auf sich sind, eine verh. Mann als Lover zu haben und mehr von ihm gar nicht wollen. Du und ich sind das nicht und so leiden wir nur in dieser Konstellation.



w
 
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  • #29
... und wieder eine "Affaire", die sich über mangelnde Fairness und fehlende Treue beklagt - süß!
 
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  • #30
@27 und an die FS

Super Kommentar!! Ehrlich, SO ist es und nicht anders (ebenfalls selbst erlebt und durchlitten) Finger weg und glücklich werden mit einem freien Mann!

w, 45