• #1

Warum lege ich soviel auf das Urteil meiner Familie?

Ich weiß, die Frage ist wahrscheinlich total verwirrend...
Ich habe in den letzten Monaten 2 Männer gedatet, bei denen ich sofort gesagt hätte, dass ich sie meiner Familie ohne Bedenken vorstellen kann. "Leider" wollten die Männer nicht bzw. legten sie ein Verhalten an den Tag, das für mich so nicht akzeptabel ist und ich mir eine vernünftig funktionierende Beziehung mit ihnen nicht vorstellen konnte.
Nun habe ich jemanden online kennen gelernt, mit dem ich mich sehr gut verstehe. Kennen gelernt haben wir uns über eine Anzeige, die seine beste Freundin aufgegeben hat. Die beste Freundin habe ich dann auf diesem Weg auch direkt kennen gelernt und wir haben ein Treffen geplant, zu dem sie dann auch meinen Auserwählten mitbrachte. Mir sagte sie das im Vorfeld und schlug vor, ihn zu überraschen. Die Überraschung war mehr als gelungen. Ich war am Anfang über die Art und Weise, wie er gesprochen hat, ein wenig verwundert. Ich wollte aber auch nicht nachfragen. Im Laufe des Gesprächs stellte sich dann raus, dass er gebürtiger Engländer ist und das hört man ihm halt an. Zum Ende des Abends hin fragte er nach einem weiteren Treffen. Auch dieses verlief sehr harmonisch, wir hatten uns viel zu erzählen und ich fühlte mich sehr wohl. Für Mittwoch ist das nächste geplant. Was mich aber beschäftigt ist die Tatsache, dass er halt einen englische Akzent hat und teilweise auch die Artikel etwas durcheinander bringt. Ich weiß, das ist gerade wahrscheinlich Oberflächlichkeit par excellence und mich stört das auch gar nicht. Ich habe allerdings Bedenken, ob meine Familie damit ein Problem haben könnte... Warum ich so viel Wert auf das Urteil meiner Familie lege? 1. weil sie mir sehr sehr wichtig ist und 2. haben mein Vater und einer meiner älteren Brüder vor 12 Jahren gesagt, dass mein damaliger Freund überhaupt nicht zu mir passt und haben mir auch gesagt, dass ich einen großen Fehler begehe, wenn ich ihn heirate... Nun, sie hatten im Endeffekt Recht. Damals wollte ich das natürlich nicht hören.
Nun habe ich Bedenken, dass genau das gleiche wieder passieren kann. Natürlich würde ich meinen Auserwählten jetzt noch nicht meiner Familie vorstellen. Aber wenn es dann mal so weit sein sollte und sie haben wieder etwas gegen ihn... Ich weiß, das ist Zukunftsmusik und zu diesem Zeitpunkt wahrscheinlich auch noch gar nicht spruchreif. Aber ich bin jemand, der schon recht weit nach vorne schaut und sich dann leider über sowas den Kopf zerbricht. Jetzt, wo ich das alles geschrieben habe, kommen mir meine Gedanken gerade auch total idiotisch vor und ich kann mir schon denken, welche Antworten ich bekommen werde... "Lass es auf dich zukommen. Lerne ihn doch erstmal kennen. Vielleicht merkt ihr nach dem 4. oder 5. Treffen, das es doch nicht so klappt wie gedacht. Warum sich jetzt schon über sowas den Kopf zerbrechen." Nichtsdestotrotz lasse ich die Frage stehen, weil ich ein wenig neugierig bin auf eure Einschätzungen/Erfahrungen/Meinungen.
Vielen Dank für eure Zeit.
w, 32
 
  • #2
Nein, kann ich nicht verstehen. Du bist sei 14 Jahren volljährig, also reiß dich zusammen. Wegen eines englischen Akzents sich den Kopf zu machen geht in meinen Kopf nicht rein. Du bist kein 9 Jahre alt und musst Bruder und Vater nach Erlaubnis fragen mit wem du ausgehen darfst, irgendwie schwillt mir da der Kamm.
 
  • #3
Ich fände einen leichten englischen Akzent als Begründung der Familie für eine Ablehnung völlig lächerlich. Ich glaube auch nicht, dass Deine Familie immer mit absoluter Sicherheit sagen kann, wer zu Dir passt und wer nicht. Vor 12 Jahren warst Du 20, heute bist Du 32. Zeit, selbst Entscheidungen in Deinem Leben zu treffen...
 
  • #4
Hättest du nicht dein Alter unter deine Frage gestellt, liebe @Melanchen, ich wäre davon ausgegangen, dass du weit unter 20 bist.

Wo lebst du, dass dich ein englischer Akzent stört? Wir sind hier mitten in Europa (auch wenn England da unbedingt raus möchte), ohne Englisch kommt man heute nicht mehr weit ... und will deine Familie diesen Herrn daten oder du? Legst du so großen Wert auf die Familienprognose, dass du dich schüchtern hinter einem Urteil deines Vaters und deiner Brüder versteckst? Natürlich kann eine Beziehung schief gehen, doch du wirst doch nicht allen Ernstes mehr Wert auf das Urteil deiner Verwandtschaft legen, als auf dein eigenes?

Du ahnst es schon: lerne den Mann erst einmal kennen, bevor du ihn mit in dein Familienumfeld nimmst. Warne dort nicht alle jetzt schon vor, sondern verhalte dich erwachsen: indem du dir selbst eine Entscheidung zutraust (oder rennst du mit jeder Frage zu deinen Eltern?). Du musst ja nicht gleich heiraten, und selbst wenn, könnte es doch sein, dass dir jemand gut gefällt, mit dem deine Männer zu Hause gar nichts anfangen können.

Weißt du was? Du bist ein Angsthase und vielleicht brauchst du jemand, der die Verantwortung übernimmt? Damit später nicht die anderen sagen »... siehst du?!«. Falls du eine Persönlichkeit werden willst, und nicht weiterhin im rosa Kleidchen die kleine Schwester spielen möchtest, trau dir mal etwas zu. Es ist DEIN Leben und nicht das deiner Familie. Auch ein mögliches Scheitern trägt dazu bei, erwachsen(er) zu werden!
 
  • #5
Ich vermute mal, dass du auch in anderen Fragen wert auf die Ansicht deiner Familie legst. Ich kenne jemanden in ähnlichem Alter, der fast alles mit seiner Familie bespricht: Beziehung, Job, Wohnung usw.
Ich würde sagen, du bist auch in deinem Alter noch nicht unabhängig.
Doch wird deine Familie den Alttag mit deinem neuen Partner teilen, oder du? Stell dir einfach mal diese Frage. Und würde mir ein Date sagen, dass es mich ihrer Familie vorstellen will, noch bevor ich überhaupt weiß ob es passt, hätte ich auch das Weite gesucht.
 
  • #6
Liebe FS,

du legst wirklich (wie ich finde) viel Wert auf das Urteil anderer. Ehrlich gesagt finde ich es auch übergriffig, wenn Familienmitglieder oder Freunde den Partner schlecht reden. Jeder soll doch selbst für sich Verantwortung übernehmen. Du bist alt genug selbst zu entscheiden, wen du willst. Meine Eltern (sosehr sie auch gut für mich sorgen), waren nie so in Bezug auf meine Partner, obwohl sie dachten, der Typ passt nicht zu mir. Das sagten sie mir aber erst nach der Trennung. Vorher mischten sie sich nie ein. Das hätte ich auch niemals zugelassen, wenn mir jemand etwas vorschreibt.

Warum stört dich der Akzent?
Ist es eher die Angst vor dem Urteil deiner Familienbande, dass du dir den Mann schlecht redest? Du musst auf dein Gefühl hören und nicht auf andere. Meine Schwester hat eine liebe Freundin in Amserdam, deren Partner Engländer ist. Er spricht auch nur englisch. Er ist der liebste Mann, den man sich vorstellen kann. Also nur Mut!
 
  • #7
Was mich aber beschäftigt ist die Tatsache, dass er halt einen englische Akzent hat und teilweise auch die Artikel etwas durcheinander bringt.
Warum ist das wichtig, was deine Familie über seinen Akzent denkt?
Wenn meiner Familie negative Dinge seines Charakters auffallen, wäre mir ihre Meinung dazu sehr wichtig, aber doch nicht bei sowas. Beim Nächsten gefällt ihnen seine Frisur nicht, oder wie?

Ich weiß, das ist gerade wahrscheinlich Oberflächlichkeit par excellence und mich stört das auch gar nicht. Ich habe allerdings Bedenken, ob meine Familie damit ein Problem haben könnte...
Ist das dein Freund, oder der deiner Familie?
Du lebst evtl. in Zukunft mit ihm zusammen, du musst dir dann seinen Akzent & die falschen Artikel täglich anhören, nicht deine Familie.
Dich stört es nicht & du bist gerne mit ihm zusammen. Könnte deine Familie das nicht akzeptieren, weil er einen Akzent hat?

2. haben mein Vater und einer meiner älteren Brüder vor 12 Jahren gesagt, dass mein damaliger Freund überhaupt nicht zu mir passt und haben mir auch gesagt, dass ich einen großen Fehler begehe, wenn ich ihn heirate... Nun, sie hatten im Endeffekt Recht. Damals wollte ich das natürlich nicht hören.
Du warst vor 12 Jahren gerade mal 20. Da haben die meisten Leute ja noch wenig Ahnung vom Leben, nicht so gute Menschenkenntnis & häufig noch viel Kontakt zum Elternhaus.
Ist das bei dir jetzt mit 32 immer noch so?

Ich habe zwar noch häufig Kontakt zu meiner Familie, aber nicht so viel, dass sie beurteilen könnten, welcher Mann im Alltag zu mir passt oder nicht.
Wie gesagt, sollte ihnen etwas negatives an seinem Charakter auffallen, bin ich ihnen für ihre Meinung dankbar, aber ich hatte noch nie Angst, dass mein Freund meinen Eltern nicht gefallen könnte (Optisch, Aussprache bzw Akzent, Job etc), weil er mein Freund ist, nicht ihrer.
Ich finde du machst dir da viel zu viele Gedanken...
 
  • #8
So einen oberflächlichen Unsinn hab ich noch nie gehört. Ich kann dir nicht mal raten es mit ihm zu probieren und über deinen Schatten zu springen. Normalerweise müsstest du seine sprachlichen Unzulänglichkeit niedlich finden, wenn du verliebt wärst. Du bist nicht verliebt, also lass es.
Lass den Mann in Ruhe weiter ziehen, damit der eine Frau finden kann, die ihn aus ganzem Herzen annimmt.
 
  • #9
ich kann mir schon denken, welche Antworten ich bekommen werde... "Lass es auf dich zukommen. Lerne ihn doch erstmal kennen. Vielleicht merkt ihr nach dem 4. oder 5. Treffen, das es doch nicht so klappt wie gedacht. Warum sich jetzt schon über sowas den Kopf zerbrechen."

Meine Antwort sieht anders aus: Werde erwachsen.
Deine Denkweise ist total unreif. Es ist völlig normal, dass ein Nicht-Muttersprachler manchmal Probleme mit unserer Sprache hat, schließlich ist sie eine der schwersten der Welt. Ich wette, dass es umgekehrt bei dir genauso wäre. Das sagt null komma null über die Intelligenz, die Bildung und die Herzenswärme eines Menschen aus. Dass deine Familie deswegen ein Problem mit ihm haben könnte, sagt auch sehr viel über sie aus. Und zwar nichts positives.
Ich könnte verstehen dass sie was gegen ihn haben könnten, wenn er Alkohol/Drogensüchtig wäre, eine kriminelle Vergangenheit hat oder ähnliches. Aber das was du schilderst ist einfach nur lächerlich. Nabel dich von deiner Familie ab, es wird dringend Zeit!
Meiner habe ich schon vor Jahren den Zahn gezogen irgendeinen Einfluss auf meine Partnerwahl haben zu können.

w30
 
  • #10
Warum ich so viel Wert auf das Urteil meiner Familie lege? 1. weil sie mir sehr sehr wichtig ist und 2. haben mein Vater und einer meiner älteren Brüder vor 12 Jahren gesagt, dass mein damaliger Freund überhaupt nicht zu mir passt und haben mir auch gesagt, dass ich einen großen Fehler begehe, wenn ich ihn heirate... Nun, sie hatten im Endeffekt Recht. Damals wollte ich das natürlich nicht hören.
Deine Familie hat dich niemals abgenabelt und du hast dich von der Familie auch niemals abgenabelt, ein riesen Problem für dich heute, wie ich finde. Du solltest dir dein eigenes, freies Leben in Unabhängigkeit aufbauen, mit eigener Verantwortung und am Selbstwert arbeiten!
 
  • #11
Einem Menschen, der nicht mit der deutschen Sprache aufgewachsen ist, kann man doch nicht vorwerfen, dass er was falsch spricht. Es ist doch nicht so, dass man daraus Ungebildetheit ablesen könnte (ich denke mal, das ist bei Deinen Leuten das entscheidende Kriterium).

Die Heirat war eine ERFAHRUNG. Du lebst nicht Dein eigenes Leben, wenn Du dauernd auf irgendwelche Verwandten hörst. Fehler muss man selbst machen und vor allem: Du wirst ja was draus gelernt haben und nun selbständig sein in dieser Hinsicht. Das wärst Du nicht, wenn Du gegen Deine Sichtweise auf die Verwandten gehört hättest. Dann müsstest Du sie nämlich immer noch fragen, ob so ein Mann wie Dein Ex passt. Da wärst Du nämlich stehengeblieben. Dazu müsstest Du allerdings mal analysieren, warum die der Meinung waren, dass er nicht passte. Und ob Du das selbst später genauso rausgefunden hast. Oder ob es einfach nur hieß "passt nicht, egal warum" und dann bewahrheitete sich zufällig, dass es wirklich nur ein Versuch war.

Du bist wacklig in Deinen Entscheidungen, das ist Mist, wenn man sein eigenes Leben führen will. Abhängig wie ein Kind, das denkt, es dürfe keine Fehler machen, andere wüssten besser, was es will usw.. Ich würde Dir raten, Deine Familie mit ein bisschen mehr Abstand zu betrachten. Die besetzen nämlich viel zu viel Dein Hirn. Du weißt gar nicht, was gut für Dich ist, weil Du Dir reinquatschen lässt. Und da das schon Dein ganzes Leben so geht, wundert mich auch nicht, dass Du z.B. einen unpassenden Mann heiratest. Ich unterstelle Dir mal einen inneren Widerstand, Dich wie ein kleines Mädchen behandeln zu lassen. Wenn dann Leute, die Du für klüger als Dich hältst, was Deine eigenen Bedürfnisse angeht, irgendwas zu DEINEN Angelegenheiten sagen, kannst Du gar nicht mehr frei entscheiden. Entweder Du bist "kleines folgsames Mädchen" oder die "Widerständlerin", aber nie die, die ihr Urteil ohne das der Familie fällt. Mit anderen Worten: Die mischen sich zu viel ein und Du lässt es zu.

Du bist Du, nicht Deine Brüder oder der Vater. Die können sich auch irren, also begehe Deine Irrtümer lieber selbst. Die sollten ihr eigenes Leben anschauen und sich, ob sie da nicht was ändern müssten. Klar wollen sie Dein Bestes, aber wer wenn nicht Du kann wissen, was das ist. Damals war die Heirat das Beste, dann war die Scheidung das Beste. Und? Ich hoffe, niemand hat hinterher zu Dir gesagt "ich hab es ja gesagt". Lass Deine Entscheidungen und Dein Leben nie von anderen Leuten beurteilen.

Werd unabhängig, werde erwachsen. Mach Deine eigenen Fehler, nicht die, die Du durch die Meinung anderer Leute machen könntest.
 
  • #12
Hallo,

und haben mir auch gesagt, dass ich einen großen Fehler begehe, wenn ich ihn heirate... Nun, sie hatten im Endeffekt Recht. Damals wollte ich das natürlich nicht hören.
Ein Fehler also....
Keiner kann im Voraus mit Sicherheit sagen, ob etwas funktionieren wird oder nicht. Deine Ehe hat ja nun auch ein Weilchen gehalten. Viele Beziehungen scheitern, ob nun mit oder ohne Heirat.
Von "Im Endeffekt" kann man da nun auch nicht reden im Nachhinein. Es gibt nie irgendwelche Garantien. In den wenigsten Fällen läuft im Leben alles glatt und reibungslos. Es ist nicht ungewöhnlich, dass jemand eine Krise durchmacht.
Dann zu sagen "ich habe damals nicht auf Papa und Bruder gehört", deshalb ist dies und das passiert, ist etwas weit hergeholt. Du bist ja nun auch kein kleines Kind mehr, welches seine eigenen Entscheidungen vor den Eltern zu bereuen hat.

Die Frage ist vielmehr, ob du dir deine eigene damalige und völlig natürliche Unerfahrenheit auch mal verzeihen kannst?
Das Ganze ist 12 Jahre her. Jetzt hast du doch selbst schon längst einen anderen Erfahrungshorizont, den du auch nur auf diese Weise erlangen konntest. Darauf baust du jetzt komplett neu auf.
Vertraue doch mal deinem eigenen Urteil. Da brauchst du keine anderen Menschen dazu. Und lass dir da auch nicht reinreden.
Ich fände es nicht gut, wenn da jemand hergeht mit einem selbstgefällig hämischen "Siehste...ich habs dir doch gesagt.
Aus meiner persönlichen Sicht, würde ich sagen, meine Entscheidungen hat meine Familie zu respektieren, ob sie es nun für falsch halten, oder nicht. Ich bin immer meinen eigenen Weg gegangen. Jede Entscheidung ob gut oder weniger gut, sehe ich als wertvolle Erfahrung.
Der einzige Fehler ist es, nicht zu entscheiden, oder die Entscheidung anderen zu überlassen.

LG
 
  • #13
Es ist doch weniger tatsächlich der Akzent der stört oder eine vielleicht nicht ganz perfekte Sprache, sondern was man mit der Herkunft desjenigen verbindet, seinem Kulturkreis, die typischen Vorurteile und Unterschiede in bestimmten Fragen der Lebenseinstellung.

Meinst du wirklich, dass deine Familie gerade gegen einen Engländer dann etwas hätte?

Wenn ja überlege dir doch ganz genau, was deine Familie als Argumente vorbringen könnte, denn diese sitzen ganz tief unbewusst in dir drin. Ich glaube das Problem ist nicht deine Familie sondern du selbst, auch wenn es vielleicht anerzogene Vorurteile sind.

Wenn du diese für dich aus dem Weg räumen kannst mit absoluter Überzeugung, dann wirst du auch vor deiner Familie deren Kritik standhalten können.

Selbst wenn du einen Fehler machst ist es dein Fehler und er hat den Sinn dir in deinem Leben und in deiner Weiterentwicklung etwas aufzuzeigen.
 
  • #14
Liebe FS,

ja, das ist idiotisch.

Vor 12 Jahren warst du 20. Da hätte mir JEDER in meinem Umfeld gesagt, ich würde einen Fehler machen, wenn sie gemerkt hätten, ich hätte jemanden heiraten wollen, der nicht zu mir passt.
Damals warst du gerade so erwachsen und knapp aus dem Teenageralter heraus. Jetzt bist du eine Erwachsene Frau, die dazu gelernt haben wird und die ihr eigenes Leben führt. Ich schätze mal, du wirst in der Zeit auch geistig reifer geworden sein, oder? Das wird deine Familie auch sehen.

Ich glaube nicht, dass deine Familie mit einem gebürtigem Engländer ein Problem haben wird. Es ist doch normal, dass man als Ausländer nie das Sprachniveau eines Muttersprachlers erreichen wird. Auch nicht nach vielen Jahren. Eine Bekannte von mir wohnt seit über 20 Jahren in UK. Sie spricht natürlich fließend Englisch, aber auch sie gibt zu, dass ihr an Sprachgewandtheit einiges im Gegensatz zu den Engländern fehlt. Und - ich sag es mal offen heraus - er ist europäisch. Es spiegelt nicht meine Meinung wieder, aber wäre er aus einem völlig anderen Kulturkreis hätten viele Eltern sicher mehr Vorbehalte.

W33
 
  • #15
Ernsthaft? Wegen eines Akzents kann jemand von der Familie ausselektiert werden? Ich fasse es nicht...

Vielleicht ist auch ein abnormes Barthaar dabei. Wäre dann auch ein K.o. Kriterium nehme ich an.

Schlimm, meine Generation...
 
  • #16
Seit 14 Jahren bist du vor dem Gesetz eine mündige Bürgerin, aber deine Zeilen lasse mich was anderes vermuten. Ganz doof gefragt: Sind deine Familie Rassisten bzw. kommt für sie nur ein "Biodeutscher" als Partner in Frage für dich?In dem Fall lasse den jungen Mann bitte sein Glück bei der nächste Dame suchen, die ihn auch mit englischen Akzent lieben wird. Das traust du dir nicht zu?Dann zeige ihm den Beitrag und die Sache erledigt sich von selbst.
 
  • #17
Wenn du so auf seinen Akzent und seine Grammatik als Störfaktoren fixiert bist dann lass es. Du spiegelst ja doch die potenziellen Vorbehalte deiner Familie, und würdest ihn im Verlauf wahrscheinlich von oben herab behandeln und unbewusst von seinem Sprachgebrauch auf seine Intelligenz schließen. Du kannst wohl nicht aus deiner Haut raus.

Er ja auch nicht. Engländer haben regional bedingt teilweise starke Akzente z.B. Black Country, North East, und sie erlernen i.d.R. selten Fremdsprachen weil die Welt Englisch spricht. Dass er es getan hat und dann gleich Deutsch sollte eher gelobt statt verteufelt werden. Soviel kulturelles Vorwissen solltest du dir aneignen, wenn dein Interesse an dem Mann echt ist.

Ich finde auch du machst dir viel zu viele völlig unnötige Gedanken, was deine Familie denken könnte. Und dann gleich der europäische Akzent als No-Go und Aussortierkriterium, als ob es keine weiteren Probleme auf der Welt gäbe. Zählt der Wille zum Spracherwerb denn gar nicht positiv? Bist du von deiner Familie finanziell abhängig, oder woher kommt diese Kleinmädchenhaltung?

Wenn du dir jetzt sicher bist, dass du für den Platz dieses Mannes an deiner Seite nicht bereit bist zu kämpfen falls Schwierigkeiten drohen, dann musst du die Sache halt abblasen und lebst weiter als Tochter und kleine Schwester. Das Aus ist vorprogrammiert weil du dich bei deinen Leuten nicht durchsetzen kannst. Teste doch mal unverfänglich ob ein bisschen Cockney für sie ein rotes Tuch ist?
 
  • #18
Ich finde, dass du den Mann in Ruhe lassen sollst und am besten kannst du deine Mami und Papi zum Date mitnehmen damit sie einen passenden Mann für die kleine süße Prinzessin (Dich) raussuchen können. Ich finde deine Einstellung extrem unsympathisch und an Stelle des Mannes würde ich dich nicht haben wollen.
 
  • #19
Warum du so viel Wert auf das Urteil deiner Familie legst? Vielleicht weil du ungesund manipuliert wirst und dich so nie richtig abnabeln konntest? Was hattest du denn für Eltern? Tut mir leid wenn ich das sagen muss aber besonders menschenliebend, nachsichtig und gütig scheinen die ja nicht gerade gewesen zu sein, wenn sie Menschen wegen ihres Akzents ablehnen und sogar bereit sind, Menschen aus deinem Leben zu ekeln die DU zwar liebst, die aber nicht in deren Weltbild passen.
 
  • #20
Ich sehe es mal wieder völlig anders und verstehe Melanchen in dem Punkt, dass sie viel auf das Urteil des Vaters und auch des älteren Bruders gibt.
Mir hat das Gespräch und damit der Rat meines - leider gegangenen - Vaters trotz meines biblischen Alters immer sehr viel bedeutet. Seine schnörkellose Technikersicht auf die Dinge war für mich immer wertvoller Input.
Ja, seine Entscheidungen hat jeder von uns beiden selbst getroffen. Als junger Mann habe ich allerdings gelernt, dass es teuer wird, die Erfahrung des Vaters komplett ausser Acht zu lassen. Inzwischen habe ich oft davon profitiert und selbst meine Erfahrungen gesammelt.

Hier sehe ich es so - noch ist doch gar nichts passiert. Weder steht die Entscheidung von Melanchem und ihrem Engländer füreinander - noch ist die Familie per se Thema. Vielleicht ist eine Ablehnung aufgrund eines Akzents Einbildung, die nie Realität werden wird. Oder die beiden sind Deutschlehrer, die den armen Engländer ständig verbessern würden .....
Ich sehe es so - dir @Melanchen gefällt der Akzent nicht. Da dies nicht "politisch korrekt" ist, wird der alte Vater vorgeschoben. (Mein Gedanken). Und meine Antwort dazu - Glück und "politisch korrekt" widersprechen sich meistens. Entscheide dich für das Glück. Zu deinen eigenen Gunsten.
 
  • #21
Probleme mit unserer Sprache.... Das sagt null komma null über die Intelligenz...aus.
Ich gehe noch weiter, ich finde, es zeugt vielmehr von einiger Intelligenz, wenn dein Engländer eine zweite Sprache, hier: Deutsch, auf so hohem Niveau beherrscht, dass nur ein Akzent zurück geblieben sind. Das dürfte also dann C1 sein, C2 ist Muttersprachenniveau.
Wenn deine Eltern ihn wegen mangelnder Sprachkenntnisse verachten sollten, könntest du sie auffordern, dir ihre Zweitsprache auf C2-Niveau zu nennen.

Also ich bin gerade mal wieder ein paar Tage in Italien und hatte heute meinen zweiten Termin wegen des möglichen Kaufs eines Häuschens. Da waren außer mir, dem Makler, dem Eigentümer und dem Polier, dessen Trupp da gerade arbeitet noch meine beiden muttersprachlichen Freunde dabei und darüber war ich sehr froh, denn das sind die Momente, in denen ich merke, wie wenig Italienisch ich kann und das, obwohl ich es nun schon geraume Zeit übe.
Also, ich werde sehr stolz auf mich sein, wenn mich eines Tages nur noch ein Akzent von der Fähigkeit trennt, eine zweite Sprache nahezu perfekt zu sprechen.
Denn auch mein Englisch ist weniger gut als dies.

Sind deine Eltern denn sehr gebildet ?
Was haben sie diesbezüglich zu bieten ?
Und was du ?
Dass es dir wichtig ist, was sie von einem möglichen Partner halten, kann ich gut verstehen, ich lechze auch nach der Anerkennung meines Bruders, aber ich würde es schon reichlich seltsam finden, wenn deine Eltern sich über einen Mann erhöhen würden, der vielleicht sehr viel mehr zu bieten hat als sie selbst, während sie nur ihr Deutschsein in die andere Waagschale werfen, so wie es sich meistens um eine derartige Ausgangslage handelt, wenn jemand nationalistischem Gedankengut frönt.
Wahrscheinlich, zumindest hoffe ich es, habe ich hier etwas überinterpretiert.
Vielleicht magst du es uns noch mal sagen, wie es sich damit verhält.

w 51
 
  • #22
Wenn der Mann nur ein paar Artikel durcheinander bringt, dann spricht er sehr gut Deutsch. Sprich doch Englisch mit ihm, und deine Familie auch, dann müsst ihr euch nicht an seinem Akzent stören. Könnt ihr bestimmt alle akzentfrei.

Ich lerne nie aus. Dass Briten rassistischen Vorurteilen ausgesetzt sein können, das ist mir neu.

Wir fändest du es, wenn seine Familie dich als unpassend für ihren Sohn ansehen würde, weil du ein Kraut bist?

Frau 52
 
  • #23
Ich sags dir ganz ehrlich. Du bist noch absolut unfähig und abhängig.
Wer stört sich denn heute bittesehr noch an einem Akzent? Das war mal in den 80er Jahren großes Thema, aber heute über den Tisch.

Ich hatte schon Männer aller Kulturen und Sprachen. Das macht eben auch Lebenserfahrung aus, mal für einen Partner eine andere Sprache zu lernen. Du hast dagegen nichts zu erzählen, außer dass Mami und Papi keinen Freund erlauben.

Meinen Eltern hat auch nicht alles gefallen, aber sie wissen, dass ich auf den Tisch knalle, wenn es nicht nach mir läuft, denn ich entscheide für mein Leben, nicht andere. Du kannst das nicht. Du bist ein braves Mädchen.
Ich musste daheim sehr oft die Türen knallen lassen, bis es nach mir lief, dann war Ruhe und Respekt da.

Nun, sie hatten im Endeffekt Recht. Damals wollte ich das natürlich nicht hören.
Eltern haben niemals rechts! DU macht die Lebenserfahrung. Es ist WICHTIG. Dieses Mind-Set solltest du mal bekommen!

Nun habe ich Bedenken, dass genau das gleiche wieder passieren kann.
Es muss passieren - so oft, bist du nicht mehr verklemmt bist.

Die Möglichkeiten wären jetzt: Dich völlig von daheim abzulösen und keinen Kontkat mehr zu deinen Eltern zu haben. Bzw. warum müssen die was von Freunden wissen? Wären das überhaupt Männer zum heiraten? Sonst ist das sowieso kein Mann, den ich daheim vorstellen würde.
 
  • #24
Wenn der Mann nur ein paar Artikel durcheinander bringt, dann spricht er sehr gut Deutsch. Sprich doch Englisch mit ihm, und deine Familie auch, dann müsst ihr euch nicht an seinem Akzent stören. Könnt ihr bestimmt alle akzentfrei.

Ich lerne nie aus. Dass Briten rassistischen Vorurteilen ausgesetzt sein können, das ist mir neu.

Wir fändest du es, wenn seine Familie dich als unpassend für ihren Sohn ansehen würde, weil du ein Kraut bist?

Frau 52
Dem stimme ich vollkommen zu. Wie gruselig ist diese Vorstellung eigentlich? Was ist bei Dir falsch, liebe @Melanchen ? Die "Kinder", auch wenn sie erst 20 sind, sollten ihre auch schlechten Erfahrungen selber machen, denn sie lernen daraus. Ich kann als Eltern vielleicht einen Tipp geben, aber es damit zu rechtfertigen, dass sie mir wichtig sind, ist sehr schwach.
Meine Mutter, warnte mich damals eindringlich vor meinem Mann, den sie nach einem Besuch bei uns mal genauer kennenlernte. Ich winkte nur ab, musste ihr dann aber Recht geben. Ich will trotzdem meine Erfahrungen selber machen, Punkt. Das sagte ihr mein Vater auch schon, allerdings mit besorgter Mine, na und? Ich bin selbst erwachsen. Den Eltern ging es ja mal genauso.
Deswegen sind sie mir doch nicht unwichtig. Ich muss mir hier im Forum wirklich manchmal an den Kopf fassen. Was es nicht alles gibt...
 
  • #25
Ich hätte nicht gedacht, dass ich so eine Welle damit los trete... Das war wohl sehr naiv... Ich danke euch für eure offenen und ehrliche Meinungen. Ich werde sie mir zu Herzen nehmen und vieles davon überdenken.
Aber eins möchte ich noch los werden: meine Eltern und meine Brüder sind keine Rassisten!!! Sie sind auch keine hochnäsigen Snobs, die alles besser wissen und alles besser können! Sie ekeln auch niemanden aus meinem Leben! Sonst wäre ich nicht 12 Jahre mit meinem Ex zusammen gewesen, wenn sie sowas tun würden! Sie lassen mir meine Entscheidungen und akzeptieren sie und gehen mit jedem sehr respektvoll um. Das haben sie mit allen 3 meiner ehemaligen Partnern getan, obwohl alle 3 irgendwie ein Griff ins Klo waren und alle 3 nicht wirklich zu mir gepasst haben... Warum ich mit ihnen zusammen war weiß ich und die Gründe waren bekloppt, aber darauf möchte ich jetzt nicht weiter eingehen. Wir werden mit der Zeit ja alle reifer und erwachsener. Ich habe aber nie von ihnen zu hören bekommen "Wir haben es dir ja gesagt". Da habe ich wohl ein falsches Bild meiner Familie vermittelt!
Es hat sich auch niemand von ihnen im Vorfeld negativ geäußert was meine mögliche Partnerwahl betrifft. Alles was ich geschrieben habe, waren idiotische Gedanken, die mir durch den Kopf gingen. Nicht mehr und nicht weniger.
 
  • #26
Wenn das deine ganzen Sorgen sind, haste keine Probleme. Mir ist die Sicht meiner Familie auch wichtig, aber im Endeffekt entscheide ICH. Damit ecke ich auch gerne an aber ich bin erwachsen und kann alleine entscheiden kann. Du hörst dich an als wärst Du sehr unselbständig und relativ jung. Aber da Du schon 32 Jahre bist, würde ich meine Denkensweise mal auf den Prüfstand stellen.
 
  • #27
Was mich auch noch interessiert, vielleicht habe ich was nicht mitbekommen, wie hat denn deine Mutter zu deiner Wahl vor 12 Jahren gestanden, was würde sie wohl jetzt zu dem neuen Mann sagen? Von ihr schreibst du ja nichts. Seid ihr eine Familie, wo auf weibliches Input generell nicht so viel Gewicht gegeben wird, weil unwichtig, ausser es dient zur Bestätigung dessen, was männliche Verwandte meinen?

Dann wundert es wenig, dass du in den letzten 12 Jahren in deiner Entscheidungsfindung auf Granit gebissen hast.
 
  • #28
Ich höre mir zumindest einen Rat meiner Mutter auch an.
Würde ich schon vorher überlegen, was sie vielleicht negativ anmerkern würden, dann nur etwas, was auch mich zweifeln lässt.

Warum ist es für mich wichtig?
Weil ich folgende Erfahrungen gemacht habe:
Meine Eltern möchten das ich glücklich bin.
Kein Schwerpunkt, was sie zb lieber in der Familie hätten.
Und ihr Rat wäre aus Liebe zu mir aber ohne rosa Brille.

Über einen englischen Akzent würde niemand zucken, über karierte Hautfarbe auch nicht.
Ein anderer Kulturkreis oder Religion würde ggf zum Rat führen: Stellung der Frau überdenken, könnte es für mich negativ werden.
Ansonsten wären sie selbst höchsten traurig würde ich auswandern, es mir mit dem richtigen aber gönnen.

Somit: ja ich würde mir den Rat immer zu Herzen nehmen.
Was ich entscheide bleibt aber bei mir...

Nur Liebe FS....Was könnte Deine Eltern am Akzent stören?
Nur der Akzent?
Mh sagt nichts negatives über einen Menschen.
 
  • #29
Ja, seine Entscheidungen hat jeder von uns beiden selbst getroffen.
Das ist der springende Punkt.
Man kann einem Kind einen Rat geben und es machen lassen und bei einem Fehler ermutigen, sich nicht entmutigen zu lassen. Man kann von eigenen Fehlern und Erfahrungen erzählen.
Man kann aber auch jegliches, was ein Kind macht, beobachten, beurteilen, hinterher sagen "siehste" und es insgesamt schon das ganze Leben lang gängeln und verunsichern und selbst nie Fehler zugeben. Alles immer besser wissen, alles immer besser können und daher das Kind nie machen lassen, jeden Fehler als schlimm darstellen ...
Es sind zwei Sorten Menschen: Der eine steht zu Fehlern und gibt dem Kind Erfahrung ab, der andere stellt sich als allwissend dar und das Kind als doof.

Wie es bei der FS nun wirklich ist, weiß ich natürlich nicht, aber ich halte es für möglich, dass es nicht nur sie als "verunsichertes Weibchen, das zu klugen Männern aufschaut" ist, die das Klima erzeugte, nicht mal die urprivateste Entscheidung, wer als Partner zu ihr passt, fällen zu können, ohne die Gedanken an Vaters und Bruders Meinung im Hinterkopf zu haben.
Entweder sind die total intolerant oder die FS ist SO abhängig von der Meinung und lebensverunsichert, dass sie sogar denkt, ihre Verwandten würden wen ablehnen wegen eines Akzents und ein bisschen falscher Grammatik. (Oder der erste Mann war auch Engländer und erfüllte irgendwelche doofen Klischees, die die Ehe unmöglich machten.)
Hier sehe ich es so - noch ist doch gar nichts passiert. Weder steht die Entscheidung von Melanchem und ihrem Engländer füreinander - noch ist die Familie per se Thema
Für mich ist hier schon ne Menge passiert. Eine Frau von 32 ist nicht in er Lage, einem Mann mit freiem Herzen zu begegnen und sich zu verlieben, weil der Vater und Bruder nicht gefallen könnte. Das ist "einen Zensor im Kopf haben zum eigenen Leben".

Ich frage Dich mal: Hättest Du jemals Dir reinreden lassen, dass man mit 30 doch Frau und Kind haben müsste und Dein Lebenswandel gar nicht geht? Hättest Du gedacht, Du müsstest Dich für Lebensfehler im Privaten rechtfertigen? Es geht mir nicht darum, dass nicht vielleicht auch solche Äußerungen gekommen sein können aus Deinem Verwandtenumfeld, es geht mir darum, wie sehr Dich das bei Deinem Lebensweg dann beeinflusst hat, dass Du wirklich überlegtest, ob man dem folgen sollte.

Technischer Rat oder geschäftlicher Rat sind für mich was ganz anderes, als sich Partner aussuchen oder verneinen zu lassen.

Ich sehe es so - dir @Melanchen gefällt der Akzent nicht. Da dies nicht "politisch korrekt" ist, wird der alte Vater vorgeschoben.
Dann gäbe es aber auch noch einiges zu arbeiten, wenn man andere vorschiebt dafür, dass man Menschen ablehnt aus Gründen x, y.
 
  • #30
Ich habe aber nie von ihnen zu hören bekommen "Wir haben es dir ja gesagt". Da habe ich wohl ein falsches Bild meiner Familie vermittelt!
Dann ist es doch gut und auch abzusehen, dass sie Deinen eventuellen neuen Partner akzeptieren werden.

Kann es sein, dass Du Angst hast vorm Verlieben, weil Du fürchtest, dass es wieder der falsche Mann sein kann? Also dass DAS das eigentliche Problem ist und nicht die Meinung Deiner Leute?
Siehst Du es als Versagen kann, noch Single zu sein?
 
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