• #31
Liebe FS,

"Mamas Söhnchen" wird nicht negativ gesehen, sie werden von erwachsenen Frauen nicht als Männer wahrgenommen und sind damit komplett unsexy.
Frauen wollen Männer und keine Söhnchen - ist da bei Dir anders? Hast Du Lust auf einen Bubi, der sich nicht die Schuhe zubinden kann? Das kann ich mir kaum vorstellen.

Dein älterer Sohn ist mit 21 ausgezogen und lebt nun schon einige Jahre entfernt. Er ist also kein Zuhause hockendes Mamasöhnchen, dass ohne Mamas Unterstützung keine 2 Legosteine aufeinandergeknipst bekommt.
Er kauft ohne Mama ein, putzt ohne Mama und bekommt ohne Mama auch den Rest seines Lebens seit ein paar Jahren gebacken, führt ein altersgerechtes Leben. Das klingt nun nicht nach Mamasöhnchen und daran luegt es nicht, wenn er keine Partnerin hat.

Dein 16-jaehriger lebt altersgerecht unter Deinem Fach und schnackt dummes Zeug, weil er altersgerecht Null Ahnung vom Leben hat. Der muss mit Dir zusammen einkaufen gehen, sonst ernährt er sich nur von Junkfood - muss halt noch was lernen von Mama.
Auch bei ihm liegt das Solosein nicht daran, dass er noch als Mamasöhnchen Zuhause wohnt.

Die Freundinnen von meinem älteren Sohn kamen noch in unsere alte Wohnung,
wo jeder sein eigenes Zimmer gehabt hat,
und keine von denen hat sich darüber beklagt.

Naja, damals war er 16-20, ist in dem Alter normal und mit 20 ändert sich das. Ich habe das letzte Mal mit 18 mit einem Gleichaltrigen in dessen Kinderzimmer übernachtet. Danach hatte ich eine eigene Wohnung und war eine erwachsene Frau, die ihr Leben komplett allein regelte.
Eine Wohnung Mamas Haus ist für mich kein eigenständiges Erwachsenenleben. Dazu gehört, selber auszusuchen, wo ich wohnen will, den Mietvertrag abzuschließen, mit einem Monatsbudget soumzugehen, dass alle Rechnungen pünktlich bezahlt werden. Das sind notwendige Lebenserfahrungen, bei denen man Fehler macht, die man selber ausbuegeln muss und aus denen man viel oernt und belastbar wird.

Wesen männlichen Geschlechts, die keine eigene Wohnung hatten waren seit ich 18 war für mich Kinder, keine Männer und somit absolut unsexy.
Diese heuten bis in die späten 20er gepamperten Michbubis haben doch oft schon mit Mitte 20 von nichts einen Burnout. Mit denen kann eine Frau kein gutes Leben führen und darum lassen sie die Finger davon - ist eine erfahrungsbasierte Entscheidung, kein Onlinevorurteil.

Mein Bruder macht keine Onlinepartnersuche. Er hat sein Elternhaus nie verlassen, bis 40 im Kunderzimmer gelebt und dann das Haus in ein 2-Familienhaus umgebaut. Auch wenn er nur im RL gelebt hat, immer chice Autos fuhr und ein schuldenfreies Haus hat, hatte er nie eine Partnerin - liegt am Muttersöhnechendasein, nicht an Online,
 
  • #32
Also mir fallen spontan mehrere Personen ein, die noch zuhause bei der Mutti leben und ü20/40/50 sind. Sie sind alle Deutsche Staatsbürger. Außerdem finde ich, dass deine Kinder keine Muttersöhnchen sind. Einer ist erst 16 und der andere auch nicht viel älter. Es ist auch wirklich eine Geldfrage. Früher konntest du mit weniger als 200 Mark in einem Studentenwohnheim oder WG wohnen und heute ist es fast unmöglich. In Großstädten bewerben sich 200 Leute für eine 2 Zimmerwohnung. Dass ein junger Mann der noch in der Ausbildung ist, die Wohnung nicht bekommt, ist doch selbstverständlich.
Ich verstehe deshalb auch nicht was du mit deiner Frage meinst? Es ist doch vollkommen normal, dass ein 16 jähriger Junge noch zuhause wohnt. Die Männer, die online auf Partnersuche gehen sind generell ältere Semester (Ü30) und sehr oft leben sie noch zuhause, weil sie ihre Mütter nicht alleine lassen wollen. Meine Söhne haben mir auch gesagt, dass sie mich niemals verlassen werden und natürlich haben sie Angst, dass ihre Mutter irgendwann alleine da steht. Deshalb schaue ich gerade, dass ich meines Freundeskreises ausbaue und meine Tochter und ich überlegen uns einen Hund zu holen. Und eins habe ich gelernt und zwar es ist egal was du machst, die Leute finden immer etwas, um dich zu kritisieren. Mache einfach dein Ding und schaue einfach für dich, was für euch sich richtig anfühlt und höre gar nicht auf die Kommentare. Du lebst mit dem Sohn und er braucht noch ein Zuhause und seine Mutter. Das ist dein Leben und so möchtest du leben und der Mann/die Frau, die es nicht akzeptiert, passt nicht zu euch.
 
  • #33
Scheint doch soweit alles in Ordnung zu sein. Der 25jährige ist schon ausgezogen und dass der 16jährige noch bei dir wohnt, ist ja völlig normal. Wo sollte er denn sonst wohnen?

Dass ein 16jähriger mal sagt, dass er von daheim nicht weg will, würde ich nicht überbewerten, wenn er sonst sozial normal entwickelt ist. Einfach eine Irrung des Erwachsenwerdens..
 
  • #34
Also wenn hier von "Muttersöhnchen" geschrieben wird, dann von Männern die jenseits der 25 sind.
Die nie auf eigenen Füßen gestanden haben, versorgt werden etc.

Ich bin auch Mutter, von 19 jährigen Zwillingen.
Einer ist in eine WG 2 Straßen weiter gezogen und der andere wohnt noch bei mir ...mitlerweile wohnt seine Freundin auch fast hier.

Und ein bisschen muttersöhnchen sind sie beide noch und damit meine ich nicht meine putzkraft.
Einfach weil sie mal unheimlich erwachsen sind und mal auf den schoss wollen.


Und bitte das dürfen sie so lange ich lebe....zu mir kommen.

Aber eben auch von mir weggehen
Und zwar auf ihren Beinen
Einer möchte jetzt nach Australien und ich finde es toll.

Da wir am Niederrhein wohnen und Ruhrgebiet Düsseldorf Köln und Co= jede Menge Unis erreichbar sind, Wohnungen vor Ort aber kaum bezahlbar....Kann es sein, dass sie beide wieder hier landen.

Und ganz ehrlich....es ist nicht mein Traum!
Ich habe ein Häuschen und die Aufteilung ist völlig ok.

Aber der " Generationenkonflikt" ist doch spürbar
Einfach nicht mehr alles mitzubekommen

Und das gilt auch für mich!
 
  • #35
Das hat nichts mit der Gesellschaft zu tun. Ich bevorzuge Männer, die ganz weit weg von ihrer Mutter wohnen, weil ich keine zweite Mutter brauche und die Mutter eines Mannes nicht unbedingt kennenlernen muss. Ich will für mich alleine leben mit dem Mann. Ich hatte selbst anstrengende Eltern. Ich habe also keinen Gesprächsbedarf mit anderen Eltern.
Es hat nichts mit Pauschalisierung zu tun. Eine normale moderne Frau braucht keinen unselbstständigen Mann mehr im Jahre 2019.

Deutsche Frauen sind sehr emanzipiert, die lassen sich nichts von den Müttern anderer Männer sagen. Wir leben ja nicht in Italien, Russland, Thailand etc. wo dieses Verhältnis normal ist und die Frau, Tochter oder Schwiegertochter nichts anderes tut, als daheim für eine Großfamilie zu kochen.

Wenn man Pech hat, erwischt man bei einer Schwiegermutter einen Hausdrachen. Ob man sich versteht, hat auch nichts mit dir zu tun, sondern ob zwei Menschen charakterlich zusammenpassen und die selben Welteinstellungen teilen, was schon sehr schwierig ist.

Russische Männer wären jetzt aber auch nicht mein Fall, weil sie mir charakterlich zu dominant sind und ihre eigene Familie ein bisschen zu brutal und aggressiv verteidigen, was wahrscheinlich auch daher rührt, dass diese dominanten Machojungs von ihren Müttern in allen Ehren gepampert wurden.

Ich verstehe die Frage nicht. Die beiden Jungs entscheiden das (hoffentlich selbst im Leben), ob sie mal ein Haus kaufen, für einen Anbau sparen oder ausziehen. Mit 16 Jahren muss man das noch nicht. Darüber kann man mal mit 30 nachdenken, wenn du auch älter bist und evtl. pflegebedürftig. Vielleicht will der junge Sohn mal studieren und in eine andere Großstadt ziehen.

Ich glaube, ich wäre als 16-Jähriger überfordert gewesen, wenn meine Eltern für mich schon Hausfragen ohne mein Zutun und meine Lebenserfahrung gemanaged hätten, während ich von ganz anderen Sachen träume: erste Freundinnen, erster Sex, Computerspiele, erstes Ausgehen, erste Berufswünsche, Reisen, Fussball, Sportkarriere. Da ist kein Platz für Haus und auch keine Lust sich schon mit solchen spießigen Sachen auseinander zu setzen.
In Russland macht es vielleicht Sinn, für ein Haus zu sparen, dort ist eine traditionelle Familienplanung aber sicher. In Deutschland ist sowas fast unwahrscheinlich geworden, dass er eine Frau fürs Leben zum Kinderkriegen findet. Lass die Jungs entscheiden, du hast ohnehin kein Bestimmungsrecht. Wenn es schlecht läuft, lassen sich Söhne zu sehr von Mama beeinflussen und dann wird die gutgemeinte Hilfe zur Falle und diese Männer enden der Reihe nach als Junggesellen. Das ist ein ziemliches Problem in Deutschland geworden, wenn du mal die Augen aufsperrst.
 
  • #36
Hallo Zusammen,

danke euch für eure Beiträge,

ich gebe dir Recht @Tom26 , hier, in Süddeutschland, ist wirklich Familienzusammenhalt viel enger, als irgendwo anders, ich finde es schön,

und heut zutage Mieten am Land zwischen 9-11 Euro/qm kalt, (Bodensee noch mehr), naja.

@Liviana :) klar er ist noch 16, aber man denkt in der Zukunft.
Ich freue mich, dass er bei mir ist und wir können vernünftig miteinander sprechen.

Ausland oder andere Ende des Deutschlands,
ich werde ihn unterstützen, aber wenn er, oder beide, hier eine Einliegerwohnung einrichten, möchte ich nicht, dass sie als Muttersöhnchen, nur wegen ihren Wohnsitz, abgestempelt werden.

LG
 
  • #37
Bei der Frage habe ich direkt gedacht, wie kann man ein Muttersöhnchen nicht negativ sehen. Aber dann habe ich gelesen, dass Du mit 22 aus Russland gekommen bist.

Dieser Begriff Muttersöhnchen, nicht Mama's Söhnchen, ist ein feststehender Begriff hierzulande für einen Mann, der sich bei Problemen schutzsuchend zur Mutter oder später auch Frau flüchtet. Normale Liebe zur Mutter hat damit gar nichts zu tun.

So ein Mann muss das passende Pendant finden. Eine Frau die, wie man so schön sagt, ein Mann mit Standing sucht und Wert auf ein aktives, erfüllendes Sexualleben legt, wird die Finger von Muttersöhnchen lassen.

48, w
 
  • #38
Ich, m, finde es prima. Dann bleiben mir die Frauen die in Schubladen denken erspart. Wer hier in Schubladen denkt, wird dies auch in anderen Situationen tun. Ich wohne noch im Elterhaus. Das ist aber ein Mehrfamilienhaus und ich bewohne meine eigene Wohnung. Das erwähne ich aber als Test nicht.
 
  • #39
Was spricht denn wirklich gegen das Zusammenwohnen von Eltern und Kind? Es gibt natürlich die beschriebenen und unselbstständigen Männer aber doch auch genügend andere.
Mein Mann lebte bis zum 40. Jahr noch in seinem Elternhaus unterm Dach mit Mutter im EG und Bruder mit Familie im 1. OG. Er nutzte immer mal wieder die "Annehmlichkeiten" der Mutter, wie mal Wäsche gewaschen oder gekocht bekommen, ohne dass er ein Muttersöhnchen war oder ist. Für beide waren es immer vorteilhafte Situationen. Seine Mutter freute sich, dass sie etwas für ihn machen konnte und er war froh, dass er etwas abgenommen bekam. Beide waren glücklich und zufrieden damit. Allerdings regelte er meistens alle seine Alltagsaufgaben selbst. Und ja, er hat sich abgemeldet, bzw. ihr kurz Bescheid gegeben, wenn er bei mir übernachtete, als wir zusammenkamen, denn sie muss sich nicht sorgen.
Inzwischen ist er ausgezogen und wir leben in näherer Umgebung. Auch heute greifen wir immer mal wieder auf die "Dienste" der Mutter zurück. Sei es, wenn es um's Kinderhüten geht oder auch mal Wäsche hinbringen, wenn z.B. bei uns die WaMa defekt ist. Sie hilft uns und wir helfen ihr. Warum das bei SingleMännern immer in die Ecke "Muttersöhnchen" rutscht ist uns unverständlich.
Eines meiner Kinder lebt mit Freundin auch bei uns am Hof, in einer eigenen Wohnung, beide sind aber gerne und viel bei uns. Und jede/r erledigt auch mal abgesprochene Dinge für den/die anderen.
Dieses krampfhafte Trennen und Abnabeln finde ich sehr schade und künstlich konstruiert. Wenn man nicht weit weg zieht, warum muss man sich dann separieren.
Ich bin ein großer Anhänger des generationenübergreifenden Zusammenlebens, immer mit eigenen Räumen und eigenem Leben. Trotzdem kann man selbstständig und erwachsen sein. Aber gleichzeitig kann man sich in vielen Fällen unterstützen und ich glaube, da könnten viele allgemeine Probleme besser gemeistert werden, die aktuell unsere Gesellschaft umtreiben. z.B. Kinderbetreuung, Pflege, Versorgung bei Krankheit, Alter etc.

Grüße Arvend, w51
 
C

Charline

Gast
  • #40
Also: In Deutschland ist es die Regel, dass Kinder zum Studium oder vor oder spätestens nach der Ausbildung ausziehen.
Komisch, die Regel kenn ich gar nicht.
Ich kenne allerdings sehr viele junge Menschen, die auch als Studenten zu Hause wohnen. Mit Semesterticket ist es kostengünstiger zur Uni zu pendeln und nicht jeder hat Bock auf ein Mini-Studentenappartment (Wohnklo), wenn zu Hause bei den Eltern das komplette Dachgeschoss ausgebaut ist.
Vor der Ausbildung können die wenigsten ausziehen, das ist einfach finanziell nicht drin. Und das Leben in einer WG ist nicht jedermanns Sache. Nach der Ausbildung, wenn man dann richtig verdient, ist es natürlich was anderes.
Ich stamme aus einer Kleinstadt und lebe jetzt in einem Dorf. Meine Beobachtung ist, dass sehr viele junge Leute bei bzw. in der Nähe der Eltern leben, nicht gerade im Kinderzimmer, sondern in abgeschlossenene Wohnungen. Es gibt hier viele ehemalige, inzwischen umgebaute, Bauernhöfe, wo das platzmäßig überhaupt keine Problem ist.
Einen erwachsenen Mann, der nicht mehr studiert oder in der Ausbildung ist, aber der trotzdem noch im Kinderzimmer lebt, den fände ich allerdings auch sehr unsexy.
 
  • #41
Hallo Zusammen,

wir sind mittlerweile etwas entgleist, oder ich habe meine Frage nicht so ganz geschickt formuliert.

Mir geht's darum, sobald jemand schreibt, dass er Zuhause wohnt, wird er als Muttersöhnchen abgestempelt.

Das Thema wurde von Profilcheck hier angestoßen. Der Mann ist 28.
Wer weißt, vlt ist er bereits um ganzen Welt 2x mit dem Fahrrad gekreiselt, hat seine Erfahrungen gemacht, ist zurück und glücklich im Elternhaus.

Was ich damit sagen will, wohnen in Elternhaus spricht nicht für sich alleine gleich für ein Muttersöhnchen.

Und eins habe ich gelernt und zwar es ist egal was du machst, die Leute finden immer etwas, um dich zu kritisieren. Mache einfach dein Ding und schaue einfach für dich, was für euch sich richtig anfühlt und höre gar nicht auf die Kommentare. Du lebst mit dem Sohn und er braucht noch ein Zuhause und seine Mutter. Das ist dein Leben und so möchtest du leben und der Mann/die Frau, die es nicht akzeptiert, passt nicht zu euch.

das mache ich so wie so, immer, egal um was es geht.

Ich bin eine Technikerin, vlt. deswegen mein Logik kann nicht zusammen fassen wie die Frauen von eine Seite wollen einen Mann, mit sage ich mal 35, am liebsten mit Eigenheim und tolle Auto, super Job und dazu er soll alle Zeit der Welt für seine Partnerin haben. :) in den Sinne bin ich vlt. "zu ein Mann"

Nein ich will auch kein Muttersöhnchen als Partner haben, aber ich bevorzuge die Männer mit gesunden Verhältnis und Respekt zu seine Familie, den das bringen sie später in eigene 4 Wände unbewusst mit.

Und das versuche ich meinen 2 jungen Männer beibringen.

LG
 
  • #42
Mein Mann lebte bis zum 40. Jahr noch in seinem Elternhaus unterm Dach mit Mutter im EG und Bruder mit Familie im 1. OG. Er nutzte immer mal wieder die "Annehmlichkeiten" der Mutter, wie mal Wäsche gewaschen oder gekocht bekommen, ohne dass er ein Muttersöhnchen war oder ist. Für beide waren es immer vorteilhafte Situationen. Seine Mutter freute sich, dass sie etwas für ihn machen konnte und er war froh, dass er etwas abgenommen bekam. Beide waren glücklich und zufrieden damit. Allerdings regelte er meistens alle seine Alltagsaufgaben selbst. Und ja, er hat sich abgemeldet, bzw. ihr kurz Bescheid gegeben, wenn er bei mir übernachtete, als wir zusammenkamen, denn sie muss sich nicht sorgen.
Grüße Arvend, w51

Genau das ist so ziemlich die unattraktivste Beschreibung eines Menschen auf der Partnersuche. Ein Mann, Ü30, der sich bei Mama noch abmeldet, wenn er aushäusig übernachtet, damit sie sich keine Sorgen macht. Genau das ist für mich der Inbegriff eines Muttersöhnchens. Übrigens gilt das als Frau genauso.

Eher gefriert die Hölle zu, als dass ich, wenn ich Ü 20 bin, über jeden meiner Schritte Rechenschaft ablege.

Weiterhin kriegen die Eltern bei einer solchen Wohnkonstellation ständig mit, ob man zu Hause ist oder nicht ("ja wenn er/ sie doch zu Hause ist, da kann er/sie auch was machen auf dem Grundstück"), ob man verreist oder nicht, ob man früh zur Arbeit geht oder krank ist, ob man 3 Wochen lang im Bett liegt, oder jede Nacht in die Kneipe geht, wie man seinen Haushalt führt, wen man zu Besuch hat, und so weiter.
Und dann das ständige Aushelfen bei jedem Mist. Fahr mich zum Arzt, grab mal den Acker um, schneid mal die Hecke, mäh mal den Rasen, etc. Es geht hierbei null um Hilfe, sondern nur um Verpflichtung und Abhängigkeiten, die heutzutage aber gar nicht mehr nötig sind. Alle Beteiligten haben eine unsichtbare Kette um den Hals, die sie davon abhält, spontan zu sein, und wirklich frei zu leben.

Ich finde, es ist eine Augenwischerei, wenn es heißt, dass alle Generationen zusammenleben, aber jeder mit eigenem Leben. Das glaube ich in hundert Jahren nicht, trotz abgetrennten Lebensbereichen.

Ob das jetzt was mit Muttersöhnchen zu tun hat, ist vielleicht tatsache fraglich, allerdings ist bei mir ein Muttersöhnchen schon jemand, der nicht in den Urlaub fahren kann, weil seine Mutter nächste Woche zwei Arzttermine hat oder weil dann das allwöchentliche Kaffeetrinken mit Mutti ausfällt. Sowas geht gar nicht. Für sowas organisiert man einen Fahrdienst oder einen Pflegedienst, und stellt sich nicht als Knecht der Mutter dar. Dahin entwickelt sich das sogenannte gute Verhältnis zur Mutter nämlich meistens, wenn die Jungs erwachsene Männer sind und die Muttis alt.

Sowas braucht man dann aber nicht als Partner.
 
  • #43
wenn er, oder beide, hier eine Einliegerwohnung einrichten, möchte ich nicht, dass sie als Muttersöhnchen, nur wegen ihren Wohnsitz, abgestempelt werden.

Ob du das möchtest oder nicht.... das liegt nicht in deinem Ermessen. Das entscheiden die Frauen dann ganz für sich allein, indem sie sich fernhalten.

Ich mag meine Schwiegermutter und komme mit ihr besser aus, als mit meiner eigenen. Aber mit ihr unter einem Dach in einer Einliegerwohnung zu wohnen wäre keine Option gewesen.

Ebenso hätte ich jeden Mann kategorisch abgelehnt, der so eng mit der Mutter wohnt.

Man merkt, wie gern du diese Wohnlösung hättest. Bringst du es so deinen Kindern rüber, setzt du sie emotional unter Druck. Die Verantwortung, dass die "komisch" als Beziehungspartner werden, weniger Chancen bei Frauen haben, trägst du mit, wenn du sie darin bestärkst, als Erwachsene zu dir zu ziehen, statt sie zu bestärken, ihr eigenes Leben zu leben.

Wenn du Angst vor Einsamkeit hast, such dir doch einen neuen Mann oder leg dir einen Hund zu.
 
  • #44
In Russland, zu mein Zeit, war üblich, dass die junge Familie zu Eltern zieht, spart das Geld für Eigenheim und danach zieht wieder aus. Es ist rein wirtschaftlich vorteilhaft.

Liebe FS,
das ist zwar pragmatisch und klingt auf den ersten Blick verlockend, aber die Zeiten ändern sich. Ausbildung und Job erfordern Mobilität, so dass niemand weiß, wo die Küken eines Tages landen werden. Zumal der gewählte Beruf u.U. nicht in der alten Heimat nachgefragt ist.

So ein Zwei- oder Mehrgenerationenhaus muss man wollen und können. Wäre auch nicht meins. Wenn die Kinder noch klein sind oder in Ausbildung stecken ist das m.E. schon noch etwas ganz anderes, als erwachsene Kinder, denen man ja nunmehr auf Augenhöhe begegnet oder sich im Alter das Verhältnis gar umkehrt, also die Kinder die Erwachsenenrolle einnehmen, weil man ja selbst (gesundheitlich) stark beeinträchtigt ist, bzw. sein kann.

Mag sein, dass es in manchen Familien gut funktioniert. Eine Hand wäscht die andere. Hat schon was. Nicht selten funktioniert's eben nicht, was eben viele abschreckt. Es steht und fällt m.E. damit, ob der daheimgebliebene Partner klar zum eigenen Partner steht und sich den Eltern gegenüber entsprechend positioniert.

Die (finanzielle) Unterstützung der Eltern ist vordergründig zwar gut gemeint, schafft aber Abhängigkeiten, die die Jungen "auf Linie" bringen und ihren Handlungsspielraum stark einschränken. Folglich kommt der angeheirate/zugezogene Partner nicht gegen die Eltern, respektive Familienbande, an und besagtes Zurseitestehen bleibt ein frommer Wunsch. Blut ist eben dicker als Wasser.

Mein Mann und ich haben ein gutes Verhältnis zu unseren erwachsenen (Bonus-)Kindern und helfen, wenn Not am Mann ist. Aber wir genießen unsere sturmfreie Bude und sind stolz, wie sie ihr Leben meistern. Etwas aus eigener Kraft zu schaffen, tut den "Kindern" besonders gut.

Sehe ich anders:
Dieses krampfhafte Trennen und Abnabeln finde ich sehr schade und künstlich konstruiert.
Flügge werden und die Kinder loslassen ist m.E. das natürlichste auf der Welt. Dadurch verliert man ja seine Kinder nicht. Im Gegenteil!
 
  • #45
Komisch, die Regel kenn ich gar nicht.
Ich kenne allerdings sehr viele junge Menschen, die auch als Studenten zu Hause wohnen. Mit Semesterticket ist es kostengünstiger zur Uni zu pendeln und nicht jeder hat Bock auf ein Mini-Studentenappartment (Wohnklo), wenn zu Hause bei den Eltern das komplette Dachgeschoss ausgebaut ist.
Vor der Ausbildung können die wenigsten ausziehen, das ist einfach finanziell nicht drin. Und das Leben in einer WG ist nicht jedermanns Sache. Nach der Ausbildung, wenn man dann richtig verdient, ist es natürlich was anderes.
Ich stamme aus einer Kleinstadt und lebe jetzt in einem Dorf. Meine Beobachtung ist, dass sehr viele junge Leute bei bzw. in der Nähe der Eltern leben, nicht gerade im Kinderzimmer, sondern in abgeschlossenene Wohnungen. Es gibt hier viele ehemalige, inzwischen umgebaute, Bauernhöfe, wo das platzmäßig überhaupt keine Problem ist.
Einen erwachsenen Mann, der nicht mehr studiert oder in der Ausbildung ist, aber der trotzdem noch im Kinderzimmer lebt, den fände ich allerdings auch sehr unsexy.

Ich habe mal nachgeschaut; etwa ein Viertel der Studenten lebt noch zuhause. Das heißt, drei Viertel nicht, also ist das die ziemliche Mehrheit. Aber natürlich ist es schon was anderes, wenn jemand aus finanziellen Gründen noch zuhause wohnt und ich habe auch eine Freundin, die immer zuhause gewohnt hat, weil sie eine abgeschlossene Wohnung hat. Jetzt ist der Freund eingezogen und sie haben ein Kind. Es ist für mich trotzdem so, dass ich diese Leute oft als einen Tick kindlicher erlebe und weniger selbstständig als jemanden, der sich um Mietverträge usw. mal selbst kümmern musste.
Alle meine Bekannten beim Studium wohnten nicht mehr zuhause, einfach aufgrund der Zentralvergabestelle. Da konnte man gar nicht in der Nähe bleiben. Ich wollte zum Studium aber eh in eine andere Stadt, um mal weg von den Eltern zu sein und was Neues zu sehen. Mit BAföG ging das damals noch (ist heute viel schwerer). Jeder fand das eine wichtige Erfahrung. Generell: Sich in ein völlig neues Umfeld einleben, neue Leute kennenlernen müssen - das macht etwas mit einem, gibt auch Selbstvertrauen. Würde ich meinem Kind immer raten. Und beim Studium ist das viel einfacher, da man viel mehr Leute kennenlernt in der neuen Stadt, als dann im Berufsleben.
 
  • #46
Hallo Zusammen,

wir sind mittlerweile etwas entgleist, oder ich habe meine Frage nicht so ganz geschickt formuliert.

Mir geht's darum, sobald jemand schreibt, dass er Zuhause wohnt, wird er als Muttersöhnchen abgestempelt.

Das Thema wurde von Profilcheck hier angestoßen. Der Mann ist 28.
Wer weißt, vlt ist er bereits um ganzen Welt 2x mit dem Fahrrad gekreiselt, hat seine Erfahrungen gemacht, ist zurück und glücklich im Elternhaus.

Was ich damit sagen will, wohnen in Elternhaus spricht nicht für sich alleine gleich für ein Muttersöhnchen.



das mache ich so wie so, immer, egal um was es geht.

Ich bin eine Technikerin, vlt. deswegen mein Logik kann nicht zusammen fassen wie die Frauen von eine Seite wollen einen Mann, mit sage ich mal 35, am liebsten mit Eigenheim und tolle Auto, super Job und dazu er soll alle Zeit der Welt für seine Partnerin haben. :) in den Sinne bin ich vlt. "zu ein Mann"

Nein ich will auch kein Muttersöhnchen als Partner haben, aber ich bevorzuge die Männer mit gesunden Verhältnis und Respekt zu seine Familie, den das bringen sie später in eigene 4 Wände unbewusst mit.

Und das versuche ich meinen 2 jungen Männer beibringen.

LG

Also; für mich ist zuhause wohnen, wie ich oben schreib, wirklich nicht sofort mit Muttersöhnchen gleichzusetzen. Jemand kann auch ein Muttersöhnchen sein, obwohl er alleine wohnt, wenn er jeden Tag dreimal die Mama anruft, jede Woche viermal hinfährt und sie die wichtigste Bezugsperson überhaupt ist, und seine Welt um sie kreist. Häufig fällt beides eben zusammen, aber nicht immer. Und bei dir klingt es nicht danach, als wären deine Söhne Muttersöhnchen oder als würde das in die Richtung gehen :) Kann ja gut sein, dass dein kleinerer Sohn in zwei Jahren doch bemerkt, dass allein wohnen schöner ist; mit 16 ist er ja noch wirklich jung. Meiner Erfahrung nach machen sich Mütter von Muttersöhnchen gar keine Gedanken darüber, dass sie ihren Sohn zu sehr an sich binden.

Generell wäre es mir auch lieber, mein Freund hätte eine bessere Beziehung zur Mutter (wenn die mich dann auch mögen würde) und ich hätte noch eine Familie dazugewonnen zu meiner. Bei manchen Freunden ist das so. Ich hätte kein Problem damit, immer mal hinzufahren zum Kaffeetrinken oder so; ich bin schon ein Familienmensch. Solange die Mutter nicht reinredet in unsere Beziehung. Aber das beurteilt dann natürlich sowieso jeder anders; manche finden ein enges Verhältnis zur Familie furchtbar, manche nicht. Ich hab mich mit allen "Schwiegermüttern" vorher immer super verstanden und teilweise noch lange nach der Trennung Kontakt gehabt; ich fand das schön.
 
  • #47
Ich finde das in seinem Alter ok, ist ja erst 16, würde als Freundin aber nicht bei euch oben einziehen, sondern erwarten, dass er irgendwann auszieht & wir uns was eigenes suchen.
ich werde ihn unterstützen, aber wenn er, oder beide, hier eine Einliegerwohnung einrichten, möchte ich nicht, dass sie als Muttersöhnchen, nur wegen ihren Wohnsitz, abgestempelt werden.
Ist natürlich verständlich & wenn der Wohnraum vorhanden ist, wieso nicht auch nutzen. Alleine der Wohnsitz sagt ja nichts über die Selbstständigkeit & den Kontakt zu den Eltern aus.

Diese Klischees würden mich aber abschrecken:
wenn man dann zB täglich mit den Schwiegereltern essen muss, weil das eben immer schon so war. Wenn sie dann fragen was man gemacht hat, weil das Licht noch um 23 Uhr an war oder wo man war, weil das Auto nicht da war. Normal fährt man um 7:30 zur Arbeit, es ist 7:45 & das Auto steht noch da, hast du verschlafen oder bist du krank? Unangemeldet vor der Türe stehen weil sie jetzt Kuchen gebacken haben & man rüber kommen & ein Stück davon probieren muss, oder weil man ja kurz Rasen mähen könnte oder sonst was.
Wenn man nein sagt, ja wieso nicht, was macht man denn?
Hinweise, wann & wie man seine Fenster putzen soll, man soll bei allem was sie machen, unbedingt dabei sein & wenn es das 20. mal Grillen im Garten ist usw..
Wenn das mit Eltern im selben Haus mit genügend Privatsphäre funktioniert ok, ich kenne es von Freunden die mit 20+ bei den Eltern in selben Haus gewohnt haben & auch von einer Freundin die mit 30+ noch im selben Haus wohnt, nur eben anders. Da weiß die Mama alles

Ich liebe meine Familie & auch die Schwiegerfamilie, aber ich habe gerne meine Privatsphäre & mag es machen zu können was ich will ohne dass sie alles mitbekommen. Reicht, wenn ich das mit meinem Partner abspreche.
Beide wohnen jeweils ca 30 Minuten entfernt & da ist es auch selbstverständlich sich gegenseitig zu unterstützen & klar kann ich auch unsere Wäsche vorbei bringen, wenn die Maschine kaputt ist oder jemanden zum Arzt führen usw aber ich muss deswegen nicht im selben Haus wohnen.
 
  • #48
...möchte ich nicht, dass sie als Muttersöhnchen, nur wegen ihren Wohnsitz, abgestempelt werden.
Ok, das ist also der Kern deines Threads.
Habe ich kapiert.

Du hast inzwischen erzählt, dass du aus einem anderen Kulturkreis kommst und versuchst, hier bei uns um Verständnis für deine Haltung zu werben, indem du die Erfahrungen aus der Heimat ins Feld wirfst.
Du sagst z.B. dass du es doof findest, wenn 14-Jährige wegen einer Lehre ausziehen müssen. Nun, das fänden hier ganz sicher die allermeisten Eltern doof und die passenden Mädchen dieser Jungen würden sich die Augen reiben, denn das gibt es hier ( nahezu ) nicht.

Wie auch immer wir hier im Forum zu deinem angestrebten Lebensmodell stehen, das aktuelle ist sehr durchschnittlich, deine beiden Söhne kein Beispiel für Muttersöhnchen, in ferner Zukunft weiter mit beiden oder einem von ihnen unter einem Dach zu leben, spielt bei der Beurteilung deiner Frage keine Rolle, selbst wenn du uns hier alle davon überzeugen könntest, dass es vernünftig ist, was du dir für die Zukunft erträumst.

Du weißt ja sicher, dass im online-Dating-Geschäft sehr viele Filter gesetzt werden ( müssen ), weil man einfach nicht alle Männer, die die Frauen anschreiben, treffen und kennenlernen kann. Einige Männer kommen nie dahin, unter Beweis zu stellen, dass sie sehr liebenswerte Menschen sind, weil sie gewisse Eigenschaften haben, die das Gros der Frauen doof findet: zu klein, zu dünn, keine ausreichende Bildung, kleine Kinder, vieles weitere und eben auch 'wohnt bei seiner Mutter'.

Es spielt überhaupt keine Rolle, ob du das möchtest oder nicht, es ist so.
Mach dir nichts vor, die allermeisten Frauen wollen mit dem Mann zusammenziehen und das dann sicher nicht in der Wohnung der Mutter, auch nicht in die Nachbarwohnung.
Außer die Mutter kommt NIE vorbei.

Aber das willst du nicht, richtig ?
Du sagst, du hast keine Freunde...bedenklich in diesem Zusammenhang.
Du sagst, du bist auch mal zufrieden, wenn dein kleiner Sohn auch mal nur 'Tschüß Mama, ich gehe noch weg' ruft. ...wow, das als Ausnahme ? Du erwartest also Gemeinschaft ?
Du sagst, du erwartest von deinen Söhnen keine Gegenleistung für die finanzielle Unterstützung, voilà, da ist sie.
Du begibst dich von Beitrag zu Beitrag immer mehr in die Rechtfertigungsecke. Mehrfach führst du ins Feld, nichts zu wollen, es gehe dir lediglich um die finanzielle Unterstützung. Nun, wenn das wirklich dein einziges und hehres Ziel ist, dann vermiete die beiden Wohnungen und gib den Söhnen das Geld ( dem 16-Jährigen natürlich noch nicht, der ist ja noch ein Kind ).
Oh, das willst du nicht ? Nun...
Ich lade dich ein, deine Motive zu überprüfen.
Ich empfehle, dir schnell Freund zu suchen.
Ich empfehle dringend, die Dinge so zu akzeptieren wie sie sind ( hier: Männer, die bei der Mutter wohnen werden i.d.R. als Partner abgelehnt ) und nicht zu sagen 'ich möchte nicht, dass sie abgelehnt werden.

w 52
 
  • #49
Wenn du Angst vor Einsamkeit hast, such dir doch einen neuen Mann oder leg dir einen Hund zu.

Liebe Joggerin,

ich lege meine Wünsche meinen Kindern nicht in den Mund und es ist auch kein tägliches Thema bei uns. Lese bitte alle meine Beiträge hier.

In Moment brauche ich kein Mann, da ich mich frisch getrennt habe.
Dafür habe ich kein Zeit und Lust
aber ein renovierungsbedürftiges Haus, welches ich aktuell selbst saniere, wehrend meine Buben Party feiern, ausgehen und führen ihr normales Leben.

Haushalt , Einkaufen, Müllabfuhr ja, mehr nicht.
Dieses Haus habe ich mir gewünscht und ich stehe zu meine Entscheidung.

Ein Hund brauche ich auch nicht, weil ich Bienen habe.
Ich habe noch kleine Gewerbe mit stricken und nähen. Dazu gehe ich gerne radeln, wandern und frische mein Englisch gerade auf, weil ich es beruflich brauche.

Und meinst du immer noch, dass ich an meine Kinder hänge und sie als Partnerersatz benutze?
Ich falle am Abend ins Bett und bin froh darüber, dass den Tag zu Ende ist. Das ist meine Art den Stress zu verarbeiten und wieder runter kommen.
Zum Therapeuten gehe ich nicht, sie können mir nichts neues erzählen.

Ich halte Mehrfamilienhaus als Option für Kinder frei, wenn sie es wollen würden, aber sie wissen, das dass nur auf bestimmte Zeit begrenzte Angebot ist und hier wird später ein Haus nur für mich alleine eingerichtet wird.

Ich will hier keine Ü40 Männer haben und jetzt selbst, als Ü40 will ich nicht mit meine Eltern unter einem Dach wohnen.
Bis 30-35 wäre es für mich akzeptabel.

LG
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #50
Du sagst, du erwartest von deinen Söhnen keine Gegenleistung für die finanzielle Unterstützung, voilà, da ist sie.
Du begibst dich von Beitrag zu Beitrag immer mehr in die Rechtfertigungsecke.

25 Jährigen, der in eine WG wohnt und Eventfirma aufzieht, sprich organisiert fast jede WE Partys im Clubs 100.000 Euro schenken? Entschuldigung ich bin noch beim gesunden Verstand.

Ich Rechtfertige mich nicht und meine Ansichten werden sich kaum ändern, aber wenn ich eine Frage zu Diskussion gestellt habe, dann will ich auch es verfolgen und ausdiskutieren.

Die Antwort auf meine Frage habe ich bekommen, wenn die Kinder vorübergehend nach dem Ausbildung bei mir wohnen um Geld einsparen, werden sie vlt schlechtere Schanzen auf Partnermarkt haben, aber werden nicht davon ausgeschlossen. Hier im Süden denke ich sowieso nicht.

Ich komme nicht mit meinen Regeln ins fremder Garten, ich wollte nur wissen wie der Hase läuft.

LG
 
  • #51
Frauen bevorzugen Männer, die wegen Problemen mit ihren Eltern sehr früh von daheim ausgezogen sind und selbständig wurden.
Interessante Sichtweise... Ich würde jeder Frau, die eine feste Beziehung sucht, raten, vorwiegend Männern zu berücksichtigen, die eine intakte Beziehung zu ihren Eltern und Geschwistern haben/hatten. Intakt bedeutet für mich: Räumlicher Abstand, aber in regelmässigem Austausch stehen, Besuche zu Festen, gegenseitige Unterstützung wenn angefragt. Solche Männer eignen sich auch für Familienpläne. Ausnahmen bestätigen sicher die Regel, aber alle Männer in meinem Umfeld, die komplett mit den Eltern gebrochen haben, haben auch Probleme mit Beziehungen. Ist natürlich nicht deren Schuld, wenn sie furchtbare Eltern hatten. Ihnen fehlt letztlich das Urvertrauen sowie eine Vorbildfunktion, wie Beziehung und Familie funktionieren können.
 
  • #52
Ich sehe das bisschen anders als Tom26. Mir scheint seine konservative Meinung von den Alten kopiert. Wer wirklich bis ins hohe Alter im Elternhaus leben "musste", weil die armen Eltern sonst alleine sind, und der dann auch noch Mitleid hat, und für den schon ein Anbau geplant war, der vergammelt eben bei seinen Eltern. Häufig als Single und Junggeselle. Die Zeiten der Großfamiliens in Deutschland nun endgültig vorbei und wer nicht pflügge wird, für den ist Wahrscheinlichkeit sehr hoch, alleine und kinderlos zu bleiben und mit 50 noch Mama zu haben und an deren Kochtisch zu essen. Früher gab es nur vereinzelte Junggesellen, heute ist es die Norm.

Lasse deinen Söhnen eigene Entscheidungen finden und dann werden sie evtl. sagen: "Mama, ich will die Welt bereisen. Mama, ich will dort und dort wohnen!"

PS: Kein Mensch möchte bei den Eltern leben, wenn er geistig gesund und etwas aktiv ist. Im Leben gibt es zu viel zu entdecken für junge Leute. Anbau, Kostenzuschuss, das sind alles nur subtile Überredungen für: "Bleib bei mir."
Hier im Forum gab es schon schlimme Trauerbeiträge von jungen Leuten, die ihr ganzes Geld in Anbauarbeiten für Häuser und Elternhäuser gesteckt haben und dann plötzlich in der Zwickmühle waren und den Partner und die Eltern nicht mehr verlassen konnten, weil sie an einen Ort gebunden war aber gleichzeitig jemand Neues kennengelernt haben.
Ich gehöre da übrigens auch dazu. Ich habe den Dachboden ausbauen lassen. Heute denke ich mir: Das Geld hättst du dir sparen können!
Es ist nicht attraktiv, einen Mann mit schon vorhandenem Haus kennenzulernen. Es ist aber eine schönere Erfahrung, als junges Paar etwas gemeinsames aufzubauen, irgendwo an einem schönen Ort, und dafür auch selbst gearbeitet zu haben.
 
  • #53
Hier in Süddeutschland ist das ein wenig anders.
Vor allem ausserhalb der grossen Städte gibt es Dinge wie das "Enkelgrundstück" - dort sollen die Enkelkinder bauen. Auch die Kinder haben oftmals ganz in der Nähe ein Grundstück erhalten oder bekamen finanzielle Hilfe zum Bauen oder Kaufen. Der Familienzusammenhalt ist etwas Schönes. So konnte ich mit Ü50 für 3 Monate ins Elternhaus zurück, als meine Wohnung unter Wasser stand. So konnte mein Vater zu Hause bleiben - weil eben die Kinder in der Nähe waren. Nur die letzte Woche seines Lebens im Krankenhaus - die konnten wir ihm nicht ersparen. So kann meine Mutter alleine im grossen Haus wohnen und ist dennoch nicht einsam, weil Familie in der Nähe ist.
Und heute ? Meine V lebt ja auch im Elternhaus - in der eigenen Wohnung mit der Tochter. Bei der ich nicht sehe, wie diese mit Anfang 20 ausziehen können soll .... ihr Lebensstandard wäre hinüber.

Ich sehe es so: Wer unglücklich in seiner Familie war - der ist schnell ausgezogen. In guten Familien ist das nicht nötig. Und warum sollen halbe Häuser leer stehen ? Ist doch Blödsinn .... ökonomisch gesehen. Ist es wirklich erstrebenswert in einem Wohnblock zu hausen, wenn ein schönes Haus mit Garten auf einen wartet ?
Nein, ich möchte keine Freundin aus zerrütteten Verhältnissen. Gebe ich ehrlich zu. Und habe nie eine Diskussion geduldet, dass ich einmal die Woche bei den Eltern (damals noch fit) vorbei wollte - und wenn es auf nen Kaffee war. Ich bin froh an meiner V - sie fragt ob sie mit zu meiner Mutter kommen darf. Oder fährt auch mal ohne mich hin, wenn ich 2 Tage beruflich weg bin. Ich persönlich sehe, dass du alles richtig machst Frau Fortuna
Wenn man so leben will wie du.
So wie ich es hier gelesen habe, hast du nie eine Familie gegründet bis du über 50 warst, und auch kaum feste Partnerschaften geführt?
Ich will das nicht werten. Für dich mag das prima gewesen sein, wenn man Familie will eher schwierig.
Klingt für mich auch ein bisschen nach: erst erwachsen werden, wenn die Eltern ganz alt sind.
 
  • #54
25 Jährigen, der in eine WG wohnt und Eventfirma aufzieht, sprich organisiert fast jede WE Partys im Clubs 100.000 Euro schenken? Entschuldigung ich bin noch beim gesunden Verstand.

Ich Rechtfertige mich nicht und meine Ansichten werden sich kaum ändern, aber wenn ich eine Frage zu Diskussion gestellt habe, dann will ich auch es verfolgen und ausdiskutieren.

Die Antwort auf meine Frage habe ich bekommen, wenn die Kinder vorübergehend nach dem Ausbildung bei mir wohnen um Geld einsparen, werden sie vlt schlechtere Schanzen auf Partnermarkt haben, aber werden nicht davon ausgeschlossen. Hier im Süden denke ich sowieso nicht.

Ich komme nicht mit meinen Regeln ins fremder Garten, ich wollte nur wissen wie der Hase läuft.

LG

Du hast eine Frage gestellt und die meisten Antworten gefallen dir nicht. Du kannst natürlich versuchen, das weg zu diskutieren, oder dich auf die wenigen Antworten konzentrieren, die das Gegenteil behaupten. Das wird an den Chancen deiner Söhne auf dem Partnermarkt nichts ändern.
 
  • #55
In Russland, zu mein Zeit, war üblich, dass die junge Familie zu Eltern zieht, spart das Geld für Eigenheim
Deine Zeit ist aber vorbei. Wir leben nicht mehr in den 60er Jahren. Heute braucht man kein Eigenheim mehr, weil die Kinder kaum eigene Kinder bekommen, demzufolge auch nichts an eigene Kinder und Enkel zu vererben haben, oder kennst du das Sexualleben und die Werteansprüche deiner Jungs schon so gut, um zu wissen, wie sie die Sache mit den Mädels sehen? Heute Jungs sind nicht mehr vergleichbar mit denen aus den 80er Jahren, wo man noch ein Leben lang verheiratet blieb. Ein eigenes Haus sind Kosten und Verpflichtungen, die alleine nicht zu stämmen sind, spätestens dann, wenn du mal tot bist.

Ich habe ein Bekannter hier, er hat bei den Eltern gelebt, bis er 30 war und hat sein Haus 6 Jahre gebaut, ohne einziger Darlehen aufnehmen müssen.
Genau, "sein" Haus. Normalerweise baut man so etwas mit einer Lebenspartnerin "gemeinsam" und die Partnerin hat dann eine mit Mitentscheidungsrecht darüber, wohin die Reise geht. Du versucht hier die Rolle einer Partnerin zu übernehmen, was den Jungs im Weg steht, verantwortungsbewusster, erwachsene Männer zu werden.

Aber ich habe eben Bedenken, wenn sie sich für dieses Model entscheiden, werden sie beim Partnersuche benachteiligt.
Dann lass es, genau so wird es nämlich sein. Keine Frau braucht einen Mann mit schon vorhandenem Haus. Ich möchte mich als Frau neu einrichten und nicht in den Möbeln wohnen, die die Mama des Mannes ausgesucht hat. Irgendwo hört Dankbarkeit auf. Wir leben ja nicht mehr in der Nachkriegszeit, wo man über alles dankbar sein muss, was einem kostenlos und ungefragt vor die Nase gelegt wird, weil man dadurch eben so viel spart. Das schränkt dann meine eigene Lebensqualität als Frau ein, nur weil die Schwiegermutter das so will Danach möchte ich mich nicht richten. Also kann ich auf so einen Mann auch verzichten.
 
  • #56
Ich denke in dem Alter was Du beschreibst ist es legitim.

Später macht es nachdenklich.
Ich hatte letztes Jahr paar Dates mit einem mittdreissiger der bei Mutter in der Einliegerwohnung wohnte.
Das an sich hätte ich noch toleriert.
Problem war nur, die Mutter war bereits beim daten dauernd Gesprächsthema. Ich brach das dann instinktiv ab.

Ich glaube aber ein anderer Aspekt als Wohnverhältnisse spielen eine noch grössere Rolle: ich hatte mehr als einen ExFreund, der erstgeborener Sohn einer "nur" Mutter und Hausfrau war.
In Süddeutschland war das halt bei meinem Jahrgang und drüber noch sehr häufig, dass die Frauen keinen Beruf oder Ambitionen hatten.

Ich hatte bei diesen Partnern immer das Gefühl einer großen emotionalen und praktischen Unselbsstaendigkeit. Das Erleben als Kind, dass eine Frau quasi ihr gesamtes Leben (alle Talente, Plaene, Begabungen) komplett und nicht nur im Kleinkindalter "dem Bub" untergeordnet hat, hatte in meiner Wahrnehmung fatale Auswirkungen.

Nämlich dass auch ich als PartnerIn in diese Mami Rolle "gedrückt" wurde. Also Frauen als Selbstbedienungsladen, als ewig gefüllte pralle Brust.

Die Frage danach, was diese Sorte Mann in Beziehungen selber geben könnte, stellte sich garnicht. Dafür aber ein gewisser "Gehorsam" mir als PartnerIn ggue, der mir unangenehm war. Es fehlt Abgrenzung, Augenhöhe, Autonomie und Geberqualitaeten.

Ich habe diese Erfahrung dreimal gemacht und es war immer das der Muster und dieselbe Struktur in der Ursprungsfamilie.

Daher möchte ich wirklich an der Stelle alle Mütter bitten, ihre Söhne nicht zum Lebensinhalt zu machen. Das produziert Narzissten, sagt auch die Forschung. Klar sollte man fürs Kind da sein, wenn es einen braucht. Aber das Kind sollte nicht über dem Partner, den Lebenstraeumen oder Job stehen. Sonst fehlt der Mutter auch eine Eigenständigkeit und eigene Substanz so dass sie sich emotional missbräuchlich am Sohn als Partnerersatz und Lebenssinn "bedienen" muss. Das schädigt massiv beide Seiten.

Ewiges bei Mami wohnen ist wohl nur ein Symptom dieser Problematik. Die Wurzel liegt in der falschen Priorisierung der Lebensfelder durch die Mutter und schafft eine unglaubliche emotionale Last für das Kind.
 
C

Charline

Gast
  • #57
Mein erstes Studentenzimmer 8qm, Dusche und 3 Klos und Küche mit 19 anderen Mädels teilen, geile Zeit.
Genau das ist aber nicht jedermanns Sache. Für mich wäre das als junge Erwachsene die Hölle gewesen. Ich bin kein geselliger Mensch und brauche sehr viel Ruhe (das war auch als Kind bei mir so, ich brauchte nicht jeden Tag jemanden zum Spielen. Mehr als eine Verabredung pro Woche hat mich schon massiv genervt)
Party bis die Wände wackeln geht einfach nicht zu Hause.
Auch das ist nicht jedermanns Sache. Für jeden "Party-Muffel" ist es eine Zumutung, wenn die Mitbewohner jeden Tag feiern.
Die Menschen sind nun mal verschieden und haben unterschiedliche Interessen. Die Tochter einer Bekannten pendelt zur Uni, weil sie zu Hause ein eigenes Pferd hat um das sie sich kümmert. Das ist ihr wichtiger als Party machen (das nur mal so als Beispiel).
 
  • #58
Wenn die Kinder noch jung sind (bis 20) ist das okay.
Danach wirst du in den sauren Apfel beißen müssen und dir eine Wohnung suchen und das Haus verkaufen. Es ist wichtig für alle jungen Menschen, dass sie selbständig werden - und das heißt, dass sie abends auch mal in ihre vermüllte unaufgeräumte Wohnung kommen und nichts im Kühlschrank ist. Nur so lernen sie, selber die Verantwortung für ihr tun zu übernehmen.
Das gehört zum Reifungsprozess dazu. Es gehört auch dazu, dass die Mama mal nicht da ist, wenn der Sohnemann krank ist, Fieber hat, viel lernen muss und keine Zeit zum Einkaufen hat, zu viel getrunken hat oder eine Panne mit dem Auto hat.
Wenn ein Mann (ein wirklich erwachsener) noch bei seiner Mutter wohnt, dann ist das maximal unsexy.
Eine Mutter bleibt eine Mutter! Auch ich würde meine Söhne bemuttern, wenn sie mit 25 noch bei mir wohnen würden und natürlich würde ich sie umsorgen, wenn sie mal krank wären, zu viel gefeiert hätten oder im Prüfngsstress wären.
Aber ein erwachsener Mann kann ALLES(!) alleine regeln. Er kann sich auch selbst eine Wohnung suchen und ist abgenabelt von seiner Mama. Das ist sicherlich sehr schmerzlich für die Mutter (sicher auch mal für mich), aber du kannst sie nicht lebenslang an deinen Rockzipfel ketten und dafür loben, dass sie mal die Spülmaschine ausräumen oder für sich was gekocht haben.
Lass deine Söhne frei!
Lass sie ins Ausland, in eine andere Stadt, in eine WG ziehen und rausflattern in die Welt!
Sie müssen lernen ohne Unterstützung klarzukommen. Und sie sollen frei entscheiden dürfen, wo sie einmal leben wollen.
Ich habe das Gefühl, dass du sie für immer an dich binden willst und das Haus behalten willst.
Wenn es ohne Probleme ein Mehrfamilienhaus werden kann, kannst du auch eine andere Familie einziehen lassen.
Für mich wäre es ein Horror gewesen, wenn ich zu meinem Freund in das Haus seiner Mutter hätte einziehen sollen.
Kommt die dann am Sonntag zum Essen oder wie? No way!
 
  • #59
Was mich bei deiner Frage etwas stutzig macht, ist der Umstand, dass Du Dir bzw uns diese Frage stellst bzw deine Sorge formulierst.
Ich wäre nie auf die Idee gekommen mich zu fragen, ob meine Söhne Muttersöhnchen sind.
Wenn man seinen Kindern Platz läßt sich zu entwickeln, ihre eigenen Wege zu finden und ihr Leben zu leben zu leben, stellt sich so eine Frage gar nicht.
Kinder sind ja kein Eigentum der Mutter, sondern eigenständige Persönlichkeiten mit dem Recht auf Fehler, auf Irrwege, auf eigene Wege..was auch immer...
Nur wenn sie klein sind trägt man die volle Verantwortung und gibt sie dann dem jeweiligen Alter entsprechend dem Kind für sein Leben.

Ob sie mit Dir unter einem Dach oder 5000 km entfernt wohnen möchten, können und müssen sie selbst entscheiden. Egal wie groß Dein Haus ist oder was auch immer deine Wünsche sind.
Das ist ein wenig mein Verdacht, dass Du deinen Kindern deine Wünsche aufdrücken möchtest. Und das wäre nicht in Ordnung.

Aus meiner Erfahrung kann ich Dir sagen, dass es eine wunderbare Erfahrung ist zu sehen, was aus den Kindern für Persönlichkeiten werden. Ich bewundere geradezu ihr Können und bin stolz wie sie ihr Leben so meistern. Daran hat man mehr Freude, als wenn sie bedürftig und unselbständig sind
 
  • #60
Ich wäre nie auf die Idee gekommen mich zu fragen, ob meine Söhne Muttersöhnchen sind.

ich habe nirgendwo geschrieben, dass meine Kinder Muttersöhnchen sind.
Mama's Söhne (meine Kinder) und Muttersöhnchen (als Begriff für Unselbständigkeit) sind zwei verschiedene Sachen.

Du hast eine Frage gestellt und die meisten Antworten gefallen dir nicht. Du kannst natürlich versuchen, das weg zu diskutieren, oder dich auf die wenigen Antworten konzentrieren, die das Gegenteil behaupten. Das wird an den Chancen deiner Söhne auf dem Partnermarkt nichts ändern.

Also erstens bin ich fast auf jeden Antwort eingegangen, es wurde nicht alles veröffentlicht.

Ich habe nicht um Rat gebeten wie ich mit meinen Kinder umgehen soll und was an mir persönlich nicht stimmt.

Ich habe eben gefragt: wie so werden die Männer, die noch Zuhause wohnen gleich als schwarze Schaffe bezeichnet, ohne sich überhaupt erkundigen, was dahinten steckt.

Ich zwinge meine Kinder zu nichts, es ist nicht tägliche Gesprächsthema. Sie sind frei ihre Entscheidungen zu treffen und sie wissen, dass ich sie unterstütze wie ich kann. Ausland, dann Ausland, bin selber ausgewandert.

Ich habe das Gefühl, dass du sie für immer an dich binden willst und das Haus behalten willst.

Haus kann ich und werde ich für mich ALLEINE behalten, den habe ich für mich vor einem Jahr gekauft und ich kann es mir leisten, bis zum Renteeintritt, es abbezahlen und sanieren.

Mehrfamilienhaus werden kann, kannst du auch eine andere Familie einziehen lassen.

kommt nicht in Frage, siehe oben.

Kommt die dann am Sonntag zum Essen oder wie?

Letztes Mal war ich letztes Jahr am Pfingsten mit Exfreund und Junior 3 Tage auf Durchreise im Berlin. Der Älterer hat gerade Halbe Stunde Zeit für uns gehabt und es war in Ordnung.

Jede Antwort geht aus eigenem Empfinden, Ängsten und Wünschen, dass ist mir voll bewusst. Was ich aber nicht leiden kann, dass dies gleich wird jeden anderen unterstellt.

Nein ich werde nicht jeden Sonntag zum Essen kommen und erwarte nicht wöchentliche Kaffeesitzungen.

Darum geht's mir, Schubladendenken.
Zum Glück sind nicht alle gleich.

LG
 
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