• #61
Aber was ist ein toller Job?

Für Ursula von der Leyen ist der Job als Präsidentin der EU – Kommission ein tollen Job und für die Krankenschwester ist dies auch ein toller Job.

Ich würde den Job als Krankenschwester höher bewerten. Wenn ich im Krankenhaus mich befinde, dann hilft mir die Schwester mehr als Ursula von der Leyen.

Ich würde nicht sagen, dass man einen tollen Job hat, sondern dies den anderen entscheiden lassen. Wenn man den Job nicht nehmen will, dann scheint er ja nicht so toll zu sein. Wie viele andere Menschen haben diesen tollen Job? - 1000 oder 10.000 und vielleicht schon 100.000.
 
  • #62
Ja, aber danit bestätigst du doch meine Aussage, dass es Männern unwichtig ist, was eine Frau beruflich macht, bzw. Man damit nicht punkten kann. Also als Ärztin, Managerin, Pilotin, Projektleiterin etc. andersrum ist es vielen Frauen bei Männern even schon wichtig.
Kernaussage der FS war, sie ist gebildet, fest im Arbeitsleben integriert und verdient genug um sich selbst zu versorgen. Also keine Frau, die einen Versorger sucht. Ich habe in meinem ersten Kommentar bereits erwähnt, dass mein Job als Senior Consultant von Männern entweder neutral oder negativ bewertet wurde.
Aber nicht im Vergleich zu einer Krankenschwester, die mit Sicherheit einen durchaus sinnstiftenden Job hat, sondern weil es nach Karriere klingt (zumindest für die, die sich nicht damit auskennen).
Und wenn du schon das Thema ansprichst : ich denke”Krankenschwester” finden ziemlich viele Männer toll, nicht zuletzt, weil es leider auch immer diesen “sexy” Ruf hat. Der Beruf Oberärztin wird dann eventuell positiv bewertet von einigen Männern, aber bestimmt von vielen auch als einschüchternd wahrgenommen - neulich gab es dazu einen Profilcheck mit entsprechendem Kommentar.
Dass du deine Exfrau so perfekt findest, ist schön und gut, aber leider haben nun mal viele Frauen anderes erlebt mit anderen Männern.
 
  • #63
Ein toller Job bedeutet für die Attraktivität einer Frau in den Augen der Männer nichts. Dafür vergeben sie, anders als umgekehrt, keine Pluspunkte.

In den Augen der Männer ist der gute Job einer Frau lediglich defensiv. Der Minuspunkt einer möglichen Versorgerbeziehung entfällt.
 
  • #64
Eigentlich ist es ganz einfach ....
Der Mann, der eine Karrierefrau datet - der will genau diese Karrierefrau. Und keine Frau, die ihn in Richtung Familie etc drängen will.
Frau muss - wie Mann auch - die Zielgruppe richtig ansprechen. Die richtige Ergänzung zu sein - das ist die Aufgabe. Der Landwirt wird für keine Frau, deren Lebensplanung das Leben in diversen Metropolen vorsieht eine Option sein. Die Karrierefrau ist nicht das Objekt der Begierde für einen Mann, der sich als konservativer Familienvater sieht. Und Teilzeit mag in Konzernen gehen, auch für Männer. Aber auch dort heisst das - Karriere im Eimer.
Und zu "warmherzig" - ein schönes altmodisches Wort, das die Möglichkeiten der deutschen Sprache aufzeigt - möchte ich anmerken:
Gerade die Männer, die als Fels in der Brandung, als Fundament, als Macher bezeichnet werden benötigen als Ergänzung die eher warmherzige, weiche und anschmiegsame Frau. Stell dir vor - Du wirfst einen Stein an einen Felsen. Der Stein prallt ab. Wirf eine Daunendecke über den Felsen - sie umhüllt den Felsen.
Männer, deren Ausprägung im Machen, Anpacken von Herausforderungen, im Wettkampf und im Erreichen ihrer Ziele liegen sind zwar meist zuverlässig, fleissig, loyal und zupackend - aber oft wenig empathisch, sozial oder diplomatisch. Ergo sucht ein solcher Mann eine Frau die er nicht besiegen muss. Eine starke Persönlichkeit kann übrigens die weichherzige Frau auch sein ....
 
  • #65
Ja, aber danit bestätigst du doch meine Aussage,
Und du bestätigst mich mit meine Aussage.

Man versteckt sich hinter der Aussage “, man hat einen tollen Job“ aber was es genau ist sagst du ja auch nicht.

Wegen meiner Exfrau musst du dir keine Gedanken machen, da sie seit 2018 Tod ist und ich musste ihre Person im Klinikum bestätigen. Das ist halt in Österreich anders als in Deutschland. Da außer mir nur noch ihre Mutter und ihre Schwester leben, aber sie wohnen über 2000 km weg, dann kam ich ins Spiel. Dies habe ich auch meiner Lebensgefährtin gesagt, damit sie es direkt von mir hört und über andere.

Tja andere Länder andere Sitten.
 
  • #66
immer wieder sehr traurig, so etwas zu lesen. Langjährige Beziehung endet und ob beide damit wirklich glücklich werden, ist fraglich. Ist dein Ex denn wieder in einer festen Bindung und zufrieden? Ich verstehe Männer nicht, die eine langjährige Beziehung mit einer so tollen Frau (gebildet, fest im Leben stehend, attraktiv) wie dir wegen "etwas Spaß haben" aufgeben. Ich glaube, dass solche Typen am ende eher allein bleiben und keine Familie gründen wollen. Von daher kannst du nur versuchen, noch jemanden zu finden....aber Altlasten (Kinder, Exen) sind dann sicher vorhanden bei den Männern. Das finde ich schade, denn mit deinem Ex hättest du eine Familie gründen können, ohne diese ganzen Altlasten, das wird er vielleicht noch bereuen, dass er dich gehen lassen hat!
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #67
es gibt Männer, die ein Egoproblem haben, die haben das aber auch bei anderen Themen.

Es gibt Männer, denen ist es absolut gleichgültig, es interessiert sie nicht - aber auch da zieht sich Gleichgültigkeit oft durch mehrere Bereiche.

Und es gibt Männed, die nehmen den Beruf der Frau als Teil ihres Lebens, interessieren sich, hören mal zu, unterstützen und freuen sich mit. So wie die Frau auch.
Sehe ich auch so, auch wenn ich die letzte Kategorie so nicht kenne. EIN Paar ist so, aber da hat keiner einen Job, der mit Leidenschaft gemacht wird oder wo große Karriere möglich war, haben auch beide nicht studiert, sondern Brotjobs.

Bei den Paaren mit Kindern ist immer relevant gewesen, dass der MANN als Geldverdiener funktioniert. Also ist es klar, dass sie ihn bei seinem Job bestmöglich unterstützt, da sie auch was davon hat, aber der Mann hat nichts davon, wenn sie beruflich vorankommt. Außer, es muss aufs Geld geguckt werden, aber das ist ja kein Interesse, so wie Du es beschrieben hattest. Ansonsten müsste er mehr zu Hause leisten, und das will keiner. Wirklich nicht, viele arbeiten lieber länger oder dienstreisen.

Aber ich denke auch, es ist das allgemeine Desinteresse am anderen, das allgemeine "Ich rede lieber über mich", das ja auch unter Frauen vorkommt, es sei denn, die Erzählerin erzählt von ihren Niederlagen. Und im anderen Fall ist das Denken von erschreckend vielen Männern, dass eine Frau sowieso mit den Kindern irgendwann zu Hause sitzt, zumindest eine Weile, und daher beruflich nicht wirklich relevant ist.
Und all diese Männer, von denen ich rede, haben GENAU SO eine Frau, die das Leben auch so wollte, weil sie sich um die Kinder kümmern wollte. Eine Frau hatte mehr Berufsambitionen, da fing gleich schon bei dem Gedanken der Mann an zu klagen, warum sie denn so hoch hinaus müsse. Zwei Frauen hatten es mit Selbständigkeit versucht, beide konzentrierten sich dann aber lieber vollständig auf das Kind.

Aber es sind die Söhne und Töchter aus diesen Familien nicht mehr mit Eltern aufgewachsen, die zum Sohn sagten "du solltest studieren" und zur Tochter "du brauchst nicht zu studieren, such dir lieber einen gutverdienenden Mann", weil Studieren ja heute allgemein mehr Standard geworden ist. Also diese Mädchen haben die Chance gleichermaßen bekommen, und die Jungen sehen, dass auch Mädchen relevant sind bei Karriere-Voraussetzungsschaffung.

Ich hoffe, dass die "Corona-Krise" diesbezüglich nicht das anrichtet, von dem jetzt so oft rumgeunkt wird: Mann arbeitet weiter, Frau kümmerte sich um die Kinder. Statt dass Halbe/Halbe gemacht wurde. Und die Kneipen usw. müssen wieder offen sein können, aber die Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen nicht. Wenn in der Politik da mal nicht dieser Geist der alten Männer und Frauen mit dem verstaubten Frau-Mann-Bild durchscheint ...
 
  • #68
Sehe ich auch so, auch wenn ich die letzte Kategorie so nicht kenne
Meiner 😉, und das tut richtig gut.
Aber ich hatte mal eine Beziehungsanbahnung, heute mein bester Freund, der war auch so. Interessiert an dem, was ich mache, sich mit mir gefreut, etc.
So, wie es mich doch auch interessiert - der Beruf ist Teil des Lebens, warum sollte es
außen vor bleiben?
Und ich kenne einige Paare, wo es zumindest von außen so aussieht. Auch Paare mit Karriere.

Aber auch die tradierte Rollenverteilung ist nicht mehr zwangsläufig, ich kenne einige jüngere Paare, da macht eher sie Karriere und er pausiert oder reduziert.
Es werden die Aufgaben eben verteilt, nach Neigung und Interesse.
Ich finde solche Veränderungen sehr positiv.
In der Politik wird es noch dauern, die meisten Politiker sind eben Mann, und mind. Ü50, eher konservativ...
Das sind Entwicklungen, die Zeit brauchen.

Wobei man den Anteil der Frauen an der immer noch Ungleichgewichtung kritisch anschauen muss - wie oft liest man hier weibliche Posts direkt aus der Mottenkiste der 50er. Wo heutige Männer als unmännlich beschimpft werden und Frauen als unweiblich, wenn sie ihren eigenen Weg gestalten wollen.
Ich denke immer wieder , die größten Verhinderer einer wirklichen Gleichstellung (nicht Gleichmache) sind wir Frauen selbst.

Lies den Thread zum Thema Schminken...

W, 50
 
  • #69
Bei den Paaren mit Kindern ist immer relevant gewesen, .... der Mann hat nichts davon, wenn sie beruflich vorankommt.
Du schreibst über etwas anderes als die FS. Guck Dich mal in dem sozialen Biotop um, welches sie beschreibt: beide Akademiker, beide mit Familienwunsch. Die haben als junges Paar mit 24/25 ein Jahreseinkommen von über 100.000 € und mit jedem Jahr wird es mehr. Da können und wollen beide Teilzeit arbeiten, denn beide sind intelligent genug, um die Auswirkungen einer längeren Offzeit bei hoher Qualifikation zu kennen, erst recht die längerfristigen.
Bei diesen Paaren bleibt die Frau nicht jahrelang zuhause und in geringer Teilzeit.

Der Mann hat eine ganze Menge vom beruflichen vorankommmen der Frau:
die Familie hängt nicht nur an seinem Gehalt und das ermögliicht ihm ganz andere persönliche Freiheiten, nämlich nicht so viel arbeiten zu müssen und weg von der gewünschten Familie zu sein.

Wenn er in der Coronakrise als Soloselbstständiger einkommenslos ist, dann Hurra, wenn die Frau einen hohen TZ-Faktor hat und ein ihrer Ausbildung entsprechendes Einkommen erzielen kann, weil sie auch entsprechende Berufserfahrungen hat.
Das funktioniert nicht nur finanziell sondern auch sozial, wenn der Mann vorher in der Familie nicht nur Geldverdiener sondern auch Vater war. Beide verstehen alle Probleme des gemeinsamen Lebens besser, weil sie diese hinreichend kennen - daher weniger Konflikte und weniger Scheidungsrisiko.
Und es funktioniert auch nach der Scheidung, weil das 50/50-Modell sozial und wirtschaftlich funktioniert.
Die intelligenteren unter den Männern haben das verstanden, finden daher einen ganz anderen Frauentyp attraktiv und verpartnern sich mit diesem.

Ja, aber danit bestätigst du doch meine Aussage, dass es Männern unwichtig ist, was eine Frau beruflich macht, bzw. Man damit nicht punkten kann
Ich finde, Du hast die falsche Vorstellung, was "mit dem Job punkten können" meint.
Ich konnte bei meinem Mann auch nicht damit punkten, dass ich Informatikerin bin/er bei mir nicht mit Arzt. Wir konnten gegenseitig mit den Eigenschaften punkten, die wir uns im Job angeeignet haben und die in der Partnerschaft wirken.
Das war etwas, was ihm und mir vorherigen Beziehungen gefehlt hat. Jetzt läuft es hervorragend, weil gleich und gleich passt einfach besser, statt jeder versucht sich passend zu machen. Man hat weniger Zeit aber bessere Zeit. Das wirkt auf die Stabilität der Ehe.
 
  • #70
In der Politik wird es noch dauern, die meisten Politiker sind eben Mann, und mind. Ü50, eher konservativ
Dann bin ich wieder das berühmte Gegenbeispiel für dich.

Als JG 1964 war ich schon 1982 Mitglied bei den Grünen und war deshalb auch nie beim Bund wegen kommunistischer Einstellung. O-Ton von der BRD. Es gibt ja eine Eu -Kommissarin, Bürgermeisterin, Kanzlerin. usw. Ich hätte nichts gegen ein Date mit Claudia Roth gehabt.

Ob jetzt die Frau Hauptschülerin ist oder Akademikerin hat mich beim Daten nie so gestört. Ich hatte nette Kontakte mit Hauptschülerinnen, die besser waren als mit Akademikerinnen. Meine Partnerin war auch “nur“ auf der FH und hat 3 Kinder Ü30 und ich habe keine Kinder. 2018 hat der älteste Sohn mir gratuliert, das ich es geschafft habe seine Mutter in die USA zu nehmen. Vor mir hat sie Graz nur im Urlaub verlassen. Etwas anders hat aber der Sohn bis heute noch nicht geschafft, seine Mutter zur Oma zumachen.

Am ihren 59. Geburtstag sagte sie mir, dass sie mit 60 Oma sein möchte und vor 2 Wochen wurde sie 60 und immer noch keine Oma.

Und unweiblich habe ich noch zu keiner Frau gesagt. Vielleicht ist es mir auch lieber, wenn sie angeblich unweiblich sind. Ich wüsste jetzt für mich persönlich nicht, was eine Frau weiblich macht. Vielleicht reicht mir auch schon wenn wir heuten Abend zusammen auf der Coach liegen und sie mich streichelt und ich revanchiere mich dann umgedreht. Ist das schon weiblich?

Ach Make Up hat meine Partnerin auch sehr selten und meine Exfrau war in über 15 Jahren nur 1 x richtige geschminkt, Das war der Tag unser Hochzeit.
 
  • #71
Ich finde Deine Vorstellungen aus der Zeit gefallen. Bei familienwilligen Männern in Deiner Altersklasse, die eine akademsich gebildete Partnerin haben und die auch nicht auf dem Karrieretrip sind, ist sehr häufig der Wunsch vorhanden, sich um die Familie zu kümmern und dass dafür beide Teilzeit arbeiten, statt dass die Frau sich abhängig macht und dem Mann die Versorgerrolle aufbürdet.
Sehe ich auch so (auch in #70) und ich würde das als Frau auch nicht mehr als Modell "verkaufen", es ist eher abschreckend. Meiner Ansicht nach müsste das auch längst in Bezug auf Elternzeit anders geregelt sein, denn damit wird dieses Modell verfestigt. Die Zeiten haben sich geändert und damit auch die Rollen.
Familie ist die Aufgabe von Eltern. Beide müssen sich, gerade bei Akademikerpaaren, darauf einrichten, dass sie mit einem passenden Teilzeitmodell Zeit für die Familie haben. Finanziell ist das gerade bei Akademikern kein Problem und zusätzlich bleibt die Qualifikation erhalten.

Insofern würde ich auch die Aussagen zu "Karrierefrauen" generell in einem anderen Licht sehen. Sie schrecken dann ab, wenn man sie als beruflich erfolgreiche Frauen kennenlernt, die aber als Familienmodell nur "keine Kinder" oder "Hausmutti mit entsprechenden Ansprüchen" bieten können.
Und ansonsten müssen eben einfach die Einstellungen zum Beruf zusammenpassen.
 
  • #72
Vielleicht sollte man da auch seine inneren Muster hinterfragen und nicht die Schuld den Männern zu schieben. Was für Männer suchst du dir aus und welche Männer siehst du nicht ? Es gibt genug männer von Anfang bis Ende 30 die bindungswillig sind
 
  • #73
Aber man hört ja nun schon im Zuge der Corona-Krise, dass Frauen klagen, dass SIE ihren Berufsweg unterbrechen mussten, der Mann aber nicht.
Dann guck mal hin, welche Frauen da klagen und Du wirst sehen: es sind Frauen mit der Einstellung der Fs: ich bin keine Karrierefrau, eventuell arbeite ich später in Teilzeit, Familie kommt immer zuerst.
Diese Frauen haben nie Wert darauf gelegt eine tragende Säule für die wirtschaftliche Versorgung der Familie zu sein. Darum können sie in der Krise auch die Familie nicht versorgen. So ist es nur konsequent und sinnvoll, dass sie ihren Nebenjob noch mehr runterfahren, als dass der Mann als Haupternaehrer der Familie das tut. An seinem Einkommen hängt die Familie, weil die Frau das so wollte. Warum und worüber klagt sie jetzt?

Dass eine Frau einen guten Beruf hat und gut verdient, wird erst bei der zweiten Beziehung wichtig, also die nach "DER" Ehe. Scheidung kostet....
Mag sein, dass sich das die Männer meiner und Deiner Generation so wünschen, aber die Frauen machen das meistens nicht mit - keine Lust auf abgebrannte, scheidungsgepluenderte und chronisch schlecht gelaunte Männer.
Ganz sicher ist es nicht mehr so in der Generation der FS und nicht unter Akademikern. Da sind die Männer nach einer Scheidung nicht ruiniert, weil beide immer gut verdient haben, der Versorgungsausgleich daher ein Nullsummenspiel ist.
 
  • #74
Ich bin 29 und finde es aktuell auch schwierig, einen Mann zu finden.
Seit ich 15 bin hatte ich eigentlich immer einen Freund. Meistens heiße Typen, um die mich andere beneidet haben.
Meinen letzten Freund habe ich verlassen, weil ich nun nach etwas ernsthafterem suchen möchte - auch um bald eine Familie zu gründen. Leider hatte er kaum Ambitionen, sich beruflich zu verbessern.
Die wirklich knackigen Kerle, zu denen man aufblicken kann, die was hergeben, die groß und erfolgreich sind, die haben leider meiner Erfahrung wenig Interesse an Familie.
Ich werde mich wohl entscheiden müssen zwischen Versorgertyp, der sexuell unattraktiv ist dafür aber bereit, eine Familie zu gründen, und der spannenden Romanze mit einem Mann, der mich auch sexuell interessiert, aber dafür den Familienwunsch in die Zukunft verschieben.
Schade.
 
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  • #75
ich bin keine Karrierefrau, eventuell arbeite ich später in Teilzeit, Familie kommt immer zuerst.
Vor allem stört mich, dass dass es hier immer heißt Karrieremensch oder Nebentätigkeit.

Die meisten betrachten doch ihren Beruf irgendwo dazwischen.
Einen Beruf, für den man eine mehr oder weniger intensive Ausbildung absolviert hat, wo man sich weiterbildet, in dem man sich engagiert - ohne gleich die Superkarriere anzustreben. Und das auch unabhängig davon, ob Akademiker*in, oder Absolvent*in einer Hochschule (of applied science), oder Fachschulen, oder Lehrberufe...

DDie meisten Jüngeren gehen längst einen anderen Weg.
So, wie es auch Du, @Vikky, @Lebens_Lust beschreiben.

Somit ist der Punkt der FS, dass sie einen guten Job hat, eine - eigentlich - selbstverständliche Aussage. Weder Bonus noch Malus.
Als erschwerend ist eine Ortsgebundenheit, das sind aber viele, und auch zum Kennenlernen sind Distanzen eher erschwerend.

Liebe Cosmo, entspanne Dich, schau dass Du unter Menschen kommst, über Sport, Interessen, (Single) Treffen, etc.
Und prüfe Deine Muster.

Ich habe lange gebraucht, um meine Muster zu erkennen und sie zu verändern.

W, 50
 
  • #76
Diese Frauen haben nie Wert darauf gelegt eine tragende Säule für die wirtschaftliche Versorgung der Familie zu sein. Darum können sie in der Krise auch die Familie nicht versorgen. So ist es nur konsequent und sinnvoll, dass sie ihren Nebenjob noch mehr runterfahren, als dass der Mann als Haupternaehrer der Familie das tut. An seinem Einkommen hängt die Familie, weil die Frau das so wollte. Warum und worüber klagt sie jetzt?
Mir geht das Gejammer auch auf den Geist, aber es ist natürlich politisch korrekt. Leider können viele Frauen nach wie vor keine Familie ernähren, nicht mal annähernd. Und das, obwohl Mädchen in den Schulen schon lange die Jungs überholt haben. Wenn beide in Bezug auf den Job annähernd "auf Augenhöhe" sind, dann gibt es keinen Grund, dass die Frauen in einer Krise alleine zurückstecken. Außerdem sind die Männer ja meist genauso im Homeoffice.
Das geht doch bei der "Elternzeit" schon los. Natürlich entscheiden die Männer da alleine, dass die Frau 12 Monate zu Hause bleibt und man anschließend gemeinsam 2 Monate Familienurlaub macht. Ändern würde sich da nur etwas, wenn der Anteil der Frau auf 7 Monate beschränkt wäre, noch besser, 4 Monate Frau, 10 Monate Mann.
Die Einstellung der FS ist auch jetzt schon "Ich brauche einen Ernährer für die von mir gewünschte Familie". Klares Ziel, aber eben kein passender Mann dafür. Sicher ein Teilaspekt ihrer erfolglosen Suche.
 
  • #77
FS, hier mal aus erster Hand als unmittelbar Betroffener vor ein paar Jahren.

Mit Anfang 30 habe ich eine Frau gesucht die wie ich einen Kinderwunsch hat. Oft genug haben mir die Frauen genau wie Du oben ihre Vorstellungen mitgeteilt. Eine hat sogar mal gelacht als ich sagte, ich möchte auch Elternzeit nehmen und gehe anschließend in TZ. Sie sagte, das würde sie nie von einem Mann verlangen. Sie hat mich nicht verstanden, sie dachte vielleicht weil ich ein großer, toller, knackiger Kerl bin, habe ich Angst um meine Männlichkeit, wenn ich die Windel wechsel oder mir auf die Schulter gekotzt wird.

Ich habe bei unseren beiden Kindern Elternzeit genommen, arbeite Teilzeit. Uns gefällt die gemeinsame Sorge für unsere Kinder, die alte Rollenverteilung sehe ich in meinem Umfeld immer seltener. Gerade Frauen sollten von so einigen schlechten Erlebnissen ihrer Geschlechtsgenossinnen profieren und auf deren Lebenserfahrung hören.

Habe ich auch bei erfahrenen Männer gemacht, die nicht viel vom Aufwachsen ihrer Kinder mitbekommen haben, weil die Arbeit oft an erster Stelle stand und die Versorgung der Familie nur auf ihren Schultern lag.
 
  • #78
Wie - sie soll Sex anbieten, um Beziehung zu bekommen?
Du vertauscht hier Begrifflichkeiten.
Bietet eine Frau sie sich "sexy" kleidet direkt Sex an ? Nein.
Manchmal sogar genau im Gegenteil. Habe ich oft erlebt.

Aber sie zeigt, dass sie die für diese Dinge offen sein könnte.

Entschuldige, aber genau darum geht es bei der Partnersuche. Letzlich nur darum.

Wer, wie bei @frei, die sexuelle Komponete nicht will, muss das dann später anders klar stellen.
Ich bin mit keiner Frau zusammen, die ich nicht sexuell begehre und ich spreche auch keine Frau an die nicht sexy ist.

Und natürlich erschließt sich die FS damit mehr Möglichkeiten.
 
  • #79
Im echten Leben kenne ich die hier von den Männern propagierte Haltung nicht, dass ihnen piepegal ist, welchen Job die Frau hat und wieviel Geld sie verdient.
Das schrieb ich nie und auch bei fast allen anderen Männern hier habe ich das so nicht herausgelesen. Es ist nur unwichtiger, als andersherum.

Allerdings ist es sonst genauso, wie Du schriebst:

Die mäßig attraktive Frau, welche schon quasi direkt ankündigt, sich demnächst in die eher unattraktivee (Ausnahmen bestätigen die Regel) Mama zu verwandeln, ist schon eher ein Ladenhüter auf dem Partnermarkt. Vor allem, wenn gewisse äußere und innere Anzeichen dafür vorhanden sind....Aber auch sie können eine Deckel finden.

Diese Männer gibt es auch, wahrscheinlich jedenfalls.
 
  • #80
Habe ich gemacht. Es sind Frauen mit Lebensplänen gewesen, manche jammerten, dass jetzt in dieser Krisenzeit Knowhow gefragt ist, und dass sie sich nun nicht profilieren können, weil sie zu Hause sitzen beim Kind. Eine meinte sowas wie "auf den Papers werden jetzt die Namen der Männer stehen", statt ihrer.
Bei manchen Frauen habe ich mich ZUNÄCHST über das Mimimi gewundert. Bei denen scheint noch NIE was im Leben nicht nach ihren Plänen gelaufen zu sein. Aber: Bei den Männern läuft es zumindest nicht deswegen nicht-nach-Plan, weil sie Kinder haben. Das ist der Punkt.

Also nein, Du liegst falsch mit der Vermutung, was für Frauen das seien. Es ist nun auch nicht jeder Mann eine tragende Säule der Gesellschaft. Aber unter den Frauen war eben auch diese Forscherin, die sich gern profiliert hätte. Es sind einfach Leute, die weiter arbeiten gehen wollten und nun merken, dass es doch geschlechtermäßig wieder so läuft wie früher.

Mag sein, dass sich das die Männer meiner und Deiner Generation so wünschen, aber die Frauen machen das meistens nicht mit
Na, das hoffe ich. Auch den Rest des Postes, dass die nachfolgenden Generationen nicht mehr wie unsere ticken.

Mir geht das Gejammer auch auf den Geist, aber es ist natürlich politisch korrekt. Leider können viele Frauen nach wie vor keine Familie ernähren, nicht mal annähernd.
Der Kritikpunkt neben diesen Privatschicksalen war auch, dass in dem "Wie gehen wir mit der Krise um"-Statement (ich habe gerade leider vergessen, wie das Statement genau hieß, es war heiß ersehnt und alle waren gespannt drauf. Ich krieg es auch gerade nicht geschickt gegoogelt.) die Mütter in einem Halbsatz abgetan wurden, während es ansonsten ausgiebig um anderes ging und wie dem geholfen werden könnte.
"Frauen mit Kindern" war gar kein Thema, und das zeigt ja, dass man es nicht wichtig findet - so wie früher.
Ob nun Frauen wirklich die Verlierer sind ... wir leben ja heute und nicht damals. Aber man muss schon auch laut schreien und krasse Vergleiche bringen, damit das Thema gesellschaftlich aufgegriffen, beachtet und diskutiert wird.

Außerdem sind die Männer ja meist genauso im Homeoffice.
ja, aber die Arbeit zu Hause und mit den Kindern wird nach wie vor zum Großteil von Frauen gemacht, die auch im Homeoffice sind. Jede 4. Frau arbeitet verkürzt, aber nur jeder 6. Mann (Quelle: Handelsblatt online, Kommentar D. Dettling "Frauen sind die Verlierer der Corona-Krise - doch der Trend wird sich umkehren").
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #81
die Mütter in einem Halbsatz abgetan wurden,
Solange es in solchen Fällen nicht Eltern oder auch Vater und Mutter heißt, und bei einseitiger TZ der Großteil an der Mutter hängen bleibt, käme ich nicht auf die Idee TZ zu arbeiten.

Was bin ich froh, dass mein Mann und ich das vorher geregelt haben und ich nicht, wie andere Mütter im Bekanntenkreis jetzt die Ar***karte habe.

Die Teiche der TE sind leergefischt, wenn der Zufall nicht hilft und kein Ortswechsel in Frage kommt, dann kann es schon sein, dass die TE keinen Partner für das Projekt Familie mehr findet.
 
  • #82
Die wirklich knackigen Kerle, zu denen man aufblicken kann, die was hergeben, die groß und erfolgreich sind, die haben leider meiner Erfahrung wenig Interesse an Familie.
Ich werde mich wohl entscheiden müssen zwischen Versorgertyp, der sexuell unattraktiv ist dafür aber bereit, eine Familie zu gründen, und der spannenden Romanze mit einem Mann, der mich auch sexuell interessiert, aber dafür den Familienwunsch in die Zukunft verschieben.
Schade.
Doch, die "wirklich knackigen Kerle" haben auch oft Interesse an Familie, sie haben allerdings Optionen und suchen sich aus dem Pool, der ihnen zur Verfügung steht, die Frau mit dem höchsten Marktwert. Offenbar gibt es Bewerberinnen, die geeigneter sind, als Du es bist. Da wirst Du Dich mit einem Mann abfinden müssen, den Du verächtlich in die Kategorie "Versorgertyp" schmeißt.

Wenn Du Brad Pit willst, musst Du Angelina Jolie sein. Wenn Du Jay Z willst, musst Du Beyonce sein. Wenn Du Tom Brady willst, musst Du Gisele Bündchen sein. Sonst wird sich der Mann nicht binden. D.h. nicht mit Dir...
 
  • #83
Aber unter den Frauen war eben auch diese Forscherin, die sich gern profiliert hätte. Es sind einfach Leute, die weiter arbeiten gehen wollten und nun merken, dass es doch geschlechtermäßig wieder so läuft wie früher.
Ich bringe da immer weniger Verständnis auf. Das Thema wird jetzt seit 50 Jahren diskutiert. Ohne Erfolg.
Ich denke, Teil des Problems ist es, dass in der Regel die Frauen die Kinder wollen und die Männer "mitmachen". Die Frau ist von Klein auf nicht auf Bildung, sondern auf Haushalt programmiert, die Frau überzeugt die Männer zu Kindern, die Frau setzt heimlich die Pille ab, die Frau nimmt selbstverständlich den Erziehungsurlaub, die Frau bleibt natürlich zu Hause, wenn die Kinder krank sind oder irgendein Virus unterwegs ist. Bequem für uns Männer.
Wenn Frauen einfach mal gezielter nach Männern suchen würden, die auch Kinder wollen und sonst keine mehr bekommen würde, wäre das Problem erheblich kleiner. Das sind Entscheidungen, die Frauen individuell für sich treffen. Es läuft geschlechtermäßig so wie früher, weil das für uns Männer angenehmer ist, aber auch, weil es viele Frauen gar nicht anders wollen oder können.

"Frauen mit Kindern" war gar kein Thema, und das zeigt ja, dass man es nicht wichtig findet - so wie früher.
"Frauen mit Kindern" ist das falsche Thema und es ist hier so wie überall auf Frauen mit Kindern beschränkt. Ich habe in einer Gleichstellungssitzung mal nach "Was ist mit den Kindern der Männer?" gefragt, als es um Hortplätze ging und nur verständnislose Blicke von Frauen geerntet.
Viele Frauen möchten sich selbstverständlich für eine Weile voll um die Kinder kümmern. Das geht in der heutigen Zeit eben nicht ohne Einbußen. Also wird es Zeit. über Teilzeitmodelle nachzudenken. Für beide Elternteile. In Skandinavien ist das zum Beispiel längst viel üblicher.

Und: Von uns Männern wird hier immer erwartet, dass wir unseren Sexualtrieb unter Kontrolle halten. Erst die Folgen bedenken, dann Kinder bekommen. Vielleicht sollten Frauen darüber einfach auch mal nachdenken...
 
  • #84
Von uns Männern wird hier immer erwartet, dass wir unseren Sexualtrieb unter Kontrolle halten.
J
Ja und hier haben nur die Männer Lust auf Sex und ich habe es noch nie gelesen, dass die Frau den schnellen Sex wollten.

Zum Glück bin ich schon 48 und so bleibt mir die FS auch erspart.

Vielleicht denken ja auch manche anderen Männer Ü30 so wie ich.

Ach nein, hier im Forum haben ja meistens nur die Männer schuld und nie die Frauen.
 
  • #85
Es tauchen immer wieder Anfragen auf, warum es im Alter von X Wenn Du in der Fußgängerzone keinen Mann ansprechen kannst, der Dir gefällt, ist das Problem hinsichtlich Kontaktfähigkeit schon offenbar. Oder wenigstens sich in seinem Blickfeld positionieren, lächeln, Augenkontakt suchen. Ich wette, das machst Du nie, auf wenn Dir einer gefällt. Warum eigentlich nicht?

Man Date war geradezu erstaunt, man könne beim Einkaufen angesprochen zu werden. Nach ihrer Gehgeschwindigkeit befragt hat sie mir alles bestätigt. Ich kenne eine Chilenin, die seit 25 Jahren in Deutschland lebt und zuletzt in ihrer Heimat angesprochen wurde. Armes Deutschland! Die französische Presse macht sich auch häufig lustig. In Le Monde war vor nicht allzu langer Zeit ein Bericht über die Berliner Single-Szene betitelt mit "La drague triste" (das freudlose Baggern).
Ich muss mich mal ein wenig outen und sagen, dass ich mitverantwortlich bin. Diese dumme Angst, Frauen anzusprechen, ist ätzend und geht anscheinend auch mit Übung nicht weg.

Trotzdem: immer, wenn ich mich überwunden habe und eine Frau höflich, aber direkt auf der Straße angesprochen habe, war sie freundlich. Zumindest für einige nette Worte hat es gereicht, ab und zu auch für mehr. Das schlimmste, was passiert ist, war die Aussage, das sie vergeben ist.

Das Problem ist eben, dass Du da eine dicke Haut entwickeln musst: bei mir ist es so, dass von etwa fünf oder sechs Frauen eine dazu bereit war, mit mit etwas zu unternehmen. Oft kam es auch zu schnellem Sex, und in einem Fall ist sogar eine Freundschaft draus geworden, die bis heute existiert.
 
  • #86
Ich denke, Teil des Problems ist es, dass in der Regel die Frauen die Kinder wollen und die Männer "mitmachen".
Ja, das sehe ich an sich genauso. Ich weiß nicht, wieviele Männer meines Bekanntenkreises unbedingt Kinder wollten und wieviele überredet wurden. ABER: Es gibt welche, die unbedingt Familie wollten, und die haben trotzdem gedacht, das sei alles Frauensache. Einfach, weil es "zu Hause" früher genauso war.

Wenn Frauen einfach mal gezielter nach Männern suchen würden, die auch Kinder wollen und sonst keine mehr bekommen würde, wäre das Problem erheblich kleiner.
Vielleicht bei jüngeren Generationen. Bei meinen Bekannten, wie gesagt, nicht, obwohl sie dringend auch Kinder wollten.

"Frauen mit Kindern" ist das falsche Thema und es ist hier so wie überall auf Frauen mit Kindern beschränkt. Ich habe in einer Gleichstellungssitzung mal nach "Was ist mit den Kindern der Männer?" gefragt, als es um Hortplätze ging und nur verständnislose Blicke von Frauen geerntet.
Das war schon das richtige Thema, weil es ja nunmal zu einem Riesenanteil Frauen sind, die das Problem haben. Ansonsten ist es sowas wie "whataboutism". Klar gibt es auch Männer, die für die Kinder beruflich zurückstecken und jetzt jammern, dass wegen ihrer Kinderbetreuung aufgrund der geschlossenen Kitas und Schulen nur ihre Frau weiterkommt in ihrer Karriere, und sie statt Homeoffice eigentlich den Haushalt machen. Aber wieviele sind das?

Aus der Geschichte gesehen, womit die Corona-Situation ja nun verglichen wird, war es ja auch das Problem der Frauen, in der Arbeitswelt voranzukommen bzw. später dann, in der Arbeit trotz Kinder voranzukommen (z.B., dass sie den Mann fragen musste, ob sie arbeiten gehen darf). Nicht der Männer.

Also wird es Zeit. über Teilzeitmodelle nachzudenken. Für beide Elternteile.
Genau.

Und: Von uns Männern wird hier immer erwartet, dass wir unseren Sexualtrieb unter Kontrolle halten. Erst die Folgen bedenken, dann Kinder bekommen. Vielleicht sollten Frauen darüber einfach auch mal nachdenken...
Schwieriges Thema, da die Zeit der Frau, Kinder zu bekommen, ja eigentlich begrenzt ist. Auch wenn es schon Methoden gibt, es auf später zu verschieben. Während Männer ja denken können, ihr Samen sei mit 40 noch so gut wie mit 25.
Aber wird erwartet, dass Männer ihren Trieb unter Kontrolle halten? Und ich finde, man kann ihn nicht vergleichen mit dem Mutterwerdentrieb. Das eine kann man ja ausleben (man verhütet eben), das andere halt nicht.
 
  • #87
Ich muss Tom zustimmen. Als Akademikerin bist du ohnehin die Gefoppte, das wussten schon deine Eltern. Du solltest doch gar nicht unter 30 eine Familie gründen. Das war der Plan.
Leider wurden die Männer genauso verwaschen aufgewachsen, damit sie noch mit 40 im Mutterschoß der Mama liegen. Eigenes Leben = Fehlanzeige.

Entscheide dich für ein hausfraulicheres Leben und vermittele das auch nach außen! Geldverdienen, Karriere und Hobbys, alles nicht mehr drin, wenn du Kinder hast. Momentan bietest du keine Voraussetzungen, eine gute Mutter zu sen. Du würdest sogar einen Schönling einem dicken Moppel vorziehen, der die Familie verlässt und dich im Stich lässt. Kein gutes Auswahlkriterium einer fähigen Mutter.

Suche Männer, die von Anfang an auf Familienaufbau wert legen und den starken Drang dazu haben. Diese Menschen geben sich gerne für die Familie auf.
Kinder zu wollen ist dein gutes Recht, aber dann lege deinen Fokus auf die Kinder und nicht auf einen eitlen, sportlichen Mann. Sport ist mit Kindern nicht mehr drin.

Männer sind nicht per se bindungsunwillig. Sondern die, die von der Wirtschaft betrogen und zum harten Arbeit erzogen wurden. Der Harz4-Zustand ist eigentlich der normalste, natürlichste Zustand. Es ist schlichtweg unnatürlich, soviel zu arbeiten und Akademiker zu werden. Es ist wertlos in der Welt und dient nur denen ganz oben, um die Akademiker am Schluss - wenn sie oben sind - abzugrasen. Sie selbst stehen dann ohne eigenes Leben da - und kinderlos. Harz4 spricht lediglich dafür, dass wir überwirtschaftet sind. Wir haben offenbar keine Verwendung mehr für einfaches Handwerk, sondern nur noch für Akademikerfuzzis, die "funktionieren" wie Maschinen.

Ich bezweifle, dass du das als Frau verstehst oder akzeptierst, du wirst schön weiter machen und von deiner Familie nur träumen. Du müsstest dein gesamtes System überdenken. Ich bezweifle auch ernsthaft, dass du das mit über 30 noch packst. Du hast die letzten 10 Jahre vermutlich Sex gehabt. Wie kam es, dass daraus nichts entstanden ist?
 
  • #88
Solange es in solchen Fällen nicht Eltern oder auch Vater und Mutter heißt,
Hierzu noch kurz was: Ich habe nur zitiert, was eine Frau (ich meine, es war eine Journalistin) zu diesem Bericht gesagt hat. Also ob die alleinerziehenden Männer oder Männer, die auch einen Karriereknick haben werden, weil sie der Frau den Vortritt lassen, beruflich weiterzukommen, irgendwie noch mit erwähnt wurden, weiß ich leider nicht. Ich versuche, den Bericht noch zu finden.
Tut aber nichts zur Sache, dass es eben doch in der großen Mehrheit Frauen mit Kindern betrifft.

Dass Du Dich mit Deinem Mann schon vorher geeinigt hattest, ist in meinen Augen auch die beste Lösung. Sonst kann man auch "so rein rutschen" in eine Situation, die plötzlich auftritt, und bei dieser hier wusste und weiß ja niemand, wie sich das noch entwickelt.
 
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  • #89
In den Augen der Männer ist der gute Job einer Frau lediglich defensiv. Der Minuspunkt einer möglichen Versorgerbeziehung entfällt.
Naja, ich habe es auch so ähnlich erlebt, nur dass sich später zu meiner großen Überraschung herausstellte, dass ganz viele Frauen (auch auch die Akdemikerinnen) dann doch als Ziel letztlich eine "Versorgerehe" (mit Teilzeitarbeit, mehr so als Ergänzung) für sich wollten. Auch viel im Freundeskreis.
Nur eben auf einem höheren Level.

Damals wurde mir zum ersten Mal klar, dass Medien in vielen Dingen eben doch eine bestimmte Haltung transportieren und man dann überrascht ist, wenn die Realität sich ganz anders darstellt....
 
  • #90
Naja, ich habe es auch so ähnlich erlebt, nur dass sich später zu meiner großen Überraschung herausstellte, dass ganz viele Frauen (auch auch die Akdemikerinnen) dann doch als Ziel letztlich eine "Versorgerehe" (mit Teilzeitarbeit, mehr so als Ergänzung) für sich wollten. Auch viel im Freundeskreis.
Nur eben auf einem höheren Level.

Damals wurde mir zum ersten Mal klar, dass Medien in vielen Dingen eben doch eine bestimmte Haltung transportieren und man dann überrascht ist, wenn die Realität sich ganz anders darstellt....
Fast alle Frauen wollen in irgendeiner Weise zu ihrem Partner aufblicken da er quasi in Nachfolge ihres "guten" Vaters tritt. Ein Aspekt neben der Körpergröße ist der soziale Status des Mannes. Daher macht wohnen bei den Eltern, eingeschränkte Mobilität durch ein fehlendes Auto u.ä. unsexy.

Dieses Aufblicken muss nicht unbedingt eine monetäre Basis haben aber letztlich hilft diese meist dabei.

Prominens, Beliebtheit in der Umgebung der Frau, Anerkennung als Wissenschaftler, Künstler, Unternehmer usw. kann z.B. finanzielle Defizite kompensieren.

Bei Akademikerinnen sticht ggf. eine akademischer Titel eines relativ trostlosen Geisteswissenschaftlers die gute Einkommenslage eines selbständigen Schlossermeisters aus dem Rennen.

Auch Symbole des Kriegers und Jägers die einen guten Beschützer signalisieren können zum Erfolg beitragen. Auch wenn sich dahinter ein hohler Macho oder treuloser Geselle verbirgt.

Erfolgreiche Karriere-Frauen haben es auch aus diesem Grund schwerer als andere Frauen einen Partner der ihren Ansprüchen genügt, daher ihnen in einem für sie wichtigen Bereich den guten Vater mimen kann, zu finden. Erfolgreiche Karriere ist natürlich sehr relativ.

Ohne dieses Aufblick-Potential fehlt es irgendwann an Respekt. Auch ein ganz wesentliches Problem für Männer.
 
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