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  • #31
Gut gekontert, #28! Vielleicht sollte man genau so reagieren, um die Ignoranten in die Schranken zu weisen.
Dabei weiß ich, dass du nach einem Vormittag mit Hauptschülern fix und fertig aufs Sofa sinkst , wie andere nach einem 16- Stunden- Tag, und erst mal abschalten musst. Deine Nerven sind oft dermaßen beansprucht bist, dass du oft nicht weißt, wie du das auf Dauer ohne Schaden nicht überstehst.
 
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  • #32
@30
Ja, genau das ist es was ich (wie viele Andere) als "Jammern" bezeichne.
Das es ab und an auch am Nachmittag mal etwas vorzubereiten oder zu korrigieren gibt ist mir klar, schließlich hatte ich das zweifelhafte Vergnügen 14 Jahre mit einer Lehrerin (Oberstufe) verheiratet gewesen zu sein, aber im Regelfall ist es halt doch meistens Freizeit ab 14:00. Von den Ferien mal abgesehen wo schon geklagt wurde, dass sie einen Tag vor Ferienende schon mal in die Schule kommen musste (für 2-3h).

Es geht aber auch gar nicht darum. Zumindest mich nervte, dass so überhaupt kein Verständnis dafür da war, dass es in der freien Wirtschaft anders aussieht. Wenn ich mir nach einem 12h Arbeitstag noch Unterlagen mit nach Hause gebracht habe, dann wurde mir empfohlen dass ich diese Mehrarbeit einfach verweigern sollte. Na klar, das sehen Beamte halt so.

Ich will mit meinem Statement auf keinen Fall verallgemeinern, aber ich denke dass Verallgemeinerungen, wie belastend der Lehrerjob doch wäre, ebenfalls nicht angebracht sind.

"Getauscht" hätte ich übrigens sofort nur sie niemals ;-))
 
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  • #33
Madmax

@#31
zitat:"Wenn ich mir nach einem 12h Arbeitstag noch Unterlagen mit nach Hause gebracht habe, dann wurde mir empfohlen dass ich diese Mehrarbeit einfach verweigern sollte. Na klar, das sehen Beamte halt so."

...so einfach ist das nicht...beamte dürfen arbeit nicht verweigern...sie befinden sich in einem dienstverhältnis, das hat mit dienen zu tun...
und wenn du in der freien wirtschaft deine arbeit nicht in der, dir vorgegebenen zeit schaffst, gibt es keine überstunden, ...du wirst höchstens gefragt, ob du nicht in der lage bist, deine arbeit in der arbeitszeit zu erledigen...
ist einem freund von mir so passiert!
 
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  • #34
@ 31: Du verwechselst Tatsachen mit "Jammern"!
Ich selbst bin gar keine Lehrerin, aber meine beste Freundin ist es. Sie ist verheiratet, attraktiv, mit 2 süßen Kindern. Ihr Mann ist heilfroh, dass er eine Lehrerin zur Frau hat und versteht überhaupt nicht, warum nicht alle eine Lehrerin als Frau suchen. Besser kann ein Mann es gar nicht haben!

Wer sonst kann sich auch in den Ferien um den Nachwuchs kümmern?
Wer sonst kann sich nachmittags die Zeit frei einteilen und die Kinder zum Gitarre- Unterricht fahren?
Wer sonst hat einen sicheren Job ohne Angst vor Kündigung?

Da bin sogar ich manchmal richtig neidisch auf sie, und ich habe den Verdacht, dass dies auf andere hier auch zutrifft!
Trotzdem möchte ich ihren Job nicht machen, aus den in #30 genannten Gründen. So gut sind meine Nerven nicht.
 
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  • #35
@32 von #31

Wenn ich meine Arbeit nicht schaffe, muss ich das zu Hause machen. Es gibt halt keine BEZAHLTEN Überstunden.
Wenn ich es darauf ankommenlassen würde mitzuteilen, dass ich meine Arbeit nicht schaffe, dann stehe ich halt auf der Straße.
DAS verstehen Beamte im Allgemeinen und meine Ex im Besonderen halt nicht.
 
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Berliner30

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  • #36
@28 genauso stelle ich mir jede Lehrerin vor. Sicherlich auch viele andere. Naja ich hatte früher ein paar Frauen dieser Sorte getroffen, ist schon ein sehr schwieriges, komisches Volk und überhaupt nichts für mich.
 
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  • #37
Ich habe eigentlich nur allerbeste Erfahrungen mit Lehrerinnen gemacht. Dadurch, dass sie immer mit jungen Leuten in Kontakt sind, haben sie einfach einen breiteren Horizont als viele andere Berufsgruppen und sind aufgeschlossener. Außerdem sind Lehrerinnen im Normalfall deutlich weniger zickig und karriereorierntiert als bspw. Juristinnen oder BWLerinnen. Und wenn es sich um Sportlehrerinnen handelt, haben sie auch noch meistens einen sehr anziehenden Körper.

Pat Pitt
 
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  • #38
Wer Vorurteile hat -in jeglicher Hinsicht- wäre eh nichts für mich!

Sieh es einfach so und reg dich nicht auf.
Mach weiter so, wie du bist, schummel nicht, das hast du nicht nötig, auch du wirst einen liebenswerten Mann finden, der auch dich liebenswert findet.

Lehrerin von der schlimmsten Sorte (Schulleiterin)
 
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  • #39
#Berliner30
Du bist bestimmt ein supersüßes Schnuckelchen. Stell deine Chiffre ein und ich werde dich anschreiben. Du wirst mir zu Füßen liegen! Ich verspreche es dir!
 
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  • #40
Mein Prof pflegte immer zu sagen an dem Namen der Lehrer erkennt er das Problem der Schüler. Viele Lehrer sind unfähig (drittklassig) und versauen die Schüler.
Der Lehrerberuf ist ein typischer Faulenzerjob und auch eher etwas für Zweitligisten.
Für eine Partnerschaft ist dieser Beruf sicher nicht erstrebenswert, da oftmals auch vom Wesen rechthaberisch, also ein klassisches No go.
 
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  • #41
MadMax

bis jetzt dachte ich immer, schubladendenken ist etwas für geistig minder bemitteltere.
leider muss ich feststellen, das selbst in diesem forum, in dem ja nicht gerade die beschränktesten posten, ein potenzial an vorurteilen vorliegt, das seines gleichen sucht!

sei es über lehrer oder jede andere berufsgruppe (hierzu gibt es schon einen threat), es werden vorurteile auf stammtischneveau geklopft!

warum ist lehrer ein faulenzerjob?
das lehrer zweitligisten sind, ist für mich diffamierend[mod]

warum ist der beruf es lehrers eigentlich nicht für partnerschaften geeignet? selbes wurde schon mal über schichtdienstler geäußert?
ein weiteres no-go?
 
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  • #42
#40 von #39 Ich erkläre diese grobe Meinung folgendermaßen: Die Profs haben während dem Studium sicher einen Überblick über die Lehramtskandidaten gewonnen und können sich an Ihre "Pappenheimer" namentlich erinnern. Im Studium waren dies eher die schlechteren Studenten (unteres Drittel, merkten sogar wir Studenten). Rückfallkandidaten aus den Hauptfächern fanden ebenfalls ihr Auffangbecken im Lehramtsstudium ! Lehramter wurden soweit mir bekannt während des gesamten Studiums (verkürzte Regelzeit) nie für voll genommen (sogar als Schüler hatte man öfter den Verdacht das der eine oder andere Referendar nichts auf dem "Kasten" hat).
Der Faulenzeerjob erklärt sich hingegen aus der Möglichkeit nach der Referendarzeit und vielleicht 3-5 Jahren Praxis sich zurücklehnen zu können (dann ist man verbeamtet) und seine paar Dreiviertelstunden täglich abzureissen. Über den Lärm der Schüler muss man sich nicht wirklich aufregen und gibt halt der Kasse eine 3,8 Notendurchschnitt um nicht beim Schulleiter antreten zu müssen (und angepflaumt zu werden weil er es nicht besser kann).
Folglich von allen Seiten nur Störrfeuer.
In der freien Wirtschaft hingegen gibt es selbst bei guten Leuten "echten Leistungsdruck" bis hin zum primitivsten Mobbing mit Zigeunermethoden. Dies wird es beim Staat so nicht geben (wegen der Presse und dem anonymen Geld im Hintergrund).
Ferner hat man in der freien Wirtschaft oft schlechte Kunden, einen unfähigen Chef (Nasenfaktor !") und muss/solte immer flexibel sein. Da ist ein Abendessen in der privaten Freizeit mit "doofen" Kunden, eine Dienstreise über mehrere Tage mit schwachmatischem Ansatz oder eine "primitive" Unternehmensphilosophie noch das geringste Übel.

Lehrer die jammern sind große Kinder und haben von der realen Welt keinen "Dunst".
Dieser Standpunkt hat mit Stammtisch weniger gemein als oftmals angenommen !
 
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  • #43
@41 Du hast in Deinem Beitrag vergessen, dass der faule Lehrer am Nachmittag plötzlich fleißig wird, wenn er denjenigen, die vormittags seinem Unterricht nicht folgen konnten, im Nachhilfeinstitut teuer bezahlte Stunden gibt.
 
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  • #44
#39, #41, #42
stellt doch bitte eure Chiffre ein, ich würde euch sehr gern kennenlernen. Oder habt ihr Angst? Ich möchte meine Chiffre nicht einstellen, weil dann so viele gucken wollen, wer die komische Tante ist. Und da ich gerade einen Mann ohne Vorurteile kennenlerne, brauche ich keine weiteren Profilbesucher.
Hauptschullehrerin
 
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  • #45
#43 Sorry, für die Hauptschule ergibt dies Schulnote 4, denn #39 = #41, sonst bestenfalls Note 5. Leider kann ich meine Chiffre nicht einstellen, da ich kein Mitglied bin (bestimmt hätte ich dies problemlos getan - schließlich finde ich meinen Standpunkt nicht grundverkehrt). Alles Gute und nicht ärgern lassen.

Wesentlich zu der Fragestellung wäre noch anzumerken, dass per se keinem Lehrer ein persönlicher Vorwurf gemacht wird. Schießlich ist er nur in der "verschulten Welt" aufgewachsen und hatte keinen ernüchternden Einblick in die Privatwirtschaft (abgesehen von den unzufriedenen Wechslern - nur die werden sich anders argumentieren).
Speziell Berufschullehrer oder auch Hauptschullehrer würden mich extrem abschrecken, weil mir ihr Umfeld schon nicht zusagt (und ich nicht nach Feierabend deren konzentrierte Jammerei hören möchte).
Für eine Lehrerin als Partnerin spricht für mich nicht allzu viel, so dass ich generell eher Abstand nehmen würde (insbesondere wenn ich die Auswahl hätte).
 
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  • #46
#39 = #41 ... bist schon ein klein wenig pingelig, gell?
Freue mich aber, dass du geantwortet hast und es klingt diesmal schon nicht mehr so "niedermachend" :)
Ich ärgere mich schon lange nicht mehr, denn jede Argumentation meinerseits ist sinnlos. Mache mir nur Sorgen, weil immer weniger junge Menschen Lehramt studieren. Wer hat schon Lust (trotz aller Vorteile) einen Beruf zu ergreifen, der so ein schlechtes Image hat? Wer hat schon Lust ständig angefeindet zu werden? Jeder Mensch braucht Anerkennung - auch Lehrer. Lehrermangel wird für alle ein Problem sein.
die "nervige" Hauptschullehrerin
 
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  • #47
Bin die Fragestellerin und habe jetzt erst gesehen, wie hoch hier die Wellen schlagen.
Ich danke allen für ihre Antworten - jetzt bin ich schlauer. Ich weiß jetzt, warum es für Lehrer hier so schwer ist.
Weil sich hier eine Unmenge an sogenannten "Menschen mit Niveau" tummeln, die in Wirklichkeit aber nur mit Vorurteilen und mit Scheuklappen durch die Gegend laufen.
Wer einem Lehrer vorwirft, keinen Einblick ins wahre Arbeitsleben und in die freie Marktwirtschaft zu haben, der sollte sich fragen, woher sein Einblick in andere, fremde Bereiche kommt. Woher hat ein Architekt Einblick in die Arbeit eines Arztes und umgekehrt.
Weil er schon mal beim Arzt war - und der Arzt sich schon ein Haus bauen lies?
Woher hat ein "Nicht-Lehrer" Einblicke in die Arbeit eines Lehrers? Weil er selbst mal Schüler war? Na, wenn ihr meint.
Es hat sich auch gezeigt, dass wohl mehr Männer Angst vor Lehrerinnen haben als umgekehrt. Arme Kerle, das ist wohl ein unverarbeitetes Trauma aus eurer Kindheit. Aber wie hier auch schon geschrieben wurde: Solche Männer können mir eh gestohlen bleiben und zum Glück gibt es auch noch klar denkende Männer, die erst schauen und dann urteilen.
 
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  • #48
Sorry again, die #39 bzw..#41 bzw. #44
#45 Mit Pingeligkeit korreliert natürlich der Hinweis auf ein "schlampiges" Lesen leider nicht - gerade für Lehrer ist diese Schwäche nicht rühmlich (auch der Vorwurf nicht). Über das Wörtchen "gell" würde ich gesondert nachdenken (auch wenn es die Schüler täglich vorbeten) !

#46 = an die Fragestellerin: Ich denke jedes Vorurteil wie Sprichwörter basieren auf Lebenserfahrung und haben oftmals einen wahren Kern. Der Einzelfall kann natürlich hiervon stark abweichen, aber im statistischen Mittlel wird man richtig liegen.
Offenkundig hat jeder Mitteleuropäer mehr Einblick in das Berufsleben eines Lehrers als umgekehrt (welche Ironie in ihrer Bemerkung). Zusätzlich wurden einige gescheiterte Studienkollegen Lehrer - bei denen sieht man ähnliche Verhaltensmuster die früher im gemeinsamen Hauptstudium noch nicht ausgeprägt waren.
Der Vorwurf an die "armen Kerle" die von ihrer Schulzeit ein Trauma mitschleppen halte ich gelinde geschrieben für unqualifiziert. Ebenso kann ich nicht erkennen Angst vor den Lehrerinnen haben zu müssen wenn man seine ad hoc Ablehnung begründet. Viele Forumsschreiber können doch bevorzugt nur dann eine härtere Kritik üben wenn sie nicht zu den schwachen Schülern gehört haben und ggf. schon damals nicht die "Dümmsten" waren (zumindest hätten sie kein besseres Studium hinlegen können ...).
Zuletzt: Manche klar denkenden Männer müssen sich vielleicht nicht alles anschauen um zu wissen was sie bevorzugen oder wollen.
Ein wenig kommt bei mir der Eindruck auf, das sie nicht kritikfähig sind - warum fragen Sie nach den "Wahrheiten" der Forumsteilnehmer, wenn Sie gewisse Nuancen nicht vertragen bzw. offen in Abrede stehlen ? Wie lautete nochmal ein Vorurteil gegenüber Lehrer (besserwisserisch und nicht kritikfähig - ohje, der Narr entarnt sich selber) ?
Trotzdem alles Gute.
 
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  • #49
Mein Eindruck ist, dass diejenigen, die meinen, sich als Nichtfachleute ein Urteil über LehrerInnen anmaßen zu können, nicht aus ihrer Schülerrolle herausgekommen - also nicht erwachsen geworden sind.
 
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  • #50
#39, #41, #44 - jetzt richtig? Kannst ja sonst noch mal den Rotstift zücken

Oje, der Narr enttarnt sich selbst - Wenn ich jetzt deinen Rechtschreibfehler "entarnt" genauso pingelig bewerte, wie du dies bei mir machst, wirst du dich gleich auf mich stürzen und mir vorwerfen, ich sei besserwisserisch. Wer ist denn hier besserwisserisch? Hoffentlich bist du wenigstens kritikfähig. "Gell" habe ich noch nie von meinen Schülern gehört ... soll irgendwie aus dem Süden kommen, aber das weißt du sicher besser. Wollte dadurch lediglich ein wenig Lockerheit und Entspannung in die das gegenseitige Anfeinden bringen ... naja, das war wohl nichts. Schließlich hat keiner von uns beiden die Weisheit mit Löffeln "gefressen". Ich nicht und du genauso wenig.
Trotzdem alles Gute
H
 
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  • #51
#49 Nein ich bin etwas tiefgründiger: Ja das Wort "entarnt" war ein hinterhältiger Test von mir um das Vorurteil "nicht kritikfähig" zu hinterfragen. Die Antwort kennen Sie hier offensichtlich am besten.
Leider sind viele Rechtschreibfehler nur einfache Tippfehler, die man nicht verbessert (sonst müßte man alles nocheinmal überfliegen). Leider "hält" mein Rotstift nicht auf dem Handy-Display - naja im Zeitalter der Beamer und nicht mehr der Overhead-Projektoren sicher nicht weiter schlimm.

Abschließend fällt mir auf, dass ich Sie zu keiner Zeit gedutzt habe, was Ihnen jedoch im letzten Satz keineswegs peinlich ist. Arme Schüler ...
 
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  • #52
Gute Freunde und hervorragende Lehrer -
Bleib ihnen nah!
Reichtum und Macht sind vergängliche Träume,
Aber der Duft weiser Worte währt ewig.
Ryokan, Alle Dinge sind im Herzen
 
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  • #53
Je schlechter Lehrer unterrichten,
desto besser können sie richten.
Andreas Tenzer, deutscher Philosoph und Pädagoge
 
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  • #54
... richtig! Meine Schüler müssen mich siezen! Ich darf sie aber duzen! [Mod.] Sollte dir zu denken geben. So langsam finde ich das Ganze hier nur noch komisch, aber es heitert auf - merci. Bitte um weitere Anfeindungen!
Immer noch die anstrengende, inkompetente, technikferne, hintergründige Tests missverstehende - also eigentlich ganz schön blöde - Hauptschullehrerin :)
 
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  • #55
#53 von #50,44,41,39 Na also, jetzt haben sie endlich die Eingangsfrage für alle Forumsteilnehmer beantwortet welche Eigenschaften Lehrerinnen aufweisen. Vielleicht erkennt die Fragestellerin warum Lehrerinnen keine Chance haben einen vernünftigen Lebenspartner zu finden und dauerhaft zu binden (harte Worte aber anhand weniger Sequenzen hinreichend dargelegt). Vermutlich hätte ich bei einer Gymnasiallehrerin zwei Wortmeldungen mehr benötigt (aber natürich mit gleichem Ergebnis). Grüße an die Duz-Schüler
 
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  • #56
Lehrerinnen haben einen sehr anstrengenden und veantwortungvollen Beruf.
So gut wie nie findet mit den Schülern eine Kommunikation auf Augenhöhe statt, denn das liegt in der Natur der Sache. Das Verhältnis zwischen Lehrer und Schüler ist nun mal nicht symmetrisch.

Ich glaube, dass soetwas prägt.
Neulich hat eine Lehrerin, mit der ich in einem - natürlich gleichberechtigten Projekt zusammenarbeite - zu mir gesagt: " Ich würde Sie gerne fortbilden. Das wäre gut für Sie."
Ach Du Schreck. Auf einen Schlag wurde ich in die Rolle der doofen Schülerin geschubst.
 
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  • #57
Habe mal in einem Profil eines Lehrers (Mitte 40) gelesen, dass sich bitte nur deutlich jüngere Frauen melden sollen, da er aufgrund seines Berufes nur von jungen Menschen umgeben sei und sich in seinem Privatleben nicht vorstellen könne ein "gealterte Frau" (= Ü30) um sich zu haben. Er befürchte, dadurch auch schneller zu altern und so könne ersich seine Jugendlichkeit bewahren...

Liebe FS - dies zitiere ich mit einem Augenzwinkern und sehe es nicht als typisch Lehrer. Und doch hinterlassen solche Profile bei jedem der es liest einen weiteren negativen Touch auf der - woher auch immer stammenden - negativeinstellungsskala gegenüber Lehrern.

;-)
 
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  • #58
Sorry ,
aber einige Beiträge hier im Forum finde ich wirklich klischeeüberladen. Sicherlich eignet man sich im Laufe seiner beruflichen Laufbahn bestimmte Lehrereigenschaften an. Aber alle Lehrer deswegen als notorische Besserwisser zu bezeichnen finde ich wirklich übertrieben.

Ich denke mal , dass viele Lehrer deswegen so viel und so oft jammern , weil sie genau wissen , wie wenig ihr Beruf innerhalb der deutschen Gesellschaft angesehen ist , obwohl er mit einer Menge Arbeit verbunden ist , die aber viele Menschen gar nicht wirklich wahrnehmen (wollen).

Klar meinen die meisten Menschen , den Lehrerberuf gut zu kennen , da ja im Grunde jeder irgendwann einmal längere Zeit zur Schule gegangen ist. Ich bin selbst Lehrerin und dachte das alles im Grunde während meines Studiums auch. Erst als ich dann anfing , selbst als Lehrerin zu arbeiten , merkte ich , dass der Lehrberuf im Grunde ein knochenharter Job sein kann , auch wenn man so viele Ferien hat. Leider wissen die meisten Leute nicht , dass diese Ferien (mit Ausnahme der Sommerferien!!!) meistens Korrigier"ferien" sind und man daher stundenlang bzw. tagelang bzw. wochenlang am Schreibtisch verbringt. Aber das sieht ja keiner , weil wir ja kein öffentliches Büro mit Glasscheibe haben.

Sorry , aber ich würde mir als Lehrerin wirklich wünschen , wenn die Leute hier im Netz endlich mal ihre Klischees verlieren würden und Lehrer endlich mal so sehen würden wie sie tatsächlich sind ! Es gibt nämlich keinen typischen Lehrer , denn jeder Lehrer ist individuell. Daher lohnt es sich wirklich , erst einmal Lehrer näher kennenzulernen , bevor man sie irgendeiner Kategorie zuordnet !!!
 
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  • #59
Der Thread ist definitin "kein" Klischee

Die Berufsgruppe der Lehrer ist im singlemarkt einer der grösster.

In meiner 3 jährigen Singlezeit bin ich auf aussergewöhnlich viele Singleherinnen mit Kind(er) getroffen..

Die gründe sind meiner Erfahrung nach zu wenig Zeit für die Pflege der Beziehung, zu viel Disziplin, zu viel verbindlichkeiten, zu viel emanzipation,zu wenig Liebe, zu wenig wärme zu wenig einfach die Dinge mal laufen lassen und sie geniesen können...

m45
 
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  • #60
Wenn man sich für einen Lehrer bzw. eine Lehrerin als Partner entscheidet, sollte man beachten, was ein Manager eines großen Zementherstellers über seine Frau gesagt hat, die als Grundschullehrerin eine Vollzeitstelle hatte: Du arbeitest so viel und bekommst so wenig Geld!
Viele junge Kollegen, die eine Vollzeitstelle als Lehrer erhalten, unterrichten in Teilzeit, weil sie das geforderte Arbeitssoll nicht schaffen. Das ist besonders im Gymnasialbereich der Fall, aber fächerabhängig. Das sollte denen zu denken geben, die glauben, nachmittags hätten die Lehrer frei.
Meist erholen sie sich am Nachmittag und arbeiten abends und am Wochenende.
Für eine Partnerschaft mit einem in der freien Wirtschaft Arbeitenden ist das oftmals von Nachteil.
 
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