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  • #31
Weil Monogamie ein gedankliches Konstrukt ist. Ein Ideal. Geboren vermutlich aus der Sehnsucht nach Verlässlichkeit, nach Sicherheit, nach "Ewigkeit".

Die Realität sieht etwas anders aus:

Wer von den Mitlesenden hatte nur EINEN Sexualpartner?

Sicher: Argumentieren lässt sich immer, Gründe lassen sich finden. Das Ergebnis bleibt das gleiche: Es bleibt allerseltenst bei EINEM Sexualpartner.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Es ist der Reiz des Neuen (nicht zwangsläufig Besseren), der NEUgierig macht. Die Phantasie tut ihr übriges. Ganz einfach.


Ausweg: Bewusst machen, abwägen, Beziehungsarbeit. Mäßigung und Verzicht. Wer will das schon in einer Abzock- und Spaßgesellschaft?

Wer (träumerisch) tendenziell in diese Richtung neigt, wird nicht selten (von Mitmenschen oder schlicht der Realität) über den Tisch gezogen und martert sich anschließend selbstquälerisch mit Fragen wie #20.

Bemerkenswert: Die einem zugefügten Wunden schmerzen verteufelt. Die anderen zugefügten sind meist schnell vergessen.
 
  • #32
#29
richtig.
Für manche Frauen ist ein Mann, der sich gut um seine Familie kümmert, sehr reizvoll. Schließlich bedeutet das, daß er willens und fähig dazu ist = ein 6er im Lotto. Wer möchte den nicht? :)

Ich denke, daß er überhaupt nicht darüber nachgedacht hat, was er tut. Und vor allem nicht darüber, was das für dich und euch bedeutet. Jetzt weiß er es und wird sich, wenn er ein wenig Hirn hat, nicht mehr auf solche doofe Spiele einlassen.

Deine Reaktion ist nachvollziehbar und ok, nur mach jetzt um Himmelswillen keine monatliche Strafaktion daraus. Sonst ist eure Ehe wirklich irgendwann am Ende. Jeder Mensch macht Fehler und er darf sie machen, wenn er bereit ist, daraus zu lernen.
 
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  • #33
Die Geschichte mit dem Fremdgehen aus glücklicher und sexuell erfüllter Ehe habe ich auch hinter mir.

Bei der ersten aufgeflogenen Affäre meines Mannes habe ich ihm nach langem Überlegen, vielen Gesprächen und seiner sehr glaubhaften Reue auch verziehen. Er war dann zumindest mir gegenüber absolut mustergültig, ist zu keiner Betriebsfeier mehr gegangen, war romantisch und kommunikativ, aufmerksam und zugewandt.

Nach drei Jahren waren wir leider wieder an dem Punkt, dass er mich rücksichtslos und ohne die Öffentlichkeit zu scheuen, mit derselben Kollegin betrogen hat (von der er damals gesagt hat, dass sie mir weder äußerlich, noch intelektuell oder sonstig das Wasser reichen kann)
Er hat monatelang hinter meinem Rücken ein Doppelleben geführt und hat selbiges Verhalten seines besten Freundes früher aufs Schärfste verurteilt!

Was da in ihm vorgeht, ist mir absolut rätselhaft. Wir haben uns mal sehr geliebt, waren 14 Jahre sehr glücklich, haben zwei wunderbare Söhne und uns viel aufgebaut. Er hat das alles aufgegeben für eine Frau, von der er selbst sagt, dass er sie nicht liebt und aus Bequemlichkeit (!) mit ihr zusammen ist! Das kann man, glaub ich, nicht erklären.

Ich habe mich sofort von ihm getrennt. Er wusste die Konsequenz und ist ausgezogen, lebt jetzt mit ihr zusammen und behauptet nicht mal mehr, dass es glücklich ist. Er sieht um 10 Jahre gealtert aus und wirkt alles andere als zufrieden.

Kein Mensch in meinem Leben hat mich mehr verletzt als mein Mann. Ich habe extrem gelitten und konnte trotzdem nicht mehr mit ihm leben und ihn respektieren.

Jetzt stehen wir alle vor den Scherben unserers Lebens und keiner ist glücklich. Selbst er nicht.
Ich versuche, mein Leben ohne ihn zu gestalten und bin mittlerweile auf einem guten Weg. Habe mich hier angemeldet und hoffe, dass das Leben irgendwann wieder schön wird.

Aber ich stehe zu meiner Entscheidung der Trennung und bin lieber allein als mit einem notorischen Lügner und Betrüger zusammen zu leben.
 
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  • #34
@#32: Glückwunsch - gute Entscheidung! Ihm geht es natürlich mies, denn sein Lügenkonstrukt ist aufgeflogen. Alle wissen davon und er kann nicht mehr den Typ mit der weissen Weste spielen. Nun sieht er SICH, wenn er morgens in den Spiegel schaut und kann sich nichts mehr vor machen. Es funktioniert einfach nicht mehr. Das ist es wohl, was die meisten regelmässigen Fremdgeher am meisten fürchten - das die Fassade futsch ist und nicht mehr zu reparieren, gesellschaftlich für sehr viele äusserst nachteilig.

Schlimm finde ich nur, dass so unendlich viele Männer sich ihre Promiskuität phasenweise versagen und sich dem Wahn der Monogamie hingeben, obwohl sie immer wieder die Lust auf anderen Sex, eine andere Frau, "woanders speisen" spüren. Wir futtern doch auch nicht immer nur das Gleiche. Stell sich nur einer vor, ab der Entscheidung für eine Sache müssten wir uns dieser ausschließlich bis zu unserem Tod widmen. Fühlt sich das nicht grauenhaft an? Was ist mit der Vielfalt des Lebens? Die sollen wir ignorieren? Warum? Warum tut Fremdgehen weh? Warum brauche ich überhaupt einen Partner ausschließlich nur für mich? Mit welchem Recht kann ich Anspruch erheben auf einen Menschen???? Na also. An der grundlegenden Denke hier stimmt doch was nicht.

Der Betrugsschmerz rührt nicht aus der dem Fremdvögeln an sich, sondern aus der Lüge, dem Hintergehen, der Vertrauensbruch und aus gekränkter Eitelkeit. Mehr ist es doch nicht.

Und die betreffenden Männer krampfen sich einen ab, der eifersüchtigen, unsicheren, ankettenden Ehefrau gerecht zu werden, bis sie einfach nicht mehr können. Und dann passierts.

Mittlerweile interessiere ich mich doch mehr für den polyamoren Lebensstil. Da kann jeder Sex haben und Beziehungen pflegen, wie es ihm/ihr passt. Nur Offenheit und Ehrlichkeit sind nötig. Das ist bestimmt für die meisten Menschen eine unglaubliche Herausforderung. Man/frau muss zu ihrer/seiner Lust stehen und zu der Abkehr von gesellschaftlichen Forderungen.

Alternativ wäre auch eine offene Beziehung denkbar. Für beide Seiten. Gesellschaftlich stricken könnten es beide dann so, dass sie nach aussen das Paar sind und bleiben und jede(r) seine erotischen und amourösen Wege gehen kann. Das allerdings beinhaltet auch schon wieder einiges an Geschwindel. Vielleicht aber eine Alternative für diejenigen, die merken, ein(e) Partner(in) reicht einfach nicht bis ans Lebensende.

Die Welt ist bunt und reichhaltig. Wozu sollen wir uns kasteien. Wer gibt uns was dafür??? Niemand nichts. Also brauchen wir neue Wege, Liebe und Erotik zu leben, so dass es und nicht nur einigermaßen gut geht, sondern wir einfach glücklich sein können. Jede(r) auf seine/ihre Art.
 
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  • #35
Ich hab mal Eure Fragen und Antworten gelesen .

Ich glaube auch das der innere Schweinehund erst einmal überwunden werden muss bei Männern.
Hab jemand kennengelernt, der ist gebunden, habe erst gedacht ich bin angekommen.
Er sagt auch das er seine Freundin nicht verlassen will, aber wir finden und beide sehr anziehend, nur bei mir waren zu viele Gefühle im Spiel.
Ich glaube auch das er Angst hat sein Umfeld aufzugeben. Er ist jemand der sehr viel Bestätigung braucht.
 
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  • #36
also ich kann dazu nur sagen das ein Mann der fremd geht es auch immer wieder tut, egal wie sehr er es bereut (bzw er das so seiner Frau sagt!!) Aus Erfahrun weiß ich das! Nein, ich bin nicht die Ehefrau, [mod] Das Spiel geht nun schon seit ca. 20 Jahren, solange er verheiratet ist. Sie haben zwar keine Kinder aber von Trennung ist komischer Weise nur bei ihm die Rede. Ich habe dafür gesorgt das seine Frau von vorerst 2 Affären binnen 10 Jahren erfährt, Sie verzeiht ihm alles. Ich denke das Sie nur Angst hat alleine zu sein und auch nicht für sich selbst sorgen kann. Ob Sie sich damit einen Gefallen macht bezweifel ich sehr, da ich mir sicher bin das er irgendwann wieder (wie immer!!!!) vor meiner Tür steht und bettelt (und mit dieser Meinung steh ich nicht alleine da!!!!!)
 
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  • #37
Meiner Meinung nach gehen Männer und Frauen fremd, weil sie es sich erlauben können bzw. meinen es sich erlauben zu können. Da auch Schauspieler und Politiker dies in der Öffentlichkeit vorleben, wurde aus meiner Sicht die Hemmschwelle gesenkt und Otto Normalverbraucher und Lieschen Müller machen es halt nach.
Ich finde es bedauerlich, dass Fremdgänger und Betrüger mittlerweile gesellschaftlich akzeptiert sind und höchste Staatsämter bekleiden können. Mir wäre es so wichtig, dass sie sich ihrer Vorbildfunktion bewusst sind.

Um auf die Fragestellerin einzugehen: Du nimmst es ja auch hin, dass Dein Mann Dich betrogen hat.
 
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  • #38
Verallgemeinerungen helfen ja nun nicht wirklich weiter. Ein paar Gedanken (nicht vollständig):

Sicher gibt es Menschen, die sich einem anderen anvertrauen, weil sie in ihrer Beziehung etwas vermissen, was die neue Bekanntschaft hoffentlich kompensieren kann. Da muss Sex nicht mal im Vordergrund stehen, die Sehnsucht nach mehr Nähe und Verständnis kann sehr stark sein.

Andere wiederum wollen einfach nur ihren Marktwert testen - ob sie noch ankommen und wie lange sie dafür brauchen. Nachdem "es" dann passiert ist, bereuen es viele schon. Aber um eine Erkenntnis reicher.

Viele Menschen, die ihren Partner übergangsweise durch einen anderen ersetzen, tun das mit Sicherheit nicht, weil sie sich verliebt haben - meist ist Sexualität der auslösende Faktor. Da spielt die Gelegenheit eine Rolle oder die Attraktivität oder andere Dinge. Die erste Verliebtheit ist eh nur eine Art "Verliebtsein in die eigene Liebesfähigkeit".

Allen Beispielen gemeinsam ist, dass die Rechnung oft ohne die Ansprüche des neuen Partners gemacht wird. Wenn dort Begehrlichkeiten und Erwartungen entstehen, dann gibt's nur noch schwer ein Zurück. Die Heimlichkeit ist aber auch ein zusätzlicher Kick und intensiviert ganz klar das sexuelle Verlangen. Der Unterschied zum "ordnungsgemäßen" Ehesex liegt doch auf der Hand.

Sicher gibt es notorische FremdgängerInnen - die, die sich über ihre Libido definieren. Ich glaube, dass die meisten FremdgängerInnen von einem kurzen Ausflug auf fremde Haut genug haben und es nicht so schnell wieder machen wollen.

Im übrigen: Frauen (auch hier) wissen doch selbst, zu welchen Handlungen sie fähig sind, wenn sie den Mann halten wollen. Das gilt sowohl für die Ehefrau als auch für die Nebenbuhlerin. In jedem Fall ist der Mann der Verlierer und beide Frauen sehen sich als Opfer.
Andererseits: Wenn die Ehefrau fremd geht, hat sie ihren Mann innerlich oft schon zum Abschuss freigegeben. Wenn da nicht die Versorgung wäre. Selbst, wenn es herauskommt, wird der Mann der Verlierer sein (auch wirtschaftlich). Die Frau ist das Opfer. Falls der Mann sich als Opfer sehen sollte, soll er nicht so selbstmitleidig sein. ;-)
 
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  • #39
Ja ich seh es auch so wenn die Ehefrau fremd geht sie ihren Mann schon abgehakt hat. Es sei denn sie ist eine notorische Fremdgängerin, kenne ich auch eine von. Und sie meint jedesmal es ist Liebe auf den ersten Blick.
Ich finde es wirklich sehr traurig, weil ich kenne das nicht so,das fast jeder heute seinen Kungel hat und es als normal empfindet.
Zumal es heute ja auch cams gibt und Fotohandys. Ja das zählt dann wohl nicht zum fremdgehen
Das kann man ja dann mir ruhigem Gewissen machen. Ich als Frau lehne das ab, und ich finde es wirklich traurig das man als Blondine so angesprochen wird, als wenn man nur das eine im Kopf hat. Man ist dann "out". Ist wirklich kein Wunder heute wenn die Beziehungen nicht länger als zwei bis drei Jahre dauern, vielleicht sollte man wirklich hingehen und sich erst mal richtig kennen lernen, damit es länger dauert.

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  • #40
ich würde es nur sagen, wenn es eine wirkliche gefahr für die beziehung darstellt.

moral ist etwas, das zwei menschen in einer beziehung gemeinsam für sich definieren und nicht stillschweigend voraussetzen sollten.
wichtig ist, dass man von anfang an klar stellt, was man sich von einer partnerschaft erwartet und was nicht.

wer kirchlich orientiert ist, wird andere prioritäten setzen als einer, der sich nicht an die üblichen bürgerlichen normen, die sich ja auch ständig verändern, halten mag.
wer "ewige treue" geschworen hat, sollte fremdgehen schon "beichten", derjenige, der es von vornherein nicht versprechen will, eben nicht.

es gibt viele langjährigen ehen, in denen die frauen einfach kein sexuelles interesse mehr haben und das auch deutlich sagen.
die männer haben aber noch "lust" und wollen zu recht ihre libido ausleben, obwohl sie aus vielerlei gründen die partnerschaft nicht aufgeben wollen, auch, weil sie ihre frau trotzdem noch lieben.
in solchen fällen nun jeden seitensprung zu beichten, ist doch kinderkram.
 
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  • #41
Also meiner Meinung nach, hat ihr Mann sie betrogen (nach 16 Jahren Ehe), weil wie sie schon selbst geschrieben haben, (Sie waren seine erste Frau, er kannte keinen anderen Sex, als den mit ihnen.)
weil er es wissen wollte.... WAS? Und zwar... wie ist der Sex mit jemand Anderen???

Das ist doch klar, wie Kloßbrühe!!!

Ich kann doch nicht etwas als gut beurteilen, wenn ich keinen Vergleich dazu habe.

Höchswahrscheinlich hat ihr Mann sich schon viel früher selbst gefragt, wie es wohl mit einer anderen Frau wäre...
als dann DIE Gelegenheit dazu kam... hat er sie ergriffen...

Das die Antwort aus meiner Sicht.

<mod Signaturen nicht gestattet. Bitte registrieren Sie sich, falls Sie wünschen, wiedererkannt zu werden.>
 
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  • #42
Das ist leider kein männliches Privileg. Ich bin seit kurzem verheiratet. Weder das noch meine eindeutige Entscheidung für meine jetzige Frau vor der Heirat haben Frauen, davon die meisten in einer Beziehung, einige auch verheiratet, davon abgehalten, mich auf ziemlich billige Art anzumachen. Männer mögen sich in eine andere Frau verlieben - das war während meiner ersten Ehe so - oder den sexuellen Reiz suchen, Frauen sind oft darauf aus, sich finanziell zu verbessern.
 
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  • #43
hallo fs,
ich habe eine geliebte weil meine frau keinen sex mehr mit mir möchte und ich mich noch zu jung fühle um darauf zu verzichten. habe aber zwei jahre so gelebt bis es eine frau gab für die ich mich dann begeistern konnte. sie war einfach da und ist es noch immer, schon 1 jahr.
und doch ich habe meine frau geliebt und vielleicht tue ich es auch noch immer. ich werde sie und meine tochter nicht verlassen.
ich will nur nicht auf sex verzichten. ich habe werte, meine frau und tochter bekommen jeden wunsch erfüllt und ich finanziere auch sachen die für mich nicht nachvollziehbar sind. die beiden sollen glücklich sein. ohne meine nebenfrau würde ich mich wieder als halber mann fühlen.
 
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  • #44
Ich war gestern in einem Bio-Bauernhof-Cafe zum Kaffee-Trinken, hatte Zeit und habe die Besucher beobachtet. Ich war wieder erschrocken, wieviele relativ junge Mütter, bzw. Frauen mit Kleinkindern sich figürlich (es war extrem) und kleidungsmässig gehen lassen, so dass es mich nicht wundern würde, dass die Männer, die alle ganz schnicke aussahen, sich über kurz oder lang, nebenbei nach was "nett sehbaren" umschauen würden.

Ich bin selber Mutter, aber habe nie und nimmer mich so gehen lassen. Früher war ich ziemlich sauer auf die Männer, dass die sich das lekkere Obst aus Nachbars Garten seeehr gerne anschauen und pflücken würden, heute kann ich es gut verstehen.

Daher meine Empfehlung an die jungen Frauen und Mütter. Treibst Sport, achtet auf eure Fettröllchen, Modelmasse müssen nicht sein, aber jeder schaut doch gerne was straffes und nett angezogenes an, oder?

Ausreden mit Job/Arbeit usw. gibt es für mich nicht. Ich habe selber wieder, noch vor dem ersten Geburtstag meines Kindes, damals wieder anfangen müssen in Teilzeit zu arbeiten.

w 48
 
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  • #45
Das ist der Trieb des Sammeln und Jagen den wir immer noch haben. Wird sich nie ändern, ob Mann oder Frau.

Man kan damit umgehen, oder nicht.
 
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  • #46
So recht versteh ich die Frage nicht. Fremdgehen kann man doch nur, _wenn_ man in einer Beziehubng ist, oder nicht?
 
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  • #47
Ich habe schon einige Männer kennengelernt, die in einer festen Beziehung sind, einen aber trotzdem anbaggern und es "darauf" anlegen. Auch Männer, bei denen man es nicht vermuten würde, die aussehen, als könnten sie kein Wässerchen trüben und vom Charakter her sonst vollkommen in Ordnung sind. Und das Beste: Viele behaupten auch noch, sie würden ihre Partnerin trotzdem lieben! Da frag ich mich doch, was ist mit den Männern los?! Und wo bleibt der Respekt vor der Partnerin? Und kann man sowas als Liebe bezeichnen? Liebe bedeutet doch auch Respekt vor dem Anderen und wenn ich wissentlich meinen Partner betrüge(n will), dann mangelt es doch daran oder? Denkt jeder heutzutage nur noch an sich und zählt nur noch der schöne Schein? Ist alles so oberflächlich geworden? Gibt es überhaupt noch Männer, die Werte besitzen und jemanden aufrichtig lieben können? Das würde ich gern mal zur Diskussion stellen!

Zum Fremdgehen gehören immer zwei. Deshalb gehen Männer wie Frauen in etwa gleichhäufig fremd. m37
 
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  • #48
Was ich mir mathematisch immer nicht ganz erklären kann... Wie können Männer so viel häufiger fremdgehen als Frauen? Okay - es gibt zwar statistisch ein paar mehr Frauen - aber trotzdem "braucht" doch jeder fremdgehende Mann dazu eine Frau (naja - die allermeisten zumindest ;-)). Sind das alles Männer in einer Beziehung plus alles Single-Frauen? *grübel*

Naja - egal. Zur Frage als solches: Keine Ahnung, warum das *ein Mensch* macht...

HG
w49

Es gibt nur deshalb mehr Frauen, weil diese älter werden, geboren werden sogar mehr Männer. Die weibliche Generation 80plus hat zudem in dieser Beziehung sicherlich eher geringe Interessen. Wegfallen dürften auch junge Mütter etc. Deshalb dürften auf dem "Markt" deutlich mehr Männer sein, die ja auch im Alter viel länger sexuelles interesse verspüren. Allenfalls die Tatsache, dass manche Frauen mit besonders vielen Männern schlafen (Prostituierte), kann dazu führen, dass die Fremdgehquote bei Männern leicht höher ist.
 
  • #49
Männer gehen fremd, aus einer festen Beziehung heraus = betrügen ihre Partnerin.
Aber meistens mit Frauen, die Single sind = diese Frau geht nicht fremd.
Also gehen statistisch mehr Männer fremd, als Frauen ?

Frauen sind konsequenter. Entweder treu, oder zuerst Trennung, und dann neuen Mann.
Frauen, die aus einer Beziehung fremd gehen, finde ich weit seltener.

m.E. sind Männer auf "Vermehrung" programmiert = am liebsten jede Frau befruchten, die er kriegen kann.
Frauen dagegen halten eher die Familie zusammen, egal was kommt. Und gehen eher nicht fremd, um die Familie und den Zusammenhalt nicht zu gefährden.

Fremdgehen = Untreue ist aber auch Charaktersache. Entweder man tuts - oder nicht.
Viele Männer scheinen da weniger moralisch zu sein. Hauptsache, sie bekommen ihren Spass, den sie haben wollen = lassen sich den nicht entgehen.

Ein Mann, der fremd geht, gilt unter Männern m.o.w. als Sex-Held o.ä. und als "männlich".
Dagegen eine Frau eher als "Schlampe", auch wenn sie gute Gründe dafür hätte.

Somit fällt das fremdgehen für Männer leichter.
 
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  • #50
Ich bin eine verheiratete Frau, die 30 Jahre dem selben Mann treu war, mit ihm zwei Kinder großzog und im Grunde immer zufrieden war. Trotzdem hab ich nach der Kinderphase den Entschluss gefasst, fremdzugehen, nochmal Schmetterlinge im Bauch zu spüren, einen anderen Körper und anderen, prickelnden Sex kennen zu lernen. Ich gehe grundsätzlich nur mit verheirateten Männern fremd, die genauso denken, wie ich, also ihre Ehe nicht gefährden wollen und ihre Partner nicht verletzen. Ich habe nur ein Leben und nehme mir das Recht, es zu genießen, solange ich damit keinem anderen etwas nehme. Ich bin auch der Meinung, dass eine gute Beziehung weit mehr beinhaltet, als Sex und deswegen trotzdem wert ist aufrecht erhalten zu werden, auch wenn man den Wunsch verspürt, sexuell mal etwas Neues zu erleben.
 
  • #51
Ich habe nur ein Leben und nehme mir das Recht, es zu genießen, solange ich damit keinem anderen etwas nehme.

Du nimmst Deinem Mann schon etwas weg. Er glaubt wahrscheinlich an euer Treueversprechen und hält sich selbst daran. Wäre es nicht fair ihm die Wahrheit zu sagen, so dass auch er sein Leben und den Sex mit anderen Frauen genießen kann? Dann lebt doch eine offene Beziehung. So ist's verlogen.
 
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  • #52
Ich gehe grundsätzlich nur mit verheirateten Männern fremd, die genauso denken, wie ich, also ihre Ehe nicht gefährden wollen und ihre Partner nicht verletzen.
Was für ein Unfug. Dabei wird immer jemand verletzt.

Sorry, aber so was wie dich würde ich sofort raus schmeißen. Kannst ja zu deinem Lover gehen.
Fremdgehen ist definitiv das ende einer Beziehung bzw. Ehe.
 
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  • #53
Ui, die bösen Männer, natürlich. Zum Fremdgehen gehören immer zwei, und die Frauen sind ja genauso oft in einer Beziehung oder verheiratet. Das ist doch Grundschulmathematik. Oder wo sollen die Single-Frauen alle vom Himmel fallen, mit denen Männer fremdgehen können? Oder zählen Gummipuppen auch als Affären? [mod] Im übrigen: ja, ich bin als Mann auch schon mal von einer Partnerin betrogen worden. Keine schöne Erfahrung - trotzdem käme ich nicht auf die Idee, einseitig auf die bösen Frauen zu schimpfen.
 
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  • #54
Es stellt sich die Frage, woher die ca. 65000 Kuckkuckskinder (lt. Deutscher Ärztezeitung 10% aller Geburten jährlich in D) kommen?
Es ist eine noch größere Respektlosigkeit erst fremd zu gehen und dann den betrogenen Mann für die finanzellen und psychologieschen Folgen aufkommen zu lassen.
 
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  • #55
Aus eigener empirischer Erfahrung heraus glaube ich, daß viele Fälle von männlichem Fremdgehen gar keine sind, möglicherweise sogar die meisten. Denn ein Mann würde sicher gehen wollen, daß seine Frau ihn betrügt, einer Frau genügt normalerweise der bloße Verdacht, selbst wenn der an den Haaren herbeigezogen ist.

Deshalb gehen scheinbar Männer häufiger fremd als Frauen, was ja statistisch unmöglich ist.

Da möchte z.B. ein Mann einer Frau vermitteln, daß er sie nunmehr als seine Freundin betrachtet, und sagt augenzwinkernd zu ihr "ich darf morgen meine Freundin mitbringen, soll ich zusagen?". Und, oh Wunder, schon hat die Welt einen neuen männlichen Fremdgänger, und einen besonders dreisten noch dazu, denn mit "meine Freundin" kann ja nur eine dritte Person gemeint sein.

Ich bin sicher, die so Angesprochene ging in der Überzeugung nach Hause, daß der Mann sich verplappert hatte, wodurch sie gerade noch rechtzeitig erkannt hatte, daß er in Wirklichkeit in einer Beziehung ist. Dabei hatte der Mann sich nur etwas ungeschickt ausgedrückt.
 
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  • #56
Es gibt sehr viele Gründe warum mehr Männer fremdgehen als Frauen.

Einer der häufigsten Gründe ist wohl die biologische sexuallität und der Trieb..

Wenn der Mann trieb hat kann er in Puff gehen und steckt sein Pennis in eine prostituierte die seine sexuelle auf eine ganz einfache Art anspricht...Das reicht den "meisten" Männer um Sex zu haben.

Bei den "meisten" Frauen läuft das nicht ganz so praktisch und unkompliziert ab...deswegen und auch unter den Gesichtspunkten der Erziehung von Mädchen ist schon allein die Hemschwelle bei Frauen viel höher..

Und man bedenke das die Frau jemand in sich eindringen lässt..auch da ist die Hemschwelle grösser als selbst in jemand einzudringen. Ebenso muss "Sie" dabei jemand auf sich drauf lassen..um das alles zu können reicht ein attraktiver Körper nicht aus..Umgekehrt schon..

In der Regel jedenfalls..

m47
 
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  • #57
Bei den "meisten" Frauen läuft das nicht ganz so praktisch und unkompliziert ab

Anscheinend aber praktisch genug, um jeden männlichen Fremdgänger das passende weibliche Gegenstück finden zu lassen. Deshalb kann man sagen, daß in der Gesamtheit genauso viele Frauen wie Männer an Treuebrüchen beteiligt sind.

Man könnte nun trefflich darüber streiten, ob eine Frau, die selbst ungebunden ist, aber mit einem gebundenen Mann schläft, einen Treuebruch begeht oder nicht. Ich bin der Meinung, das tut sie. Allerdings ist sie eben nicht "in einer Beziehung".

Nun gibt es aber genausoviele Männer wie Frauen, die "nicht in einer Beziehung" sind. Wenn man nun alle Fälle von "Mann gebunden, Frau nicht" aus der Betrachtung herausnimmt, braucht es ein ebenso großes Kuchenstück "Frau gebunden, Mann nicht", damit am Ende alles wieder aufgeht. Oder sagen die sich einfach nur höflich "guten Tag", wenn sie einander begegnen? Möglich wär's.
 
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