• #91
Jetzt bin ich mal wieder überrascht und die Dritte, die Dich hier anbaggert. Hast Du eventuell noch eine Konzertkarte für die anstehende Tournee übrig? Ich war mal wieder zu langsam. Falls ja, bitte ich um einen entsprechenden ebayKleinanzeigen link. Ich würde mich umgehend melden.
Ich aber auch! ;)
Nein, hätte ich aber gern mit Dir erlebt (auch als Blind Date), bei Rammstein kann es für keinen von beiden eine Enttäuschung werden. War schon bei einigen Rockkonzerten (Metallica, ACDC, Deep Purple, U2, vor ein paar Jahren bei den Rolling Stones fast 100000 Zuschauer bei strömenden Regen ....) aber Rammstein fehlt noch immer. Ich muss vielleicht mal mehr zu meiner Person schreiben. Allerdings habe ich durch meine derzeitigen Lebensverhältnisse (viel zu großes Haus bzw. Grundstück + nebenan muss ich meine fast pflegebedürftige Mutter unterstützen) sehr wenig Zeit. Habe nicht das Einkommen alles mit Geld zu regulieren, das heißt "Ärmel Hochkrempeln"). Muss jetzt erstmal abbrechen, es geht gleich zur Arbeit. 🤘🙋‍♂️🎸
 
  • #92
Und in dieser Zeit, also ein Jahr lang, redest du dann gar nicht mit deinem EHEMANN, oder wie? Ich kann mir immer gar nicht vorstellen dass Menschen tatsächlich so wenig mit demjenigen kommunizieren mit dem sie Tisch und Bett teilen.
Wie geht das denn überhaupt?
Nee, im Gegenteil, dafür liebe ich Gespräche viel zu sehr, gute Gespräche sind für mich eines, wenn nicht sogar DAS wichtigste Kriterium überhaupt für eine Partnerschaft, ich würde jemanden heiraten, mit dem ich reden kann, deswegen bräuchte ich, wenn die Scheidung die Folge einer längeren Unzufriedenheit mit der Ehe wäre, ja dann eben kein zwangsverordnetes Trennungsjahr nach meiner Logik.
Bevor ich (oder wir) sage "Jetzt Trennung!" hätte es vermutlich schon viele Gespräche gegeben, wo ich oder wir unsere Unzufriedenheit zum Ausdruck bringen, über Lösungen nachdenken, uns vielleicht streiten, über das Organisatorische nachdenken. Es wäre in dem Fall ein längerer Prozess. Naja, und wenn der abgeschlossen oder weit vorangeschritten ist, dann soll aber bitte auch die Trennung kommen, warum dann noch ein Extra-Jahr warten? Ich würde dann auf dieses Jahr verzichten, geht ja scheinbar auch durch entsprechende Rückdatierung. Eine gewisse Übergangszeit, um sich emotional zu lösen und Organisatorisches zu klären, ist ja ganz normal und selbstverständlich, aber die ergibt sich in meinen Augen von selbst und dauert eben so lange, wie sie dauert -- drei Monate, fünf Monate, ein Jahr oder zwei Jahre, ist doch individuell ...

Was anderes ist es natürlich, wenn der Trennungswunsch für einen oder beide ganz plötzlich und unerwartet kommt (z.B. wenn ungewollt eine Affäre oder Lebenslüge auffliegt), dann geht der Prozess der Verarbeitung und das Klären von Fragen erst ab da los -- aber ja auch natürlicherweise, das wäre doch auch ohne offizielles Trennungsjahr so?

Meine Schlussfolgerung fürs Dating-Thema hier wäre jedenfalls: Wenn jemand seine Ehe wirklich abgeschlossen hat (emotional und organisatorisch), dürfte er sich eigentlich in keinem Trennungsjahr befinden, denn dann hätte sich das alles ja schon lange entwickelt und geklärt und man könnte auf dieses Jahr verzichten bzw. es rückdatieren. Wenn sich jemand aber in einem Trennungsjahr befindet, folgere ich, dass die Trennung irgendwie plötzlich kam und die Auseinandersetzung damit jetzt erst erfolgt, dass noch nichts richtig geklärt und abgeschlossen ist, sondern es noch Verwicklungen und Stress gibt. Deswegen wundere ich mich, wie man gleichzeitig im Trennungsjahr sein, aber angeblich mit seiner Beziehung schon komplett abgeschlossen haben und bereit für was Neues sein kann, das ist für mich irgendwie widersprüchlich. Denn hätten beide wirklich alles geklärt, wäre das Trennungsjahr ja überflüssig oder schon vorbei bzw. hätte sich natürlich ergeben, man könnte drauf verzichten bzw. es rückdatieren.

Oder mache ich einen Denkfehler?
w27
 
  • #93
Nee, im Gegenteil, dafür liebe ich Gespräche viel zu sehr, gute Gespräche sind für mich eines, wenn nicht sogar DAS wichtigste Kriterium überhaupt für eine Partnerschaft, ich würde jemanden heiraten, mit dem ich reden kann, deswegen bräuchte ich, wenn die Scheidung die Folge einer längeren Unzufriedenheit mit der Ehe wäre, ja dann eben kein zwangsverordnetes Trennungsjahr nach meiner Logik.
Bevor ich (oder wir) sage "Jetzt Trennung!" hätte es vermutlich schon viele Gespräche gegeben, wo ich oder wir unsere Unzufriedenheit zum Ausdruck bringen, über Lösungen nachdenken, uns vielleicht streiten, über das Organisatorische nachdenken. Es wäre in dem Fall ein längerer Prozess. Naja, und wenn der abgeschlossen oder weit vorangeschritten ist, dann soll aber bitte auch die Trennung kommen, warum dann noch ein Extra-Jahr warten? Ich würde dann auf dieses Jahr verzichten, geht ja scheinbar auch durch entsprechende Rückdatierung. Eine gewisse Übergangszeit, um sich emotional zu lösen und Organisatorisches zu klären, ist ja ganz normal und selbstverständlich, aber die ergibt sich in meinen Augen von selbst und dauert eben so lange, wie sie dauert -- drei Monate, fünf Monate, ein Jahr oder zwei Jahre, ist doch individuell ...

Was anderes ist es natürlich, wenn der Trennungswunsch für einen oder beide ganz plötzlich und unerwartet kommt (z.B. wenn ungewollt eine Affäre oder Lebenslüge auffliegt), dann geht der Prozess der Verarbeitung und das Klären von Fragen erst ab da los -- aber ja auch natürlicherweise, das wäre doch auch ohne offizielles Trennungsjahr so?

Meine Schlussfolgerung fürs Dating-Thema hier wäre jedenfalls: Wenn jemand seine Ehe wirklich abgeschlossen hat (emotional und organisatorisch), dürfte er sich eigentlich in keinem Trennungsjahr befinden, denn dann hätte sich das alles ja schon lange entwickelt und geklärt und man könnte auf dieses Jahr verzichten bzw. es rückdatieren. Wenn sich jemand aber in einem Trennungsjahr befindet, folgere ich, dass die Trennung irgendwie plötzlich kam und die Auseinandersetzung damit jetzt erst erfolgt, dass noch nichts richtig geklärt und abgeschlossen ist, sondern es noch Verwicklungen und Stress gibt. Deswegen wundere ich mich, wie man gleichzeitig im Trennungsjahr sein, aber angeblich mit seiner Beziehung schon komplett abgeschlossen haben und bereit für was Neues sein kann, das ist für mich irgendwie widersprüchlich. Denn hätten beide wirklich alles geklärt, wäre das Trennungsjahr ja überflüssig oder schon vorbei bzw. hätte sich natürlich ergeben, man könnte drauf verzichten bzw. es rückdatieren.

Oder mache ich einen Denkfehler?
w27
Ich entdecke keinen Denkfehler (was nichts heißen muss ;-)) und sehe es ganz genauso.
 
  • #95
Formal hast Du ein Trennungsjahr. Wenn nicht beide mitspielen, musst Du das abwarten. Aber eine Scheidung kann man zügig vor Ende des Trennungsjahres in die Wege leiten, wenn man möchte.

Formal hast Du ein Trennungsjahr. Wenn nicht beide mitspielen, musst Du das abwarten. Aber eine Scheidung kann man zügig vor Ende des Trennungsjahres in die Wege leiten, wenn man möchte.

Ich bin eine Österreicherin, da dürfte es so etwas nicht geben.
Wenn man gut miteiander kommunizieren kann und fair bleibt, sollte eine rasche Abwicklung möglich sein.
 

Laleila

Cilia
  • #98
Nun, ich denke die meisten Trennungen kommen zumindest von einem der Beteiligten "überraschend" und weil da auch fast immer Verletzungen dabei sind, die Gefühle hochkochen, kann Mann nicht von einer gesunden Kommunikation ausgehen. Tatsächlich fürchte ich, könnte man sich in solch einer Situation scheiden lassen, würden die Gerichte, mehr denn je, zu bösen Schlachtfeldern.
Bei den meisten kühlen die Emotionen sicher während des Trennungsjahres deutlich herunter, die meisten Schlachten sind ausgekämpft und der eigentliche Scheidungsakt ein sachlicher Vorgang, der jetzt sich so möglich wurde.
 

Laleila

Cilia
  • #100
Kann sein. Auf der anderen Seite bleibt so Zeit, einen Schlachtplan zu entwickeln und Truppen zu sammeln. Hat beides Vor- und Nachteile.
Bei den meisten Menschen kühlen Emotionen wie Wut, über einen langen Zeitraum herunter. Der Alltag zieht ein, andere Notwendigkeiten drängen sich in den Vordergrund.
Es gibt Ausnahmen, die sind dann eher krankhafter Natur und man muss sie handhaben, aber es ist schon viel erreicht ein solches Risiko, durch ein Trennungsjahr, drastisch zu senken.
 
  • #101
Jetzt bin ich mal wieder überrascht und die Dritte, die Dich hier anbaggert. Hast Du eventuell noch eine Konzertkarte für die anstehende Tournee übrig? Ich war mal wieder zu langsam. Falls ja, bitte ich um einen entsprechenden ebayKleinanzeigen link. Ich würde mich umgehend melden.
Melde mich heute Abend nochmal, dann kannst Du Dir ja überlegen, ob ich Dir vielleicht eine andere Konzertkarte besorgen kann. (Wunsch?) 🙂
 
  • #102
Bei den meisten Menschen kühlen Emotionen wie Wut, über einen langen Zeitraum herunter. Der Alltag zieht ein, andere Notwendigkeiten drängen sich in den Vordergrund.
Es gibt Ausnahmen, die sind dann eher krankhafter Natur und man muss sie handhaben, aber es ist schon viel erreicht ein solches Risiko, durch ein Trennungsjahr, drastisch zu senken.
Habe ich, zumindest als "Zuschauer" bei drei Scheidungen wirklich anders erlebt - da kam es nicht zur Beruhigung, es schaukelte sich immer mehr auf, weil ja noch Zeit war, etwas zu reißen. Erst NACH der Scheidung und auch nicht mal da gleich, konnte es dann Abstand und Beruhigung geben. Es liegt, wie immer, an den Beteiligten, da hilft dann auch kein verordnetes Trennungsjahr.

Ich habe eine Trennung ohne Ehe, aber mit Kind und gemeinsamem Haus hinter mir. Die Trennung kam für meinen LG wirklich überraschend und trotzdem haben wir es innerhalb eines halben Jahres hinbekommen, alles einvernehmlich zu regeln. Das liegt aber natürlich auch an meinem ehemaligen LG, der weder rachsüchtig, nachtragend oder auf Machtspielchen aus war und das werde ich ihm für den Rest meines Lebens hoch anrechnen. Wir haben auch zehn Jahre später (nach ein/zwei Jahren Gewöhnungszeit) ein gutes Verhältnis - sowohl als Eltern als auch als Menschen.
 

Laleila

Cilia
  • #103
Habe ich, zumindest als "Zuschauer" bei drei Scheidungen wirklich anders erlebt - da kam es nicht zur Beruhigung, es schaukelte sich immer mehr auf, weil ja noch Zeit war, etwas zu reißen. Erst NACH der Scheidung und auch nicht mal da gleich, konnte es dann Abstand und Beruhigung geben. Es liegt, wie immer, an den Beteiligten, da hilft dann auch kein verordnetes Trennungsjahr.

Ich habe eine Trennung ohne Ehe, aber mit Kind und gemeinsamem Haus hinter mir. Die Trennung kam für meinen LG wirklich überraschend und trotzdem haben wir es innerhalb eines halben Jahres hinbekommen, alles einvernehmlich zu regeln. Das liegt aber natürlich auch an meinem ehemaligen LG, der weder rachsüchtig, nachtragend oder auf Machtspielchen aus war und das werde ich ihm für den Rest meines Lebens hoch anrechnen. Wir haben auch zehn Jahre später (nach ein/zwei Jahren Gewöhnungszeit) ein gutes Verhältnis - sowohl als Eltern als auch als Menschen.
Ich erlebte leider schon viele Scheidungen direkt und indirekt mit. Die allerwenigst, von Anfang an, einvernehmlich.
Im Moment auch eine. Hier musste erst ein sehr schmutziger Streit um das Aufenthaltsbestimmungsrecht geklärt werden. Der zog sich durch sämtliche Instanzen, inklusive psychologischer Gutachten, diverser Strafanzeigen von beiden Seiten, usw. Vorher war an Scheidung nicht zu denken.
Jetzt wo dies geklärt ist, können die, noch immer strittige, Scheidung und der Kampf um das Haus angegangen werden.
Das ist ein Extremfall, aber das verletzte Gefühle erst heilen müssen, eher die Regel.
 
  • #104
Ich erlebte leider schon viele Scheidungen direkt und indirekt mit. Die allerwenigst, von Anfang an, einvernehmlich.
Im Moment auch eine. Hier musste erst ein sehr schmutziger Streit um das Aufenthaltsbestimmungsrecht geklärt werden. Der zog sich durch sämtliche Instanzen, inklusive psychologischer Gutachten, diverser Strafanzeigen von beiden Seiten, usw. Vorher war an Scheidung nicht zu denken.
Jetzt wo dies geklärt ist, können die, noch immer strittige, Scheidung und der Kampf um das Haus angegangen werden.
Das ist ein Extremfall, aber das verletzte Gefühle erst heilen müssen, eher die Regel.
Ach Mensch, sowas ist furchtbar, oder? Insbesondere für die Kinder - die Erwachsenen sollen sich fetzen wie sie wollen, aber die Kinder rauslassen. Wenn ich könnte, würde ich dafür ein Gesetz erlassen - ich weiß, reine Traumtänzerei und wohl auch nicht realitätstauglich, aber ich erlebe so ein Gerangel (ohne Scheidung und schon länger getrennt) ums Kind gerade in der eigenen Familie. Da wird benutzt und Druck ausgeübt, dass prinzipiell schon der nächste, potentielle Therapiekandidat herangezogen wird und zwar nur von einer Seite - am liebsten würde ich dieses (und auch noch aus meiner) Familienmitglied so lange schütteln, bis das Hirn wieder richtig sitzt.
 
  • #105
Nur in meiner Vorstellung sind Verträge wie der Mietvertrag oder die Aufteilung von Besitz und Schulden und selbst Kindern im Prinzip ein Thema für sich, das man unabhängig von einem offiziellen Trennungsjahr regeln könnte.
Zum einen hat Dein Mietvertrag auch eine Kündigungsfrist - manchmal bei Neuvermietungen sogar 2 Jahre.
Und dann liegt es daran, dass sehr oft 2 zerstrittene Parteien aufeinander treffen, die ohne Druck (Trennungsjahr) von außen nichts mehr vernünftig miteinander geregelt bekommen.

Denn ich kann ja hypothetisch betrachtet auch als unverheiratete Person meine Wohnung und meinen Besitz mit jemandem teilen und sogar ein Kind mit ihm bekommen, dann müssen wir uns bei einer Trennung ja auch um all diese Dinge kümmern und sie auseinanderdividieren
Genau, Du hast dann deutlich weniger Verquickungen und kannst gucken, wie Du das alles selber geregelt bekommst - Zugewinn, Versorgungsausgleich (ggfs. über mehrere Quellen), Trennungsunterhalt fällt ja alles schonmal weg.
I.d.R. hast Du als Unverheiratete auch beruflich ein besseres Standing, weil Dir von vornherein klar ist, dass Du für Dich selber sorgen musst s.o.

Wenn ich die Trennung dann offiziell mache, hätte ich also schon komplett mit der Beziehung abgeschlossen..... hätte mir genau überlegt, was es zu regeln gibt, ja, vieles vielleicht schon angefangen zu regeln.
Ja, so habe ich das auch gemacht - für mich. Langt aber nicht, denn da gibt es ja noch einen anderen, der zu dem Ganzen auch was meinen darf.
Meinen Exmann traf die Trennung dann ziemlich überraschend, obwohl es unmissverständliche Zeichen schon 2 Jahre zuvor gegeben hatte (finanzielle Trennung).

Dann gab es eine recht kurze Zeit von 3 Monaten, wo er sich überlegt hat, ob er das Haus behalten will, was wir mit dem sonstigen Eigentum, dem Hund machen etc. Ich fing schon an, mir eine Wohnung zu suchen, denn ich wollte allein kein Haus haben.

Binnen 3 Monaten war alles geklärt und eine Woche nach Dingfestmachung (notarielle Scheidungsfolgenvereinbarung) war ich ausgezogen. Trennungsjahr war mir egal, ich habe ihn nicht mehr gesehen und Scheidung wäre vorher sowieso nicht möglich gewesen, weil Du erstmal einen Gerichtstermin brauchst und auch so ein Notarvertrag bis zum Wirkeintritt Zeit benötigt - passt extakt zum Trennungsjahr.

Also ich verstehe das Gedöns nicht, was ums Trennungsjahr gemacht wird.
 
  • #106
Und in dieser Zeit, also ein Jahr lang, redest du dann gar nicht mit deinem EHEMANN, oder wie?...
Bei mir lief das so. Nach 20 Jahren Ehe weiß man halt, welche Gespräche noch was bringen und welche nur Nerven kosten, aber zu keinem Ergebnis führen.

wie unempathisch muss man sein um nicht zu merken dass jemand 1 Jahr lang über Trennung nachdenkt?
Och, das geht schon, wenn man sein gegenüber falsch einschätzt, weil der sich immer viel gefallen ließ. Je mehr Zeit man gemeinsam hattte, desto sicherer fühlt der andere sich und guckt umso weniger hin.
Und wer immer den Kopf eingezogen hat, der setzt kaum deutliche Zeichen die ein Unempath lesen kann.

Warum heiratet man überhaupt jemanden der so wenig Interesse an einem gemeinsamen Alltag hat?
Dein Irrtum. Mein Exmann und ich haben hervorragend im Alltag miteinander funktioniert, solange bis ich Änderungsbedarf verspürte. Rundum uns hat keiner gemerkt, dass schon sehr lange substanziell was nicht in Ordnung ist.

Warum man trotzdem heiratet? Weil man sich selber nicht kennt und den anderen auch nicht. Und wenn man beide kennenlernt, dann verändern sich Dinge oder die Sache scheitert.

Nein. Ich hatte zwar vor dem Trennungsjahr komplett mit meiner Ehe abgeschlossen, brauchte danach aber noch lange Zeit, um mir meine unheilvollen Kommunikationsmuster anzugucken, zu überlegen, was ich mit meinem neuen Leben annfange.
Da war absolut Null Interesse fürs daten, bestenfalls noch mit Kandidaten gleichermaßen ohne Bodenhaftung.
 
  • #107
Dein Irrtum. Mein Exmann und ich haben hervorragend im Alltag miteinander funktioniert, solange bis ich Änderungsbedarf verspürte.
Für mich gehört zu einem gemeinsamen Alltag halt nicht nur die Einnahme von Mahlzeiten sondern dass man auch miteinander spricht über das was einen bewegt etc.. Dass das für die meisten Menschen nicht der Fall ist, habe ich auch schon begriffen.
Wer 20 Jahre lang mit einem Fremdgänger verheiratet war hat da vielleicht auch eine andere Sichtweise.
 
  • #111
*lacht
Du wirkst sehr aufgeregt. @Silly wird dich an der Hand nehmen.
Vielleicht geht EP noch eine Kooperation mit ebay ein?
Das bin ich auch. Ich habe die Post heute früh, für mich vollkommen überraschend gelesen, erst mal hastig geschrieben (bin nicht fertig geworden) und dann später darüber nachgedacht. Da kam dann nichts gutes raus. Das nächste mal versuche ich es andersherum. 😄
 

Laleila

Cilia
  • #112
Ach Mensch, sowas ist furchtbar, oder? Insbesondere für die Kinder - die Erwachsenen sollen sich fetzen wie sie wollen, aber die Kinder rauslassen. Wenn ich könnte, würde ich dafür ein Gesetz erlassen - ich weiß, reine Traumtänzerei und wohl auch nicht realitätstauglich, aber ich erlebe so ein Gerangel (ohne Scheidung und schon länger getrennt) ums Kind gerade in der eigenen Familie. Da wird benutzt und Druck ausgeübt, dass prinzipiell schon der nächste, potentielle Therapiekandidat herangezogen wird und zwar nur von einer Seite - am liebsten würde ich dieses (und auch noch aus meiner) Familienmitglied so lange schütteln, bis das Hirn wieder richtig sitzt.
Ja, die Kinder litten extrem unter der Situation und im aktuellen Fall gelang es nicht mittels Mentoren, Psychologen usw. auch nur den Hauch von E
erwachsenen Verhalten einzubringen. Beide Elternteile Akademiker, beide sehr erfolgreich im Beruf.
Von Drohungen vor den Kindern bis zu Handgreiflichkeiten war wirklich alles dabei.
Die Kids, vor allem der Älteste (11), nach außen hin stark aber komplett traumatisiert.

Trennungen sind, meist, ein schmerzhafter Prozess, mindestens für eine Seite. Das Trennungsjahr halte ich tatsächlich für sinnvoll um emotional Abstand zu gewinnen.
Die Paare, welche sich wirklich einvernehmlich trennen haben ja immer die Möglichkeit, beidseitig ein bereits vergangenes Trennungsjahr, anzugeben.
 
  • #113
Fühlt euch so frei meinen zu benutzen - ich vermittle gerne
@Anna1309 Du hast Humor. Ich befürchte nur @Sweetgrandpa weiss gar nicht, worüber wir reden. Egal.

. Da kam dann nichts gutes raus. Das nächste mal versuche ich es andersherum
Ach was. Alles gut. Meine Frage bezog sich aber tatsächlich nur auf die Rammstein Konzertkarte. Ich will schon seit Jahren auf ein Konzert von denen und habe mich letzte Woche sehr über mich geärgert, dass ich die Tour gar nicht mitbekommen habe. Bei meinem Check war zumindest Deuschland komplett ausverkauft, Karten gab es nur noch für die Schweiz, Italien und Österreich.

Falls Du andere Infos hast, lass es mich bitte wissen.

Du wirkst sehr aufgeregt. @Silly wird dich an der Hand nehmen
Ach komm, so' n gaaaanz klein bisschen eifersüchtig warst Du schon.😉
W,57
 
  • #116
Wenn Du noch magst, Preis auf Verhandlungsbasis
Ha, ha aber K....an der Saale im tiefsten Sachsen-Anhalt, mit nüsch und nu. Tut mir leid @Sweetgrandpa , geht bei mir gar nicht. Nimm es nicht persönlich.

Ich revidiere übrigens meine alte Aussage. Lass die Noch oder Ex aussen vor und ich glaube, dass könnte OD mässig flott bei Dir klappen, da hat @Ehrenrunde schon recht.

Vor Lachen oder vor Eifersucht?

Nicht ganz, war ein Tippfehler drin - bei Dir fast nie der Fall. Ha, ha.

W,57
 
  • #118
Ha, ha aber K....an der Saale im tiefsten Sachsen-Anhalt, mit nüsch und nu. Tut mir leid @Sweetgrandpa , geht bei mir gar nicht. Nimm es nicht persönlich.

Ich revidiere übrigens meine alte Aussage. Lass die Noch oder Ex aussen vor und ich glaube, dass könnte OD mässig flott bei Dir klappen, da hat @Ehrenrunde schon recht.


Vor Lachen oder vor Eifersucht?


Nicht ganz, war ein Tippfehler drin - bei Dir fast nie der Fall. Ha, ha.

W,57
Alles gut ein Versuch war es wert! Irgendwann muss man ja mal anfangen. Das wird sicherlich nicht der letzte Korb, aber auf jeden Fall der mit dem grössten Publikum!
😊
 
  • #120
Für mich gehört zu einem gemeinsamen Alltag.... dass man auch miteinander spricht über das was einen bewegt etc..
Es zeigt sich nur manchmal mit der Zeit, dass das nicht geht. Wenn man sich dann noch in der Rushhour des Lebens befindet, eine berufliche Fehlentscheidung (falsches Studium)im laufenden Betrieb (Hausbau, langer Bauprozess, Vollzeitjob) korrigieren muss (paralleles Informatikstudium), der nimmt sich wenig Zeit für Bauchnabelschau, weil er diese schlichtweg nicht hat.
Den bewegt auch nicht mehr viel, denn der ist froh, wenn er das benötigte Mindestmaß an Schlaf findet.

Wer 20 Jahre lang mit einem Fremdgänger verheiratet war hat da vielleicht auch eine andere Sichtweise.
Ich denke mal, dass das ein falscher Zusammenhang ist. Der Fehler wurde viel früher gemacht nämlich in der Auswahl des Partners. Und dieser Fehler wurde aufgrund sehr bis extrem ungünstiger Konstellationen in der Kindheit gemacht.

Die Vergangenheit kann man nicht ändern, man kann nur daraus lernen die gleichen Fehler nicht in Zukunft zu machen. Genau darum nimmt man sich dann Zeit, um selber zu anderem Verhalten fähig zu ein und in Sachen neuer Partnerschaft in aller Seelenruhe zu entscheiden.
 
Top