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  • #1

Warum können Männer so schnell von der einen zu nächsten Beziehung wechseln?

Es heißt immer nach einer Beziehung muss man erst einmal alles verarbeiten bevor man sich wieder auf einen neue Partnerschaft einlässt.Bei Männer scheint das das nicht zu stimmen, die springen von einer alten Beziehung gleich in einen neue ohne das sie Probleme damit haben. Manche Männer tauschen einfach nur die Frauen aus... Leittragende sind immer die Frauen, die lange Zeit brauchen um darüber hinweg zukommen. Männer wie steht ihr dazu?? Männer trennen sich auch nur dann, wenn es schon wieder eine Neue Frau gibt.Weil sie nicht allein sein können.
 
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  • #2
Ich als Mann kann nur sagen, warme Wechsel sind das beste was du als Mann machen kannst. Die Begründung ist dabei nicht, dass man als Mann nicht allein sein kann. Nur finden Frauen Vergebene Männer in jedemfall attraktiver als einen nicht vergebenen (selbst wenn es der selbe Mann ist) und das hat man in Studien anhand von identischen Fotos belegen können (also kommt mir hier keiner mit Ausstrahlung und Gepflegtheit). Ebenso stimmt es natürlich das vergebene Männer in vielen Fällen ein gepflegteres Auftreten haben, sowie eine Nichtpartnersuchende Ausstrahlung und das wirkt für Frauen anziehend wie ein Kuhfladen für Fliegen.
Letztlich sind Frauen nicht nur die Leidtragenden, sie sind genauso die Ursache des Ganzen, Wenn du als Mann ne Weile Single bist, gibt dir kaum eine auch nur eine Chance, irgendwas muss mit dem Typen ja nicht stimmen, warum ist er sonst allein?
 
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  • #3
Sorry, aber mit solchen Pauschalisierungen kommst du bestimmt nicht weit(er). Es klingt eher danach, als wärst du ziemlich enttäuscht worden.

Lass' es dir gesagt sein: Ein bestimmter Typus von Mann UND Frau ist stets nur recht kurze Zeit Single, weil er/sie eine bestimmte Ausstralung hat und (oberflächliches) Selbstbewusstsein an den Tag legt. Das erregt natürlich Intersse von potentiellen Partnern.
Oft wirken beispielsweise leicht narzisstisch angehauchte Personen bzw. Personen mit sehr niedrigem Selbstwert nach außen hin sehr "wertvoll", "erhaben", sexy etc. Sie kümmern sich sehr stark um sich selbst und achten sehr genau drauf, wie sie auf andere wirken. Zu diesem Thema gibts schon ein paar Threads.
Bei Frauen kann man vielleicht ein gewisses "Prinzessinengebaren" durchmengt mit Zickigkeit diesem Typus zuordnen.
Bei Männern ist es der dauer-flirtende Sunnyboy von nebenan oder der solarium-gebräunte Mucho-Typ.

Dieser schnelle Partnerwechsel ist definitiv nicht geschlechtstypisch. Ich gehe sogar so weit und behaupte, dass es bei Frauen insgesamt vielleicht sogar öfter vorkommt, weil sie es bei der Partnersuche einacher haben. Sie brauchen ja nur abzuwarten, bis der nächst-bessere kommt und sie anspricht.

Also ich hatte bisher 9 Freundinnen und KEINE der 8 Ex-Freundinnen war länger als 6 Monate solo. Ich dagegen schon...

Im Endeffekt bleibt es ein "Austausch" - ob wir nun 2 Monate, 6 Monate oder 2 Jahre solo sind. Wir suchen uns einen Ersatz und sind auch selbst austauschbar. Der Natur ist es völlig egal, WER du bist. Ihr geht es nur um die Weitergabe von Information in Form von Genen = Fortpflanzung. Also - was soll's ? ? ?

m37
 
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  • #4
Ja also diese Warmwechsler gibt es bei Mann wie Frau und ich kanns einfach nicht leiden, denn dann fühle ich so, wie #2 es geschrieben hat: AUSTAUSCHBAR.
Und das will ich nicht!

Meine Ex und diverse Freundinnen können keine 2 Monate Single sein. Da ist immer irgendwer gut genug für ne Beziehung, aber glücklicher sind sie dadurch nicht.

Entweder ich als Mensch bin etwas besonderes und es dauert für mich auch, das bei jemanden herauszufinden und zu empfinden und man kommt dann zusammen, oder eben nicht.

Am schlimmsten sind die Mädels/Frauen die einem nach einer Woche schon sagen .. ich glaub ich hab mich in dich verguckt und am liebsten schon ne Beziehung hätten. Mit wem is ja fast egal. So zumindest mein Eindruck.

Mach den warmen Wechsel nicht am Geschlecht fest, sondern an Personen, denen es weniger um den Menschen geht, als um den Zustand den sie damit erreichen können.
 
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  • #5
Respekt, liebe FS, hast Du tatsächlich alle Männer kennengelernt. Da hast Du ja das ultimative Wissen über die Männer.

Leider hast Du mich noch nicht kennengelernt, denn ich hoppe nicht von Beziehung zu Beziehung. Ich glaube das machen höchstens "Kopf"-Männer. Ich bin ein "Gefühls"-Mann und seit jeher auf der Suche nach einer dauerhaften Beziehung. Nach einer Trennung brauche ich viele Monate um mich wieder aufzurappeln und neue Ziele zu formulieren und geh dann wieder auf Partnersuche.
Da ich an die Liebe glaube schenke ich jedesmal wieder Vertrauen und hoffe (obwohl mir irgendwie automatisch diverse Verhaltensweisen besonders auffallen) das es passt.

M44
 
  • #6
es gibt einfqch Menschen wie in 1, der Gefühle anderer Mißbraucht für seine eingene Zwecke, um atraktiver für andere zu sein, so was beklopptes gefühlloses habe ich ja schon lange nicht mehr gehört.
Ansonsten gibt es eben Leute die nicht alleine sein können und daher von einem zum anderen springen. Frauen gibt es davon genauso viele, da ist kein Unterschied
 
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  • #7
Es gibt bei beiden Geschlechtern Menschen, die lange alleine bleiben können und solche, die nahtlos von einer Beziehung zur anderen wechseln. Das kann man nicht am Geschlecht festmachen, das hängt vom Charakter und der persönlichen Einstellung ab.

Manche Menschen können nicht alleine sein und kämen daher nie auf die Idee, eine Beziehung zu beenden, bevor sie nicht schon jemand Neuen haben. Wenn die Beziehung mit der Zeit schwächelt, dann macht man sich insgeheim schon auf die Suche nach einem neuen Partner und macht dann zum "richtigen Zeitpunkt" den Absprung.

Mir hat das mal eine Bekannte erklärt, die genauso tickt. Ich konnte mich nicht in sie reinversetzen. Ich halte von solchen Menschen nicht viel, sie sind für mich charakterschwach. Charakterstark ist für mich jemand, der auch alleine klarkommt, egal ob Mann oder Frau.

Ich kann auch #1 nicht zustimmen, dass ich als Frau Männer, die vergeben sind, attraktiver finde. Im Gegenteil, ich würde mich nie in eine bestehende Beziehung einmischen wollen. Insofern präferiere ich einen Mann, der Single ist. Komisch käme mir das gar nicht vor, auch wenn er schon eine Weile alleine ist. Umso besser eigentlich, denn dann ist das Thema Ex endgültig abgeschlossen. Einer, der erst seinen Kram bei der Noch-Freundin holt und dann direkt bei mir einziehen will, von einem Bett ins andere sozusagen, käme für mich nicht in Frage.
 
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  • #8
Ich selbst (m) hab ein Herz, das sich schwer verliebt, wenn es aber verliebt ist dann ist es richtig verliebt und entliebt sich schwer.

Dieses Herz hat sehr gelitten als es mit einer Frau zu tun hatte, die einfach nur mit zugeflogenen Männerherzen spielte und diese nach Benutzung wegwarf. Daher muß ich Deinen Vorwurf zurückweisen. Es gibt auch Frauen, die so sind.
 
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  • #9
Ich denke auch, das kann man nicht an einem bestimmten Geschlecht fest machen.

Darüber hinaus ist es durchaus möglich, dass man sich während der Beziehung in eine andere Person verliebt und dann, wenn diese Verliebtheit erwidert wird, man einen warmen Wechsel vollzieht. Das ist traurig für den zurück gebliebenden Partner, allerdings kann ich das nicht verurteilen. Es ist doch besser wenn die Beziehung dann beendet wird, anstelle den Partner zu betrügen oder aus vermeintlichen Anstand bei ihm zu bleiben, obwohl man ihn nicht mehr liebt.

Für alle anderen Fälle, sehe ich das auch so, dass Beziehungen eingegangen werden, obwohl u.U. beide schon wissen, dass es nicht das wahre ist. Schlimm wird es wenn dann auch noch geheiratet wird. Ich glaube das passiert viel zu oft und macht viel zu viele Menschen unglücklich.

Der Mensch ist wohl ein Gemeinschaftstier und kann einfach nicht alleine sein.

Ich gehe sogar so weit, dass ich sage, dass es manchmal nicht die Trauer über den Verlust des geliebten Menschen ist, der die Verlassenen plagt sondern das Gefühl wieder allein zu sein. Wäre adäquater Ersatz zur Stelle würde man dem Ex wahrscheinlich nicht mal hinterher trauern.

Freilich Ausnahmen bestätigen die Regel. Es gibt auch noch enttäuschte Liebe.
 
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  • #10
Diejenigen die einen warmen Wechsel vorziehen und von einer Partnerschaft in die andere springen, sind eben auch dazu verdammt immer wieder dieselben Fehler zu machen.
Wenn ich einem Mann begegne der so einen Absprung schon vorbereitet,nur aus Angst vorm Alleinsein, bei dem gehe ich davon aus, dass er jede Beziehung so beendet. Also wird er mich auch einfach austauschen.
Dies habe ich leider schon zweimal erlebt, ich finde so ein Verhalten beschämend. Ich persönlich möchte keinen Mann der von einem warmen Bett ins nächste springt. Ich denke das ist eine Charaktersache, und da gibt es Defizite bei beiden Geschlechtern. Ich frage mich dann immer wie liebesfähig solche Menschen sind oder wieviel ihre Liebesbekundungen wert waren.

zu @1 was du da schreibst glaubst du doch hoffentlich selber nicht. Mich interessiert und fasziniert ein vergebener Mann überhaupt nicht, red es dir nicht schön. Diese Meinung teile ich sicher mit vielen, die in einer Partnerschaft vom Drehtüreffekt nicht viel halten.


w(45)
 
  • #11
<MOD: Das ist doch selbstredend. Natürlich schreibt hier jeder seine Meinung und muss dies nicht extra kenntlich machen. Schreiben Sie hilfreiche Beiträge und greifen Sie den Fragesteller bitte nicht an.>

Ich glaube, Du solltest mal einen Schritt von Dir selber wegtreten und Dir überlegen, wie Du überhaupt auf diese Annahmen / Behauptungen kommst. <MOD: Zum Beispiel: "Meinst Du das alle Männer so sind?" wäre erlaubt!>

<MOD: Beachten Sie, dass Sie diesen Beitrag auch selbst erneut editieren können.>
 
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  • #12
Männer wollen halt meistens Sex und nicht alleine sein.
Und sind praktisch orientiert, also was sonst machen?

@1: Kann ich nicht zustimmen, ich finde Single Männer interessanter
Bei vergebenen, denke ich mir "der ist ja vergeben".
Und wenn er schnell abspringen würde - was ist denn das für einer?
Wenn Single, dann konnte er zumindest (mal kurz) alleine sein und lebt noch - sehr interessant

w, 38
 
  • #13
PS. Noch ein etwas maliziöser, aber in der Sache durchaus ernst gemeinter Nachtrag:

Ich gebe SusanneHH (#5) völlig recht: Ich finde den Beitrag von #1 an und für sich auch "bekloppt" und "gefühllos" (Susannes Zitat). Allerdings muss ich sagen, dass #1 eigentlich - nüchtern betrachtet - nur in den Wald zurückruft, aus dem es ja bekanntlich so zurücktönt, wie man hineinruft. Und so wie die Fragestellung ein einziges Sammelsurium von unbewiesenen, klischiierten Behauptungen und Unterstellungen darstellt, so hat #1 lediglich analog dazu mit einer Ansammlung negativer männlicher Klischees geantwortet.
 
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  • #14
Ganz einfach,weil Männer nicht in erster Linie auf Sicherheit orientiert sind---sie suchen den emotionalen und körperlichen Kontakt--nicht aber den optimalen materiellen und menschlichen Besitztum.
Ein Mann ist lieber mit weniger zu zweit,als allein wartend-auf viel!
(m)
 
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  • #15
Ganz einfach: Weil es genügend Frauen zu geben scheint, die ihnen das ermöglichen. ;-) Und die sie hinreichend begehren?

Umgekehrt läuft es allerdings genau so.

Warum auch nicht?

Der Mensch ist nicht gerne alleine, der Trieb drängt auf Entspannung und gesellschaftlich bist du als Single ein Geächteter.

Was liegt - insgesamt - also näher, als sich möglichst schnell wieder zu liieren und damit - jenseits des PC - wieder am realen Leben teilnehmen zu können?

"Liebeskummer lohnt sich nicht my darling, oh no..."

Wobei der hier immer wieder mal diskutierte Marktwert entscheident ist für die Vermittelbarkeit.
 
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  • #16
#13 kann ich unterstreichen! Gut zusammengefasst!

Im Grunde reichen mir als Mann Körper und Seele einer Frau.

Während Frauen (= potentielle Mütter) dann auch noch Status und Knete wollen. Was die Suche natürlich erschwert.

Selbst nach dem Klimakterium (wenn die Versorgung der Nachkommen de facto also gar keine Rolle mehr spielt) scheinen die meisten Frauen dann so gewöhnt daran, ALLE Apsekte bedient sehen zu wollen - da finden sie dann halt gar keinen mehr.
 
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  • #17
In meinem Fall waren es leider auch die Männer, die quasi postwendend eine neue Partnerin hatten oder aber "warm gewechselt" haben. Ich selbst brauche immer sehr lange, bis ich überhaupt offen für etwas Neues bin und auch bei den meisten Frauen in meinem Umfeld ist das mehr so, als anders herum.
Mich persönlich verletzt es auch sehr, wenn mein Expartner mich so austauschbar macht. Da frage ich mich natürlich, ob er überhaupt wirklich eine emotionale Bindung zu mir hatte (@13). Denn wie sonst, kann er sich so schnell wieder auf eine neue Frau einlassen.
Ich glaube tatsächlich, dass gerade Männer nicht alleine sein können. Aber eher, dass sie die neue Partnerin so schnell suchen, um damit ihr Ego aufzumöbeln. Seht her, ich bin nicht allein, ich bin gegehrt, ich bin ein ganzer Kerl.
 
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  • #18
#16 hier noch mal#13
Ich(m)kann sehrwohl allein sein-ich genieße auch diese Freiheit-nur verstecke ich mich nicht zu Hause------gehe unter Leute,lache gern,bin eigenständig schon garnicht auf eine Frau angewiesen(auch wenns zu zweit oft schöner ist)und ich fühle mich in meinem Körper wohl.Das sind Gründe welche bei der Kontaktknüpfung eine große Rolle spielen-somit bleibt man auch nicht ewig allein----ein Mann sucht nicht den Perfektionismus-wie so viele Frauen.....also findet man auch schneller--und Liebe wächst-sie ist nicht auf Anhieb da!
(m)
 
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  • #19
Es gibt Männer wie auch Frauen, die sehr schnell neue Partner suchen und finden. Als leidtragend würde ich es nicht bezeichnen, wenn man längere Zeit benötigt, um über eine Trennung hinweg zu kommen. Mittlerweile bin ich 2 Jahre getrennt und jetzt kommt das Interesse an Frauen wieder durch. Diese Zeit habe ich einfach gebraucht, um die "Altlasten" loszuwerden. Und die vergangenen 2 Jahre bezeichne ich keineswegs als schlecht. Natürlich ist das Leben in einer Partnerschaft schöner. Nur wenn ich eine Patnerin habe, dann weil ich die Frau liebe und nicht weil ich eine Zweckgemeinschaft führe.

Die Menschen sind sehr unterschiedlich. Machne trennen sich erst Monate nachdem sie für sich festgestellt haben, die Beziehung macht keinen Sinn mehr. Solche Personen werden eher für eine neue Partnerschaft bereit sein, als Menschen, die mehr oder weniger plötzlich verlassen wurden. Aber die Gesellschaft hat auch komische Vorstellungen. Ist jemand 3 Jahre lang Single, dann wird vielfach angenommen, mit dieser Person kann etwas nicht stimmen. Ich persönlich bin lieber für sehr lange Beziehungen (am besten für eine lebenslange Beziehung) als alle paar Jahre die Partnerin zu wechseln. Und dafür bleibe ich auch gerne länger Single. Nicht die Anzahl der Partner macht es aus. Ganz im Gegenteil.
 
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  • #20
In Zeiten des Konsums und der Medienfocusierung auf TV Sendung wie: Mein cooler Onkel Charly, ist eine Tendenz nicht zu leugnen, die ich nicht nur seitens der Männer sonder auch seitens der Frauen festelle:

Ständig wechselnde Partner ist Kult.

Das wird einem umso mehr klar, wenn man den Dialogen lauscht, die in Männerrunden geführt werden. Selbst wenn ein 5 facher Familienvater unter Männer von einer neusten Eroberung redet, einem fast minderjährigen Kind, das auf ihn hereingefallen ist, dann habe ich noch NIE abfällige bemerkungen festgestellt, sondern zu 100% die Bewunderung, Respekt und Annerkennung von den um ihn versammelten, denn insgeheim dachte sich jeder: ,, Wow, wenn der das schafft, müsste es mir doch auch gelingen!"

Diese Männerfantasien, eine Frau zu bekommen, die ein anderer nicht bekommt, ist seit es Männer und Frauen gibt, einfach allgegenwärtig.

Das traurige ist nur, dass es mittlerweile auch auf die Frauen überschwappt. Seit Sex & the City reden Frauen ja nicht nur mit der besten Freundin, sondern auch im Bekanntschaftskreis so offen und ungehemmt über die Intimsten Dinge, die erst wenige stunden vorher im Bett geschehen sind, dass selbst die Bodenständigste Frau an sich zweifeln beginnt und sich der Prüdigkeit vorwirft.

Genau dieser neue Zeitgeist, schafft Situationen, bei denen nicht mit dem Kopf und auf die inneren Werte gehört wird, sondern ein innerer Film läuft bei zb. Dates oder leicht erotischen Situationen ab, in denen man sich mit anderen vergleicht, an Onkel Charly denkt oder an den Neid... die anderen Arbeitskollegen hätten die Situation längst ausgenutzt.

Es folgen kurzschluss Handlungen, die viele vielleicht auch nachhinein auch bereuen, da sie gegen ihre Natur, ihren Willen gehandelt haben, lernen jedoch sehr selten aus solchen Fehler und überschreiben das Gewissen, als wäre es ein Handy update, das nun besser funktionieren soll.

Um es zusammenzufassen: Meiner Meinung nach wird der Mainstream unterschätzt, denn das was wir täglich sehen wird zum alltag. Und wir sehen in den Medien eine zügellose Zeit, die seines Gleichen sucht, Toleranz wird gewünscht, bei den extremsten Lebensstilen, nur frägt keiner mit Toleranz danach, ob man traditionelle Werte in sich trägt und diese behalten möchte, die sich auf lange sicht auch bewährt haben.

[Mod. = gelöscht.- Signaturen sind nicht gestattet. Melden Sie sich an.]
 
  • #21
Bei Männer scheint das das nicht zu stimmen, die springen von einer alten Beziehung gleich in einen neue ohne das sie Probleme damit haben. Manche Männer tauschen einfach nur die Frauen aus... Männer wie steht ihr dazu?? Männer trennen sich auch nur dann, wenn es schon wieder eine Neue Frau gibt.Weil sie nicht allein sein können.

Das ist eine ziemliche Pauschalisierung.

Ich hatte über ein halbes Jahr nach meiner Trennung (noch verheiratet) eine Frau kennengelernt, mit der ich wunderbar auskam, wobei ich bei jedem Treffen ein schlechtes Gewissen spürte.
 
  • #22
die springen von einer alten Beziehung gleich in einen neue ohne das sie Probleme damit haben.
Nein, warum auch? Es ist eine Frage der Zielstrebigkeit: der Entschluß, sich zu trennen, kann über Wochen und Monate reifen, aber wenn er einmal gefallen ist, dann ist er praktisch in Stein gemeißelt. Es gibt dann auch kein Hinterhertrauern mehr, alles was einmal war, ist gewesen und wird im Augenblick der Trennung zu einem Teil der eigenen Vergangenheit.

Und genauso verhält es sich mit einer neuen Bindung: es gibt diesen einen Moment, der einem zeigt: ja, das ist sie. Der Moment, der alle anderen Frauen auf der Welt von einem Augenblick zum anderen unsichtbar werden läßt. Auch dieser Entschluß steht dann felsenfest, und zwar mindesten so lange, wie das erwählte Gegenüber sich nicht in unvorteilhafter Weise verändert.
Manche Männer tauschen einfach nur die Frauen aus
Wenn beide Ereignisse zufällig kurz hintereinander stattfinden, mag das so aussehen. Ich würde aber niemals eine Entscheidung für eine Frau davon abhängig machen, wie lange ich vorher bereits getrennt war.

Und: ja, es kann passieren, daß das zweite Ereignis schon vor dem ersten stattfindet. Ideal ist das aber nicht.
 
  • #23
1. die meisten Männer können schlechter alleine sein als die meisten Frauen. Wenn sich ein Mann trennt, hat er zu 90% schon eine neue Frau gefunden.
2. Viele Männer haben geringere Anforderungen an die neue Frau, nach dem Motto: sieht ausreichend gut aus, Zeit mit ihr ist ok, gelegentlich Sex... alles super.
3. Frauen machen es sich selbst schwer und Männern leicht. Frauen erzählen sich selbst, dass sie selbst die Trennung erst aufwendig verarbeiten müssen, nehmen aber einen frisch getrennten Mann als Partner, oder beginnen eine Affäre mit einem nichtgetrennten Mann.
 
  • #24
Wenn sich ein Mann trennt, hat er zu 90% schon eine neue Frau gefunden.
2. Viele Männer haben geringere Anforderungen an die neue Frau, nach dem Motto: sieht ausreichend gut aus, Zeit mit ihr ist ok, gelegentlich Sex... alles super.
Es mag sein, daß es solche Männer gibt, ob es wirklich 90% sind, kann ich nicht beurteilen, da meine Kontrollgruppe nur aus mir selbst und meinen engsten Freunden besteht und daher nicht repräsentativ ist. Mir selbst könnte nur der Zufall eine neue Frau in die Arme werfen, denn aus einer Beziehung heraus aktiv suchen widerspräche meinem Treueprinzip. Und die 90% spielen bei mir nur insofern eine Rolle, daß ich 90% der Frauen attraktiv genug finde, um mich mit ihrer Wesensart beschäftigen zu wollen (sofern die sich nicht ohnehin schon aus dem Auftreten ergibt), denn dort fangen die Anforderungen ja überhaupt erst an.
 
  • #25
2. Viele Männer haben geringere Anforderungen an die neue Frau, nach dem Motto: sieht ausreichend gut aus, Zeit mit ihr ist ok, gelegentlich Sex... alles super.

Wahrscheinlich geben sie sich zufrieden, weil sie wissen, dass es schwer ist eine Frau zu finden, die mehr bietet. Während anders herum die Welt voll ist von tollen Männern, so dass Frauen viel mehr Auswahlmöglichkeiten haben...

Ich denke, da möchte mal wieder eine Frau den Männern ihre Denkweise erklären. In meinem Umfeld hat kaum jemand warm gewechselt, erst Recht keine 90%. Übrigens bei Männern wie bei Frauen. Im Übrigen glaube ich auch nicht, dass 90% der Frauen sich dann auf einen noch bettwarmen Fremdgänger einlassen. Deine These bedeutet ja auch, dass ein erheblicher Anteil der Frauen nur auf einen Mann wartet, der mal wieder fremdgehen möchte. Auf beiden Seiten dürfte das eher die weniger denkende Spezies betreffen. Den ganzen Ärger, der damit verbunden ist, kannst Du doch dauernd hier nachlesen, aktuell wieder mit zwei Frauen, die sich fremdverliebt haben und irgendwann vor den Scherben stehen werden.
 
M

mightyMatze

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  • #26
Wahrscheinlich geben sie sich zufrieden, weil sie wissen, dass es schwer ist eine Frau zu finden, die mehr bietet. Während anders herum die Welt voll ist von tollen Männern, so dass Frauen viel mehr Auswahlmöglichkeiten haben...

Ich glaube das ist ein nicht zu unterschätzender Punkt. Fast jede Frau dürfte (vor allem online) eine deutlich größere Auswahl haben als die große Mehrzahl der Männer (wenn man(n) nicht gerade zu den begehrtesten 20% gehört). Ist es dann tatsächlich verwunderlich wenn ein Mann dann die Gelegenheit nutzt und "zugreift", egal wie viel oder wenig Zeit seit der Trennung vergangen ist? Lieber gibt er der Frau eine Chance anstatt vielleicht jahrelang Single zu sein - und schaut dann wie es läuft und sich entwickelt. Das ist doch menschlich und verständlich, denke ich?
 
  • #27
Manche Männer tauschen einfach nur die Frauen aus... Leittragende sind immer die Frauen,

Ich geb dir Recht, ein normaler Durchschnittsmann mit normalem Testosterongehalt wird so verfahren. Warum? Weil er weiß, dass er keine Traumfrau abbekommt und er selber auch nichts wert ist und sich selber auch als wertlos sieht! Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, einen selbststarken Mann zu haben, der emotional stabil ist, denn Männer mit Minderwertigkeitskomplexen werden so etwas eher tun.

Ein Mann kann regulär froh sein, wenn er überhaupt eine Frau abbekommt. Männer können sich nicht jahrelanges Trauern erlauben. Wo kommen sie da hin? Sie würden völlig abstürzen. Männer sind ja meist auch nicht so wählerisch wie Frauen. Männer müssen regulär 20 Mal mehr Frauen ansprechen, bis überhaupt mal eine mit ihnen redet.
Männer sind emotional auch instabiler und anfälliger für Abstürze und Süchte.

Übrigens sind nicht alle Männer so! Männer in Langzeitbeziehungen unterliegen dem Symptom weniger.

Ein Mann, der sofort wechselt, ist ohnehin keine gute Wahl und sollte auch nicht wieder zurückgenommen werden.
Positiv für dich ist, dass diese Warmwechsler oder andere Ausreißer niemals eine befrieidigte Beziehung haben. Ihr "Ersatz" wird ihnen schnell mürbe, sie flüchten ebenso schnell aus dieser Beziehung, denn ein schneller Ersatz ist nunmal nur ein Notnagel und wird im blinden Eifer gewählt.
 
  • #28
Ein Mann kann regulär froh sein, wenn er überhaupt eine Frau abbekommt.

Nehmen wir an, es ist so. Dann bekommt doch auch der Großteil der Frauen „regulär“ keinen Mann ab.

Für mich ist das nur das Gejammer erfolgloser Singlefrauen, die wenig reflektiert sind und nicht sehen: zu einer Beziehung gehören zwei. Und für die es dann einfacher ist, die „Schuld“ am eigenen Singledasein ganz auf die böse Männerwelt zu schieben, als sich mit der Realität zu beschäftigen: es gibt genausoviele Frauen, die kein Mann für eine Beziehung haben will wie umgekehrt. Lesen wir hier ja durchaus auch.

Und wenn Männer dann doch eine Frau „abbekommen“ und sie nur für Sex nehmen oder nicht mal dafür, warum sollten sie das tun? Irgendwie schleicht sich der Verdacht ein, Frauen sind nicht ganz unbeteiligt. Sie analysieren nur lieber narzisstische und beziehungsunfähige Männer als in den Spiegel zu schauen.

In meinem Umfeld ist das Scheitern von Beziehungen ziemlich gleichmäßig auf Männer und Frauen verteilt. Die Männer sind nur bequemer und trennen sich deswegen nicht so schnell, solange es noch Sex und was zu essen gibt. Aber auch dazu gehört ja immer eine Frau, die im Gegenzug vermutlich auch irgendeinen Vorteil hat.

Hier im Forum ist die Quote frustrierter und gescheiterter Frauen einfach höher als im richtigen Leben. Und denen tut es gut zu merken, dass es anderen genauso geht und sich mal richtig auszukotzen. Oder dass sie Ihnen aus ihren Erfahrungen heraus viele gute Tips geben können, die sie selbst nicht beherzigen.

Zum Glück gibts ja noch eine Reihe anderer Frauen hier. Denen herzlichen Dank
 
  • #29
Hier im Forum ist die Quote frustrierter und gescheiterter Frauen einfach höher als im richtigen Leben.

Ich wage fast zu behaupten, dass es nicht so ist.
Ich glaube sogar, dass sich hier oder wo anders im Netzt, die selbe Anzahl von frustrierten Frauen und Männern tummeln, wie hier draußen in der unvirtuellen Welt.
Was denkst du wie viele frustrierte oder traurige oder all das was die Frauen und Männer hier so von sich geben, da draußen verkneifen?
Z.B. hier im Forum. Hier kannst du viel leichter freidenken und auch mal voreilig was herausprusten ohne immer nachdenken zu müssen, was natürlich auch hier Wünschenswert ist. Du kannst hier im Detail verweilen, die dich Real in ein, hm... sagen wir, unverstandenes Licht stellt.
Wir wissen alle, dass es im Leben so ist, dass einmal gesagtes nicht leicht zu korrigieren oder auch richtig zu stellen ist.

Hier kannst du etliche Beiträge verfassen um dein Denken für die anderen zu visuallisieren. Du hast die Zeit der anderen, die dir oftmals da draußen fehlt, die richtigen Worte unmittelbar zu finden.
Ich lerne im Leben wirklich viele Menschen kennen, die das Schild, mir geht´s gut, vor sich hertragen und du denen das nie ansehen würdest, dass auch sie frustriert sind.
Aber wenn ich diese Menschen näher kennen lerne und sie sich ein wenig öffnen, dann bemerke und erfahre ich, dass auch sie ihr Päckchen zu tragen haben, in allen Farben und Formen.
Von 10 sind es 9.
Hier können die Menschen ihren Frust und ihren Unmut äussern, weil es keine ernsthafte Konsequenzen wie Trennung, Wochenlange Diskussionen oder sonst irgendwelche Einschnitte gibt.
Die wenigsten Menschen im Leben sind so reflektiert und vor allem bei sich selbst, dass sie das was wir alle hier gerne machen, da draußen ebenfalls so direkt tun.
Wir alle im Leben tun es, aber immer meistens Zeitversetzt.
Wir wiegen es vorher ab, weil das Leben kein Forum ist wo man sich immer Gefahrlos austauschen kann.
Es wäre schön wenn es so wäre, vieles wäre einfacher, viele wären bestimmt Glücklicher oder zumindest zufriedener.
Viele Partnerschaften würden länger halten und viele Menschen würden mehr vertrauen haben ohne Angst vor dem was passieren oder nicht passieren könnte, weil man seinen Frust mal Luft macht. Und zwar an der richtigen Stelle zum richtigen Zeitpunkt.

m48
 
  • #30
Dieses negative Bild von anderen, was viele hier zeichnen, ist die Hauptursache dafür, dass bei vielen Beziehungen nicht funktionieren...

Wenn ich Männer kennenlerne, die mir gegenüber solch negativen Ansichten zum Thema Beziehung äußern, bin ich schnell weg ...

Niemand ist austauschbar - oder hast du mit den unterschiedlichen Männern immer exakt dieselben Beziehungen gehabt ? Wohl kaum...wir sammeln mit unterschiedlichen Menschen unterschiedliche Erfahrungen, die nicht miteinander vergleichbar sind, weil niemand dem anderen eins zu eins gleicht.

Natürlich gibt es Menschen, die schlicht immer jemanden an ihrer Seite brauchen, weil sie sich schnell wertlos vorkommen, wenn sie niemand "liebt".

Führt allerdings auch nicht zum Erfolg, weil so jemand einfach auch zu anstrengend ist auf Dauer ....
 
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