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Gast

  • #1

Warum haben Männer Sex mit 2. Wahl Frauen?

Ich lese hier öfter von Männern, den Sex würden sie mitnehmen, auch wenn sie wüßten die Frau käme als Partnerin nicht infrage.

Und ich wüsste gerne warum?
Müssen Männer wirklich ständig sexuellen Druck ablassen, haben sie keinen Verstand, ist der Trieb allmächtig?

Sorry, aber ich kann mir wirklich nicht vorstellen, dass Männer jeden Sex mitnehmen, weil sie nicht an sich halten können. Somit käme auch eine Frau vom Typ Cindy von Marzahn als ONS infrage.

Wenn es so wäre, bleibt jede Frau besser Single, denn sie weiß nie, wann er wieder einer Versuchung erlegen ist - auch in der Beziehung.

Bitte Meinungen, danke!
w/50
 
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Gast

  • #2
Richtig !
Männer haben keinen Verstand und sind ausschließlich vom Trieb gesteuert.
Deshalb haben sie Sex mit Frauen 2. Wahl und alle erstklassigen Damen sollten sich hüten, mit Männern Umgang zu pflegen.


Was für eine erstklassige, menschenfreundliche Einsicht Sie haben, Respekt!

Im Ernst: Es soll Menschen, darunter sogar vereinzelt Frauen geben, die einfach gerne Sex haben. Ohne Verpflichtungen, ohne schlechtes Gewissen, einfach so.
Unglaublich, nicht wahr?
Sind natürlich alles notorische Fremdgeher, leben ein Lotterleben und manche sind sogar dabei erwischt worden zu rauchen.

Herzlicher Gruß aus dem Moloch, das sich Leben nennt☺
 
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Gast

  • #3
Schlechter Sex macht mehr Spaß, als kein Sex. So einfach ist das.

m29
 
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  • #4
Wenn es so wäre, bleibt jede Frau besser Single
Es gibt da einen gewissen Unterschied zwischen "Männer" und "alle Männer". Natürlich gibt es welche, die alles mitnehmen, was nicht bei drei auf den Bäumen ist. Warum das so ist, mußt Du einen dieser Männer fragen. Was jedoch die Partnerwahl betrifft: Augen aufhalten hilft. Es gibt Männer, die nicht im Traum auf die Idee kämen, Sex "mitzunehmen". Ich bin auch so einer.
 
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  • #5
M40
Wenn sich 2 Leute attraktiv finden, dann kann es zum Sex kommen, auch wenn keine Partnerschaft in Frage kommt. Mehr ist nicht damit gemeint, als zweite Wahl würde ich das nicht bezeichnen wollen.
 
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Gast

  • #6
Wenn ich solche Postings lese, frag ich mich wirklich: was für ein Bild manche Frauen von Männern haben oder hatte ich einfach immer Glück mit "meinen" Männern?

Es gibt Männer wie Frauen die Sex mitnehmen wo sie nur können. Sicher gibt es Menschen denen vor nichts "graust". Doch ich glaube immer noch an das Gute im Menschen und bezweifle das man die Männer in eine Schublade stecken kann. Ich finde es auch sehr herablassend das man bezweifelt das gewisse Männer auf kräftige Frauen stehen. Und nein ich bin keine frustrierte Übergewichtige welche nun Cindy in Schutz nimmt, jedoch trage ich auch kein Grösse 36.

Zurück zur Frage: Männer haben Sex mit Frauen die für sie nicht in Frage kommen als Partnerin, weil beide Sex möchten und eben keine Beziehung. Trotzdem lässt mich das nicht am männlichen Geschlecht zweifeln und ich lieber Single bleiben möchte aus Angst er schleppt in der Not Cindy ab. Was nun nicht böse gegen sie gemeint ist.

W/44
 
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  • #7
Das Problem ist, das durchaus kein Konsens darin besteht, was denn eine "erste Wahl"-Frau ist: Sind alle Frauen außer der großen Liebe fürs Leben zweite Wahl? (nichts anderes impliziert ja die große Liebe) Sind alle Frauen, die man sich nicht als Mutter seiner Kinder vorstellen kann zwiete Wahl? Sind alle Frauen, mit denen man (wenn man keine Kinder möchte) nicht sein restliches Leben verbringen möchte, zweite Wahl? Sind alle Frauen, mit denen man nicht einen beträchtlichen Teil seines Lebens verbringen will, zweite Wahl? Sind alle Frauen, mit der man nicht erstmal einen Teil seines Lebens verbringen will, zweite Wahl? Sind die Frauen, die alles haben, was man sich wünschen kann, denen aber das gewisse Etwas fehlt, das man nicht näher bestimmen kann, zweite Wahl? Sind die Frauen, die all das haben, was man sich jetzt, in der konkreten Situation wünscht, haben, zweite Wahl?

Je nach Situation sind alle diese Damen erste Wahl. Für anständige Männer ist auch nicht jede Situation eine Versuchung.

Im übrigen kennt wohl jeder Mann das Phänomen, dass Frauen mit großer Zielsicherheit sich auf direktem Weg die dritte Wahl an Männern anlachen, und zwar noch viel weniger nachvollziehbar als bei Männern (nach dem Motto 1.Wahl=große Liebe>2.Wahl=Lebensabschnitt>3.Wahl Aufriss bei Männern), nämlich eher 3. Wahl=Beziehung>2.Wahl= Kurzzeitbeziehung>1. Wahl=Freund

Aber man muss schon anerkennen, dass "Resteficken" einfach ein stehender Begriff ist. Aber nicht jeder Mann ist immer in Versuchung. Wie gesagt: Versuchen aber nicht gerade die Frauen explizit "verführerisch" zu sein?
 
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  • #8
Sex macht halt Spass und wenn sich die Gelegeheit ergibt warum dann nicht?

In der Beziehung liegt es doch an der Partnerin ob ein Mann Fremd geht oder nicht
 
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  • #9
Ist es möglich, dass für dich Sex eher "pfui" ist? Oder hast du den Eindruck, zu kurz gekommen zu sein?
Gerade die Überlegung, ob eine Frau als Partnerin in Frage kommt, umfasst mehr als die Optik. Anders ausgedrückt: für den ONS reicht es, wenn sie hammermäßig ausschaut, da sind die intellektuellen Fähigkeiten sekundär. Jetzt will ich die intellektuellen Fähigkeiten von Cindy nicht beurteilen, aber der optische Eindruck ist doch leicht verbesserungswürdig - also eher nix mit ONS!
Und ja, ich denke, du bleibst besser Single.
 
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Gast

  • #10
Oh je....warum denn nicht? Wenn ich weiss ein Mann kommt nicht als Partner in Frage, ist aber sympathisch und attraktiv, warum sollte ich dann nicht mit ihm ins Bett gehen wenn wir beide grad Lust drauf haben? Um mich für den Richtigen aufzusparen? :)... Ich glaube der freut sich eher wenn ich Spaß an Sex habe und weiß was ich tue.

Und tatsächlich...durch Liebe wird der Sex deutlich schöner aber ohne ist es auch schön :)

W, 43
 
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  • #11
ist definitv nicht so.
Manche Schilderungen hier werfen ein gänzlich schlechtes Bild auf die "Elite" oder die ,die sich dafür halten.
Die meisten Menschen und auch Männer sind ziemlich "normal".
Wer auf jede Frau draufspringt ist nicht normal und sollte dies auch nicht mit irgendwelchen abstrusen evolutionsbiologischen Theorien belegen.
Nach Millionen Jahren Evolution kann sich Mann auch weiterentwickelt haben.
Da deutsche Frauen den modernen Mann -nach der Ära der Metrosexuellen- jetzt wieder zu einem Tier umerziehen will ,mag vielleicht der Popkultur entsprechen, kommt aber nicht wirklich authentisch rüber.
Da hilft auch kein Anti-aging Programm des Urologen oder die Flut an neuen Fitnessbegeisterten.

schreibt

Ein junger Mann
 
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  • #12
Mein Ex Partner hatte auch mehrmals Sex mit einer Frau. Seine Erklärungsversuche:
1. Sie hätte ihm ja garnicht gefallen.
2. Sie wäre garnicht sein Typ gewesen.
3. Er hat sie nicht einmal gemocht.
Ich war sehr verwundert über seine Aussage.
Auf meine Frage dann, " und das hat dir Spaß gemacht".?. Seine Antwort: "Spaß ist was anderes".

Ich denke Männer selektieren da nicht so. Hauptsache Sex.Wenn Mann es braucht und nötig hat.
 
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  • #13
Schlechter Sex macht mehr Spaß, als kein Sex. So einfach ist das.

m29
Also mir nicht! Ich habe keinen Sex mit einem Mann, mit dem es schlecht ist!
Ich glaube auch nicht, dass der Sex bei o.g. Konstellation schlecht ist, ich glaube eher, dass der Sex ganz gut ist, es aber ansonsten eben nicht so passt.
Hattet ihr noch nie eine "Beziehung" zu einem Mann oder einer Frau, bei dem/der ihr von Anfang an wusstet, dass Ihr ihn/sie niemals Euren Eltern vorstellen werdet?
Ich schon!

Ich finde nur den Ausdruck 2. Wahl mehr als unglücklich, verstehe aber, was die FS meint.
Meines Erachtens finden die Männer diese Frau durchaus attraktiv, sexuell anziehend, sonst würden sie sich ja nicht treffen. Aber vielleicht ist sie nicht standesgemäß, hat einen unrepräsentativen Beruf, hat nicht studiert im Gegensatz zu ihm, hat Kinder und er will noch welche oder ähnliches.
Manchmal reicht es eben nicht für eine Beziehung und man findet sich trotzdem sehr anziehend.

Ich glaube auch das nicht, was Gast 11 geschrieben hat: Dein Exfreund hat Dich angelogen, weil er Dich nicht verletzen wollte - natürlich hat ihm die Frau gefallen! Und natürlich hatte er Spaß am Sex! Würde ich aber auch niemals zugeben in seiner Situation.

Auch Männer wollen guten Sex und ich glaube nicht, dass es Männer gibt, die sich mit einer Frau immer wieder treffen, wenn der Sex schlecht war.
Wieso wollen Frauen (außer wohl mir) immer gleich eine Beziehung fürs Leben?? Man kann doch auch den Moment genießen?! Den Mann genießen, schöne Stunden haben!
Also in meinen Affären hatten die Männer und ich großen Spaß und ich würde auch sagen, dass die alle ziemlich verknallt in mich waren. Denn es ging längere Zeit, wir waren beide nicht liiert.
Ich finde nur Sex ganz ohne Gefühl schlecht - wenn ein Mann nichts für mich fühlt, dann wird der Sex schlecht, mechanisch, nur ne Nummer. Da fehlt die Leidenschaft und das Herzblut dann.

zu 11: Ich habe gerade auch eine Affäre mit einem Mann, der gar nicht mein Typ ist, mir gefällt definitiv nicht alles an ihm und trotzdem ist es toll!

Männer sind nicht so hohl und sexbesessen, kenne keinen Mann, der Hauptsache SEX denkt.
Meine männlichen Freunde gehen nicht mit Frauen ins Bett, die sie nicht attraktiv finden. Bin mit vielen Männern befreundet. Nur entsteht eben nicht immer Liebe oder die Männer steuern sogar ihre Gefühle, dass sie sich nicht verlieben, weil sie es nicht wollen!

Ich kann das ja nicht, wenn ich mehrmals Sex hatte mit einem Mann, bin ich immer verliebt.
Heißt aber nicht, dass ich deswegen den ganzen Alltag mit dem Mann verbringen möchte.

w,40
 
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  • #14
Das ist ja nicht bei allen Männern so.
Männer haben allerdings eher "Versagensängste" und können sich, wenn die ONS oder Nur-Sex-Frau nicht der headturner ist, besser gehenlassen. Wenn es nichts wird, gibts ja auch nichts zu verlieren;-)
So hat mir das mal ein Freund erklärt. Ich kann es nachvollziehen!

(w)
 
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  • #15
Schon wieder so eine Frage, die sich auf ein Geschlecht einschießt, dabei ist die Sache um die es geht, gar nicht geschlechtsspezifisch.

Ich habe schon mit mehreren Bekannten, Freundinnen im Gespräch erfahren, dass sie früher in ihrer Jugend einige Male mit Männern Sex hatten, von denen sie ganz genau wussten, es wird gar nichts daraus. Eine sagte: Na, das waren halt einfach so Männer zum Spaßhaben und das war auch für beide von vornherein klar.

Ich könnte das nicht, ich bin extrem wählerisch und muss vorher in jemanden verliebt sein, bevor ich wirklich Lust habe mit ihm intim zu werden. Es muss für mich immer jemand sein, der (für mich) jemand ganz, ganz Besonderes ist. - Wenn das nicht so ist, habe ich lieber gar keinen Sex!

Vermutlich ist das Veranlagung oder durch die Sozialisation festgelegt, wie man das handhabt. Man sollte das auch nicht bewerten. Ich glaube auch nicht, dass es generell dann Leute sind, die als "2. Wahl" betrachtet werden.

Das einzige was moralisch gesehen relevant ist bei der Sache, finde ich, ist dass die beiden Beteiligten von vornherein wissen, ob es nun "ernst gemein" ist (das hieße dann wohl für die FS "1. Wahl") oder "nur zum Spaß" (= "2. Wahl"). Dies finde ich enorm wichtig. Es soll ja schon Leute gegeben haben, die aus Liebeskummer Selbstmord begangen haben - oops, Frauen UND Männer!

W
 
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  • #16
Hallo liebe Community,

ich vermute, wir suchen die Gründe für etwas meist in viel zu komplexen Ansätzen. Dabei muss man das Verhalten eines Menschen im Grunde nur auf das "dem Großen Ganzen" zu Grunde liegende Ziel beziehen. Wir halten uns immer für so zivilisiert , dennoch sind die wenigstens bereit sich auch zivilisiert zu benehmen.
Deshalb sehe ich den Grund für dieses Verhalten im "Fortpflazungstrieb" - folglich sind alle folgenden Thesen nicht auf den Menschen wie wir ihn heute kennen bezogen, sondern auf das was uns bereits 100.000 Jahre vorher ausgemacht hat - und es immer noch tut.

P.S. Die Natur hat bereits seit milliarden Jahren den Prozess der Fortpflazung erfunden, weiterentwickelt und perfektioniert. Ich halte es für lächerlich, anzunehmen wir könnten uns in einem Bruchteil (selbst Promille wäre kein geeigneter Maßstab) dieses Zeitraums von unseren ureigenen Verhaltensmustern distanzieren.
Soll bedeuten wir glauben frei zu sein ,unterliegen in Wahrheit aber in unseren Entscheidungsfindungen dem "Es".

Bei Frauen

Die Wahl des falschen Partners hat langfristige Auswirkungen auf die Lebensführung. Neun Monate Schwangerschaft und die darauf folgende Versorgung des Kindes stellten stets ein großes Risiko für dar. Deshalb ist die Wahl des "richtigen" Partners für ein weibliches Individuum von erheblich größere Bedeutung, als für den Mann.

Bei Männern
Das Grundprinzip der Fortpflazung sieht die Durchsetzung des Stärksten Individuums vor. Dieses erhöht seine Chancen natürlich enorm durch die Begattung vieler Weibchen und der damit verbundenen Weitergabe der "starken" Gene.
I.d.R. ist es in freier Wildbahn (z.B. Rudeltiere) gängig, dass nur der Stärkste die Begattung der Weibchen vornimmt, bis er ersetzt wird - sich also mit vielen verschiedenen Weibchen paart.

Das fehlende Risiko und die Möglickeit viele, viele, viele Frauen von Natur aus hintereinander Begatten zu können (wir werden ja nicht schwanger :p ), erscheint mir die Ursache für dieses Verhalten zu sein und ebenfalls zu bedeuten das es von Natur aus auch so gewünscht ist.
Und sich gegen den Willen der Natur zu stellen ist bekanntlich ein schwieriges Unterfangen :)
So lassen sich viele andere Verhaltensmuster ebenfalls auf "Urinstinkte" zurückführen
Dies soll keine Ausrede für männliches Versagen sein, dennoch sehe ich einen plausiblen Anssatz in meiner These und würde gerne weitere fundierte Meinungen dazu hören.

MfG Ich
 
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Gast

  • #17
Es mag für viele Männer (und Frauen) gelten, daß sie (fast) wahllos Sex haben. Es gibt aber auch noch eine Minderheit, die Sexualität mit Liebe verbindet, sogar mit gegenseitiger.

Ob Menschen den Sex mitnehmen hängt ab von vielen Faktoren: Selbstzügelung, Sozialisation, Werten, Gelegenheiten, Persönlichkeit und und und.

Ich persönlich habe deutsche Frauen als sehr aufdringlich, willig und "einfach" (easy) erlebt, und das durch alle Schichten hindurch. Nur wenige waren darunter, mit denen eine Partnerschaft überhaupt vorstellbar wäre, und noch weniger, mit denen ich es gewollt hätte. Wenn ich ihre Anmachversuche hochrechne, will ich unter keinen Umständen Sex mit ihnen - das muß fürchterlich sein.

Sex mit "2. Wahl" ist doch nichts anderes als Triebabfuhr / Prostitution ohne Geld.

M
 
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Gast

  • #18
Oh Mann, wenn ich das Geschwafel von der Natur und deren gesetzten hören, wird mir echt übel. Männer sind keine Höhlenmenschen und durchaus sensibel. Und wenn sie über 30 sind, vögeln sie auch nicht mehr bereitwillig alles, was bei 3 nicht auf dem Baum ist!
Wieso kann man nicht auch einfach das Ding zwischen Mann und Frau genießen? Manchmal reicht es eben nicht für eine Beziehung, deswegen ist es trotzdem schön! Nicht alle Männer haben Sex zur alleinigen Triebabfuhr!?
Auch wenn es keine Beziehung ist!
 
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Gast

  • #19
@Gast 15

FS

Nein, ich finde diese ätzenden Theorien von Evolution, Samenstreu, Fremdgängergen und männlich dominanter Rechtfertigung für starke Libido und übermäßigen Trieb einfach lächerlich.

Wenn ein Mann sagt, ich kann mich nicht zurückhalten und bin wohl triebgesteuert, Hut ab, er ist einfach direkt und ehrlich, aber bitte kein Evolutions- und Naturgesetzgeschwafel, das glaubt kein halbwegs intelligener Mensch.

Männer haben Verstand, nehm ich mal an und nicht nur die Reaktion des Unterleibs, auch Frauen und man muss sich im Leben entscheiden, wer regiert mich, wer leitet mich, wer gibt meinem Intellekt die Richtung?
Mein Verstand oder mein Unterleib??

Somit "müssen" wahrlich nicht alle Männer ihre Gene verstreuen.
Sie "müssen" keinen Sex ohne tiefere Gefühle haben.
Sie "können" sogar zeitweise abstinent leben, ich kenne sogar einen solchen Mann, sogar ein recht gutaussehender.

Mich nerven die Pauschalurteile, Männer nehmen eben alles mit, was willig ist und ich frage mich als Frau, ob diese Männer überhaupt für eine stabile und TREUE Partnerschaft geeignet sind, denn promisk ist ein Mensch sein lebenlang, Versuchungen wird es immer geben.
 
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Gast

  • #20
Danke

Moderationshinweis:
Da wir bei Rückkehr eines Nutzers, der nur als "Gast" schreibt nicht genau sagen können, ob es sich tatsächlich um den gleichen User handelt, werden wir in Zukunft zum Schutz des FS solche "Ergänzungen" nicht veröffentlichen. Wenn Sie als FS auch im eigenen Thread antworten können möchten, dann müssen Sie sich registrieren. Danke
 
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Gast

  • #21
Der Witz dabei ist ja, dass die Frau, welche vom einen das 2. Wahl-Label bekommt, für den anderen der Hauptgewinn ist. Daher finde ich diese Klassifizierungen sinnlos. Idealerweise einigt sich man darauf, was zu dieser Stunde für beide die Maximierung ihrer Lebensqualität bedeutet. Manchmal kann das auch Sex ohne Beziehung sein... Aber Sex als reine Triebabfuhr fällt tatsächlich immer unter "Ausschuss" in meinen Lebenserinnerungen.
Es kommt schlichtweg auf das "WIE" an. Ich kann nur allen Frauen raten, selbst für bloßes Vergnügen die Männer sehr sorgfältig auf ihre Einstellung und Genussfähigkeit hin zu testen. Es ist zu demütigend, unbefriedigend über ekelerregend bis unerträglich, wenn einer Frau vom Mann bewusst das Gefühl gegeben wird, sie sei eine völlig austauschbare F...-Unterlage, ja, bloßer Gegenstand, dem persönliche Gefühle und Ansprüche abgesprochen werden. Es ist unglaublich, dass solche Rohheit noch selbst unter Akademikern existent ist.
 
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Gast

  • #22
Ich habe auch lieber Sex mit einem hässlichen Mann 2. Wahl als gar keinen Sex! 30 Selbstbefriedigung sind halt auf Dauer auch nichts! Außerdem habe ich festgestellt, kann ich mich bei unverbundenen Männern, die ich nicht begehre, mich mehr fallen lassen und offener beim Sex sein und evtl. auch Fantasien ausleben, die ich mich so nie trauen würde. Lebst du auf dem Mond oder so? Die Frage ist nämlich merkwürdig! Sex ist so vielschichtig und Sex macht bekanntlich am meisten Spaß, je dreckiger und ungehobelter er ist. Und dazu gehören manchmal auch "dreckige Leute", die als Partner nicht unbedingt in Frage kommen.
Die Frage klingt so, als kennst du dich mit den Tiefen, der menschlichen Lust nicht sonderlich aus.

w 30
 
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Gast

  • #23
Wegen Ehe und Familie war ich die letzten 15 Jahre "aus dem Rennen". Ich kenne es "von früher" so, dass vor dem Sex das Küssen kommt. Und bevor es zum Küssen/Knutschen kommt, gibt es so eine gewisse knisternde Stimmung und zwar zwischen beiden.
Ohne diese Stimmung habe ich noch nie geküsst und Sex natürlich gar nicht. Ich kenne auch keine Frau, die das macht.

Klar gab es da auch Begegnungen, wo nichts draus geworden ist. Übrigens auch, weil die Frau das eher unverbindlich gesehen hat. Das ist keine reine Männerdomäne.
Oder dass beide weiter in Kontakt bleiben, aber beide unsicher sind, ob es richtig ist und der andere der richtige ist. Der Moment war zwar toll für beide aber irgendwie ist man sich unsicher.
Genauso kenne ich auch die Situation ältere Frau schleppt deutlich jüngeren Mann ab.

[mod]

m
 
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  • #24
Sex ist so vielschichtig und Sex macht bekanntlich am meisten Spaß, je dreckiger und ungehobelter er ist. Und dazu gehören manchmal auch "dreckige Leute", die als Partner nicht unbedingt in Frage kommen.
Die Frage klingt so, als kennst du dich mit den Tiefen, der menschlichen Lust nicht sonderlich aus.

w 30
Hmm, und genau das könnte auch mit ein Grund sein, warum so einige Ehemänner und Familienväter immer mal wieder zu Prostituierten gehen, also zu "Frauen 2. Wahl": Mit ihren eigenen, anständigen Frauen haben sie den "braven Ehesex", mit den anderen leben sie ihre wilde, ungezügelte Lust aus.

Bei mir kommt das in Singlezeiten (wenn ich noch gar keinen festen Partner suche) auch schon mal vor, dass ich Sex mit einem Mann habe, den ich mir als Lebensgefährten nicht vorstellen könnte (entweder um einiges jünger, oder z.B. arabischer Herkunft... ) aber wenn wir uns verstehen, die Anziehung da ist und es im erotischen Bereich einfach passt, kann ich das auch sehr geniessen, er ist dann in dieser Zeit ein "Mann 1. Wahl" für mich.

w 49
 
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  • #25
Schon wieder so eine Frage, die sich auf ein Geschlecht einschießt, dabei ist die Sache um die es geht, gar nicht geschlechtsspezifisch.

Ich habe schon mit mehreren Bekannten, Freundinnen im Gespräch erfahren, dass sie früher in ihrer Jugend einige Male mit Männern Sex hatten, von denen sie ganz genau wussten, es wird gar nichts daraus. Eine sagte: Na, das waren halt einfach so Männer zum Spaßhaben und das war auch für beide von vornherein klar.

Vermutlich ist das Veranlagung oder durch die Sozialisation festgelegt, wie man das handhabt. Man sollte das auch nicht bewerten.

Es soll ja schon Leute gegeben haben, die aus Liebeskummer Selbstmord begangen haben - oops, Frauen UND Männer!

W
Zu den einzelnen Absätzen:
1. Ja!
2. Die Auswirkungen sind -zum Teil - sehr wohl geschlechtsspezifisch, ein multifaktorielles Geschehen, das auch den sog. "Doppelstandard" enthält, sich aber nicht einfach darauf reduzieren lässt.
3. Genau. Nur, bewerten darf man es doch, gerade auch vor diesem Hintergrund und angesichts 2. oben / vorstehend. Egal, was der Grund im konkreten Fall ist, es gibt keinen Zweifel, dass es die Eignung für eine verlässliche Partnerschaft substantiell und signifikant reduziert.
4. Das ist kein Zufall. Und soll schon selbst vermeintlich sehr "Abgebrühten" passiert sein. Ich kenne einen tragischen Fall, da lag es (im Ernst!) an der Ablehnung durch den Geliebten Menschen wegen des eigenen Vorlebens...

In der Summe darf man dann wohl schon "Werten", was doch Toleranz in keiner Weise ausschließt...

... und warum machen es Männer doch? Nun, einerseits sollte man doch bitte genauer fragen: "manche Männer" (selbst wenn es viele seien, es sind nicht "alle") sind immer noch kein Vorbild. Sie leben kürzer als Frauen und sind auch nicht nachhaltig glücklicher. "Manche Frauen" meinen nun, das nachahmen zu sollen... viel Erfolg und vor allem viel Glück...

Nach jedem ONS wacht man (/frau) alleine auf. Toll.
Obendrein büßt man (/frau) zugleich mit. Jedem ONS wieder ein bisschen Bindungsfähigkeit ein. Auch toll. Für die betreffende Person selbst und für alle künftigen Partner (notabene im Plural).

M50
 
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Gast

  • #26
Somit käme auch eine Frau vom Typ Cindy von Marzahn als ONS infrage.
Bitte Meinungen, danke! w/50
Wenn ich so etwas lese, noch dazu von meinem Geschlecht, wird mir übel. Wer stuft Menschen, Frauen oder Männer, eigentlich in 1. und 2. Wahl ein? Weißt du, wer oder wie eine "Cindy von Marzahn" eigentlich ist? Weißt du, warum ein Mann (oder umgekehrt eine Frau) sein Gegenüber attraktiv findet? Muss so jemand unbedingt "triebgesteuert" sein, nur um den anderen zu mögen oder Sex mit ihm zu haben?

Sex kann einfach auch Spaß machen. Sex kann mit und ohne Gespräche, Gefühle, näheres Kennenlernen schön sein. Sex kann auch MIT Zuneigung schön sein … Das ist die Angelegenheit von jedem Einzelnen von uns, sich das auszusuchen, was er/sie möchte. w
 
  • #27
[...] Wer stuft Menschen, Frauen oder Männer, eigentlich in 1. und 2. Wahl ein? Weißt du, wer oder wie eine "Cindy von Marzahn" eigentlich ist? Weißt du, warum ein Mann (oder umgekehrt eine Frau) sein Gegenüber attraktiv findet? Muss so jemand unbedingt "triebgesteuert" sein, nur um den anderen zu mögen oder Sex mit ihm zu haben?

[...]

Antworten:

1.) Jeder, und das meist unbewusst und in mehr "Stufen"
2.) Muss ich das ? ich finde sie unangenehm in Bild und Ton.
3.) Es gibt durchaus ernstzunehmende Studien über dieses Thema und es ist recht genau definiert (pro Kulturgruppe ) ab wann wir jemanden als "attraktiv" einstufen ..
4.) was ist an "triebgesteuert" falsch? es würde einigen durchaus gut tun öfters mal auf den Trieb zu hören anstatt sich diesen zu verbieten.. oder ihn zu unterdrücken.
 
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Gast

  • #28
Ich weiß nicht, wie du zu dieser Sichtweise kommst. Ich persönlich kann mir Sex ohne Parterschaft zwar nicht vorstellen, aber es käme für mich kein Mann infrage, der mich sexuell total abtörnt. Und ich glaube, das man da nochmal zwischen reinem Sex und Beziehung unterscheiden muss. Ich denke, dass wenn es nur um die rein sexuelle Komponente geht, die Ansprüche nochmal ganz anders sind. Ich sehe zwar immer wieder Männer, die Partnerinnen an ihrer Seite haben die nicht so attraktiv sind, aber dann denke ich mir: Toll, dass diese Welt doch nicht so oberflächlich ist! Aussehen ist nicht alles in einer Beziehung. Und es muss ja etwas an dieser Person geben, dass der Andere schätzt und liebt.
 
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Gast

  • #29
Es gibt einen Unterschied zwischen Lebensgemeinschaft und sexueller Verbindung. Eine Beziehung ist oft beides, muss aber nicht. Aber es gibt eben auch Verbindungen zwischen Menschen, die auf Befriedigung sexueller Bedürfnisse ausgerichtet ist. Wobei das nicht heißt, dass da nicht trotzdem eine große Sympathie vorhanden ist. Man möchte sich bloß nicht fest binden, weil man das zu dem Zeitpunkt nicht will oder weil bestimmte Lebensziele nicht übereinstimmen etc.
Für manche Menschen ist das eine Zeit lang passend, eine Affäre zu haben und andere sollten das einfach akzeptieren, statt diesen Männern (oder auch Frauen) Charakterschwäche oder sonstiges zu unterstellen.
Es wäre schön, wenn in Zukunft mehr Frauen selbst sexuell offener sein könnten, statt Männer dafür zu verurteilen.
Das einzige, was meiner Meinung nach gar nicht geht, ist Doppelmoral. Also diese Männer, die sich austoben wie die Weltmeister, andererseits aber Frauen ablehnen, die das genauso gemacht haben könnten.
 
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Gast

  • #30
Wenn ich Single wäre und die Frau gut aussähe, könnte ich mir durchaus vorstellen, auch einer ungebildeteren Frau körperlich näher zu kommen, das macht sie aber noch nicht für mich beziehungstauglich. Natürlich erwarte ich mir von einer dauerhaften Gefährtin - vielleicht auch Mutter meiner Kinder - mehr, zum Beispiel guten Geschmack, Intelligenz, Bildung, einen guten Beruf. Männer, die sagen, dass sie keinen höheren Anspruch an eine Frau fürs Ernste haben als an eine Bettgeschichte lügen meistens, gerade um die weniger interessanten Frauen bei Laune zu halten und ans Ziel zu kommen.
 
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