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  • #1

Warum mögen die meisten männer keine Frau mit Kind?

 
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  • #2
Heikles Thema, vorweg erstmal die Frage wie alt du (Schreiberin) bist? Ich als Mann mit 30 mag ich deswegen keine Frauen mit Kind (unsortierte Reihenfolge): meistens der ex ein und aus geht, ich eigene Kinder fremdem immer vorziehen würde, ich auch eigene haben möchte (viele dieser Frauen sind bedient und wollen keine mehr), ich möchte hauptsächlich die Frau kennenlernen und nicht das Kind, ich möchte kein Versorger bzw. Erzieher für fremde Kinder sein (Anmerkung ich habe einen anstrengenden Job mit ca. 60 Std./Woche), Weggehen bzw. das Kennenlernen bzw. Leben genießen ist mit so einer Frau schwer möglich, meistens suchen solche Frauen einen Typen -der ich halt nicht bin … die Liste wäre noch viel länger und ist sicherlich Alters-, Berufs-, Ansichtsabhängig und jeder denkt anders darüber … ich jedoch lösche solche Damen sofort aus meiner Vorschlagsliste.
 
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  • #3
Mein Hauptgrund gegen Frauen mit Kind ist einfach, daß man(n) immer erst an zweiter Stelle kommt und niemals die Nummer 1 sein kann. Mal ganz zu schweigen davon, daß man auch nur selten weg kann oder sie zu gewissen Zeiten Zuhause sein muß weil das Kind keinen Babysitter hat oder irgendwo abgeholt werden will.Sowas eng ein und verpasst der Beziehung gleich zu Anfang nen Dämpfer.
 
  • #4
bei mir sind es folgende gründe
-ich will eigene kinder und keine fremden aufziehen.
-der vater des fremden kindes wird immer irgendwie eine rolle spielen
-die zeit des unbeschwerten zusammen seins und die entscheidung gemeinsam kinder zu bekommen fällt weg weil ja schon eines da ist.
-hab ich keine lust mir von dem kind jemals anhören zu müssen "du bist nicht mein vater"
-was wenn ich das kind nicht leiden kann oder umgekehrt
-wir bekommen ein kind zusammen klar werde ich das lieber haben... unfair für das fremde kind

wenn ich selbst einmal kinder habe, werde ich das sicher anders sehen aber bis dahin sind fremnde kinder für mein ein no-go
 
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  • #5
also wenn ich das hier lese ziehts mir als mann die schuhe aus. wie abwertend für eine frau mit kind muss das hier sein was ihr hier schreibt. alles vorurteile aus der steinzeit. wir leben mittlerweile im jahr 2009. ihr habt alle leicht lachen. wenn ihr selbst kinder habt und die beziehung auseinander geht was ist dann mir euren kindern? am besten macht ihr keine dann müsst ihr auch keine verantwortung übernehmen und ihr könnt von einer kinderlosen frau zur nächsten hüpfen. 60std-woche und mangelnde möglichkeiten um "weg" zu gehen sind doch nur ausreden um das eigene ego zu befriedigen.
ich ziehe den hut vor allen alleinerziehenden müttern. selbstbewusste frauen mit kindern suchen keinen " versorger " sondern einen Partner genau wie alle anderen hier und sie sind flexibel genug um zeit und raum für eine partnerschaft zu haben.

grüße
jojo
 
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  • #6
Hi jojo,
wenn ich mich recht erinnere war die Frage: "Warum..."
Wäre der Fragenden mit einer politisch korerekten Lüge: "Nee, niemals - ich suche sogar nach Partnerinnen mit Kindern von anderen." irgendwie geholfen? Mit einer ehrlichen Antwort kann man wenigstens die zu verfolgende Strategie anpassen.

Außerdem, was hat es mit Abwertung zu tun, wenn vorausgesetzt wird, dass für eine Mutter das Kind an erster Stelle steht? Ich würde sogar als Vater des Kindes erwarten, auf Platz Zwei zu rutschen.

Ich kann mich persönlich nur #1-3 anschließen: Vorhandene Kinder sind schlicht die größtmögliche Komplikation für eine neue Partnerschaft. Waum soll ich mir sowas antun?
Darüber hinaus habe ich noch einen Punkt (in der Erwartung in der Luft zerissen zu werden): Der in Frage stehenden Partnerin ist trotz Kind die Beziehung gescheitert. Das ist für mich - völlig unabhängig von der Schuldfrage - etwa so werbewirksam wie wenn mich ein Anlageberater damit ködern wollte, dass er seine Erfahrungen bei Lehmann Brothers gesammelt hat.
Das ist ungerecht? Ja! Gebe ich zu! Aber das ist nun Mal mein Gefühl bei der Sache.

Aber nun zur positiven Seite: Ich weiss auch eine, mit der ich ohne zu Zögern trotz ihres Kindes zusammen gehen würde (ich hoffe aber, dass sie nie in eine Lage kommen wird, in der die Voraussetzung -Vater weg- dafür gegeben wäre). Die Gute kannte ich aber schon vor dem Kind.
Die Regel lautet also nicht: "Keine Partner mit Anhang" sondern "Keine Suche nach Partnern mit Anhang"
Wenn ich eine offline kennen lernen würde für die ich mich trotz des Kindes interessiere sähe die Welt schon ganz anders aus. Da lernt man in der Regel erst den Mensch kennen und dann den möglichen Partner. Aber in einer Partnerbörse sind die Voraussetzungen ganz anders.
Ich denke mal, das geht anderen ähnlich.

Mein Rat an alle Alleinerziehenden wäre: Sucht online vor allem nach anderen Alleinerziehenden, sucht noch besser nicht online sondern in freier Wildbahn und bitte tötet nicht den Boten.
 
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  • #7
Jojo, danke fuer einen - endlich mal - positivem beitrag zu diesem thema. leute, leute, ich muss schon sagen, dass auch ich eure Einstellungen ebenfalls sehr archaisch und abwertend finde. das leben zieht viele kreise und es ist leider auch nicht immer ein wunschkonzert. der kindsvater hat entschieden zu gehen wegen einer anderen - ich konnte es leider nicht aendern. nun bin ich also selbst alleinerziehend (erfolgreich) und berufstaetig (ebenfalls erfolgreich). mit fuenf jahren ist mein sohn noch zu klein, als dass ich ihm einen schluessel um den hals haengen kann und 20 euro in die hand druecken kann. ich habe also eine verantwortung und fuer diese bin ich jeden tag dankbar. ich brauche also weder einen ernaehrer noch einen versorger. aber ich merke leider selbst immer wieder, dass man stigmatisiert ist und offensichtlich kommt alleinerziehend direkt hinter Lepra. Schauerlich.
 
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  • #8
Ich denke dass sich alleinerziehende Mütter einen gleichfalls getrennt lebenden Mann suchen sollen, der auch ein Kind hat. Es ist schwierig wenn der Ex Partner und ein fremdes Kind eine Rolle spielen, wenn man kinderlos ist. Auch ich als Frau würde keinen Mann nehmen, der ein Kind hat. Désirée
 
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  • #9
Hallo jojo....danke für ihre zeilen.....ich dacht schon, die wortmeldungen der ersten kategorie reihen sich endlos aneinander.....ich bin alleinerziehende.....und zu den ersten herren....beziehungen (und gerade die beziehungen mit kindern) können auch scheitern.....und vielleicht bleiben sie dann in ihrer ganzen verantwortung als alleinerziehende väter zurück.....ich wünsche ihnen dann mehr mut, diese rolle einzunehmen und trotzdem noch von liebe und gemeinsamem erleben zu träumen...vielleicht finden sich großherzigere frauen als sie es jetzt als männer sein können...rosa
 
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  • #10
Also auch mir steigen die Grausbirnen auf und ich bin froh, dass ich meinen Kindern keinen eifersüchtigen, dauergestreßten Partner antue.Jetzt weiß man auch, weshalb soviele Ehen in denen ein Kind zur Welt kam geschieden werden.Egoismus pur.
Die Liebe einer Mutter zu ihrem Kind hat eine völlig andere Qualität als jene zum Mann-lächerlich.
Es gibt aber genug Frauen, die dann in einer neuen Beziehung die kInder übersehen und noch zusehen wie sie vom neuen Partner mißhandelt werden, nur weil dieser frustriert ist.
Traurig, meint eine Gott sei Dank Alleinerziehrin.

P. S dann wenn die Kinder nicht mehr mühsam sind, sondern etwas einbringen sind sie für viele Männer wieder interessant.
 
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  • #11
#4 Die Realität sieht aber leider doch so wie in 1,2,3 beschrieben aus. Ob du und andere das nun bezweifeln oder kritisieren ändert nichts an den Tatsachen. Die meisten dieser für dich "Vorurteile" sind leider alles andere als Vorurteile und erweisen sich bei dem Kontakt mit solchen Frauen als gerechtfertig. Warum soll man sich das Leben schwerer machen als es ist? Eine Frau ohne Kind hat da sehr viele Vorteile und hat damit logischer Weise auch mehr Chancen/Erfolg.
 
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  • #12
Es gibt sehr viele Männer, die eine Frau mit Kind mit offenen Armen und offenem Herzen nehmen. Und das nicht nur aus politisch korrekten Gründen. Also bitte nicht abschrecken lassen ob der hier getätigten Äusserungen!

Ich glaube allerdings, dass ein entscheidender Faktor bei einer Beziehung mit einer Mutter der ist, dass man nicht so "tun kann als ob", also mal Beziehung spielen/ausprobieren. Wer sich auf eine Beziehung mit einer Kindesmutter einlässt, muss es schon ernst meinen und diese Tatsache könnte für viele Männer ein Problem darstellen.
 
  • #13
#5 #6 #8 &co ich bein selbst sohn einer alleinerziehenden mutter also man brauch mir über das leben von mutter und kind also nichts erzählen. ich habe typen kennen gelernt die mit teppichbrakern zuschlagen, welche die saufen u. welche die ob meiner anwesenheit schon die krise bekamen. im endeffekt hat meine mutter keinen partner gefunden und das ob wohl bei mir der leibliche vater sowieso nicht da war.

seit also froh wenn ihr die wahren gedanken von jemanden kennt und nicht später erst drauf kommt.

ich kenne genug männer denen es egal ist ob die partnerin ein kind hat... tja denen ist dann das kind auch egal. Und seit ehrlich ihr wollt einen mann der euer kind liebt und mit euch großzieht.
Und zeigt mir eine unter euch die es nicht erleichtert ist über ein zweiteinkommen.
wartet mal bis das kind ins alter zwischen 10 und 18 kommt ski-kurse, schulandwochen, ausrüstung für die schule, ein fahrrad? usw. also ich weiß nicht welche super jobs ihr habt die euch da auch noch zeit geben für das kind aber bei mir hat die sache ganz anders ausgesehen alimente und kinderbeihilfe reichen da gerade mal so.

einen einzigen habe ich kennen gelernt der meinte er will unbedingt eine frau mit kind, weil da wüßte er wenigstens schon wie die kinder sind und wenn sie ihm nicht gefallen kann er wechseln, mit eigenen geht das nicht.

also die sunnyboy-männer die das kind einfach mitaufnehmen sind selten und meistens um die 40jahre alt und älter. ein bekannte von mir hat sich gerade so einen gefunden und ihr kind ist auch noch behindert, also geben tut es alles.

vielleicht macht sich mal eine die mühe und formoliert die frage um in "warum suche ich eine frau mit kind?" oder "was sind die forteile einer frau mit kind" vielleicht fällt die resonanz dann kuscheliger aus.

Aber erst fragen warum man keine frau mit kind will und dann über die antwort herziehen ist genauso unfair wie unpassend. Wie kann man jemand für etwas verurteilen nur weil seine interessen nicht mit den eigenen konform laufen.

speziell zu #8 im falle das ich kinder bekomme und die mutter meint sie müsse sich einen anderen suchen würde ich alles tun für das sorgerecht und mir wären frauen die mich deshalb nicht wollen vollkommen egal.
 
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  • #14
Ich bin Alleinerzieherin würde mir nie mehr einen Mann mit Kind antun.Männer sind nämlich Affenväter,total verblödet was ihre "Scheidungssprösslinge" betrifft.Sie kompensieren fehlende Zeit mir Geld und Co und mit Ungerechtigkeit den Patchwork-Kindern gegenüber.Es gibt nur mehr das eigene Kind.
Wenn man es sich finanziell leisten kann und vor allem mit sich selber in Reinen ist,braucht Frau keinen Partner.Als ich erkannt habe,dass ich mir etwas wert bin, habe ich mit dem Suchen aufgehört,lebe streßfreier denn je.
 
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  • #15
Es war doch eine Sachliche Frage mit Sachlichen Antworten. Warum laden denn alle (betroffenen) Ihren Frust hier ab? Die Argumente in 1,2,3 sind doch nachvollziehbar und sachlich. Vielleicht könnte man die Liste noch etwas verlängern (die Lebenseinstellung der Patchwork-Familie entspricht z.B. überhaupt nicht meiner Meinung/Toleranz), aber Frust hat hier nun wirklich nichts verloren.
 
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  • #16
Ich war 39 Jahre, als ich mich nach 20 Jahren von meinem Lebensgefährten trennte und aus unserem Haus auszog. Im "Schlepptau" hatte ich drei Kinder zwischen 7 und 12 Jahren, baute mir ein altes Haus aus, war weiterhin in Vollzeit selbstständig tätig und habe damals einen neuen Partner gesucht. Ich hatte die Hoffnung, die Familie wieder zu komplettieren. Es funktionierte nicht.
Mittlerweile bin ich 47 Jahre alt und es leben "nur" noch 2 pflegeleichte und altersbedingt selbstständige Kinder (15 und 17J.) bei mir. Nun habe ich vor über einem halben Jahr einen neuen Versuch bei EP gestartet, es ist ernüchternd.
Mein Profil ist komplett, die Fotos zeigen, dass ich mich sehen lassen kann. Neulich habe ich einem für mich sehr interessanten Mann (allerdings kinderlos) geschrieben: "....wir treffen uns dann im August 2012 unverbindlich zu einem Kaffee...." (Dann sind die Kinder 18 und 20J.). Antwort: Wieder nichts!
Aber ehrlich, welcher Mann um die 50 will sich mit anderen Kindern quälen, entweder hatte (hat) er selbst Kinder oder auch nicht. Na dann ist ihm das völlig fremd.
Es ist kein Vorwurf, es ist leider die Tatsache.
Also werde ich jetzt auch noch die nächsten Jahre durchhalten oder einfach mal anfangen, im wahren Leben die Augen aufzumachen.
Zum Thema Finanzen muß ich sagen, dass es als Alleinverdiener verdammt hart ist (600 Euro Alimente) und dass ein Zweiteinkommen so manche Sorgenfalte glätten würde.
Ich bin sehr stolz, dass ich es bis hier geschafft habe und ganz gut allein zurecht komme. (Nagel in die Wand schlagen etc.)
Aber ich wünsche mir einen Partner für mich und keinen Ersatzpapa.

Tja,....ich glaube nicht, dass ich hier die Ausnahme bin.
Also Mädels, irgendwo muß er doch stecken, oder?
 
  • #17
Ich kann nicht nachvollziehen, wieso die wirklich stichhaltigen Gründe in #3 so zerrissen werden. Jeder einzelne Grund trifft zu und ist nachvollziehbar. Aus genau solchen Gründen würde ich auch nie einen Mann mit Kind nehmen.

Ich finde es ausgesprochen unfair, hier die Wunschvorstellungen und Nöte von Müttern politisch-korrekt zur Sollhaltung hochzustilisieren. Ich kann grob verstehen, wie es solchen Müttern gehen muss, wenn sie ihe Chancen hier realistisch als saumiserabel erkennen. Aber das ist doch wirklich kein Grund, Thomas exzellenten Argumenten so feindselig zu begegnen. Ihr seid ja noch nicht einmal auf die konkreten Punkte eingegangen...
 
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  • #18
Hi!
Letzte Eintrag ist hier der 05.03, aber ist ja egal. Will hier mal weiter machen.
Ich habe vor ein paar Tagen eine Frau mit Kind kennengelerrnt. Erst mal nur geschrieben und gestern dann endlich mal gesehen. Ich war so hin und weg von der Frau. Ihre art und alles an Ihr war ein Traum! Sie hat auch ein Kind! Das hat mich dann nicht mal mehr gestört oder so. Und ich bin jemand der immer gesagt hat: "niemals eine Frau mit Kind"! Warum weiß ich jetzt selber nicht. Jeder entscheidet in dem Moment anders als er es vorher sagt! Ich finde diese Frau der Hammer und ich möchte Sie sehr gern näher kennenlernen. Sie hat ein Kind, ja! Dann möchte ich es auch kennenlernen. Es gehört zu Ihr! Der wirkliche Vater wird mit sicherheit immer eine Rolle spielen, klar. Aber wenn ich eine Frau liebe und sie hat ein Kind, dann liebe ich es auch weil es zu Ihr gehört!

lg Micha
 
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  • #19
Alleinerziehende Frauen sind Powerfrauen,

*sie schaffen es, Ihren Alltag allein zu meistern
*sie müssen oft Mutter und Vaterrolle übernehmen
*sie haben oft noch einen Beruf und bringen alles unter einen Hut
*sie schaffen das auch, obwohl sie von der Gesellschaft blöd angesehen werden
(im Gegensatz: habt Ihr mal erlebt, wie ein Mann bewundert wird, wenn er
alleinerziehend ist)
* sie haben ein viel größeres Herz auch für seine ("fremden") Kinder
* sie wissen, was sie wollen, denn sie müssen täglich alle Entscheidungen alleine
treffen
*sie haben den Ehrgeiz, etwas zu erreichen
* sie haben wesentlich höhere Belastbarkeitsgrenzen
* sie sind in der Regel wahre Organisationstalente
* sie behalten auch in kritischen Situationen den Überblick
* sie wissen die "Schultern" eines Mannes noch zu schätzen
* und haben genug Potential auch ihm die "Schulter" anzubieten

...usw.

Männer, die das nicht checken, nur Angst vor Verantwortung haben und in einer Beziehung eher nehmend sein wollen und nicht bereit sind, sich auch einzubringen,
die wollen keine Frau mit Kind... und haben eine solche auch nicht verdient!
 
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  • #20
#18
nicht nur dass sie eine solche Frau nicht verdient haben...schlicht und ergreifend können sie mit so einer Frau nicht umgehen.

Aber, ich weiss, nicht alle Alleinerziehenden sind auch so, aber Mann sollte ruhig mal eine Mail investieren, um zu sehen, ob seine Vorurteile bestätigt werden oder aber seine Wünsche erfüllt werden.
 
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  • #21
ich bin alleinerziehende mutter, sohn 6 jahre. bin erst seit einem jahr geschieden, habe aber viele "angebote" von ganz netten männern bekommen seit ich geschieden bin, denen das kind eigentlich nicht als hinderungsgrund im weg schien...

muss dazusagen, dass ich denke, dass vielen männern einfach die verantwortung zu gross ist. auch dem kind gegenüber, so wie eine mutter auch denkt. dann gewöhnt sich vielleicht das kind nach eniger zeit an diesen neuen mann und dann kommt er oder ich darauf dass wir garnicht zusammenpassen. was ja verantwortungslos dem kind gegenüber ist.
so habe ich eigentlich die papawochenenden dafür genutzt, um den jenigen besser kennenzulernen.
eine mami mit kind bedeutet eben immer verantwortung und verantwortung zu tragen, wenn man diese form nicht kennt ist halt eben dann auch mit angst verbunden.

jedoch um auf die vorigen meldungen einzugehen, so kann ich die männer doch ganz gut verstehen - nur die meldung mit dem "Versorger" finde ich in der heutigen zeit wirklich auch völlig veraltert. ich kann aus eigenen kräften mir ein haus mit garten, eine putzfrau und diverse "luxusdinge" in meinem alter gut leisten und ich denke nicht, dass heut noch jemand denken muss, dass ein versorger gesucht wird....

was diese jene wohl nicht bedenken - alleinerziehende sind mütter, showmaster, umsorger, berufstätig und erfolgreich, unabhängig und aber vor allem frauen!
aber all diejenigen, die so negativ darüber denken, muss man dann ja auch nicht kennenlernen...
wie hab ich da vorher gelesen: wozu das leben unnötig schwer machen! ;-)

was kommt das kommt sowieso - debatte hin und debatte her.

allen hier alles gute, egal ob alleinerziehend, karrieremann/frau oder in abwartender haltung :)
 
M

Marianne

  • #22
@20: Das ist aber ein netter und vor allem positiver Beitrag. Ich kann auch die Kinderlosen und deren Skepsis ein wenig verstehen. Ich bin "Vätern" gegenüber auch zurückhaltender, wer weiß, welche wahnsinnige Exfrau die haben, welch schlechterzogene Kinder oder knappe Freizeit.... :) Es leben die Vorurteile und Klischees... :))

Auch ich kann mich nicht über Interesse beklagen, trotzdem ich 2 Kinder habe. Ich suche eher Männer ab 40, die sehen das schon lockerer. Dass ein jüngerer Mann nicht von heute auf morgen Papa oder großer Kumpel sein will, kann ich verstehen. Wäre mir ehrlich gesagt auch nicht recht. Ich messe also nicht mit zweierlei Mass. Könnte mir zum Beispiel nicht vorstellen, dass ein Partner mit seinen Kindern und mir und meinen Kindern zusammenzieht. Nein danke, ich hab nur ein Leben. :)

Der Mann muss in erster Linie Partner für mich sein. Damit wird er ausgefüllt sein und meine Töchter als angenehme Abwechslung erleben.... :)))

Wie schön, dass man sich seinen Partner wählen kann. Aus jedem Blickwinkel betrachtet. Ich gebe ja auch kinderlosen Männern eine Chance, obwohl ich mir denke, was hat der falsch gemacht, weil er keinen Nachwuchs hat. Tja, jeder hat seine Bedenken.

Mariandl aus dem Wachauerlandl
 
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  • #23
Hallo Marianne, wünsche dir viel Glück bei der Suche nach diesem Mann. Ich habe ihn gefunden, (auch mit Kids) es ist jedoch so, wie in anderen Threads bereits diskutiert, Mann soll/möchte oft auch die Vaterrolle übernehmen und bei Frau / mit Frau und deren Kids zusammenziehen.

Bleibe bei deinen Vorstellungen und du wirst als Frau und Partnerin viel mehr davon haben. Ich lebe es bereits seit über zwei Jahren genau so - und lebe sehr gut damit. Zeit für mein Kind, Zeit für meinen Job und Zeit für meinen Partner und nicht das Misch/Masch mit "es jedem Recht machen wollen und doch nicht können" sowie der leidigen Diskussionen der Patchworkfamilien. Wir haben das auch mal - wenn wir gemeinsam mit allen Kindern die Wochenenden verbringen, aber eben nicht ständig. Und das ist für die Nerven beider Partner reinster Balsam!
 
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  • #24
Wer heiratet, geht den Bund des Lebens ein, das ist noch schöner und gewichtiger, wenn man Kinder in die Gemeinschaft zeugt. Mit der kirchlichen Hochzeit lebt man das mit und vor Gott.
Der Bund des Lebens ist etwas sehr besonderes. Oft wird das banalisiert. Jeder Mensch hat dieselbe Würde, egal wie groß, klein, reich, arm, mit sympathischem Auftritt oder nicht, krank
oder gesund.

Der tiefe Grund dafür ist, dass jeder Mensch ein Kind Gottes ist. Wer sollte ein Recht auf mehr Würde haben als jemand anderes? Diese Würde beinhaltet für diejenigen, die das so sehen,
dass sie jedem gegenüber diese Würde des anderen leben. Mit der Ehe verspricht mann und frau das dem Ehepartner in ganz besonderer Weise. Dann kommt es vielleicht zu Verletzungen, zu Schuld. Was dann tun?

Es ist nicht die erste Option, sich zu trennen. Versöhnung ist nicht immer leicht, scheint in der Krise oft nicht gut möglich. Über diese Dinge wird hier so nicht viel geredet. Obwohl viele durchaus
über diese Dinge bescheid wissen. Liebe EPs, traut Euch, auch auch mehr so über Ehe und Kinder zu reden

Christian

Manche meinen vielleicht, das ist die Sicht von Moralaposteln. Zerstrittene und Geschiedene wissen es oft besser.
 
  • #25
@23
Irgendwie stehe ich gerade auf dem Schlauch. Was hat das mit der Frage zu tun, warum die meisten Männer keine Frauen mit Kindern mögen? Bitte um Erklärung.

Ich kann von mir übrigens nicht behaupten, keine Frauen mit Kindern zu mögen. Wer als Mann selbst Kinder hat, trotzdem aber ausschließlich Frauen ohne Kinder sucht, den kann ich nicht verstehen. Erstens finde ich es immer ein bisschen schade, wenn ich aus dem Grund eine Absage bekomme (wenn ich denn überhaupt eine bekomme). Zweitens halte ich das in der heutigen Zeit für ein wenig realitätsfremd. Und drittens sage ich mir: Gut für mich, wird die Auswahl größer ;-))
 
  • #26
@#24: Hm, ich kann auch keinen Zusammenhang zwischen dem Beitrag #23 und der Titelfrage erkennen. Ist halt religiös-verbrämte Moral, die zu fast jedem Thema passen oder auch nicht passen könnte.

@#24: Allerdings finde ich es nicht realitätsfremd, als kinderloser Mensch nach einem kinderlosen Partner zu suchen. Dafür wurden hier ja schon mannigfaltige und wahrlich stichhaltige Argumente gebracht. Hat man selbst schon Kinder, dann ist es allerdings durchau sinnvoll, nach Partnern zu suchen, die ebenfalls bereits Kinder haben.
 
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  • #27
@23 - schön, wenn du deine Ansichten so leben kannst - und nie bitter enttäuscht wirst, jedoch ziemlich unrealistisch. Kommt mir vor wie im Kommunionsunterricht - und ist hier m.E. völlig fehl am Platz.

Mach einen neuen Thread auf - wie wichtig ist die Kirche und das Versprechen, das in der Kirche vor Gott gegeben wurde! Oder wechsle von EP lieber auf eine Plattform "Katholische Jungfrau sucht Partner/in für gemeinsames Leben bis zum Tod"
 
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  • #28
@Philipp. Stimmt, den Zusammenhang habe ich nicht explizit hergestellt. Vermutlich magst Du meinen Beitrag nicht und reagierst deshalb intolerant auf meinen Beitrag. Viele Beiträge hier stellen nicht explizit einen Zusammenhang zur Frage her.
@Frederika: Du reagierst polemisch ('religiös-verbrämt'), nicht argumentativ, das entspricht nicht Deinem eigenen Anspruch, wie Du ihn hier selbst öfters für Dein Verhalten formuliert hast und auch von anderen forderst. Dabei hast Du mich noch gar nicht kennengelernt. Sicher bin ich nicht verbrämt.
Ich könnte Deine, Philipps Frage mit vielen Aspekten beantworten, mache es aber mehr zusammenfassend bzw. mit einem Einzelaspekt:
Frauen mit Kindern und Ihr (Ex-)Mann haben sich nicht versöhnt. Das bleibt oft sehr viel Negatives übrig, wie auch in dem von mir angesprochenen Sinn. Viele Männer wollen den Frauen mit Kindern nichts Böses, aber sie wollen in einer heilen Welt anfangen und im Falle von Problemen eine Frau, die sich nicht trennen will. Die Frauen, die schon Kinder haben, haben aber schon mal den Weg der Trennung statt der Versöhnung gewählt.
 
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  • #29
@26 Wieder so ein aggressiver Beitrag ;) Diese Ansichten so zu leben, ja das ist gut. Es ist ja nicht einfach, solche Fragen wie Schuld und Bund des Lebens für immer im christlichen Sinne positiv zu verstehen. Wirklich nicht einfach. Ich hofffe, ich kann mit meinem Glaubenswissen hier einige gute nützliche Beiträge leisen. Sie sind an der Realität orientiert. Warte einfach ab, was ich so schreiben werde. - Oh ja, ich wurde schon bitterlich enttäuscht.
 
  • #30
@#27: Hallo Unbekannter! Richtig, ist habe etwas schärfer reagiert als es mein normaler Stil ist, weil es mich ab und zu wirklich ärgert, dass Beiträge ohne erkennbaren Zusammenhang in irgendeinen Thread gestellt werden und letztlich die eigentliche Diskussion des Titelthemas behindern. Wenn Du Deinen Aspekt, der sicherlich etlichen Menschen wichtig sein mag, gehaltvoll diskutieren möchtest, dann solltest Du dafür ein eigenes Thema eröffnen.

Dein Beitrag handelt vom Ehegelöbnis und Bund mit Gott -- beides absolut nicht einschlägig für dieses Thema, schon weil viele Alleinerziehende vielleicht gar nicht gläubig sind oder gar nicht geheiratet haben, also das Thema auf sie überhaupt gar nicht zutrifft.

Der Ausdruck "religiös verbrämt" ist im übrigen nicht per se polemisch -- er ist absolut ernst gemeint, was Dich wohl umso mehr erschrecken wird. Man muss einfach erkennen, dass manche Partnerschaften zerrüttet sind und manche vielleicht gar nicht erst hätten geschlossen werden sollen. Das hat in allererster Linie mit Menschen zu tun und nicht mit Gott oder Glaubensvorstellungen.
 
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