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  • #1

Warum machen Männer nur bei Negativem den Mund auf?

Mir fällt auf, dass Männer in einer Beziehung nur dann was sagen, wenn was nicht in Ordnung ist. Wenn Frau super funktioniert, z.B. gut kocht oder eine Arbeit super erledigt, sagt der Mann in der Regel nichts. Umgekehrt will er aber ständig für seine Taten hochgelobt, gebauchpinselt und verehrt werden. Was stimmt da nicht?
 
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  • #2
Es gibt solche Männer, aber sie sind nicht repräsentativ. Du hast einfach Pech gehabt.
 
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  • #3
Die Rollen von Mann und Frau aus der Vergangenheit sind eben so. Leider sind noch viele Männer darin verhaftet, dass sie immer gelobt werden, weil sie ja eh die Besten sind! Quatsch, aber darunter leiden viele, wirklich intelligente und richtig taffe Frauen auch. Sie trauen sich nicht zu, dass sie gut (sein dürfen). Kommt aus der Erziehung und der Geschichte. Wie du schon selbst schreibst: Frauen funktionieren, ohne dass es etwas Besonderes ist. Nämlich, weil sie darauf - im Gegensatz zu Männern - etwas Normales und eben nichts Besonderes machen. Hat ein Mann die Hecke geschnitten, ist er der Held der Siedlung. Hast du das Haus geputzt ist das selbstverständlich und ganz normal. w/43
 
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  • #4
Es wurde doch den Männern systematisch aberzogen, einfach nur nett, liebevoll und ehrlich zu sein. Mit diesen Eigenschaften kann ja Mann keinen Stich machen. Mag sein, dass Du die große Ausnahme bist, die sich so etwas wünscht, aber bedank Dich bei Deinen Geschlechtsgenossinnen, die nur Rüpel u. Machos überhaupt erst wahrnehmen.

m.
 
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  • #5
Das sind Folgen unterschiedlicher Erziehung, männlicher Unreife und konservativem Denken, mangeldes Selbstbewusstsein des Mannes, mangelnde emotionale Bildung.
 
  • #6
Das kann man doch nicht pauschalisieren! Es gibt doch auch Frauen, die das Gute nicht wertschätzen können und bei jeder Kleinigkeit zu zetern beginnen!

Mein Mann ist wirklich das komplette Gegenteil von dem, was Du schilderst. Er lobt und bedankt sich für gut gekochtes Essen oder sagt Anerkennendes/ Ermunterndes zu mir, wenn ich bspw. viele Nachtdienste hinter mir habe. Umgekehrt tue ich es genauso.

Möglicherweise kommt der Aspekt der fehlenden Anerkennung zu kurz, wenn Kinder da sind und das Leben insgesamt stressiger ist...

Solltest Du von Deinem Mann sprechen, dann solltet Ihr das mal thematisieren (sende ihm doch mal eine diesbzgl Ich-Botschaft! :)
 
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  • #7
Es tut mir leid, das fällt mir keineswegs auf. Es gibt sowohl Frauen, als auch Männer, die so sind.
Vielleicht mag es teilweise daran liegen (wie ich zB bei mir beobachte), dass Männer viele Dinge, die Frauen als wichtig ansehen und sie erledigen, deswegen nicht würdigen, weil es Ihnen so ziemlich egal ist. Bei mir ist das beispielsweise die Wohnungsdekoration.
 
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  • #8
Es wurde doch den Männern systematisch aberzogen, einfach nur nett, liebevoll und ehrlich zu sein. Mit diesen Eigenschaften kann ja Mann keinen Stich machen. Mag sein, dass Du die große Ausnahme bist, die sich so etwas wünscht, aber bedank Dich bei Deinen Geschlechtsgenossinnen, die nur Rüpel u. Machos überhaupt erst wahrnehmen.

m.
Stimmt nicht. Zum abgewöhnen gehören immer Zwei. Einer der es versucht und einer, der es mit sich machen lässt. Ich glaube kaum, dass eine halbwegs vernünftige Mutter ihrem Sohn Höflichkeit und Respekt, sowie Ehrlichkeit usw. mit Absicht gewöhnt.

Die Schuld für eignes schlechtes Verhalten anderen Menschen zu geben, ist für mich ein Zeichen von Unreife und mangelnder Intelligenz.
 
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  • #9
ich folgere daraus, dass Männer eindeutig abgeschafft gehören...., Frau kann doch sowieso alles viel besser:::!
 
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  • #10
Es hagelt bestimmt Kritik zu meinem Beitrag....:)
Den Männern wurde es im Laufe der Emanzipationen aberzogen MÄNNER zu sein: höfliche, wohlerzogene, charmante, Kavaliere , die der Dame die Hand reichen, in den Mantel helfen, die Tür aufhalten, Einkaufstaschen und Koffer tragen, handwerkliche Notwendigkeiten im Haushalt verrichten, das Auto fahren und sich nicht fahren lassen etc.
Es wurde von den Frauen immer weniger gewollt und heute jammern sie herum, dass sie als FRAU nicht mehr wahrgenommen werden. Männer loben sich untereinander auch nicht...sie tuen ihre Arbeit und gut ist es. Frauen erwarten einen liebevollen, sanften Mann, der sie empathisch wahrnimmt, gleichzeitig sprechen sie ihm männliche Stärke , männliches Denken, Handeln und Begehren ab.
Die Gleichberechtigung hat nichts mit Gleichmacherei zu tun. Und ich stelle fest, die Männer werden den Frauen gleich gemacht ( oder umgekehrt...?) , sie sollen sich wie "Frauen mit Schwanz" verhalten und dann in gewissen Momenten doch die Helden , die Ritter, die Helfer, die Handwerker, die Starken und Unzerbrechlichen sein...Das funktioniert nicht.
Im anderen laufenden Thema fragt ein Mann, warum Frauen so schlecht angezogen seien. Dies hat denselben Grund: Frauen,besonders die sehr emanzenhaft sind, gleichen sich den Männern an, täuschen vor, die Meinung der Männer über ihr Äußeres wäre ihnen egal und in Wirklichkeit wundern sie sich und leiden darunter, dass sie dann von Männern übersehen werden.., warum die Männer auf Frauen stehen, die noch Frauen sind, die sich auch so kleiden, die in ihrem Wesen Frauen geblieben sind...
Die gleichmachende Rollenverteilung hat den Frau-Mann-Beziehungen nichts Gutes gebracht. Nur oberflächlich, denn alle Studien beweisen, die Frau ist immer noch für fast den ganzen Haushalt zuständig, auch die Kinderbetreuung, verdient immer noch weniger, hat sich aber für den Preis ihres Frausein aufgegeben und ein "halber Mann" geworden. "Helden" werden nicht mehr erwünscht, werden belächelt und doch mit Sehnsucht gesucht. Der Arme Mann, der diesen Spagat leben kann.
Hinter der deutschen Ostgrenze ist die Selbstwahrnehmung der Frau noch anders. Die Frauen sind wunderschön gepflegt, selbstbewusst, leiten Firmen und Betriebe ( in % häufiger als in D) , sind aber Frauen geblieben, die die Männer Männer bleiben lassen und keine Weicheier ohne Rückgrad. Da wird partnerschaftlich gelebt und doch steht jeder/jede zu seiner Identität und biologisch bedingten Fähigkeiten, Talenten. Es ist doch keine Schande eine Frau zu sein...weiblich und stark. Es ist keine Schande ein Mann zu sein... männlich und weich.
 
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  • #11
Kann ich nicht bestätigen!
Meine Männer haben schon dann und wann gesagt, dass ich toll koche, dass ich schlau bin, dass ich eine schnelle Auffassungsgabe habe, dass ich gut organisieren kann.
Klar hätte ich dann und wann vielleicht ein Lob mehr gehabt, aber ich hab ja meinen Mann auch nicht täglich dafür gelobt, dass er die Miete zahlt und jede Menge Geld verdient.Allerdings gabs ein Lob, wenn er die Kinder ins Bett gebracht hat oder den Müll runtergebracht hat;-)
ich denke, es fällt einem eben mehr auf, wenn man Kritik bekommt, weil es verletzend sein kann, wenn man tagelang super funktioniert und dann mal was nicht klappt und gleich gibts eine auf den Deckel. Da wird man sauer. V.a. wenn es um so undankbare Dinge wie Haushalt, Kinder und Co geht. das ist viel Organisation und Arbeit und keiner siehts - das fällt nur auf, wenns mal nicht klappt.

w,40
 
  • #12
wann und wo war das mal anders? Und ich meine jetzt nicht auf "Männer in Beziehungen" bezogen.. Keiner lobt doch die Feuerwehr wenn's nicht brennt.. und ich will auch kein "extra lob" wenn ich was gekocht habe..

#4: das mit der "mangelnden männlichen Reife" ist irgendwie wie "Godwin's law" hier im Forum, wenn irgendwas nicht nach dem Willen der Damenwelt geht kommt irgendwann der virtuelle Nazivergleich mit angeblicher Männlicher Unreife..^^
 
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  • #14
wann und wo war das mal anders? Und ich meine jetzt nicht auf "Männer in Beziehungen" bezogen.. Keiner lobt doch die Feuerwehr wenn's nicht brennt.. und ich will auch kein "extra lob" wenn ich was gekocht habe..

#4: das mit der "mangelnden männlichen Reife" ist irgendwie wie "Godwin's law" hier im Forum, wenn irgendwas nicht nach dem Willen der Damenwelt geht kommt irgendwann der virtuelle Nazivergleich mit angeblicher Männlicher Unreife..^^
Nazivergleich? Das ist unsachlich und echt lächerlich. Es geht hier nicht um den Willen der Damen, sondern um normale positive Kommunikation, denn ich ein Mann freut sich doch auch über Lob, oder nicht?
 
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Gast

  • #15
Liebes Forum,

ich bin ein Mann und ich mag es gelobt zu werden, auch für die ganz einfachen selbstverständlichen Dinge. Im Laufe der letzten Jahre habe ich es mir selbst anerzogen oder eben gelernt zu loben. Für mich galt es vorher als unmännlich, Gefühle zuzulassen. Dazu gehörte für mich auch das Loben Anderer.

In meiner ersten Ehe fand meine Frau den Staubsauger unheimlich interessant. Ich empfand diese Tätigkeit in ihrer Häufigkeit übertrieben, die Lautstärke dieses Gerätes als Belästigung und es hat uns zeitmäßig von gemeinsamen, in meinen Augen interessanteren, Beschäftigungen abgehalten. Staub entzieht sich bis zu einer bestimmten Menge meinem Bewusstsein. Ich hielt es für unnötig Dinge die mir unwichtig sind anzuerkennen oder gar zu loben.

Ich glaube da geht es einigen Männer ähnlich. Das mit der Männlichkeit kann ich heute nur noch beschmunzeln, sehe aber viele Männer die darin gefangen sind. Dinge die mir nicht wichtig sind, entziehen sich auch heute noch meinem Fokus – obwohl ich daran arbeite.

Vielen Frauen habe ich bisher Folgendes geraten. Gebe deinem Partner die Aufgabe dich eine Woche lang jeden Tag für etwas Banales zu loben! Männer brauchen klar gesteckte Aufgaben und Ziele. Funktioniert hervorragend. ;-)

#9 sehr schöner und konstruktiver Beitrag :)
Ich nehme Emanzipation und Gleichberechtigung unterschiedlich war. Emanzipation bedeutet für mich dass die Frau ihr Frausein aufgibt und wie ein Mann wird. In der bisherigen Gesellschaft fast unabdingbar um nach „oben“ zu kommen. Gleichberechtigung ist für mich dass Frau mit ihrer weiblichen Kraft und Mann mit seiner männlichen Kraft sein dürfen. In der deutschen Sprache ist das interessant und leicht erklärbar. Hebamme ist weiblich. Geburtshelfer ist männlich. Also Gleichberechtigung. Geburtshelferin ist Emanzipation. (früher gab es sogar einen weiblichen Begriff für Königin – Quena)

m, 47
 
  • #16
Nazivergleich? Das ist unsachlich und echt lächerlich. Es geht hier nicht um den Willen der Damen, sondern um normale positive Kommunikation, denn ich ein Mann freut sich doch auch über Lob, oder nicht?
Naja, wenn man die Auftretenshäufigkeit der Unterstellung von geistiger/emotionaler/irgendwelcher anderer angeblicher Unreife mit dem Erscheinungsbild aus Godwins's Law vergleicht, dann darf man diesen Vergleich durchaus tätigen.. da es sich hier um artverwandte Mechanismen geht ..

(btw,: für alle die nicht wissen was "Godwin's law" ist oder zu faul sind zu googeln: es hat primär nichts mit Nazis zu tun.. sondern mit Diskussionskultur in Foren,...)


@Topic: ich SEHE/MERKE wenn etwas gut ist/ gut ankommt., spätestens wenn Kritik ausbleibt. ich brauche keine verbale Extrabestätigung.. sollte sie wegen aussergewöhnlicher Leistugnen TROTZDEM geäussert werden wird das wohlwollend zur Kenntnis genommen, auf die seltsame Idee das sogar einzufordern in irgendeiner Weise, käme ich nicht..

DAS ist reif.. Wenn ich für alles verbalen extra Zuspruch und verbales extra Lob "brauche" dann würde ich mich als nicht reif einschätzen..
 
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  • #17
Es hagelt bestimmt Kritik zu meinem Beitrag....:)
Den Männern wurde es im Laufe der Emanzipationen aberzogen MÄNNER zu sein: höfliche, wohlerzogene, charmante, Kavaliere , die der Dame die Hand reichen, in den Mantel helfen, die Tür aufhalten, Einkaufstaschen und Koffer tragen, handwerkliche Notwendigkeiten im Haushalt verrichten, das Auto fahren und sich nicht fahren lassen etc.........
Es ist keine Schande ein Mann zu sein... männlich und weich.
Nein, ich hätte sehr gern, dass mehr Männer in die Gänge kommen und sich eben so verhalten. Statt dessen wird lieber herumlamentiert?
Wenn irgendjemand (die Emanzipation an und für sich war es sicher nicht) es euch Männern aberzogen hat... dann erzieht es euch doch einfach wieder an! Niemand hindert euch, im Gegenteil!

Ich habe das Glück ständig von solchen Gentlemen umgeben zu sein und schätze das sehr. Im Gegenzug bin ich gerne Frau. Bei mir wird auch beiderseits gelobt, gewertschätzt und respektiert.

Meiner Meinung nach kommt es so zurück, wie man in den Wald hineinruft. Wo sich Groll und Ärger aufstauen und der Ton kritisch und rauh ist, dort darf ich kein süßes Gesäusel erwarten.
 
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  • #18
Vielleicht ist der gute Mann ja auch Schwabe.
Mein Ex-Chef sagte immer „Nichts geschwätzt , ist Lob genug“ :)
 
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  • #19
@12:
.... Vielen Frauen habe ich bisher Folgendes geraten. Gebe deinem Partner die Aufgabe dich eine Woche lang jeden Tag für etwas Banales zu loben! Männer brauchen klar gesteckte Aufgaben und Ziele. Funktioniert hervorragend. ;-) ...
m, 47
Das ist für mich, m, der Super-Gau. Ich möchte nur für aussergewöhnliche Leistungen gelobt werden oder selber loben. Ansonsten ist das doch nur eine Inflation, indem "echt gemeintes" Lob untergeht !!!
Bsp.:
Ich bringe ein Paket meiner Freundin von der Packstation mit und sie sagt "Das hast Du aber fein gemacht!!!". Und das am besten noch vor Kumpels.

Das kann man zur Kleinkindererziehung vielleicht noch machen: "Da hast du den Haufen aber in den Topf gemacht, braves Kind.", aber doch nicht bei Erwachsenen.
 
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  • #20
Ich möchte nur für aussergewöhnliche Leistungen gelobt werden oder selber loben. Ansonsten ist das doch nur eine Inflation, indem "echt gemeintes" Lob untergeht !!!
Bsp.:
Ich bringe ein Paket meiner Freundin von der Packstation mit und sie sagt "Das hast Du aber fein gemacht!!!". Und das am besten noch vor Kumpels.

Das kann man zur Kleinkindererziehung vielleicht noch machen: "Da hast du den Haufen aber in den Topf gemacht, braves Kind.", aber doch nicht bei Erwachsenen.
Hier wird etwas verwechselt. Banales Lob ist für niemanden interessant.
Es kommt ja auch darauf an, wie etwas gebracht wird. Beispielsweise ein "Weißt du, ich bin froh und dankbar, dass du ..... machst, ich könnte das nie so gut!" ist Dank, Lob, Wertschätzung und Kompliment. Wer hört das nicht gern. Aber Lob wie Komplimente muss man auch annehmen können. Vielen fällt das schwer.
 
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  • #21
Hallo Forum,

hier ist nochmal die #14.

Das mit dem Loben von banalen Dingen ist der erste Schritt. Es ist wie ein Spiel, aber auch wichtig. Für mich ist es banal den Tisch abzuräumen. Man(n oder Frau) tut es einfach. Ich wertschätze es trotzdem und bringe das auch gern zum Ausdruck, egal ob im Berufsleben oder Daheim. Stimmlage und Auftreten sind hier sicher auch ganz wichtig. Ich hatte damit bisher immer einen super Erfolg. Meine Wertschätzungen kommen auch vom Herzen und sind authentisch.

Aber zurück zu dieser „Aufgabe“. Es gibt Unterschiede in der Wahrnehmung der sogenannten wichtigen und unwichtigen Dinge im Leben. Der Fokus auf die angeblich unwichtigen Sachen für mich, öffnet möglicherweise eine neue Sichtweite auf die Welt des Anderen. Vielleicht ist das, was für mich banal ist für den anderes total wichtig. Banales Lob ist nicht Lob für Banales! Ich meinte ein ehrliches Lob auf für mich banale Dinge. Diese einfache Aufgabe setzt Sachen in Gang – ich staune selbst immer wieder.

Für echte Männer natürlich total unmännlich, oder? Vielleicht noch vor den Kumpels – Super GAU! Hier schlägt weniger die sogenannte Emanzipation zu, sondern unser anerzogenes Rollenverhalten. Lob hat was mit Emotionen zu tun. Das Geben genauso wie das Annehmen. Liebe Artgenossen, traut euch! Das Ergebnis ist nicht zu verachten!
m 47
 
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  • #22
Ich (M), kenne das so, dass man unter Jungs eben nicht soviel Komplimente verteilt, Frauen legen darauf deutlich mehr Wert. Und so musste ich es eben auch erst lernen, für eine Frau öfter Komplimente zu machen.

Als Mann habe ich eher das empfinden, wenn alles gut ist, muss man doch nicht groß drüber reden.
 
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  • #23
Männer wollen eben bewundert werden, das liegt in ihrer Natur, warum können wir ihnen die Freude nicht machen?

Ein ausgesprochenes Lob ist doch nicht die einzige Form der Wertschätzung, mir wäre es viel wichtiger, der Mann ginge sorgsam mit mir um. Kritik ja, aber angemessen und nicht verletzend.
 
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  • #24
Aber Lob wie Komplimente muss man auch annehmen können. Vielen fällt das schwer.
Genau hier steckt oft der Schlüssel zum Verständnis: viele Männer machen ja die Erfahrung, daß klare und unmißverständliche Komplimente von der Frau in der abenteuerlichsten Weise umgedeutet und eben häufig auch ins Negative gezogen werden. Typisches Beispiel: "Du hast heute ganz ausgezeichnet gekocht." - "Ach, und sonst koche ich wohl nur so la la, oder wie?!"

Bevor man sich dann überlegt, wie das Kompliment ausgedrückt werden muß, um unangreifbar für jede Art von negativer Uminterpretation zu sein, geht man der Gefahr eines drohenden Unfriedens lieber aus dem Weg und schweigt einfach.