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Gast

  • #1

Warum ist meine Ehe gescheitert? Tipps zum besser machen gesucht!

Ich bin dabei zu überlegen, warum meine Ehe gescheitert ist. Ein ganz zentrales Problem in unserer Ehe war Folgendes: Ich bin Beamter (höherer Dienst), meine Ex-Frau hat mit einer 33%-Stelle gearbeitet und war ansonsten mit dem Kind zuhause. Sie konnte keinerlei Verständnis dafür aufbringen, dass ich bei Belastungsspitzen mitunter länger arbeiten musste und auch Abendtermine hatte. Diese Belastungsspitzen auf Arbeit waren für mich durchaus schwierig. Daher hat es mich sehr verletzt, wenn ich zuhause vorgeworfen bekam, ich würde nur auf Kosten meiner Frau an meiner Karriere feilen. Mir scheint, diese Ansicht ist unter Frauen keineswegs selten. Gerade habe ich in einem Parallelthread gelesen „Ein Mann hat mir auch mal erzählt, dass seine böse Ex ihn betrogen hat. Zum Anfang hatte ich noch etwas Mitleid mit ihm...bis... ich dann heraus bekam, dass er nur am Arbeiten war.“ In meiner nächsten Beziehung würde ich dieses Problem gerne vermeiden. Wer kann mir einen Tipp geben?
 
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Gast

  • #2
Du musst die eine Frau suchen, die reif genug ist, zu verstehen, dass du keinen 9to5 Job hast. Das Geld nehmen diese Frauen gerne mit, die Arbeitszeiten wollen sie jedoch nicht akzeptieren. Oder du suchst dir eine Frau, die selbst einen verantwortungsvollen Job mit teils unregelmäßigen Arbeitszeiten hat. Dies setzt jedoch voraus, dass du akzeptieren kannst, dass auch sie dann mal ein Wochenende oder abends noch arbeiten muss oder unterwegs ist. Vor allem, suche dir eine Frau, die auf eigenen Füssen steht.

w/42
 
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  • #3
Lieber FS, dass ist doch Blödsinn, dieses Gejammere der Frauen auf hohem Niveau!!
Mich verwundert es immer wieder, wenn mir meine männlichen Freunde erzählen, sie würden, wenn sie viel arbeiten würden, zu Hause ständig Vorwürfe bekommen. Merkwürdigerweise werden jedoch die Annehmlichkeiten des besseren Einkommens widerspruchslos hingenommen. Habe manchmal den Eindruck, durch die unsäglichen Nachmittags-Soaps, denken diese Frauen, so wäre die Realität, viel Geld ist einfach da, die Villa mit Dienstpersonal natürlich auch und der Ehemann ist eigentlich nur dafür da, der geliebten Ehefrau den roten Teppich vor die Füße zu legen.

Letztens erzählte mir eine Bekannte ganz stolz, dass sie, wenn ihr Mann von der Arbeit käme, ihm das Kind in die Arme drücken würde und dann wäre er dran, sie hätte schließlich das Kind den ganzen Tag betreut und müsse sich jetzt ausruhen!!! Mir kommt es dann immer so vor als wollten diese Frauen sich dafür rechtfertigen, dass sie den Weg gewählt haben sich um Kind und Haushalt zu kümmern. Für mich wäre das kein Weg gewesen, verstehe aber die Frauen, die diesen Weg wählen, nur sollen sie dann doch auch zufrieden sein!!!

In Deiner nächsten Beziehung würde ich darauf achten, dass Du eine Frau kennenlernst, die Verständnis dafür hat, dass eine Position im höheren Dienst es mit sich bringt mehr arbeiten zu müssen als von 8.30 bis 17.00 Uhr.... Und! Ich glaube die Ausrede "ich habe dich betrogen, weil du zuviel gearbeitet hast" ist die böseste Schutzbehauptung schlechthin....Diese Frauen waren schlichtweg gelangweilt von ihrem Leben und haben es nicht auf die Reihe bekommen, sich eigene Interessen zu suchen.

Deswegen kein Tipp wie du vielleicht erhofft hast, sondern den Rat ein anderes Beuteschema zu suchen :)
Dir alles Gute
w/44
 
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  • #4
Ich glaube, die Vorwürfe, die dir deine Frau gemacht hat, haben nicht wirklich mit deiner Arbeit zu tun. Keine Frau beklagt sich über die Arbeit des Mannes, wenn sie das Gefühl hat, dass sie trotzdem noch genügend Aufmerksamkeit bekommen. Aber - tut mir leid, liebe Männer - es gibt doch sehr viele Männer, die komplett in ihrer Arbeit aufgehen und dann zu Hause eigentlich nur noch entspannen möchten. Das ist verständlich, aber eben nur von der Sicht des Mannes aus. Als Frau fühlt man sich dann sehr schnell als Möbelstück, das man erst bemerkt, wenn es mal nicht da ist.
Entspannung kann auch gemeinsam mit der Frau/Familie gehen.
Ich spreche aus Erfahrung, mein Ex war auch so, er kam heim und ab vor den TV oder PC. Wenn ich dann mal gefragt habe, ob wir nicht etwas unternehmen möchten, meinte er nur "ich muss den ganzen Tag arbeiten, da will ich am Abend und am Wochenende meine Ruhe". Ja, was soll eine Frau dann noch von so einer Ehe halten?
Lieber FS: Geh mal in dich und denke nach, wieviel Aufmerksamkeit du deiner Frau geschenkt hast. Natürlich ist es auch nicht in Ordnung, dass sie kein Verständnis für deine Arbeit hatte, aber hattest Du Verständnis für ihre Situation?
Ich denke, das Problem bei euch war ganz einfach mangelnde Kommunikation, vielleicht hätte da eine Paartherapie geholfen - aber nun ist es eben zu spät.
 
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  • #5
FS @ # 3

Ich habe mich eigentlich durchaus um die Familie gekümmert.

Gerade das von # 2 beschriebene Verhaltensmuster kenne ich durchaus ("Wenn ihr Mann von der Arbeit käme, [würde sie] ihm das Kind in die Arme drücken ... und dann wäre er dran, sie hätte schließlich das Kind den ganzen Tag betreut und müsse sich jetzt ausruhen!!! ").

Am Wochenende habe ich viel mit dem Kind unternommen (Spielplatz, Fahrrad etc.). Meine Ex-Frau wollte meistens nicht mitmachen, da sie sich lieber vom Kinderbetreuungs-Stress ausruhen wollte (trotz Ganztages-Kindergarten ab dem 3 Lebensjahr).

In meiner Arbeit aufgegangen bin ich nicht, trotz allem ist das hier immer noch der Staatsdienst ;) .
Gerade die Belastungsspitzen empfand ich selbst als sehr unangenehm. Sie waren mit einer hohen Nervenbelastung verbunden und ihre Bewältigung brachte beruflich keine Pluspunkte (wurde als Selbstverständlichkeit angesehen).

An der Frage "hattest Du Verständnis für ihre Situation?" ist schon etwas dran.
Mir scheint, meine Frau litt nach der Geburt sehr unter einem Verlust an Selbstbewusstsein, da sie nicht mehr Vollzeit erwerbstätig war. Diese Probleme mit dem Selbstbewusstsein hat sie irgendwie auf mich attributiert.
Nach allem, was ich erkennen kann, trifft mich aber kein Verschulden an der Abnahme ihres Selbstbewusstseins.

Mich wunder auch, dass meine Ex-Frau in extremem Maße Freiraum im Leben hatte, sowohl was Zeit, als auch was Geld angeht. Jedoch gelang es ihr nie diesen Freiraum zu gestalten. Auch hier sah sie die Ursache bei mir, wobei mir nie klar war, wie sie darauf kam.
 
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  • #6
Ich glaube, du hast da grundsätzliche Einstellungen, an denen man nur mit viel Energie arbeiten kann?
Weshalb hat deine Frau nur 1/3 gearbeitet?
Erzähl jetzt nicht, wegen dem Kind! Nein, weil du es dir leisten konntest!....und leisten wolltest!
Und dann mußt du hinterfragen, weshalb wolltest du dir das leisten?
Da gibt es verschiedene Begründungen:
1. Prestigegründe
2. Bequemlichkeitsgründe
3. Gründe die im persönlichen Umfeld zu suchen sind, wie tratschende Nachbarn usw.
4. Bei deinen Eltern war es schon immer genau so

Meist ist es bei euch Männern, die dieses Lebensmodell leben, ein Mischmasch aus all dem. Ihr seht die Frau als euer Beiwerk, ein hübsches, liebenswertes, nützliches und oft prestigeträchtiges, ausserdem zu Aufzucht eurer Brut geeignet und zum Sex jederzeit bereit.

....und wundert euch, weshalb euer verwöhntes Dämchen sich nicht ernst genommen fühlt....

Und dann ist sie weg und ihr bezahlt...und wundert euch!

Ich würde sagen, vielleicht solltest du damit beginnen, deine Frau als deine Partnerin zu sehen, dann wird es vielleicht beim nächsten Mal klappen, ich wünsche dir das beste!
 
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  • #7
FS @ # 5

Meine Ex-Frau hatte eine 33 %-Stelle, weil sie nicht mehr arbeiten wollte. Mir wäre es durchaus recht gewesen, wenn sie mir gearbeitet hätte. In Bezug auf die Kinderbetreuung hätte sich wohl schon irgendwie ein Weg gefunden.

Meine Ex hat oft auch von einer Karriere geredet. Sie hat aber dann doch nie dauerhaft mehr gearbeitet. Zum einen war es ihr wohl zu anstrengend, zum hat es sie sehr gewurmt, dass sich ihre Arbeit finanziell kaum auswirkt (schon ihre 33%-Stelle hat deutlich weniger als 10 % zum Familienetat beigetragen).

Ich habe die Frage einer Heraufsetzung der Arbeitsstunden mitunter angesprochen. Meine Ex hat teilweise auch dahingehende Bemühungen unternommen, aber ohne den rechten Ernst und ohne Erfolg.

Wo siehst Du konkret den Grund für ".... weshalb euer verwöhntes Dämchen sich nicht ernst genommen fühlt....". Da lag zweifellos ein Problem.
Meine Ex hatte seit der Geburt schon ein gewaltiges Problem mit dem Selbstbewusstsein. Auch war sie geradezu auf den Gedanken fixiert, dass ihr Sozialprestige leide, weil sie nicht mehr Vollzeit arbeiten würde.
Die Ursache des Problems ist mir nie voll klar geworden (gerade weil sie ja auch nicht ernsthaft Vollzeit arbeiten wollte). Auch ist mir immer ein Rätsel gewesen, warum sie den Grund für die Probleme bei mir sah.
 
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  • #8
@ FS, manchmal wundere ich mich selber über die Frauen (und ich bin w)

Warum sie dir die Schuld gibt?
Vermutlich hat sie sich wie viele andere ihr Leben traumhafter vorgestellt und du hast ihr das eingebrockt, dass es nicht so ist wie sie es sich vorgestellt hat.
Oder sie hatte wie viele andere die Einstellung, dass der Partner sie glücklich machen sollte und das hast du nicht gebracht. usw.

Ich wundere mich häufig nicht nur über die mangelnde Selbstkritik vieler Personen und deren Wunschvorstellungen dazu, sondern auch darüber, dass viele gar nicht erkennen, dass sie für ihr eigenes Glück und Leben nach wie vor verantwortlich sind und dafür was tun müssen.
Und wenn sie den Fehler schon bei sich nicht findet und/oder nichts dagegen machen kann, dann mußt es wohl du sein.
Wenn sie dir jetzt immer wieder gesagt hätte, was sie stört und du nie darauf eingegangen bist oder sie gehindert hättest aus den niedrigsten Gründen, dann hätte sie wohl recht. Aber war dem so?
 
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  • #9
Das ist doch der Klassiker, von Karriere schwafeln, aber zu faul sein und nicht arbeiten wollen. Typisch Weibchen - lassen sich heiraten und schwängern und jammern dann bei der Scheidung vor Gericht - sie hätten schließlich ihre Karriere geopfert für Mann und Kind, und auch, damit Mann Karriere machen kann. In ihrer grenzenlosen Langeweile suchen sie sich einen Lover, poppen fremd. Dann werfen sie dem Mann seeliche Grausamkeit und Vernachlässigung vor und bekommen auf Jammer-Heul-Tour vor Gericht fett Zugewinn- und Versorgungsausgleich, reichlich Trennungsgeld und ggf. noch Ehegattenunterhalt - vom Kindsunterhalt garnicht zu reden. Das nenn ich dann mal sich reich poppen auf legale Art. - so sieht die Realität dieser Frauen aus - einfach nur zum Kotzen. Denn damit versauen sie ganze Männer-Generationen! w/42
 
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Gast

  • #10
FS @ #7

Meine Ex-Frau hat sich nicht über irgendein konkretes Verhalten von mir beschwert, außer über meine Arbeitsbelastung und darüber, dass ich manchmal erschöpft war, wenn ich von der Arbeit kam.

Ansonsten hat sie aber ständig Klage darüber geführt, dass ihr Selbstwertgefühl und ihr Sozialprestige im Keller sei. Beides hat sie auf die fehlende Vollzeitarbeit zurückgeführt.

Daher hat sie mir Vorwürfe gemacht, ich würde _mein_ Sozialprestige polieren, indem ich lange Stunden auf Arbeit verbringen würde. Dass ich dies nicht freiwillig tat, sondern wegen Sachzwängen, hat sie nie erfasst.

Es freut mich ja, dass die Damenwelt hier so Verständnis für mich hat. Andererseits muss ich sagen, dass ich im RL, wie hier im Forum durchaus anderes höre. Es ist ein wirklich häufiger Vorwurf von Frauen, dass ihre Männer immer viel arbeiten müssten.

Das viele Geld nimmt die Frau ja ganz gerne, aber der Mann soll trotzdem pünktlich daheim sein. Auch darf er bitteschön am Feierabend nicht erschöpft sein.
Dies ist zweifellos mit einer der häufigsten Gründe für Scheidungen, meist sicherlich aber nicht der einzige.
 
  • #11
@#8 und #9

Ihr beschreibt sehr schön exakt und anschaulich das Problem. Genau dieses Verhalten der Ex-Frau des FS (wobei diese kein Einzelfall ist) führt eben dazu, daß diesen Männer leicht die Lust vergeht, sich überhaupt noch auf eine ernste dauerhafte Beziehung einlassen wollen.

Den Hauptvorwurf mache ich jedoch der völlig bescheuerten Erziehungspolitik in Deutschland, was die angehenden Frauen betrifft.

Der Mann soll hier alles sein, machen und können. Die deutschen Frauen sind völlig desillusioniert, haben ein verzerrtes Bild von einer partnerschaftlichen Aufgabenteilung. Der Depp ist am Ende immer der Mann, besonders wenn er sich ins Zeug legt, um seiner Familie ein relativ abgesichertes Leben zu bescheren. Zur Belohnung werden ihm dann noch die Kinder unter der Woche abends aufgedrückt.

Natürlich freut sich der Papa, wenn er abends nach Hause kommt und mit seinen Kindern spielen kann oder mit ihnen, wenn sie älter sind, abends noch Unternehmungen macht, aber dieses Anspruchsdenken einiger Frauen ist eine Frechheit. Topfit soll er natürlich auch für die Frau sein. Am besten noch das Abendessen zubereiten.

Ich vermute, FS, daß Deiner Frau auch diese Orientierungslosigkeit in der Selbstbestimmung vermittelt wurde. Unerfüllende 33%-Stelle, Lustlosigkeit auf eine Halbtagsstelle, Kinder sind nur eine Belastung.

Möglicherweise ist Deine Frau nicht belastbar im klinischen Sinne. Sowas gibt es und kann diagnostiziert werden. Daraus ergeben sich ohne Behandlung Minderwertigkeitssymptome, wofür sie die Ursachen bei Dir sieht. Auch dieser Ansatz ist verfolgenswert.
 
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  • #12
@ FS (die #7)

Auf der anderen Seite des Zaunes ist das Gras immer grüner.

Mir ist schon klar, dass sich sehr viele Frauen über den Zeitmangel der Männer beklagen.
Zurecht wäre das meiner Meinung nach, wenn der die Zeit im Hobbykeller verbringen würde statt sich um die Familie zu kümmern, und selbst da gibt es noch eine Begründung dafür - wenn das zum Abschalten nötig ist zum Ausgleich für Arbeit.

Wenn du mich fragst - sie war eher unzufrieden mit sich selber und kam nach der Geburt von dem Kind nicht mehr mit sich und der Situation zurecht. Sowas verändert das Leben gewaltig, aber sowas weiß man eigentlich auch schon vorher (naja, viele wohl doch nicht), man hätte aber vorbauen können, indem man sich da schon vorzeitig Gedanken drüber macht. Literatur zu Thema dürfte es wohl genug geben und wer von A nach B denken kann, der weiß auch schon lange vor der Geburt, dass man mit einem Kind und weniger Arbeit mehr daheim sitzt, was weniger bezahlt wird und man möglicherweise nicht mehr ganz so viel Kontakt mit Kollegen hat u.ä..

Wenn man den "Fehler" aber nicht bei sich findet/sucht, dann findet man dann auch schnell einen anderen Schuldigen.
Manche wollen es dann scheinbar nicht raffen, dass man nicht einfach von der Arbeit abhauen kann.

Was sie hätte tun können: Sich anderweitig sinnvoll beschäftigen (du bist ja wohl nicht für ihre Unterhaltung zuständig) und der Weg für mehr Arbeit wäre ihr offen gestanden, wenn sie das hinbekommen oder sich mehr dahinter geklemmt hätte.
So hätte sie ihren eigenen "Sozialprestige" (meine Güte, wofür braucht man den überhaupt und wenn man sich schon für ein Kind entscheidet - wieso muss der dann unbedingt weniger sein) wieder "erhöhen" können.
Wenn das für sie zu anstrengend war, hätte sie sich im häuslichen Bereich noch mehr / qualitativer beschäftigen können, da gibt es ebenfalls genug Möglichkeiten, vor allem wenn noch ein Kind da ist oder man kümmert sich zusätzlich mehr um sich selber und um die eigene Weiterentwicklung.
Sie hätte einfach ihren Blickwinkel ändern können und sich auf das konzentrieren können was sie nun hat (das hat sie doch wohl hoffentlich ursprünglich haben wollen) und ihre Situation verbessern können wenn es unbedingt "nötig" gewesen wäre, anstatt darüber zu jammern, was sie jetzt nicht mehr hat und das durch Wunschdenken noch zu verschlimmern (was wäre gewesen wenn ... ).

Wenn sie unbedingt Karriere machen wollte, hätte sie in der Zwischenzeit auch eine Fortbildung via Fernlehrgang o.ä. anfangen können anstelle zu arbeiten (wenn ihr das letztlich doch zu viel war in dem Moment). Das hätte ihren "Sozialprestige" dann wohl auch wieder erhöht.
 
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  • #13
Ganz einfach: weniger arbeiten.

Wie du das im Einzelnen organisiert bekommst, obliegt leider allein deiner Organisation und Verantwortung. Man hat immer eine Wahl, durchaus auch diejenige, im Beruf einmal negativ aufzufallen und dank konsequenter Abwesenheit, Unerreichbarkeit o.ä. nach dem offiziellen Dienstschluss einen wichtigen privaten Termin nicht platzen zu lassen. Zeitliche Absprachen mit deiner Partnerin solltest du aufgrund realistischer, besser noch großzügiger Zeitplanung immer einhalten können und keine Anrufe aus dem Büro tätigen à la "ich muss das jetzt erst fertig machen, so lange, wie es eben dauert".

Ich sehe ein, dass das hart formuliert ist und du ungerechterweise zwischen den Stühlen sitzt. Wer arbeitet, geht ja nicht fremd o.ä. und wird trotzdem mit Vorwürfen konfrontiert. Das ist bestimmt nicht immer fair.

Deswegen zur Erklärung: In meinem Fall haben mich jahrelange Erfahrungen mit einem Mann, für den die Arbeit alles war (er ist Wissenschaftler und somit ein Extrembeispiel) dahin gebracht, sofort rot zu sehen, wenn die Arbeit Prio 1 bekommt. Ich kam dahin, dass ich EGAL WAS NUN SCHON WIEDER vorfiel stocksauer war. Bis heute vertrete ich klar die Auffassung, wer mit seinen Dienstaufgaben dauerhaft überfordert ist, sollte eine Karrierestufe nach unten steigen und Familie und Freunde wieder angemessen behandeln. Ansonsten ohne mich.
 
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Gast

  • #14
Liebe FS
Ich finde das du etwas probleme mit dir und deinem Selbstwertgefühl hast.Dies soll absolut kein Angriff sein.
Seinen Marktwert testen, wie billig ist das denn???
Heut zu Tage kann man überall im Internet einsamme Herzen finden, ist das dein Marktwert?
Es ist wirklich kein Kunst, eher traurig.
Du solltest reflektieren, was ist genau passiert, wie ging es deiner Frau wirklich?
Wenn ich dich höre, muß ich automatisch an Narzissmus denken, warum??
In dem du mit anderen Frauen ausgegangen bist hast du dein Marktwert, für deine Frau, auf die unterste Schiene gestellt.
Du wolltest ihr weh tun sie verletzen wegen Falscher Stolz.
Mach es Gut
 
G

Gast

  • #15
@#FS
Wenn Du jetzt keine Schuld bei Dir siehst, warum und was willst Du ändern? Ist doch Alles o.k. Oder suchst Du nur Bestätigung für Deine These, daß Deine Frau an allem schuld ist? Kann es sein, daß Du durch Deine "Arbeitsbelastung" nicht gemerkt hast, daß es Deiner Frau in dieser Ehe nicht gut geht und sie sich langsam von Dir entfernt. Du hast sämtliche Warnsignale überhört/übersehen und jetzt wunderst Du dich, daß Deine Frau weg ist. Hier würde ich das nächste Mal ansetzen; das Gerede von viel Arbeit und Überlastung ist völliger Quatsch, Du bist nicht der einzige Mensch der arbeiten geht und es soll auch welche geben, die schwerer als Du arbeiten müssen und trotzdem ein glückliches Familienleben führen. Wenn Du hier nur Rechtfertigung suchst und keine Kritik an Deinem Verhalten akzeptierst, wird Deine nächste Beziehung genauso scheitern und diesr Thread war für die Katze.
 
G

Gast

  • #16
Lieber FS- beende endlich die Suche dass DU Fehler gemacht hast. Es ist zwar keiner frei von Schuld!! ( ich mag das Wort in Zusammenhang mit dem Scheitern einer Ehe nicht) aber in diesem konkreten Fall- wie Du auch geschildert hast- meine ich dass die Trennung aussschliesslich mit dem Selbstwert Deiner Exfrau zusammenhängt .Sie hat sich " vorgestellt" ( dieses Wort beinhaltet bereits eine Barriere für den Weitblick) ein Mensch mit weniger "Wert" zu sein wenn sie keinen Volltimejob einnimmt. Die ist enorm kurzsichtig denn ich meine ein Kind zu gebären , aufzuziehen/formen und die Wärme einer Familie zu geben ist sehr "wertvoll".
Desweiteren kommt mir vor dass Deine Ex- Frau im Innersten einen anderen Werdegang ihres Lebens/ Ehe erwartet -und dies auf Dich projeziert hat. Das nennt man dann so elegant "wir haben uns untertschiedlich entwickelt und auseinandergelebt " .
Schmarrn - alles was in einer neuen Beziehung auf den Tisch gebracht werden muss ist, dass Du Dein Arbeitsverhalten klären bzw. der Job und Lebens/Zukunftserwartung der Zukünftigen kompatibel sein sollte.
w/57
 
G

Gast

  • #17
Hallo FS,
vielleicht ist Deine Ehe gescheitert weil ihr imkompatibel wart? Du übernimmst Verarantwortung für Dich, Dein Leben, Deine Familie - Deine Ex übernimmt keine Verantwortung für sich und ihre Familie und führt ein Schmarotzerleben. Natürlich wird derjenige der bequem lebt UND damit unzufrieden ist dies nicht eingestehen, sondern auf andere projezieren, und in dem Fall ist der Ehemann der geeignete - die geeignete Spiegelfläche.
Ich habe das Gefühl, Deine Ex war selbst für eine 1/3 Stelle zu faul - aber sie wollte die Chefin sein, die Vorgesetzten von 50 Leuten die sie wegen ihrer Leistung bewundern.
Konkrete Frage - oder Hinweis auf das Scheitern:
Warum hat Frau Ehegattin es nicht geschafft, in der vielen freien und von Finanzsorgen unbelasteten Zeit die sie hatte ein eigenes Interesse zu verfolgen? Nicht Beschäftigungstheapie sondern ein Hobby, - ein Ehrenamt - muss gar nichts mit Menschen zu tun haben, gibt auch ehrenamtliche Archäologen und und und - Organisation von Verwandtschftstreffen, Nachbarschaftsorganisation . Sofern ein Hobby wirklich den Kopf und oder Körper fordert ist das
erfüllender, wie jede - oft langweilige - Berufstätigkeit! Sie hatte alle Chancen und nichts gemacht. Dies schreibe ich mit meinem Hintergrund als A-Klasse-Mutter die sich um Finanzen, Haushalt, Kind, eigenen Hobby, Aufbau eines Freundeskreises, gesellschaftliches Engageme
nt das ich habe selbst kümmert und das schafft. Und zwar nicht nur einen Tag lang. W/57
 
G

Gast

  • #18
zu 16
Ich bin eine Frau, die klassisch für die Kinder ,zunächst zu Hause geblieben ist. Die mit dem Mann 5 X in eine andere Stadt gezogen ist, bis er sich dann selbständig gemacht hat. Ich habe drei Kinder und habe meinem Mann in seiner Praxis geholfen und selber noch Beratungen durchgeführt. Nicht mein Beruf, aber ich bin fähig dazu, zu lernen.Diese Arbeit, Finanzen und Beratung, Frau für alles, war auch für mich eine Belastung. Anerkannt wurde das nicht.
In meiner Ehe ging es immer nur um die Erfolge meines Mannes. Er hatte nie genug. Er hat zum Ende Tag und Nacht gearbeitet. Ich habe , da ständig das Telefon ging auch nicht mehr geschlafen.Die Erziehungsarbeit lag vollkommen auf meinen Schultern. Nicht einmal war mein Mann bei einem Elternabend oder gar bei einer Einschulung.Alles musste ich machen. Haus rep. waren von mir weg zu schaffen. Wie auch immer. Wenn dann mal Freizeit war, dann hat er geschlafen, oder im Keller gebastelt. Das war sein Ausgleich. Einladungen wurden immer peinlich, weil mein Mann mittendrin eine Anruf bekam und weg musste.
Ich war überlastet und sehr sehr traurig, Ein Eheleben fand nicht mehr statt. Mein Mann ist dann an Herzversagen gestorben.
Lieber FS wenn Deine Frau über Deine viele Arbeit gemeckert hat, vielleicht hatte sie auch nur Sorge um Dich?
Ein Halbtagjob und Haushalt ist nicht wenig. Vielleicht brauchte sie auch nur Anerkennung und Lob von Dir. Ein gutes Essen ein sauberes Haus, der eigen Job und die wirklich oft anstrengende Kinder, sind auch nicht leicht zu handhaben. Wenn der Mann dann mit schlechter Laune nach Hause kommt und diese an der Frau auslässt und ihr noch das Gefühl gibt, Sie sei ein Schmarotzer, wie hier oft beschrieben, Dann ist ein scheitern der Ehe nicht verwunderlich. W 50
 
G

Gast

  • #19
Hallo lieber Fragensteller,
Du bist in der glücklichen Lage, Beamter des höheren Dienstes zu sein, d.h. Du kannst Deine Mehrarbeitszeit sehr wohl abbummeln und niemand stört sich daran (oder bist Du AL?). Halt mal den Ball flch. Außerdem wirst Du freie Wochenenden haben. Das würden sich richtig vielbeschäftige Männer (z. B. Selbständige) wünschen. Ich denke nicht, dass es an Deinen Arbeitszeiten liegt. Frag' mal Deine Frau...
w/39
 
G

Gast

  • #20
Hast du mal darüber nachgedacht, weniger zu arbeiten, eventuell Erziehungsurlaub zu nehmen, damit deine Frau sich beruflich weiterentwickeln kann?
Für die meisten Männer ist es nach der Geburt klar, wer zuhause bleibt.
Das wird oft auch noch mit einem besseren Verdienst schöngeredet, der aber bei Beamten in höherem Dienst auch nicht so hoch ist.
Du redest immer nur: Sie könnte ja mehr arbeiten. Um welchen Preis denn?
Kind abgeschoben in die Betreuung und Haushalt macht sich von selber.

Frauen geht es aber vielleicht eher um die Selbstverwirklichung und eine gewisse Unabhängigkeit.
Geld ist nicht alles.


Solange unsere Politiker nicht mal darauf kommen, dass ein Erziehungsurlaub grundsätzlich nur hälftig von Mann bzw Frau genommen werden darf, wird diese Vorstellung aber weiterexistieren.

m, 42
 
G

Gast

  • #21
Liebe #16 (oder die Anderen),

was ist eine A-Klasse-Mutter?

Lieber FS,

weshalb rätselst Du alleine über das Scheitern Deiner Ehe? Kannst Du nicht reden mit Deiner Ex-Frau? Wenn ihr Kinder habt, müsst ihr ohnehin zusammen arbeiten- vielleicht wäre eine Aussprache sehr gut für Euch?
 
G

Gast

  • #22
FS,

ich bin die Frau, die im Nachbarthread gechrieben hat, dass Männer zu viel arbeitet....

Ja, manche müssen es, weil sie Selbstständig sind und manche Männer machen es ,weil sie sich über Leistung, Gehalt etc. definieren, es aber selber nicht merken.

Gut finde ich, dass du jetzt nachfragst, was du in Zukunft besser machen kannst. Sprich mit deiner Ex noch mal in Ruhe und versucht beide Frieden zu schliessen. Geht deine Ex jetzt wieder Voll-Zeit arbeiten? Solange du/ihr keinen Frieden miteinander geschlossen habt, bist du eh noch nicht reif für eine neue Beziehung, die dann gute Start-Bedingungen haben soll.

Wieviel Unterhalt musst du zahlen? Kannst du dir eine neue Beziehung überhaupt leisten, weil du vielleicht wegen dem Unterhalt für Frau und Kind, nur noch den Selbstbehalt übrig hat?

Wenn Mann so viel arbeiten muss/will, dass keine ausreichende Zeit mehr für Erholung, Zweisamkeit, Sex und Familienleben vorhanden ist, wird die Ehe scheitern. Automatisch. Das ist nur eine Frage der Zeit.

Also lieber kleinere Brötchen backen, Frau soll arbeiten gehen, bis 75% ist das m.E. mit einem Schulkind möglich, bei mir als AE geht es ja auch, und dann muss Mann nicht so rackern und hat mehr Kraft und Energier für sich, Frau, Sex und Familie.

Frau hat eignes Einkommen, ist hoffentlich damit entspannter, weil sie nicht finanziell ins Loch fällt, weil Mann dann vielleicht doch zu viel Zeit hat :) und seine Midlife Crise bekommt und sich ne 20zigjährige jüngere Frau sucht.

Also, es kommt immer auf eine gute Balance im Leben an. Wenn die ausgewogen ist, läuft vieles von ganz alleine.

w 47
 
  • #23
@#21

Im vorliegenden Fall soll es doch so gewesen sein, daß sich seine Frau für mehr Berufstätigkeit als nicht geeignet erwies.
 
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Gast

  • #24
FS @ # 12

Ich finde es seltsam, dass Du kein Verständnis dafür hast, dass Dein Partner auf Arbeit auch mit Belastungsspitzen umgehen muss.

Wenn bei mir in der Behörde eine plötzliche Belastungsspitze auftritt, dann muss die auf Biegen und Brechen auch bewältigt werden. Wenn uns das nicht gelingt, dann stehen wir am nächsten Tag in der Zeitung.

Da geht es einfach nicht, dass man sagt, man müsse jetzt heim, weil die Frau immer sauer sei, wenn man zu spät zum Essen kommt.
 
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Gast

  • #25
FS @ # 18

Meine Arbeitszeit ist insgesamt gesehen keineswegs extrem hoch. Langfristig habe ich kaum mehr als eine 40 Stunden Woche. Das Problem ist, dass die Arbeitszeit sehr ungleich verteilt ist. Auch sieht man die Belastungsspitzen nicht immer im Voraus kommen.

Es kann deswegen durchaus sein, dass ich auch mal ungeplant bis spät abends arbeiten muss. Das liegt aber an der Natur der Arbeit und ist durch mich nicht beeinflussbar.

Mit der Arbeitsbelastung eines Selbständigen oder eines Managers kann man das nicht vergleichen. Gerade deswegen wurmt es mich, dass ich dafür solche Vorwürfe kassiert habe.
 
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Gast

  • #26
A-Klasse_Mutter ist Alleinerziehende Mutter
 
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Gast

  • #27
FS @ # 21

Du schätzt die Lage falsch ein. Es ist nicht so, dass Männer aus bösem Willen so viel arbeiten. Außerdem bin ich im Staatsdienst. Ich bringe schon ordentlich Leistung, es ist andererseits aber keineswegs so, dass ich hier eine 80 Stunden Woche oder so etwas hätte.

Stelle Dir mal vor, an einem zentralen Verkehrsknotenpunkt fällt um 17:00 Uhr die Ampelanlage aus. Und dann kümmert sich keiner drum.
Der zuständige Mann ist einfach heim gegangen, denn seine Frau möchte "keine Anrufe aus dem Büro ... à la "ich muss das jetzt erst fertig machen, so lange, wie es eben dauert" (Zitat von # 12).

So funktioniert die Arbeitswelt einfach nicht. Außerdem kannst Du Dir denken, welches Foto am nächsten Tag in der Zeitung ist, wenn so etwas (vielleicht auch noch mehrfach) passiert.
 
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Gast

  • #28
@21/22. mal ganz ehrlich - wenn seine Ex es vorher schon nicht schaffte, 75 % oder Vollzeit arbeiten zu gehen - weil sie einfach faul war - warum sollte sie jetzt Vollzeit arbeiten gehen, wo es doch, leider trotz neuer Gesetzeslage, aber anderen Urteilen, noch immer Unterhaltszahlungen, auch für die Frau gibt. Mal vom derzeit zu zahlenden Trennungsgeld - da kommt der FS nämlich nicht drumherum - abgesehen. Sie hat doch jetzt alles - Geld, der Mann ist weg und das Kind bleibt bei ihr.

@21, ich verstehe dich, denn auch ich habe immer Vollzeit, trotz Kind gearbeitet. Doch solche Frauen ticken einfach anders - jammern ist einfacher als arbeiten!
 
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  • #29
Lieber FS,
du fragst nach Tips, was du in Zukunft besser machen kannst.

Mein Tip: Überdenke mal dein Beuteschema!

Halte dich an Frauen, die selbstständig und unabhängig sind, die mit beiden Beinen voll im Leben stehen und auch ohne Partner ein glückliches und erfülltes Leben haben.
Bei denen kannst du nämlich eher davon ausgehen, daß sie nicht von dir erwarten die alleinige Verantwortung für deren eigenes Lebensglück zu tragen.
Wenn so eine Frau mit dir zusammen ist, dann in erster Linie weil sie die Zeit mit dir genießt, nicht weil sie einen Alleinunterhalter braucht.

Es ist sehr bequem den Partner für das eigene Glück verantwortlich zu machen.
Eigenverantwortung? Nein Danke!
Leider neigen viele Frauen jedoch genau zu dieser Einstellung: "Was soll ich mit einem Mann, wenn dieser mich nicht glücklich macht?"

Achte in Zukunft mehr auf Frauen, die Unabhängigkeit und Selbstbewußtsein ausstrahlen, nicht auf diejenigen welche einen auf liebes, anlehnungsbedürftiges Frauchen machen.

Viel Glück!
 
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  • #30
zu#22

Das war der Eindruck des FS, aber ob es wirklich so war, wissen wir nicht.

Interessant finde ich, dass solche nicht "belastbaren" Frauen geheiratet werden, während die taffen, die mit Job und Kind weniger Probleme haben und gut organisiert sind, links liegen gelassen werden.

Wenn Mann dann älter ist, gehen ihm die Augen auf, aber dann ist das Kind in den Brunnen gefallen. Ja, solche ähnlichen Fälle gibt es bei Frauen ja auch.

w 47