• #61
ich verstehe die Geliebte nicht, was hat sie gedacht: Der Mann Jahrezehnte unglücklich bei seiner Frau, dann kommt die Geliebte und dann ist er weg und bei ihr glücklich . wie naiv.... Wenn es so schlimm gewesen wäre , wäre er schon längst weg. Warum muss es ein verheirateter Mann sein , wer glaubt heute einem Mann der seiner Frau betrügt noch. Er belügt und betrügt seine Frau und bei der Geliebten ist es dann anders? Sie wird genauso belogen und betrogen und was findet eine Geliebte an einem Mann der so mit seiner Frau umgeht ! Irgendwann trifft es sie genauso, wie kann man da jammern und sich wundern, ein verheirater Mann ist eben ein verheirateter Mann
 
  • #62
Da war von Liebe auf seiner Seite nichts zu merken - es ging nur um Sex, die Frau war austauschbar. ...
Dass sie da keinen gefestigten Charakter mit hohen moralischen Werten bekommen kann hätte ihr klar sein sollen.
Mal eine Frage, die nicht sarkastisch, sondern ganz ehrlich gemeint ist:

Du hast diesen charakterlosen Mann, der nur materiell denkt und Frauen austauschbar findet, ja geheiratet. Ich vermute mal, in recht jungen Jahren, als Du noch nicht die Lebenserfahrung hattest, diesen Mann zu durchschauen. Er muss ja Dir auch gut vorgespielt haben, dass es ihm um Dich und Liebe geht.
Bist Du der Frau irgendwie auch dankbar, dass das ganze so gekommen ist? Ich meine, Du wusstest ja nur nicht, wie er ist. Sein Charakter kam anscheinend dadurch raus, dass der Betrug aufflog. Und ich bin der Ansicht je früher man sowas erkennen kann, umso besser, zumal Du finanziell unabhängig bist. Eigentlich hat sie Dir doch die Augen geöffnet über Deinen Ex, was ansonsten vielleicht erst 10 Jahre später passiert wäre.
 
G

Gast

  • #63
Der Mann Jahrezehnte unglücklich bei seiner Frau, dann kommt die Geliebte und dann ist er weg und bei ihr glücklich . wie naiv.
Man denkt wohl eher, man hätte DEN Partner gefunden. Weil ein Verheirateter ja ganz anders rangehen kann, als ein Single, ist er viel lockerer und nicht mit seinen Vorstellungen von seiner Zukünftigen unterwegs, die er für sich gewinnen muss, schüchtern rumkrampft usw. Das Verlieben passiert einfach anders, wenn beide entspannt sind. Der Haken an der Sache ist, warum man zunächst so entspannt wirkt.

Ich war nie Geliebte, aber schon in Verheiratete verliebt. (die gern mal xy würden, aber sich auch nie trennen würden, denke ich bei diesem Typ Mann)
Es beginnt einfach mit der Sympathie und in lockerer Atmosphäre. Wer einen Partner sucht, ist meist bierernst und sogar frustriert und bedürftig.

Und so, falls man sich drauf einlässt, entsteht eine geheimnisvolle Nähe, Romantik usw. Und es kommen die Gedanken, dass es durchaus Männer gibt, die ihre Frau verlassen. Nur dass das schon der Punkt ist, wo man als Geliebte eben denken müsste: Was ist das für ein Typ, wenn er vorher nicht gegangen ist? Was lade ich mir da auf, der muss doch erstmal mit der alten Beziehung abschließen?

Ich denke, wer sich auf eine Affäre einlässt, ohne das vorher zu bedenken, schafft es dann auch nicht mehr, sich loszulösen und will den feurigen Beteuerungen von "die Eine" und "ich trenne mich" glauben. Vielleicht sind solche Frauen einfach nur romantisch bis zur Selbstschädigung, die Männer schwach in ihren Entscheidungen für ihr Leben und nicht mehr an die Liebe glaubend.

Zitat von stella99:
Irgendwann trifft es sie genauso, wie kann man da jammern und sich wundern
Genauso wie die Ehefrauen, die jammern und sich wundern, weil sie dachten, ihr Mann würde sich ändern unter ihrem Einfluss. (was jegliche Männereigenschaft betrifft, die diese Frau gerade stört)
Heiraten ist doch, sofern es nicht wirklich um Liebe geht (und nicht nur eingeredete Liebe oder Projektion), auch bei vielen ein Fehler, wenn man damit Romantik, Bekenntnis zueinander und Liebe bis zum Tod verbindet.
 
  • #64
Du hast diesen charakterlosen Mann, der nur materiell denkt und Frauen austauschbar findet, ja geheiratet. Ich vermute mal, in recht jungen Jahren, als Du noch nicht die Lebenserfahrung hattest
Das ist vollkommen richtig. Und als die Lebenserfahrung da war sowie die innere Ruhe richtig hinzusehen, war mir klar, dass er nicht aus Liebe zu mir zurück kommt, sondern weil er darin einen Vorteil für sich sieht.
Ich habe mir nicht einen Moment mehr vorgemacht, dass er in diesem Zusammenhang irgendwie an mich denkt und versucht meine Perspektive einzunehmen, zu verstehen, wie das für mich sein könnte.

Bist Du der Frau irgendwie auch dankbar, dass das ganze so gekommen ist?....Eigentlich hat sie Dir doch die Augen geöffnet über Deinen Ex, was ansonsten vielleicht erst 10 Jahre später passiert wäre.
Ich bin ihr absolut nicht dankbar, warum sollte ich? Wenn Frauen sich nicht so bereitwillig auf fremdgehende Ehemänner einlassen oder diese offensiv angraben würden, sondern diese sich für eine neue Frau vorher scheiden lassen müssten, dann gäbe es sehr viel weniger Leid.
Er war verheiratet und sie wusste das recht früh.
Die Trennnung zwischen den beiden war dramatisch und schäbig - er wollte, dass ich das mitbekomme, um mir zu zeigen: ich bin wichtig für ihn.
Vielleicht hat sie ja auch draus gelernt, dass verheiratete Fremdgänger einen schlechten Charakter haben und es für sie von Vorteil ist, sich von ihnen fernzuhalten. So gesehen könnte sie mir dankbar sein.

Es kann sein, dass ich mich erst 10 Jahre später getrennt hätte, kann aber auch sein, dass es garnicht dazu gekommen wäre, wenn er keine Möglichkeit gehabt hätte. Mit zunehmender Lebenserfahrung war ich schon auf dem Weg, seine Schwächen zu seheen. Ob diese zu Trennung geführt hätten, so wie sein Fremdgehen kann ich nicht sagen und ich mache mir keine Gedanken drüber, weil zu virtuell. In der gleichen Situation würde ich exakt genauso entscheiden und im Detail auch genauso handeln.
 
A

Ars_Vivendi

  • #65
Naja, es ist ein Unterschied, was man behauptet und was Fakt ist. Und warum jammern dann die Männer hier, dass die meisten Trennungen von den Frauen ausgehen?
Tun sie das? Ich habe nicht den Eindruck, dass hier die Beziehungen so klar überwiegend von Frauen beendet werden. Wenn ich mir die letzten Threads unter Trennung so durchlese, zeigt sich das auch.
 
  • #66
Lustig, was manchen Frauen hier vermuten...
Bin selbst nicht verheiratet, aber habe genug (wissenschaftliches) gelesen, um mir ziemlich sicher zu sein, dass ihr alle auf dem Holzweg seid...
Bei vielen geht es nicht um Bequemlichkeit. Das bisschen Haushalt schafft man als Mann auch allein, oder zumindest mit Putzfrau, Essen gehen kann man auch in der Kantine. Wäsche waschen ist auch kein Drama, die Haushaltsarbeit ist es also nicht....
Finanziell kann es natürlich schon sein, dass man im Überschwang der Gefühle so blöd war, sich nicht durch einen Ehevertrag abzusichern.
Aber ich denke, die meisten Männer schätzen ihre Ehefrau durchaus noch: Als der Mensch, den sie immer noch lieben, mit dem sie alt werden wollen, gegenseitig loyal sein bei den meisten Angelegenheiten des täglichen Lebens-nur eben nicht beim Sex.
Die Luft ist eben raus (das lässt sich auch sehr gut biologisch erklären, Stichwort Dopamin), der langweilige Ehesex, sofern er überhaupt noch stattfindet, unbefriedigend, es fehlt das elektrisierende, was man bei einer "neuen" Person hat. Oder der Ehesex findet durchaus noch statt, ist auch sehr schön, aber eben nicht dieses wilde, was es zu Anfang noch war. Das geht Frauen ganz genauso; Frauen gehen sogar öfter fremd als Männer. Im Gegensatz zu diesen sind Männer realistisch genug, um zu wissen, dass diese Schwärmerei eben nur ein Strohfeuer ist, das es nicht wert ist, 20 Jahre Höhen und Tiefen einfach wegzuwerfen. Frauen dagegen trennen sich eher, um dann festzustellen, dass sie im Überschwang der Verliebtheit einen Fehler begangen haben.

Deshalb trennen sich Männer nicht von ihren Ehefrauen, sondern stehen zu ihren Frauen. Nur eben nicht in diesem einen Aspekt im Leben. Diejenigen, die eben diesem Aspekt-Romantik und Sex-den höchsten, ja einzig wahren Stellenwert in einer Langzeitbeziehung einräumen, werden laut aufheulen. Für diejenigen, für die eine Beziehung/Ehe mehr ist als nur die Sexualität des Partners kontrollieren zu wollen, ja, diese werden wohl recht unglücklich werden dabei.
 
  • #67
... wenn sie sich eigentlich in eine andere Frau verliebt haben und diese lieben?
Ich versteh es nicht!
Eine Betroffene w/51
Männer hassen Veränderungen und sie haben in der Regel keine Affären, weil sie eine neue Frau wollen, sondern weil sie Abwechslung brauchen und eine Frau wollen, die sie in einem anderen Licht sieht.
Die eigene Ehefrau kennt sie aber besser als es die Geliebte je wird. Die Geliebte sieht den Mann eher, wie er sein WILL, nicht, wie er ist.
Männer wollen keine neue Beziehung, wenn sie sich auf eine Affäre einlassen, ganz egal, ob sie dabei verliebt sind oder nicht.
Sie kotzen sich bei ihrer Geliebten über die schlimme Ehefrau aus, haben Sex und dann gehts wieder heim zur Ehefrau und gut.
Männer mit Geliebten wollen ihr altes Leben nicht ändern, nur bereichern. Ganz egal, wie sehr er schimpft, die Ehefrau und evtl Mutter seiner Kinder hat immer den höchsten Stellenwert.
Sehe ich auch bei meinem Exmann... ich wollte ihn nur nicht wieder.
 
  • #68
Ich bin ihr absolut nicht dankbar, warum sollte ich?
Weil:
Zitat von Vikky:
war mir klar, dass er nicht aus Liebe zu mir zurück kommt, sondern weil er darin einen Vorteil für sich sieht.
es gut sein könnte, dass er auch nur deswegen mit Dir zusammen war oder zumindest so lange blieb.
Ein Mensch kriegt ja nicht plötzlich einen anderen Charakter, weil er eine Geliebte hat, sondern er hat diesen Charakter in seiner Ehe auch schon. Die Geliebte deckt doch nur auf, was sowieso unter der Oberfläche ist. Darauf wollte ich hinaus mit der Dankbarkeit.

Es ist in meinen Augen eine tickende Zeitbombe in der Ehe, wenn der Mann oder auch die Frau ansprechbar ist für eine(n) Geliebte(n). Es kann sein, dass die Ehe nicht gut ist, denn ich spalte ein ödes Sexualleben nicht von der Bewertung einer Beziehung ab: Wenn es öde ist, kann die Ehe nach Definition nicht gut sein.
Es kann aber auch sein, dass man sich als Frau die ganze Zeit was vormacht, man hätte einen Mann mit einem tollen Charakter. Und je eher man erfährt, dass dem nicht so ist, umso besser - seh ich jedenfalls so.

Deswegen wär ich dankbar, wenn ich so früh wie möglich die Augen über die Beziehung oder eben den Mann geöffnet kriegte. Wobei bei der öden Beziehung ja die bessere Variante ist, erstmal zu versuchen, das Problem anzusprechen oder eben sich zu trennen, statt den Weg des Betrugs zu wählen.
 
  • #69
Ein Mensch kriegt ja nicht plötzlich einen anderen Charakter, weil er eine Geliebte hat, sondern er hat diesen Charakter in seiner Ehe auch schon. Die Geliebte deckt doch nur auf, was sowieso unter der Oberfläche ist. Darauf wollte ich hinaus mit der Dankbarkeit....... Deswegen wär ich dankbar, wenn ich so früh wie möglich die Augen über die Beziehung oder eben den Mann geöffnet kriegte.
Das habe ich schon verstanden und ich denke heute, er kam nur mit mir zusammen, weil er die Vorteile für sich gesehen hat. Aber es hat mich nicht gestört, solange das nicht sichtbar bzw. spürbar war.

Ich kann selber nicht über jede Facette meiner Persönlichkeit sagen wie sie ist, wie ich mich verhalten würde. Was stört es, wenn es die Situation, die meine Schwäche aufdecken würde garnicht in meinem Leben auftaucht und somit den Partner auch nicht beeinträchtigt?
Relevant wird etwas erst wenn es tatsächlich existiert, spürbar wird.

Ich habe mich immer von einem Mann getrennt, wenn ich merkte, dass ein anderer mich mehr reizt - bevor was draus wurde. Und ich bin nur selten mit dem Objekt meines Interesses zusammengekommen, weil ich sehr schüchtern bin. Das war trotzdem kein Grund in einer unbefriedigenden Beziehung zu verharren, das zeigt sich im starken Interesse für einen anderen. Das wäre auch seine Option gewesen, wenn er mit mir unzufrieden war.

Die Affäre meines Exmannes war für mich nur als Objekt existent, mit dem er die Ehe brach. Dazu hätte ich keinen Bezug, also auch keine Dankbarkeit. Für mich war nur was zwischen uns zu klären - sie als Menschen gab es darin nicht.

Natürlich will ich über das Fremdgehen wissen, aber wenn sie nicht für ihn verfügbar gewesen wäre, das alles nicht passiert wäre, wäre kein Schaden entstanden - er wäre nicht fremdgegangen und mich hätte nichts gestört/verletzt. Deswegen empfinde ich keine Dankbarkeit.
Keine Ahnung, ob ich nun rueberbringen könnte, was ich meine: ein möglicher Schaden ist kein Schaden, bis er eintritt. Hier geht es nicht um den Vollzug, sondern es ist für mich vorbei, wenn ich starkes Interesse für andere Frauen beim Partner spüre, selbst wenn er auf keine Gegenliebe trifft.
 
  • #70
ich spalte ein ödes Sexualleben nicht von der Bewertung einer Beziehung ab: Wenn es öde ist, kann die Ehe nach Definition nicht gut sein.
Das halte ich für eine sehr eingeschränkte Sicht. Eine Ehe besteht aus so vielem... Sexualleben ist eines davon, aber bei weitem nicht das einzige. Für manche hat es eben die Einschränkung des Sexuallebens des Partners einen extrem hohen Stellenwert, höher als alles andere. Man könnte fast meinen, man sei allein deshalb in einer Beziehung, um eben diese Kontrolle zu erlangen, und alles andere wie ein gemeinsames Leben aufbauen, Familie, etc. wären nur sekundäre Ziele, nette Zusätze, die alle nichts mehr wert sind, wenn das Hauptziel nicht erreicht wird. In schweren Zeiten zueinander stehen, bei Krankheit oder anderem -- nichts wert nach einem Seitensprung. Verantwortung gegenüber den Kindern -- nicht mehr nötig, weil sie sich mal Sex auswärts gegönnt hat.

Bin ich der einzige, der diese Fixierung auf dieses eine Thema so schräg findet? Unabhängig davon, ob man gern eine monogame Beziehung hätte oder nicht?
 
  • #71
Verheiratet sein wird als "Gütesiegel" betrachtet, während Männer die Single sind, also sich zum Teil auch sauber getrennt haben, nachdem sie gemerkt haben, dass die Beziehung nicht mehr läuft, als "beziehungsgeschädigt" betrachtet werden. Für mich eine völlig verdrehte Sichtweise.
Sehe ich auch so. Beziehungsgeschädigt sind eher die Ehemänner, die nicht in der Lage sind eine Beziehung mit allen Konsequenzen zu führen und vor denen keine Frau sicher ist, wenn sie bedürftig genug ist, um sich auf einen verheirateten Mann einzulassen.
 
  • #72
Das halte ich für eine sehr eingeschränkte Sicht.
Die kommt daher, weil ich es erlebt habe und nie wieder so eine Beziehung eingehen werde. Das war nicht mal so frustrierend, wie hier einige manchmal schreiben, es war einfach inkompatibel zwischen uns und hat mich nie wirklich angemacht, obwohl es auch manchmal sehr schön war.
Es geht mir auch nicht um Kontrolle, es geht mir darum, dass beide! ein befriedigendes Sexualleben haben.

Mir ist klar, dass manche eine Beziehung eingehen, weil sie Geborgenheit suchen, sich allein verloren fühlen. Wenn ihnen Sex nicht wichtig ist oder sie sich entschließen, dass man sich Sex anderweitig holen kann (ohne irgendwen dabei zu betrügen oder zu belügen), ist das auch eine gute Beziehung für sie.

Ich will sowas nicht noch mal, deswegen ist für mich eine Beziehung, in der eine Person sexuell dauer-frustriert ist, aber bei Ansprechen von Alternativen zu hören kriegt, dass man nur mit dem Partner Sex haben darf, keine gute Beziehung.

Zitat von Hugo:
In schweren Zeiten zueinander stehen, bei Krankheit oder anderem -- nichts wert nach einem Seitensprung.
Sehe ich nicht so, kommt immer drauf an. Dazu müssten sich dann beide hinsetzen und mal drüber reden, wieso es so gekommen ist. Wenn man empathisch ist, kann man vielleicht auch als betrogene Person verstehen, warum der Partner sich nicht anders zu helfen wusste und dass noch Liebe da ist.

Die FS meinte aber eine richtige Affäre, in der der Geliebten was von gemeinsamer Zukunft versprochen wurde. Das ist was anderes als ein Seitensprung, weil es hier angeblich um Liebe geht.
 
  • #73
Zitat von Vikky:
ich denke heute, er kam nur mit mir zusammen, weil er die Vorteile für sich gesehen hat. Aber es hat mich nicht gestört, solange das nicht sichtbar bzw. spürbar war.
Gut, das ist ja so, wenn man was nicht sehen kann. Ich denke, ich bin irgendwie anders gestrickt, mich würde das komplett entsetzen, wenn ich rausfinden würde, dass mein Partner nie wirklich mich meinte. Ich gehe irgendwie davon aus, dass noch Situationen gekommen wären, z.B. dass er irgendwann mit Geld abhaut oder im Falle der Fälle mich betrügt in finanziellen Belangen usw.

Zitat von Vikky:
Was stört es, wenn es die Situation, die meine Schwäche aufdecken würde garnicht in meinem Leben auftaucht und somit den Partner auch nicht beeinträchtigt?
Kommt für mich drauf an, wie wahrscheinlich es ist, dass die Situation auftreten könnte oder was ähnliches.
Ich weiß irgendwas Schlechtes, dem ich irgendwann ausgesetzt sein könnte, lieber so früh wie möglich und frage mich vor allem, wenn sowas passiert, ob ich es nicht vorher hätte erkennen können am Charakter des Menschen.
Warum war ich so blind, den Typen nicht zu durchschauen und wo habe ich mir was vorgemacht.

Zitat von Vikky:
es ist für mich vorbei, wenn ich starkes Interesse für andere Frauen beim Partner spüre, selbst wenn er auf keine Gegenliebe trifft.
Definitiv.
 
G

Gast

  • #74
Ich denke, dass Männer oft erst nach der Beziehung merken, was ihnen an der Ehefrau fehlt. Während der Ehe meckert sie nur und das wird nicht ernstgenommen.

Gerade ein Mann, der Haus und Kinder hat, zieht wohl nicht ernstlich in Betracht, dass eine Frau bereit ist, alles materielle aufzugeben.

Erst wenn sie weg ist, kommt es ihnen vielleicht in den Sinn, wie oft Frau sich beschwert hat, versucht etwas zu ändern, etc.

Und wenn dann mit der neuen Frau die gleichen Probleme auftreten, fangen sie an zu bereuen, denn sie haben ja alles - Frau, Kinder und das Haus verloren.

Logische Folge: Man kann also die auch die alte Frau wieder nehmen mit den alten Problemen, aber ohne die neuen finanziellen und gesellschaftlichen Probleme. Dass das nicht funktionieren wird, ohne das Mann sich ändert, erkennt er in dieser Lage nicht.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich ohne große Mühe meinen Mann (20 J. verheiratet, 5 getrenntlebend) zurückhaben könnte.
Aber ich will ihn nicht zurück, denn ich weiss genau, dass es nicht besser werden würde. Die Trennung ging von mir aus und er konnte es nicht fassen, er dachte, dass ich von ihm abhängig bin und ihn nie verlassen werde und er sich alles erlauben kann. Irrtum.

Jedesmal, wenn ich ihn mit seiner neuen Partnerin erlebe, beglückwünsche ich mich zu der Trennung, denn die Arme macht jetzt durch, was ich durchmachte.

Die Beziehung mit der Ex wird nicht funktionieren, wird nicht besser und schöner - vielleicht ist dir das ein kleiner Trost.

Aber willst du wirklich so ein Windfähnchen zurück ?
 
A

Ars_Vivendi

  • #75
Eine Ehe besteht aus so vielem... Sexualleben ist eines davon, aber bei weitem nicht das einzige.
Bin ich der einzige, der diese Fixierung auf dieses eine Thema so schräg findet? Unabhängig davon, ob man gern eine monogame Beziehung hätte oder nicht?
Eine interessante Frage. Im Grunde ist sie völlig richtig gestellt, wenn ein Partner mit dem anderen keine Sexualität mehr leben möchte, warum stellt er oder sie dann trotzdem den Anspruch, dass der andere treu ist und sich die fehlende Sexualität nicht woanders holt? Das Hauptproblem ist vermutlich, dass Sex in vielen Fällen doch eine Bindung erfordert bzw. herstellt und damit eine Affäre potentiell nicht auf Sexualität beschränkt bleibt.
Im Grunde handeln viele verheiratete Männer, die eine Affäre haben, ja genau so. Sie holen sich den Sex, bleiben aber ansonsten in ihrer Beziehung. Ist das bei fremdgehenden verheirateten Frauen anders? Suchen sie eher Gefühle?
 
G

Gast

  • #77
Im Grunde handeln viele verheiratete Männer, die eine Affäre haben, ja genau so. Sie holen sich den Sex, bleiben aber ansonsten in ihrer Beziehung.
Meiner Ansicht nach holen sich viele noch viel mehr dadurch. Bestätigung als Mann, liebevolle Zuneigung, romantische Träumereien, in denen man noch mal von vorn anfängt ...

Falls ein Mann angehimmelt werden will, braucht er aber die strenge Ehefrau auch noch, weil die ihm durch ihre Strenge und Kontrolle zeigt, dass er ihr was bedeutet und sie sich nicht nach anderen Männern umsieht. Das gibt Sicherheit. Nur fehlt da natürlich die Bestätigung als toller Hecht, eine zweite Frau muss her, die eigentlich nie als Frau oder Mensch wahrgenommen wird. Deswegen wimmern die Männer bei ihren Ehefrauen nach Entdeckung, dass man ihnen verzeihen möge und sich bloß nicht scheiden lasse. Die Gefühle der Geliebten kommen plötzlich in ihrer Welt gar nicht mehr vor, sie wird abgestoßen.
Das machen Frauen aber sicher genauso, wenn sie fremdgegangen sind und aber die Ehe erhalten wollen. Ich könnte mir aber vorstellen, dass es mehr Frauen als Männer gibt, die sich dann trennen, weil sie sich neu verliebt haben.
Aber Frauen gehen mit Sicherheit auch fremd, weil ihnen der Sex in der Ehe nicht gefällt, aber der Rest noch passt, insbesondere Status, Geld, Stabilität in den Verhältnissen. Und sie brauchen beim Liebhaber ja auch gar nicht drauf zu gucken, ob er sie versorgen kann oder gesellschaftsfähig ist. Die Wahl des Gatten ist viel schwieriger, und da einen zu kriegen, der Sicherheit, Finanzen, Treue UND auch noch heißen Sex bieten kann ...
 
  • #78
Eine interessante Frage. Im Grunde ist sie völlig richtig gestellt, wenn ein Partner mit dem anderen keine Sexualität mehr leben möchte, warum stellt er oder sie dann trotzdem den Anspruch, dass der andere treu ist und sich die fehlende Sexualität nicht woanders holt?
Ich glaube nicht, dass ein Ehemann oder eine Ehefrau, die selber mit dem Partner keinen Sex mehr wollen, einen Anspruch auf Treue erheben.
Im Freundinnenkreis sprechen wir sehr offen über diese Themen.
Denjenigen, die keinen Sex mehr mit ihrem Ehemann wollten, weil sie ihn nicht mehr liebten, waren die Affären des Mannes solange egal, wie sie nicht an die Öffentlichkeit kamen. Sie waren sogar froh, dass er sich woanders auslebte und konnten ihm mit der Begründung den "Pflichtsex" verweigern, den sie bis dahin immer noch hatten.
Die öffentliche Peinlichkeit, als Frau vom eigenen Mann nicht mehr begehrt zu werden, machte aus ihnen rachsuechtige Fregatten und ihm das Leben zur Hoelle, solange bis die Kinder groß genug waren und sie wieder Vollzeit arbeiten könnten. Dann trennten sie sich, als späte Rache.
Diejenigen, bei denen es keine öffentliche Demütigung gab, duldeten die Affäre schweigend bis zu Trennung.
Ich hatte mit meinem Exmann ein ganz normales Sexualleben, von Verweigerung meinerseits keine Spur, so wie es hier viele Frauen berichten, während die Affärenfrauen immer von seinem unbefriedigenden Sexleben schwafeln - die Story mit der sie eingewickelt werden. Ich war eine der Ehefrauen, die als Letzte davon erfuhr und ihn selbstverständlich sofort freigab, damit er sich wunschgemäß ausleben könnte.
Kontrolle sieht m.E. anders aus. Ich wollte Kontrolle über mein Leben zurück, keinen Sex mit einem Mann vor dem ich mich ekele wegen seiner Frauengeschichten, keine Gesundheitsrisiken.
So scheiterten etliche Ehen in meinem Bekanntenkreis.

Nur zwei Frauen gingen von sich aus Affären ein und in beiden Fällen wegen emotionaler Defizite in der Ehe. Sie suchten beim anderen Mann mehr Aufmerksamkeit, Zuwendung, Liebe und auch Sex, als es in der Ehe gab. Eigentlich suchten beide Frauen neue Beziehungen, keine Affären. Bei einer würde eine Langzeitbeziehung daraus, bei der anderen Scheidung und Ende der Affäre. Beide Frauen hatten den Verdacht, dass der Ehemann selber längst anderweitig unterwegs waren, hatten aber keinen Nachweis.
Beide Frauen informierten ihre Ehemänner und beide reichten die Scheidung ein.
 
G

Gast

  • #79
Ich glaube nicht, dass ein Ehemann oder eine Ehefrau, die selber mit dem Partner keinen Sex mehr wollen, einen Anspruch auf Treue erheben.
Die nicht, aber diejenigen, die nicht offen sind für Abwechslung oder was ganz anderes brauchen, als der Partner an Leidenschaft und Interesse am Sex bieten will/kann. Das geht ja schon los bei der Häufigkeit.
 
  • #80
Ich bin ihr absolut nicht dankbar, warum sollte ich? Wenn Frauen sich nicht so bereitwillig auf fremdgehende Ehemänner einlassen oder diese offensiv angraben würden, sondern diese sich für eine neue Frau vorher scheiden lassen müssten, dann gäbe es sehr viel weniger Leid.
Er war verheiratet und sie wusste das recht früh.
WOHER sollen diese Frauen aber nun defintiv wissen, das der gerade gedatete Mann auch wirklich Single ist?
Die meisten Ehemänner nehmen einfach kurzerhand den Ring ab, wenn sie eine Frau daten und geben sich als Singles aus...

Wie soll Frau das kontrollieren?

Oft merkt Frau erst Monate (!) später, das der Mann gelogen hat und liiert oder verheiratet ist, bis dahin ist die Frau aber bereits emotional involviert (verliebt) und ihr fällt es schwer den Mann jetzt vom ein auf den anderen Tag fallen zu lassen und den Kontakt zu unterbinden...
Viele Frauen in dieser Situation hoffen dann halt darauf, das er seinen Worten auch Taten folgen lässt und sich wirklich aus seiner "schrecklichen" Ehe löst.

Für diese Frauen macht es keinen Unterschied ob sie sich sofort lösen, wenn sie merken, der Mann ist gebunden oder ob sie noch einige Zeit illusorisch warten- der Trennungsschmerz ist der selbe!

Vielleicht hat sie ja auch draus gelernt, dass verheiratete Fremdgänger einen schlechten Charakter haben und es für sie von Vorteil ist, sich von ihnen fernzuhalten.
Und was genau soll sie jetzt gelernt haben?
Das man einem Mann kein Wort glauben darf? Oder kein Sex vor der Ehe?
Es kann sein, dass ich mich erst 10 Jahre später getrennt hätte, kann aber auch sein, dass es garnicht dazu gekommen wäre, wenn er keine Möglichkeit gehabt hätte.
Sorry aber du bist genauso naiv wie die Geliebte deines Ex-Ehemannes!
Wenn er keine Gratis-Affäre gefunden hätte, wäre er halt in den Puff gegangen!
Wenn man es genau nimmt, ist der Puff sogar günstiger als eine Affaire, den die Affaire möchte auch mal zum Essen eingeladen werden, Blumen mitgebracht kriegen, Ausflüge machen etc.
Der Prostituierten legt er 10€ hin und bekommt die paar Minuten Sex ohne viel Aufwand.
Wo ein wille ist, ist auch ein Weg, ein Mann der fremdgehen WILL findet auch eine Möglichkeit und ein treuer Mann wird nicht "schwach" bloß weil er offensiv angeflirtet wird.
w28
 
  • #81
WOHER sollen diese Frauen aber nun defintiv wissen, das der gerade gedatete Mann auch wirklich Single ist?
Mein Exmann hat nie einen Ring getragen, störte ihn angeblich - jetzt weiß ich, warum :).
Eine Frau, die den Ring oder das gesprochene Wort als einiges Indiz nimmt für den Singlestatus, ist nicht die Intelligenteste.
Als ich im Onlinedating unterwegs war, habe ich spätestens nach dem 3. Date gewusst: der Mann ist kein Single - aufgrund unübersehbarer Tatsachen (schreiben tagsüber, angeblich kein Festnetzanschluß, nie Zeit am Wochenende oder an den Feiertagen, niemals in der Öffentlichkeit treffen, keine Anschrift ....)

Und was genau soll sie jetzt gelernt haben?
Das man einem Mann kein Wort glauben darf?
Das ist eine gute Idee - so mache ich das seit Jahren und fahre gut damit. Threads wie diese geben mir recht.

Grins - wie bl*d ist das denn? Eine Frau geht mit einem verheirateten Mann eine Affäre ein, der sich nicht scheiden lassen will und sie glaubt, dass wenn seine Ehefrau die Scheidung gegen seinen Willen einreicht, dass er sie dann heiratet? Never ever. Das sind Ausnahmefälle, seltene Märchen.
Wenn es zur Scheidung kommt, ist der Mann superfroh endlich frei zu sein und alles v**** zu können, was nicht davon rennt. Der heiratet nie mehr.
Sie muss einfach damit leben, dass der Mann außer Sex nichts von ihr will und nicht wie die FS hier rumheulen. Sie hat eben keinen Partner mit Anstand und Charakter sondern eine Affäre mit einem Lügenbold, der nur seinen Vorteil sucht.

Sorry aber du bist genauso naiv wie die Geliebte deines Ex-Ehemannes!
Wenn er keine Gratis-Affäre gefunden hätte, wäre er halt in den Puff gegangen!
Ganz sicher nicht - ich war mit ihm 20 Jahre verheiratet und weiß, dass er dafür zu geizig war, wenn er das von seinem Geld bezahlen muss. Dann muss er nämlich auf was anderes verzichten und soviel ist Sex ihm nicht wert. Den nimmt er nur gratis mit einer anspruchlosen Affäre und da ist auch nichts mit Ausflügen und Einladungen ins Restaurant - das findest im Verborgenen statt, bestenfalls in ihrer Wohnung und er futtert ihren Kühlschrank leer. Sie darf sich freuen, wenn er eine Flasche Wein mitbringt. Lies' Dich hier mal druch die Threads, dann weißt Du woran Du es erkennst.
 
A

Ars_Vivendi

  • #82
Die meisten Ehemänner nehmen einfach kurzerhand den Ring ab, wenn sie eine Frau daten und geben sich als Singles aus...
Wie soll Frau das kontrollieren?
Ganz einfach, indem Frau ihr Hirn einschaltet, sofern vorhanden. Wer als Frau nicht eine Affäre sucht, sondern eine Beziehung, wird mit dem Mann Zeit verbringen, wird sich auch mal in seiner Wohnung aufhalten, wird seine Festnetznummer haben, wird mit ihm verreisen, auch mal irgendwelche Feiertage verbringen, seine Freunde und Familie kennenlernen, auch mal unangemeldet anrufen oder vorbeikommen. Das deckt dann 99% der Fälle ab, in denen Frau einen verheirateten Mann erkennen möchte - oder das eben gerade nicht wahrhaben möchte oder aber hinnimmt. Der Rest ist 1% der wirklich perfekt organisierten Doppelleben.

Dass eine Ehefrau nicht merkt, wenn der Mann nebenher noch eine Affäre laufen hat, kann ich mir vorstellen.
In den allermeisten Fällen wird die Geliebte aber genau wissen, woran sie ist, aber glauben, dass die Ehe ja so unglücklich ist, er seine Frau bald verlassen wird und was sonst noch alles so erzählt wird. Für mich sind Frauen, die etwas mit verheirateten Männern anfangen, aber das angeblich nicht merken, weil er ja seinen Ring abgenommen hat, oder aber sich irgendwelche Hoffnungen machen lassen, einfach völlig naiv.

ihr fällt es schwer den Mann jetzt vom ein auf den anderen Tag fallen zu lassen und den Kontakt zu unterbinden...
Sorry, wenn ich erkenne, dass ich an ein A... geraten bin, dass mich monatelang nach Strich und Faden belogen hat und es dann nicht schaffe, einen gezielten Fußtritt zu platzieren, habe ich jegliches Recht auf Wehklagen verloren. Eigene Schuld. Nicht immer pauschal die des Mannes.
 
  • #83
Liebe Vikky. Die Eskapaden Deines Exmannes scheinen Dich sehr verletzt zu haben. Trotzdem darf man nicht alle Männer über einen Kamm scheren. Frauen lügen in dieser Beziehung meines Erachtens mehr als Männer. Da zählt der Schein mehr als das Sein. Dass man seine ehemalige "Geliebte" nicht heiratet, ist Unfug. Ich kann meine Heiratsurkunde vorweisen, mein Nachbar ebenfalls, mein Bruder konnte es und eine Freundin meiner Frau kann es nächsten Monat. Auch die verschwiegenen Treffen und Sparsamkeit sind Mythos - von den Exfrauen gewünscht. Ich habe meine Frau damals sehr wohl zum Essen ausgeführt - meine Exfrau aber nicht mehr - und zwar in der Kleinstadt. Sie hat von mir auch durchdachte Weihnachts-, Geburtstags- und Valentinsgeschenke erhalten, was meine Kontoauszug filzende Exfrau zum Rasen gebracht hat, als ich ausgezogen bin. Zuvor hatte sie monatelang geschwiegen, weil sie aussitzen wollte. Denn darum geht es doch: die Reserven des Mannes sollen der "Betrogenen" verbleiben, die "Geliebte" als billig betrachtet werden. Bei mir ist es eindeutig umgekehrt.
 
  • #84
Eine Frau, die den Ring oder das gesprochene Wort als einiges Indiz nimmt...
Du weisst nicht, auf was ich hinaus möchte, einen Mann, der beim ersten Date seinen Ehering trägt, werden 99% der Frauen garnicht näher kennen lernen wollen, den sie wissen, er ist gebunden.
Wenn ich aber nun jemanden kennen lerne, der sich als Single ausgibt und ich zunächst keine Zweifel daran habe werde ich mich weiter treffen, wenn er mir gefällt.
Als ich im Onlinedating unterwegs war, habe ich spätestens nach dem 3. Date gewusst: der Mann ist kein Single - aufgrund unübersehbarer Tatsachen
Ich geb dir Recht, das 95% der Männer wirklich dumm sind, wenn Frau aber an einen der 5% kommt, wird es kompliziert.

Es gibt nämlich auch Männer, die beruflich einen Zweitwohnsitz (Singlebude) haben, diese Männer können sich auch problemlos mit der Geliebten in der Öffentlichkeit sehen lassen, die Wochenenden lassen sich gut überbrücken.
Das ist eine gute Idee - so mache ich das seit Jahren und fahre gut damit.
Ja schon, aber welcher Mann möchte eine Frau kennen lernen, die alles kontrolliert, hinterfragt, jedes Wort auf die Goldwaage legt?!?
Eine Frau geht mit einem verheirateten Mann eine Affäre ein...
Stimmt, das setzt aber ebend vorraus, das die Affäre weiss, das er verheiratet ist und du schreibst selbst, die Geliebte deines Mannes wusste "früh" das er verheiratet ist, aber ebend nicht früh genug!
...dass er dafür zu geizig war...
...soviel ist Sex ihm nicht wert.
Du wirst dich wundern, wie viele Männer bei der Ehefrau einen auf Sparfuchs machen und das Geld anschliessend in den Puff tragen oder mit der Geliebten aus dem Fenster werfen. ;-)

By the way, immerhin hat er für das bischen Sex, das ihm nichts wert war die (finanziell) wertvolle Ehe zu dir aufs Spiel gesetzt, ergo ist Ihm Sex doch sehr wichtig und wenn dein Mann 1x /Woche zu einer ***** geht, sind das grad mal 40€ pro Monat, dann geht er halt einmal weniger Restaurant oder Frisör.

Fazit: Wenn Frau die Warnsignale bewusst ignoriert, ist sie selber schuld.
Trotzdem ist keine Frau vor solchen Männern 100% sicher, aber aufmerksames hinschauen kann das Risiko zumindest um 95% reduzieren an solche Typen zu geraten.
 
  • #85
Ganz einfach, indem Frau ihr Hirn einschaltet, sofern vorhanden. Wer als Frau nicht eine Affäre sucht, sondern eine Beziehung, wird mit dem Mann Zeit verbringen...
Ja, da magst du recht haben, man entlarvt den Fremdgeher irgendwann.
Ich lerne ja aber nicht beim ersten Date Freunde und Eltern kennen.
Ich kann mir auch nicht sicher sein, ob die Wohnung, die er mir präsentiert auch wirklich seine Wohnung ist, womöglich ist es nur ein Zweitwohnsitz oder die Bude von einem Kumpel oder der Schwester, die verreist ist!

Irgendwann nach dem 5-10 Date also nach 2 - 8 Wochen ist Frau verliebt in den Mann, wenn er es bis dahin geschafft hat, sein Lügengerüst aufrecht zu erhalten, hat er es ohnehin geschafft, den verliebtheit mindert die Ratio und wenn das Gerüst irgendwann nach vielen Monaten fällt, ist die Frau emotional drin gefangen.
Dass eine Ehefrau nicht merkt, wenn der Mann nebenher noch eine Affäre laufen hat, kann ich mir vorstellen.
Ich sehe das genau andersrum, mir würde es als Partnerin eher auffallen, wenn mein Partner fremdgeht, meinen Partner kenne ich genau, dementsprechend würden mir verhaltensänderungen (oft aufs Handy schauen, viele Überstunden) viel schneller auffallen, bei einem Mann, den ich frisch kennen lerne, weiss ich nicht, ob er generell oft auf sein Handy schaut, oder ob er grad Bereitschaftsdienst hat.

Bei einer neuen Bekannntschaft muss ich den Spagat schaffen zwischen misstrauisch sein, um mich selbst zu schützen und gleichzeitig dem ggf. neuen Partner das nötige Vertrauen entgegen bringen, das er sich gerne langfristig an mich binden mag...
In den allermeisten Fällen wird die Geliebte aber genau wissen, woran sie ist, aber glauben, dass die Ehe ja so unglücklich ist...
Nein, die hoffnungsmacherei kommt erst viel später, wenn die Frau bereits verliebt ist.
Wenn ein Mann wirklich beim zweiten Date sagen würde, er ist ja soo unglücklich verheiratet und braucht dringend nen warmen wechsel, wüden die Frauen dem Mann einen Piepmatz zeigen und die Fliege machen...
Für mich sind Frauen, die etwas mit verheirateten Männern anfangen...
Was sind bloß erst die Frauen für dich, die das Verhalten ihrer Ehemänner dulden, weil sie sich nicht von der platin Kreditkarte trennen wollen?
 
  • #86
... wenn sie sich eigentlich in eine andere Frau verliebt haben und diese lieben?
Ich versteh es nicht!
Eine Betroffene w/51
Männer können sehr pragmatisch sein. In der Regel wollen sie alles vermeiden, was sich negativ für sie auswirken würde. Was bleibt ihnen da anderes übrig, als den Ring abzulegen, wenn sie eine andere Frau daten und ihnen zu erzählen, dass sie Single sind oder dass sie ach so unglücklich verheiratet sind, die Ehe womöglich nur auf dem Papier besteht?

Männer entscheiden sich immer für das, was ihnen am meisten wert ist. Das können Gefühle für eine Frau sein, das kann der finanzielle Hintergrund der Frau sein, falls das Geld von ihr kommt; manchmal ist es sogar nur ein großes Baugrundstück;-)
Oder sie wollen vermeiden zum Zahlemann zu werden, was meistens der Fall ist, wenn Kinder involviert sind und Unterhaltszahlungen anstehen würden, wenn die betrogene Ehefrau sich scheiden lässt. Das sind nur einige der Gründe, warum ein Mann wieder zu seiner Frau zurückgeht und sich nicht scheiden lassen will.
 
A

Ars_Vivendi

  • #87
Ja, da magst du recht haben, man entlarvt den Fremdgeher irgendwann.
Ich lerne ja aber nicht beim ersten Date Freunde und Eltern kennen. Irgendwann nach dem 5-10 Date also nach 2 - 8 Wochen ...
Für mich eine faule Ausrede. Ich lerne eine Frau kennen und selbst wenn ich mich verliebe, ist Ende, wenn ich eine Eigenschaft feststelle, die für eine Beziehung nicht taugt. Und wenn eine Frau verheiratet ist, dann kann ich das hinnehmen, darf mich aber anschließend nicht über die böse Frau beklagen, die mich verliebt gemacht hat, so dass ich völlig hilf- und willenlos bin. Wenn ich nach zwei Monaten merke, dass die Frau drogensüchtig ist oder HIV hat oder mich beklaut oder andere Eigenschaften hat, kann ich auch überlegen, ob ich mit ihr zusammenbleiben will oder nicht. Meine freie Entscheidung und natürlich ist es genauso völlig in Ordnung, wenn eine Frau einen Teil ihres Lebens damit verbringen möchte, Geliebte zu sein. Aber es ist eben ihre Entscheidung und nicht die alleinige Schuld des fremdgehenden Ehemannes. Bei dem ist doch eigentlich zu 90% klar, dass er sich gerne den Sex nebenbei holt und die Versorgung in der Ehe geniessst.
Das Ergebnis kannst Du parallel zum Beispiel unter "Jahrelang belogen, was soll ich tun " nachlesen. Nicht jammern, handeln.

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nachdenkliche

  • #88
Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich ohne große Mühe meinen Mann (20 J. verheiratet, 5 getrenntlebend) zurückhaben könnte.
Aber ich will ihn nicht zurück, denn ich weiss genau, dass es nicht besser werden würde. Die Trennung ging von mir aus und er konnte es nicht fassen, er dachte, dass ich von ihm abhängig bin und ihn nie verlassen werde und er sich alles erlauben kann. Irrtum.

Jedesmal, wenn ich ihn mit seiner neuen Partnerin erlebe, beglückwünsche ich mich zu der Trennung, denn die Arme macht jetzt durch, was ich durchmachte.

Die Beziehung mit der Ex wird nicht funktionieren, wird nicht besser und schöner - vielleicht ist dir das ein kleiner Trost.

Aber willst du wirklich so ein Windfähnchen zurück ?
Wie bist Du Dir da so sicher? :) Redest Du Dir da vielleicht nicht etwas ein, um diese Trennung, die von Dir ausging, für Dich erträglicher zu machen? Vielleicht fühlt sich Dein Exmann ja wohl mit dieser Frau und macht die gleichen Fehler nicht nochmal?
Auch damit muss man abschließen, dass es einfach nicht gepasst hat mit Euch beiden , liebe FS. Ich verstehe auch nicht, warum die logische Folge sein muss, zu Dir zurück zu kehren..Nicht mal in Erwägung gezogen, dass das Alleinsein mal ganz gut ist?
 
  • #89
Ich lerne eine Frau kennen und selbst wenn ich mich verliebe, ist Ende, wenn ich eine Eigenschaft feststelle, die für eine Beziehung nicht taugt.
Das schreibst du jetzt, wenn du aber selbst in der Situation bist, kann das schon wieder ganz anders aussehen...

Es gibt da eigentlich keinen Unterschied zwischen Männern und Frauen, Männer betrügen die Frauen eher sexuell, wie hier im Thread, Frauen hingegen die Männer eher finanziell ("Goldigger").

Das Prinziep ist aber das selbe, der/die ausgenutzte ist verliebt, die Verliebtheit mindert die Ratio, so merkt der betroffene lange Zeit nicht, das er übern Tisch gezogen wird.

Das positive an der Sache ist aber, das die verliebtheit nach ein paar Monaten anfängt nachzulassen und die Ratio gewinnt wieder mehr bedeutung, daher gehen solche Geschichten selten länger als 1-2 Jahre.
Wenn ich nach zwei Monaten merke, dass die Frau drogensüchtig ist oder HIV hat oder mich beklaut oder andere Eigenschaften hat, kann ich auch überlegen, ob ich mit ihr zusammenbleiben will oder nicht. Meine freie Entscheidung und natürlich ist es genauso völlig in Ordnung, wenn eine Frau einen Teil ihres Lebens damit verbringen möchte, Geliebte zu sein.
Genau das ist das Problem, um sich frei entscheiden zu können, müssen beide von anfang an mit offenen Karten spielen!
Wenn ein Mann aber 6 Monate lang vorspielt Single zu sein und sich erst später herausstellt, das er es doch nicht ist, dann hat die Frau keine Gelegenheit gehabt sich frei dafür oder dagegen entscheiden zu können, den die verliebtheit beeinflusst die Entscheidung.
Aber es ist eben ihre Entscheidung und nicht die alleinige Schuld des fremdgehenden Ehemannes.
Die Schuld sehe ich immer bei demjenigen, der sich nicht fair verhält, das wäre in dem Fall der fremdgehende Ehemann, trotzdem habe ich für die Geliebte nur wenig mitleid übrig, den die Erfahrung hilft auch das Verhalten für die Zukunft zu optimieren, die meisten Menschen machen halt doch nicht zweimal den selben Fehler.
Der Geliebten die (alleinige) Schuld zuweisen, macht es aber auch nicht besser, sie war halt naiv, aber trotzdem sehe ich die Schuld beim Mann, den naivität ist kein Verbrechen.

w28
 
  • #90
Das Männer generell einen Hang zur Ex haben ist bekannt, unabhängig ob die Affärengänger oder Verlassene sind, die Ex ist wie ein Schatten, bewusst oder unbewusst.

Somit wandern sie irgendwann wieder zurück, Männer sind bequem und wollen meist nix neues, nur mal ne Abwechslung.

Blöd finde ich nur die Exen, welche diese Männer wieder nehmen, das ist schändlich für mein Geschlecht. Diesen Typen gehört ein gehöriger Tritt in den Allerwertesten, der sie wieder zur Affärenfrau, die mittlerweile zu anhänglich und der Sex 0815 geworden ist, katapultiert oder zum Scheidungsanwalt oder ins graue Nichts.

Mir gefallen Ex-Frauen, welche sich längst anderweitig umgesehen haben und "Fremdgänger-Wiederkehrer" die Tür vor der Nase zuschlagen. Wow - das sind Knallerfrauen und machten sich auch in einer Gemeinschaft niemals abhängig weder finanziell noch sozial, weitblickend ebend.