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  • #1

Warum gibt es so viele Singles?

Warum gibt es in der heutigen Zeit so viele Singles? Ist unsere Lebensweise schuld daran oder vielleicht von vielen der Wunsch nach dem/der "perfekten" Mann/Frau, auch wenn es diese/n vielleicht gar nicht gibt? Haben wir zu hohe Ansprüche? Warum bleiben viele so lange Single?
 
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Berliner30

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  • #2
Weil Antworten, guter +fairer +ehrlicher Umgang, heutzutage nicht mehr Mode ist.
Dank der krankhaften und massenhaften Oberflächlichkeiten (ich rede von den Frauen, Männer suche ich ja nicht -wobei Männer auch ab und an dazu neigen könnten) finden sich auch viele nicht, obwohl vielleicht Nachbarn. Natürlich spielt auch die Volksverdummung eine Rolle und das übermächtig ausgeprägte Konkurrenz-/Neiddenken allgemein.

Die Emanzipation trägt auch einen sehr großen Teil dazu bei, wenn sie nicht sogar ein starker Auslöser war.
Die Frauen, obwohl biologisch dazu ungeeignet, mutieren zu Arbeitsmaschinen oder Spaßautomaten (z.B. massenhafte ONS) und wollen heutzutage keine Kinder mehr, die "einfacheren" machen dafür umso mehr Kinder und das seid 3 oder mehr Generationen und dadurch wird geistige Fähigkeit in der Gesellschaft nicht mehr benötigt /gewünscht /belohnt.

Ich würde sogar soweit gehen, dass wir in einem Strudel sind und uns immer tiefer hineinziehen lassen. Je mehr Singles desto mehr Auswahl und damit steigende Ansprüche, da ja auch augenscheinlich mehr Angebot … ein Teufelskreis.

Es gibt so vieles was einen Einfluss hat oder haben könnte. Ich suche doch nur eine normale +bodenständige Frau, so was gibt es aber anscheinend nicht mehr.

Frag doch mal einen deutschen, wie es ihm geht. Die Antwort kannst du dir denken.
…
Ich sehe es z.B. als sehr erfreulich an, das ich nicht hungern muss, keinen Krieg erlebe, keine Armut in meinem Umkreis sehe, ich alle notwendigen Medikament oder Behandlungen sofort in bester Qualität bekomme, ich immer ausreichend und gutes Trinkwasser habe, … viele Milliarden Menschen auf der Welt haben diese Vorteile nicht bzw. noch was davon nie gehört. Somit ist das Anspruchsdenken schon sehr tief in den Köpfen verankert und eine von vielen Folgen ist die hohe Single Zahl.
 
  • #3
Ich sehe unter anderem folgende Gründe:
+ Berufliche Mobilität und Flexibilität
+ Emanzipation und Feminismus
+ Gesellschaftliche Akzeptanz von wilder Ehe, Trennung und Scheidung
+ wirtschaftliche Unabhängigkeit des Einzelnen
+ weggebrochener Familienzusammenhalt

...also alles ganz direkte Folgen der gesellschaftlichen Veränderung.
 
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  • #4
Och, gibt es wirklich soooooooo viele Singles? Wer hat die je gezählt?

In meinem Umfeld beobachte ich eher, dass alle versuchen möglichst kein Single zu sein und


a) sich in Familienkonstellationen befinden, da bin ich sehr froh, Single zu sein...

b) ggf. beizeiten den Partner wechseln (warmer Wechsel).

c) Die Sitzengelassenen sind in der Regel innerhalb kürzester Zeit (max. 1 Jahr) wieder irgendwo verbandelt.


Es soll natürlich auch glückliche Beziehungen/Familien geben. Die fallen mir allerdings weniger auf, vermutlich, weil sie sich mehr oder weniger eingeigelt haben? Wofür ich durchaus Verständnis habe, da ein Familienleben mit Kindern und Hausabtrag, Rasenmähen etc. ja aucht tatsächlich kaum Zeit lässt.

Ich denke, im www. trifft man eher die Extrem-Singles, die im wirklichen Leben nicht zu Potte kommen mangels Umfeld oder aufgrund eines negativen Marktwertes, evtl. noch kombiniert mit überhöhten Ansprüchen.
 
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  • #5
Bitte vergesst nich, dass man wenn man an Single denkt, oft die Singles zwischen 10 und naja max. 50 in Betracht zieht. Doch es gibt sehr viele Single = Personen, die alleine leben, die jenseits der 60/70 sind und aufgrund des Todes des Ehepartners nun Single sind. Das sind auch Zahlen, die in der Statistik auftauchen.
 
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Berliner30

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  • #6
@3 in Berlin z.B. ist jeder 2 Single und es gibt mehr als 65% Einzelhaushalte ...
Das Netz ist kein Maßstab, da viele gar nicht aktiv suchen, sondern gefunden werden wollen (die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt).

b) wiederlich, jede zu nehmen nur um eine "Muschie" zu bekommen... das ist nicht jedermanns Sache bzw. Niveau

Ich denke das Thema ist zu komplex um es Anhand von ein paar Sätzen, Stichworten beschreiben zu können. Sicherlich hat jede Aussage zu diesem Thema irgendwo einen wahren Kern, kann aber niemals die ganzen Ursachen beschreiben.

letzter Absatz: du glaubst gar nicht wie viele so genannte extrem Singles nicht im Netz suchen, ich denke das Netz ist eine bunte Mischung in jeder möglichen Vielfalt.
 
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  • #7
<entfernt> Lisa

Ja sicher, das Thema ist viel zu komplex um es mit wenigen Sätzen abhandeln zu können.
Mit Beginn der Moderne haben sich auch die Grundlagen der Ehe geändert. Früher stifteten Familien Ehen, häufig reine Zweckgemeinschaften, heute ist das Motiv "Liebe". Allein die Vielfalt der Meinungen darüber, was denn " Liebe" sei und welchen Regeln und Vorschriften sie unterworfen ist, trägt bereits zu den ersten Konflikten bei. Sobald die Faszination der ersten Verliebtheit vorüber ist und der Alltag einkehrt, nehmen wir den anderen realistischer war, einschließlich seiner Fehler. Die Erwartungshaltung, die Schmetterlinge mögen ewig fliegen, ist schlichtweg nicht einlösbar. An diesem Punkt scheitern bereits die ersten Beziehungen, dem Trugschluss folgend, beim nächsten Mann/ Frau wird alles besser!
Zudem sind die Erwartungen an die Paarbeziehung von Männern und Frauen unterschiedlich. Frauen fordern von Männern das, was sie selbst jahrhundertelang geboten haben: Gefühle, Zärtlichkeit, emotionale Wärme, Fürsorglichkeit, usw. - und werden diese Ansprüche selten eingelöst bekommen. Männliche Sorge gilt dagegen eher der Herbeischaffung der finanziellen Mittel zur Versorgung der Familie - und immer weniger Männer schaffen es diesem Anspruch gerecht zu werden.
Auch die `68 haben zum Wandel in Paarbeziehungen beigetragen. Nicht zuletzt entsprang daraus die Scheidungsrechtreform von 1977. Man(n) stelle sich vor, bis zu diesem Zeitpunkt wurde die Frau gesetzlich dazu verpflichtet den Haushalt zu führen und der Mann hatte über die Berufstätigkeit der Frau Bestimmungsgewalt! Damit hatte die bedingungslose Unterordnung der Frau unter den Mann zunächst ein scheinbares Ende gefunden. Doch es brodelt weiter in den Geschlechterbeziehungen und ich vermute, dass sich Männer immer noch nicht im Klaren darüber sind, dass Frauen sich nicht mehr anpassen, sondern ihre eigenen Bedürfnisse berücksichtigt sehen wollen. Dass 2/3 aller Scheidungsbegehren von Frauen eingereicht werden, mag dafür sprechen.
Der Individualisierungsboom der Moderne , verbunden mit dem Motto: jeder ist für sich selbst verantwortlich, hat u. a. dazu geführt, dass Verbundenheit und Verläßlichkeit in einer Beziehung immer weiter abnehmen. Selbstverwirklichung wird geradezu zwanghaft gelebt. Früher waren Menschen damit beschäftigt ums nackte Überleben zu kämpfen, heute ist die Frage nach dem Sinn des Lebens existenziell geworden, z.B. R. Precht. Wer bin ich und wenn ja, wieviele? Die alten Rollenbilder von Männern und Frauen sind immer weniger akzeptabel und neue haben sich noch nicht in dem Maße in den Köpfen verfestigt, als dass sie Allgemeingültigkeit beanspruchen könnten.
An immer länger werdenden Singlerunden wird sich vermutlich so lange nichts ändern, solange wir nicht imstande sind, unsere Ansprüche den vorgefundenen Realitäten anzupassen
 
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  • #8
lieber glücklich single als ne bez mit der falschen

bin 7E2176FE
 
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  • #9
@#3 Also ich finde, dass zunehmende Feindseligkeit der Grund für die grassierende Single-Pest ist (für mich ist das Ausdruck einer kranken, gestörten Gesellschaft). Ein Beleg sind die Ausdrücke "Extrem-Single" oder "Marktwert" - da geht irgendwie total unter, dass von Menschen die Rede ist.

Warum kommt man - sagen wir es fair und ohne das, gerade online beliebte, menschenverachtende Bashing - als Langzeitsingle aus seiner eigenen, jahrelangen Einsamkeit heraus? Man ist frustriert, kriegt seine Mundwinkel nicht hoch, dadurch wirkt man abweisend, bleibt allein und ist noch mehr frustriert. Wenn man sich dann noch reinziehen muss, dass man deswegen ein abartiger Freak, ein Versager, ein Trottel, oder "minderwertig" ist (das impliziert wohl "negativer Marktwert"), fängt man an, die Gesellschaft, die einem das unterstellt, zu hassen, zieht sich total zurück und stirbt einsam und verbittert.

Sorry, auch wenn das jetzt überzogen klingt, es ist für mich was Wahres dran. Nicht die Singles sind zu 100 Prozent allein Schuld an ihrer Misere - einen Großteil der Schuld trägt eine kranke, feindselige, massenmedial verseuchte Gesellschaft mit Tendenz zur Gleichschaltung - wer nur geringfügig von der Norm abweicht, wird ausgegrenzt, gemobbt oder lächerlich gemacht.

Ich muss eine Lanze brechen für die Langzeitsingles: Viele sind doch eigentlich super-liebenswerte Menschen, die einfach nur verunsichert oder zu schüchtern sind, die vielleicht in einer Lebenskrise stecken, die sich unverstanden fühlen, etc. pp Warum muss man solche Menschen in den Dreck ziehen, verhöhnen und als "Extrem-Singles" abstempeln und stigmatisieren? Muss das sein?

Aber das ist gerade typisch heutzutage: Um vom eigenen Frust und eigenen Schwächen abzulenken, geht man online und sucht sich Leute, auf deren Schwächen man herumtrampeln kann und die man in Threads "flamen" kann. Verdammt feige, weil die meisten Flamer das im persönlichen Gespräch nicht wagen würden.

Mich kotzt das maßlos an. Es macht mich wütend und aggressiv.

Und deshalb ist auch mir das Lachen vergangen. Ich suche meine erbärmliche kleine Befriedigung in One Night Stands - Liebe ist in dieser kollektiv geistesgestörten Gesellschaft wie ein Sechser im Lotto.
 
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  • #10
Sorry- Fehler - wollte sagen: "Warum kommt man NICHT aus seiner Einsamkeit heraus..." . Und ich wollte noch hinzufügen, ganz wichtig: Ich werde IN ZUKUNFT - mein Glück bei GELEGENTLICHEN One Night Stands versuchen, weil ich das einfach für realistischer halte, als nach der großen Liebe zu suchen. Nicht dass der Eindruck entsteht, dass hier unter #8 jemand schreibt, der aus Frust wild rumv......Das würde die Aussage verfälschen (Und das könnte ich auch gar nicht, weil ich dazu viel zu brav - und auch ein bisschen zu schüchtern - bin).
Trotzdem bleibt mein Schlusssatz: Liebe ist in dieser kollektiv geistesgestörten Gesellschaft wie ein Sechser im Lotto.
Und ein PS: Warum gibt es diese "Schmuse-Partys"? Das zeigt doch, wie sehr sich manche Leute nach Zärtlichkeit sehnen, und dass das in dieser Gesellschaft Mangelware ist.
 
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  • #11
Werte Frederika, die angeführten Gründe sind doch sehr oberflächlich, denn ...

- berufliche Mobilität und Flexibilität gab es auch früher schon und sie ist doch sehr auf bestimmte Berufs- und Altersgruppen beschränkt. Irgendjemand muss ja in den vielen suburbanen Einfamilienhäuschen wohnen.
- Emanzipation und Feminismus, naja, wenn die Männlein da noch immer weit hinterher hinken, dann ist das für Frauen sicher öfter ein Problem ... ich gebe gern zu, vieler meiner Geschlechtsgenossen sind nicht sehr aufgeschlossen gegenüber gelebter Gleichberechtigung, DA tut wirklich Veränderung not ...
- Gesellschaftliche Akzeptanz von wilder Ehe und Scheidungen? Also den Begriff "wilde Ehe" haben wir doch in den 70ern schon ad acta gelegt, ohne Kids brauche ich keinen Ehevertrag. Dass sich Menschen unterschiedlich weiterentwicklen und auch auseinander, war schon immer so - und deshalb es ist gut so, dass die Konsequenzen daraus weniger problematisch und aufwändig sind.
- wirtschaftliche Unabhängigkeit des Einzelnen - she. Gleichberechtigung
- weggebrochener Familienzusammenhalt, Gottseidank spielt in einer modernen Gesellschaft die Familie nicht mehr die Rolle wie in traditionellen Gesellschaften. Oder möchte hier jemand von den Eltern verheiratet werden? Oder Onkel und Brüder als Aufpasser an der Seite haben?

In einer modernen Gesellschaft muss sich der Einzelne neu orientieren, hat mehr Möglichkeiten, aber auch mehr Risiken. Nicht alle sind gut darauf vorbereitet und Vieles passt nicht zusammen. Internationale Karriere und trautes Heim schließen sich aus. Der Beruf UND Familie gleichzeitig als Lebensmittelpunkte geht auch nicht. Männer und Frauen müssen sich entscheiden - aber genau das haben sie nicht gelernt.
 
  • #12
Herrjeh... das ist ja ein FrustFlame Pur..

sicherlich hat vieles damit zu tun das das "Idealbild Mensch" zu Hoch ist... wenn ich mir aber ansehen wie viele Menschen in einer normalen Fussgängerzone sich gehen gelassen haben und auf ihrem "Ich bin halt so" bockig sitzen bleiben dann möchte ich denen gerne zuraunen das die "Zweckgemeinschaft" des 18 Jahrhunderts nun doch etwas vorbei ist.

Der Mensch in Deutschland sitzt in einem Dilemma, sucht das Aussergewöhnliche, das was seine Aufmerksamkeit anzieht, niemand wird einen Grashalm im Feld toll finden, aber die herausstechende Mohnblume schon. Und hier wird's menschlich: sicher wird die Mohnblume toll gefunden aber als Partner möchte man gerne den schönsten Grashalm haben. und da überschneiden sich Abneigungen und Vorlieben. Groß soll er sein und grade und wenn's geht reich, am besten ohne arbeiten zu müssen und eigentlich wäre son bisschen mittig im Feld auch ganz toll, aber er soll natürlich nicht zu viel Schatten verursachen, und zu viel Aufmerksamkeit soll der auch nicht bekommen, sonst kriegt man selbst ja nix, und großartig mehr verdienen sol er auch nicht ach, ein Dilemma.. das was man will, kollidiert mit dem was man fürchtet..

wenn man das bekommt was er eigentlich will, rummst es ganz schön mit dem eigenen Ego und der Selbstwahrnehmung, ja Filmstar müsste man sein, dann darf man sich auch ein Model halten.. Oder wer es etwas älter mag: Politiker, aber nicht zu viel Medienrummel, und ach, nee eigentlich will man ja garnicht im Medienrummel stehen,


Wisst ihr was? ich glaube das der redliche Bankangestellte oder Rechtsanwalt sich einfach mal eine Woche lang in ein besetztes Haus einquartieren und mal mit den Punks dort leben sollte, inkl. nem netten Punkmädel mit bunten Haaren und zerissenen Strumpfhosen und Kapuzenshirt. Und der Schrebergärtner würde es gut stehen mal einfach auf offener Strasse ne Bankangestellte auf ihre Pumps ansprechen, weil die erstaunlich gut aussehen.. oder, oder..

Die meisten sind einfach Singles weil sie ANGST haben..
 
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  • #13
zu#11

Ich bin nicht Single, weil ich Angst habe. Ich bin Single, weil es mir ohne Mann besser geht, als mit Mann. Ich bin Single, weil viele Männer in meinem Alter emotional nicht reif sind und die taffen Männer, die emotional reif sind, entweder festgehalten werden, oder schwul sind, oder es sich leisten können, 20zig jährige jüngere Frauen als Partnerin zu wählen.

Ich hatte viele Angebote zu einer Beziehung, aber was soll ich mit Männern, die sich selbst nicht wertschätzen, nicht auf ihre Gesundheit achten, Schulden haben, noch an der Ex kleben usw. und so fort????

Ich will einen Mann als Partner, der auf meinem bescheidenen, aber gesunden Level lebt und denkt. Wenn ich den nicht finde, oder er mich nicht, dann bleibe ich halt Single. Es gibt wirklich schlimmeres :)!

w 47
 
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  • #14
@#12
100% Zustimmung. Da jeder Mensch ein Individuum ist, gibt es auch solche, bei denen eine Beziehung eben nicht an erster oder zweiter Stelle steht, sondern unter "ferner liefen".

[mod]
 
  • #15
Man kann es sich "leisten" ein Single zu sein. Man muß keinen Partner/in haben. Man muß nicht verheiratet sein. Man kann fast alles auch selber tun = braucht keinen "Ernährer" und keine "Haushälterin".

Zu Zeiten meiner Eltern und Großeltern war es anders. z.B. die Erwartung und Druck der Gesellschaft.
Mein Großvater war mit 45 noch Single, aber dann kam stärker die Erwartung der Gesellschaft, daß er auch Frau + Kinder haben solle. Hatte er dann auch, aber wurde damit nicht glücklich.
Meine Eltern haben mit Anf. 20 bereits geheiratet, m.E. zu früh, mit 30 wäre es besser gewesen.
Aber damals mußte man verheiratet sein, um überhaupt zusammen sein zu dürfen.

Durch das Internet sind die Ansprüche noch weiter gestiegen. Weil man viel mehr Auswahl hat, als nur die eigenen Kreise. So manche Frau bleibt lieber jahrelang alleine, anstatt unterhalb ihrer Ansprüche zu erwählen. Und Männer verlangen gutes Aussehen der Frau, auch wenn sie ggf. selber nicht mehr so gut aussehen ?
d.h. Viele bleiben lange Single, weil ihre Ansprüche zu hoch sind. Oder die Ansprüche Anderer nicht erfüllen können. Besonders deutlich ab 60+.

Hätten wir noch den gesellschaftlichen Zwang wie früher, hätten wir m.E. weniger Singles. Aber dafür mehr unglückliche Menschen. Die aber (notgedrungen) in ihrer Beziehung "gefangen" sind. Und ggf. lieber eine schlechte Ehe ertragen, als wieder Single sein zu müssen.
Also, schätzt es, daß ihr auch Singles sein dürft. Und die heutigen Freiheiten dabei.
 
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