• #31
Ich hatte vor sie weiterhin zu unterstützen, mich selbst zurück zu nehmen und abzuwarten bis sie evtl. mal ein Haus finden.
Entschuldige bitte, aber das interessiert mich sehr: Wie genau hast du sie bisher unterstützt? Du schreibst "weiterhin", aber was hast du genau gemacht, außer der nicht erwähnungsbedürftigen Sache dass man(n) nur einfach da ist?
Sie wohnen noch in ihrer Wohnung, doch im Februar hätten sie ausziehen müssen (was ja zum Glück nicht so einfach mit Rauswurf geht). Zeitlich würde das Problem "gut" passen, aber dann wüsste sie doch den Grund, oder?
Auch bei einer Eigenbedarfskündigung, die vielleicht seit knapp zwei Jahren bekannt ist, wird der Vermieter ordentlich Druck machen, um sein Zieldatum -hier Februar- zum Freiwerden zu erreichen.
Ich selber habe nicht die Zeit mich da einzulesen, aber es ist sehr gut möglich, dass er auch die Räumung der Wohnung angeordnet hat oder diese kurz bevorsteht! Das geschieht
GEGEN den Willen der Mieter, da kommt an Tag X die Polizei mit einem Umzugsunternehmen und die Sachen werden gepackt!
Dagegen kann man gerichtlich auf Hilfe hoffen (ich weiss auch nicht, ob diese Hilfe immer gegeben wird).
Deine Freundin ist traumatisiert, sie weiss, dass du von ihrer Horrorsitiation weisst und sie selber kann DADURCH nicht normal reflektieren. Aber eins ist sicher, ihr mangelnder Sexwunsch kommt deswegen. Vielleicht spielt auch mit rein, dass du statt einer Hilfe, eher eine Belastung bist.

Ja, das machen nicht viele Kerle. Weil sie sich auf Dauer nicht ausnutzen lassen. Eine Beziehung ist ein Geben und Nehmen. Von ihr kommt für Dich nichts,
Du beziehst dich auf seine Worte, er liebt sie. Aber sie schreibt ihm das doch auch oder habe ich was falsch gelesen?
Wie kommst du zu deiner Einstellung, erst wenn Frauen immer mehr als Männer geben, nennst du es Gleichgewicht? Denn das ist die Quintessenz deiner Worte. Übrigens bin ich sicher @frei hat eine stabile Beziehung schon längst und auch wenn vielleicht nicht jede ihrer Begegnungen mit Männern (wie Dir?) in eine Beziehung mündete, könnte sie selbst wenn sie nur unpassende Männer getroffen hätte, absolut auf Augenhöhe hilfreich schreiben.

Der Zusatzstress der Freundin des FS ist auch, dass die drohende Obdachlosigkeit verschärft wird, da ich denke, die Familie hat nicht genügend Geld um z.B. im Hotel unterzukommen oder sich eine leere teure Wohnung/Haus leisten zu können.
Dazu kommt die Sprachbarriere die bei den Eltern und der Oma (ich erlaube mir einen Scherz und füge noch Katze hinzu) vorliegt, soll etwa die Oma in ein Altersheim alleine, die Katze ins Tierheim, die Eltern nebst Freundin lungern im Obdachlosenasyl rum??
 
  • #32
Nun krieg mal deinen Finger aus dem Pops, sonst ist die Frau weg. Das heißt aktiv werden, machen. Vorschläge gab es hierzu ja bereits.
Entschuldigung. Aber das geht so nicht !
Der FS ist (gerade für sein Alter) durchaus verbindlich, bietet der Freundin Perspektiven. Sie macht doch eigentlich gar nichts für ihn.
Er aber versucht, sie in einer schwierigen Lage mit seine begrenzten Resourcen zu helfen und gibt ihr auch Nähe.

Er hat keinerlei Bringschuld mehr.
Wenn sie ihn seit Wochen nicht mehr sehen will, dann zeigt das nur eines:
Der Drops (Eure Beziehung) ist gelutscht.

Und bitte, lieber FS mache Dir jetzt keine Vorwürfe.

Ich kann aus dem was Du geschrieben hast, nicht erkennen dass Du Dich nun besonders falsch verhalten hättest.
Vielen Frauen suchen solche Eigenschaften wie Du sie hast und werden (z.B. bei mir) damit sonst eher nicht fündig.

Kann sein dass Du beim Sex im Bett nicht so die Granate warst, kann sein dass sie z.B. Durch Verhütung da Einbrüche in iher Libido hatte, kann sein dass sie belastet ist .....
ja kann alles sein. Aber sie lehnt Dich im Grunde ab.


Also lass ihr den Abstand den sie will und noch ein was mehr.

Konzentriere Dich jetzt auf Dein Leben, Deine Freunde und lasse diese geschichte langsam hinter Dir. Da kommt nichts mehr. Und wenn von der anderen Seite nichts mehr kommt, dann must Du auch selbst Distanz aufbauen.

Das weiß Deine Freundin alles auch, sie mag es Dir nur (noch) nicht so deutlich sagen.
Das wird aber bald kommen, wenn Du weiter drängst. Du sprichst sie ja auch an (was OK ist wenn man Klarheit will)

Du bist jung, verplemper nicht Deine Zeit mit Menschen die Dich nicht (mehr) wollen.
 
  • #33
Vielen Dank für das viele Feedback. Mir ist aufgefallen, dass ich mich an einigen Stellen wohl leider falsch ausgedrückt habe:

  • Ich würde wahnsinnig gerne mit ihr zusammenziehen
  • Sex ist nicht meine einzige Sorge. Es fehlt mir sowohl an körperlicher als auch an emotionaler Nähe. Selbst wenn sie mir -wenn ich Frage- sagt, dass sie mich liebt, bekomme ich ansonsten rein garnichts davon mit (das weiß sie nun auch)
  • Ich rede genau über dieses Thema, ich suche ja das Gespräch seit März. Nicht immer, da ich sie nicht belasten will, aber nun schon 3-4 Male.
  • Ich weiß schon genau wo ich ihr einen Heiratsantrag machen würde. Habe mir das letztes Jahr noch schön überlegt, dass ich das zeitnah zu meinem Festvertrag machen wollte. Bin mir jetzt wegen der Krise allerdings unsicher geworden und würde es deshalb aufschieben. Nach wie vor ist sie allerdings die Frau mir der ich leben möchte.
  • Ich habe das Auto nur herangezogen um klar zu machen, dass mir so Dinge unwichtig sind. Ich verzichte gerne auf soetwas um ihr zu helfen. Ich habe eine Katzenallergie und sie hat einen Kater der sich auch ins Bett legt. Alles kein Problem für mich, weil ich sie liebe. Das mache ich ihr auch immer klar.
Ich weiß, dass es unsexy ist, in dem Alter noch zu mit den Eltern zu wohnen, mir macht das allerdings nichts bei ihr aus und ihr nicht bei mir. Emotional wäre es allerdings für uns beide besser unser eigenes Leben zu führen, fernab von den Familienproblemen. Mit Festvertrag wird auch das möglich sein, weil ich dann wirklich gutes Geld verdiene. Ich unterstütze sie so gut ich kann in ihrer Krise und sie ist ein Mensch, der anderen nicht zur Last fallen will.

Ich muss einfach glauben, dass unsere Beziehungskrise ein Resultat ihrer Gefühlshaushalts, den ich auch nachvollziehen kann, und ihrer Schmerzen ist. Ich will glauben, dass das wieder so wird wie vorher, weil das einfach niemand wissen kann.
 
  • #34
Da liegt der Hund begraben! Und das merkt sie vielleicht auch.

Du würdest gerne die Familie (ob deine oder nun ihre Familie) im Stich lassen, weil Familienprobleme nicht deine persönlichen Probleme sind. Ok. Das ist deine Einstellung und legitim. Ich denke jedoch, sie tickt da vielleicht anders und möchte sich nicht aus der Verantwortung stehlen.
Ihre Familie gehört nunmal zu ihr und es reicht ihr nicht, das du ihr eine Perspektive bietest aber die Familie außen vor lässt.

Das könnte wirklich ein Grund sein, warum sie sich distanziert.
Sie merkt oder hat realisiert, das ihr da total unterschiedlich tickt.
 
  • #35
Entschuldige bitte, aber das interessiert mich sehr: Wie genau hast du sie bisher unterstützt? Du schreibst "weiterhin", aber was hast du genau gemacht, außer der nicht erwähnungsbedürftigen Sache dass man(n) nur einfach da ist?

Ich bin zum einen der einzige, mit dem sie zu reden scheint. Mit ihren Freundinnen/Freunden weniger. Aber sowas kann ich nur ihr überlassen und sie nicht zwingen oder kontrollieren.

Weil sie mit ihrer Arbeit unglücklich ist, habe ich ihr bereits 2 Stellen vermittelt, wo sie auch deutlich besser verdienen kann. Hat dies allerdings abgelehnt, da ihr die Strecken zu weit wären (für meinen geschmack geht das gut, aber auch hier kann ich sie nicht zwingen).
Habe ihr angeboten, sie bei der Haussuchen zu unterstützen, aber das macht keinen Sinn, da ihre Eltern die treibende Kraft hinter den Vorstellungen eines Hauses sind (anderes Thema, was uns beide wegen hohen Anforderungen ankekst..).

Habe sie bei der Aktualisierung der Unterlagen ihres Vaters und ihres Bruders unterstützt. D.h. ich habe sie selbst geschrieben, da ich da ganz gut Erfahrung habe. Sie kommt auch oft zu mir, wenn sie Hilfe braucht, so wie ich es ihr angeboten habe. Ich koche auch mit ihr zusammen, selbst wenn ich zu Besuch bin. Mögen wir beide.

Hinzu kommen ja die o.g. Sachen die ich ihr angeboten habe und sie abgelehnt hat.


Ich verstehe, dass es eine wirklich beschissene Situation für sie ist, an der ich bei weitem nicht so viel ändern kann, wie ich gerne würde. Seit hat mir Anfang des Jahres auch anvertraut, dass es nur noch 3 Dinge gibt, die sie im Grunde am Leben halten und ich bin einer davon. Das war schon in meinen Augen ein großer Liebesbeweis. Zu der Zeit hatte es aber auch schon wie Eingangs beschrieben gekriselt und ich wollte sie mit meinem Problemchen einfach nicht zusätzlich belasten.
 
  • #36
Seit hat mir Anfang des Jahres auch anvertraut, dass es nur noch 3 Dinge gibt, die sie im Grunde am Leben halten und ich bin einer davon. Das war schon in meinen Augen ein großer Liebesbeweis.

Das ist zwar auch eine Liebesbezeugubg, aber viel mehr.
Das ist ein Hilferuf und sollte Dir klar zeigen, dass es ihr extrem schlecht geht.

Es ist fast ein Klassiker, Mann sieht es so, Frau so und dazwischen viele Missverständnisse.

In Krisen steht man zusammen und denkt nicht darüber nach, ob man gerade vom anderen noch genug bekommt. Da steht man und schaut, was man beitragen kann.

Oder oft genug, man geht, weil es einem zuviel ist, und weil man zu allem dann noch die Partnerschaft in Frage stellt.

Und der, der in der Krise steckt, lernt nachhaltig, dass man in solchen Situationen alleine dasteht und man sich nur auf sich selbst verlassen kann.
Eine Lektion, die nachhaltig ist.
Oder / und man wird müde und gibt auf.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #37
Du beziehst dich auf seine Worte, er liebt sie. Aber sie schreibt ihm das doch auch oder habe ich was falsch gelesen?
Wie kommst du zu deiner Einstellung, erst wenn Frauen immer mehr als Männer geben, nennst du es Gleichgewicht? Denn das ist die Quintessenz deiner Worte

Die "drei magischen Worte" in eine WA knallen oder einem Menschen ins Gesicht sagen ist ein gewaltiger Unterschied, findest Du nicht?

Bei den beiden hängt objektiv betrachtet ein gewaltiger Unterschied in Punkto Geben und Nehmen. Liste doch mal auf, was die Freundin für den FS tut! Nichts, sie lehnt ihn ab und will ihn nicht sehen. Weist ihn ab.

Und was der FS alles für sie und ihre Eltern tut hat er gepostet.

Ihre Familie gehört nunmal zu ihr und es reicht ihr nicht, das du ihr eine Perspektive bietest aber die Familie außen vor lässt.

Soll er ihren Eltern ein Haus kaufen? Oder selber einen Kredit aufnehmen, malochen und die Familie mit aufnehmen? Klar, kann Mann machen wenn das eigene Leben als wertlos betrachtet wird. Die eigenen Bedürfnisse nichzs zählen.

@FS: Dein Selbstwert ist sehr niedrig. Du vernachlässigst Dich komplett. Du bist nicht verantwortlich für ihre Eltern. In Deutschland bekommt jeder ne Wohnung und Hartz IV von Amt.
Wie stehst Du da, wenn sie Dich gegen einen anderen Mann eintauscht? Mit 26 hat sie noch die körperlichen Reize.
 
  • #38
Das ist zwar auch eine Liebesbezeugubg, aber viel mehr.
Das ist ein Hilferuf und sollte Dir klar zeigen, dass es ihr extrem schlecht geht.

Aber sie lässt mich ja nich an sich ran (Ist nicht zweideutig gemeint). Ich kann ihr nicht mehr helfen als ich es tue. Unsere beziehung war schon immer als Rückzugsort gedacht, den sie aber nicht mehr nutzt.

Aber aus dem Grund, so wie du beschrieben hast, sehe ich es auch als falsch an mich jetzt zu trennen sondern warte ab. Ich nutze euer Feedback hier um mein subjektives Bild von der Sache zu korrigieren.

Weiß jemand darüber hinaus etwas, das ich tun kann? Ich bin einfach zu wenig um diese Existenzangst zu kompensieren :/
 
  • #39
@ Fragesteller

Lese dir die Antworten # 17 und 18 genau durch. Diese würde ich zu 100% unterschreiben.

Wenn eine Frau über so lange Zeit keinen Sex mehr gibt, dann ist das Schiff schon gesunken.

Wenn die Frau merkt das du sowas mit machst, dann verliert sie den Respekt. Sie weiß jetzt das du ein lila Pudel bist, mit dem man sowas machen kann und der bei so einem Verhalten sogar noch angekrochen kommt.

Es können verschiedene Ansätze sein ... sie hat einen neuen an der Angel aber der ist noch nicht save ... sie liebt dich nicht mehr und wartet bis ein neuer Typ verfügbar ist ... sie brauch dich in naher Zukunft noch emitional oder materiell

Im Grunde ist es ja auch egal was es ist, das ändert nichts daran das du mit der Frau keine glückliche Zukunft haben wirst.

Ganz wichtig, nicht heiraten und keine Kinder!
 
  • #40
Weiß jemand darüber hinaus etwas, das ich tun kann? Ich bin einfach zu wenig um diese Existenzangst zu kompensieren :/
Ja lass sie doch einfach mal etwas in Ruhe. Entweder du kannst ihr beim Problem helfen dann mach das. Wenn nicht halt mal die Füsse still. Vielleicht ist sie einfach überfordert mit der Lage. Dreh mal herum den Spieß!
Wenn ich in einer wirklich ätzenden Situation wäre, hätte ich auch wenig Lust. Und wenn dann meine Partnerin zusätzlich um Sex bettelt, weil dass ja immer so dazu gehörte, zur Beziehung, würde sie unattraktiv werden. Automatsich. Sie würde mich durch ihr drängen einfach gesagt nerven. Und dann kann ich auf ihre Anwesenheit auch gerne mal verzichten.Dann brauche ich auch kein Kuscheln oder anlehnen, wenn ich weiß sie schnallt nicht "warum" ich zur Zeit keine oder wenig Lust habe.
Biete dich aktiv an zu helfen und wenn du nur mitdenkst und nach einer Lösung suchst. Gib nicht den Rudi Sorglos.
In guten wie in schlechten..... erinnerst du dich das mal gehört zu haben. Jetzt hat sie die schlechten und du die beste Chance überhaupt ihr deine Liebe zu zeigen. Nur halt jetzt gerade anders.

m47
 
  • #41
Da liegt der Hund begraben! Und das merkt sie vielleicht auch.

Du würdest gerne die Familie (ob deine oder nun ihre Familie) im Stich lassen, weil Familienprobleme nicht deine persönlichen Probleme sind. Ok. Das ist deine Einstellung und legitim. Ich denke jedoch, sie tickt da vielleicht anders und möchte sich nicht aus der Verantwortung stehlen.
Ihre Familie gehört nunmal zu ihr und es reicht ihr nicht, das du ihr eine Perspektive bietest aber die Familie außen vor lässt.

Das könnte wirklich ein Grund sein, warum sie sich distanziert.
Sie merkt oder hat realisiert, das ihr da total unterschiedlich tickt.

Ich bin zwar auch der Meinung, dass der FS Rücksicht auf die Gefühle seiner Freundin hinsichtlich dieser Probleme nehmen muss, wenn er diese Beziehung erhalten will.

Allerdings ist es auch richtig, dass sein Fokus auf seiner Freundin und nicht auf deren Familie liegt.

Wenn ich eine Beziehung eingehe, will ich nicht, dass meine (Schwieger)Eltern diese Beziehung irgendwie dominieren. Hier gab es einmal einen Thread wo immer Urlaub mit den Schwiegereltern der weiblichen FS gemacht werden musste o.ä., da waren die Mehrheit der Forumsteilnehmer entrüstet und der Meinung die FS muss dies nicht tolerieren. Hier wird das ganze umgedreht und der FS soll die Familie seiner Freundin quasi retten?

Es ist auch so wenn ich mit der Absicht einer Familiengründung in eine Beziehung gehe ist es normal, dass sich der Schwerpunkt dort hin verschiebt wo dann die kleinen Kinder sind. Also zu meiner Familie. Einer neuen Familie. Primär diene ich als Mann dann dieser Familie und nicht meinen (Schwieger)Eltern.

Dann gibt es Menschen die lassen sich von Eltern, Geschwistern usw. mit in den Abgrund ziehen. Sie kommen nie zu etwas, weil sie nicht sparen, denn ihre Einnahmen werden von den Eltern, Geschwistern mitverbraucht. Sie nutzen den Bildungsweg nur begrenzt, weil ihre ungebildeten Angehörigen sie nicht unterstützen können und davon auch nicht viel halten. Sie werden von kriminellen Angehörigen mit in irgendeinen Sumpf gezogen. Im Wesentlichen wird dies hier nicht zu treffen. Eventuell trifft es aber ein gutes Stückchen zu.

Der FS ist nicht egoistisch wenn er sich da nicht mit hinein ziehen lässt und möchte, dass sein Freundin sich ihm und damit der Zukunft zuwendet, denn Kindsein ist Vergangenheit. Das gilt auch für ihn. Daher beide müssen sich abnabeln. Wenn ihre Familie deswegen untergehen sollte, haben nicht der FS und seine Freundin, sondern die Familie etwas falsch gemacht. Und wenn diese Familie jetzt untergeht kann sie nicht verlangen, dass die Freundin mit ertrinkt und der FS dies mit an sieht.
 
  • #42
Du redest aber nicht von dem Deutschland, wie es jetzt ist? Oder schon? Wo sollen denn die angeblichen Wohnungen sein, wenn sogar für Flüchtlinge extra gebaut werden musste und das sogar nicht reicht? Wo man für 20qm schon über 450 Euro zahlt? Wo eine 100qm Wohnung 500.000,- kostet?
Neulich gab es eine Reportage, wo ein Mann in einem Wohnmobil hausen musste, weil das Amt eben keine Wohnungen zur Verfügung hatte und er keine bezahlbare Wohnung finden konnte. Günstige, kleine Wohnungen gehen außerdem meistens unter der Hand, im Bekanntenkreis, weg wenn es überhaupt mal welche gibt.

@-Manuel- , sei für sie da. Gebe ihr den Tipp mit dem Anwalt und erwähne die erhältliche Prozesskostenhilfe. Frage, ob die Eltern mit dem Gedanken spielen, zurück in ihr Land zu gehen (könnte ja sein).
Suche einfach Wohnungen raus oder schalte eine (kostenlose) kreative Anzeige. Spreche es aber mit ihr, in Gegenwart der Eltern, ab. Man kann auch im Supermarkt Flyer aushängen.
 
  • #43
Daher beide müssen sich abnabeln. Wenn ihre Familie deswegen untergehen sollte, haben nicht der FS und seine Freundin, sondern die Familie etwas falsch gemacht. Und wenn diese Familie jetzt untergeht kann sie nicht verlangen, dass die Freundin mit ertrinkt und der FS dies mit an sieht.
Das stimmt! Nur ist die Frage, ob die Freundin das möchte oder kann. Deswegen meinte ich auch, dass das der Grund ist, warum es nun scheitern könnte. Sie will oder kann sich nicht abnabeln, aus welchen Gründen auch immer. Zudem kommt ja noch dazu, das sie aus einem anderen Kulturkreis kommt. Z.B.in Italien ist das Verhältnis zur Familie ganz anders als in Deutschland.
U.u passt dann ein Mann der das akzeptiert und damit umgehen kann.
Gilt natürlich auch umgekehrt. Wenn die Eltern immer in den Urlaub mitkommen oder sonstiges, muss man sich eben einen Partner suchen, der damit klar kommt… ggf. aus einem anderen Kulturkreis.

Wenn eine Frau über so lange Zeit keinen Sex mehr gibt, dann ist das Schiff schon gesunken.

Wenn die Frau merkt das du sowas mit machst, dann verliert sie den Respekt. Sie weiß jetzt das du ein lila Pudel bist, mit dem man sowas machen kann und der bei so einem Verhalten sogar noch angekrochen kommt.

Weder in eine Ehe, noch in einer Beziehung gibt es ein Grundrecht auf X-Mal Sex, in der Woche. Wenn der Partner eine Durststrecke nicht aushalten kann, dann geht es nicht um die Partnerschaft, sondern um den Sex. Somit ist das der falsche Partner, um den man nicht trauern muss, wenn er geht.
 
  • #44
Vielen Dank für die weiterhin vielen Tipps.

Ich werde demnächst etwas Abstand geben, ohne dabei einen auf "egal" zu machen. Habe dann einfach auch mal was anderes zu tun.

Ich werde nicht mehr aktiv nach körperlicher Nähe suchen bzw fragen, weil es bei ihr nun adressiert ist. Sie bekommt trotzem als mal ne Umarmung, weil das einfach Geborgenheit ist. Habe nach wie vor ein offenes Ohr und einen langen Atem.

Ich kann gern noch einmal nach einiger Zeit, d aich davon ausgehe, dass sich die Situation nicht von heute auf morgen regeln lässt, hier schreiben wie die Situation sich entwickelt hat. Ich kann nicht ausschließen, dass wir uns evtl doch trennen.

Ich würde meinen Grundsätzen widersprechen, wenn ich jetzt einfach Schluss mache. Das geht ziemlich in die Richtung wie es @neverever geschrieben hatte "In guten wie in schlechten Zeiten."
 
  • #45
Weiß jemand darüber hinaus etwas, das ich tun kann? Ich bin einfach zu wenig um diese Existenzangst zu kompensieren

Du bist nicht zu wenig - und mit diesem Satz fängt es an.
Dein Selbstwert, Dein Selbstbewusstsein, oder das schwächelnde, spiegelt sich. Wenn es einem schlecht geht, braucht man Halt. dann tut es gut, einen sicheren Gegenüber zu haben. Nicht jemand, der selbst zweifelt.

Grundlegende Ängste muss man leider aus sich heraus angehen - Du kannst es von außen nicht.
Was Du kannst, da sein, halten, zu hören, Geduld haben; aber auch ganz pragmatische Unterstützung vielleicht in Nebensächlichkeiten - so wie Du es schon n machst mit den Briefen z.B.
Gute Paarzeit initiieren, Euer Zusammenkochen ist so etwas. Aber auch z.B. zusammen in die Natur gehen, o.a. Entspannendes ohne Anspruch.

Oder Dir fallen auch noch Lösungen ein, wie die familiäre Situation zu regeln wäre - allerdings ohne Druck.
Ggf. Würde ich gerade wegen der Familie auch mal eine Beratungsstelle um Unterstützung bitten.

Zeig Ihr, dass Du sie liebst, einfach durch Zuverlässigkeit, Dasein.

Du bekommst momentan vielleicht nichts zurück, nichts Konkretes , aber es ist erne Chance
Momentan verliert Ihr Euch.
 
  • #46
Hallo,

ich finde die Lage der Freundin sehr problematisch.

Die 26jährige Tochter mit einer normalen Stelle als Bestverdienende, die Eltern und Oma(sprechen nicht gut deutsch).
Wieviel Geld haben sie denn überhaupt? Welchen Status haben die Eltern und die Oma? Wo soll das Geld für die Miete eines Hauses herkommen? Welcher Vermieter vermietet an solche Menschen? Wenn die Tochter mal auf eigenen Beinen stehen will, bricht ein großer Teil des Einkommens weg.

Tut mir leid, da bin ich ehrlich, ich würde unter so Umständen nicht vermieten.

Natürlich fühlt sich Deine Freundin aufgrund ihrer Erziehung mit in der Verantwortung. Sie hätte sich schon viel eher lösen sollen. Auch Du stehst ja noch nicht eigenständig da.

Sie werden Hilfe brauchen, aber nicht von Dir, sondern von neutralen Leuten, die sich mit der Marterie auskennen. Und sie werden sie sich selber holen müssen, zieh Du Dich zurück, konzentriere Dich auf Dein Leben.

Sei mir nicht böse, aber ich hab das Gefühl Du nimmst die Schwierigkeiten Deiner Freundin, nebst Familie als Vorwand um Dich nicht um Deine eigenen zu kümmern.
 
  • #47
Lieber FS, dein Plan ist gut. Ich würde genauso handeln. Natürlich sollst Du ihr und ihrer Familie beistehen und helfen und das tust du ja auch bereits. Zum Vorstellungsgespräch müssen sie ja selbst gehen. Du kannst deren Leben nicht für sie leben. Wo du helfen konntest, hast du ja gemacht und so viel Geld hast du nicht, um die gesamte Familie deiner Freundin zu finanzieren. Wahrscheinlich kleben sie alle zusammen und sind sehr unbeweglich. Keiner will als Verräter dastehen. Es ist hoffnungslos da helfen zu wollen. Die Familie möchte zusammen bleiben und das ist auch schön aber es soll erst ein bezahlbares Haus für so viele Personen gefunden werden. Das Haus muss mindestens 7 Zimmer haben und mehrere Bäder und so ein Haus kostet im Monat mindestens 1500 Euro. Es ist doch illusorisch danach zu suchen. Sie hoffen, dass sie irgendwo ein kleines bezahlbares Haus finden können aber in einer Großstadt neu mit so vielen Personen wieder fußzufassen, ist fast unmöglich. Vielleicht in einem Neubaugebiet, wo die Leute sowieso alle zugezogen sind, könnte es klappen aber finde erstmal einen Vermieter.
Wäre ich deine Freundin und würde ich dich lieben, würde ich mich glücklich schätzen und deine Hilfe dankend annehmen und die Hand die mir gereicht wurde, nehmen und mich aus den Loch rausziehen lassen. Jeder war mal in einer Krise und hat hier und da auch eine helfende Hand eingereicht bekommen. Man muss ja auch selbst wollen. Wenn jemand deine Hilfe nicht will, kannst du sie nicht dazu zwingen.
 
  • #48
Ich bin einfach zu wenig um diese Existenzangst zu kompensieren :/
Ja, das bist du wohl.
Deine Art, dein Leben zu leben plus die mangelnde Unterstützung plus dein Unverständnis für ihren Familiensinn sind ihr zu wenig. Deswegen hat sie auch keine Lust mehr, dich zu sehen. Du bist keine Bereicherung für sie. Du bist eine Last. Sie hat es dir selbst gesagt: du erdrückst sie. Sie möchte dich nur noch alle 2 Wochen sehen.

Und dabei geht es nicht darum, wie die Foristen das hier sehen. Ob es okay ist, sich so seiner Familie zu widmen oder ob du bereits genug unterstützt hast. Sie - deine Freundin - ist hier der ausschlaggebende Faktor für eure Beziehung, und sie sieht das auf ihre Weise.

Interessant, wie sehr dir die Vorschläge der hiesigen Herren gefallen: passiv bleiben und abwarten oder noch mehr Distanz aufbauen.
Die Vorschläge der Damen ignorierst du. Obwohl diese als Frauen sich viel besser in die Gefühle deiner Freundin hineindenken können als die Männer.
Aber wahrscheinlich entspricht das einfach deinem Wesen. Du bist eben kein Macher. Deswegen hat deine Freundin keine Lust mehr auf dich und deswegen wird diese Beziehung auch in die Brüche gehen. Du scheinst (wie einige andere deiner Geschlechtsgenossen hier) gar nicht zu verstehen, warum Frauen so von Machern und Leader-Persönlichkeiten angezogen werden. Ein Phänomen, das in schöner Regelmäßigkeit in jedem 3. Thread hier auftaucht.

Ich empfehle ja gern den cineastischen Bildungsweg zu dieser Frage. Du wirst ja bald viel Zeit haben, beim Warten oder als Single. Such dir ein paar Action-oder Abenteuer-Filme aus, in denen der Held am Ende die Schöne bekommt. Und dann denk mal nach, ob dir irgendwelche Parallelen zu den Vorschlägen der Frauen hier auffallen. Und ob er sie auch bekommen hätte, wenn er passiv abgewartet oder sich vom Schauplatz entfernt und um seinen eigenen Kram gekümmert hätte.

Alternativ kannst du natürlich die Sicht der vielen Herren hier annehmen, die Beziehung wegen zu wenig Sex und Kuscheln beenden und dich auf die Suche nach einer weniger anspruchsvollen Frau begeben. Es ist ja jedem selbst überlassen und eine Frage der Persönlichkeit, ob er die Herausforderungen des Lebens annimmt oder den bequemen Weg wählt.
 
  • #49
Zumindest will aber jede Frau liebevoll in den Arm genommen werden und kuscheln.

Falls ich auch eine Frau bin, wovon ich bislang immer ausging, stimmt das so verallgemeinert ganz sicher nicht.
In Stresssituationen empfinde ich eigentlich jede Form der partnerschaftlichen körperlichen Nähe (egal, ob Kuscheln, Sex oder irgendwas dazwischen) als zusätzliche Belastung. Mein Grundgefühl ist in solchen Situationen mit negativem Stress, dass alle mir auf die Pelle rücken und was von mir wollen, und was ich mir dann wünsche, ist Luft und echte (!!) Unterstützung - und nicht zusätzliche Ansprüche und Aktiönchen wie "gemeinsam kochen".

Wie @Jana_09/15 schreibt: Der Held, der am Ende die Schöne bekommt, verhält sich anders. Er startet keine sehnsüchtigen Kuschelattacken, er diskutiert nicht über "drei magische Worte", er ist nicht latent gekränkt und wehleidig, weil er zu wenig von allem bekommt. Nein, er krempelt die Ärmel hoch, er hilft ohne große Gesten und Worte, er übernimmt Verantwortung, und all das nicht, weil er sich willenlos aufopfert, sondern im Gegenteil: Weil er so stark ist, dass er es kann, und so positiv, dass er es will.
 
  • #50
Das Haus muss mindestens 7 Zimmer haben und mehrere Bäder und so ein Haus kostet im Monat mindestens 1500 Euro.

Es gibt eine Welt, wo für ein Paar mit Oma 3 Zimmer und 1 Bad reichen, denn die Freundin wird wohl nicht zwangsläufig mit einziehen.
Also ein kleines Häuschen, oder eine 3ZW. Das findet sich, kommt natürlich auf die Gegend an. Selbst hier in unserer Gegend geht es da günstiger. Ich denke, ich würde für ca. 600-700€ etwas akzeptables finden.
Wenn die Freundin nicht mit einzieht, könnte man bei 3 Personen mit geringem Einkommen über Wohngeld nachdenken.

Also es gibt sicher Lösungen, die im normalen Rahmen sind.

Wichtig wäre für die Freundin, dass jemand mal den Eltern klar macht, was sie ihrer Tochter aufbürden, ich vermute, dass diese das gar nicht realisieren.
Wenn nämlich die Eltern selbst mehr Initiative und Eigenständigkeit finden würden, wäre die Belastung deutlich geringer.
Vielleicht in einem Gespräch von Mann zu Mann - Vater und FS?
 
  • #51
Er startet keine sehnsüchtigen Kuschelattacken, er diskutiert nicht über "drei magische Worte", er ist nicht latent gekränkt und wehleidig, weil er zu wenig von allem bekommt. Nein, er krempelt die Ärmel hoch, er hilft ohne große Gesten und Worte, er übernimmt Verantwortung, und all das nicht, weil er sich willenlos aufopfert, sondern im Gegenteil: Weil er so stark ist, dass er es kann, und so positiv, dass er es will.

Klar, der FS kann jetzt hergehen und ein Haus auf Kredit kaufen, am Wochenende noch Pizza ausfahren weil sein Gehalt niedrig ist und ihre Familie noch mitversorgen.
Die Freundin des FS will keinen besser bezahlten Job annehmen, obwohl sie könnte und sagt ihm klar dass sie ihre Ruhe haben möchte.
Die Eltern lernen kein vernünftiges Deutsch - aber auch das soll der FS ausbügeln.
Sorry, aber ein echter Mann muss sich sowas nicht auf Dauer antun. Unterstützung selbstverständlich ja, aber irgendwann muss Mann auch Grenzen setzen und sagen "so nicht!".

@FS: Trenne Dich und leg Dir eine Freundin zu die Dich wertschätzt! Wertschätzung für all Deine Unterstützung bekommst Du nicht - objektiv betrachtet wirst Du schamlos ausgenutzt. Und bestimmte Forumsdamen wollen Dir ein schlechtes Gewissen einreden.

Alternativ kannst du natürlich die Sicht der vielen Herren hier annehmen, die Beziehung wegen zu wenig Sex und Kuscheln beenden und dich auf die Suche nach einer weniger anspruchsvollen Frau begeben

Hier gibt es nicht "zu wenig", sondern rein gar nichts mehr von einen auf den anderen Tag. Nicht die Tatsachen verdrehen, ist ein fataler Fehler in der Kommunikation (auch wenn das in der Weltpolitik mittlerweile Standard ist).

m, 39
 
  • #52
Das Problem der Haussuche an sich wollte ich eigentlich nicht so vertiefen, da ich hierauf nur sehr wenig Einfluss habe. Es sind leider Gottes seitens der Eltern zu hohe Anforderungen. Das erschwert die Suche.

Ich selbst war ein Jahr im Ausland (Asien) auf mich alleine gestellt und kann für mich sorgen. Meine Wohnsituation ist nur dem Umstand der Arbeitssuche und nun der Befristung zu verdanken (Nein, nicht dem Auto). Der Plan war ja wie gesagt 2019 zusammen zu ziehen, sobald meine Befristung beendet ist, und das wird sie dann.

Ich ging auf Dinge wie "nicht männlich genug" oder "im Bett nicht gut genug" bewusst nicht ein. Zum einen, weil ich zu Letzterem genug Feedback von ihr sowie ihrer Freundinnen bekommen habe. Das war auch nie das Problem.
Zum anderen weil Ersteres weder zu mir noch zu ihrem Geschmack passen würde - Kann man aber auch unmöglich wissen, wenn man sie nicht kennt, verstehe ich schon. Ich glaube nicht, dass sich so viele Frauen einen Patriarchen wünschen. Sie will keinen, der ihr sagt wos lang geht und sich über ihre Wünsche hinweg setzt, weil man der "Anführer" ist. Sie sagt selbt, dass ich in unserer Beziehung die "Hosen an habe", also sehe ich es in meiner Verantwortung, ihre Wünsche und Bedürfnisse zu respektieren. So wie es auch im modernen Management der Fall ist.

Klar gibt es Dinge, bei denen ich mich durchsetze, aber dann muss ich ihr auch den Raum geben sich selbst durchzusetzen. Devot soll sie ja nicht sein.
Hier stimme ich Queen_Cersei volkommen zu. Ich glaube sie empfindet es als Belastend in dem Moment. Es irritiert mich nur, dass sie nicht weiß/versteht, warum sie keine Lust hat.

Sie sagt mir leider nicht, wie sehr sie das Thema mitnimmt und ich musste es erst mit ihrer jetzigen Art und in der Diskussion hier im Forum realisieren.
 
  • #53
Sie sagt mir leider nicht, wie sehr sie das Thema mitnimmt
Genau! Da schreibst Du es selbst.
Sie nimmt es nicht mit. Sie hat überhaupt gar kein Problem damit, keinen Sex mit Dir zu haben, oder länger von Dir getrennt zu sein. Also muss sie dazu auch nichts sagen.

Verstehe doch:
Sie braucht es nicht! Das sagt doch schon alles!

Mal ehrlich, Mann:
Brauchst Du Sex mit einer guten, aber Dich nicht wirklich antörnenden Freundin ? Könntest Du das überhaupt ? Warum willst Du sie denn nicht verstehen ?
 
  • #54
Sie will keinen, der ihr sagt wos lang geht und sich über ihre Wünsche hinweg setzt, weil man der "Anführer" ist.

Das kann ich mir vorstellen und ist grundsätzlich auch richtig so.

Wichtig wäre für die Freundin, dass jemand mal den Eltern klar macht, was sie ihrer Tochter aufbürden, ich vermute, dass diese das gar nicht realisieren....
Vielleicht in einem Gespräch von Mann zu Mann - Vater und FS?

So ein Vorgehen entmündigt diese Frau zusätzlich. Sie ist schon in einem unguten Familienkonstrukt gefangen und wird dort von ihrer Familie dominiert. So ein Interventionsversuch würde die Beziehung zwischen ihr und dem FS zusätzlich belasten. Im Zweifel entscheidet sich sich dann für eine klare Trennung vom FS.

In einer Zwangsräumung liegt übrigens auch eine Chance für die Beziehung und für die Selbstständigkeit der jungen Frau. Wahrscheinlich erfolgt dann eine getrennte Notunterbringung. Es liegt nahe, dass sie sich dann ihren Freund wendet um nicht in eine Notunterkunft einziehen zu müssen. Insgesamt könnte so eine Entwicklung die Klammern lösen die die Familie zur Zeit um diese Frau gelegt hat.

Ein weiterer Vorteil einer zeitnahen Zwangsräumung wäre, dass damit das akut belastende Problem gelöst wird. Die Frau wird von der sie überfordernden Aufgabe, dass Familien-Heim gegen den Eigentümer zu verteidigen entbunden. Eventuell fällt dann sehr viel Last von ihr ab. Die Familie wird auf jeden Fall eine Unterkunft bekommen. Sie kann dann neu entscheiden, bleibe ich bei meinen Eltern oder gehe ich einen anderen Weg. Auch das Thema Katze würde sich dadurch erledigen.

Dies klingt jetzt hart aber auch bei Paar-Trennung wird oft ähnlich argumentiert. Dies läßt sich auch auf die Trennung von der Elternfamilie, einem Haustier und der gewohnten Lebensumgebung übertragen.

Im übrigen die Familie wird dieses Haus verlassen müssen und die Familie vergeht sich an ihrer Tochter mit den ganzen Forderungen an diese.
 
  • #55
Ich übertrage jetzt mal in ein wahrscheinlich etwas schräges Beispiel.

Als mein Vater das letzte Mal zuschlug, und zwar richtig, irgendwann lag ich auf dem Boden, und er drosch mit Fäusten ein (ich war 18), war mein Freund dabei.
Eigentlich ein Kerl, etliche Kilo schwerer, größer, muskulöser.
Ich hätte mich nicht entmündigt gefühlt, wenn er eingegriffen hätte.

Das ist jetzt eine andere Hausnummer, aber ihr geht es nicht gut?
Die Familie belastet über Gebühr, es geht um gesundheitliche Folgen?
Warum dann nicht mal ein Gespräch von Mann zu Mann?

Gerade, wenn dies das Fazit ist, aus dem was ankommt von dem was Manuel schreibt?
..die Familie vergeht sich an ihrer Tochter mit den ganzen Forderungen an diese...

Jeder Mensch tickt anders, wieviel Unterstützung man möchte bzw. annehmen kann, eine ganz wichtige Seite.
Es ist eine Gratwanderung.
Ich für mich hätte nur schon ab und zu mal den Typ gewünscht, wie in @Queen_Cersei beschreibt.
Nachdem dieser mir aber außer in Hollywood Filmen noch nicht begegnet ist, auch dann nicht, wenn es mal wirklich wichtig gewesen wäre, wäre ich heute schon froh über mentale Unterstützung.

Die Varianten Rückzug / Distanz oder genauso schön, Kopf tätscheln, Du machst das schon, sind nämlich leider Standard.
Wie man hier in so manchen Posts sieht, durchaus Usus und als Tipp aus (männlicher Perspektive) an Manuel.

Die Rüstung habe ich umgekehrt schon öfters aufgesetzt, meinen Schimmel gesattelt.... Und manche Brandblasen dabei geholt, wenn ich für andere die Kastanien aus dem Feuer holte.
Wenn ich hier im Forum lese, sind da einige Frauen unterwegs, die diese Erfahrung teilen.

Manuel, Du hast eine Freundin, die bestimmte Werte pflegt, die loyal bis ins ungesunde Maß ist, fürsorglich, verantwortungsbewusst.
Die Du selbst als liebevoll, leidenschaftlich kennst, aus anderen Tagen.

Schau zu, dass ihr das zusammen meistert.
 
  • #56
Hallo Manuel,
magst du was darüber erzählen, wie dein Verhältnis zu dir und ihrer Verwandschaft ist? Akzeptieren dich ihre Eltern?
Mit der Verständigung wird es wohl schwierig werden. Wahrscheinlich lächeln sie freundlich wenn sich dich sehen, und sagen dann was.
Aber du verstehst es nicht. Hat die Familie eigentlich dauerndes Bleiberecht oder sind sie von Abschiebung bedroht?
Wäre nett von dir, wenn du darauf antworten könntest.

Du schreibst du wohnst noch bei deinen Eltern. Wie verstehen sich eigentlich deine Eltern mit ihren Eltern? Jetzt kommt der Frühling, da grillen die Familien ja öfters zusammen.

Ihr seid beide sehr stark in familiären Strukturen eingebunden. Ihre Familie muss auch mit dir als Partner einverstanden sein. Oder?
Nicht, dass noch einer aus der Sippe im Heimatland schon in den Startlöchern sitzt ,und nur darauf wartet seinen Platz in diesem familiären Gefüge zugewiesen zu bekommen.
Sippe ist Sippe. Da gelten andere Spielregeln. Du kennst deren Familiengesetze nicht, oder?

Du schreibst, die Familie hätte hohe Anforderungen an ein Haus, seitens der Eltern.
Passt irgendwie nicht zusammen. Auf der einen Seite mit einem Bein auf der Straße, auf der anderen Seite Villa mit Pool oder was?

Was ich dir jetzt damit sagen will ist folgendes:
Du warst eventuell ne Zeit lang als Einheimischer willkommen, man konnte dich das und jenes fragen, aber deine Zeit scheint jetzt wohl abgelaufen zu sein. Das versucht dir die Dame jetzt ganz freundlich und sachte beizubringen.
Jetzt hat sie erstmal das "Kuscheln" eingestellt und geht auf Volldistanz, in der Hoffnung dass sich das Problem so lösen wird.

Du weißt nicht, was die Sippe alles plant und vorhat. Aber jetzt versuchen sie dich mit vereinten Kräften irgendwie loszuwerden.
Du weißt nicht, ob der Entschluss auch in der Sippe gefasst wurde.

Die Frau gibts auch nicht ohne die Sippe. Das will die auch nicht. Alleingänge werden in diesen endogamen Strukturen eher weniger geduldet. Vielleicht wirst du noch ein bisschen warmgehalten, falls es noch Hilfebedarf gibt.

Von daher würde ich mich an deiner Stelle freundlich zurück ziehen.
Oder brauchst du noch ne deutlichere Ansage?

Für deren existenzielle Not, kommen wahrscheinlich neue Akteure ins Spiel. Sieh es als Erfahrung und werde selbstständig, zieh aus, such dir eine eigene Wohnung usw., das wäre wichtig!
w 45
 
  • #57
irgendwann lag ich auf dem Boden, und er drosch mit Fäusten ein (ich war 18)

Keine Frage. In diesem Fall würde ich sogar als völlig Fremder eingreifen und habe dies in zwei ähnlichen Situationen im Laufe meines Lebens bei Fremden auch schon gemacht. Dafür war es noch nicht einmal notwendig zu zu schlagen oder damit zu drohen.

Aber wie du selbst schreibst passt dein Beispiel nicht. Sie (die Freundin des FS) würde sich garantiert gegen @-Manuel- wenden wenn er sich einmischt. Sie würde dies nicht als Rettungsversuch zu ihren Gunsten sondern als Angriff auf ihre Familie interpretieren und wie jetzt die Familie gegen den Vermieter dann gegen ihren Freund verteidigen. Gut, dies ist jetzt auch nur meine spekulative Meinung,

Auch ein direktes Gespräch zwischen FS und Vater bringt überhaupt nichts. Der Vater weiß sich im Recht. Er nimmt das in Anspruch was ihm seiner Meinung nach zu steht. Die richtige Grenze kann ihm nur seine Tochter selbst durch Distanzierung setzen.

Ich spekuliere, dass sich diese Frau aus Angst vor künftigen symbiotischen Beziehungen (eigentlich mehr parasitär als symbiotisch) irgendwann von Beziehungen generell distanzieren wird, wenn sie jetzt nicht die Kurve bekommt. Die einzige Chance, dass sie künftig nicht traumatisiert den den großen Pool der beziehungsgestörten Singles bereichert ist, dass @-Manuel- sich weiterhin als zuverlässiger Rückzugsort anbietet und, dass dies Drama möglichst schnell endet. Das Ende wird aber kein neues Haus und kein dauerhaftes Wohnrecht im alten Haus für diese Familie sein.
 
  • #58
Seit hat mir Anfang des Jahres auch anvertraut, dass es nur noch 3 Dinge gibt, die sie im Grunde am Leben halten und ich bin einer davon.
Wie ernst nimmst du diese Aussage von ihr? Wenn das wirklich ernst gemeint ist und deine Freundin keine Frau ist, die zum Dramatisieren neigt, scheint sie in grosser seelischer Not zu sein, völlig überfordert von der Gesamtsituation und am Ende ihrer Kräfte. Es könnte sogar sein, dass sie sich seit Ende Dezember, wo sich ihr Verhalten von einem Tag auf den anderen so komplett verändert hat, in einer Depression befindet, eine ernstzunehmende Erkrankung, während der der Stoffwechsel im Gehirn gestört ist. (Ich kenne das von mir selber, hatte früher auch schon Depressionen und wusste anfangs gar nicht, was mit mir los war, konnte auch mit niemandem darüber reden. Ohne Vorwarnung befand ich mich von einem auf den anderen Tag in einer komplett anderen Gefühlswelt und Gedankenwelt, habe nur noch funktioniert im Beruf und in der Familie, seelisch total erschöpft, ohne innere Anteilnahme und ohne Lebensfreude u.a., ein sehr belastender und quälender Zustand. Sobald eine Akutphase überstanden war (bei mir zum Glück schon nach wenigen Wochen), fühlte ich mich auch wieder ganz normal, war so lebendig und aktiv wie vorher).

Mein Rat an dich wäre, informiere dich mal über diese Krankheit - du bist wahrscheinlich auch der einzige Mensch, dem sich deine Freundin anvertrauen könnte - und holt euch dann gemeinsam Hilfe. Auf jeden Fall sollte sie lernen, achtsamer mit sich umzugehen und ihre eigenen Grenzen nicht zu überschreiten, und dann auch ihrer vereinnahmenden Familie liebevoll aber konsequent Grenzen zu setzen.

w 54
 
  • #59
Es ist relativ normal, dass viele Frauen keine Lust mehr auf <sex haben nach 2 Jahren... also sie haben schon Lust, aber eben nicht mit dem gleichen Mann... zumindest wenn man dem Buch Die versteckte Lust der Frauen" glauben soll.
Aus meiner eigenen Erfahrung muss ich sagen, dass ich keine lust mehr auf Sex hatte, wenn der Mann mir eigentlich nicht mehr passte.
Ganz schlimm sind Männer, die so eine passive Erwartungshaltung haben, aber KEINEN Schimmer davon, wie man eine Frau verführt. Bei einer Frau fängt der sex stunden und Tage vorher im Kopf an - da ist nix mit kurz mal Stressabbau und deshalb Sex.
Hast du denn mal versucht, etwas in eurer Beziehung zu ändern?
Lad sie doch mal auf ein WE ein, geh schick mit ihr aus, behandle sie wertvoll und so, dass sie sich sexy fühlt. Lach mit ihr, habt spaß - ganz ohne Erwartungsdruck à la. "jetzt hab ich schon das Hotelzimmer oder das Essen bezahlt, jetzt erwarte ich Performance"... das merkt sie.
Es sollte dir einfach wichtig sein, dass SIE sich wohlfühlt und dass IHR als Paar Spaß habt.
Viele Männer sind der Meinung, dass ihre Freundin natürlich auch für den Sex zuständig ist, beschäftigen sich aber zunehmend weniger mit ihr als Mensch und vor allem als Frau, so dass sie sich zunehmend unsexy fühlt oder ein geschwisterliches Verhältnis entsteht. Oft ist es auch zuviel an Gewohnheit und Nähe.
Schlimm, wenn Männer meinen wie man hier liest, dass sie ein Recht auf Sex hätten und wenn es nicht läuft, taugt die Frau nix - es ist meistens das Gegenteil der Fall. Wenn es keinen Sex mehr gibt und sie nicht will, dann liegt es am Mann. Denn mit dem nächsten Mann hat sie sicherlich wieder enorm Lust auf Sex ... als frag dich, was Du anders machen kannst.
 
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  • #60
Stress, klar. Der Umstand, dass Sex als Pflicht empfunden wird und die Frau aber auch eine Partnerin sein will. Das Fehlen von Nähe ohne sexuellen Druck. Oder der Sex ist schlecht. Ich habe bei Expartnern manchmal abgeschaltet, wenn sie entweder zu egoistisch waren oder zwanghaft versuchten, es mir recht zu machen. Es geht nur mit Gefühl!
 
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