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  • #1

Warum kommt für so viele ein Mann mit Unterhaltsverpflichtung nicht in Frage?

Sofern er nicht deswegen am Existenzminimum rumkrebst, versteh ich das nicht und würde mich über Erklärungen sehr freuen.
 
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  • #2
..........vielleicht weil der Mann nicht hat, was gerade ALLE Frauen suchen?.....und ich will nicht damit Liebe meinen. Du bist viel ( aber viel) zu naiv.
 
  • #3
Es gibt zu diesem Thema unzählige alte und auch aktuell laufende Threads, mit den verschiedensten Erklärungen/Gründen.

Wieviele Antworten brauchst du denn noch? Vielleicht hilft dir ja auch eigenes Nachdenken? Das ganze Thema ist doch nicht mehr als eine Dreisatzrechnung (Grundschule!).

Außerdem ist für die meisten Menschen NEHMEN immer noch angenehmer und leichter als GEBEN.

Ferner können sich wirklich nur eine Minderheit der Männer mehr als eine verpatzte Ehe (egal wer sich jetzt getrennt hat) leisten. Nicht jeder, der ein gutes Auskommen hat, ist auch Millionär.
 
  • #4
Solange die Frau selbst verdient, sehe ich das Problem auch nicht.

Aber LEIDER wollen tatsächlich auch heuzutage noch unzählbar viele Frauen durch den Mann finanziell durch das Leben laviert werden. :-(
Hat #1 ja auch bereits unmissverständlich rübergebracht.

Nur, lieber #1, es sind NICHT ALLE Frauen auf der Suche!
Gebe zu, immer noch zu viele.
Aber ich kenne auch viele - und ich selbst gehöre auch dazu-, die gerne - bzw. unbedingt - finanziell unabhängig sein möchten.
Abhängig sein empfinde ich als SEEEHR unbequem!!
 
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  • #5
Ich denke es kommt ganz darauf an in welcher Alterssparte du suchst.
Frauen zwischen 25 und 35 haben oft einen Kinderwunsch. Folglich scheidet ein Mann, der schon Kinder hat, als Partner natürlich aus. Bei einem sehr interessanten Kontakt würde ich ein Kind sogar noch hinnehmen. Da müßte ich allerdings wirklich schon aufgrund des Profils vollkommen hin und weg sein. Aber zwei oder mehr wären ein absolutes No-Go. Drei Kinder von zwei Frauen sprengen meiner Meinung nach einfach den zeitlichen und finanziellen Rahmen eines verantwortungsvollen Vaters. Und wer ist schon bereit seine Zukunftspläne noch vor dem ersten Kennenlernen über Bord zu werfen?
Ich denke dass sich dein Problem ganz einfach beheben läßt, indem du dich vornehmlich auf Frauen ohne Kinderwunsch konzentrierst.
 
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  • #6
Es gibt genügend Frauen die auch einen Mann nehmen der hohen Unterhalt zahlen muss. Sie rühmen sich dann täglich wie selbstständig sie doch sind und die Exen keine Selbstachtung haben. Sind sie doch froh endlich einen abbekommen zu haben, auch wenn es einer mit vielen Altlasten ist. Warum sollten die Ex-Frauen nicht das nehmen was ihnen gesetzlich zusteht, nur dass die Nachfolgerinnen es dann besser haben? Es wäre mir persönlich egal, was der Ex und seine Neue über mich dächte.
 
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  • #7
#1 sorry - aber der Sinn Deines Kommentars erschließt sich mir nicht...

#2 Herzlichen Dank! Ich komme also im Denken über Grundschulniveau nicht hinaus und sollte besser lesen. Ich werds mir merken.

Ja, ich verstehe, dass man keinen Mann möchte, mit dem eine gemeinsame Existenz aufgrund seiner Unterhaltspflicht nicht oder nur sehr schwer zu realisieren ist.
Aber das muss ja nun nicht zwangsläufig der Fall sein, es kann trotzdem noch genügend übrig bleiben, um es sich gemeinsam schön zu machen.

Und ja, ich habe die anderen Threads durchaus wahrgenommen. Ich habe aber auch wahrgenommen, dass gerade jene Frauen, die mit Argumenten wie: Kann sich finanziell nicht in gleichem Maß in die Beziehung einbringen etc. so vehement gegen Männer mit Unterhaltspflichten sprechen, gleichzeitig jene sind, die auf der anderen Seite von den Frauen absolute finanzielle Autonomie selbst im Fall einer Familiengründung erwarten (ich erinnere mich an einen besonders perversen Thread, in dem es um explizite finanzielle Aufteilung bei Gleichverdienern ging, wenn sich Nachwuchs ankündigt etc.).
Geht es also nur ums Prinzip?
 
  • #8
Auch wenn es schon unzählige Male gesagt wurde: Paare, die noch ein gemeinsames Leben miteinander aufbauen wollen, also zum Beispiel Familiengründung und Hausbau, die bringen einfach alles, was sie haben, in die Partnerschaft ein. Das nennt man Wirtschaftsgemeinschaft und ist eben ein "wir" statt ein "du und ich".

Wenn ich einen Partner hätte, der einen Teil an Dritte zahlen muss, würde sich das für die gemeinsame Kasse exakt so anfühlen, als ob man jeden Monat den entsprechenden Betrag zum Fenster rauswirft, anstatt ihn für die gemeinsame Sache zu verwenden. Ich würde jeden Monat kotzen. Ich könnte nicht einerseits auf jeden Hunderter achten, Hypothekenzinsen abzahlen, bei eigenen Ausgaben sparsam sein und auf gemeinsam auf einen Urlaub sparen, und nebenbei fließen 1000 Euro pro Monat einfach so weg -- das wäre etliche Urlaube, etliche Anschaffungen, etlicher Luxus, mehr als man meist sparen würde. Ich finde das psychologisch unerträglich.

Dabei geht es gar nicht darum, dasss manche nach Unterhalt noch mehr haben als andere überhaupt, sondern darum, dass etwas, das weggenommen schwerer wiegt als etwas, das man gar nicht erst hat. Unterhaltszahlungen sind Altlasten -- als Teile einer Wirtschaftsgemeinschaft würde ich faktisch für die Ex mitzahlen -- sorry, auch das wäre emotional unerträglich und an Absurdität grenzend.

Nein, wer solche Lasten hat, kommt für mich als Partner nicht in Frage, Zu sehr würde ich mich permanent ärgern. Das geht einfach gar nicht.
 
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  • #9
Danke, #3, so sehe ich es auch!

#4, ich bin leider weder Mann, noch unterhaltspflichtig, noch Single - aber ich bin Partnerin eines Mannes mit Unterhaltspflicht und 2 Kindern. Das Problem verstehe ich trotzdem nicht. (Deine Gedanken zu Kindern und Familienplanung allerdings schon!)

#5 naja naja naja... Über diese Meinung kann man diskutieren - aber bitte nicht in diesem Thread, da das am Thema vorbei geht.
 
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  • #10
#6
Puh, die Argumentation hinkt aber und ist schwer verständlich.

Das Geld Deines Partners ist nicht Dein Geld. Und solange es für Euch beide und Eure Träume trotzdem noch reicht, seh ich das Problem nicht.

Von dem Geld, das bei Deinem Partner sonst übrig bleiben würde, würdest Du doch sonst auch nicht partizipieren...
 
  • #11
@#9: Siehst Du, Du hast eine völlig unterschiedliche Auffassung von Partnerschaft und Wirtschaftsgemeinschaft, von Familiengründung, Wir-Gefühl und Hausbau.

Wer beim Hausbau noch Geld spart und nicht abzahlt, ist einfach nur dumm -- da behält man doch kein Erspartes nach, weil es "ich" oder "du" ist.

Wir.
 
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  • #12
Ich kann mich Frederikas Argumentationen anschließen. Ich selbst hatte vor einigen Jahren einen unterhaltspflichten Partner (3 Kinder) und ich ärgerte mich Monat für Monat, dass er einen Großteil seines Geldes an die Ex und die Kinder zahlen musste - uns selbst blieb nicht viel übrig - er schlug mir sogar vor(!), dass ich einen Nebenjob annehmen sollte, damit wir das finanzielle Defizit ausgleichen können, was ich natürlich _nicht_ tat. Mit diesem Mann war keinerlei Zukunft möglich und ich trennte mich. Ich würde nie, nie wieder einen Mann nehmen, der unterhaltspflichtig ist.

w/39
 
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  • #13
#10 hm... Eigentlich nicht. Wie Du bin ich der Meinung, dass ALLE Kosten hälftig geteilt werden sollten und der, der mehr hat auch mehr sparen kann.

Das hat nichts mit Wir zu tun.

Grundsätzlich müsste es daher völlig gleichgültig sein, wofür der jeweilige Partner seinen "Überschuss" verwendet. Der eine leistet sich vielleicht eine teure Altersvorsorge, der andere hat eben Unterhaltszahlungen zu leisten, ein dritter finanziert sich hiervon eventuell ein Hobby.

Wie passt Deine Einstellung in diesem Fall hierzu?
 
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  • #14
Im übrigen gibt es ja viele Männer und wenn man die freie Auswahl hat, nimmt man sich eben einen ohne Altlasten. Ich würde mir das auch nicht antun.

Da hat Frederika einfach recht.

Ihr habt doch auch Euer Beuteschema und viele Frauen wollen eben eine unbelastete Partnerschaft. Dazu gehört eben keine Unterhaltszahlungen, keine Kinder, einfach ein Mann mit dem man unbelastet eine Partnerschaft führen kann.
 
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  • #15
#11 Danke für Deine Antwort, die aber genau in die Kategorie fällt, die ich gerne ausschließen möchte. Es soll ja explizit nicht um Männer gehen, die durch ihre Unterhaltsverpflichtungen massiv in der Lebensführung mit einer neuen Partnerin "eingeschränkt" sind. Diesen Punkt verstehe ich.

Aber was könnte das Problem sein, wenn trotz Unterhaltszahlungen die finanzielle Augenhöhe, wie es hier ja gerne mal heißt, gewährleistet bleibt?
 
  • #16
@#11: Ja, es ist einfach so, dass man oftmals auf 30 Cent billigere Schokolade achtet oder einige Hunderter für den Urlaub zurücklegt -- Sparsamkeit ist wirklich kein Problem für mich.

Aber es käme mir dermaßen absurd vor, wenn mein Partner zugleich monatlich 1000 Euro weggeben müsste ohne Gegenwert.

Das ist eben für sehr vele psychologisch und emotional unerträglich. Dabei geht es um Gefühle und um Prioritäten.
 
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  • #17
Ausnahme, ein schwerreicher Unternehmer, da geht es vielleicht.
 
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  • #18
@ # 15:

Das dürfte der Rest der Probleme sein, die auftauchen (können), wenn der Partner Familie hat. Ein Kontaktabbruch mit Kindern ist nicht möglich (wäre auch absolut verwerflich!) und somit ist auch meist ein Kontakt mit der Ex nicht auszuschließen.

Ob das alles zu regeln ist, darum geht es gar nicht. Es ist eine Tatsache, dass sich das eben die meisten Frauen nicht antun wollen, wenn sie es einfacher haben können.
 
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  • #19
Siehst du Frederika#12 und deshalb wollen Männer auch keine AE Mütter,weil da die "Kohle" nach deiner These auch zum Fenster rausgewofen wird.Ein wir bedeutet in jeder Situation auch die Unterstützung des Anderen,bei dir klingt es hauptsächlich nach Eigennutz-deine Lebenserfahrung ist in dieser Form gleich "Null"...Sorry.
Ps.Wer beim Hausbau noch für zB.Urlaube,Hobbies spart,ist eben nicht gleich dumm-derjenige lebt nebenbei und finanziert eben nicht noch den Trennungsvorteil der meisten Frauen!
Die Unterhaltszahlung des Mannes ist für Frauen immer ein wichtiges Kriterium,nur dreht es sich je nach dem woher der Wind für sie selbst gerade weht!...nehmen(Unterhalt)möglichst nichts abgeben(in Partnerschaft)-Hauptsache Eigennutz...aber immer schön von großer Liebe "Schwafeln"!

m48
 
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  • #20
Als Frau,die keinerlei Altlasten hat,habe ich nicht gerade auf einen unterhaltspflichtigen Mann gewartet.
Und ausnahmsweise muss ich hier den Ausführungen von Frederika zustimmen.
Es ist für die "Zweitfrau" einfach nur ausbremsend und belastend.
 
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  • #21
Warum sind hier einige so unrealistisch? Ab einem gewissen Alter sind eben vermehrt Männer mit Altlasten auf der Suche. Wenn frau so einen Mann nicht haben will, muß sie das eben gleich ausschließen. Schmälert natürlich die Möglichkeit, denjenigen zu treffen, der vielleicht passen könnte. Ihr müsst eben entscheiden, was euch wichtiger ist.

Ich persönlich hätte nichts gegen einen Partner mit finanziellen Altlasten. Er hat nunmal Ex und Kinder, das geht mich nichts an. Er muß dafür einstehen - nicht ich. Deswegen kann man trotzdem noch zusammen etwas aufbauen - ein gemeinsames Leben z. B. (auch wenn man sich etwas einschränken muß.)
 
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  • #22
Hallo, als Mann kann ich es gut verstehen, wenn man als Frau nicht unbedingt einen Partner haben möchte, der durch Unterhaltszahlungen eingeschränkt ist. Allerdings gehts hier bei den Überlegungen ausschliesslich nur um finanzielle Dinge. Einige Meinungen finde ich dazu schon etwas krass, wie z.B. Frederika. Eine Partnerschaft besteht ja nicht nur aus Geld und Hausbau und Urlauben.

Was ich aus meinem Freundeskreis sehe, sind es auch ein paar andere Dinge, die schwer belastend sind, wobei das individuell sehr verschieden ist. Wenn die Ex sehr klagefreudig ist und ständig versucht, Terror zu machen. Das belastet die neue Beziehung auch sehr stark. Und es geht auf die Substanz des Ex-Mannes, der davon auch krank werden kann. Natürlich besteht sehr häufig durch die Kinder noch Kontakt zur Ex, die Kinder sind dann je nach Regelung auch öfters da. Wobei das nicht unbedingt eine Belastung sein muss, für manche aber schon.

Trotzdem ist es aber so, dass man jemanden sehr wertvollen verpassen kann, wenn man Väter kategorisch ausschliest. Das kommt doch sehr auf die individuelle Situation an. Die gleiche Diskussion trifft man auch andersherum mit alleinerziehenden Müttern. Dort gehts nicht so sehr um die Geldfrage wie andersherum, sind es aber ansonsten ähnliche Argumente.

Allerdings spiegeln die obigen Antworten schon unsere gesellschaftliche Entwicklung wieder. Wir sind alle zunehmend ich-fixiert und stehen uns damit manchmal selber im Wege. Deswegen kotzt uns manches auch so schnell an :).
 
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  • #23
Also ich würde einen Mann, der unterhaltspflichtig ist _nicht_ kategorisch ausschließen, habe gerade vor ein paar Wochen einen kennengelernt, der für seinen Sohn zahlt, was ich nur fair finde.

Allerdings bekommt meine Tochter vom Ex Unterhalt gezahlt und in diesem Fall wäre es natürlich auch einigermaßen kostenneutral.
Ist jetzt meine persönliche Meinung, aber evtl. sollte ein Mann, der "Altlasten" hat, vielleicht auch lieber nach einer Partnerin schauen, die welche hat, dann stellt sich dieses Problem gar nicht erst. Nebenbei bemerkt gebe ich Frederika recht, denn ich hätte auch keinen Bock, die faule Ex durchzufüttern.

w33
 
  • #24
Ich kenne die Situation "Unterhaltspflicht" aus zwei Blickwinkeln: Erstens hatte ich einen Mann geheiratet, der bereits Vater war, und zweitens habe ich mit diesem Mann zwei Kinder. Wir sind geschieden; also zahlt er den Kindern Unterhalt.

Zu meinem Exmann ist zu sagen, dass er niemals Schwierigkeiten hatte, Partnerschaften einzugehen. Er verdient sehr gut; dennoch ist er finanziell natürlich eingeschränkt und kann nicht das Leben führen, das er ohne Unterhaltszahlungen führen könnte. Wer viel verdient, arbeitet in der Regel auch viel. Seine jeweilige Partnerin muss sich daher immer mit langen, arbeitsbedingten Abwesenheiten und einem daran gemessenen geringen Einkommen arrangieren. Seine erste Partnerin war eine Mutter, die Teilzeit arbeitete und ihn unbedingt heiraten wollte, um für sich und ihre Kinder eine bessere Absicherung zu erhalten. Mein Exmann ließ sich darauf nicht ein. Seine jetzige Partnerin ist ebenfalls Mutter, aber ihre Kinder sind erwachsen, und sie ist vermögend. Jetzt würde er gern heiraten, aber sie nicht. Es geht also bei aller Liebe auch immer um das Geld. Welche Frau das vehement verneint, möge sich fragen, ob sie einen Mann ehelichen wollte, der im Monat netto EUR 1.000 mit nach Hause bringt.

Viele alleinerziehende Mütter mit guter Ausbildung verdienen ihr eigenes Geld. Für die Kinder erhalten sie eine Unterhaltsbeteiligung. Sie sind also finanziell unabhängig. Dies ist auch meine Position. Ich habe nie Ehegatten- oder Betreuungsunterhalt erhalten, sondern immer nur Unterhalt für die Kinder. Daher suche ich keinen Mann, der uns "teilfinanziert". Ich suche aber auch keinen Mann, den ich "teilfinanziere" oder, noch schlimmer, dessen Exfrau ich "teilfinanziere". Kindesunterhalt ist selbstverständlich, Betreuungsunterhalt für eine Frau mit größeren Kindern ist nicht selbstverständlich.

Während meiner Ehe habe ich den defizitären Reitstall der 1. Frau meines Exmannes über mein gutes Einkommen mitfinanziert, weil sie den Kindesunterhalt in ihre Pferde steckte. Mein Exmann zahlte also nicht nur Kindes- und Ehegattenunterhalt, sondern war auch noch unfreiwilliger Stiller Teilhaber am Reitstall. In einer Ehe wird, wie Frederika das auch geschrieben hat, das gesamte Einkommen in einen Topf geworfen und geteilt. Im Fall von Unterhaltsverpflichtungen wird der Teiler größer.
 
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  • #25
@ 20 wieder eine der Frauen die froh ist einen Mann abzubekommen. Da geht man schon so manchen Kompromiss ein. Kaum hat man ihn dann geangelt, geht doch dann das Gejammer schon los.
 
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  • #26
Hallo und schönen Tag auch für alle in diesem Thread. Ich bin ein verantwortungsbewusster Vater, der seiner ehemaligen Partnerin vollen Unterhalt für unsere beiden Kinder zahlt. Natürlich bleibt mir weniger zum Leben und ich habe mich darauf eingestellt, nein, ich bin sogar noch weiter gegangen:
Ich habe früher bis zu 80 Stunden die Woche gearbeitet, habe meine Kinder nur am WE gesehen, um meiner Familien ein Leben im Luxus leisten zu können. Nach der Trennung habe ich 1,5 Jahre vor allem von der Trennung zu meinen Kindern gelitten.
Daraufin habe ich mir die Frage gestellt, was ist dir wichtiger:
mich körperlich und psychisch kaputt zu machen oder ein einfaches aber erfülltes leben zu führen.
Ich habe mich für das zweite entschieden. Seitdem arbeite ich im Schnitt nur noch 8 - 9 Monate im Jahr, bezahle trotzdem den Unterhalt, komme mit meiner Ex-Partnerin, zum Wohle der Kinder, wieder gut aus und sehe meine Kinder so oft wie ich will und kann. Ich unternehme und erlebe 100mal mehr mit meinen Kindern als die ganzen Jahre in meiner Ehe.
Mein Fazit für diesen Thread:
1. die Frauen, die mich nicht wollen, weil ich Unterhalt zahle, können mich mal, die sollen selber schauen wie sie ihr leben auf die Reihe kriegen.
2. Kann ich meine gewonnene Freizeit, obwohl ich wenig Geld zur Verfügung habe, dadurch auch mit meiner zukünftigen Partnerin teilen.
3. Habe ich hier noch KEIN Wort darüber gelesen, wie es den Kindern mit dieser ganzen Geldscheisse geht?! Hallo, geht`s noch?
4. fühle ich mich als Mann und Mensch von einigen Beiträgen diskriminiert und entwertet und das verletzt mich

[Mod: Diffamierung von Forumsteilnehmern nicht erlaubt.]

Danke für`s teilen.
 
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  • #27
Es geht auch nicht nur um Unterhaltszahlungen, sondern auch darum, dass ein Mann immer mit der Frau und den Kindern verbunden bleiben wird. Viele lieben ihre Ex-Frau doch immer noch und die Nachfolgende ist irgendwo doch oft ein Trostpflaster.
Ich bin auch schon lange getrennt und die Lebensgefährtin meines Ex kann mir oft nur leidtun, erst kommt seine Arbeit dann wir (sein frühere Familie) und ganz zum Schluß dann sie. Er will sie auch nicht heiraten und finanziell abgesichert bei Tod etc. ist sie auch nicht. Ich hätte darauf keine Lust.
Und so ist das oft, nur sind eben viele Frauen sehr schmerzfrei und Männer Meister auf diesem Gebiet was sie im Namen der Liebe alles zumuten.
 
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  • #28
#25 Dass Du bspw. noch nichts von den betroffenen Kindern hier gehört hast, liegt schlicht daran, dass ich danach nicht gefragt habe.
Das soll hier kein Thread werden, in dem Probleme mit Patchwork egal aus welcher Richtung gewälzt werden.

Meine Frage, für die ich persönlich noch immer keine befriedigende Antwort hier erhalten habe ist: Was kann Frauen an unterhaltspflichtigen Männern stören? Die bisherigen Argumente halte ich für schwach, da sie ausgerechnet von jenen kommen, die sonst so auf Gleichberechtigung etc. abheben.
Da sollte es selbstverständlich sein, dass man NICHT vom Gehalt des Lebenspartners partizipieren möchte und damit spielen Dinge wie Unterhalt oder ähnliches eigentlich keine Rolle mehr (auch hier nochmal dazugesagt: Wenn die wirtschaftliche Augenhöhe weiter bestehen bleibt).

Bitte beleuchtet das Thema weiter möglichst ausschließlich von der finanziellen Seite! Sonst würde ich ja fragen, was Frauen an einem Mann mit Altlasten etc. stört.

Danke, die FSin
 
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  • #29
zu#25

Es geht nicht um den Kindesunterhalt, den ein Mann zahlen muss, sondern um den Unterhalt, den er für seine Ex-Frau zahlen muss.

Das handhabe ich so, wie die Berit, #23. Ich bin auch eine Single-Mama, die noch nie Unterhalt für sich, sondern nur für das Kind erhalten hat, 2 Jobs habe, und finanziere mich komplett alleine.

Ich habe Ex-Frau-Unterhalt zahlende Männer kennengelernt, aber es gab immer Probleme und ich wollte mir diesen Stress nicht mehr antun. Wenn nicht mal Geld da ist, um ein Kurzurlaub an der Ostsee zu machen, aber vorher Jahre lang über die Verhältnisse gelebt wurde, man mit Geld nicht umgehen kann, dann ist das wirklich nicht mein Problem.

Die Männer, die in finanziell gesunden Verhältnissen leben und Unterhalt zahlen, können es sich leisten, dann sich eine wesentlich jüngere Frauen als neue Frau zu suchen.

Für mich hat sich jedenfalls noch kein Mann interessiert, der genauso finanziell stabil und auf doch bescheidenen Niveau lebt wie ich.

w 47
 
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  • #30
Mit 20 muss man sich nicht unbedingt einen Partner mit "Altlasten" suchen. Wenn man aber als Frau mit Mitte 40 auf der Suche ist, wird die Luft schon dünner. Und die Frauen, die hier "kotzen" müssen, wenn der aktuelle Lebensgefährte an die Ex zahlen muss, möchte ich mal erleben, wenn sie selbst die Ex sind. Wo bleibt denn, nebenbei bemerkt, die hoch gelobte Selbständigkeit und die viel gepriesene finanzielle Unabhängigkeit vom Partner? Ehen zerbrechen nun mal und wer kann denn bitte einem Mann absprechen, einen neuen Versuch zu starten? Wie verantwortungslos wäre es, wenn er sich vor den Zahlungen drücken würde, damit er es sich mit der Neuen schön machen kann? Mein Partner zahlt auch (nach meinem Empfingen Unsummen) an die Ex. Aber hallo - es ist SEIN Geld und nicht UNSER Geld.
Viel belastender ist für unsere Beziehung, der Stress, den die Ex ihm macht und wie sie ihn mit dem gemeinsamen Kind unter Druck setzt. Wer jetzt denkt "Wenn der Schlappschwanz sich unter Druck setzen lässt, ist er selbst schuld" soll sich bitte mal überlegen, dass hier Emotionen im Spiel sind, die nur Eltern verstehen können, die von ihren Kindern die meiste Zeit getrennt leben müssen. Da geht es nicht immer um Vernunft, sondern um Liebe und meist auch ein schlechtes Gewissen, wegen der Trennung. Die Trennungsgründe sind dabei egal. Auch die Überlegung, dass Aufwachsen in einer kaputten Beziehung für die Kinder noch schädlicher wäre, hilft da kein Stück weiter. Natürlich belastet das auch unsere Beziehung, aber der Mann ist ein Goldstück und ich möchte nicht mehr auf ihn verzichten müssen.
Er ist ein verantwortungsvoller, intelligenter und absolut wunderbarer Mann, der annähernd perfekt zu mir passt. Dennoch bin ich nicht "froh, doch noch einen abbekommen zu haben", denn ich kann sehr gut alleine leben. Nur ist es zu zweit viel schöner und mein Wohlergehen hängt nicht vom Geld meines Partners ab.
Die meisten Antworten hier sind von so viel Egoismus geprägt, dass ich mich nicht wundere, wieso manche Frauen keinen passenden Partner finden. Würde gerne wissen, ob die, die so viel wollen, auch tatsächlich so viel zu bieten haben!
 
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