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  • #61
Ich verstehe das auch nicht.

Vielleicht liegt das aber auch speziell hier an der Onlinesuche, bei der nach rein verstandesmäßigen Kriterien ausgewählt wird - und weniger Altlasten, mehr Geld..mal ganz simpel..
aber so toll ist das Argument jetzt nicht - weil jemand anderer hat vielleicht keine Zahlungen und trotzdem noch weniger.
In der Realität, wenn einem jemand gefällt, sieht das aber dann eh wieder anders aus, kann mir nicht vorstellen, dass es viele Frauen gibt, die allein deshalb keine Beziehung eingehen würden
(eher noch aufgrund des Umstands, dass er schon ein Kind hat)

Ich bin ein eher sparsamer Mensch, deshalb bemerk ich es nicht so, wenig Geld zu haben - habe jedenfalls noch nie unter finanziellen Problemen gelitten und ich bin überhaupt nicht reich. Ich kenne es aber auch nicht anders.
Deshalb beachte ich den finanziellen Aspekt nicht so - für andere, die einen sehr exklusiven Lebensstil gewohnt sind und den auch weiter mit ihrem Partner leben wollen oder die aus anderen Gründen hohe Lebenserhaltungskosten haben, sieht das vielleicht anders aus.
 
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  • #62
Mein lieber Freund, auf dieser Partnerseite wirst du auch keine Frau finden, wenn du deine Situation ehrlich schilderst. Die österr. Damen schauen als 1. mit welchem Auto du vorfährst, 2. wie dein Kontoauszug aussieht 3. wie dein Nest aussieht und das wars dann schon.
Ausser Arroganz, Zigarette zwischen den Fingern und Kaffeehaussitzen nicht viel dahinter.
Natürlich gibt es auch Ausnahmen, aber das sind AUSNAHMEN. Ich kann davon ein Lied singen.
Habe meine jetzige Partnerin auf badoo gefunden, sie ist keine Österreicherin, den die können mich, wo ich mir nicht kann, so Überheblich wie die österr. Damen sind, sind sie sonst nirgendwo.
Was die Ösi Damen sehr gut können ist, Forderungen stellen, Gericht laufen und die große Klappe wetzen, mehr nicht.
Wünsche Dir noch viel Glück.
 
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  • #63
@59, Super formuliert,
und im wesentlichen nur für die in Deinem 1) genannten Damen zutreffend.
Ältere sehen das anders.
w,52
 
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  • #64
@59 Bravo... So sieht's nämlich wirklich aus. Frauen suchen im Endeffekt nur einen Versorger, und ein Mann der Unterhaltszahlung tätigen muss ist einfach nicht mehr der voll- Versorger.
 
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  • #65
@59 endlich auf den Punkt gebracht, großes Kompliment.

Aber keine der ach so gebildeten und tollen Superfrauen hier würde es zugeben.
 
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  • #66
@ #63

Nein, ich suche keinen Versorger, sondern einen ungebundenen Mann, der keiner anderen Verpflichtet ist. Ohne Altballast der in der neuen Beziehung rumschwirrt, weil er Geld, Zuwendung oder irgend etwas anderes will!
Ebenso lästige Absprachen wegen irgendwelcher Kinder, die nicht von mir sind. So etwas bringt nur Unruhe rein, außer man hat selbst Kinder und macht auf Patchwork, dann hat man vielleicht auch die nötige Toleranz.

Es müsste ein Gesetz geben, dass die Unterhaltspflicht auf max. 3-5 Jahre Überbrückungsunterhalt begrenzt und danach ist Schluss, außer bei Kindern natürlich. Getrennt ist getrennt, warum soll dafür ein Leben lang gezahlt werden? w
 
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  • #67
Hier nochmal die Fragestellerin

#59, Du hast es auf den Punkt gebracht, genau das ist, was ich auch denke und meine, aus dieser Diskussion herausgehört zu haben.

Insgesamt ist mir eines ganz bewusst geworden, nämlich warum hier so viele jahrelang auf der Suche nach "dem Richtigen" sind.
Vermutlich merken manche Frauen (oder besser: Menschen) nicht einmal, wie in sich unstimmig sie in ihren Wünschen sind und dass es Ihnen so kaum je ein Mann (Mensch) recht machen kann.

Völlig überzogene Ansprüche aus menschlicher, finanzieller und partnerschaftlicher Perspektive gepaart mit idealisierten Vorstellungen von einzig möglichen Lebenskonzepten.

Oh man, das ist so weit weg von der Realität.

Als ich mit 23 geheiratet habe, hing mein Himmel auch voll Geigen. Dass ich jetzt, 10 Jahre später gerade geschieden werde, das hätte ich mir auch nie erträumt. Und dass ich dafür von manchen Menschen in eine Schublade gesteckt und mit diversen Etikettierungen versehen wurde ehrlich gesagt noch viel weniger.

Nochmal kurz zu meiner persönlichen Situation:
Ich bin selbst seit 1,5 Jahren mit einem unterhaltszahlenden Mann glücklich, der für seine Ex-Frau und seine Kinder mehr zahlt, als ich im Monat netto verdiene (und ich verdiene echt nicht schlecht ;-))
Ich weiß also, von was ich rede, auch wenn ich - deshalb auch die Eingrenzung in der Fragestellung - natürlich in der sehr privilegierten Position bin, dass mein Lebensgefährte noch immer fast das doppelte von meinem Netto übrigbehält - er muss sich also fast mehr wegen mir einschränken als wegen seiner Unterhaltszahlungen ;-)

Das ist, wie wir mit der gesamtgesellschaftlichen Entwicklung konfrontiert werden, jeder für sich.

Immer, wenn ich mich erwische wie ich denke: Man, könnte die nicht einfach endlich wieder arbeiten gehen, denke ich kurz darauf ehrlich gesagt: Moment mal. Die beiden hatten eine Deal. Er geht Arbeiten, sie kümmert sich ums Familienleben und die Kids. So ein Deal ist mit einer Trennung nicht vorbei und ehrlich gesagt müsste ich eigentlich einfach nur stolz sein, dass mein Partner so verantwortungsbewusst ist und zu seinem Wort steht.
Wenn es bei uns mal in die Binsen gehen sollte, kann ich darauf sicher auch vertrauen - in jeder Hinsicht.

Bevor ich jetzt vom Thema abkomme und in Schwärmerei abdrifte... VIELEN DANK EUCH ALLEN. Ich fands spannend zu hören, was ihr so denkt!
 
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  • #68
Liebe #65, "Altballast" ist besonders nett...

Einer solchen Dame ist zu gönnen, dass sie einmal alleinerziehend sein wird unter verschärften Bedingungen- ein Kind chronisch krank oder behindert, der Vater pleite oder verstorben...

Ihr Männer, natürlich sind die Kriterien der Damen, die glauben es sich leisten zu können, oftmals knallhart.

Aber vielleicht erweitert ihr einmal Eueren Blickwinkel---- es gibt etwas ältere Frauen, Frauen, die ebenfalls Kinder haben, die vielleicht etwas mollig sind---- oder die einfach Herz haben--- soll es geben....
 
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  • #69
Ich bin #1. Es ist immer erstaunlich zu lesen, wie hier im EP-Forum die Threads ueber Geld die meisten Antworten bekommen. Applaus und standing ovation fuer #59.
 
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  • #70
@65 Ein Gesetz das die Unterhaltspflicht sowohl der Dauer als auch der Höhe nach begrenzt, gibt es natürlich. Zahlreiche Ursachen können eine Unterhaltsverpflichtung auslösen: die Dauer der Ehe, die Erziehung von Kindern, die langjährige "Hausfrauenehe", Krankheit der Ehefrau, die kostenlose Pflege der Schwiegereltern durch die Ehefrau, die kostenlose Mitarbeit, z. B. Buchhaltung, wenn der Mann als Selbständiger die Brötchen verdient, und und und ......

Also, werfe einmal einen längeren Blick in das Scheidungs- und Unterhaltsrecht, damit du begreifst, weshalb manche Frauen einen Anspruch auf Unterhalt haben und andere nicht!

Freue dich darauf dass du dich niemals zum "Altballast" wirst zählen müssen, denn du wirst sicher niemals Kinder erziehen und nicht gleichzeitig auch deinen Lebensunterhalt selbst verdienen müssen, du wirst auch niemals deinem Mann den Rücken freihalten müssen damit er dein Hausfrauenwägelchen finanzieren kann - dies musst du dann schon selbst erwirtschaften - geschweige denn wirst du jemals deine kostbare eigene Berufstätigkeit zugunsten der Pflege von Familienangehörigen aufgeben müssen! Aber du wirst dich abrackern müssen wenn du beides haben willst - einen Mann, Kinder und als Krönung einer emanzipierten Frau - die eigene Berufstätigkeit und damit wirtschaftliche Unabhängigkeit von deinem Mann! Unter diesen Umständen ist die Gefahr zum "Altballast" degradiert zu werden äußerst gering!

Viel Erfolg! Frauen wie dich braucht das Land.
 
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  • #71
@ #67, 69

Soweit ich das richtig verstanden habe, wollte die FS#in wissen, warum ein Mann mit Unterhaltsverpflichtung nicht gerade sehr attraktiv ist.

Meine Antwort darauf ist klar. Und es stellt sich mir natürlich bei ihren Kommentaren die Frage, ob sie sich in der Vergangenheit auf einen Mann eingelassen hätten, der einer anderen verpflichtet ist oder Kinder hat? Wo sie jetzt hier über die harten Bedingungen von Alleinerziehenden sprechen, bezweifel ich das, denn wenn man wie sie den finanziellen Aspekt betrachtet, wäre von seinem Geld nicht viel übrig geblieben und sie hätten wirtschaftlich ebenso schlecht da gestanden. Dabei sollte man vielleicht nicht vergessen, dass der Partner den Job den er heute hat, morgen schon wieder los sein kann.

Wenn man Kinder in die Welt setzt, muss man davon ausgehen, dass man irgendwann mit ihnen allein da stehen kann. Entweder weil der Partner verstirbt oder geht. Für die ewige Liebe gibt es keine Garantie.

Aber der finanzielle Aspekt interessiert mich bei der Partnerwahl nicht sonderlich, sondern, ob ich seine ungeteilte Aufmerksamkeit habe und nicht noch andere ihre Finger in unserer Beziehung haben.
Es gibt auch hier genug Threads, in denen sich entweder die geschiedenen Männer selbst, oder die neuen Frauen, das Herz ausschütten, wie sehr die Ex die Beziehung belastet.

Auch wenn sie es nicht hören wollen, diese Frauen sind Ballast, die nicht verstehen wollen, dass die Beziehung vorbei ist. Ich bezweifel, dass sie sich einen Mann wünschen würden, mit diesen Voraussetzungen.

Und zum Thema Unterhaltsanspruch, sehe ich es ganz klar so, dass wenn ich heirate, ich keine Lust habe im Fall der Trennung jahrelang für meinen Partner zu zahlen. Es ist unangemessen, eine finanzielle Bindung aufrecht erhalten zu müssen, wenn man körperlich und emotional getrennt ist. Wenn das von Anfang an klar ist, würden sich manche Leute vorher gründlicher überlegen ob sie heiraten wollen und sich auch mehr ihre Selbständigkeit und Unabhängigkeit bewahren.
 
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  • #72
at 67

Es gibt bestimmt etwas ältere Frauen, die Kinder haben, mollig sind und Herz haben, aber du gehörst sicher nicht dazu. Einen anderen Menschen ein chronisch krankes oder behindertes Kind zu wünschen, ist wohl das herzloseste, was man tun kann. Nicht nur für die Frau, sondern auch für das Kind.

Jeder sollte eigenständig sein und sich mit dem Zufrieden geben was er hat. Es ist schade, dass Geld eine so große Rolle spielt und vergessen wird, wem was gehört und wer was verdient!
Wer vorher nicht gut verdient hat, sollte nicht erwarten können, nach der Ehe besser gestellt zu sein. Sonst frage ich mich ob wirklich der Mensch oder eher sein Vermögen geheiratet wird.

Und das Argument, die Frau hätte ihren Beruf aufgegeben ist nicht sehr überzeugend. Eine Frau kann frei entscheiden, ob sie ein Kind möchte und warum sie es möchte.
Und viele Frauen machen es vor und arbeiten trotz Kind, wenn auch nur ein paar Stunden.


at Fragestellerin

Wenn einem der Andere etwas bedeutet, ändert auch eine Unterhaltsverpflichtung nichts daran.
 
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  • #73
Sehr interessante Beiträge. Zum Teil sehr erschreckend.
Wer liebt, sollte bedingungslos lieben, ob eine Unterhaltspflicht besteht, ist also egal. Wer liebt, kann sich einschränken.
Mir ist wichtiger, dass wir friedlich zusammen leben, egal mit wie viel Geld. Wir genießen es gesund zu sein, dass unsere Familie, seine Kinder gesund sind.
Gesundheit, Zufriedenheit, Geborgenheit, das ist wichtig!
Als Ärztin sehe ich so viel Leid, da ist Geld mir fast egal. Es macht sorgenfreier, keine Frage. Nur ob man glücklicher ist und nicht andere Sorgen in den Vordergrund treten.
Mein Freund hat zwei Kinder. Wir lieben uns und das macht uns stark und reich!!!
 
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  • #74
zu#72

Warum sollte ich mich einschränken, wenn ich liebe? Mit einem Mann an meiner Seite soll es mir genauso gut gehen, wie bisher, oder sogar noch besser. Das wünscht sich doch ein Mann, hinsichtlich seiner Neuen, doch auch. Ist absolut legitim.

Die bisherigen Männer, die ich kennenlernte, waren alle finanziell nicht mal auf dem bescheidenen Niveau, auf welchem ich lebe.

Sollte allerdings der tolle Mann kommen, der taff ist und wirklich gut zu mir passt und ich zu ihm, könnte ich vielleicht doch über seine Unterhaltszahlung "hinweg" sehen.

w 47, "nur" Bürotante, die aber viel mit Finanzen zu tun hat, vielleicht daher mehr Zahlenverständnis hat .-)
 
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  • #75
@72

Ja, dein Beitrag spricht mir aus dem Herzen.

Allerdings glaube (oder hofffe) ich, dass bei den meisten, die jetzt in der Theorie einen Mann mit Unterhaltpflichten ablehnen, dann am Ende doch die Liebe siegen würde. Und die anderen suchen und suchen und suchen....

w54
 
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  • #76
@73: Es geht mir besser mit meinem Freund. Er bereichert mich menschlich. Wenn es irgendwann nötig sein sollte, teile ich auch gerne. Ich bin unabhängig.
 
  • #77
Ich gehe mit Angelas Standpunkt konform und verlange von jeder Frau, daß sie sich grundsätzlich selbst versorgt. Ausnahmen sind Babies im Jahrestakt.
Demzufolge hätte ich grundsätzlich kein Problem mit einem Mann, welcher Unterhaltsverpflichtungen hat. Allerdings dürften das kaum 1000 Euro im Monat sein...

Ich appelliere an den Realitätssinn der Frauen. Ab dreißig kann man immer weniger erwarten, daß ein Mann im passenden Alter KEINE Kinder hat.
 
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  • #78
@ 62:

Du hast sicher recht, dass ältere Frauen das anders sehen, denn Frauen in deinem Alter sind ja meist die, die von ihren Männern verlassen werden für, vielleicht auch jüngere Frauen.

Diese verlassenen Damen sehen das natürlich lockerer, denn sie kassieren ja selbst beim Exmann ab, wäre makaber würden sie von anderen Frauen mehr Eigenverantwortung fordern.

In meinen damaligen Wirtschaftssystem haben die Frauen gearbeitet und Kinder sind in Kindergärten gegangen. Heute höre ich immer wieder, dass Frauen sich den Kindern und Haushalt widmen und der Mann das Geld verdient, so wie das schon die Mütter und Großmütter taten. Wenn die ältere Generation es so vorlebt, wer wundert sich dann wenn die Jugend das nachmacht? Du kritisierst also hier das, was deine Generation vorgelebt hat.

Mir wurde von meiner Mutter und Großmutter vorgelebt, dass man berufstätig ist, mit oder ohne Kind. Ich lebe diese Eigenverantwortung ebenfalls und fordere sie auch von anderen.

Es ist für mich nicht entscheidend wie viel Geld mein Partner verdient, sondern dass er behält was sein ist und nicht als Finanzspritze missbraucht wird. w
 
  • #79
Ich finde es immer wieder lustig. Da werden Leute rausgescuht, die einem attraktiv oder interessant erscheinen, die dann möglichst Ü30 oder Ü40 sein sollen. Diese sollen dann natürlich keine Altlasten mitbringen, auch keine Kinder haben dürfen, am besten auch keine Ex-Freundinnen oder Ex-Frauen (man könnte womöglich im Vergleich mit denen eher schlecht dastehen) mit . Wenn sich dann so ein Exemplar findet, welches diese Bedingungen erfüllt, ist dieses dann als komplett unerfahren und nicht beziehungstauglich. Obendrein darf muß man sich dann noch dafür womöglich umfangreich rechtfertigen.

Es soll im Leben auch passiert sein, daß man einfach die "Falsche" oder den "Falschen" hatte und einfach gereinigt einen Neuanfang sucht.

Daß man für seine Kinder aufkommt, ist doch selbstverständlich, egal ob sie bei der Mutter oder bei einem selbst leben.

Wenn es natürlich die gemeinsamen Kinder sind, ist das natürlich was gaaaaanz anderes, nicht wahr? Es ist eben nicht was ganz anderes.

Ebenso könnte ich sagen: Du hast Kinder? Nicht mir mir, suche Dir mal einen anderen.
 
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  • #80
So mit 20 - 30 war ich noch völlig unvoreingenommen.
Ich bin nun aber > 40 und es hat sich bei mir als Singlefrau nach mehreren gescheiterten Beziehungen trotz großer Liebe und verschiedener Untreueerfahrungen mit Männern eine gewisse Rationalität eingestellt.

[Mod.= gelöscht, extreme Überlänge!]
 
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  • #81
zu#78

Dogbert, du hast die vielen Beiträge nicht verstanden. Hier geht es nicht um Kindesunterhalt, sondern rein um den Unterhalt an die Ex. Kindesunterhalt ist selbstverständlich, damit hat jede normal denkende Frau kein Problem.

Aber andererseits ist es auch legitim, wenn Frau eine gute finanzielle Basis hat, die sie sich selber erarbeitet und keinen Ex-Gatten-Unterhalt erhält, wie ich z.B., sich dann einen Mann zu wünschen, der auf ähnlichen Level lebt. Geld ist eins der! Streitthemen in Beziehungen. Warum soll ich mir und ihm das antun?

Andererseits gibt es für die Männer, die wenig Geld haben, doch genug Frauen, die Single sind und auch wenig Geld haben.

Also wo ist das Problem?

w47
 
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  • #82
Interessanter Thread:

Für mich kommt ein Mann mit Unterhaltspflicht definitiv nicht in Frage.

Ich verdiene mein eigenes Geld, nicht übermäßig viel aber genug zum Leben. Sofern dies der Mann auch tut, ist mir das genug. Er kann auch gerne Geld für ein leidenschaftliches Hobby etc. ausgeben, das nenne ich persönliche Freiheit. Ich erwarte nicht, dass er mich auf die eine oder andere Art unterhält.

Ich möchte aber klare Verhältnisse in der Beziehung: Alles, was irgendwie mit der Ex-Beziehung zu tun hat, gehört definitiv nicht in die jetzige Beziehung ! Geld an Ex - geht gar nicht. Geld in Motorrad, Hobby etc, auch wenne es eines ist, was ich nicht teile, geht gut.

Ich will einfach nicht irgendwelchen Exen-Kram in meiner Beziehung.

Frauen sollten zudem gucken, dass sie auch mit Kindern wirtschaftlich selbstständig bleiben. Leider herrscht hier in Deutschland noch immer oft eine 50-er Jahre Denke.

Mein jetziger Partner war glücklicherweise nicht so bescheuert, zu heiraten und Kinder zu machen und so konnte er unter seine Beziehung einen Schlussstrich ziehen, wir leben für uns und Ex/Exen spielen keine Rolle mehr.

Eine Beziehung kann nur glücklich werden, wenn man nicht auf den Ruinen einer anderen Beziehung aufbaut.
 
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  • #83
So etwas kann mir gar nicht passieren.

ich bin 42 Jahre alt und männlich, mein Monatsverdienst liegt bei knapp 900 Euro netto, daher bin ich für Frauen ausnahmslos als potentieller Vater ungeeignet.
Das soll jetzt kein Seitenhieb gegen Frauen sein, es mag auch Ausnahmen geben, nur ich habe diese Ausnahmen bisher noch nicht gefunden, und das obwohl ich schon seit 25 Jahren danach suche.

Meine Letzte Freundin formulierte es sehr schön.

" Wenn du mal das einkommen eines Müllmannes mit nach hause bringst, können wir gerne über Kinder reden".
Mein Netto einkommen war der Dame aber immer gut genug wenn es um das Taschengeld, oder Kleidung für Ihre Tochter ging.
 
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  • #84
Nee, liebe 29

ich sehe nicht ein wieso ich, w, 45, bestens aufgestellt, ohne Altlasten mir aus Torschlusspanik
einen Mann mit ständigen langjährigen Unterhaltsverpflichtungen gegenüber einer Ex-Frau und möglicherweise mehreren Kindern einhandeln sollte wenn es auch anders geht. Notfalls auch ohne Mann. Das Männer in dieser Situation erfahren dass jede Kostenlast auf ihrem Rücken sie Attraktivitätspunkte kostet ist sicherlich schlimm. Aber liest man/frau die gehässigen Bemerkungen in manchen Threads bezüglich der Attraktivität von Frauen auf der falschen Seite von 35
dann freut es einen doch dass hier ein Ausgleich kommt: jetzt wisst ihr wie es sich anfühlt, die pauschalisierende Rundum-Diskriminierung von Müttern/Vätern oder Singles mit Altlasten. Beschissen fühlt sich das an.
 
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  • #85
Weil viele Frauen entweder nicht souverän genug sind, zu sehen, dass Geld an die Kinder aus einer früheren Beziehung fließt - bei Geld an die Exfrau verstehe ich das, die soll sich in der Tat ganz allein finanzieren - oder selbst "gut versorgt" und ausgehalten werden wollen, da muss dann natürlich alles in der Beziehung bleiben. Das Positive ist, dass dadurch die Spreu vom Weizen getrennt wird. Eine Frau, die es wert ist und den Mann liebt, lässt sich durch Unterhaltspflichten nicht abschrecken, zumal das bei einem Mann im mittleren Jahren, der beruflichen Erfolg hat und "auf dem Markt ist" normal ist.
 
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  • #86
Liebe FS

Die Diskussion ist hier etwas entgleist. Letztlich befehden sich hier immer die, die Altlasten haben mit denen, die aus welchem Umständen auch immer aktuell keine haben.
Das ist ungefähr so dumm wie die Dauerfehde der Mütterliga e.V. gegen kinderlose Frauen.
Mann mit laufenden Unterhaltungsverpflichtungen: hier steckt der Teufel im Detail. Wie lange muss er zahlen, in welcher Höhe und wie vermindert das seine eigenen Spielräume ? Wenn einer sechsstellige Jahresgehälter hat und einen Teil davon an die Ex und die Kinder zahlt lässt sich das wohl verschmerzen. Aber anders schaut es aus wenn es den Mann auf Jahre in der Dachkammer oder zur Untermiete fixiert, mit deutlich wenig Chancen sein zweites Leben gut zu gestalten und mit deutlich vermindertem Attraktivitätslevel bei Frauen die einen gleich starken Partner wählen möchten oder eben den Versorger klassischen Typs wollten. Die Ausnahme dass eine sehr reiche Frau sich einen solchen Mann gezielt aussucht dürfte statistisch selten sein da es in Deutschland sehr wenige Milionärinnen gibt. Ein weiteres Zeichen für die Rückständigkeit unserer Gesellschafts- und Wirtschaftsformen. Wir kommen hinter den USA, AUS, CAN, IRE.
 
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  • #87
Nee, liebe 29

ich sehe nicht ein wieso ich, w, 45, bestens aufgestellt, ohne Altlasten mir aus Torschlusspanik
einen Mann mit ständigen langjährigen Unterhaltsverpflichtungen gegenüber einer Ex-Frau und möglicherweise mehreren Kindern einhandeln sollte wenn es auch anders geht.

Das sehe ich als fast 50zig Jährige auch so. Ich habe immer gearbeitet und nur Kindesunterhalt bekommen. Ich lebe aber auch in einer Stadt, wo es normal ist, dass Frauen arbeiten gehen. Das konservative Familienmodell wird hier kaum gelebt.

Wer es gelebt hat und damit Schiffbruch erlitten hat, egal ob Mann oder Frau, muss halt mit den Konsequenzen leben, aber bitte nicht auf meine Kosten und auch nicht auf Kosten des Staate bzw. meinen Steuern.

w
 
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  • #88
Hallo

Also ich habe einen Partner, der noch Unterhalt zahlen muss und zudem hoch verschuldet ist!
Im Moment haben wir als Paar aber grosse Probleme damit. Anfangs lief es sehr gut. Die Liebe ist auch jetzt noch da. Es belastet aber sehr. Wahrscheinlich wollen sich die meisten so etwas ersparen. Ich stehe aber trotzdem immer noch zu meinem Partner und will ihn unterstützen.
Also Kopf hoch :) Das ist ein Ammenmärchen. Eine Frau, die dich wirklich liebt, nimmt dich auch mit Unterhaltsverpflichtungen.

w43
 
  • #89
Für mich ist die Sache sehr klar: Ich unterstütze meine Kinder bis sie auf eigenen Füßen stehen. Auch ihre Mutter, die mich in grauer Vorzeit mal geheiratet hat und seit langem mit mir nichts mehr am Hut hat, findet das nicht falsch.
Wenn jetzt eine neue Frau in mein Leben tritt, tritt sie in mein Leben, so wie es ist. Sie wird das tun, wenn sie mich toll findet. Sie kann sich aber auch aufregen, dass ich nicht Vorstand bei Siemens bin, dass ich nicht Bill Gates heiße, dass ich keine Yacht im Mittelmeer hab oder dass ich eben Kinder habe, denen ich versuche, ein liebevoller und verantwortlicher Vater zu sein.
Wenn sie sich entscheidet, dass für sie nicht genug Kohle übrig bleibt von meinem Einkommen, dann ist sie nicht die Richtige für mich. Und ich lebe, bei allen Kindern und "Altlasten" bei weitem nicht auf H4 Niveau. Wers akzeptiert, ok, wer nicht, mir egal. Verpiss dich, Schnorrerin...
 
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  • #90
Ich glaube, dass es in der Realität gar nicht so ist, dass für viele Frauen ein Mann mit Unterhaltspflichten nicht in Frage kommt. Immerhin stehen diesen Männern genug Frauen gegenüber, die aus verschiedenen Gründen z.B. H4-Bezug, auch wenig Geld haben. Und von diesen Frauen gibt es nicht wenige, also ist doch ein gewisser großer Markt an potentiellen neuen und auch jüngeren Partnerinnen da.

Für die Frauen, die finanziell unabhängig sind, also durch eigene Arbeit, oder Familienvermögen gibt es auch genug Männer auf dem Partnerschaftsmarkt, aaaaaber, solche Männer suchen sich oft Frauen, die finanziell nicht so stabil sind. Das ist ja das Widersprüchliche.

Mir geht es jedenfalls so, dass die Männer die ich kennenlerne, egal ob in der Realität oder durch SB relativ schnell ihre finanziellen Probleme andeuten. Sorry, nicht mit mir. Kommt mir jetzt nicht mit meinem angeblich falschen Beutechema.

w 50
 
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