• #1

Warum reden sich Frauen alles schön?

Ich möchte gerne wissen, warum sich viele Frauen, nachdem ihr Mann / Freund sie verlassen haben, alles schön reden?

Klassiker:
- Er wird es bereuen UND kriecht wieder zu mir zurück
- Er spinnt nur, der kommt wieder zu Sinnen
- So eine wie mich findet er nie mehr ( zum Glück, deshalb hat er doch ja auch die Frau verlassen)

Ich bin selbst eine Frau und kann wirklich nur den Kopf schütteln über diese kruden Ausreden. Warum machen Frauen das, Männer hingegen nie? Ich kenne bisher keinen Mann, der je wieder zurück zu seiner EX ist, im Gegenteil, die sind nach der Trennung aufgeblüht.

Was sagen Männer dazu, habe ich recht?

w/45
 
  • #2
Hallo Branka,

ich bin jetzt zwar eine Frau, antworte dir jedoch trotzdem. Das trifft hier wahrlich nicht auf alle Frauen zu. Ich habe den Ex nie zurückgenommen. Da bin ich sehr radikal was das geht und ziehe das auch durch, egal wie. Ich leide wie ein Hund, aber irgendwann rappel ich mich wieder auf.

Am Anfang ist es wie gesagt eher ein Schock, dann kommt die Trauer und danach die Wut. Das ist so ein Prozess, der eine gewisse Zeit braucht.
Niemals würde ich hier einen Schritt zurückgehen und mich überreden lassen. Schluss ist, weil es nicht passte. Irgendwann ist man dann tatsächlich froh, dass man nicht mehr zusammen ist-meisst war man einsamer als wenn man single ist und es wurde einem Energie abgezogen. Also auf mich trifft das hier nicht zu, weil ich eine charakterstarke Person bin.
 
  • #3
Na und?

Nach einer Trennung ist jeder am Boden zerstört und versucht das Ego aufzupolieren. Frauen machen das, indem sie einen Wert an sich selbst suchen oder in Sätzen suchen und Männer haben evtl. Affären, um sich aus dem Gröbsten zu ziehen.

Das ist wohl menschlich. Jeder will sich retten. Da musst du nicht mit dem Kopf schütteln. Was machst du denn in einer solchen Phase? Schokolade essen?
 
  • #4
Ich bin immer wieder erstaunt darüber, wie unsolidariach Frauen untereinander sind! Natürlich wollen (auch) Frauen nach einer Trennung nicht in Selbstmitleid zergehen. Es kann dir doch egal sein, welche Strategien hilfreich sind, um diese schwere Zeit zu schaffen. Nicht die Realität der Gedanken ist dabei doch vordergründig wichrig, sondern das Gefühl, das man dabei in sich trägt. Warum sollten Frauen sich schlechte Gedanken machen?
 
  • #5
Ich denke, Frauen sind oft einfach mehr emotional als Männer. Viele (nicht alle!) Frauen sind sehr emotional und lassen vieles näher an sich heran als (die meisten!) Männer. Sie legen diese ganzen Emotionen auch in die Beziehung und diese brechen bei einer Trennung zusammen. Damit sind Viele dann überfordert und kommen damit schlecht klar und darum reden sie sich alles schön, um doch damit klar zu kommen. Männer können das auch gut, aber es ist in der Tat seltener. Hängt auch immer damit zusammen, wer Schluss macht.
 
  • #6
Naja, zum einen wird das auch tröstlicher Selbstschutz sein, zum Anderen IST es oft so.
Also ich persönlich habe oft erlebt, dass Männer eine Trennung erst Monate später so wirklich realisieren und dann reumütig zurückkommen.
Es gibt auch Frauen, die nach einer Trennung aufblühen. Kommt eben auf die Beziehung an.
Frauen haben aber immer tendenziell die Eigenart, eher liebe und tröstliche Worte zu finden - auch für andere Frauen nach dem Motto: Er kommt sicher wieder zurück, er hat dich doch gar nicht verdient, so eine wie dich findet er nicht mehr...
Ist doch nicht so schlimm - lass sie doch - wieso regt dich das auf?
Ist doch besser, als einer Freundin ins Gesicht zu sagen, dass man den Freund auch verstehen kann, weil sie ja total dick geworden ist oder total langweilig oder zickig war, man muss ja nicht nochmal draufhauen, wenn jemand schon am Boden liegt.
Grundsätzlich sage ich meinen FReundinnen aber oft ganz klar:
Der hat kein Interesse an dir, wenn einer so rumtingelt und ab und an mal wieder keine Zeit hat. Manchmal ist die nackte Wahrheit besser. Auch wenns schmerzt.
Männer machen das übrigens genauso. Nur reden die weniger über Gefühle, allerdings war ich früher fast nur mit Jungs befreundet und weiß, dass die auch lange noch Hoffnungen haben, die kriegen auch zu hören, dass sie keinen so guten Typen mehr findet usw. Wahrscheinlich hast du einfach keine engen männlichen Freunde. Ich hatte so einige, die nächtelang geheult haben, denen es schlecht ging...
Nach außen tun die härter, machen Sport und lenken sich mit 2-3 Affären ab. aber wenn man sie näher kennt, sind die ähnlich.
Frauen begrüßen sich ja auch grundsätzlich mit Komplimenten..."Tolles Kleid" "süße Frisur..." um sich gegenseitig Sympathie zu bekunden, während Männer sich mit "Hey du Sack, siehst ja scheiße aus" begrüßen - das ist dann auch liebevoll gemeint :-D
Bei Frauen wäre eine solche Begrüßung ein Grund, wochenlang beleidigt zu sein.
 
  • #7
Liebe FS,
genau bei der Liste kann ich Dir nicht zustimmen.
Die Sprüche, die Denkweise und das "Zurück zur Ex", kenne ich von Männern auch.

Ich empfinde andere Verhaltensweisen wesentlich typischer:
- mein Traummann ( egal wie er sich verhält)
- ich liebe ihn so
( nachdem er gegangen ist und sie ihn ggf vorher eher nervig fand)
 
  • #8
den Kopf schütteln über diese kruden Ausreden.

Was bringt dich denn so auf dagegen?
Was ist denn der Hintergrund eines solchen Tribunals nach dem Motto "Herrgott, wie blöd sind verlassene Frauen"?
Dazu würden wir gerne mehr lesen.

Deine Frage klingt eher rhetorisch oder verärgert.

Frauen ist die "Beziehung" meist recht wichtig. Sie sind die Fleißigeren, wenn es darum geht, über Themen der Beziehung zu reden, sie zu kritisieren, sie verändern zu wollen. Darum greifen sie auch zu diesen "Notmaßnahmen der Selbstberuhigung", wenn die große Kränkung der Trennung kommt. Das ist wie mit allen Schock- und Trauerphasen im Leben so. Das solltest und könntest du eigentlich wissen.
 
  • #9

Manche Frauen reden sich alles schön um den Trennungschmerz leichter zu ertragen, manche Frauen um das angeknackste Selbstbewusstsein vielleicht wieder aufzubauen und du brauchst eben die Bestätigung wildfremder anonymer Männer in einen Forum um dich zu pushen oder wo genau ist jetzt dein persönliches Anliegen bei diesen Thread?

Öffne mal eine andere Schublade ...
Reaktion, Verarbeitung oder Umgang mit einer Trennung ist individuell von Frau zu Frau (Mann zu Mann) verschieden. Zudem ist das sicherlich noch von mehreren Faktoren abhängig, wie die Dauer der Beziehung, Trennungsgrund oder Familienstatus usw.

Ernsthaft ... das ist schon ein wenig peinlich gängige Klischees auszupacken nur um ein wenig Aufmerksamkeit vom anderen Geschlecht zu erhaschen.
Sorry, wer so vorgefertigt denkt, der ist defintiv schlimmer als die von dir beschriebenen Frauen dran.

W, 25
 
  • #10
Liebe FS,

ich glaube nicht dass es geschlechterspezifisch ist. Obwohl ich eine Frau bin war ich immer diejenige die nach einer Trennung "aufgeblüht" ist.
Es lag daran dass ich immer mehr gegeben als bekommen habe.

Ich will aber nicht abstreiten dass viele Frauen ( und Männer) masochistisch veranlagt sind und gerne leiden. Und wollen was sie nicht haben können. Ich denke das ist dann mangelnde Selbstliebe in Verbindung mit romantischer Verwirrung bzw Verklärung.

Und viele Frauen über nehmen bereitwillig die " schuld" für eine gescheiterte Beziehung, suchen den Fehler bei sich, streuen sich Asche aufs Haupt könnte, waere hätte gesollt. Das hindert dann am loslassen.

Ich bin so weniger und kenne aber auch Männer die so ticken und erst richtig zu lieben Anfangen wenn Frau sich entzogen hat.
 
  • #11
Ich bin selbst eine Frau und kann wirklich nur den Kopf schütteln über diese kruden Ausreden. Warum machen Frauen das, Männer hingegen nie? Ich kenne bisher keinen Mann, der je wieder zurück zu seiner EX ist, im Gegenteil, die sind nach der Trennung aufgeblüht.

Liebe FS,
wenn mir eines zutiefst unsympathisch ist, dann diese hier oftmals gelesene Abwertung von Frauen durch Frauen, bei gleichzeitiger Anbiederung bei den männlichen Foristen, zumal Deine Argumentationskette Intelligenz vermissen lässt. Also schüttel' ich erstmal über Dich den Kopf: 45 Jahre alt und noch immer so stutenbissig und anbiedernd wie eine beleidigte 16-jaehrige.

Du unterliegst einem Irrtum, wenn Du meinst, dass nur Männer die Frauen verlassen. Bis auf einmal habe ich alle meine Partner verlassen und keinen davon wollte ich zurück, resp. meinen Exmann nicht, der sich jahrelang ergebnislos bemühte.
Ich bin geraume Zeit nach der Trennung aufgeblüht - er nicht.

Was Du beschreibst, wie die Frauen sich die Trennung schönreden und meinen, dass der sie verlassende Mann das bedauern und zurückkommen würde, genauso hat mein Exmann das gemacht und auch sein Vorgänger.

Anders als Du komme ich nicht zu dem Ergebnis, dass Männer sich alles schönreden, sondern dass geschlechtsunabhaengig derjenige, der verlassen wurde, sich erstmal ein Erklärungsmodell sucht, welches ihm hilft, mit der Trennung klarzukommen.

Die Art der Trennung spielt für die Verarbeitung sicherlich auch eine Rolle und auch da tun Männer und Frauen sich nichts.
Abhängig vom Persönlichkeitstyp nähert sich das Erklärungsmodell meistens schnell der Wirklichkeit an.
 
  • #12
Das sind wahrscheinlich die romantischen Gefühle, die man sich selber die ganze Zeit einredet, und die auch dazu führen, dass eine Frau überhaupt so lange eine Beziehung führt.

Ich muss schon sagen, alle Männer, die ich bisher kannte, sind wieder zurückgekrochen. Aber ich habe immer "nein" gesagt.

Bei den richtig schlimmen denke ich mir heute noch oft, ob sie wissen, was sie mir angetan haben oder ob sie Reue verspüren, vor allem dann, wenn sie merken, dass ich schon seit Jahren nicht mehr auf ihre Kontaktversuche reagiere, sie es aber dann doch immer wieder versuchen.

Ich würde nicht den Kopf schütteln. Diese Frauen halten meist zusammen, was man zusammenhalten kann. Sonst gäbe es gar keine Beziehungen mehr.
 
  • #13
Frauen wie du sind der Grund warum ich keine in meinem Umfeld habe. Kümmern sich nicht um ihren eigenen Kram, stutenbissig und missgünstig.
Es ist völlig egal wie und warum manche Frauen (oder eher Menschen! Es gibt kein die Frauen und die Männer, wenn du das nicht begriffen hast, kannst du nicht besonders viel Erfahrung im Umgang mit Menschen haben) ihre Trauer/Trennungsbewältigung so gestalten, so lang sie keinem anderen effektiv damit schaden. Und damit meine ich Verleumdung und Rufmord.

Manche Männer gestalten übrigens ihre Trennungsarbeit auch nicht viel anders. Manche auch mit Stalking. Aber wen interessierts? Du packst nur eine große Tüte Klischees aus und erwartest dafür Beifall, mehr ist das nicht.
 
  • #14
Ich weiß ja nicht, wie Du gestrickt bist @Branka , aber ich habe noch nie erlebt, bis auf einmal, dass ein Kerl wieder angekrochen kam, geschweige denn, dass ich einen Ex blockieren musste usw..usw...Alle haben mich respektiert und haben Ruhe gegeben. Vielleich auch, weil sie auch nicht mehr wollten. Na und?
Ich selber habe, nachdem ich mich von meinem letzten Ex getrennt hatte, Gift und Galle gespuckt...aber wegen meiner Dämlichkeit! Nie wollte ich den zurück. Ich habe mich totgeärgert, dass ich altes "Mädchen" so viel Zeit verloren hatte und nicht rechtzeitig auf mein Bauchgefühl hörte, ja @INSPIRATIONMASTER . Das wäre so nach ca. drei Jahren der Fall gewesen. So aber habe ich mehr als 5 Jahre vergeudet.
Aber egal. Wenn Frauen jammern und ihn die erste Zeit zurück wollen, ist das lediglich Betäubung, das gibt sich wieder. Was ich hier allerdings so lese, lässt mich manchmal fassungslos zurück. Aber meistens geben sie uns Foristinnen dann später Recht.
Vielleicht ist das Unerfahrenheit, Naivität, einfach nur Schwäche. Es sind Frauen, und die ticken anders. Sei nicht so hart @Branka :)
 
  • #15
Ich würde das nicht pauschalisieren, aber nehme das auch in vielen Beiträgen hier kopfschüttelnd wahr. Bei manchen Frauen denke ich, sie kommen mit Trennung oder gar Abweisung auch in den übelsten Fällen überhaupt nicht klar oder suchen sich gezielt z. B. vergebene Männer als Bestätigung, dass sie die ihrer Frau „entreißen“ können. Weiblicher „Egopush“ in einer ähnlichen Variante wie der männliche, den es ja zweifellos genauso gibt.

Was ich nicht ganz verstehe ist, was Du mit Deiner Frage bezweckst. Sei halt anders, wenn Du das für richtig hältst und lasse andere Frauen so sein, wie sie wollen. Sonst wirkt es irgendwie, als müsstest Du Dir hier männliche Bestätigung holen...
 
  • #16
Ich kann nicht beurteilen, wie viele Frauen sich die Trennung schön reden.
Meine ist 4 Jahre her und bei mir war es nicht so.
Im Gegenteil. Als viele Freunde mir was von Midlife-Krise und "der kommt schon wieder" erzählt haben, war mir klar, das wird er nicht tun. Und ich hätte ihn - obwohl ich die Trennung anfangs nicht richtig fand - auch nicht zurückgenommen.
Er hat sich "weiter" (oder in eine andere Richtung) entwickelt und ich mich auch. Aber sowas von gegensätzlich, dass wir heute wirklich nicht mehr kompartibel wären.
Alle die seine neue Freundin und mich kennen, sagen, dass sie nicht verstehen können, was er an ihr findet. Und ja, dass lässt mich innerlich grinsen und tut mir gut. Aaaaaber. Er wird wissen, was sie hat und ich nicht. Und ich kann es mir denken und dann ist auch gut, wenn er jemanden hat, der ihn zufrieden macht. Das war er in unserer Beziehung nicht - hat aber eine Weile gebraucht, bis ich das so sehen konnte. Und ich bin definitv jetzt glücklicher als in der Beziehung. Ich jammer ihm definitv nicht hinterher.
Ich kann mir aber vorstellen, dass die von dir beschriebenen Aussagen auch von außen aus dem Freundeskreis öfter in die Frau "projiziert" werden und als Trostpflaster gerne übernommen werden. Aber wenn es doch hilft, ist es doch auch ok. Ich hab mich noch nie gerne bemitleiden lassen. Ich mach das lieber mit mir selbst aus.
 
  • #17
@Branka: natürlich hast Du recht. Vielleicht hilft es uns Frauen auch ein Stück weit über die Trennung hinweg.

Ich kenne einige Männer, die wieder zurück zu ihrer Ex sind. Und weiter habe ich auch schon oft erlebt, dass Männer kurz nach einer Trennung ununterbrochen unterwegs waren um neue Frauen kennenzulernen.
Soll ich jetzt ähnlich wie Du eine pauschalisierte Frage stellen: Warum brauchen Männer unmittelbar nach der Trennung gleich eine neue Frau an der Seite? Geht es um Egopush?

Auf diese Frage will ich natürlich keine Antwort haben.
 
  • #18
Ich hatte so einige, die nächtelang geheult haben, denen es schlecht ging...
Nach außen tun die härter, machen Sport und lenken sich mit 2-3 Affären ab. aber wenn man sie näher kennt, sind die ähnlich.
Kenne ich so von mir nicht, auch nicht, wenn mit mir schlussgemacht wurde. Klar war ich dann sehr traurig und fühlte mich wie amputiert.
Das hielt aber meist nur ganz kurz an.

Richtig gelitten habe ich aber vor allem dann, wenn ich mal wieder unglücklich verbliebt war. Dies hat in mir Narben hinterlassen und Wut, dass Frauen zu oft feige sind, im rechten Augenblick offen zu kommunizieren.
Nicht die Trennungen.
 
  • #19
Ich möchte gerne wissen, warum sich viele Frauen, nachdem ihr Mann / Freund sie verlassen haben, alles schön reden?
Weil es weh tut, sich einzugestehen, nicht mehr geliebt zu werden.
Da lügt man sich doch lieber selbst vor, dass er den Irrtum erkennt und wieder mit Rosen vor der Tür steht.
Das nennt man Wunschdenken, um die Realität zu verdrängen.

Zieht insgesamt das Ablösen in die Länge, weil alles vom Ex so interpretiert wird, wie es in das Wunschdenken passt.

Im Extremfall wird dann gestalkt, denn der abtrünnige Mann weiß ja aus Sicht der Verlassenen offenbar noch nicht, dass er die Richtige verlassen hat
 
  • #20
Ich möchte gerne wissen, warum sich viele Frauen, nachdem ihr Mann / Freund sie verlassen haben, alles schön reden?

Klassiker:
- Er wird es bereuen UND kriecht wieder zu mir zurück
- Er spinnt nur, der kommt wieder zu Sinnen
- So eine wie mich findet er nie mehr ( zum Glück, deshalb hat er doch ja auch die Frau verlassen)

Ich bin selbst eine Frau und kann wirklich nur den Kopf schütteln über diese kruden Ausreden. Warum machen Frauen das, Männer hingegen nie? Ich kenne bisher keinen Mann, der je wieder zurück zu seiner EX ist, im Gegenteil, die sind nach der Trennung aufgeblüht.

Was sagen Männer dazu, habe ich recht?

w/45
Warum stellen Frauen solche Fragen, die von einer verzerrten Sichtweise der Realität ausgehen? Und warum biedern sich Frauen so bei Männern an, während sie gleichzeitig ihren Geschlechtsgenossinnen feindlich gegenüber stehen? DIESE Fragen sollten Sie sich selbst mal stellen.
 
  • #21
Ich kenne bisher keinen Mann, der je wieder zurück zu seiner EX ist, im Gegenteil, die sind nach der Trennung aufgeblüht.

Dann hast du seltsame Frauen um dich. Bei mir im war es immer andersrum. Die Männer sind plötzlich abgerutscht. Vom Aussehen bis zur Karriere. Zerzaustes Haar, schräge Krawatte, Muttche musste beim Kochen, der Steuererklärung und er Wäsche wieder einspringen, wo früher die Frau war und alles ordentlich gerichtet hat. Die Frauen waren aber auch völlig oke Top-Frauen, hübsch, jung, nett, anständig, und die Männer dem typischen Klischee entsprechend: passiv, bequem, schleppend, unverbindlich - nach außen hin halt die tollen Stecher... aber eher mit dem Touch: "Die Frau an seiner Seite könnte jeden anderen haben als ihn." Die Frauen hatten sofort wieder Ersatz, die Männer nichts mehr.

Mal ehrlich, wenn der Mann mit einer tollen, hübschen, netten (vielleicht sogar jungen) Frau 10 Jahre lange nichts besseres anzufangen weiß, als sie ab und zu mal ins Kino zu schleppen und sonst nur freche Sprüche reißen kann, und unverbindlich bleibt, dann hat er die Frau nicht verdient.

Tatsache ist auch, solche Männer finden tatsächlich keine Frauen mehr wie diese, die so viel Blödsinn mit machen (inklusive schlechten Sex). Erklärt sich auch, dass die Männer Jahre später zurückkommen und sei es nur, weil sie "harmlosen" Kontakt suchen. Es hat sich für sie halt nichts besseres mehr gefunden.

Also ich gehe davon aus, deine Freundinnen und Frauenkreise um dich sind wahrliche Waschweiber aus alten Hexen.
Ich kenne es wirklich nur andersrum, ansonsten geb mir die Adressen dieser tollen Männer, die so derart aufblühen und dufte sind. Mehr solcher Männer braucht die Welt wirklich.
 
  • #22
Ja so ein Quatsch.

Ich habe mich nach mehr als sechs Jahren wegen ernsthafter Differenzen von meinem Schulfreund getrennt. Er war optisch und sozial ein Volltreffer, der mich aber aus charakterlichen Gründen komplett entnervt hat. Ich konnte nicht mehr.

Noch Jahre später wurde meine Mutter gefragt, wie ich es verkraftet hätte, dass er sich getrennt hätte, mit einem hämisch- befriedigten Unterton, oder ich wurde scheinheilig bedauert. Wenn sie ruhig mitteilte, dass ich mich getrennt hätte, wurde nur mitleidig gegrinst und ihr offensichtlich nicht geglaubt. Sie hat das Thema nicht verfolgt, sie wußte genau, wie oft er sich noch Jahre später bei mir gemeldet hatte.

Tja, was hat der tolle Hecht von Familie wohl getan? Ich glaube nicht, dass er von sich aus gelogen hat, aber er hat bei Unterstellungen wohl auch nicht widersprochen und so wurde "das konnte ja nicht gut gehen mit der da" das vorherrschende Bild.

Es sei ihm gegönnt, ich war schon lange weg aus der Gegend und von diesem hochnäsigen Pack sowieso. Wenn er das braucht, bitte schön.

So, liebe FS, wer lügt und manipuliert sich die Welt zu Recht? Nur die Frauen? Ja klar.
 
  • #23
Die FS befragt Männer nach einer Erklärung über frauentypisches Verhalten. Erklärungen von Frauen, also dem Geschlecht, das sich am besten in sein eigenes hineinversetzen kann, sind ihr unerwünscht.
Die Logik in dieser Vorgehensweise entzieht sich mir vollkommen und suggeriert, dass es der FS überhaupt nicht um eine Beantwortung der Frage geht.
Kind, wenn du was über Frauen wissen willst, frag eine Frau, hätte der kluge Vater wohl gesagt. Die kluge Tochter hat offenbar nicht zugehört.

Vermutlich ist sie persönlich mit dem beschriebenen Verhalten einer Frau konfrontiert und sucht nun in ihrer Vergrätzung Schützenhilfe, erhofft sich diese bei den Männern.
Gut möglich, dass sie sich für diejenige hält, bei der die Neu-Singles "aufblühen". (Gemeinhin auch als die "Übergangsfrau" bekannt, oder eines der "f***-ten-other-girls"-Girls.)

Von @Lebens_Lust gab's schon einen Rüffel, vielleicht betritt ja auch noch @neverever das Parkett - ich hol schon mal das Popcorn...
 
  • #24
Ich muss gerade lachen @Branka
Solche Aussagen gibts auch von Männern. Vielleicht sind es prozentual ein paar weniger, mag sein.
Die Unterschiede sind
- Frau erzählt das ihren Freundinnen, die sich das stundenlang anhören (oft am Telefon).
- Männer erzählen das ihren Kumpels in der Kneipe - und bekommen nach 10 Minuten zig Schnäpse (einen nach dem anderen) in die Hand gedrückt .... nur darum gehts bei Männern schneller.
 
  • #25
Ich bin immer wieder erstaunt darüber, wie unsolidariach Frauen untereinander sind! Natürlich wollen (auch) Frauen nach einer Trennung nicht in Selbstmitleid zergehen. Es kann dir doch egal sein, welche Strategien hilfreich sind, um diese schwere Zeit zu schaffen. Nicht die Realität der Gedanken ist dabei doch vordergründig wichrig, sondern das Gefühl, das man dabei in sich trägt.
Das sehe ich auch so und im Grunde genommen gehen die verlassenen Frauen am Ende als Siegerinnen hervor, auch wenn das auf den ersten Blick nicht danach aussieht. Die Konkurrentin wird äußerst selten geheiratet oder als dauerhafte Partnerin gewählt. Sie ist dann nur die Übergangsfrau und als solche wird sie auch betrogen, um vielleicht die Nachfolgende zu heiraten.

Es mag auch verlassene Frauen geben, die um einen Mann kämpfen und nicht so leicht aufgeben aber das ist mir weniger bekannt. Ich erlebe viel häufiger, dass die Frauen ihren Mann ziehen lassen. Kenne persönlich einen Mann, der nach 6 Monaten zu seiner Frau zurückgegangen ist und weiss von einem weiteren, der zur Frau und Säugling zurückging bzw. zurückgepfiffen wurde.
Ob Paare in solchen Fällen überhaupt jemals wieder glücklich werden steht auf einem anderen Blatt. Vielleicht kann man das verzeihen aber kann man das jemals vergessen?

Und es ist auch nicht richtig, dass die Frauen sich nach der Trennung alles schön reden und glauben, dass ihr Mann zurückkommen würde. Im Gegenteil so etwas habe ich persönlich nie beobachtet. Ausser dass die erst genannte mir hinterher sagte: wir waren 14 Jahre zusammen und ich wusste/spürte, dass er uns eines Tages vermissen und zurück kommen würde.“ und sie hatte mit ihrem Gefühl recht. Aber das können - glaube ich - nur Frauen sagen, die ihren Mann wirklich sehr gut kennen.
 
  • #26
Ich denke es geht gar nicht um M oder W, sondern, um den jeweiligen Menschen.
Ich habe niemals nach meiner Scheidung mich negativ geäußert, weil es mir ja nichts bringt und es macht ja die ganze Geschichte nicht rückgängig.

Vielleicht sind ja auch manche Frauen redseliger, als manche Männer.

In meinen Bekanntenkreis wurde ich nur von Frauen gefragt und nie von Männern. Den Damen sagte ich immer, wenn sie so neugierig sind, dann sollte sie besser meine EX fragen, da ich nicht in Abwesenheit des Menschen über ihn spreche. Wahrscheinlich haben mich ja nur die Damen gefragt, weil meine EX es so handhabt wie ich. Es gibt halt Sachen, die sich niemals ändern und dies auch zum Unwohl mancher neugierigen Anderen.
 
  • #27
Ich bin immer wieder erstaunt darüber, wie unsolidariach Frauen untereinander sind!

In der Tat, das ist faszinierend. Auch Frauen, die ihren Freundinen den "tollen Mann" ausspannen und meinen, sie seien einfach besser.


Warum ist es Dir so wichtig, "Recht zu haben"? Das solltest Du mal ernsthaft hinterfragen.
Es geht im Leben nicht darum, Recht zu haben, sondern das richtige zu tun.
Ich empfehle, über diesen Satz nachzudenken.

m, 39
 
  • #28
Moin,


die Tendenz, die "Neue" zu hassen und zu verunglimpfen, scheint mir tatsächlich bei Frauen sehr verbreitet... Männer sehen die Schuld für eine Trennung wohl oft eher bei den Umständen, bei der Ex, auch bei sich selbst... aber weniger im bösen "Neuen", der sich in die eigentlich tolle Beziehung gedrängt hat.
Eine Wiederaufnahme der Exbeziehung scheint dagegen für beide Seiten gleichermaßen (oder auch nicht) in Frage zu kommen. Allerdings natürlich eher, wenn der Ex vor allem als unschuldiges, unmündiges Opfer gesehen wird - übrigens eine Facette, eine Kehrseite des Machismo.

manchmal
 
  • #29
Ich habe niemals nach meiner Scheidung mich negativ geäußert, weil es mir ja nichts bringt und es macht ja die ganze Geschichte nicht rückgängig.

Bei mir war das ein Prozess. Eine Weile lang habe ich mich schon über manches tierisch aufgeregt, durchaus auch mal nach außen. Vermutlich verarbeitet da auch jeder anders. Und natürlich ist es dann irgendwann auch mal gut und letztlich habe ich dann relativ bald auch meinen eigenen Anteil gesehen.

"Schönreden" hat was mit "Nostalgie" zu tun. Man blendet die Gründe aus, warum die Beziehung beendet wurde und erinnert sich an die schönen Zeiten. Man ist alleine und das verstärkt das noch. Mit der Zeit schleifen sich die schlechten Erfahrungen mehr ab als die guten und das ist ja eigentlich auch positiv und gesund. Es darf eben nur ein unrealistisches "Schönreden" nicht blockieren.


Die FS befragt Männer nach einer Erklärung über frauentypisches Verhalten. Erklärungen von Frauen, also dem Geschlecht, das sich am besten in sein eigenes hineinversetzen kann, sind ihr unerwünscht.

Ich versuche bei Fragen, die sich speziell an Frauen richten, nicht zu antworten. (Manchmal juckt es doch :))

Manchmal möchte man eben gezielt die Wirkung oder die Sichtweise des anderen Geschlechts hören. Ich bin sicher, ich erlebe Frauen völlig anders als Du. Deine Freundinnen erzählen Dir ihre Sicht ihrer Beziehung und Du wirst vieles durch Deine weibliche Brille sehen. Ich finde bei vielen Fragen spannend, mal eine andere Sicht mitzubekommen.

Mir fällt aber auch hier auf, dass viele Frauen sich gefragt fühlen, wenn ausdrücklich "Wie sehen Männer das?" da steht. Für mich ist das dann immer der reflexartige Versuch, weibliche "Deutungshoheit" und "Besserwisserei" durchzusetzen, statt sich auch mal mit der männlichen Sichtweise zu beschäftigen. Für mich ist das eine typisch weibliche Unart (sorry, bei Männer erlebe ich das in der Form kaum, natürlich auch nicht bei allen Frauen).
 
  • #30
Wie sagte mein kluger Vater immer? "Kind, wenn du was über Männer wissen willst, frag einen Mann!"
Hallo FS,
aber du willst doch etwas über Frauen wissen? Logik ist nicht so deins ...

Zu deiner Frage: Befasse dich mal mit Trauerverarbeitung und du hast deine Antwort. Wenn ein Mensch, ob Mann oder Frau, etwas verliert, was ihm wichtig ist, dann ist es normal, dass er zunächst eine Phase des Nicht-Wahrhaben-Wollens durchläuft, um den ersten Schock abzumildern und Zeit zu bekommen, sich auf die veränderten Gegebenheiten einzustellen. Das ist nicht geschlechtsspezifisch und mag nach schönreden aussehen, ist aber eine hilfreiche Reaktion zum Verarbeiten. Ungut wird es erst dann, wenn diese Phase ewig anhält. Genauso ungut ist es aber auch, und dazu tendieren mE eher Männer, sich zu betäuben (mit Alkohol, wahllosen Affären etc) und/oder den Expartner abzuwerten (ist eine miese Hexe, die sowieso nur mein Geld wollte etc).

In deiner Frage hast du verschiedene Phasen nach einer Trennung vermischt. Die ersten beiden deiner aufgezählten Klassiker gehören in die Nicht-Wahrhaben-Phase. Der dritte Punkt ist bereits Ausdruck der beginnenden Neuorientierung.
Alle aufgezählten Punkte sind normale Reaktionen und mir ist nicht klar, was dich daran eigentlich stört? Hattest du mal einen schmerzhaften Verlust und deine Umgebung hat völlig verständnislos reagiert und dich in deiner Verarbeitung behindert, weshalb du anderen eine gesunde Verarbeitung nicht gönnst oder was steckt dahinter? Und warum dieses explizite Gemeckere über Frauen? Haben dich gerade Frauen in Situationen, in denen du Unterstützung und Empathie gebraucht hättest, hängen lassen? Du bringst mit deiner Frage erheblichen Groll auf Frauen zum Ausdruck, das solltest du mal hinterfragen.

W/44
 
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