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  • #1

Warum müssen Männer immer gleich von Sex reden?

Sex gehört für mich selbstverständlich zu einer gut funktionierenden Beziehung dazu und ist gewissermaßen die Krönung einer innigen Verbundenheit. Also eigentlich ein Teil, den ich nicht unbedingt erwähnen muss, gerade weil er so selbstverständlich ist.
Warum müssen dann Männer ständig davon reden oder Bemerkungen drüber machen? Die einen haben sexuelle Anspielungen bereits im Profil stehen, die anderen reden schon davon, wo man sich doch kaum schon kennt.
Ist das Imponiergehabe? Wollen sie besonders cool wirken, dass sie über Sex so locker reden können? Ist er ihnen tatsächlich so wichtig, oder was sonst?
w/49
 
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  • #2
Ich denke manche machen das um vorzufühlen wie Frau zu Sex steht bzw. welchen Stellenwert sie ihm gibt. Ich finde dieses Thema im Profil genauso abturnend wie beim ersten Date.

Wenn ein Mann da schon das Thema anschneidet geht mein Interesse exakt gegen Null. Ich habe es nur einmal erlebt und den Kontakt relativ schnell beendet. Ich bin der Meinung wer viel darüber redet dem fehlt es an der Praxis.

w46
 
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  • #3
Weil Sex bei Männern das zentrale Thema ist, lange bevor sie an Beziehung oder gar Partnerschaft denken. Sie könne Sex gut ohne Beziehung, bei Frauen ist dieses nicht so verbreitet.

Männer thematisieren online Sex so prägnant, weil sie sich da mehr trauen und weil viele schon Partnerschaften hatten, die nicht funktioniert haben. Sexuelle Probleme (wenn nciht krankheitsbedingt) sind immer das erste und stärkste Indiz für ein Beziehungsproblem. Weil i.d.R. zwischen auftauchen des Problems und Trennung Zeit, z.T. Jahrzehnte vergehen, wollen Männer von vornherein klar machen, dass sie die Ebbe in der neuen Beziehung nicht wiederholen wollen.

Ich finde es nicht verwerflich, dass Männer Sex schon in hrem Profil thematisieren. Dann kann ich gleich erkennen, dass das kein Kontakt für mich ist und muss meine Zeit darauf diesen Mann nicht verschwenden. Ich sehe es wie Du, zentraler Bestandteil einer Beziehung. Wenn Sex so überbetont wird, leite ich daraus ab, dass es nicht um Beziehung, sondern Affäre geht. Das entspricht nicht meiner Interessenlage.

Was Männer nicht verstanden haben ist, dass die meisten Frauen unter der sexuellen Ebbe genauso gelitten haben wie die Männer und dass sie in einer neuen Beziehung ebenfalls nicht vorhaben das zu wiederholen. Die Betonung liegt auf IN der Beziehung, nicht VOR der Beziehung. Ausnahmen bestätigen die Regel, auch bei den Frauen.
 
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  • #4
die sagen halt, was ihnen wichtig ist. da weißt du gleich woran du bist... einen mann kannst du i.d.r. wörtlich nehmen. ich finde das sehr angenehm, dann muss ich mir keinen 2. gedanken machen...

date einfach andere

viel glück

w
 
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  • #5
Warum müssen Frauen immerzu pauschalieren?

Es mag ja sein, daß es solche Männer gibt, und eine Frau sollte froh sein, wenn ein Mann gleich beim ersten Kontakt zu erkennen gibt, worum es ihm in erster Linie geht.

Ich habe noch nie mit einer Frau über Sex gesprochen, wir haben es einfach irgendwann getan, wenn uns beiden danach war.
 
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  • #6
Also, ich finde es nicht schlimm, wenn Mann über Sex redet. Im Profil find ichs auch grenzwertig. Aber im Gespräch kommt es drauf an, wie ers rüberbringt, finde ich. Ich hatte mal ein erstes Date, bei dem wir auch ziemlich schnell über Sex geredet haben. Es war sogar ziemlich lustig, weil wir das Gespräch nur halb ernst geführt haben. Und natürlich haben wir vorher und danach noch über tausend andere Dinge gesprochen. Wenns allerdings direkt zur Sache und ans Eingemachte geht, und Details abgefragt werden, dann wäre mir sowas auch ziemlich unangenehm. Und dann wäre es für mich auch klares Imponiergehabe und absolut unpassendes Ausfragen, das die Proritäten ganz klar unter die Gürtellinie verlegt, ohne dass ich das Gefühl hätte, er wäre an mir wirklich interessiert.

Falls hier auch Männer mitlesen: Liebe Männer! Nein, Frau ist nicht frigide, weil sie nicht schon beim ersten Treffen detailliert über Sex reden will, ohne Euch zu kennen. Frau weiß, dass Mann auf Sex steht. Frau übrigens auch. Aber soooooo eilig kann es doch nicht sein. Und, wenn ihr den Sex schon so früh ansprechen wollt, tuts mit Charme und Humor. Dann lacht Frau auch gerne mit.
 
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  • #7
Also ich als Mann bin da sehr zwiegespalten: ich stehe sehr auf Sex und möchte ganz viel davon. Am liebsten täglich und auch Neues ausprobieren, richtig Zweisamkeit zelebrieren und sich gegenseitig verwöhnen.

Meine ex-Frau war aber wirklich sehr prüde und verklemmt. Wir haben uns total anders entwickelt.

Viele Frauen beschweren sich ja auch, dass sie in einer langen Beziehung viel zu wenig bekommen.

Ich rede nicht gleich von Sex, finde das aber eigentlich schon sehr wichtig.

m
 
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  • #8
Hallo Fs

Ich glaube erstens ist es ein teil einer Eroberungsmasche die Männer auch schon die letzten Jahrtausende angewandt haben.. Wenn auch die Art und Weise neuzeitlich wesentlich geändert hat.

Zweitens schaffen es viele Männer nicht die Grenze zwischen Flirten (ist ja durchaus von Frauen gewünscht) und sexuellen Anspielungen zu ziehen weil Sie da nicht so ganz das feingefühl haben wie Frauen.

Dieser Mangel an Feingefühl für diese Grenze ist aber auch grossteils normal und unterschiedlich zwischen Mann und Frau..

Mein Tipp..Wenn Du nicht drauf eingehst werden Sie es auf Dauer von selber sein lassen..
Dann aber auch Konsequent bleiben..

m47
 
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  • #9
Ich thematisiere Sex im Internet wesentlich weniger als im realen Leben. Warum soll man nicht über ein zentrales (zumindestens für mich) Thema sprechen? Übrigens sind die meisten Frauen auch nicht so genant, wie es hier oft behauptet wird.
 
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  • #10
Ich habe das noch nie so erlebt. Es hat was mit Niveau der Männer zu tun. Vielleicht sollte die FS die Auswahl ihrer Dates noch mal überprüfen.

Über Sex reden ist kein Problem, aber zum richtigen Zeitpunkt, nicht beim ersten Date und icht in der ersten Mail, oder schon im Profil stehend. Das hat viel mit Takt und Feingefühl zu tun. Darüber verfügen nicht viele Männer, leider.

Doch es gab einen, aber wir kannten uns schön länger. Der wollte sich per Skype mit mir über seinen Schwanz unterhalten. Gähnnnnn.

Aus Erfahrung weis ich, Hunde die bellen, die beissen oft nicht.

w 50
 
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  • #11
Sex gehört für mich selbstverständlich zu einer gut funktionierenden Beziehung dazu und ist gewissermaßen die Krönung einer innigen Verbundenheit. Also eigentlich ein Teil, den ich nicht unbedingt erwähnen muss, gerade weil er so selbstverständlich ist.
Warum müssen dann Männer ständig davon reden oder Bemerkungen drüber machen? Die einen haben sexuelle Anspielungen bereits im Profil stehen, die anderen reden schon davon, wo man sich doch kaum schon kennt.
Ist das Imponiergehabe? Wollen sie besonders cool wirken, dass sie über Sex so locker reden können? Ist er ihnen tatsächlich so wichtig, oder was sonst?
w/49
Mir (m, 41) ist Sex in der Tat sehr wichtig. Und zwar nicht, dass er einfach nur "dazu gehört". Er ist für mich auch nicht die "Krönung einer innigen Verbundenheit", denn ich kann problemlos Sex mit jemanden haben, ohne die Person zu lieben. Er macht, zumindest oft, einfach Spaß.

Bei etlichen anderen Themen wird genauer hinterfragt. Da verzichtet auch keiner auf die Frage nach Hobbys, weil selbstverständlich ist, dass eigentlich jeder welche hat. Da geht es dann auch darum, welche Hobbys, welcher Beruf, ... Man möchte ja wissen, ob man zusammen passt oder nicht.

Nur der Sex soll dann eine Blackbox bleiben. Dabei entscheidet auch der Sex wesentlich darüber, ob man zusammen bleibt oder nicht. Und da reicht "gehört dazu" meiner Ansicht nach nicht. Es muss schon der richtige Sex und nicht irgendeiner dazu gehören. Sonst investieren beide erst Gefühle, um dann zu bemerken, dass es sexuell überhaupt nicht zusammen passt.
 
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  • #12
Mein Freund hat im Grunde auch sehr früh darüber geredet. Der Hecht ist er dennoch nicht. So oft kann oder will er gar nicht. Zumindest seltener als ich. Er gehört zu denen, die die Bestätigung der Frau brauchen, also eher so ne Lusthummel, die sich stets lustvoll präsentiert. Da ich ihm das nicht gebe und nur zeige, was ich wirklich fühle und tatsächlich durch ihn erzeugt wird, kann er dann nicht.

Vielleicht sind die, die drüber reden lustloser und mit weniger Selbstwertgefühl bestückt? Würde ich aus dieser Erfahrung vielleicht schließen. Zumindest war es bei denen, die nichts sagten noch nie so....
 
  • #13
Mir (m, 41) ist Sex in der Tat sehr wichtig. Und zwar nicht, dass er einfach nur "dazu gehört". Er ist für mich auch nicht die "Krönung einer innigen Verbundenheit", denn ich kann problemlos Sex mit jemanden haben, ohne die Person zu lieben. Er macht, zumindest oft, einfach Spaß.

Bei etlichen anderen Themen wird genauer hinterfragt. Da verzichtet auch keiner auf die Frage nach Hobbys, weil selbstverständlich ist, dass eigentlich jeder welche hat. Da geht es dann auch darum, welche Hobbys, welcher Beruf, ... Man möchte ja wissen, ob man zusammen passt oder nicht.

Nur der Sex soll dann eine Blackbox bleiben. Dabei entscheidet auch der Sex wesentlich darüber, ob man zusammen bleibt oder nicht. Und da reicht "gehört dazu" meiner Ansicht nach nicht. Es muss schon der richtige Sex und nicht irgendeiner dazu gehören. Sonst investieren beide erst Gefühle, um dann zu bemerken, dass es sexuell überhaupt nicht zusammen passt.
Nachvollziehbar, aber...gerade beim Thema Sex ist es doch unmöglich, durch "drüber reden" vorher abzuklären, wie man harmoniert, oder? Sitzt du mit deinem Date im Café und ihr plaudert fröhlich über Stellungen, Tageszeiten, Orte,...?

Ich denke, sexuelle Harmonie hängt von der grundsätzlichen gegenseitigen sexuellen Anziehungskraft ab, und die läuft eben "zwischen den Zeilen", beim normalen Kennenlernen, Flirten, über andere Themen reden.

Mir ist (guter, leidenschaftlicher und häufiger) Sex auch elementar wichtig, sonst brauche ich keine Beziehung. Aber ebenso wie die FS und die meisten Frauen, die hier geantwortet haben, stößt es mich komplett ab, wenn ein Mann in der ersten Kennenlernphase darüber redet. Derjenige ist für mich dann ziemlich schnell ein "Freak", von dem ich lieber schnell Abstand gewinne...
 
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  • #14
Liebe FS,

mir geht es genau wie Dir, was meine persönliche Einstellung zu Sex angeht. Und es stösst mich auch ab, wenn Männer schon im Profil oder beim ersten Kontakt Sex verbalisieren. Ich denke, in unserer Altersklasse mit Männern um die 50 oder älter ist dieses ständige Erwähnen von Sex besonders krass. Für mich hat es zwei Ursachen:

-viele Männer diesen Alters spüren voll Angst ihre nachlassende Potenz und wollen der Frau gegenüber betonen, dass bei ihnen ja noch alles so ist, wie bei 20-jährigen (ihre blauen Pillen schlucken sie ja heimlich).

-viele Männer diesen Alters kommen aus langen Ehen, in denen der Sex einschlief. Die meisten sehen dabei nur ihre Ex-Frau als Schuldige, die ja nicht mehr wollte. Ihren eigenen Anteil an der sexuellen Flaute wie Langeweile im Bett, schlechte Liebhabereigenschaften oder dass ihre Frauen bei Problemen in der Beziehung einfach keine Lust mehr auf Sex mit ihnen hatten, werden völlig verdrängt. Sie sehen das Problem nur darin, dass sie blöderweise eine Frau mit geringer Libido hatten (die dann auch gerne als prüde, frigide ect. deklassiert wird) und wollen auf jeden Fall vermeiden, wieder an eine solche, vermeintlich "sexualgestörte" Partnerin zu geraten. Die Neue soll eine sehr hohe Libido haben, das wollen sie vorher auf alle Fälle festklopfen. Dass in einer längeren Beziehung das Verlangen meist nachlässt, wird geflissentlich verdrängt.

Mir kommt es langsam so vor, als ob 90% der Ü50-Männer vorrangig eine verlässliche und hochfrequente Bettgenossin suchen und der Rest, der eine Beziehung ausmacht (und für Frauen sehr wichtig ist) ihnen eigentlich ziemlich egal ist. Sieht man ja auch an einigen männlichen Kommentaren hier im Thread.

Insofern finde ich das männliche Verhalten, Sex sofort zum Thema zu machen, zwar abstossend, aber hilfreich, um die vielen Männer auszusortieren, die vorrangig in mir keine Beziehungspartnerin, sondern einen möglichst willigen Körper für ihre Triebbefriedigung suchen. Männer, die so agieren, ahnen gar nicht, dass sie damit sehr wertvolle Infos zu ihrer Einstellung gegenüber Frauen freigeben und sich damit bei einem Großteil der Frauen auf die Abschussliste setzen.

w, 51
 
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  • #15
Das Thema Sex ist ein ganz klares Zeichen für die Priorität des Mannes. Die Erfahrungswerte sprechen Bände.

Du hast dann die Wahl, einen attraktiven Kerl zu vernaschen oder ihn ziehen zu lassen, bis Du findest, was Du wirklich suchst... Zu hoffen, dass die Liebe nachkommt, ist eher unrealistisch.

Ich bin sehr sicher, dass ein Mann, der Liebe sucht, nicht von Sex redet. Er tut es einfach zum beidseitig gefühlt richtigen Zeitpunkt. Die "guten" Männer wissen um die Kostbarkeit und Zerbrechlichkeit dieses zarten Gefühls. Und das kann eben mit einer unbedachten, vulgären Äußerung schnell zerrinnen.
 
  • #16
Die meisten Männer sind m.E. so - In ihren Gedanken, und tlw. auch mit ihrem Mundwerk.

Weil sowas unter gleichgesinnten Männern als normal gilt, sind sie der Annahme, daß das für Frauen auch normal sei, bzw. für sie als normal an Männern gelten sollte..

Die Schürzenjäger, die jeder Frau hinterher jagen, - die kommen bei -entsprechenden- Frauen an.
Ich kenne Einen, der das über 50 Jahre lang erfolgreich praktizierte, auch als Ehemann. Auch der hielt sein Verhalten für völlig normal, weil er ja ein Mann ist.

Ich sah mal einen älteren Mann, recht unattraktiv und schlecht angezogen.
Der suchte auf einem Stadtfest eine Frau für Sex, blitzte aber bei einer Frau ab.
Trotzdem sah ich ihn später, wie der mit drei Frauen im Arm vom Stadtfest davon ging.
Also Angebot und Nachfrage.

Dadurch können Vorurteile bei den Frauen entstehen, daß alle Männer so triebhaft wären.
Und aus Angst davor, z.B. ein Date absagen. Selbst wenn der betreffende Mann nicht triebhaft ist.

Heute genügt schon, sichtbar als Mann erkennbar zu sein. Und schon kann man als triebhafter, perverser, Vergewaltiger, Charakterschwein und ggf. gar als Kinderschänder gelten.
Aber wer ganz brav wirkt, der wird dann als Langweiler oder gar unmännlich vorverurteilt.

Noch nie gab es so viel Sex, wie aktuell in unserem Zeitalter. Es scheint, als ob es Jeder mit Jedem treibt.
Und die "paar Leute" dazwischen, die nicht so triebhaft sind, werden als "Sonderlinge" belächelt ?

Wenn es zutreffen würde, daß so viele Frauen gegen solche triebhaften Männer wären,
dann wäre m.E. bereits die halbe Menschheit ausgestorben, bzw. weit weniger Menschen auf dieser Erde.
Wobei ich nicht sagen kann, wieviel Frauen sowas wollen - oder über sich ergehen lassen ?

Wenn ich eine Frau wäre, dann wäre ich lesbisch. Um mir Männer vom Leib zu halten, egal wer.
 
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  • #17
Ein Mann, der das Thema Sex beim Kennenlernen anspricht, hat kein Niveau und gibt mir zu verstehen, dass er nur auf schnellen unverbindlichen Sex aus ist. Was soll ich als Frau über so einen Mann denken, der sich nicht benehmen kann und dem Anstand und Respekt ein Fremdwort in seinem Vokabular sind? Ein Mann, der Sex als ein interessantes udn tolles Gesprächsthema ansieht, hat bei mir verloren und es gibt keine 2. Chance. So einen ungehobelten Holzkopf will ich nicht näher kennenlernen, denn das reicht mir schon. Jeder Mensch weiß, dass Sex zu einer Beziehung gehört, da muss man nicht beim Kennenlernen über so ein intimees Thema sprechen, das ergibt sich später in der Beziehung von ganz alleine.
Männer, die soetwas machen, sind nur auf Affären aus.

w, 35
 
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  • #18
So lange es nicht peinlich direkt und plump ist, habe ich (w41) gar nichts gegen das Thematisieren (auch) von Sex. Ich will doch keinen verklemmten Spiesser als Partner, der gleich alles auf "ewig" stellen muss, bevor er (vielleicht!) aus den Pus hen kommt.
 
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  • #19
Das Thema gehört selbstverständlich nicht ins Profil und hat auch in den ersten Dates nichts zu suchen.

Aber spätestens, wenn sich beide "mehr" vorstellen können, macht es Sinn den Bereich zu thematisieren, damit man(n) auch weiss, was ihn ungefähr erwartet.

Dann gäbe es auch weniger Theads "er wollte nur Sex, dann war er weg" - vielleicht war der Sex für ihn einfach nur grottenschlecht, da war er anderes gewohnt.
 
  • #20
Drehen wir das ganze doch mal um:

Eine Frau, die beim Thema Sex rot wird und verschämt das Thema wechselt, ist verklemmt und gibt mir zu verstehen, dass das Sexleben in unserer Beziehung wohl zu wünschen übrig lassen wird. Was soll ich als Mann über eine Frau denken, die nicht offen und unbefangen darüber sprechen kann und der Lust und Leidenschaft ein Fremdwort in ihrem Vokabular sind? Eine Frau, die kein Interesse an Sex hat und für die Gespräche darüber ein rotes Tuch sind, hat bei mir verloren und es gibt keine 2. Chance. So eine [mod] will ich nicht näher kennenlernen, denn das reicht mir schon. Jeder Mensch weiß, dass Sex zu einer Beziehung gehört, da kann man doch auch mal bei einem Date darüber scherzen, das nimmt dem Thema den Ernst in der Beziehung. Frauen, die das nicht machen, suchen nur einen Versorger.

[mod] m/35
 
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  • #21
Hier werden 2 Dinge vermischt die unterschiedliche Auswirkungen haben.

Man kann sachlich über Sexuallität reden das ist ok..

Wenn ich aber über Sexuelle praktieren rede um die Frau damit scharf zu machen hat das eine andere Qualität und kommt anders an.
 
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  • #22
Liebe FS
Ich verstehe Dich, dass das stöhrt. Bin als Mann auch immer etwas verwirrt, wenn das so im Zentrum steht.
Bin ebenso der Meinung einiger Poster, dass es oft Männer sind, bei denen es dann nicht so toll läuft.
Aber es gibt auch die Männer die in der Vergangenheit sehr viel Rücksicht auf die Frau genommen haben. Immer im Glauben, das kommt noch. Doch die Frau bleibt verklemmt und prüde. Der Sex wird zu Pflichtübung, wenn der Mann nicht aufhört mit drängen.
Da möchten dann die Männer in einer neuen Beziehung nicht das gleiche erleben.
Alle haben Fantasieen und Träume. Das heisst jedoch nicht dass man(n) alles auch erlebt haben muss. Oft ist es auch so, dass das darüber reden eine Erregung auslöst.
Es ist aber schon so, wenn Du Dich nicht wohl fühlst, lass es bleiben. Es ist ja nicht nur das Thema Sex, das einem beim Kennen lernen irritieren kann. Manchmal sind es ganz andere Kleinigkeiten, die einem verwirren und man hat die Hoffnung, das kann ich beim Andern dann schon ändern. Funktioniert meisstens nicht.
 
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  • #23
Eine Frau, die kein Interesse an Sex hat und für die Gespräche darüber ein rotes Tuch sind, hat bei mir verloren und es gibt keine 2. Chance. So eine [mod] will ich nicht näher kennenlernen, denn das reicht mir schon.
Du verknüpfst voreilig zwei unabhängige Tatsachen und ziehst daraus einen völlig falschen Schluss.

Nur weil eine Frau im Erstkontakt oder bei den ersten Dates Gespräche über Sex ablehnt, muss sie nicht verklemmt, gehemmt oder lustlos sein. Sie will ganz einfach nicht mit einem fast Unbekannten über ein solch intimes Thema sprechen. Über die später gelebte, reale sexuelle Lust bei Frauen sagt diese anfängliche Zurückhaltung nichts aus.

Ich möchte nicht wissen, wieviele sexuell sehr interessierte und heißblütige Frauen Du mit Deinem Wunsch nach ganz frühzeitigen Gesprächen über Sex schon vergrault hast.

Es entspricht auch meiner Erfahrung, was einige Vorposterinnen schreiben: frühe Gespräche über Sex (oder bereits die Erwähnung im Profil) machen vor allem Männer, die ihr Selbstbewusstsein größtenteils aus ihrer sexuellen Wirkung und Aktivität ziehen. Und die stellen sich meistens als schlechte, egoistische Liebhaber und wenig selbstbewusste Persönlichkeiten (wird dann auch gerne mit Macho-Verhalten überspielt) heraus.

w, 52
 
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  • #24
Es entspricht auch meiner Erfahrung, was einige Vorposterinnen schreiben: frühe Gespräche über Sex (oder bereits die Erwähnung im Profil) machen vor allem Männer, die ihr Selbstbewusstsein größtenteils aus ihrer sexuellen Wirkung und Aktivität ziehen. Und die stellen sich meistens als schlechte, egoistische Liebhaber und wenig selbstbewusste Persönlichkeiten (wird dann auch gerne mit Macho-Verhalten überspielt) heraus.

w, 52
Ich habe ähnliche Erfahrungen machen müssen. Oft ist es so, große Klappe und nichts dahinter, dagegen sind oft stille Wasser bei Mann und Frau beim Sex genau das Gegenteil.

w
 
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  • #25
Ich sehe das Ganze sehr pragmatisch. Mich würde es auch nicht stören, wenn dies direkt im Profil stünde, weil ich dann gleich weiss, was mich in dieser Hinsicht erwartet. Ebenso wie themenbezogene Meinungen, Essensvorlieben und alles andere im Leben ist dies eben individuell und die Chance, dass es sexuell nicht zusammen passt ist nicht klein. Ich habe natürlich Verständnis dafür, dass dies wohl kaum jemand als Gesprächsthema beim ersten Treffen akzeptabel findet. Aber die Einstellung, dass der schon in der Beziehung kommen wird, finde ich ebenso unbrauchbar, weil dies inkludiert, dass alle den gleichen Geschmack haben. Ich frage mich ein wenig, ob die Einstellung, dass der Sex in der Beziehung schon dabei sein wird, oft mit der sexuellen Ausrichtung der Person korreliert (eine Studie wird es aber kaum geben). :)
 
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  • #26
Also ich bevorzuge klar den "schweigenden Gentleman", weil der wirklich "geniessen" kann ;-)

Ein Mann, der meint, sich mit sexuellen Anspielungen punkten zu müssen, ist ziemlich armseelig und ruft bei mir eine schlagartige Ernüchterung und Distanzierung hervor.

(w48)
 
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  • #27
Mal abgesehen davon, daß diese Art Frauen genauso nervt wie Männer es umgekehrt hassen, wenn eine Frau gleich beim ersten date nur von Kindern, Heirat und Hauskauf spricht, halte ich nicht sehr viel von theoretischen Erörterungen. Fast alle sexuell unterbeschäftigten, pentranten Männer (insbesondere die Ü50) halten sich für begnadete Liebhaber, sprechen vom Verwöhnen, unermüdlichem Cunnilingus, unglaublicher Potenz und Kondition und leiern dann bestenfalls ein Kurzprogramm zum Thema Vorspiel durch, welches vorrangig der eigenen Erregung dient, ganiert mit der Frage, warum Frau denn sich nicht schon winde und stöhne...;))

Die wirklich guten Liebhaber-sehr rar-lassen sich erst einmal auf eine Frau ein, ihr Tempo, ihr Temperament. egal ob es nur einige Stunden sind oder Monate-ein Mann, der vorab fordernd auf Sex insistiert und Beischlaffrequenzgarantien haben will, wird immer ein langweiliger, egoistischer Rammler sein, den eine andere Frau aus gutem Grund nicht (mehr) ranlassen wollte.

und..gute Liebhaber sind nicht nur unaufdringlich, sondern auch diskret. Verbalerotik haben sie schlicht nicht nötig. Das wäre, als ob eine wirklich attraktive Frau es anderen einreden müßte, wie schön sie sei und dass man ihr das bestätigen müsse;)
W.
 
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  • #28
Es darf davon ausgegangen werden, dass einen wirklich guten Liebhaber eine Frau auch sehr gern und oft "ranlässt", weil sie es mit ihm und von ihm will!

Den Vorrednerinnen stimme ich zu, Männer, die viel und schnell über Sex reden, sind wenns praktisch wird, meist unspektakulär.

Phantasie entsteht im Kopf, sind schön zu leben/praktizieren, doch schnell zer-redet!
 
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  • #29
@FS

Als MANN habe ich festgestellt das wenn man nicht schnell auch zweideutig oder eindeutig bei dem Thema Sex wird das Interesse von Frauen an einem sinkt und man in die Freundeschiene kommt. Mache ich viele Komplimente und bin zuvorkommend dann ist die Frau eher nur an einer Freundschaft interessiert weil man ja Mr Niceguy ist und somit fürs Bett eher uninteressant ist. Lässt man mehr Anzüglichkeiten in Gesprächen fallen und baut somit ein sexuelles Interesse an der Frau auf dann klappt es auch.

Fazit: Eben weil die Frauen sich zwar über Anzüglichkeiten beschweren aber man nur damit trotzdem Erfolg bei Frauen hat gehen die meisten Männer dazu über immer direkt zu sein wenn sie dies erkannt haben.
 
  • #30
Ganz klar deutlich machen das man NICHT an Freundschaft interessiert ist gehört selbstredend dazu , auch beim ersten Treffen, aber auch hier macht der Ton die Musik. Es sollte eine Anmerkung und kein Enzyklopädievortrag sein/ werden.. Die Richtung deutlich machen? Ja . Aber nicht das zum zentralen Thema machen .. Ich denke das thematisieren würde sofort aufhören wenn Frau anmerken würde das sie sich das sehr wohl oder gar nicht vorstellen kann..