• #1

Warum keine Verliebtheit? Weder bei mir noch bei den Männern.

Hallo,

ich hatte wirklich schon viele Dates und habe auch viele tolle und auch weniger tolle Männer kennengelernt. Leider ist es in den letzten Jahren so, dass die Männer oder ich mich nicht verliebe.

Gerade diese Woche, habe ich wieder gesagt bekommen: "Du bist der Typ Frau den ich will und den man nicht oft findet nur ich bin einfach nicht verliebt!"

Kennt jemand das Problem oder hat jemand eine Idee was ich anders machen könnte?

25w

(Bitte nicht dieses "Der Richtige ist da irgendwo")
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #2
Was genau ist Dein Hauptproblem? Ich verstehe nicht so wirklich, was Du beantwortet haben möchtest?
Des Weiteren sind auch keine weitere Fakten über Dich bekannt. Leider sind meine hellseherischen Gaben noch nicht so ausgeprägt.

M, 27
 
  • #3
...'du bist der Typ Frau den ich will und den man nicht oft findet nur ich bin einfach nicht verliebt'

Bitte gehe davon aus, dass du sehr viele Dates wirst haben müssen, bis etwas dabei rauskommt.
Die allermeisten ersten Dates haben keine Fortsetzung.

Nun muß man sich ja irgendwie positionieren, also deutlich sagen, dass man sich nicht noch mal treffen möchte.
Und da finde ich das, was du zu hören bekommen hast, die freundlichste, die am wenigsten verletzende Art, es zu sagen.
Ich bin kein Ehrlichkeitsfanatiker und sage daher nicht
- du bist langweilig
- du riechst nicht gut
- du lachst doof
- du bist ein Angeber
- du redest nur von dir
- zu hast Spucke im Mundwinkel ( würg ! )

Ich habe immer gesagt, dass es ein schöner Abend war und er ein wirklich netter und interessanter Mann sei, der Funke aber leider nicht übergesprungen sei.
Dann haben wir uns im Idealfall die Hand gegeben und sind nach Hause gegangen.
Es gab leider auch die Bettler, Jammerer, Diskutierer, Beleidiger und auch ein paar wenige Aufdringliche, Beharrliche. Aber auch zu denen habe ich dann nicht gesagt ( s.o. ) So etwas Verletzendes bringe ich nicht über die Lippen und wenn der Mann noch so doof ist und die Spucke noch so schäumt.

Was du zu hören bekommen hast, war einfach eine freundliche Absage, wie sie am Ende fast eines jeden ersten Dates vorkommt.
Du kannst nichts tun, um das zu vermeiden, außer die Traumfrau für jeden Mann zu werden.

w 49
 
  • #4
Vielen Dank für die Antworten, ich meinte damit nicht erste Dates.
Sondern man trifft sich 2-8 Wochen (Ca. 3-6 mal die Woche, manchmal mit Übernachtung) und dann kommt ganz oft es ist toll mit dir aber es reicht einfach nicht für mehr, ich habe mich nicht in dich verliebt!

Zu meinem Typ: 1,60; 58 kg; Blond; guter Job; extrovertiert; viel unterwegs; großer Freundeskreis; relativ emotional
 
  • #5
Vielen Dank für die Antworten, ich meinte damit nicht erste Dates.
Sondern man trifft sich 2-8 Wochen (Ca. 3-6 mal die Woche, manchmal mit Übernachtung) und dann kommt ganz oft es ist toll mit dir aber es reicht einfach nicht für mehr, ich habe mich nicht in dich verliebt!

Zu meinem Typ: 1,60; 58 kg; Blond; guter Job; extrovertiert; viel unterwegs; großer Freundeskreis; relativ emotional
Du müsstest schon mehr zu den Details sagen, damlt man versteht, was das Problem ist. Generell ist es so, dass sich zwischen Männern und Frauen ein bestimmtes Rollenspiel ergibt, dass zu Verliebtsein führt. Die Frau muss toll und eroberungswürdig, aber auch beschützenswert, zart und verletzlich erscheinen. Der Mann hält sich oft an vermeintlichen weiblichen Schwächen fest, um sich zu verlieben. Das klingt für Dich vielleicht paradox, aber die coole alleskönnende Kumpelfrau treibt die Hormone manchmal nicht so an, selbst wenn sie aussieht wie Gigi Hadid und dann noch Millionen auf dem Konto hat. Schau Dir doch mal den Filmklassiker French Kiss an. Aber wie gesagt alles reine Spekulation, da Du nicht viele Details preisgibst. Übrigens verlieben auch Frauen sich oft aus der Position entweder der beschützenswerten Frau oder der Beschützerin. Wenn alles rein freundschaftlich ist, springt kein Funke.
 
  • #6
Sondern man trifft sich 2-8 Wochen (Ca. 3-6 mal die Woche, manchmal mit Übernachtung) und dann kommt ganz oft es ist toll mit dir aber es reicht einfach nicht für mehr, ich habe mich nicht in dich verliebt!
Hm. Mal eine vage Vermutung. Könnte es sein, dass die Männer, von denen du sprichst, von Anfang an (!) nicht mehr wollen als ein paar Dates und Sex? Und du voll alles gibst, was ihnen Spass macht und schmeichelt, aber eben nicht zu Verliebtheit führt? Sondern zu einem heimlichen Triumphgefühl des Mannes und Ego-Boost, aber nicht Liebe. Ich denke schon, es gibt Männer die diese Form von Dating mit einem gewissen Kalkül betreiben. ONS sind ihnen zu anonym, Beziehungen zu schwierig, da erzeugen sie gern so eine Grauzone.
Meine Lösung wäre idealerweise, dass ich erst dann mit einem Mann schlafe, wenn ich mir seiner/meiner Gefühle relativ sicher bin, ihn gefragt habe, ob er eine Beziehung sucht im Moment, etc. Ich lasse nichts mehr so im Diffusen und hänge mich dann total rein in der Hoffnung, das würde was ernstes, wenn es vom Mann nicht genug Anzeichen gibt.
Übrigens, wie man sich als Frau eher verliebt, weiss ich auch nicht. Ich denke aber, es ist manchmal besser, man datet selektiver und tut sich nicht mit allen neuen Bekanntschaften eine mehrwöchige Kennenlernphase an.
 
  • #7
Meinst du den fehlenden Funken?

Man verliebt sich in Details. Versuche bei Männern also auf persönliche Eigenheiten zu achten wie Lachfalten, eine Geste usw.

Man verliebt sich leichter, wenn das Herz sowieso schon schneller schlägt und Endorphiene ausgeschüttet werden, sagen Studien. Also lieber zu zweit Achterbahn fahren oder Tennis spielen als Tee zu trinken.
 
  • #8
Und meine Frage ist einfach ob andere das Problem kennen.
Und da es mich deprimiert, dass immer wieder diesen Satz zu hören, obwohl ich bis zu diesem Zeitpunkt das Gefühl habe es läuft super (immer wieder nach treffen gefragt werden, küssen, Kompliment, Unternehmungen), wüsste ich gerne ob jemand eine Idee hat, was ich an meinem Verhalten ändern könnte.
 
  • #9
Hallo @JT90
Ein leidiges Problem, kennen wahrscheinlich viele hier. Frau verliebt sich, aber das Gegenüber nicht. Oder der Mann verliebt sich, ist aber uninteressant für die Frau.

Deine Extrovertiertheit bringt dir wahrscheinlich immer wieder Dates ein. Dann aber knirscht es wohl irgendwo im Gebälk, und es ist die Frage, wo das sein könnte. Irgendwo wird wahrscheinlich eine Linie zu finden sein.

Deine Informationen sind etwas dürftig, daher nur Spekulationen:

Entweder du benimmst dich gegenüber Männern, in die du verliebt bist, anders als gegenüber den weniger interessanten Männern. Bei Typ 2 weckst du durch Distanz den Jagdtrieb und ihr Interesse. Bei Typ 1 bist du zu schnell zu offensichtlich verliebt und sie verlieren dadurch Jagdtrieb und Interesse an dir, fühlen sich vorschnell eingefangen.

Zweite Hypothese: Bei "extrovertiert" und "emotional" hab ich spontan das Bild einer anstrengenden, komplizierten Frau vor mir. Mit großem Freundeskreis, immer auf Achse, etwas hyperaktiv, ständig am Plappern, ziemlich empfindlich. Das ist jetzt natürlich überzeichnet. Du wirst selbst sagen können, ob es in die richtige Richtung geht oder nicht.

Ansonsten bitte etwas mehr Info. Was sind die Männer für Typen, eher ruhig, eher auch extrovertiert? Wie verliefen die Dates, was habt ihr unternommen etc.? Wann hattest du das Gefühl, dass die Stimmung kippte?
 
  • #10
Ähnliches hatte ich auch mal, im "echten Leben" kennengelernt, immer dieses "Ich bin nicht verliebt" und zwischendurch dann doch, "Ich bin verliebt". Ich verbinde mit diesem ständigen Geblubber, ob man nun verliebt sei oder nicht aus meiner Erfahrung heraus Unreife und Gefühlsduselei.

Lass den Mann nicht gleich wissen, dass du auf jeden Fall willst, sei aber trotzdem nett und charmant, dann bist du am ehesten gegen so etwas gefeit.

Ich habe, wenn man sich so oft trifft und sogar übernachtet oder noch mehr lief, nicht so das Verständnis dafür, zumal gerade Männer das seltenst aus Freundschaft tun. Wahrscheinlich haben sie überhöhte Erwartungen an das, was verliebt sein sein muss, und suchen und suchen. Gerne philosophieren und diskutieren solche Männer auch darüber rum, was Sinn und Unsinn einer Beziehung sei, was verliebt sein sei usw., anstatt es einfach zu leben, wenn es sich ergibt.

Ich finde, das körperliche Begehren, ist ein erster, wichtiger Schritt, vieles andere baut darauf auf. Trotzdem passt es natürlich bei vielen nicht. Bei "einfacher gestrickten Männern" (und das meine ich nicht negativ) läuft das relativ einfach. Wenn man schon was laufen hat und dann zurückweicht, hat das für mich oft etwas von einem Luxus-Konsum-pseudointellektuellem oder pseudoemotionalem Gehabe.

Es wäre natürlich hilfreich, wenn die Männer sich da dir gegenüber deutlicher ausdrücken würden. Wenn sie das nicht tun, hilft es dir nichts, im Dunkeln zu tappen. Es ist nur so, dass wenn du tatsächlich schon mit dem Objekt des Begehrens zusammen übernachtest, es an der Stelle schon von deinem Verhalten abhängt, z. B. wie oben genannt, solltest du ihm nicht das Gefühl geben, du willst, bist leicht für eine Beziehung zu haben. Es ist natürlich die Frage, ob man das überhaupt will, mich öden solche Typen an.

Übrigens will ich gar nicht behaupten, dass man sich schnell verliebt. Aber wenn man sich erst mal körperlich und emotional mit jemandem einlässt, ist es auch eine Entscheidung, ob man will oder nicht. Wie gesagt, Männer, die da relativ unabhängig und einfach gestrickt sind, machen einfach das, was sich für sie gut anfühlt und vergleichen nicht, philosophieren nicht, ob das Gefühl stark genug ist. Es geht also auch anders.
 
  • #11
Ich kann mich prinzipiell nur verlieben, wenn der Mann frühzeitig die Inititative ergreift, also zielstrebig in der Beziehung voran geht, ein wenig der dominate Part ist, die Führung angibt, sich zum ersten Kuss bewegt und meine Hand ergreift. Dann entscheide ich, ob mir der Körperkontakt angenehm oder unangenehm ist und wie es dann weitergeht. Dann geht alles weitere auch ziemlich schnell mit dem Verlieben. Eine Umarmung oder ein Händehalten hat schon viel spontan in mir ausgelöst.

Genauso wie ein spendierter Kaffee mich wissen lässt, der Mann hat Interesse an mir. Dann werde ich hellhörig, aufmerksam und schaue mir den Mann und seine Beweggründe besser an.

Ich verliebe mich ja auch nicht in gute Kumpels, mit denen ich monatelang nur ins Kino oder Cocktail trinken gehe. Das wäre ja ein Unding, auch wenn ich dann in einer Beziehung wäre, wäre das viel zu riskant.

Also ich denke einfach, die Männer heutzutage haben sich zu sehr verändert und lassen die Frau den dominaten, aktiven Part übernehmen.
 
  • #12
Hallo @JT90
Entweder du benimmst dich gegenüber Männern, in die du verliebt bist, anders als gegenüber den weniger interessanten Männern. Bei Typ 2 weckst du durch Distanz den Jagdtrieb und ihr Interesse. Bei Typ 1 bist du zu schnell zu offensichtlich verliebt und sie verlieren dadurch Jagdtrieb und Interesse an dir, fühlen sich vorschnell eingefangen.

Ich denke daran könnte echt was dran sein, vielleicht wirke ich einfach zu interessiert...
Wobei ich ehrlich gesagt nicht ganz weiß wie ich mich in diesem Punkt verstellen sollte?

Ansonsten bekomme ich immer die Rückmeldung ich wäre mega entspannt, manchmal sogar desinteressiert. Einer hat mal gesagt er hat so wenig Zeit, dass stört ihn, für meine Begriffe haben wir uns ausreichend viel gesehen, deshalb sagte ich finde es gut, dass du nicht so viel Zeit hast ich bin ja auch oft on Tour - das war dann aber auch nicht gut!

Grundsätzlich sind es meistens Arbeitertypen, oft Wechselschicht, Fußballer, viel weggehen...
Ich lerne die meisten auch in der Disco, Kneipe, Geburtstag usw kennen

Die Verabredung sind von weggehen, essen gehen, was mit seinen oder meinen Freunden unternehmen, kochen, Kino...

Die Stimmung kippt meist aus heiterem Himmel, dass letzte mal hat der Kerl vor Training "bis später (Kuss Smiley)" geschrieben wollte dann alleine schlafen und kam am nächsten morgen mit er hat sich einfach nicht verliebt.

Wahrscheinlich haben sie überhöhte Erwartungen an das, was verliebt sein sein muss, und suchen und suchen. Gerne philosophieren und diskutieren solche Männer auch darüber rum, was Sinn und Unsinn einer Beziehung sei, was verliebt sein sei usw., anstatt es einfach zu leben, wenn es sich ergibt.
Das kann ich mir gut vorstellen nur wie kann man etwas an den Erwartungen von anderen ändern? Ich bin zum Beispiel nach 2 Wochen nicht verliebt, ich mag jemanden und bin vielleicht verknallt nur, dass war es zu diesem Zeitpunkt dann auch...

Die körpliche Anziehung ist nicht das Problem, da bin ich mir sicher.
Ich kann mich prinzipiell nur verlieben, wenn der Mann frühzeitig die Inititative ergreift, also zielstrebig in der Beziehung voran geht, ein wenig der dominate Part ist, die Führung angibt, sich zum ersten Kuss bewegt und meine Hand ergreift.
Das geht mir ähnlich und das kommt auch fast ausschließlich vom Kerl. Ich spreche nur von mir aus welche an die entweder kenne oder mit denen ich einfach nur Lust zum quatschen habe...
 
  • #13
Hm. Mal eine vage Vermutung. Könnte es sein, dass die Männer, von denen du sprichst, von Anfang an (!) nicht mehr wollen als ein paar Dates und Sex? Und du voll alles gibst, was ihnen Spass macht und schmeichelt, aber eben nicht zu Verliebtheit führt? Sondern zu einem heimlichen Triumphgefühl des Mannes und Ego-Boost, aber nicht Liebe. Ich denke schon, es gibt Männer die diese Form von Dating mit einem gewissen Kalkül betreiben. ONS sind ihnen zu anonym, Beziehungen zu schwierig, da erzeugen sie gern so eine Grauzone.
Das habe ich mir auch schon überlegt... Schlechter Männergeschmack :-/

Warten bis man sich sicher über die Gefühl ist versuche ich schon wie verrückt... Leider mit mäßigem Erfolg
Das werde ich beim nächsten definitiv noch mehr tun
 
  • #14
  • #15
An den Erwartungen des anderen kannst du gar nichts ändern, aber ich denke, das war eher eine rhetorische Frage von dir, oder?

Ich glaube, jedenfalls holt MICH sowas immer auf den Boden der Realität zurück, dass es ganz normal ist, sich im Leben nur sehr selten in jemanden zu verlieben. Einer meiner Lieblingssprüche diesbezüglich lautet:

"Ineinander passen viele, Zueinander nur wenige".

Und das ist ja von beiden Seiten aus gesehen, sprich, es geht ja allen Menschen so. Es hat, meiner Ansicht nach, schon sehr viel mit Zufall zu tun, unter den Massen von Männern, die man im Leben so trifft, wirklich den Typen rauszufinden, der wirklich passt. Und den Männern wird es genauso gehen. Damit meine ich ausdrücklich nicht die körperliche Anziehungskraft, die mag bei vielen Leuten da sein, daher will man ja manchmal so schnell intim werden. Aber nicht jeder Intimpartner taugt auch als Beziehungsmaterial :) Manchmal muss man das halt einfach auch akzeptieren, dass es so läuft.

Eigentlich ist das gut, dass die dir das gleich sagen, und nicht erst 10 Monate warten. Die wissen, was sie wollen und was sie nicht wollen. Das muss mit dir als Person überhaupt nichts zu tun gehabt haben. Wenn der Funke halt einfach nicht überspringt, können die eben nichts dafür.

Du fühlst dich wahrscheinlich gerade wie so ein erfolgloser Versicherungsmakler auf Kaltakquise, der einfach nicht zum Vertragsabschluss kommt.
Was du aber vergisst ist, dass du dich ja nicht unbedingt verkaufen MUSST. Wenn es bisher eben nicht geklappt hat, dann bleibste eben erstmal alleine. Das Leben ist doch auch so schön. Und mit 25 sind längst noch nicht alle Messen gesungen, auch wenn man das in dem Alter gern glauben will. Auch du kommst unter die Haube, du musst nur verstehen, dass man manche Lebenswege einfach nicht planen kann und alles anders kommt, als man denkt.
Was uns zu dem Punkt führt, den du nicht hören wolltest.
 
  • #16
Gegenseitige Liebe ist ein großes Geschenk im Leben das es nicht allzu oft gibt. Manch einer wartet ein Leben lang auf sie. In der Zwischenzeit müssen sich die Menschen halt mit denen begnügen die nur kurzfristig scheinbar passen.

Es gibt da so einen Spruch den ich ganz passend finde: 'Bis der Richtige kommt, kann man auch mit dem Falschen viel Spass haben'.

Aber das kann ich auch nur so entspannt sagen, weil ich ja auch schon ein paar Jährchen älter bin als du. Ich kann deinen Frust natürlich nachvollziehen. Aber Männern geht es ja auch nicht anders, manche bekommen nicht mal Dates und sind jahrzehntelang alleine. Die große gegenseitige ewige Liebe, die bis zum Tode hält bei einer Lebenserwartung von 90, ist halt leider doch nur im Schmachtroman zu finden.

Aber es muss ja auch nicht immer die große Liebe sein. Wenn man sich heutzutage mit einem Mann auf vielen Gebieten super versteht, mental und körperlich, ist das schon viel wert. Verliebtheit ist ja sowieso nur etwas Flüchtiges, Liebe ist viel seltener.
Alles Liebe für dich :)
 
  • #17
"Ineinander passen viele, Zueinander nur wenige".
Was ein guter Satz!
Ich finde @ NormaJean bringt es auf den Punkt. Ich habe es auch einmal erlebt und einmal ging es mir so. Ich habe mich einfach nicht verliebt, obwohl es wirklich ein toller Mann war, der viel mitbrachte was ich an einem Partner mag und schätze.
Als ich die Erfahrung machen mußte, tat es schon kurz weh und ich konnte es nicht richtig verstehen, denn von meiner Seite passte es super.
Liebe Und Verliebtsein funktioniert nicht auf Knopfdruck und es kommt ein wenig so rüber, als ob Du Dir ziemlich Druck machst, daraus könnte die schon angesprochene, Turboaktiviät folgen.Hier könntest Du evtl. etwas Gas rausnehmen ansonsten, bleib´in jedem Fall Du selbst, alles andere wird auf Dauer nicht funktionieren. Wer Dich nicht so mag und liebt wie Du bist, kann auf Dauer nicht Dein Partner sein.
 
  • #18

...leider ist es manchmal so, der Mensch ist sonst prima und es stimmt so vieles überein und dann sind da so klitzekleine Dinge, die Unwohlsein auslösen und das fiese NEIN auslösen.
Ich habe dieses Phänomen mal bei mir beleuchtet, als ich ein Date hatte und dieser Mann einfach klasse war. Nur die Fäden, die er beim Sprechen zog, die sichtbaren Schleimanhäufungen im Mund und dazu das Gefuchtel seiner Hände vor meiner Nase, haben mich nach dem 3. Date einfach lahmgelegt. Ich habe es mir nicht leicht gemacht und regelrecht mit mir gekämpft, Das Gefuchtel seiner Hände konnte ich ganz vorsichtig ansprechen, aber es war dann noch schlimmer, als er seine Hände unter seinen Hintern verschwinden ließ, um das zu vermeiden. Diese Schleimfäden mochte ich aber beim besten Willen nicht zur Sprache bringen, dieses kann ja auch ein gesundheitliches Problem sein.
Ich glaube aber, dass man sich vorerst an Nichts stören würde, wenn man sich wirklich verliebt hätte. Manchmal ist man verliebt und fährt im ersten, zweiten, dritten, oder sogar vierten Gang, ist euphorisch, findet den Anderen klasse, aber der fünfte Gang will sich nicht so recht schalten lassen. Einigen genügen die ersten Gänge ein anderer möchte auch den letzten Gang. Ich möchte fünfgängig lieben können und ich glaube, dann hätten wir auch das *Schleimproblem* behutsam in den Griff bekommen.
 
  • #19
. Die Frau muss toll und eroberungswürdig, aber auch beschützenswert, zart und verletzlich erscheinen. Der Mann hält sich oft an vermeintlichen weiblichen Schwächen fest, um sich zu verlieben. Das klingt für Dich vielleicht paradox, aber die coole alleskönnende Kumpelfrau treibt die Hormone manchmal nicht so an, selbst wenn sie aussieht wie Gigi Hadid und dann noch Millionen auf dem Konto hat.

Ich befürchte, dass Du damit (bis auf die ersten Punkte) überwiegend nicht Recht hast.
Wir Männer brauchen dieses Rollenspiel eher weniger, wenn die wesentlichen Eckpunkte (sie ist äußerlich und/oder innerlich attraktiv und sie begehrt mich) stimmen. Nee, wir müssen die Frauen nicht "erlegen", es reicht wenn sie sich auf uns einlässt.Auch der große Beschützerinstinkt ist mehr eine normale menschliche reaktion darauf, dass der (körperlich) stärkere und mutigere Mensch für die Verteidung mehr tun kann und das dann auch macht.

Ich will hier mal nicht für alle Männer sprechen, aber ich gebe zu dass ich disbezüglich schon immer sehr einfach gestrickt war.

Ich habe hier im Forum die Lehre gezogen, dass Frauen dieses intuitive Rollenspiel sehr viel mehr braucht als wir Männer und es auch deshalb verteidigten, weil es sie in einigen Punkten beim Ansprechen und kennelernen stark entlastet (z.B. wesentlich mehr Körbe verteilen, als einstecken).
 
  • #20
Jetzt mal ehrlich, es ist doch klar, wenn man sich 6-8 Wochen regelmäßig trifft und es passiert immer noch nichts, dass da nichts ist.
Da führe ich dann auch keine Dates mehr fort. Man weiß das nach 1 oder 2 Dates, was man vom andere will oder nicht will.

Dein Aussehen hat gar nichts damit zu tun.

Worin ich mich nicht verliebe: Wenn jemand zu lasch redet, nichts zu sagen hat, mich machen lässt, introvertiert ist. Wenn jemand eine gute Konversation beherrscht, ist das die halbe Miete, ich mich auch in einen Typ verlieben, der gar nicht mein Typ ist oder meinem Wunschbild entspricht.
 
  • #21
Das könnte schon sein:
Zweite Hypothese: Bei "extrovertiert" und "emotional" hab ich spontan das Bild einer anstrengenden, komplizierten Frau vor mir. Mit großem Freundeskreis, immer auf Achse, etwas hyperaktiv, ständig am Plappern, ziemlich empfindlich. Das ist jetzt natürlich überzeichnet. Du wirst selbst sagen können, ob es in die richtige Richtung geht oder nicht.

Ansonsten bitte etwas mehr Info. Was sind die Männer für Typen, eher ruhig, eher auch extrovertiert? Wie verliefen die Dates, was habt ihr unternommen etc.? Wann hattest du das Gefühl, dass die Stimmung kippte?
Solche Menschen (Frauen) können anfangs interessant und spannend erscheinen, aber dann stellt sich alsbald heraus: es fehlt an Tiefgang, Ernsthaftigkeit, vielleicht sogar Stabilität und Verlässlichkeit. Ewige Unruhe und "immer-in-Bewegung" halten nur wenige lange aus.
Dazu kommt: Kennenlernen in Clubs und Kneipen? Schnell einlassen (inklusive Sex)? "Schlechter Männergeschmack"? Und dann von "Kerlen" schreiben. Hm. Bei mir wärst Du mit großer Sicherheit aus dem Raster gefallen.
 
  • #22
Grundsätzlich sind es meistens Arbeitertypen, oft Wechselschicht, Fußballer, viel weggehen...
Mal ne ganz einfache Überlegung.
Ich will damit nicht grundsätzlich Arbeiter in Wechselschicht oder Fußballer abwerten, aber könnte es sein, dass diese Männer gar keine feste, dauerhafte, verbindliche Beziehung wollen ?

Du bist 25 und diese Männer wahrscheinlich auch so in etwa.
Sie haben einen anstrengenden Job, treiben Sport, haben viele Kumpel und am WE wird so richtig auf die Kacke gehauen.
Der Sonntag dann verpennt und vergammelt.
Diese Männer wollen Spaß und das ist ja auch legitim.
Diese Männer wollen auch eine Freundin, erstens für möglichst häufigen Sex, aber auch wegen des Prestiges.
Und da paßt du als zierliche, wahrscheinlich sehr hübsche Blonde super rein.

Du willst aber mehr sein als die Partybegleitung und die Triebabfuhr. Dann wirst du 'schwierig', fordernd und emotional.
Das wird dem Kerl dann zu viel, er will ja nur Spaß und ansonsten seine Freiheit mit seinen Kickerfreunden.
Und dann überlegt er, wie er dich am leichtesten los wird.
Er will nicht gestalkt werden und er will nicht, dass du emotional wirst ( = heulst ).
Daher sagt er das, was dir ermöglicht, die Trennung zu akzeptieren, ohne Theater zu machen: du bist die Allerbeste, aber er könne ja leider nichts dafür, dass er nicht verliebt sei.

Kann es sein, dass diese Beziehungen ewig weiterlaufen würden, wenn du ihn nur zu den Parties / in die Kneipe / in den Club begleiten würdest, ihn dort aber auch weitgehend in Ruhe lassen würdest. Wenn es dazu regelmäßigen Sex gäbe und zwar dann, wenn er gerade keine Schicht und kein Training hat und wenn er danach schnell verschwinden könnte. Wenn du ansonsten keine Forderungen an ihn stellen würdest und immer fröhlich wärst, wenn er Lust auf dich hat ?

Nun, dann liegt es wohl daran, dass diese Männer gar nicht mehr wollen, jedenfalls jetzt nicht.
Und dann wäre es wohl hilfreich, wenn du dir deine Männer woanders suchen würdest.

w 49
 
  • #23
Ich glaube, dass man auch einfach zu viel erwartet.
Nach 2-8 Wochen hat sich noch nicht das Gefühl der Liebe eingestellt, bestenfalls mag man sich sehr und genießt die Zweisamkeit. Liebe kommt doch erst später, manchmal nach der ersten kleineren Krise. Es gibt sicher auch die Begegnungen, in denen man von Anfang an Feuer und Flamme ist, bei mir war das eher eine Stichflamme, gefolgt von einem zarten Flämmchen, das so vor sich hinflackerte. Das ist langsam mehr geworden. Manchmal war es auch nur ein Strohfeuer.
Ich bin über 40 und es ist immer noch nicht anders als mit 25.
Auch damals war ich nicht sofort verliebt in meinen langjährigen Freund, der die Liebe meines Lebens wurde.
Vielleicht bist du eben auch einfach nicht der Typ für anfänglich große Gefühlsausbrüche!?
Außerdem fahren wir ja alle anfangs irgendwie mit angezogener Handbremse, um nicht auf die Nase zu fallen.
Aber ganz ehrlich: Wie oft verliebt man sich im Leben wirklich? Zweimal?
Dreimal?
Oder achtmal?
Denke, das ist ganz normal, aber vielleicht sollte man gerade am Anfang auch nicht zu viel erwarten und sich erst einmal nach und nach auf einen Menschen einlassen... Aber das ist gar nicht so einfach...
 
  • #24
Könnte meine ehemalige Nachbarin sein.. die ist auch immer noch Solo und eigentlich sieht sie sehr sehr gut aus.. ist bloss eine absolute Katastrophe nervlich gesehen. Hoch engagiert, hoch emotional, hoch alles und das Beuteschema ist immer noch "Hardatze". (Südländer, einfach , Arbeiter, Fullballer, Hip Hop Sänger etc..) auch immer unerwiederte Liebe.. sie iat aber auch die Art Frau die um 3 Uhr Nachts zu ihm fährt um ihm Steak zu machen.. in Dessous.. =D.. und sich dann wundert das er sich nicht in sie verliebt ..*ohwunder*
 
  • #25
Das kann ich mir gut vorstellen nur wie kann man etwas an den Erwartungen von anderen ändern?
Das kann man gar nicht. ;) Aber, wenn du so oft die Gelegenheit hast, jemanden interessant zu finden, so dass es sogar zu Körperkontakt kommt, dann kannst du es auch positiv sehen, trotz Abfuhr - denn der Nächste kommt ja wieder. Du kannst einfach mal verschiedene Dinge ausprobieren, mal distanzierter sein, mal herzlicher.

Dass du einerseits zu sehr willst, andererseits dir aber vorgeworfen wird, zu ditanziert zu sein, kann ich übrigens verstehen, diese Kombination gibt es oft. Das strahlt dann unter Umständen ein stressiges "Ich will dich", bin aber trotzdem distanziert aus. Am besten ist es einfach nett, herzlich zu sein, ohne unbedingt zu wollen - dann wollen oft die Männer. Ist aber schwer, das Problem aus der Ferne einzuschätzen.

Nimm es positiv und probier etwas herum, anscheinend verliebst du dich ja öfter.
Die körpliche Anziehung ist nicht das Problem, da bin ich mir sicher.
Ja, aber ist es wirklich mit jedem so toll, wie du denkst ("Alles lief gut, Kusssmiley")? Keine Ahnung, Sex mit einem Mann, der nicht sonderlich emotional dabei ist, ist auch irgendwo öde. Versuche mal mehr, darauf zu achten. Es ist aber auch echt nicht schlecht, wenn du einfach viel erlebst und verschiedenes probiert. So lernt man am einfachsten, wie man ankommt. Muss ja nicht unbedingt gleich Sex sein. Warte erst mal ab. Ein paar Kusssmileys sind doch Kindergarten, such dir mal einen Mann, der was besonderes für dich ist.
 
  • #26
Das ist echt schwierig.
Meine persönliche Erfahrung: Sich kurz irgendwo gesehen, Date ausgemacht, sich dann über Dates näher kennengelernt hat bei mir noch nie zu einer Beziehung geführt. Weder im RL, und schon gar nicht über SB. Alles ist dabei irgendwie so krampfig zielführend auf die Alles-oder-Nichts-Frage ausgerichtet.

Meine Beziehungen haben immer so begonnen, dass man sich über Freunde oder Orte, die man regelmäßig gemeinsam besuchte, über einen längeren Zeitraum (Wochen, Monate) immer wieder sah und kennenlernte, sich langsam näher kam und dann erst das erste Date erfolgte.

Ich glaube an langsames Beschnuppern, Begehren wecken (beiderseits), längeres Flirten und Vermissen dürfen bei der Beziehungsanbahnung. Die meisten Bekanntschaften erledigen sich hierbei natürlicherweise schon von selbst von der einen oder der anderen Seite und es entstehen gar keine frustranen Dates, aus denen nichts erwächst.
Um es mit Hannibal Lecter zu sagen: "Wir beginnen das zu begehren, was wir jeden Tag sehen."

Diese Vorgehensweise ist für mich persönlich ideal, weil ich ein eher introvertierter, distanzierter Typ bin und nur langsam auftaue. Ein interessierter Mann muss sich schon wegen meiner grundsätzlichen Persönlichkeitsstruktur sehr ins Zeug legen und bemühen. Nachteil ist, dass ich halt auf viele Männer wenig einladend wirke und seltener angesprochen werde. Für dich als Extrovertierte ist mein Nachteil dein Vorteil und umgekehrt. Vielleicht lässt du dich allzu schnell erobern.

Ich hab eine Freundin, die ungefähr deinem Wesen entsprechen dürfte. Immer sehr zugewandt zu jedem Mann, gibt jedem sogleich ein gutes Gefühl, kann gut plaudern und flirten und ist in ihrem ganzen Wesen sehr offen, hat aber dieselben Probleme wie du, dass die Männer ihr nach einigen Wochen absagen. Wenn ich sie beobachte, denke ich mir immer, dass sie ausstrahlt, sich über jede Anmache zu freuen. Unbewusst signalisiert sie jedem vorbeilaufenden Mann körpersprachlich, dass sie gern angesprochen werden würde und macht ganz schnell Dates mit Hinz und Kunz aus, die sie eigentlich gar nicht interessant findet. Sie gibt den Männern null Herausforderung.
 
  • #27
Und du voll alles gibst, was ihnen Spass macht und schmeichelt, aber eben nicht zu Verliebtheit führt? Sondern zu einem heimlichen Triumphgefühl des Mannes und Ego-Boost, aber nicht Liebe. Ich denke schon, es gibt Männer die diese Form von Dating mit einem gewissen Kalkül betreiben. ONS sind ihnen zu anonym, Beziehungen zu schwierig, da erzeugen sie gern so eine Grauzone.

Das war auch meine Erfahrung zu Singlezeiten beim Onlindating vor einem Jahr. "Früher", also in meiner ersten Singlezeit vor etwa acht Jahren, habe ich diese Erfahrung nicht gemacht. Erst dachte ich, es lag daran, dass ich damals einfach jünger und attraktiver war. Aber inzwischen bin ich mir ziemlich sicher, dass es auch stark mit der zunehmenden Katalogmentalität auf Singlebörsen zu tun hatte. Anni83 hat das gut beschrieben und gleich die passenden Tipps gegeben.

Männer (und Frauen), die daueronline sind, würde ich mit besonderer Vorsicht begegnen. Genauso denen, die viel zu früh große Pläne schmieden, konkret aber wenig umsetzen. Dennoch ist es wichtig, nicht zu resignieren, negative Erfahrungen schneller abzuhaken bzw. auf frühe Anzeichen pragmatischer und schneller zu reagieren, nicht zuviel Herzblut zu investieren, wenn das Gegenüber sich ambivalent verhält.

Ich kann gut verstehen, dass es schwer ist, nicht zu nüchtern und abgeklärt an die Suche zu gehen, aber auch nicht zu emotional zu reagieren. Aber du kannst viel lernen, auch für eine Partnerschaft, denn zu viel Emotionalität mögen die wenigsten Männer. Positiv und klar eigene Wünsche und Vorstellungen abgleichen. Bei nicht erwarteten Reaktionen des Gegenübers locker zu bleiben und trotzdem den eigenen Weg zu gehen ist eine hohe Kunst. Wenn dich das bisher erfolglose Daten zu viel Kraft gekostet hat oder du grad keine Lust auf neue Bekanntschaften hast, kannst du auch erstmal eine Suchpause einlegen.

Es ist also schwerer geworden, den passenden Partner zu finden. Dazu noch drei Tipps:
1) Bleib immer du selbst. Wenn du am Anfang nur die Schokoladenseiten zeigst, dich zu sehr dem Mann anpassen möchtest, immer die Hübsche, Nette und Unkomplizierte gibst, wird das nichts.
2) Klare Worte. Höflich und konsequent sagen, was du magst und was nicht, sowohl den Männern, die dir gefallen, als auch denen, die dir nicht gefallen.
3) Höre auf dein Bauchgefühl.
 
  • #28
Das wird dem Kerl dann zu viel, er will ja nur Spaß und ansonsten seine Freiheit mit seinen Kickerfreunden. Und dann überlegt er, wie er dich am leichtesten los wird.Er will nicht gestalkt werden und er will nicht, dass du emotional wirst ( = heulst ). Daher sagt er das, was dir ermöglicht, die Trennung zu akzeptieren, ohne Theater zu machen: du bist die Allerbeste, aber er könne ja leider nichts dafür, dass er nicht verliebt sei.

Sowas extrem komplizertes denkt sich nur eine Frau aus.

Wenn ein Mann sagt dass er nicht verliebt sei, dann meint er das mehr oder weniger auch so, davon darf Frau ruhig ausgehen.
Wenn er noch dabei sagt, dass sie eine tolle Frau sei, und er sich vielleicht sogar gewünscht hätte dass es passt, dann ist das eine Nettigkeit, die er ganz oder teilweise auch so empfindet oder eben ein freundlicher Mutmacher.
Im finde das auch völlig in Ordnung. Warum so kompliziert?

Ich stelle mir die Frage, ob die TE vielleicht irgendeinen Makel hat, den man erst später erkennt. Ich kann da nur raten:
  • Ist sie vielleicht eine eher schwieriger Charakter ?
  • Hat sie einen körperlichen Makel, z.B. läuft nicht aufrecht (paar mal schon gesehen) ?
  • Hat sie vielleicht eine unweibliche Figur?
Vielleicht ist aber auch gar nichts und die FS war bei näherem Hinsehen einfach nicht der richtige Typ für diese Männer.
Was soll's, ist doch auch egal.
Kopf hoch und weiterschauen.
 
  • #29
Moin,
Die Stimmung kippt meist aus heiterem Himmel, dass letzte mal hat der Kerl vor Training "bis später (Kuss Smiley)" geschrieben wollte dann alleine schlafen und kam am nächsten morgen mit er hat sich einfach nicht verliebt.
Das hört sich so an, als ob er sich komplett sicher war, bei dir - trotz einer relativ frühen Kennenlernphase - einfach irgendwann hereinschneien zu können und mit dir dann zu schlafen. So eine "unbedingte Verfügbarkeit" der Dame würde ich persönlich nie voraussetzen, das fände ich immer seltsam, uncharmant, einseitig, auch "fordernd" oder unter Druck setzend - "sie sitzt jetzt zu Hause und wartet auf Sex mit mir"... das ist nicht wirklich besonders romantisch. Es kann schon mal so sein, aber eine kluge Frau würde meines Erachtens diesen Eindruck so nicht entstehen lassen.

Auch als Mann würde ich mir bei so einer "offenen Planung" im Laufe des Abends irgendwas einfallen lassen - Weggehen, Kino - um dieser unattraktiven Warteposition zu entgehen. Das hat nichts mit Spielchen zu tun: ich würde mich da einfach ein bisschen zu nachlässig behandelt fühlen und mich ablenken wollen, um nicht Trübsal zu blasen. Wenn er/sie daraufhin verbindlicher würde, würde ich mich natürlich trotzdem freuen, aber nicht den gelungenen Abend davon abhängig machen.

manchmal
 
  • #30
Ich denke, Du solltest Dein "Beuteschema" mal grundlegend überdenken...

Das haben meine Freundinnen auch schon öfter gesagt, ich empfinde es als "schwierig" zu ändern. Die meisten stehen einfach auf eine gewissen Typ Partner... Hat das schon jemand geschafft?

Du fühlst dich wahrscheinlich gerade wie so ein erfolgloser Versicherungsmakler auf Kaltakquise, der einfach nicht zum Vertragsabschluss kommt.
Das trifft es sehr gut!
Aber es muss ja auch nicht immer die große Liebe sein. Wenn man sich heutzutage mit einem Mann auf vielen Gebieten super versteht, mental und körperlich, ist das schon viel wert. Verliebtheit ist ja sowieso nur etwas Flüchtiges, Liebe ist viel seltener.
Dieser Gedanke ist mir auch schon gekommen und ich habe auch durchaus hinterfragt ob ich mich mit "weniger" zufrieden geben möchte, ich glaube das Thema ist dabei, dass man viel Empfänglicher für jeden kleinen Flirt ist...
Liebe Und Verliebtsein funktioniert nicht auf Knopfdruck und es kommt ein wenig so rüber, als ob Du Dir ziemlich Druck machst, daraus könnte die schon angesprochene, Turboaktiviät folgen.Hier könntest Du evtl. etwas Gas rausnehmen ansonsten, bleib´in jedem Fall Du selbst, alles andere wird auf Dauer nicht funktionieren.
Ich bin das ganze Jahr an dem Punkt wo ich sage ich will momentan, eigentlich nicht außer es kommt jemand vorbei der mir einfach "zusagt". Ich habe mich allein dieses Jahr bereits mit 3 Kerlen getroffen auf die, dass so zu traf. Ich glaube mich verunsichert es einfach, dass das diese "ich bin nicht verliebt" immer zu einem Zeitpunkt kommt an dem ich mir die Situation noch länger angucken müsste um zu entscheiden, was ich will oder ob ich verliebt bin...
Dazu muss man vielleicht ergänzen, dass ich ein Mensch bin dem es sehr schwer fällt Leute, Dinge oder Beziehungen aufzugeben, was nicht heißen soll das ich nachtragend - bin eher im Gegenteil.
 
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