• #1

Warum haben Frauen/Männer Sex?

Laut einer Erhebung der Psychologin Cindy Meston im Magazin spielen sowohl bei Männern als auch bei Frauen die Themenfelder "Körperliche Anziehung" (z.B.: körperliche Vorlieben), "Zielorientierung" (z.B.: finanzielle oder Versorgungsinteressen), "Emotionen" (z.B.: Verbindungen auf geistiger Ebene) und "Unsicherheit" (z.B.: Angst den Partner zu verlieren) ein Rolle. Überraschenderweise spielte der Faktor Liebe bei beiden eine eher untergeordnete Rolle.

Vor diesem Hintergrund: Aus welcher Motivation heraus haben Sie Sex?
 
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Gast

  • #2
Sex habe ich , verbunden mit grossem Gefühl körperlicher und mentaler Anziehung.
Es besteht immer der Wunsch mit diesem Mann eine Beziehung ein zu gehen.
Wir dies vom Mann nicht gewünscht, verletzt mich das sehr!
Akut lebe ich etwas das Affäre genannt wird,
das ist so lange in Ordnung, wie ich : Achtung , Liebe , Respekt...
ein wenn auch eingeschränktes Bemühen für mich erkennen kann.
Mir ist bekannt, es besteht eine andere Bindung.
Der Kontakt beschränkt sich auf Besuche, bei denen Zärtlichkeit und Sex im Vordergrund steht!
Erkenne ich das nicht mehr, werde ich es beenden!
w51
 
  • #3
Das Sexualbedürfnis ist angeboren und absolut normal. Sexuelle Erregung durch körperliche Nähe und Berührung passiert einfach, sexuelle Stimulation durch den Akt ist einfach naturgegeben wunderschön, die Gefühle beim Sex sind einfach wunderbar.

Ich finde Sex schlichtweg toll. Sexuelle Befriedigung ist ein wunderschönes Gefühl, die enge körperliche Nähe zu dem geliebten Partner ist rundum schön, man kann zärtlich zueinander sein, sich gegenseitig liebkosen, es fühlt sich einfach genial an -- von sanft und zärtlich bis leidenschatlich und ekstatisch. Verschmelzung mit dem Partner, Orgasmus, Liebkosung, partnerschaftliche Nähe, einfach nur toll.

Verliebtheit oder Liebe, zumindest große Zuneigung und Begehren, ist für mich Voraussetzung für Intimitäten, aber gewiss nicht der Grund für Sex.
 
G

Gast

  • #4
In erster Line ja, weil es biologisch vorgesehen.
Trotzdem auch aus anderen Gründen:

Frauen haben Sex, damit ihre Ehemänner nicht fremdgehen und ihre Ressourcen an andere junge Frauen verteilen.
Frauen haben häufig deutlich weniger Lust als Männer.

Männer haben Sex, weil sie es brauchen um Druck abzulassen und zur Befriedigung, aber auch um ihre Machtbedürfnisse auszuspielen und um zu zeigen, was für ein toller Kerl sie sind.
 
  • #5
Ich habe Sex weil es einfach Spaß macht und eine schönes Gefühl ist und auch um diese Nähe zum verbundenheit zu spürte, die nicht nur toll für den Körper ist sondern die seele berührt
 
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Gast

  • #6
Guter Sex ist Lebensqualität, vergleichbar mit gutem Essen.
Sex will ich mit einem Mann, den ich begehre, gerne rieche, in dessen Gesellschaft ich mich wohlfühle und der ähnliche Vorstellungen hat wie ich.
Sex ist auch ein Ausdruck von Liebe. Ich erwarte nichts dafür im Gegenzug.
Manchmal passen die Gegebenheiten, so dass die Liebe, also auch der Sex, in Form einer Beziehung gelebt werden kann.
 
  • #7
Warum ich Sex habe? Hmmmmm....ich hab da erstmal ein wenig nachgedacht!
Weil es schön ist, entspannend, ich mich geborgen fühle und im Grunde jedes Mal Lust auf mehr macht!
 
  • #8
Frauen haben Sex, damit ihre Ehemänner nicht fremdgehen und ihre Ressourcen an andere junge Frauen verteilen.
Frauen haben häufig deutlich weniger Lust als Männer.
.
aus welchem Ratgeber ist das denn wieder?

Ich bin eine Frau und habe Sex:

- weil ich ihn geniesse
- weil er Spass macht
- weil ich mich dadurch gut und entspannt fühle
- weil (auch) Sex Tiefe und Nähe erzeugt - zum Gegenüber wie auch zum eigenen Inneren
- weil ich Lust und Leidenschaft ausleben will
- weil ich ohne Sex missgelaunt werde ;)

usw.

(43)
 
  • #9
Weil zwei Menschen Lust aufeinander haben- Basis-Programmierung animalischen Ursprungs, Paarungstrieb zwecks Fortpflanzung- kann trotz aller zivilisatorischen Tünche immer noch eine ungeheuere Macht ausüben. Wer hat noch nie Hunger, Durst, Umwelt... vergessen, weil es so unglaublich dringend war?

Ach, huch, wahrscheinlich sollte ich als studierte, kultivierte Dame mittleren Alters an so etwas garnicht mehr denken, geschweige denn einen Mann soweit bringen, dass er die Kontrolle verliert?

Nein, Leute, sorry, nicht mir mir- ich genieße es, wenn er austickt... und ich natürlich auch... da kann mir das ganze wohlerzogene Benehmen gestohlen bleiben...
 
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Gast

  • #10
Weil zwei Menschen Lust aufeinander haben- Basis-Programmierung animalischen Ursprungs, Paarungstrieb zwecks Fortpflanzung- kann trotz aller zivilisatorischen Tünche immer noch eine ungeheuere Macht ausüben. Wer hat noch nie Hunger, Durst, Umwelt... vergessen, weil es so unglaublich dringend war?

Ach, huch, wahrscheinlich sollte ich als studierte, kultivierte Dame mittleren Alters an so etwas garnicht mehr denken, ...
Nein, Leute, sorry, nicht mir mir- ich genieße es, ... da kann mir das ganze wohlerzogene Benehmen gestohlen bleiben...
Buchempfehlung: Roy Baumeister, John Tierney: "Die Macht der Disziplin"
Ja, ist eine "Sekundärtugend", die Disziplin. Man halte dem Disziplinlosigkeit und ihre mannigfaltigen Folgen entgegen und sehe den Wert. Auch wenn studierte, sich selbst als kultiviert beschreibende Damen mit dem Gegenteil kokettieren.

Ich sehe es wie Frederika. Im richtigen "Rahmen" gerne, sehr gerne - aber nie den richtigen Rahmen vergessen, sonst ist es nur noch "tierisch" (das heißt doch "animalisch", oder?).

Nichts für ungut.
Schreibt ein Mann in den besten Jahren.
 
G

Gast

  • #11
Frauen haben Sex, damit ihre Ehemänner nicht fremdgehen und ihre Ressourcen an andere junge Frauen verteilen.
Frauen haben häufig deutlich weniger Lust als Männer.
Männer haben Sex, weil sie es brauchen um Druck abzulassen und zur Befriedigung, aber auch um ihre Machtbedürfnisse auszuspielen und um zu zeigen, was für ein toller Kerl sie sind.
Sorry, aber mit dieser Einstellung dürfte es mit einer Partnerschaft wohl nie etwas werden. Denn hier wird zum Ausdruck gebracht, dass Sexualität eine rein männliche Veranstaltung ist, die von seiten der Frau nur erduldet wird.

Sexualität ist zunächst einmal elementarer Teil der menschlichen Bedürfnisse - und zwar bei Männern wie bei Frauen gleichermaßen. Wie sie sich entäußert, hat etwas mit gesellschaftlichen und individuellen Normen zu tun und auch mit persönlichen Vorlieben. Mag sein, dass es auch Menschen gibt, die dieses Grundbedürfnis nicht spüren. Aber die sind dann rare Ausnahmen.
 
  • #12
Ich genieße es, wenn ER austickt- nicht irgendwer, sondern der Mann, mit dem ich das will... und er auch...

Nein, damit ist nicht irgendein schaler ONS gemeint!
 
  • #13
In erster Line ja, weil es biologisch vorgesehen.
Trotzdem auch aus anderen Gründen:

Frauen haben Sex, damit ihre Ehemänner nicht fremdgehen und ihre Ressourcen an andere junge Frauen verteilen.
Frauen haben häufig deutlich weniger Lust als Männer.

Männer haben Sex, weil sie es brauchen um Druck abzulassen und zur Befriedigung, aber auch um ihre Machtbedürfnisse auszuspielen und um zu zeigen, was für ein toller Kerl sie sind.
Wie arm ist denn deine Welt? Mir macht Sex Spaß. Er beflügelt die Beziehung, schafft Vertrautheit und macht mich gesund, entspannt und gelassen.
 
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Gast

  • #14
"saepe" und ihr Kritiker haben beide Recht:

Sex ohne animalische Impulse wird zur langweiligen, emotionslosen Einfaltsnummer.

Sex ohne Disziplin entspricht der Nummer "reinstecken-kommen-rausziehen", was jeglicher kunstvollen erotischen Genussfähigkeit entbehrt.

Sex wird teuflisch genial, wenn beide Partner beides können: Sich im richtigen Moment ganz hingeben oder ganz zurücknehmen, jeweils im Dienste allerhöchster Lust.

Wenn es einen Gott gibt, so muss er genau diese Art, den Zeugungsakt zu zelebrieren, als Ideal vor Augen gehabt haben.

Ich habe Sex, weil es unbeschreiblich schön und ergreifend ist.
 
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Gast

  • #16
Warum Sex? Zunächst einmal kann ich in meiner Ehe die Ergebnisse der Studie nicht feststellen. Liebe ist für uns das Wichtigste. Sex ist das i-Tüpfelchen und wesentlicher Bestandteil unserer Liebe. Im gemeinsamen Orgasmus erleben wir die höchsten sensitiven Gefühle und schenken sie uns gegenseitig.

Wichtig für uns ist das Warten aufeinander. Immer und immer wieder. Wir verzichten beide bewusst auf jeden außerehelichen Sex, also auch auf Selbstbefriedigung, damit während der Wartephase melancholisch-schöne Verliebtheitsphasen entstehen. Aus sexuellem Verlangen während der Wartephase nimmt die Vorfreude eine einzigartige Dynamik ein, die tagelang - seltener wochenlang (wenn ich auf Geschäftsreisen bin) - dauern kann. Sowohl meine Frau wie auch ich haben wieder Schmetterlinge im Bauch. Wenn wir uns dann wieder haben, dann wird aus Verlangen und gegenseitiger Befriedigung ausschließlich Liebe. Hiermit schließt sich der Kreis. Liebe wurde zum i-Tüpfelchen unseres Sex.

Ein Mann, seit 35 Jahren verheiratet, beide glücklich
 
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Gast

  • #17
@15 Schön diese Beziehung. Eine Symbiose zwischen Liebe und Sex wie im Roman. Wo findet frau jene Traumprinzen die niemals onanieren in der Partnerschaft? Mein erster Ex masturbierte am PC wenn ich im Büro war oder unter der Dusche. Mein 2. in den BH meiner besten Freundin als er aufm Klo dort war. Die genannten Fälle sind nicht der Sex den ich mir in einer Partnerschaft wünsche. w/27
 
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Gast

  • #18
Wo findet frau jene Traumprinzen die niemals onanieren in der Partnerschaft? w/27
Darüber muss man nur mit dem Partner darüber sprechen und sich einig sein sich niemals gegenseitig abzuweisen wenn man Sex haben möchte. Immer wenn einer von beiden Sex haben möchte, dann hat man welchen. Das ist für beide sehr viel besser als Selbstbefriedigung, und im Fall des Falles kann man sich auch gegenseitig mit einem Handjob verwöhnen.

m,40
 
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Gast

  • #19
Naja, ob das nun das Nonplusultra ist, dass der Lustlose demjenigen, der Lust hat, es mit der Hand besorgt? Das hat doch mehr oder weniger den Touch von "Na gut, dann komm mal her, wenn dus so nötig hast, werd aber bitte schnell fertig, ich bin nämlich müde."
Keine Lust heisst nun mal keine Lust. Klar ist es bitter, wenn der andere nicht will. In meiner früheren Beziehung konnte ich ein Lied davon singen, abgewiesen zu werden. Aber die Vorstellung, dass mein Partner lustlos mit der Hand rummacht, damit ich endlich Ruhe gebe, wäre mir dann doch zu doof gewesen. Wer nicht will, will eben nicht.
 
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Gast

  • #20
Das Sexualbedürfnis ist angeboren und absolut normal.

.. zumindest große Zuneigung und Begehren, ist für mich Voraussetzung für Intimitäten, aber gewiss nicht der Grund für Sex.
du bist doch diejenige, die sex ohne beziehung total verurteilt. jetzt sagst du das hier?? jede frau u jeder mann, die miteinander ins bett gehen, auch wenn sie kein paar sind und auch wenn sie es nur einmal tun, empfinden grosse zuneigung und begehren füreinander.. sonst würden sie es ja nicht tun. keine frage, das sexualbedürfnis ist angeboren und normal.

ich bestätigen die posterstellerin bzw die zitate in allem. für mich treffen sie alle gleichermassen zu was meinen liebsten und mich betrifft.

w45
 
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Gast

  • #21
Eine Diskussion auf hohem Niveau. Nr8 beschreibt den animalischen Sex, Nr9 den kultivierten. Nr13 relativiert beide Varianten und sieht in der Faszination des Sex eine großartige Schöpfungsidee auf seiner Suche nach Gott. Nr15 beschreibt die anthropologisch vollendete Form des Sex, ausschließlich auf das Du bezogen. Nr17 eruiert Lösungsmöglichkeiten bei unterschiedlicher Libido der Partner, die von Nr18 als nicht nonplusultramäßig gesehen wird.

Eins wird mir bei dieser Diskussion deutlich und mein Dank gilt allen Diskussionsteilnehmern für folgende Inspiration an meine Töchter: Die Libido beider Partner muss übereinstimmen. Wer sexuell nicht zusammenpasst, soll keine Verbindung eingehen, geschweige denn heiraten.

Das, was die arme junge Frau Nr16 schildert, sind die Auswüchse einer Masturbationsgesellschaft, die sich – Gott sei Dank – in dieser Diskussion noch nicht gemeldet hat. Ich hoffe, meinen Töchtern bleiben solche Erlebnisse erspart.
m/59
 
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Gast

  • #22
Ganz einfach: es ist biologisch so vorgesehen! Wir sind keine Einzeller die sich teilen und auch keine Regenwürmer die sich selbst fortpflanzen können. Wir sind Wirbeltiere und Säugetiere und aus irgendeinem Grund hat es sich im Laufe der Evolution von Vorteil gezeigt, wenn Lebewesen die auf einer höheren Entwicklungstufe stehen wie z.B. ein Regenwurm sich durch Paarung eines weiblichen und eines männlichen Teils fortpflanzen; mag sein dass sich diese Entwicklung in einigen Millionen Jahren wieder umkehrt (manche Frau und manch moderner Mann versuchen ja
ein Mischwesen zu kreieren). Mich wundert dass einige immer so tun, als wären alle menschlichen Verhaltensweisen ausschließlich rational und nicht auch biologisch-genetisch bedingt. Es zeugt davon dass sie sich der Rolle des Menschen als Teil und Ergebnis einer (fortdauernden) natürlichen Entwicklung nicht ganz bewusst sind.
 
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Gast

  • #23
Es zeugt davon dass sie sich der Rolle des Menschen als Teil und Ergebnis einer (fortdauernden) natürlichen Entwicklung nicht ganz bewusst sind.
Was immer das heißen mag. Vom anthropologischen Standpunkt aus gesehen, steht uns Menschen eine Rationalität zu: hier vernunftbegründete Sexualität, die schließlich aus der Evolution hervorgegangen ist und Teil der Sexualethik wurde.
m/59