• #1

Warum hat er nicht einmal gekämpft?

Ich stehe vor den Scherben meiner Beziehung und verstehe es bis zum Ende nicht. Er hat nicht einmal um mich gekämpft.
Es kamen Tränen von ihm und scheinbar ging es ihm auch jetzt nach der Trennung nicht gut und er beteuert immer, dass er mich so liebt und Hoffnung hat, aber er hat sich nicht bemüht, irgendwas zu erhalten.

Natürlich habe ich das vorher schon geahnt und gewusst, dass wenn ich mich trenne, nichts mehr kommen wird und welchen Schritt ich gehe.
Es hätte alles schon in der Beziehung passieren müssen.
Ich gehe diesen Schritt bewusst, da ich einen Mann wünsche, der mit mir Zusammenleben möchte und sich auch Kinder mit mir wünscht. Was er zwar laut seinen Worten auch will aber sich trotzdem keinen Schritt dahin bewegt hat.
Wer meinen anderen Thread gelesen hat, weiß, dass das Thema Kind zwei Wochen real waren. Die zwei Wochen Schwanger waren sein Albtraum. Er wollte das nicht mit mir, auch wenn er immer etwas anderes beteuert hat und noch tut.
Nur, ich verstehe es einfach nicht.
Ich liebe ihn immer noch und hab so viel für die Beziehung getan und meine NoGo's verraten, da er in der Beziehung immer wieder Dinger gebracht hat, die die ganze Beziehung erschüttert haben und nun kommt nichts. War ich nur bequem ? War ich es nie ? Warum hat er nie wirklich gekämpft?
 
  • #2
Hallo,

dein Freund ist halt einfach etwas unreif. Das ist alles was du verstehen müsstest. Er hat Angst.
Angst vor der grossen Verantwortung des Vaterdaseins. Angst davor, dass er sein Leben in einer Richtung lenken könnte, die er vielleicht gar nicht will. Er ist doch völlig überfordert. Er war von der Schwangerschaft überfordert, davon was auf ihn zukommt. Er ist von deiner Trennung überfordert. Er weiss nicht vor und zurück.
Das ist doch mehr als deutlich.
Du erwartest etwas von ihm, was er offensichtlich nicht leisten kann. Dann verhält er sich hilflos wie ein Kind und du rätselst was das soll.
Jetzt macht er gar nichts, weil ihm alles was er tut, wie ein Fehler vorkommt. Er ist halt kein Macher, sondern aktuell eher der hilflose Typ. Du erwartest aber einen völlig anderen Charakter. Einen starken Charakter.
Auch hier schau dir deine Situation in der Ursprungsfamilie an und dann siehst du, welche Erwartungen du an einen Partner mitbringst. Du siehst wovon du geprägt bist. Das ist aber eben nicht immer das, wovon andere Menschen geprägt sind.

Dein Freund ist halt anders. Und das ist es was du nicht verstehst. Da zermarterst du dir den Kopf darüber. Weil das nicht in deine Weltbild passt.

Der will das schon alles. Aber kann halt nicht so, wie er will.
Das ist alles.
Du kannst nur entscheiden für dich selbst, was gut für dich selbst ist.
Kann er dir das geben, was du brauchst?
Offenbar nicht.
Du kannst dich entscheiden mit ihm zu leben und das Heft in die Hand zu nehmen. Oder du suchst dir einen Partner, der die entsprechende Stärken hat, die dir Halt geben.
Ich würde sagen, die Trennung war richtig. Denn deine Erwartungshaltung ist für deinen Freund auch nicht gut. Er kann das nicht leisten, was du von ihm willst.

LG
 
  • #3
Aber warum soll er kämpfen, wenn du dich trennst? Soll er dir dann noch hinterherlaufen? Mit der Trennung hast du doch gezeigt, dass du nicht mehr willst, was bringt es dann dann, zu "kämpfen"? Jemandem hinterherzulaufen, der sich getrennt hat, ist doch total entwürdigend.

Ich will in einer Beziehung auch nicht um den anderen kämpfen. Eine Beziehung soll doch das Leben bereichern und kein Schlachtfeld daraus machen. Eine Beziehung muss so funktionieren, ohne ständige Kämpfe.
 
  • #4
Jana, es wurde doch schon in anderem Tread alles gesagt!??? Dein Freund ist eine Pfeife. Das war er und wird bleiben.Seine Reaktion auf Schwangerschaft ist ein Schlag ins Gesicht jeder Frau !!! Viel wichtiger ist - WARUM schläfst du danach noch ein Jahr mit ihm und trauerst jetzt immer noch ihm hinterher?? Wo ist deine Würde, wo ist dein Stolz, warum bist du so bedürftig???
 
  • #5
Ach Jana,
lass Dich mal ein bisschen drücken. Du warst einfach mit einem Bubi zusammen, das ist alles.
Ich würde Dir raten, dass Du Dich einfach für die Zukunft bei Männern umschaust, die nachgewiesenermaßen fähig sind, Verantwortung zu tragen. Achte darauf, ob er seinen Haushalt allein macht, ob er zum Beispiel in der Freiwilligen Feuerwehr ist, ob er sich um Tiere kümmert, ob er sich vielleicht um pflegebedürftige Angehörige kümmert. Das alles können Anzeichen dafür sein, dass Du einem reifen Mann gegenüber stehst.
Und dann versteh, dass Liebe bedingungslos ist: Du kannst sie Dir nicht verdienen, indem Du machst und machst und machst und Dinge für die Beziehung tust. Bei einem reifen Mann brauchst Du das nicht zu tun, der hat nämlich schon sein Ego erkannt und findet mit Dir zusammen Wege. Bei einem Mann vom Typus Deines Ex-Freunds müsstest Du ständig die "Mutti" machen und würdest dafür irgendwann gehasst werden.
Und achte auch sehr genau darauf, ob ein zukünftiger Mann in die Gänge kommt. Weißt Du, es gibt Millionen von Männern, die verbale Zustimmung bei gleichzeitiger Verhaltensstarre praktizieren. Da bist Du als Frau irgendwann reif für die Klinik. Da ist man mit einem Schweiger, der zwar nichts sagt, aber dafür macht, tausendmal besser dran.
 
  • #6
Manchmal will man was mit einem Menschen, weil einiges so richtig schön ist und passt, und dieser Mensch "fordert" aber noch was ein und immer mehr, das man nicht geben kann und nicht geben will und man ist darüber unglücklich, dass man den Menschen dahingehend nicht glücklich machen kann. Man will ja mit ihm zusammenbleiben, weil das, was passt, so schön ist. Manchmal versucht man, sich zu verbiegen für denjenigen, und das klappt, solange man sich nicht zu sehr bindet und abhängig macht. Soll heißen, er konnte sich an vieles anpassen, das Du wolltest, aber da er nach und nach merkte, dass er gar nicht der ist, den Du wirklich willst, wollte er sich keineswegs verpflichtend binden.
Das ist nicht absichtliches Täuschen. Er weiß halt nicht, dass auch er was zu sagen hat in einer Beziehung und dass Liebe und Beziehung nicht bedeutet, sich zu dem zu machen, was der andere haben will. Es muss zwischen beiden in den grundlegenden Lebensfragen passen und man kann es sich nicht vorwerfen, wenn man anders ist, als sich der Partner das wünscht.
Es ist auch nicht so, dass man einfach nur die Karten auf den Tisch legen müsste. Erst IN der Beziehung findet man raus, wie man in einer bestimmten Frage tickt. Aber da als Grundvoraussetzung schon das "Versprechen" gegeben wurde, dass sich der Lebenswunsch des Partners irgendwann erfüllen wird, gerät man mehr und mehr in eine schwere "Zwickmühle" (viel zu harmloses Wort dafür). Man weiß, dass wenn man klar sagt, was man über sich herausgefunden hat, die Bez. zu Ende ist und der andere sich getäuscht fühlt. Der hat einem aber auch nie den Raum und die Zeit gelassen, sich wirklich zu entscheiden. Gleich am Anfang stand fest: xy muss passieren. Und dann passiert xy auch gleich noch in den ersten Monaten.

hab so viel für die Beziehung getan und meine NoGo's verraten, da er in der Beziehung immer wieder Dinger gebracht hat, die die ganze Beziehung erschüttert haben
Ich lese daraus, dass Du ihn ziemlich "geformt" hast. Es klingt sogar nach Pistole auf der Brust. Er ließ das mit sich machen, weil er Dich unbedingt wollte. Und dann hat er gemerkt, dass er so nicht werden kann, wie Du ihn willst, konnte aber auch nicht loslassen, weil er Dich weiterhin als Partnerin wollte.
Dein Zitat geht weiter mit "und nun kommt nichts". Wenn man einen verbogenen Menschen wieder loslässt, biegt der sich nicht weiter, er schnellt zurück in seine ursprüngliche Form. Ich denke, er kämpft nicht, weil er selbst merkte, dass er nicht so sein kann, wie Du ihn haben willst, aber da er nie derjenige war, der den Ton in der Beziehung angegeben hatte, hat er auch nicht Schluss gemacht. Ich denke schon, dass Du ihm viel bedeutet hast. Vielleicht hat er immer gehofft, dass sein Kinderwunsch noch kommt, aber da ihr die entscheidende Situation schon in den ersten Monaten eurer Bez. hattet, ging das Gefühl nie mehr weg, dass Du dahingehend Druck auf ihn ausübst und er aber nicht so weit war.
 
  • #7
Er ist einfach noch nicht bereit für Kinder.
Erinnert mich an meinen letzten Ex.
Er war mit mir zusammen noch wie ein Student.
Party, Reisen, Freunde.... Er war damals 37.
Jetzt ist er 44 und begeisterter Vater
Jahre später. Frauen später.
Ich glaube er hatte nach mir noch drei Beziehung und ein paar kurze Techtelmechtel.
Leider ist ein kinderwunsch bei vielen paaren nicht synchron
Ein Kollege von mir trennte sich mit 25 von seiner 21jahrigen Freundin weil er unbedingt früh ein Kind haben wollte und sie sich zu jung fühlte.
Mit einer ebenfalls 25jshrigen Kollegin begann er danach eine Beziehung.
Das ist nun 5 Jahre her.
Die beiden sind glücklich verheiratet und Eltern von zwei Kindern im Abstand von 20 Monaten. Weiterer Nachwuchs ist in Planung.
Drei Kinder sind gewünscht
So was ist seltener... Gibt es aber auch


Alles Gute für dich
 
  • #9
Er hat nicht einmal um mich gekämpft.
Es kamen Tränen von ihm und scheinbar ging es ihm auch jetzt nach der Trennung nicht gut und er beteuert immer, dass er mich so liebt und Hoffnung hat, aber er hat sich nicht bemüht, irgendwas zu erhalten.
Liebe FS,
Du liebst das Drama, er nicht. Was soll der K(r)ampf? Ihr passt nicht zueinander, habt unterschiedliche Lebensziele. Warum soll er um eine Beziehung kämpfen, die ihn in ein Leben zwingt, welches er nicht führen will?
Er tut das nicht und das ist gut so.

Miss seinen Tränen keine Bedeutung bei. Er flennt aus Selbstmitleid etwas rum, weil er nun eine neue Frau suchen muss. Das ist mühselig und anstregend. Daher würde er das lieber vermeiden.
Leben mit Frau und Kind ist noch viel anstrengender und so vermeidet er das erst Recht. Er will easy going.

Vergiss ihn, verplemper' Deine Lebenszeit nicht, indem Du ihn und eure Beziehung überbewertest.
Du hast das einzig Richtige getan: nachdem Du erkannt hast, dass Deine Träume mit ihm nicht gehen, hast Du Dich getrennt. Nun bleib dabei und fang ein neues Leben ohne ihn an, statt auf Rückabwicklung der Trennung zu hoffen.

Er ist unfassbar froh, dem Familienjoch noch mal knapp entronnen zu sein. So sieht er das und darum strebt er keine Rückabwicklung an. Lass die Sache los.
 
  • #10
Die übliche Story
Verweichlichter, schwacher Mann trifft auf Frau, die eine sehr übersteigerte Selbstwahrnehmung hat.
Sie diktiert, was er gefälligst zu haben wollen hat ... Beziehung, Haus, Kinder, Karriere .... so lange, bis er aufwacht und sein Leben sieht, wie es ist: NICHTS.
Er macht eben nicht mehr alles mit, worauf sie ihn verlässt. Da er ein Weichei ist, heult er noch ein wenig mit ihr. Und nun freut er sich, endlich ein Leben zu haben. Er getraut sich aber nicht, seiner Ex dies auch zu sagen.
Ich wünsche dem Buben alles Gute .....
 
  • #11
Aber warum soll er kämpfen, wenn du dich trennst? Soll er dir dann noch hinterherlaufen? Mit der Trennung hast du doch gezeigt, dass du nicht mehr willst, was bringt es dann dann, zu "kämpfen"? Jemandem hinterherzulaufen, der sich getrennt hat, ist doch total entwürdigend.

Ich will in einer Beziehung auch nicht um den anderen kämpfen. Eine Beziehung soll doch das Leben bereichern und kein Schlachtfeld daraus machen. Eine Beziehung muss so funktionieren, ohne ständige Kämpfe.

Witzig, endlich sind wir mal einer Meinung!
Den kompletten Text kann ich nur unterstreichen. Was sollen denn immer die Erwartungen in Bezug auf Kämpfen? Liebe mit Kriegsvokabular in Verbindung zu bringen, ist für mich wirklich unverständlich. Wenn mir mein Partner mitteilt, er will nicht mehr, dann ist das so. Mir würde im Traum nicht einfallen, diese Entscheidung noch beeinflussen zu wollen. Ich gehe einfach mal davon aus, dass sich ein Erwachsener den Trennungswunsch gut überlegt hat, was gibt es da noch zu „kämpfen“? Sicherlich nutzen erwachsene Menschen eine ausgesprochene Trennung NiCHT dazu, mich zu erwünschtem Verhalten zu manipulieren, um dir Trennung dann zurückzunehmen. Nein, einen erwachsenen Partner nehme ich ernst in seinem Wunsch, wünsche ihm ein schönes Leben und dann darf er abtreten. Vielleicht denkt dein Ex Freund auch genauso?

Und dann das hier:

Hallo,

dein Freund ist halt einfach etwas unreif. Er ist halt kein Macher, sondern aktuell eher der hilflose Typ. Du erwartest aber einen völlig anderen Charakter. Einen starken Charakter.


Dein Freund ist halt anders. Und das ist es was du nicht verstehst. Da zermarterst du dir den Kopf darüber. Weil das nicht in deine Weltbild passt.

Der will das schon alles. Aber kann halt nicht so, wie er will. Er kann das nicht leisten, was du von ihm willst.

LG
Mehr gibts dazu nicht zu sagen. Meine komplette Zustimmung.
 
  • #12
Sie diktiert, was er gefälligst zu haben wollen hat ... Beziehung, Haus, Kinder, Karriere .... so lange, bis er aufwacht und sein Leben sieht, wie es ist: NICHTS.
Da muss ich widersprechen. Wenn du dich erinnern kannst: Er wollte ja Kinder, aber erst irgendwann vielleicht später.
Dann war es so weit und er im Schock.
Zusammen ziehen wollte er auch nicht. Ja warum trennt er sich dann nicht, wenn alles so blöd ist?

Aber die FS sollte einsehen, das Liebe nichts mit kämpfen zu tun hat. Er wollte nicht zusammen ziehen und Kinder auch nicht. Ich bin mir sehr sicher, das er auch nicht zusammen gezogen wäre, wenn das Kind nun da wäre. Hier ist es richtig die Reißleine zu ziehen.
 
  • #14
Ich liebe ihn immer noch und hab so viel für die Beziehung getan und meine NoGo's verraten, da er in der Beziehung immer wieder Dinger gebracht hat, die die ganze Beziehung erschüttert haben und nun kommt nichts.
War ich nur bequem ? War ich es nie ? Warum hat er nie wirklich gekämpft?
Liebe Jana, ich kann Dich gut verstehen.

Du hast einen Kinderwunsch. Du hast Deinen Ex zum Partner genommen, weil er anfangs gesagt hatte, dass er auch Kinder will.

Meinst Du, es war Future Faking, was er damals gemacht hat?

Du hast soviel in die Beziehung investiert, bist ihm zu Liebe aus deiner Komfortzone gekommen, hast für ihn NoGos geduldet.

Und was macht er? Nix

Und Deine Zeit verstreicht.

Vielleicht hast Du Dir während der Beziehung gedacht, "jetzt ist es schwierig, aber wir lieben uns, wir überwinden das Problem und das wird schon noch schön".

Jetzt siehst Du, dass Du Dich getäuscht hast.
Nur Du hast versucht, Eure Probleme zu lösen. Nur Du hast an der Beziehung gearbeitet. Er hat einfach sein Ding durchgezogen und sich nicht auf Dich zu bewegt.
 
  • #15
Warum sollte er kämpfen, wenn Du zur Beziehung "Nein" gesagt und Schluss gemacht hast?

Ihr habt unterschiedliche Lebenswünsche. Es ist das gute Recht von jedem Partner, dass keiner etwas machen muss, was alleine nur der andere möchte.

Wenn Du gehofft haben solltest, auf diese Weise Deinen Partner zu Deinen Wünschen dressieren zu können, dann würde man sich damit ohnehin disqualifizieren.

Wenn in einer Partnerschaft nur einer etwas möchte, dann kann man nur auf positive Art und Weise den Partner zu überzeugen versuchen, damit dieser es sich vielleicht auch selber wünscht. Wenn man hingegen meint, den Partner durch Bestrafungen (z.B. Schlussmachen) zu seinen Wünschen zwingen zu dürfen, dann ist das respektlos und übergriffig. Das ist wie bei einem gewaltigen Schläger. Wenn ein Partner einmal damit durchkommt, wird dieser es zur Durchsetzung seiner alleinigen Wünsche immer wieder tun. Dieses Mal der Kinderwunsch. Morgen dann vielleicht schon, um Kaffee ans Bett gebracht zu bekommen. Wer daher hier noch einen Hauch von Selbstachtung hat, bleibt nicht beim Schläger, sondern geht!

Aus der Sicht Deines Partners gibt es nun folgende Möglichkeiten, weshalb er nicht kämpft:

a)
Wie gesagt, es ist das gute Recht von Euch beiden, jeweils unterschiedliche Lebenswünsche zu haben. Wenn Ihr auf positive Art und Weise den jeweils anderen nicht von eurem alleinigen Wunsch überzeugen könnt und auch keiner auf seinen Wunsch verzichten möchte, dann gibt es nur die Möglichkeit der Trennung. Du hast mit dem Schlussmachen deutlich gemacht, dass Du auf Deinen Wunsch nicht verzichten möchtest. Da er Deinen alleinigen Wunsch nicht erfüllen möchte, bleibt ihm nur, Deine Beziehungsbeendigung zu akzeptieren.

b)
Wenn er das Gefühl haben sollte, dass das Schlussmachen als quasi Bestrafung dazu diente, ihn zu Deiner Wunscherfüllung zu dressieren, dann wird er schon deshalb keine Lust mehr haben, sich mit so einer Person auch noch fester binden zu wollen. Fortan muss er ja befürchten, dass das immer wieder passieren kann, um alleinige Wünsche partnerschaftswidrig gewaltsam durchzusetzen. Auch hier würde er die Beziehungsbeendigung daher akzeptieren, da übergriffige Beziehungen die Hölle sind.

Um die Beziehung kämpfen in solchen Fällen daher eigentlich nur diejenigen, die schwach sind und sich unterdrücken lassen.

Alle anderen schauen, dass auch die eigenen Bedürfnisse berücksichtigt werden und akzeptieren deswegen das Ende.
 
  • #16
Ich stehe vor den Scherben meiner Beziehung ... wenn ich mich trenne, ... Warum hat er nie wirklich gekämpft?
Verstehe ich nicht. Du hast Dich getrennt, weil Du keinen Sinn mehr in der Beziehung gesehen hast. "Trennung" ist ja nichts. was man mal so eben beschließt und im Grunde hast Du ja die Scherben erzeugt, auch wenn er Dich dazu gebracht hat. Warum sollte er "kämpfen"? Worum? Erwartest Du allen Ernstes, dass er um etwas kämpft (schon der Ausdruck ist völlig unsinnig), was Du nicht willst? Für jeden klar denkenden Menschen ist eine Trennung keine Aufforderung zum "Kämpfen". Und eine Trennung ist auch kein Mittel, um jemanden zum Kämpfen zu bringen. Das wäre bestenfalls die Androhung einer Trennung.
 
  • #17
Wenn man sich die Synonyme für "kämpfen" anschaut, dann ist da wirklich nichts positives dran.
Ich denke aber alles Beantworter hier können schon lesen, was die Fs damit meint: weshalb hat sich der Mann ihrer Träume nicht um Sie bemüht.
Das die Trennung bei vielen der letzte Hilfeschrei ist, ist ja auch nichts Neues.
Man redet mit den Partner über die Probleme und es kommt nichts. Nichts. Noch einmal nichts. Man fühlt sich so langsam Verarscht. Man redet lauter. Man weint und versteht nicht, weshalb die eigenen Bedürfnisse keinen Raum haben dürfen. Man sagt, dass man so nicht eine Beziehung führen möchte. Und irgendwann gibt man auf und geht. Wie viele Frauen machen das so.
Ist das richtig, vermutlich nicht. Das ist aber das bemühen, was ich annehme, was die Fs gemeint hat.
Sie hat ihre Standarts verraten und sich immer wieder bemüht, dass die Beziehung weiterlebt. Wie heftig schmerzvoll muss es sein, mit dem Mann zusammen zu bleiben, der das Kind nicht wollte.
@Lebens_Lust mal darüber nachgedacht? Das die Fs den Mann aufrichtig geliebt hat und sich bemüht hat und der Mann nur die Liebe genommen hat.
Ja, sie hat sich getrennt. Was unglaublich stark ist, wenn man sich von den Menschen trennt, den man doch eigentlich so innig will.
Vielleicht wäre da mal eher Applaus von euch angedacht. Applaus, dass Du am Ende es geschafft hast, dich von den Mann zu lösen, der dich ausgesaugt hat und sich nicht für dich bemüht hat. Er ist es nicht Wert, liebe Jana.
Weine ruhig. Sei traurig darüber, dass er sich nicht einmal jetzt am Ende anstrengt und aus seiner Komfortzone rausgeht.
Du wirst einen Mann bekommen, der dich auf den Händen trägt. Verschließe nicht dein Herz und gebe deinen Ex kein Platz mehr in dein Leben.
 
  • #18
Es sind viele richtige Gedanken dabei.
Ich hätte nicht mehr mit ihm zusammen sein können, denn es kam nichts von ihn. Er war da. Mehr auch nicht.
Es blickte nicht (nie!) mehr hoch, wenn ich in den Raum kam und war von mir angetan. War vertieft in seine Handyspiele. Er lachte nicht über meinen Humor. Er hörte nicht mehr meine Alltagsgeschichten an, sondern schaute auf den Fernseher. Er hielt nie sein Wort und ließ mich alleine Dinge ausstehen... Ich war immer da. Ich versuchte ihn mit Essen, Massagen, Liebkosungen zu verwöhnen. Er nahm immer an und wollte mich in seiner Nähe haben. Ich sollte sein Kopf kraulen, sein Rücken...aber er vergaß irgendetwas zurück zugeben.
Ich dachte ich habe einen guten Kerl erwischt und ihn immer als meinen Hauptgewinn betrachtet.
Ich habe Dinge verziehen, die für mich sonst ein Indikator sind, die Beziehung zu beenden, weil ich gehofft habe, dass es einmalig ist und ich mir seiner Liebe sicher war.
Aber er verstand nicht einmal, wie tief er mich verletzt hatte, nachdem er z.Bsp. unser Kind nicht wollte, immer wieder an allen gezweifelt hat, Fremdgegangen ist, Alleingänge (z.B Urlaube) gemacht hat (wogegen ich nie etwas hatte, aber dem Partner vor vollendeter Tatsache zu stellen ohne vorherige Rücksprache, war hart)...
Er war nie ein Hauptgewinn, sondern ich Abhängig von ihm und davon, dass ich dachte: "endlich liebt mich ein guter Mensch und ich kann die Person auch lieben".
Ich bin verzweifelt, weil ich für ihn gekämpft habe. Ich dachte, er wäre der Mann, der auf mich Acht gibt und endlich würde es einen Menschen geben, der auch mich liebt.
Ich verstehe nicht, weshalb er nicht "kämpft", weil ich das letzte Jahr gekämpft habe. Ja, ich hätte das alles nicht machen müssen, aber ich wollte nicht nur weil es Probleme gibt, einfach aufgeben.
 
  • #19
@Lebens_Lust was hätte ich denn noch machen sollen, außer mich von ihm trennen ? Ich habe oft gesagt, dass ich so eine Beziehung nicht will und es hat sich nichts geändert.
Ich weiß auch, dass es das Beste ist, dass ich weitergegangen bin, aber es tut trotzdem extrem Weh, dass er nur geweint hat und dann gegangen ist. Mehr nicht.

@xyz74 , dein Text geht so, so, so weit Weg von der Realität.
Niemals würde ich meinen Partner dressieren oder mit der Trennung erpressen.
Ich habe meine Vorstellung von einer Beziehung von dem ersten Tag an klar und deutlich kommuniziert und er hat begeistert zugestimmt. Er wollte immer das gleiche, Treue, Familie, Ehrlichkeit ...und hat jeden der Punkte gebrochen. Und ich wollte ihn dressieren ? Ich bat ihn zu gehen, wenn er einen anderen Lebensweg gehen möchte. Er verneinte es und beteuerte immer wieder, dass ich seine Traumfrau sei.
Ich verzieh, und der nächste Hammer kam mit Sicherheit. Zwar hat er nie den gleichen Fehler zwei Mal begangen, außer das er immer wieder gelogen hat und scheinbar doch keine Zukunft mit mir wollte.
@Tomyi , vermutlich war es Future faking. Ich kann es mir irgendwie bei ihm nicht vorstellen, dass er das aus böswillen gemacht hat, aber ich denke, er ist im Inneren, wie ein kleines Kind ist was denkt "wenn ich groß bin, werde ich Heiraten und Kinder bekommen. Ich werde ein lustiger Daddy sein und ein großes Auto fahren" und er merkt nicht, dass er schon längst Groß ist und langsam die Zeit abläuft.
Vielleicht liegt es daran, dass er nur Freunde hat, die deutlich jünger als er sind. Er kann sich an niemanden messen und seine Eltern sind ängstliche, behütende Menschen die nicht viel von der Welt gesehen haben und ein einfaches Weltbild haben.

Und nun kommt bestimmt eine Antwort : "Ja, dann sei doch froh, dass Du ihm los bist!". Jein, denn immer noch habe ich ihn aufrichtig geliebt und verstehe nicht, weshalb er immer bei mir bleiben wollte aber nicht für mich gekämpft hat. Wie kann ein Mensch, einen anderen so wehtun? Wieso zerreißen so viele Menschen einen anderen und gehen dann weiter. Er hätte die ganze Zeit gehen können oder bleiben und sich anstrengen. Wieso nimmt man nur, obwohl man sieht, dass der andere so leidet?
 
  • #20
Liebe Jana, dein Post #17 erinnert mich irgendwie teilweise an meinen Ex.. die Trennung ist erst ein paar Monate her, hat aber seinerseits stattgefunden..

Mit meinem Ex war es ähnlich.. er hat nie gelächelt wenn ich zur Tür rein kam, er hat eher freundlich geschaut.. wenn ich ihm was erzählt habe ist er nicht darauf eingegangen und hat nur von sich erzählt.. er hielt seine Versprechen nicht.. lies mich in schweren Zeiten alleine.. körperlich ließ er mich spüren das er mich gern hat (oder die Tatsache das jemand da ist).. war so verschmust und wollte immer kuscheln.. aber seine Bemühungen um UNS wurden immer weniger.. dabei waren es seine Worte dass man sich um eine Beziehung bemühen muss da es sonst schneller vorbei ist als gedacht..
Ich fühlte mich auch von ihm geliebt.. aber irgendwie auch nicht.. hab mich teilweise verbogen und verdreht damit es funktionieren könnte.. auf Dauer hätte das nie funktioniert. Noch dazu hat er mir zum Ende hin seinen wahren Charakter bewiesen.. siehe meinen Post...

Es tut weh einen Menschen aufzugeben den man gern hat.. man denkt an die schöne Zeit und das wunderbare Gefühl des Verliebtseins.. ich werde auch noch einige Zeit brauchen um ihn zu vergessen.. wir müssen Geduld haben.. versuch dir die Dinge vor Augen zu halten, die nicht funktioniert haben/hätten.. schreib eine Liste mit diesen Dingen, das hat mir anfangs sehr geholfen, vor allem weil ich die Liste ohne groß nachzudenken schreiben konnte (allein das sollte einen zum Nachdenken bringen)..
 
  • #21
Ja, natürlich. Ich kann die Enttäuschung bestens verstehen, dass er sich nicht bemüht und ich kann auch nachvollziehen, dass sie das auf sich selbst bezieht und es ihr Selbstwertgefühl beeinträchtigt.
Aber: dieser Mann hat nicht gekämpft, weil er kein wirkliches Interesse hatte. Das geht aus #17 nochmal hervor. Und das erreicht man dann auch durch eine Trennung nicht.
 
  • #22
War ich nur bequem ? War ich es nie ? Warum hat er nie wirklich gekämpft?
In der Endkonsequenz wollte er dich nicht, du wolltest aber das so nicht sehen, du hast das alles unter den Tisch gekehrt, wie so viele Frauen und dir immer schön geredet und immer weiter darauf gewartet, das ist so typisch das machen sehr viele Frauen, da bist du nicht alleine.
Meine Gegenfrage lautet: warum soll er für dich kämpfen, wenn er dich nicht haben möchte, übrigens halte ich von Kämpfen in einer Beziehung gar nichts! Denn, wenn es eine Liebesbeziehung ist, um die braucht nicht gekämpft werden und Liebe möchte auch nicht, dass um Liebe gekämpft wird!
 
  • #23
Er wollte immer das gleiche, Treue, Familie, Ehrlichkeit ...und hat jeden der Punkte gebrochen.
Dann hat er sich selbst entweder etwas vorgemacht oder Dir.
Wahrscheinlich war alles nur Mittel zum Zweck, denn Du hast ja von Anfang an klargestellt, dass Du Dich trennen würdest, wenn er einen anderen Weg gehen wollte.
Was sollte er Dir da auch anderes sagen ?
Er hatte ja gar keinen Spielraum.
 
  • #24
Wieso fragst Du dann, weshalb er trotz Schlussmachen nicht kämpft? Wie soll denn Deiner Meinung nach ein "kämpfen" aussehen, wenn er durch die Beendigung nicht zu einem anderen Verhalten bewegt werden soll? Ihr habt doch bereits klar gemacht, dass ihr unterschiedliche Vorstellungen habt, wann ihr „mehr“ wollt. Ohne "Umdressur" seiner Einstellungen könnte ein Kampf um Dich doch nur darin bestehen, dass er Dir weiterhin versichert, dass Du seine Traumfrau bist und er sich das, was Du Dir wünschst zwar auch irgendwann möchte, aber eben nicht jetzt und nicht mit dem Nachdruck, wie Du es Dir wünschst, sondern erst dann, wenn er sich bereit dazu fühlt.

Diesen "Kampf" hat er aber bereits geführt. Nur Du empfindest dieses eben nicht als einen "Kampf", weil Du möchtest, dass seine Wünsche Deinen Wünschen angepasst werden und Du alles andere halt ansonsten als "Nichts" betrachtest.

Das Problem bei einer derartigen Betrachtung ist nur, dass er umgekehrt mit der gleichen Begründung auch behaupten könnte, dass Du nicht um ihn "kämpfst", weil Du Dich genauso wenig an seine Wünsche anpasst und die Beziehung sogar beendest.

Ich habe meine Vorstellung von einer Beziehung von dem ersten Tag an klar und deutlich kommuniziert und er hat begeistert zugestimmt.
Habt Ihr auch klar über das Tempo gesprochen oder nur allgemein, was ihr Euch irgendwann wünscht? Jeder hat dabei sein eigenes Tempo. Wenn z.B. gleich nach dem ersten Tag des Kennenlernens und ein Partner schon auf die Umsetzung allgemein formulierter Wünsche drängen würde, würdest Du vermutlich ebenfalls sagen, dass Dir das trotz der gemeinsamen Ausformulierung noch nicht bereit dazu fühlst.

Er wollte immer das gleiche, Treue, Familie, Ehrlichkeit ...und hat jeden der Punkte gebrochen.
Inwiefern hat er diese Punkte gebrochen, weil er ein anderes Tempo wünscht? Er ging dabei vermutlich auch von einem Partner aus, der keinen Druck ausübt oder Vorwürfe macht, so dass sich auch die Grundlagen ständig verändern. Dein Wunsch nach Treue erfüllst Du ja auch nicht mehr, indem Du die Beziehung beendest, weil Du meinst, dass die Grundlagen dafür nicht mehr vorliegen. Soll er auch Vorwürfe machen, dass Du die Punkte brichst?

Auch, wenn anfänglich die gleichen Wünsche formuliert werden, muss man in der Beziehung auch durchgehend die dafür notwendigen Grundlagen erfüllen, um die Wünsche dann auch umzusetzen. Und offenbar konntest Du Dir bei ihm nicht das Vertrauen als Grundlage erarbeiten, damit sich für ihn die Umsetzung der Wünsche und das Risiko bereits als richtig angefühlt hätten. Und, wenn man liest, wie wenig Verständnis Du für ihn und sogar seine Eltern hast, kann man seine Vorsicht bzw. Bedenken auch nachvollziehen, dass er noch keine ausreichende Grundlage für "mehr" sehen konnte.
 
  • #25
Fremdgegangen ist, Alleingänge (z.B Urlaube) gemacht hat (wogegen ich nie etwas hatte, aber dem Partner vor vollendeter Tatsache zu stellen ohne vorherige Rücksprache, war hart)...
Er war nie ein Hauptgewinn, sondern ich Abhängig von ihm und davon, dass ich dachte: "endlich liebt mich ein guter Mensch und ich kann die Person auch lieben".
Anscheinend konnte er Dir ja mit Worten gut versichern, was Du wünschtest, aber ließ nie Taten folgen. So wie man seiner Mutter verspricht, brav zu sein, damit einem nicht die Zuwendung entzogen wird.

Wieso nimmt man nur, obwohl man sieht, dass der andere so leidet?
Wieso gibt man weiter mehr und mehr, obwohl man leidet?

Du kannst Dir Zuwendung durch den anderen nicht erarbeiten. Entweder, es ist da oder nicht.

Ich dachte, er wäre der Mann, der auf mich Acht gibt und endlich würde es einen Menschen geben, der auch mich liebt.
Er war der Falsche dafür. Du hast ihn, denke ich, gut beschrieben als Jungen, der, wenn er groß ist, dies und das macht, was Erwachsene so machen.
Kinder nehmen auch nur, und bei denen ist es ihr gutes Recht. Sie sind nicht dafür da, die Eltern glücklich zu machen, sondern die Eltern sollten alles tun, damit ihr Kind glücklich wird.
Aber so ein erwachsenes Kind kann kein Partner sein, denn seine Partnerin ist keine selbstlos gebende Mutter. In Dir hatte der Mann nun jemanden gefunden, der die Umsorgerolle aus Liebe gern übernahm. Aber es war für ihn was Selbstverständliches.

Er kann vielleicht gar nicht kämpfen, für nix. Behütende Eltern lassen ihren Kindern meist nie die Möglichkeit, durch eigenen Entscheidungen und Fehler zu lernen, ihren Entscheidungen zu vertrauen, ihr Leben zu lenken, für Ziele zu kämpfen (würden die Kinder ja auch in der Kindheit gemacht haben, was sehr unbequem ist für die Eltern. Da ist es besser, wenn man dem Kind irgendwie vermittelt, dass das, was es will, ganz schlecht für es ist. So kann man ihm in jeder Situation aufdrücken, was für einen am bequemsten ist). Die Kinder lernen: Da ist einer, der kann und weiß es besser, hör lieber darauf, was ER entscheidet, das ist nämlich das Beste und daran kannst du nicht rütteln.
 
  • #26
Wieso fragst Du dann, weshalb er trotz Schlussmachen nicht kämpft? Wie soll denn Deiner Meinung nach ein "kämpfen" aussehen, wenn er durch die Beendigung nicht zu einem anderen Verhalten bewegt werden soll?
Vielleicht wollte die FS ja einen Mann, der sie an den Haaren packt und in seine Höhle schleift.
Im Ernst - durch sein Verhalten im Stil "ich verspreche ihr alles, was sie will und halte genau nichts" hat er sich nicht gerade als männlich qualifiziert. Vielleicht träumt die FS ja innerlich von einem Mann, der seine Wünsche und Ziele klar formuliert und durchsetzt.

Egal , wie auch immer - der Käse ist gegessen
 
  • #27
Liebe Jana,
vielleicht findest Du zu den Stichwörtern Narzisst oder emotionale Abhängigkeit etwas, was Dir hilft.
Alles Gute
 
  • #28
Die übliche Story
Verweichlichter, schwacher Mann trifft auf Frau, die eine sehr übersteigerte Selbstwahrnehmung hat.
Sie diktiert, was er gefälligst zu haben wollen hat ... Beziehung, Haus, Kinder, Karriere .... so lange, bis er aufwacht und sein Leben sieht, wie es ist: NICHTS.
Er macht eben nicht mehr alles mit, worauf sie ihn verlässt. Da er ein Weichei ist, heult er noch ein wenig mit ihr. Und nun freut er sich, endlich ein Leben zu haben. Er getraut sich aber nicht, seiner Ex dies auch zu sagen.
Ich wünsche dem Buben alles Gute .....
Und ich muss sagen: „für solche Männer habe ich nur Verachtung übrig“. Ist nicht nur ein Weichei er ist ein Idiot, Schwachsinniger, der sich über die Fehlgeburt seiner Freundin freute und eine Champagnerflasche öffnet. Könnte ihn spitalreif prügeln - so wütend machte mich seine Reaktion.

Statt der FS klipp und klar bereits beim ersten Date zu sagen, dass er überhaupt keine Kinder mit ihr haben möchte, musste er sie belügen und täuschen, um eine Beziehung zu kriegen. Welche kerngesunde Frau, die fähig ist Mutter zu werden und zu sein, würde sich auf einen solchen Mann einlassen, der ehrlich sagt, dass er mit ihr keine Kinder haben will.

Wenn sie nur Sex haben wollen, müssen sie die Frauen nicht unbedingt mit einem erfundenen Kinderwunsch belügen, sondern es genügt, wenn sie ihnen Liebe vorgaukeln.

Und wenn sie mit einer Frau nur eine Beziehung aber keine Kinder haben wollen, so binden sie die Frau emotional an sich, iindem sie von Kindern schwärmem (die sie gar nicht haben wollen) oder gar versprechen in 2-3 Jahren eine Familie zu gründen. So finden sie jedes Jahr erneut Ausreden, warum es gerade nicht geht. Und spielen auf Zeit und verhindern, dass sie viel früher verlassen werden. Nur die Frauen die Kinder wollen verplempern ihre Lebenszeit aber nie die Männer! Solange die Frauen mitmachen werden diese Männer entweder nie eine Entscheidung treffen oder aber sie sind sofort weg, wenn ihnen ihre Traumfrau über den Weg läuft. Es ist nicht die Frau, die entscheidet, wann und ob es Kinder gibt, obschon sie es tun sollten wenn man auf diese Sorte Männer trifft! Sie wartet nur und nimmt Rücksicht auf ihn und nur seine Bedürfnisse zählen hier. Beim 1. Herumeieren am besten die Männer verlassen!
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #29
@Lebens_Lust Ja und vielleicht hätte dein zweiter Post der Fragestellerin mehr geholfen.
Lese dich noch einmal den vorherigen. Eigentlich machst du da eine Frau runter die auf den Boden liegt und weint. Hilft meeeega viel. Mach ich auch immer. Noch einmal mit den Hammer draufhauen, dann wird's besser.
Die Fs schrieb, dass es ihr schlecht geht und sie weiß, dass die Trennung das einzig Richtige war, aber Sie versteht nicht weshalb er Dinge sagt und andere Dinge getan hat.
Ja, Sie nimmt das Wort "kämpfen" in den Mund, aber vermutlich jeder wird sich denken können, dass damit nicht Waterboarding, oder,oder gemeint ist.
Sie versteht nicht, weshalb er sein Wort nicht gehalten hat. Weshalb er sich nicht bemüht hat, ihr wieder Vertrauen zugeben.
Vielleicht kann man das als Mann nicht verstehen, aber ich sehe nicht die Frau, die Männer wie @Tom26 oder @xyz74 sehen.
Wo steht das was, dass Sie ihn zu Haus,Kinder, Karriere dressieren wollte.
Liegt es daran, dass ihr Generation 50 seid ?
Einerseits wird hier immer groß rumgeschrien, wenn eine Frau sich lange hinhalten lässt und der Mann sich nach 6 Jahren eine Neue für seine Kinder sucht. Anderseits erzählt ihr dieser Frau, dass Sie mit ihren Wünschen sich hinten anstellen soll.
Natürlich ist überall ein normales Maß angebracht. Die Fs war nun einmal in der Bedauerlichen Lage, dass die Beziehung früh geprüft wurde. Sie hat ihr Wort gehalten. Und wo hat er das gemacht?
Er wollte das Kind nicht mit der Frau und ist trotzdem geblieben. Er ging Fremd. Blieb aber. Er sagte viel und Tat wenig.
Weshalb man das mitmacht, ist natürlich eine andere Sache aber da scheint die Fs kein Selbstwert und Selbstbewusstsein zuhaben. Vermutlich weil Sie nur an Männer wie @Tom26 rangekommen ist, der rumbölkt, dass Sie den Mann ja nur Haus,Karriere,Kind überstülpen will und selbst als Heimchen am Herd stehen will.
Wo steht da überhaupt was von Haus,Karriere ? Die Frau wollte einen Mann, der seine Wünsche und Ziele klar formuliert und diese dann auch umsetzt.

Also, weshalb hat sich dein Ex nicht bemüht? Weil er ein schwaches Würmchen ist und vermutlich er Trost bei seiner Mama holt, dass alle Frauen böse,böse sind. Und jetzt zum wichtigeren Punkt: wie schaffst du es, Selbstwert und Selbstliebe in dir so zu stärken, dass Du nie wieder so viel mit dir machen lässt ? Das du keine No-Go's verrätst und dich so sehr bemühst, dass Du von jemanden geliebt wirst.

Ich denke du solltest eine Weile allein bleiben und dafür kämpfen, dass du genauso liebevoll und achtsam dir gegenüber bist, wie du es für andere zu seien scheinst.
 
  • #30
@FräuleinXY , vielen Dank für die Unterstützung.
Das habe ich sozusagen von meinem Ex erhofft. Das er auch mal meinen Weg sieht. Denn, ich habe seine Ängste und Zweifel immer mit einbezogen und war trotzdem Stark -für ihn/für uns.
Ich bin aber jetzt drei Monate nach der Bez. so klein und kraftlos, wie noch nie.
Kämpfen hatte wirklich keinen Sinn.
Vielleicht ist das der größte Lehrpunkt den ich aus der Bez. Mitnehmen werde.
Ich konnte aus einen schwachen Mann keinen Mann machen, der mit mir Schritt halten kann oder, und das trifft es noch besser: der einfach etwas Lebensmut aufbringen kann.
Ich wollte ihn nie verbiegen, aber hab es unbewusst doch gemacht.
Sein bester Freund hat mir jetzt am Ende noch einiges gesteckt und hätte ich das vorher gewusst, hätte ich mir die Bez. erspart.
Jetzt bin ich am Ende klüger und hab wenigstens einen neuen Freund aus der Beziehung mitgenommen.