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Meine eine Freundin wartet seit 8 Monaten geduldig darauf, dass sie ihren neuen "Freund" öfter als einmal die Woche sieht, er sie mal seinen Freunden vorstellt, er ihre kennenlernen will (immer Ausreden). Sie drängelt nicht, ist nicht schlecht gelaunt ihm gegenüber. Sie leidet heimlich und still. Ändern tut sich aber nichts, nicht mal ein Minibisschen, und ich denke, das wird es auch nicht.
Ich schaue mir an, was passiert. Wenn 8 Monate lang nichts passiert, dann kann ich als erwachsener Mensch nachfragen, nicht drängeln. „Warum nimmst Du mich eigentlich nicht mit?“ beim dritten Brunch ist was anderes als „Ich bin sauer, dass Du mich nicht mitnimmst“ beim ersten. Und wenn dann nichts passiert, dann habe ich für die Kennenlernphase eine Erkenntnis gewonnen. Ich möchte keine erzwungenen Handlungen, sondern freiwillige. Und sonst muss ich die Konsequenzen ziehen, wie auch immer die aussehen.

Bei @MissCosmo, oben schon geschrieben, kann ich mir vorstellen, dass er Vorbehalte hat.
 
  • #32
Ich schaue mir an, was passiert. Wenn 8 Monate lang nichts passiert, dann kann ich als erwachsener Mensch nachfragen, nicht drängeln. „Warum nimmst Du mich eigentlich nicht mit?“ beim dritten Brunch ist was anderes als „Ich bin sauer, dass Du mich nicht mitnimmst“ beim ersten. Und wenn dann nichts passiert, dann habe ich für die Kennenlernphase eine Erkenntnis gewonnen. Ich möchte keine erzwungenen Handlungen, sondern freiwillige. Und sonst muss ich die Konsequenzen ziehen, wie auch immer die aussehen.
Ja, das meine ich ja. Meist ist es aber so, dass das eben automatisch kommt. Wenn man fragen muss nach 8 Monaten, dann gibt's da schon gute Gründe von der anderen Seite, die meist auch nicht weggeredet werden können. Ich meine, es wird kaum so sein, dass der andere dann sagt "ahhh, stimmt, ich hab gar nicht daran gedacht, dich zu fragen, ob du mitkommen willst". Vor allem, wenn der andere ja auch Einladungen von meinen Freunden immer abgelehnt hat und da kein Interesse zeigt. Das ist dann so ein Punkt, wo fragen meist wenig bringt, außer vielleicht eben Klarheit für sich, dass man es beenden muss, wenn einem das so nicht gefällt.
Die Schwester eines Freundes (Anfang 20) hat jetzt auch das erste Mal einen Freund, bei dem es einfach flutscht, er nimmt sie mit, sie nimmt ihn mit nach zwei Monaten, sie reden grob über Zukunft, sie kennt seine Familie. Vorherige Anfänge waren immer seltsam und schwierig und genauso schnell dann auch wieder vorbei von den vorsichtigen und unentschlossenen Männern (im Nachhinein hat der eine ihr auch knallhart gesagt, er hätte sie nur ausgenutzt und nicht geliebt). Sie hatte deren Verhalten nie als Problem empfunden, aber von außen haben wir uns alle unseren Teil gedacht, und so kam es dann auch immer. Sie hatte noch nie erlebt, dass es eben einfach passt. Und sollte sie irgendwann wieder Single sein, wird sie die Erfahrungen von diesem Mal als Maßstab nehmen und verschwurbelte Sachen wie vorher dann eben schneller gleich für sich abschließen, statt da Zeit und Energie zu investieren.
 
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Meist ist es aber so, dass das eben automatisch kommt. Wenn man fragen muss nach 8 Monaten, dann gibt's da schon gute Gründe von der anderen Seite, die meist auch nicht weggeredet werden können.
Die FS ist für mich ein insgesamt schwieriger Fall. Aus männlicher Sicht kann ich verstehen, dass ihre eigene Unverbindlichkeit und Torschlusspanik bewusst oder unbewusst abschrecken.

Für mich ist völlig selbstverständlich, dass ich Frauen, mit denen ich seit 2-3 Monaten engeren Kontakt habe und an denen ich interessiert bin, auch zu Freunden mitnehme. Dann bin ich nach 2-3 Monaten in einer ganz anderen Phase. Sonst gibt es Gründe dafür...