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Gast

  • #1

Warum kommen wir alle nicht zusammen?

Durch alle threads hindurch...alle fühlen irgendwie das Gleiche - Einsamkeit, Wunsch nach Nähe, nach Zweisamkeit, nach einem Partner, der mit einem durch Dick und Dünn geht, mit dem man kuscheln, viel unternehmen kann und mit dem auch der Sex wunderschön ist. Irgendwo hat wer geschrieben, ihn wundert es nicht, da hier soviele Ansprüche gestellt werden, die teilweise gar nicht mehr erfüllbar sind. Stellen wir zu hohe Ansprüche? Geben wir anderen zu wenig Chancen? Geht es uns zu schnell / zu langsam? Warten wir ständig darauf, daß "es passiert, und merken gar nicht, daß es ständig passiert? Muß es immer gleich funken? Warten wir immer weiter auf Traumprinzen oder Märchenprinzessinnen, die es gar nicht gibt? Wie wird das in einer Beziehung, in der wir merken, daß auch da unsere anfänglichen Erwartungen nicht hundertprozentig erfüllt werden? Stehen wir dann am Ende nicht alleine da und finden uns damit ab? Gefragt von: El capitan
 
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Gast

  • #2
Ja, hier werden viel zu hohe Ansprüche gestellt und richtig, die,die solche Anforderungen stellen,
bleiben am Ende auch alleine. Sie sind nicht bereit Kompromisse einzugehen, sind misstrauisch aufgrund negativer Erfahrungen ( Kindheit, Beziehungen etc.) und wollen sich nicht einlassen.
 
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  • #3
Und wenn wir die Antwort auf Deine Fragen wüssten, wären wir alle nicht hier.
 
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  • #4
@2: Kann man das sagen? Ich glaube, man landet u.a. erst hier, wenn man draußen nicht weiter kommt.
Ich denke, der El capitan meint hier mehr, sich selbst mal zu überprüfen und ggf. zu ändern ?!
Selbstehrlichkeit?
 
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Gast

  • #5
Das, was Du schreibst, ist mehr als berechtigt.

Ich denke, wir sollten das Agentensystem hier einführen.

Das bedeutet:

Agent = Mann sucht für eine Frau den Mann aus. Er telefoniert auch schon mal mit anderen Männern über sie. Auf Anraten des Mannes datet Frau dann den Mann und beide (Frau und Agent) beratschlagen dann wie es weiter geht.

Eine Frau kann natürlich mit gleichem Recht Agentin eines Mannes sein.

Das würde vielleicht mal mehr Bewegung hier reinbringen und mehr Spaß. Im Freundeskreis handhaben wir es so, daß, kann sich einer nicht entscheiden, was er ißt, eben jeder für den nächsten bestellt.

Vielleicht klappt es so besser.

7E2176FE
 
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  • #6
@4: Ob das nicht in die berühmte Hose geht?
Ein Freund (= Agent ) kann natürlich sagen, hey, ich kenn´ ihn, die ist ja voll die Richtige für ihn...habe ich auch schon erlebt, der war abends unterwegs, mit anderen Bekannten und lernte die dort in diesem Kreis kennen.
Die ist was für Dich, sagte er, hat Stil, hört gerne klassische Musik und reist gerne.
Aber ist sie´dann auch?
Wenn ich einem Meeresfrüchtespaghetti bestelle und der mag nur Spaghetti?
 
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Gast

  • #7
Das erinnert mich ein bisschen an die vorletzte Jahrhundertwende. Wenn ein Mann oder eine Frau wieder alleine war - meist natürlich verwitwet, kam damals ja öfter vor als heute - dann wurden Gesellschaften gegeben, um neue Heiratskandidaten vorzustellen. Gar nicht so übel, der Gedanke.
Für mich ist EP ein Mittel, kurzfristig einen Partner zu suchen. Ich denke nicht, dass man bei dieser Auswahl und auch Konkurrenz und der Verlockung der Parallelkontakte eine gute Chance hat, jemanden fürs Leben zu finden. Das sehe ich ziemlich realistisch. Es ist zu viel in zu kurzer Zeit.
Wir machen hier unsere Bewältigung verschiedener Ereignisse durch, länger als 6 Monate sollte man nicht hängenbleiben. Ich zum Beispiel mache ab heute Pause. Gehe in mich. Mache Sport. Treffe Freunde. Kümmere mich um die Kinder. Und dann mal schauen.
Grundsätzlich gehe ich davon aus, erst einmal lange alleine zu bleiben..

Flotte Motte
 
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Gast

  • #8
@Fragesteller Was Du in Deinem 1. Satz schreibst, ist doch wirklich das, was wir uns ale wünschen. Und das sollen zu hohe Ansprüche sein?
@3 Ich denke, viele sind wie ich hier, weil wir "draußen" einfach nicht die Gelegenheiten haben, jemanden kennen zu lernen. Ich z. B. fahre mit dem Auto ins Büro, fahre mit dem Auto nach Hause, mach meinen Haushalt, kümmere mich um mein Kind, gehe spazieren mit denen, die ich kenne,treffe mich mit Freunden... Auf diesen Wegen jemanden kennen zu lernen, ist eigentlich unmöglich. In meinem Alter im Freundeskreis jemanden kennen zu lernen,ist auch schwer, weil in den Freuneskreisen wenige neu hinzu kommen,- und wenn, sind es meist Paare.

Deswegen ist dies hier m. E. gar nicht so schlecht. Und von wegen "hohe Ansprüche", das gilt für uns Frauen Ü 50 zumindest nicht, es sind doch wohl meistens die Männer, die sich nicht auf Anfragen melden. Aus den threads lese ich das jedenfalls heraus.
Und das mit dem "funken", ja das muss es schon. Nur der Zeitraum bis dahin kann sehr unterschiedlich lang sein. Aber wenn ich jemanden gar nicht anziehend finde, wird sich das wohl auch nicht nach längerer Zeit ändern.
Das mit dem "Agenten" ist nicht schlecht, - eigentlich ist das hier ja wohl die Grundidee bei EP, daher die 'Matchingpunkte'. Aber man sieht, auch das allein funktioniert nicht. Und deshalb würde das auch bei Freunden nicht unbedingt funktionieren.
Aber organisierte Treffen, das wär doch eine Möglichkeit, 2-3 mal im Jahr, in den Großstädten, das sollte EP mal machen.
Cara (w, 56)
 
  • #9
Lieber El Capitan, Du hast zwar keine wirklich Frage gestellt, aber Du hast recht mit Deiner Beobachtung:

Viele der Teilnehmer haben viel zu hohe, unrealistische Ansprüche und schätzen ihren eigenen Marktwert falsch ein. Viele sind sich zudem nicht wirklich bewusst, welcher Typ von Partner zu ihnen selbst passen würde, was sie selbst wirklich zu bieten haben und was sie in einem Partner wirklich finden müssen. Gerade für die Onlinesuche ist ein hohes Maß an Selbstreflektion und realistischer Sebsteinschätzung nötig.

Viele müssten sich viel lockerer und ungezwungener einfach mal verabreden und einen netten Abend verbringen -- ohne stundenlange Vorbereitung, Gelaber über Kleidung, Preis der Uhr, wer wen einlädt und so weiter. Ja, es müssten mehr Chancen gegeben und genutzt werden.

Insbesondere müssen viel mehr Leute endlich begreifen, dass sich nur eine Minderheit am ersten Abend verliebt, die Mehrheit sich dagegen öfter treffen und nette Unternehmungen zusammen verbringen müssen, bis der Funke überspringt.
 
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  • #10
@7: Ja, liebe Frderika, Du hast es erkannt - die "Frage" war als Denkanstoß gemeint.
 
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  • #11
Hihi - genau dann sind wir bald ja auch bei dieser komischen Fernsehsendung "Schwiegertochter gesucht" - wir lassen uns unsere Partner von der "Agentin Mama" aussuchen... und dann ist das mit den Spaghettis auch geregelt: Dann wird gegessen was auf den Tisch kommt!!!

Im Übrigen gibt es ja auch noch Kulturkriese auf der Welt, wo das mit Partnerschaften auch so läuft ... da werden die Kinder eben miteinander verheiratet... und die leben auch zusammen, kriegen wieder Kinder (also haben sie Sex) und einige lieben sich auch bestimmt auf eine gewisse Art und Weise irgendwann ...und verheiraten ihre Kinder auch wieder ... sie haben ja auch bei sich selbst "gelernt" dass das funktioniert.

Das mit den Ansprüchen ist so ne Sache... wenn man mal einfach die "Gegebenheiten" als gegeben akzeptiert und versucht "das Beste" daraus zu machen, dann würden Partenrschaften länger halten und Singles auch leichter zueinander finden.

Also vielleicht so in der Art " ich hab da jemanden kennengelernt, der ist zwar arm, der sieht zwar jetzt wirklich nicht so toll aus, seine Zähne könnten gerader sein, der Schnurrbart gefällt mir auch nicht .... ABER er knutscht fantastisch!"

Die Beiträge hier sind aber umgekehrt ... Da liest man dann " ich habe jemanden kennengelernt, der ist sehr attraktiv, aufmerksam, intelligent, zärtlich, hat ähnliche Hobbys,.. ABER er rasiert seinen Intimbereich nicht, (oder auch zwischen Oberlippe und Nase) .... ALSO... wird er "in die Tonne geklopft" ... der Nächste Bitte!

Drum prüfe ewig wer sich bindet, ob sich nicht was besseres findet...

Die Auswahl ist ja groß - und manche sind vermutlich nich nicht dahinter gekommen, dass mit der Auwahl auch das "Negative" steigt, was es zu finden gibt... manche scheinen richtig danach zu suchen... ich kann diejenigen beruhigen! ihr werdet nie in die Verlegeneheit kommen jemanden wirklich zu lieben, also Euch mit dem herzen an ihn auf dauer zu binden, denn Nobody is perfect! Selbst die elitärste Elite nicht!
 
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  • #12
@8: Cara: Ist schon richtig, DA stellen wir mit Sicherheit keine zu hohen Ansprüche ( der erste Satz des Fragestellers ), aber das spielt sich ja schon auf der Ebene in einer Beziehung ab.
Problematisch erscheint mit eher, jemandem, der halt nicht gleich auf uns wirkt, nicht die Chance zu geben, es mit uns wahr werden zu lassen.
Daß es mehr die Männer sind, die sich auf Anfragen nicht mehr melden, kann ich nicht bestätigen, das dürfte sich geschlechtsspezifisch die Waage halten.
Deiner Aussage mit dem zeitabhängigen "Funken" indes möchte ich bestätigen, und auch, daß jemand, der nicht auf mich wirkt, optisch oder aufgrund seines Wesens, auch nach längerer Zeit nicht auf mich wirken wird ( oder doch ? ).
Ich glaube aber nicht, daß diese eindeutigen Situationen oft auftreten, sondern vielmehr, daß uns alles im allgemeinen zu wenig erscheint...und auch den Erfahreneren hier eine gewisse Müdigkeit begleitet, bzw. viele Dinge suchen, die wenig mit echter Zuneigung zu tun haben...jüngerer Partner, gebärfähiger Partner, Status, Herzeigen können etc.
Wenn ich heute 50 wäre, würdest Du mich interessieren, unabhängig, was in Deinem Umfeld ist.
Wenn ich aber so festgelegt bin, daß ich nach einer jüngeren suche, die mich auch liebt, keine fremden Kinder will, auch noch einen attraktiven jüngern Partner will, der mich nicht verläßt, wenn es mir schlecht geht - ja, dann suche ich nur noch was für mein Ego und meine Bequemlichkeit, was hat das dann mit der Fähigkeit, Zuneigung empfinden zu können, zu tun?
Das ist Handel, und der ist immer zeitlich begrenzt.
 
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Gast

  • #13
Es liegt nicht allein an dem Medium hier, den vorab hohen Ansprüche und dem allzu schnellen "der Nächste bitte!". Ich stelle immer wieder fest, nicht nur aus eigener Erfahrung, dass nicht wenige durchaus Beziehungen anknüpfen, aber dann viel zu schnell wieder aufgeben. Erstens, weil sie ungeduldig sind und beim kleinsten Konflikt oder einem Fehler des Partners die Sache anzweifeln und wieder beenden.
Zweitens und das ist noch trauriger ist, ich habe es gerade auch selbst mit meinem Ex erlebt: Es wird die ideale Partnerin gesucht und dann kommt man(n) aber überhaupt nicht damit klar, wenn er sie offensichtlich gefunden haben. Darin liegt doch ein großes Problem. Da sehnt der Mensch sich ewig nach Etwas und wenn er es dann gefunden hat, ist es auch nicht richtig.
Da kommt dann Panik auf, Angst vor der Verantwortung, Angst vor dem Scheitern, Angst vor dem vermeintlichen Erwachen und vieles mehr.
Beziehung ist natürlich nie immer nur ein Rosengarten. Beziehung bedeutet bereit zu sein, den Weg gemeinsam zu gehen und sich miteinander zu entwickeln, durch Höhen und mögliche Tiefen. Die einen können das nicht, weil sie zu viele unverarbeitete Dinge mit sich herumtragen, und die anderen wollen es nicht mehr.
 
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Gast

  • #14
Es ist manchmal einfach zum Haare ausreißen. Ich habe gerade eine kurze, intensive Geschichte hinter mir. Auf einem Fest traf ich eine alte Schulbekanntschaft , mit der ich vorher nie sonderlich zu tun gehabt hatte. Wir sind noch um die Häuser gezogen, bis wir auf einmal in der Kneipe rumgeknutscht haben wie Teenager (und das mit 40). Dann haben wir in den folgenden Tagen lange miteinander telefoniert und uns bei ihr getroffen. Ich habe gemerkt, dass sich bei mir heftige Empfindungen anbahnten. Im Bett sind wir dann auch gelandet, Ich hätte sie nicht gedrängt, das ging von ihr aus. Sie brachte mich noch am nächsten Morgen zum Zug - und mich hatte es heftigst erwischt. Darauf hin haben wir noch einmal telefoniert, ich sagte ihr dass ich Sehnsucht nach ihr hätte - und zwei Tage später schrieb sie eine Mail um das ganze zu beenden. Weil sie nicht das Gleiche für mich empfinden würde wie ich für sie. Hat mich eine Woche Schmerz, viele Gespräche mit Freunden und den einen oder anderen Absturz gekostet, mich einigermaßen wieder zu fangen.

Ich kann ja verstehen, dass Menschen Zeit brauchen, sich aufeinander wirklich einzulassen. Aber ist denn schon das Eingeständnis von Sehnsucht - ohne damit irgendetwas zu fordern - zu viel für einige?

a
 
G

Gast

  • #15
zu #13

Nähe ist etwas was "Bindung" schafft ... und Sehnsucht heißt wohl hier "Sehnsucht" nach Nähe.

Vielleicht schaffen es viele einfach nicht mehr sich zu binden - bzw. wollen es eigentlich nicht wirklich.
Aus manchen Profilen liest man manchmal so zwischen den Zeilen Ich habe Sehnsucht nach Nähe, Zärtlichkeit, Zweisamkeit und am allerwichtigsten ist mit, dass mein "Traumpartner" nix mit meinem leben zu tun hat ... oder zumindest nur dort wo ich ihn "gebrauchen" kann...

Im Paradoxen liegt die Wirklichkeit.

Es gibt ja auch Leute, die von einem 6er im Lotto träumen, aber nicht mal einen Schein ausfüllen....
 
G

Gast

  • #16
Kurzum: Weil wir es im Grunde gar nicht wirklich wollen! :-O

(Wer wirklich will, sucht nach Wegen, wer nicht will, nach Argumenten... ;-) )



a) weil wir lieber vor uns hinträumen

b) weil viele einfach irgendwann so gefrustet sind, dass sie sich auch nicht mehr wirklich einlassen können/wollen



Wenn ich die Beziehungskisten um mich herum so sehe und meine Erfahrungen hinzu addiere, dann komme ich auf a+b = Ich verlasse mich lieber auf mich selbst... ;-)
 
  • #17
Ich glaube, dass es in der Tat an hohen Ansprüchen liegt. Aber das sind nicht immer nur Ansprüche an die anderen, sondern auch die an sich selbst. Man erwartet einfach, auf jemanden zu treffen, bei dem es boom macht, nur dass so etwas vielleicht in einem Promille der Fälle tatsächlich geschieht.

Das wird natürlich durch die Werbung auch noch entsprechend geschührt und passt zu unserer schnelllebigen Zeit. Aber wenn man den Fuß mal vom Gaspedal runternimmt und nachdenkt, dann wird man merken, dass man sich auch bei der Online-Partnersuche Zeit nehmen muss. Denn bevor man sich verliebt, sollte man einander doch wenigstens ein bisschen kennenlernen. Es ist eben online nicht anders als im wahren Leben auch.

Leider, so habe ich das Gefühl, sehen das hier nicht viele so. Ansonsten würde viel offener miteinander umgegangen. Und Zeit ist das, was die wenigsten hier haben. Entsprechend hoch ist die Frustration und die dadurch bedingte Aufgabequote.

7E1D15D7
 
G

Gast

  • #18
Leute,ich bin 25 und seit 2 Jahren alleine...ich stelle einfach fest dass jeder seine Neuröschen und Psychöschen hat-ich habe neulich eine wirklich sehr nette und lange Partneranfrage bekommen(mit Bild!!)Soweit so gut-er sah wirklich nett aus,das Problem:Er hiess Ingo-ich hab dermassen negative Assoziationen mit diesem Namen dass ich ihm beim besten Willen nciht zurückschreiben konnte-das gleiche mit Olaf!!!!!!Jetzt muss mir keiner sagen wie irre das ist-weiss ich selbst,aber in manchen Dingen können wir einfach nicht aus unserer Haut.
 
  • #19
@#17
Vielleicht hat Ingo ja noch einen zweiten Vornamen :))) Nur Mut ;-))

7E1D15D7
 
G

Gast

  • #20
@#17

das kenne ich! Meine hießen Wietold, Wieland und Heinz! Geht gar nicht..w(40)

Aber ich habe mir einen Ruck gegeben und es versucht..War nicht die schlechteste meiner Ideen..
 
P

Persona grata

  • #21
Lieber El capitan, ja, Du hast mit dem, was Du vermutest, durchaus Recht. Aber machen wir uns es nicht auch teilweise selbst schwer? "Unser Traumprinz" muss ja nicht nur uns gefallen, sondern er muss in der Familie, mehr noch, im Freundes- und Bekanntenkreis volle Akzeptanz finden! Und wenn nicht, dann "passt" er nicht zu uns, ist "unter unserem Niveau" oder man wird als "notgeil" ("Hauptsache, mal wieder einen Mann im Bett") dargestellt.
Wer schon länger hier mitliest, weiß, dass ich hier vor gut 1/2 Jahr den Mann gefunden habe, mit dem ich gerne zusammensein und -bleiben möchte! Das hat allerdings auch gut 2 1/2 Jahre gedauert (gut Ding will Weile haben..[mod])! Ich hatte durchaus hohe Ansprüche, auch, wenn ich mir darüber im Klaren war, dass ich selbst zu der "schwer vermittelbaren Gruppe" gehöre (heute 60 Jahre alt, nach Krebserkrankung brustamputiert -allerdings wieder aufgebaut- finanziell gut abgesichert, da im aktiven Berufsleben im Management einer deutschen Großbank tätig -also Karrierefrau- parkettsicher, selbstbewusst und ....einige Pfunde zuviel auf den Rippen!!) Dann hatte ich ein Date (nach ca. 10 bis 12 Dates, die sehr nett verliefen, mehr aber auch nicht) und ER kam (sah und siegte)! Sehr schnell stellte sich heraus, dass er mir fianziell nicht das Wasser reichen kann. Das dürfte bei mir allerdings auch schwierig sein. Das wiederum war mir aber völlig egal, weil er mir als Mensch unendlich viel gibt. Seine Familie hat mir total akzeptiert, mehr noch, sie behaupten sogar, sie lieben mich (teilweise mehr als die leibliche Mutter, einfach deshalb, weil ich ein total positiv denkender Mensch bin, der gut mit seinen Mitmenschen umgehen kann). Meine Familie mag meinen Freund ebenfalls sehr, hatte allerdings zu Anfang Bedenken, dass ihm an meinem Geld gelegen sein könnte. Diese Bedenken sind inzwischen ausgeräumt. Mein Freundeskreis gratuliert mir zu ihm und ich kann kaum fassen, dass es Menschen wie ihn auf dieser Welt gibt. Wir sind sehr, sehr glücklich miteinander!
Aber.....: Als ich in einem anderen Thread von ihm berichtete, eben auch, dass ich finanziell besser darstehe und wie wir das untereinander regeln, kam sofort von den hier Schreibenden kräftiger Gegenwind: "Ich würde mich nie von einer Frau aushalten lassen!" "Das kann doch nicht gutgehen!" "Toll, das geht ja gar nicht" usw. Inzwischen weiß ich, dass das die Missgunst und der Neid derer ist, die (immer noch) alleine sind und die es gerne gesehen hätten, wenn ich deren "Denke" übernommen und darauf reagiert hätte! Habe ich aber nicht. Weil ich einen sehr, sehr wertvollen Menschen gefunden habe, der mir täglich mehrfach sagt, wie schön es ist, dass es mich gibt, der mich in den Arm nimmt und der mich vermisst, wenn wir nicht zusammen sind. Und mir geht es genau so. Aber ich musste eben auch Kompromisse eingehen. Er ist finanziell eben nicht so gut gestellt, mein Haus ist deutlich besser ausgestattet als seine Wohnung und er baut abends schneller ab als ich (aber daran arbeiten wir z.Zt.), obwohl er nur 3 Jahre älter ist.
Nicht auszudenken, wenn ich dann auch noch eine "Namensphobie" gehabt hätte wie #17. Dann wöre ich vermutlich immer noch auf der Suche.....
Ich kann nur allen hier Suchenden raten, offen auf die Mitmenschen zuzugehen und bereit zu sein, hier und da mal Abstriche von seiner Wunschvorstellung zu machen, Davon geht keineswegs die Welt unter sondern man erlebt diese erst richtig und kann sie dann bald umarmen!!
 
  • #22
El capitan, ich denke mal, die Anspruchshaltung der hier Suchenden hängt auch von der Altersklasse ab.
Wer noch eine Familie gründen möchte, muss logischerweise viel genauer hinschauen, um den/die passendere/n Partner/in zu finden. Oberflächliche Kriterien, wie Körpergröße und Gewicht sind da noch das geringste Probleme! Da spielt natürlich noch das Einkommen eine große Rolle, die Ansichten zu Kindern und Lebenszielen, usw., usw. Schließlich soll ja ein ganzes Leben gemeinsam geplant werden!

Entgegen der hier im Forum oft dargestellten Meinung denke ich, dass die 50+ Generation es in dieser Hinsicht sogar einfacher hat.
Ohne großen Erwartungsdruck ein EP- Treffen zu genießen, ist für uns im Normalfall kein Problem, da die Zeit nicht drängt. Die Familienzeit ist bereits erfolgreich geschafft, Themen, wie Finanzen und Beruf , sind geklärt. Wonach wir suchen, ist ein Mensch, der uns ergänzt und mit dem wir uns wohl fühlen. Mehr muss gar nicht sein! Da ist auch keine Eile geboten. Die wichtigsten Lebensziele sind ja meist schon mit einem anderen Partner verwirklicht worden.

Ich selbst konnte aus diesem Grund damals jedes Date als positiv bewerten, da ich erstmal nicht mehr erwartete, als einen netten Abend mit einem interessanten Menschen zu verbringen. - Das ist schon mal die beste Voraussetzung, um locker und leicht auf den anderen zu zugehen.
Bei mir ist "es" dann passiert, als ich überzeugt war: "Das kann gar nichts werden -Fernbeziehung!"
 
F

Fräulein Smilla

  • #23
Wir hatten diese Frage so ähnlich schon einmal

https://www.elitepartner.de/forum/quaelen-wir-uns-alle-gegenseitig.html



Ich glaube es wird hier viel zu oft darüber nachgedacht, was der andere alles zu bieten hat, wie er auf keinen Fall sein soll und wie man sich dann in ihn zu verlieben hat und zu wenig darüber was man zu geben bereit ist.
.
Selten hört man ehrliche Antworten was man selbst wirklich geben kann und ich glaube hier liegt „der Hund begraben“. Dieses Anspruchsdenken macht sich vor allem in der Gruppe der 30-40 Jährigen bemerkbar.

Liebe braucht Zeit, die ersten Minuten mögen über zu oder Abneigung entscheiden, wir bewegen uns aber in einer virtuellen Welt, die überhaupt nicht unseren sonstigen Gewohnheiten entspricht, denn die primären Sinne werden in den ersten Momenten komplett ausgeblendet und dies führt zu Verwirrung während der ersten Treffen. Erst dort zeigt sich nämlich wie flexibel man mit seinen Vorstellungen umgehen kann und wie bindungsfähig man wirklich ist.

Seltsamerweise liest man immer wieder von den jahrelangen EP Mitgliedern oder/und Forumsschreibern mit Nickname wie „normal“ ihre Einstellungen und auf ein Minimum reduziert ihre Ansprüche doch sind, dann schaut man an wie viele Dates sie hatten und wie diese verlaufen sind und schnell löst sich unsere angebliche Beziehungsfähigkeit in Luft auf.

Es stimmt nicht, dass wir zur Partner-ElitÄ gehören, dann wären wir nämlich in festen Händen und würden uns nicht im Internet- das unpersönlichste Medium für die Partnersuche überhaupt- tummeln...

Jeder hier hat kleine Macken oder Schrammen, es gibt sie nicht, die Traumprinzen oder Prinzessinnen. Hier gibt es nur ganz normale Menschen wie Du und ich.

Was wäre eine Lösung, um nicht immer wieder auf die Nase zu fallen?

Ich habe nur eine für mich gefunden, ob ein anderer etwas damit anfangen kann weiß ich nicht.

Ich habe mir Gedanken gemacht was ich alles bereit bin für die Liebe zu tun,
Dazu gehört für mich ein Umzug in eine andere Stadt, das Einlassen auf ein Kind im Alter von 3-18 Jahren, oder falls erwünscht und es passt in ein paar Jahren noch eines oder zwei zu bekommen,
Meinen Partner in seinem Beruf zu unterstützen soweit möglich indem ich einen Teil der Hausarbeit übernehme, oder das Geld für eine Putzhilfe dazu gebe. Von meinem Partner finanziell unabhängig sein zu können und ihn in Notzeiten unterstützen zu können.
Ich kann Verantwortung tragen, auch für mehrere Menschen.
Ich kann arbeiten wie ein Pferd, mich benehmen wie eine Dame, lachen wie ein Mädchen... :)

Meine Dates waren nicht schrecklich, sondern meistens sehr nett und ich habe so tolle Menschen kennen gelernt und Freunde gefunden männlich wie weiblich.

Für alles bekommt man Ratschläge in diesem Forum. Dass man vorsichtig miteinander umgehen sollte und nicht zu hohe Erwartungen aufbauen wird selten gesagt. Ich glaube wenn man das immer beherzigt und dem anderen Zeit und Menschlichkeit entgegenbringt, dann kann man neue Freunde gewinnen und vielleicht ist der, oder die eine dabei, der/die auf den 10 Blick doch ganz liebenswert erscheint....

Fräulein Smilla 7E1DA741
 
  • #24
@#22: Liebe Smilla, in einigen Aspekten Deines Beitrags kann ich Dir sogar zustimmen, aber für grundsätzlich falsch halte ich die Bemerkung "Es stimmt nicht, dass wir zur Partner-Elite gehören, dann wären wir nämlich in festen Händen und würden uns nicht im Internet- das unpersönlichste Medium für die Partnersuche überhaupt- tummeln... ".

Erstens kann ich dieses Gehetze auf die Bezeichnung Deines Forum-Gastgebers hier nicht mehr hören. Elite hier, Elite da. Wenn der Ausdruck "Elite" Dein Feindbild ist, dann geh doch. Offensichtlich hat Dich diese Partnerbörse und Ihr Name ja wohl mal angesprochen, sonst wärest Du nicht hier, und dann solltest Du konsequenterweise auch nicht drüber lästern.

Zweitens beleidigst Du mit dieser Aussage quasi pauschal sämtliche Teilnehmer! Zudem halte ich die Annahme schlichtweg für falsch, alle netten und tollen Menschen, die es verdienten einen Partner zu haben, die also im zynischen Sinne Deines (!) Satzes "Elite-Partner" wären, hätten auch automatisch einen Partner. Menschen trennen sich aus unterschiedlichsten Gründen und man ist nicht Single, weil man "übrig geblieben ist" oder irgendwie unterdurchschnittlich wäre. Ganz im Gegenteil wundert man sich doch oft, was für Typen Partner finden. Damit hat es also gar nichts zu tun und das weißt Du ganz sicher auch selbst. Ob der Partner gestorben ist, einen betrogen hat oder man einfach andere Lebensziele hatte, spielt doch für die Charakterqualität und Partnereignung gar keine Rolle.

Drittens ist Online-Partnersuche nicht unpersönlich -- man verabredet und trifft sich doch und schon ist alles wieder ganz normal. Man schafft bloß Gelegenheiten, auf Leute zu treffen, die man sonst niemals getroffen hätte. Das ist das tolle daran, denn der private Bekanntenkreis ist auch unter Einbeziehung von Sport, Vereinen und Kollegen logischerweise begrenzt; die heutzutage oftmals nötige Mobilität trägt ihr übriges zur Vereinzelung bei.

Warum lästerst Du über das, was alle hier betreiben? Das ist menschlich einfach nur mies. Tut mir leid, Respekt kann ich vor so einem geheuchelten Miesmachertum nicht haben. Schließlich bist Du ja auch dabei. Wenn alles so schrecklich ist, warum machst Du es dann? Oder bist Du die Ausnahme?

Im übrigen ist Deine Minimal-Logik einfach nur zu kurz gedacht. Du unterstellst Leuten, die etliche Dates hatten, Beziehungsunfähigkeit, weil sie noch keinen Partner haben? Aua! Das tut ja schon weh. Welchen Zusammenhang gibt es zwischen 20 Dates und Beziehungsunfähigkeit? Weil jeder 20ste Mensch im Schnitt ein geeigneter Partner wäre? Auch das war einfach nur billigsten, unlogische Polemik. Sorry, der Beitrag war richtig daneben gegriffen.
 
F

Fräulein Smilla

  • #25
Oh fühlt sich hier jemand persönlich angegriffen? Das wollte ich nicht!

Warum ich mich über den elitären Anspruch lustig mache? Weil es mein gutes (Meinungs)Recht ist, auch ich bin ein zahlendes Mitglied und ich darf sehr wohl an den Leistungen bzw. Erwartungen anderer Menschen Kritik üben.
Warum ich Mitglied geworden bin habe ich schon oft geschrieben, aber hier noch einmal zu deiner Information- Es war die Idee meines Exfreundes (Arzt), der meinte wir zwei seien genau die richtigen für EP...ich habe ein Probeabo über einen Monat gemacht und zu spät gekündigt. So einfach ist das.
Ich hatte vorher keine Erfahrung mit dieser Art der Partnersuche und habe manches Mal gelitten, weil ich mich ungeschützt in Situationen begeben habe, die mir nicht gut getan haben.
Ich schreibe im Forum weil es mich nicht kalt lässt, wenn andere um Rat fragen.

Ich empfinde das kennen lernen über Profile und Fotos als ziemlich unpersönlich, nicht umsonst gibt es immer wieder negative Bemerkungen über zu wenig ausgefüllte Profile. Oder strotzen diese vor Persönlichkeit die mir verborgen blieb?
Ich finde es schwierig Menschen anzuschreiben die ich noch nie gesehen habe und bei denen ich nicht weiß was mich erwartet.

Ich habe aber auch die positiven Seiten von EP erwähnt, die neuen Freunde die man gewinnen kann und die Möglichkeit den oder die Richtige zu finden.
Oder wurde das überlesen?
Ich denke konstruktive Kritik und Eigenreflexion sollte in jeder Form und überall möglich sein.


Vielen Dank El Capitan für Deine Frage
Fräulein Smilla 7E1DA741
 
  • #26
@#24: Es gibt einen Unterschied zwischen konstruktiver Kritik und dem pauschalen Herziehen über Teilnehmer dieser Plattform als weniger gute Partner.

Interessant und mehr als originell empfinde ich, dass Du und Dein Expartner zusammen auf eine Singlebörse gegangen seid. Wow, manche mögen es hart.
 
F

Fräulein Smilla

  • #27
@25
Nein er datet eine 25Jährige, nur ich war so verzweifelt mich bei EP umzuschauen...
:)
Ja manche mögen es heiß, äh hart

Fräulein Smilla 7E1DA741
 
G

Gast

  • #28
Frederika, so, wie du Smillas Beitrag gelesen hast, sehe ich das nicht. Mir scheint, du hast dir das Negative "herausgefiltert". Sie versuchte nur kritisch und aufrichtig zu sein und liegt gar nicht so falsch.
Ich würde allerdings auch nicht sagen, das wir nun alle "falsch drauf" sind, weil wir es nötig haben, im Internet zu suchen und das wir deshalb auch keinen Anspruch haben uns "Elite" zu nennen. Es ist nun mal schwierig, gerade ab ü40, im normalen Leben jemanden kennen zu lernen.
Da es nun mal heutzutage diese Möglichkeiten im Internet gibt, nutzen wir sie und nicht weil wir alle total bindungsunfähig sind. Daran ist nicht Verkehrtes.
 
F

Fräulein Smilla

  • #29
Zitat
Es gibt einen Unterschied zwischen konstruktiver Kritik und dem pauschalen Herziehen über Teilnehmer dieser Plattform als weniger gute Partner.

ja, wie war das mit dem Alleinerziehenden etc....

Fräulein Smilla 7E1DA741
 
G

Gast

  • #30
siri
#23 #24
....und wie so oft, hat jede ein bischen recht.
Frl. Smilla mit dem Ansatz, daß es wichtiger wäre sich zu überlegen, was man überhaupt geben kann und will, als sich den "eierlegenden Wollmilchsaumann" den es in der realität nicht gibt, zu basteln.
Frederika mit ihre Ansicht, daß manche von uns doch eher im Lotto gewinnen, als daß sie in ihrem Alltag auf einen potentiellen Partner treffen würden.

und, ep ist wie vieles im richtigen Leben - man kann in einer Bratpfanne ein wunderbares Omlett zubereiten, oder man kann jemanden damit erschlagen - und manche schlagen sich damit selbst auf den Kopf odeer die Finger. EP ist ein Werkzeug, was wir damit machen, und wie wir damit umgehen, das ist unsere Sache.