• #1

Warum heiraten so wenige "nur" aus Liebe??

Entweder bin ich zu unrealistisch, zu romantisch oder gar zu gefühlsduselig.
Aber wenn ich mich mal mit verheirateten Leuten, egal ob Mann oder Frau, unterhalte und sie frage, warum sie ihren Partner geehelicht haben, kommen die tollsten Argumente oder Monologe (pragmatischer Art).

Wie z.B., wir kannten uns schon so lange und es wurde Zeit, oder, die Familien drängten und passten gut zusammen, oder er hatte einen tolle berufliche Zukunft und konnte mir ein angenehmes Leben ermöglichen oder sie kam aus gutem Hause, oder sie wollte mich ja unbedingt oder, oder, oder

Aber keiner sagt schlicht und einfach, welch eine Frage, aus Liebe natürlich.

Wie sieht ihr das?
 
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  • #2
Da spielt das Finanzamt eine ganz große Rolle und die Frage, ob Kinder gewollt oder da sind. Manche, die lange nichts von der Ehe hielten, sagen dann aber auch im Alter, wenn sie genauer wissen, dass sie sich lieben und schätzen, auf einmal doch bewusst "ja"!
 
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  • #3
Kann ich so nicht bestätigen! Ich kenne nur einen Mann, der sich jemals so geäußert hat. In meinem Bekannten/Freundeskreis kenne ich nur die Aussage: "aus Liebe natürlich". Viele sind mittlerweile über 20 Jahre verheiratet und wirken absolut nicht unglücklich!
Ich selber habe auch "nur" aus Liebe geheiratet. Ein anderes Argument käme für mich nicht in Frage.
Aber...jedem das seine! Vielleicht haben diese Menschen ja 2 Leben...
w
 
  • #4
Gerade wenn ich mit männlichen Kollegen mal zusammenstehe und die Gespräche auf Ehe kommen sagte mir einer mal ganz direkt, er hätte seine Frau geheiratet, weil sie die einzige in seinem damaligen "Frauenumfeld" war, die Beamtin war.

Er hätte sofort gewusst, aha, das kann was werden - auf die Zukunft. Seine große Liebe hingegen war eine andere Frau - Beruf Friseuse im Angestellenverhältnis.
Ihm war eine Frau mit beruflich festem Status wichtiger, dies gab er auch offen zu. Er opferte sozuagen eine Liebe für ein - für ihn - finanziell sorgenfreies Leben, das hat er heute auch, sie ist immer noch Beamtin im höheren Dienst, er mittlerweile mit fetter Rente in Vorruhestand.

Es wird ja allgemein behauptet Männern sei der berufliche Background egal, sie wären nicht berechnend. Ich kann dies allerdings überhaupt nicht sagen, denn die erste Frage in Dates war nie meine Lebensphilosophie, mein Hobby, was ich mir wünsche oder von was ich träume, sondern - wo und was arbeitest Du??

Tchja, erst kommt auch bei Männern die Vernunft zum Vorschein, sofern sie auf mehr als auf Flirt aus sind.

Eine Freundin von mir, ehemals eine zeitlang nach ihrer Scheidung arbeitslos, hatte bei der Partnersuche kein Glück, ihr fehlender Job wurde zum Verhängnis, trotz Attraktivität hatte sie auf dem "Markt" schlechte Karten.
Aus eigener Kraft fand sie dennoch im öffentlichen Dienst einen Vollzeitjob im Büro, tchja, plötzlich klappte es auch mit den Männern.

Können wir also davon ausgehen, dass die viel zitierte Liebe nur die 2. Stufe ist für Partnerglück, erst müssen die vernünftigen Eckdaten stimmen? Nur können wir dann noch von Liebe oder doch von pragmatischen Erwägungen sprechen??
 
  • #5
Es kann aber auch sein, dass die Liebe so selbstverständlich ist, dass sie als Grund nicht genannt wird? Ich würde empfehlen, nach einer solchen Antwort einfach nachzufragen, wie das mit der Liebe ist, und ich denke, die meisten werden dann sagen: Ja, das sowieso! In unserem Kulturkreis heiratet man üblicherweise aus Liebe....
 
  • #6
Früher wurde aus Notwendigkeit und gesellschaftlichen Zwängen geheiratet.

Ich denke, heute ist das Heiraten mehr ein "Event". Solange die Frau emotional gut versorgt ist, also die Liebe noch frisch ist, ist es nicht notwendig ein so grosses Projekt zu initiieren.

Wenn mit der Zeit der Alltag einkehrt, und neue Impulse notwendig werden um die Frau emotional zu stimulieren, versucht man es zuerst mit kleinen Dingen, wie Geschenken, Veranstaltungen, Ausgehen, Freunde einladen, Urlaube, und dergleichen mehr. Selbsverständlich regelmäßige Intimitäten, und das "ich liebe dich" muss auch mal kommen.

Später dann plant man die gemeinsame Zukunft, und lässt die Frau möglichst lange träumen, von Heirat, Haus, und Kindern.

Eine Heirat ist dabei für die Liebe wie Öl für das Feuer. Mit dem Versprechen, der Verlobung, den Vorbereitungen, der Heirat, den Flitterwochen, und der Nachbereitung gehen bei geschickter Planung viele glückliche Jahre ins Land.

Im Grunde genommen ist die Liebe das größte und wichtigste Projekt einer Beziehung. Und eine Heirat ist wie eine Art Brennstoff dafür.
 
  • #7
Es stimmt. Geheiratet wird meistens in einem bestimmten Lebensabschnitt und nicht aus Liebe. Ich habe auch meine große Liebe zunächst nicht geheiratet, weil ich dachte, wir seien zu jung, ich müsse ihr etwas bieten können etc. Geheiratet habe ich dann (beim ersten Mal) mit Mitte dreißig eine Frau, mit der ich nur eine Affäre wollte und die im ersten Monat schwanger war. Man sollte nur aus Liebe heiraten. Dann hält die Ehe auch - und zwar glücklich. Dass Frauen sich oft durch eine Ehe beruflich zur Ruhe setzen wollen, ist auch nicht so selten und bei jüngeren Männern spielt der Beruf der Frau auch zunehmend eine Rolle.
 
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  • #8
Du tust so, als ob sich pragmatishe Gründe und Liebe ausschließen würden. Das ist aber nicht so. Man kann sich sehr wohl lieben und dann trotzdem aus ganz nüchternen Gründen heiraten.
Ich habe das so gemacht. Wie haben uns sehr geliebt, waren aber auch ohne Trauschein sehr zufrieden mit unserem Leben. Warum hätten wir heiraten sollen, wir haben uns so oder so geliebt, die Liebe wäre nicht merh geworden durch die Ehe.
Aber dann war ich mit meinem Studium fertig (Lehramt) und bekam eine Stelle ca. 100 km von meinem Freund entfernt. Was machten wir also? Wir haben geheiratet, damit ich die Chance hatte, in meinen Heimatort versetzt zu werden.
Was ist denn daran nun schlecht? Es hat an unserer Liebe nichts geändert, wohl aber an unserem Leben.

Also bevor du andere Leute verurteilst, solltest du erstmal genauer hinschauen. Du scheinst ganz schön viele Vorurteile zu haben.
 
  • #9
Es kann aber auch sein, dass die Liebe so selbstverständlich ist, dass sie als Grund nicht genannt wird?

Ja das denke ich auch, das wird wohl für die meisten die Grundvorraussetzung sein und wenn schon jemand die (doofe!!) Frage stellt nach dem Warum, würde ich wohl auch davon ausgehen dass er eher die rationalen Nebengründe erfahren möchte....

Bei der Frage schwingt ja schon unterschwellig immer mit dass man sich rechtfertigen soll und dementsprechend reagieren die Gefragten in dem sie die positiven Nebengründe herunterleiern.

@Herakles:
Ausserdem habe ich die Befürchtung dass deine Freunde und Bekannten genau wissen dass du ein Kopfmensch bist und bei der Antwort "aus Liebe" wahrscheinlich innerlich die Augen verdrehst. Also lassen sie diesen Teil der Antwort bei dir einfach weg... Bei jemand anderem von dem sie das Gefühl haben dass dieses "Argument" auch ankommt vielleicht nicht.

So wirkst du auf mich (durch deine Beiträge im Forum) und würden wir uns im Real Life kennen und du mich das Fragen, würde ich mir wahrscheinlich auch denken: Ok, mit der Gefühlsduselei kann sie nicht viel anfangen, sie will wohl eher die rationalen Antworten darauf wenn sie schon fragt.

Ich denke schon dass das mit reinspielen könnte in die Antworten WER da gerade fragt.

lg M30
 
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  • #10
Vielleicht wissen auch die wenigsten, was Liebe ist? Wenn man jung zusammenkommt, wird doch meist projiziert ohne Ende. Und je nachdem, wie man drauf ist, also ob man sich noch viele Chancen beim anderen Geschlecht ausrechnet oder ob man Angst vor Veränderungen hat, eine Fluchtmöglichkeit in die Arbeit hat und dergleichen, bleibt man dann bei einem gewählten Partner oder riskiert die Trennung.
Ich möchte nicht wissen, wieviele Paar einfach nur nicht den "richtigen" treffen, den sie wirklich lieben könnten. Oder wenn sie ihn treffen, ihrem Gefühl dann misstrauen und meinen, das sei eine Täuschung, um dann in der alten Beziehung zu bleiben.
Vielleicht lieben sich auch manche wirklich. Anders kann ich mir nicht erklären, warum sie zusammen bleiben, so wie sie miteinander umgehen und wie sie sich verletzen.
Aber ich habe auch schon einen Mann geliebt und konnte nicht mit ihm zusammen bleiben, da die Lebensentwürfe nicht passten und das Sexleben nicht kompatibel war. Mein Eindruck ist, dass er unbedingt an einem Idealbild von Frau und Beziehung festhalten wollte, das aber nur eine Frau erfüllen kann, die sich ihm unterordnet. Nur solche Frauen fand er schon immer unattraktiv. Nun geht die Suche weiter.
Zitat von Herakles:
Er hätte sofort gewusst, aha, das kann was werden - auf die Zukunft. Seine große Liebe hingegen war eine andere Frau - Beruf Friseuse im Angestellenverhältnis.
Dann ist seine eigentliche Liebe das Geld anderer Leute. Was soll's. Wenn er glücklich ist, dann war das richtig.
Zitat von Herakles:
Eine Freundin von mir, ehemals eine zeitlang nach ihrer Scheidung arbeitslos, hatte bei der Partnersuche kein Glück.
Das mag einfach an ihrer Ausstrahlung gelegen haben. Wer strahlt denn schon Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen aus, wenn er sich hat scheiden lassen und arbeitslos ist. Mit Sicherheit hatte sie einen riesen Egoschub, als sie endlich wieder teilnahm am gesellschaftlichen Leben. Da wundert es mich nicht, dass sie attraktiver wurde.
Zitat von Herakles:
Können wir also davon ausgehen, dass die viel zitierte Liebe nur die 2. Stufe ist für Partnerglück, erst müssen die vernünftigen Eckdaten stimmen?
Ich denke, die wirkliche(!) Liebe, nicht die Projektion oder der Kinderwunsch oder was auch immer, ich meine das reine Gefühl "Liebe" ist die erste Stufe. Dann kommt die Frage, ob man sie lebbar machen kann. Ohne Pragmatismus sicher nicht.
 
  • #11
Ach ja, mir hat einmal ein Mann als Grund genannt: ich fand sie körperlich nicht anziehend, und bin deshalb davon ausgegangen, dass sie auch kein anderer Mann anziehend finden wird, und deshalb hab ich sie geheiratet. Der Gute ist Psychologe, auch noch.
Schliesslich wurde sie schwanger von einem Mann mit anderer Hautfarbe, und weil das dann wohl auch nicht zu verheimlichen war, hat er sich scheiden lassen. Toll, nicht??
 
  • #12
Als Paar zusammen kommen - aus Liebe ? Gar heiraten - aus Liebe ? An das "Märchen" glaubte ich 38 Jahre lang. Inzwischen nicht mehr.
Alle behaupten, es sei Liebe. Bei den Meisten ist es m.E. jedoch Sex Appeal, Status und Geld. Nur eine Minderheit ist nur aus Liebe zusammen.
Die Hälfte der Männer habe nur wegen der Steuerersparnis geheiratet. (lt. einer Umfrage). Viele Männer heiraten (nur), um eine Haushälterin zu haben.
Viele Frauen heiraten nur, wegen ihrem Kinderwunsch, dem gesellschaftlichen Status verheiratet zu sein, um finanziell besser gestellt zu sein.
Ich kenne ein Paar, daß m.E. nur geheiratet hat, damit sie nicht mehr Singles sind. Für den Mann (Ende 50) schien es die letzte, für die Frau (Mitte 40) die einzige Chance, überhaupt einen Partner zu bekommen.
Einzelne Paare mit Immobilienbesitz heirateten einzig nur wegen der Erbschaftssteuer = höheren Freibetrag beim erben. Damit der überlebende Teil die Immobilie behalten kann, und nicht wegen der Erbschaftssteuer verkaufen muß.
Aber Alle behaupten nach außen, es sei aus Liebe. (Ob vh. oder nicht) Weil nur diese Antwort gesellschaftsfähig ist. Egal ob sie zutrifft, oder nicht.
 
  • #13
Dennoch glaube ich das reine Liebesehen die Ausnahme bilden, leider, die Liebe ist auch für mache ein Fazit aus Eckdaten stimmen, also muss es klappen.

Liebe ist allerdings Gefühl und Stimmigkeit, da hat Status und Pragmatismus nichts zu suchen.

Männer schreiben es doch hier im Forum öfter, Frauen suchen den Status bei einem Mann, den sie als Vater und Ehemann in Betracht ziehen, es muss die große Liebe sein, schreibt da leider niemand.

Arbeitslose Frauen, die mittellos mit zwei kleinen Kindern am Rande der Gesellschaft stehen, finden auch nicht so locker einen Partner, egal wie hübsch und nett sie sind.

Ähnlich eines arbeitslosen Mannes, da kann er noch so sympathisch rüberkommen, für viele Frauen ist er ein NOGO.

Also wird beim Thema, nur die Liebe zählt viel zu viel übertrieben.
Denn wenn wir ehrlich sind, ist es nicht so, wir wünschen es nur.

Ich mag Realisten, die sagen, ja bei mir muss der finanzielle und soziale Background stimmen und dann überlege ich mal....
das ist ehrlich.

Meine damalige arbeitslose Bekannte war nach ihrer Scheidung zwar arbeitslos, aber kein Trauerklos, sie selbst wunderte sich, dass die Partnerfindung erst dann klappte, als sie beruflich wieder im Sattel war und das ist kein Einzelfall.

Bei Männern kann es umgekehrt genauso sein.
Warum haben gem. Soziologie wohl alleinerziehende Frauen und arbeitslose Männer den schlechtesten Marktwert?

Weil nur die Liebe zählt?? Eher ein schlechter Witz.
 
  • #14
Liebe FS,
dass Du von Deinen Kollegen solche Antworten bekommst, wundert mich jetzt nicht. Du gibst hier regelmäßig an, dass Du im Bankengewerbe für sehr wohlhabende Privatkunden tätig bist - demzufolge auch Deine Kollegen. Nun ist genau dieser Bereich den Bankgewerbes nicht für Anstand, Moral und hohe ethische Werte bekannt, sondern für exakt das Gegenteil: Gier, Emotionslosigkeit, Vorteilsnahme. Daher sind genau dort auch solche Antworten und Berechnung zu erwarten.

Mein Umfeld besteht überwiegend aus Sozialberuflern. Da wird grundsätzlich aus Liebe geheiratet, man bekommt aus Überzeugung Kinder, weil es für beide Partner zum Leben dazugehört und das sieht man den Beziehungen auch nach mehr als 25 Jahren noch an: aus den Kindern sind psychisch stabile erfolgreiche und zielorientierte junge Erwachsene geworden, die Eltern könnten die innige Verbundenheit über Jahrzehnte retten.
Von ca. 50 Paaren kenne ich nur einen Scheidungsfall und der bin ich. Nach Deiner Theorie, dass erfolgreiche Frauen sich vor Bewerbern nicht retten können, müssten die Männer wie der Teufel hinter der Seele hinter mir her sein. Genau das Gegenteil ist der Fall. Männer wollen solche Frauen nicht, bzw. erkenne ich den Unterschied zwischen Liebe und Abzockertyp und lasse michnauf sowas nicht ein. So habe ich es beim heiraten mit downdating versucht und das hat nicht geklappt - war auch eher eine Vernunft- als Herzensentscheidung, die folgerichtig gescheitert ist.

Ich kann Deine Lebenserfahrungen also nicht bestätigen sondern widerlegen. w, 55
 
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  • #15
Kurz gesagt, Steuern, das Thema Ableben eines Partners.

Und ansonsten Heiraten vor allem manche Männer der Frau zu Liebe.

Im wahrsten Sinne des Wortes.

Männer sagen öfter mal Sätze wie, wegen mir hätte ich nicht geheiratet, aber ich wusste, dass sie darauf Wert legte, also haben wir's getan. Sprich, (manche) Männer tun dies, um dann ihre Ruhe zu haben, vermeintlich.
 
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  • #16
Arbeitslose Frauen, die mittellos mit zwei kleinen Kindern am Rande der Gesellschaft stehen, finden auch nicht so locker einen Partner, egal wie hübsch und nett sie sind.

Ähnlich eines arbeitslosen Mannes, da kann er noch so sympathisch rüberkommen, für viele Frauen ist er ein NOGO.


Ich mag Realisten, die sagen, ja bei mir muss der finanzielle und soziale Background stimmen und dann überlege ich mal....
das ist ehrlich.

Meine damalige arbeitslose Bekannte war nach ihrer Scheidung zwar arbeitslos, aber kein Trauerklos, sie selbst wunderte sich, dass die Partnerfindung erst dann klappte, als sie beruflich wieder im Sattel war und das ist kein Einzelfall.

In der Regel mag das so hinhauen, aber aber im RL da draußen geht so einiges, auch wenn es dann eben nicht dem allgemeinen Trend entspricht.

Wenn wir selber nicht Statusfixiert sind und in der passenden Zielgruppe suche, finden wir früher oder später den passenden Partner, ich erlebe es in meinem Umfeld so. Da ist der Arbeitslose, der eigentlich fast gar nichts macht, mit einer Wampe wo man meinen müsste, da rennen Frauen schreiend davon. Er holte sich 'ne Schnitte, die 15 Jahre jünger ist und rein äußerlich recht attraktiv ist, den Rest will ich nicht werten.

Bin ich selber arbeitslos, sollte ich vermutlich nicht im Umfeld von Karriere Typen suchen, es sei denn, ich bin weiblich und ziemlich gut aussehend, aber das ist doch eigentlich klar. Unter normal Bürgern ohne Dickes Gehalt und Oberklasse Wagen findet sich da garantiert ein Deckel, zu fast jedem Topf.
 
  • #17
Amerikanische Soziologen sollen sogar herausgefunden haben, dass Männer ihre Ehefrau nicht mal sonderlich körperlich anziehend gefunden haben, aber sie hätten geheiratet weil das Umfeld harmonierte, sprich der soziale Hintergrund, Freunde, Familie, Beruf - der Rest ergibt sich - irgendwie.

Denn wenn die Mehrzahl wirklich aus Liebe heiraten würde, gäbe es folglich weniger Scheidungen, denn wahre Liebe hält dem Alltag stand oder wie heisst es noch, die Liebe vermag alles.

Aufgrund der Vielzahl von Trennungen und Scheidungen glaube ich also wiederholt nicht an Liebes- sondern an Zweckbeziehungen, scheitern diese doch früher oder später, weil zwar das materielle stimmen kann, aber die Emotionen auf der Strecke bleiben.

Liebe ist wenn Dich jemand will, nur Dich, egal was Du bist, was Du beruflich machst, egal woher Du kommst oder wohin Du willst, egal, es geht nur um Dich, um Dich allein, Dein Umfeld, Dein Status, Deine Familie, Deine Herkunft interessiert - null - jemand will Dich, Dich alleine - wow - und sind wir ehrlich wer sagt so etwas?? Eben nur jemand der diese Person liebt, als Mensch, als Individuum, die totale Hingabe und Liebe ohne Rückversicherung des Status.

Sorry, aber alles andere ist für mich - Pragmatismus - nur wird er von vielen gerne gefühlsmäßig "umschrieben" kopfschüttel.
 
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  • #18
Amerikanische Soziologen sollen sogar herausgefunden haben, dass Männer ihre Ehefrau nicht mal sonderlich körperlich anziehend gefunden haben, aber sie hätten geheiratet weil das Umfeld harmonierte, sprich der soziale Hintergrund, Freunde, Familie, Beruf - der Rest ergibt sich - irgendwie.

Denn wenn die Mehrzahl wirklich aus Liebe heiraten würde, gäbe es folglich weniger Scheidungen, denn wahre Liebe hält dem Alltag stand oder wie heisst es noch, die Liebe vermag alles.

Aufgrund der Vielzahl von Trennungen und Scheidungen glaube ich also wiederholt nicht an Liebes- sondern an Zweckbeziehungen, scheitern diese doch früher oder später, weil zwar das materielle stimmen kann, aber die Emotionen auf der Strecke bleiben.

Liebe ist wenn Dich jemand will, nur Dich, egal was Du bist, was Du beruflich machst, egal woher Du kommst oder wohin Du willst, egal, es geht nur um Dich, um Dich allein, Dein Umfeld, Dein Status, Deine Familie, Deine Herkunft interessiert - null - jemand will Dich, Dich alleine - wow - und sind wir ehrlich wer sagt so etwas?? Eben nur jemand der diese Person liebt, als Mensch, als Individuum, die totale Hingabe und Liebe ohne Rückversicherung des Status.

Sorry, aber alles andere ist für mich - Pragmatismus - nur wird er von vielen gerne gefühlsmäßig "umschrieben" kopfschüttel.

Herakles, Liebe existiert doch nicht im luftleeren Raum! Von einem anderen Menschen wird man angezogen, weil das Gesamtpackage passt, die Lebenskonzepte übereinstimmen, und 100000 andere Sachen. Wenn Liebe im luftleeren Raum existieren könnte unabhängig von allen anderen Lebensumständen, dann müssten wir auch Models auf der Strasse sehen, die Obdachlose anhimmeln... warum ist das nicht so???
 
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  • #19
Liebe ist nicht so wichtig, so lange es sich um einen Premiummann oder eine Premiumfrau handelt. Also sehr hübsch, erfolgreich, Geld, Status.

Haha, ich musste hier gerade echt laut lachen. Gerade du, Herakles, stellst hier so eine Frage???

Alles was du jemals schreibst ist Premium hier und Premium da. Und jetzt sprichst du von Gefühlen?

Wer bist du und was hast du mit Herakles gemacht? :p
 
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  • #20
Oh Mädchen, du hast vielleicht Vorstellungen. Eigentlich müsstest du diese Jungmädchen-Prinzessinnen-Träume in deinem Alter doch schon ausgeträumt haben.

Hast du immernoch nicht kapiert, um was es geht?

Liebesheirat ist eine reine Erfindung der Neuzeit und wie man sieht, ist der Erfolg auch nur kurzfristig.
Ich bin ganz sicher nicht für erzwungene Heiraten, ich finde es schrecklich, wie junge Frauen in früheren Zeiten verschachert wurden.
Aber ich bin ganz est der Meinung, dass eine romantische Liebe nicht die Probleme einer Beziehung aushalten.
Warst du wirklich noch nie verliebt und hast dann nach 1-2 Jahren gemerkt, dass die Liebe irgendwann zur Gewohnheit wird?
Schauen wir uns doch mal an, die es früher war (z.B. in der Generation unserer Eltern).
Meine Eltern wurden über Bekannte verkuppelt. Sie kannten Beide, sie dachten, die Beiden könnten gut harmonieren. Außerdem hatten sie einen ähnlichen Bildungsstand und ähnliche Vermögensverhältnisse in der Familie.
Sie lernten sich kennen, waren sich sympathisch,haben bald geheiratet und 3 Kinder bekommen. Beide sagen, dass es nicht die große, überschwängliche Liebe war, aber eine tiefe Vertrautheit. Und sie waren 60 Jahre verheiratet. Zudem kam, dass sie eine gute familiäre Einbindung hatten und einen gemeinsamen Freundeskreis.
Meinen Mann habe ich in der Disco kennengelernt.Wir waren total verliebt, ich wollte ihn haben - er wollte mich haben. Wir haben beide nicht viel darüber nachgedacht, was uns verbindet und wie unser Umfeld zueinander passt. Wir waren verliebt und haben nach 2 Jahren geheirate und auch 2 Kinder bekommen. Aber schon nach 5 Jahren war mir klar, dass wir eigentlich nicht zusammenpassen. Wir haben keine gemeinsamen Hobbies, wir mögen die Partnerfamilien nicht sehr, wir haben unterschiedliche Vorstellung von Familienleben.
Nach 9 Jahren haben wir uns scheiden lassen.
Solche oder ähnliche Fälle gibt es massenhaft. Eine gute Ehe basiert nicht auf Liebe sondern auf Gemeinsamkeiten, Achtung und Vertrauen.
 
A

apus apus

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  • #21
Die erste Heirat war aus „Vernunftgründen“ da meine damalige Freundin recht schnell schwanger wurde. Somit wurde dann geheiratet. Die Ehe zerbrach an der Untreue meiner Ex-Frau.

Nun habe ich eine Partnerin mit der ich aus Liebe zusammen bin und ich wäre nicht abgeneigt sie auch aus diesem Grund zu heiraten, wenn sie so will.

Aus Liebe heiraten empfinde auch ich als romantisch. Und es ist eben auch ein Bekenntnis zu ihr und den Wunsch mit ihr alt zu werden. Mir ist bewusst, eine bessere Frau finde ich nicht und mein streben ist sie glücklich zu machen. Es ist nicht schwer, denn sie ist eher bescheiden. Ich werde mir eine schöne Art des Heiratsantrages ausdenken.

m
 
  • #22
Liebe ist wenn Dich jemand will, nur Dich, egal was Du bist, was Du beruflich machst, egal woher Du kommst oder wohin Du willst, egal, es geht nur um Dich, um Dich allein, Dein Umfeld, Dein Status, Deine Familie, Deine Herkunft interessiert - null - jemand will Dich, Dich alleine - wow - und sind wir ehrlich wer sagt so etwas?? Eben nur jemand der diese Person liebt, als Mensch, als Individuum, die totale Hingabe und Liebe ohne Rückversicherung des Status.

Du meine Güte, Herakles, das ist doch hanebüchener Schwachsinn!

Solche "Anträge" hatte ich ein paar Mal - "Ich will nur noch Dich" - "Du bist die Frau, von der ich immer geträumt habe" - dabei kannte der Mann mich kaum, projezierte nur all seine Träume und Sehnsüchte in mich hinein.

Ich habe mich dann IMMER sachte und höflich verabschiedet, die Sache wäre so etwas von gründlich an der Realität gescheitert, nein danke.

Bei meine Ehe waren definitiv gegenseitig viele Gefühle im Spiel, es ist dennoch gescheitert. Mein Ex hätte mich mal besser weniger geliebt, sondern sich selbst mal lieber früher eingestanden, dass ich einfach nicht die richtige Frau für ihn bin - statt mir eine jahrelange 1a-Show zu liefern.

Liebe trägt Alles? Nein, definitv nicht. Wenn man sich selbst verbiegt aus Liebe, holt einen das ein. Eine Portion Realismus und Ehrlichkeit sich selbst gegenüber ist ebenfalls notwendig, zudem kann auch eine große Liebe an ganz banalen, zermürbenden Problemen im Alltag scheitern.

Insofern - schaltet zu den Gefühlen auch euer Gehirn ein, liebe Leute, seid ehrlich zueinander und zu euch selbst.

Auch wenn Herakles dann einen Mangel an Romantik beklagt - lieber ein bisschen mehr beobachtet und reflektiert und mit der Realität abgeglichen als wieder einmal eine euphorische Eheschließung, die fast sicher zum Scheitern verurteilt ist. Tut nicht Not.
 
  • #23
Herakles, Liebe existiert doch nicht im luftleeren Raum! Von einem anderen Menschen wird man angezogen, weil das Gesamtpackage passt, die Lebenskonzepte übereinstimmen, und 100000 andere Sachen. Wenn Liebe im luftleeren Raum existieren könnte unabhängig von allen anderen Lebensumständen, dann müssten wir auch Models auf der Strasse sehen, die Obdachlose anhimmeln... warum ist das nicht so???

Danke für Deinen Beitrag - genau das meine ich - das Gesamtpaket - die Umstände - die Eckdaten - das Umfeld - muss stimmen, die Person dahinter ist erst die 2. Stufe.

Das meine ich mit Pragmatismus, ist aber alles egal und nur die Person ist wichtig, das ist Liebe.

Somit lieben wir nicht wirklich, wir lieben das Gesamtpaket, mit allem drum und dran, aber nicht das Individuum an sich.

Einen Menschen mit gutem Charakter, entsprechender Optik und liebem Wesen, das reicht niemandem, es müssen schon diverse Eckdaten mitgeliefert werden, um sich für jemanden zu entscheiden. Eben, was bist Du, was machst Du, was kannst Du und was hast Du?

Hat dieser Mensch nichts, außer ein gutes Herz und ein liebes Wesen, interessiert sich kein Schwein für ihn.

Wir glauben zu lieben, aber wir lieben nicht den Menschen als Einzelperson, sondern das was ihn umgibt, was er darstellt oder was er in unseren Augen darzustellen scheint.

Liebesehen bleiben für mich, bis auf ganz wenige Ausnahmen, ein Mythos.
 
  • #24
Du meine Güte, Herakles, das ist doch hanebüchener Schwachsinn!

Solche "Anträge" hatte ich ein paar Mal - "Ich will nur noch Dich" - "Du bist die Frau, von der ich immer geträumt habe" - dabei kannte der Mann mich kaum, projezierte nur all seine Träume und Sehnsüchte in mich hinein.

Ich habe mich dann IMMER sachte und höflich verabschiedet, die Sache wäre so etwas von gründlich an der Realität gescheitert, nein danke.

Bei meine Ehe waren definitiv gegenseitig viele Gefühle im Spiel, es ist dennoch gescheitert. Mein Ex hätte mich mal besser weniger geliebt, sondern sich selbst mal lieber früher eingestanden, dass ich einfach nicht die richtige Frau für ihn bin - statt mir eine jahrelange 1a-Show zu liefern.

Liebe trägt Alles? Nein, definitv nicht. Wenn man sich selbst verbiegt aus Liebe, holt einen das ein. Eine Portion Realismus und Ehrlichkeit sich selbst gegenüber ist ebenfalls notwendig, zudem kann auch eine große Liebe an ganz banalen, zermürbenden Problemen im Alltag scheitern.

Insofern - schaltet zu den Gefühlen auch euer Gehirn ein, liebe Leute, seid ehrlich zueinander und zu euch selbst.

Auch wenn Herakles dann einen Mangel an Romantik beklagt - lieber ein bisschen mehr beobachtet und reflektiert und mit der Realität abgeglichen als wieder einmal eine euphorische Eheschließung, die fast sicher zum Scheitern verurteilt ist. Tut nicht Not.

Was an wahrer Liebe schwachsinnig und hanebüchen sein soll kannst Du mir gerne darlegen.
Romantik hat nicht zwingend was mit wahrer Liebe zu tun, denn gerade wo wahre Liebe beginnt, nämlich im knallharten Alltag hat Romantik keinen Platz.

Naja, Du hast sicher einiges erlebt, auch mit rationalen Männern und bist am Ende nicht glücklicher geworden - fehlte die Liebe??
Von Liebe haben solche Leute keine Ahnung, nur wie was funktioniert, aber nicht wie man etwas "fühlt".

Gerade mehrfach Enttäuschte haben die wahre Liebe eben nie erlebt, sonst wären sie ja noch zusammen.

Es ist okay, wenn man die Vernunft in den Vordergrund stellt, aber bitte dazu auch stehen. Ja mir ist Liebe nicht so wichtig, Hauptsache der Typ ist ganz in Ordnung, man kann ja nicht alles haben.

Ist das Liebe?? Nö
 
  • #25
Wir glauben zu lieben, aber wir lieben nicht den Menschen als Einzelperson, sondern das was ihn umgibt, was er darstellt oder was er in unseren Augen darzustellen scheint.

Liebesehen bleiben für mich, bis auf ganz wenige Ausnahmen, ein Mythos.

Aha.

Und Deine hier oft erörterten Optik-Anforderungen, bis ein Mann Premium genug ist um überhaupt in Frage zu kommen? Wie geht das zusammen mit Deinen Forderungen doch bitte schön den "Menschen als Einzelperson" zu sehen und zu lieben?

Und wenn er nicht volles Haar und stilvolle Bekleidung vorzuweisen hat? Oder ein bisschen zu klein ist?

Entschuldige, aber Du selbst hast knallharte Forderungen an einen Kandidaten - kein Casting könnte gnadenloser ablaufen.

Und Du redest von romantischer Liebe? Die würde aber die Seele des Menschen sehen und nicht die schicken Schuhe oder den knackigen Hintern!

(Ach so, der Mann mit dem Bäuchlein KANN einfach keine zärtlichen Gefühle auslösen. Er ist ja dann nicht ausreichend vorzeigbar und könnte mit Dir als Premium-Frau nicht mithalten, Du könntest Dich nicht sehen lassen mit ihm. Völlig richtig, wie konnte ich so verblendet sein, entschuldige bitte.)
 
  • #26
Solche "Anträge" hatte ich ein paar Mal - "Ich will nur noch Dich" - "Du bist die Frau, von der ich immer geträumt habe" - dabei kannte der Mann mich kaum, projezierte nur all seine Träume und Sehnsüchte in mich hinein.
Genau deswegen war das eben keine Liebe. Und sich verbiegen "aus Liebe" ist auch keine Liebe, sondern Bedürftigkeit und sicher auch Projektion. Wer lieben können will, muss sich wirklich erstmal selber lieben, dann kann er unterscheiden, bei welchen Dingen er tolerant ist und welche Dinge einfach stimmen müssen. Dann sind auch diese ganzen Oberflächlichkeiten weg, die an anderen Typen immer gestört haben. Da sehe ich diese Definition eben wirklich als richtig an:

Liebe ist wenn Dich jemand will, nur Dich, egal was Du bist, was Du beruflich machst, egal woher Du kommst oder wohin Du willst, egal, es geht nur um Dich, um Dich allein, Dein Umfeld, Dein Status, Deine Familie, Deine Herkunft interessiert - null - jemand will Dich, Dich alleine
Und mit "Dich" ist wirklich der andere Mensch gemeint und nicht die eigene Projektion oder irgendein Schema, in das der andere nun gerade zu passen scheint. Denn wenn es eine Projektion ist, dann wird begonnen, den anderen hinzubiegen.
Ob es nun immer ohne Projektion abgehen kann, wage ich mal zu bezweifeln, aber wenn man tolerant sein kann in dem, was nicht stimmt, kann man auch glücklich werden.
Insofern - schaltet zu den Gefühlen auch euer Gehirn ein, liebe Leute, seid ehrlich zueinander und zu euch selbst.
DIE Grundvoraussetzung für mich, um lieben zu können und denjenigen, den man lieben kann, auch zu erkennen.
 
  • #27
Somit lieben wir nicht wirklich, wir lieben das Gesamtpaket, mit allem drum und dran, aber nicht das Individuum an sich.
Wenn ich das Individuum an sich nicht lieben kann, bleibe ich Single. Alles andere macht mich nicht glücklicher als wenn ich allein bliebe, im Gegenteil, es macht mich unglücklich.
Ich merke erst dieses Gefühl, Liebe, wenn ich jemanden kennenlerne, der es auslöst und dann checke ich ab, ob der Rest auch passt (Z.B. Intelligenz, Interessen, Geld ist mir egal, Status ist mir auch egal, ...)
Dass man selten Menschen begegnet, die ein solches Gefühl auslösen, ist auch wahr. Von daher könnte ich mir vorstellen, dass viele meinen, es gäbe das gar nicht. Mal abgesehen davon, dass manche es nicht erkennen können, weil sie bestimmte Punkte im Kopf abhaken wollen, die mit Liebe nichts zu tun haben.
Und ich denke, dass viele meinen, wenn man jemanden liebt, muss man auch mit ihm zusammen kommen. Aber wenn dann die Eckdaten nicht stimmen, kommt man eben nicht zusammen.
 
  • #28
Also das habe ich selten gehört. Früher war es an der Tagesordnung, aufgrund der Ständegesellschaft, Standesbeziehungen oder weil die Kinder nicht unehelich zur Welt kommen sollten. ABer heute? Da steht die Liebe doch im Fordergrund - bei den meisten. Ich würde nur aus Liebe heiraten, das sage ich zumindest jetzt mit mitte 20. Mit oder ohne Trauschein, was zählt ist die Liebe - so meine Meinung. Aber zu heiraten ohne sich zu lieben ist da wohl ne verkehrte Welt. Und zu heiraten um finanziell abgesichert zu sein wäre für mich auch ein no-Go, auch wenn ich weis dass es solche frauen gibt
 
  • #29
Liebe ist wenn Dich jemand will, nur Dich, egal was Du bist, was Du beruflich machst, egal woher Du kommst oder wohin Du willst, egal, es geht nur um Dich, um Dich allein, Dein Umfeld, Dein Status, Deine Familie, Deine Herkunft interessiert - null - jemand will Dich, Dich alleine - wow - und sind wir ehrlich wer sagt so etwas?? Eben nur jemand der diese Person liebt, als Mensch, als Individuum, die totale Hingabe und Liebe ohne Rückversicherung des Status.
Nehmen wir mal an, so wäre die Definition von Liebe. Du sagst, du magst den Pragmatismus nicht. Ist ja okay. Dennoch haben diese von dir nicht so gemochten Gründe für Ehen wenigstens einen Sinn. Liebe kann ja trotzdem mit im Spiel sein.
Andererseits mal die umgekehrte Frage an dich. Kannst du mir einen Grund, nur einen einzigen Grund nennen, warum man aus Liebe heiraten sollte? Und sag jetzt nicht als "Zeichen der Zuneigung". ;)
Was ändert eine Ehe im Leben von zwei Menschen, die sich nach deinem Zitat lieben? Werden sie dadurch glücklicher? Wenn ja, warum?
 
  • #30
Heutzutage muss man nicht mehr unbedingt heiraten um mit der Person die man liebt zusammensein zu können, oder gar Kinder bekommen zu können. Man kann frank und frei die Beziehung leben ohne das die Gesellschaft einen kritisch beäugt.

Also kommt man mit plausiblen Argumenten um die Heirat zu rechtfertigen. "Eigentlich wär es nicht nötig gewesen zu heiraten, aber finanziell bring uns das Vorteile etc. .

Ist nur so eine Theorie von mir. Aber vielleicht trifft das auf ein paar Fälle zu.
 
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