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  • #1

Warum schätzen sich Frauen nicht?

Ich Frage mich warum so viele Frauen in diesem Forum sich nicht schätzen? Man liest immer wieder man darf keine Förderung an Männer stellen, denn heuzutage sind ja Man und Frau gleichgestellt. Viele bestehen drauf selber zu zahlen, selber zum Randevous zu fahren, Blumen, Geschenke, jedliche Art von Hilfe von Mann wird abgelehnt, denn "ich kann ja das alles selber!" Klar kann Frau heuzutage alles selber, aber wofür braucht sie dann überhaupt einen Mann? Gute Gespräche und Unternehmungen kann man mit Freundinnen haben und für den Sex braucht es einen Man auch nicht unbedingt.

Den Männern wird die Möglichkeit beraubt sich als Mann zu fühlen! Ja,ja viele Männer haben schon Angst Männer zu sein, denn wodurch sollen sie sich denn männlich fühlen, wenn sie nichts machen dürfen?

Männer wollen für die Frauen, die denen gefallen schöne Gesten machen, solche Frauen beschützen und verwöhnen, in Mantel helfen, schwere Taschen tragen, solche Frauen schön kleiden und die neidische Blicken den anderen Männer geniessen! Die wollen sich stark, geschick und gebraucht fühlen. Die mögen das eben, nach dem sie was für die Frau gemacht haben ihre Bewunderung und Dankbarkeit sehen. Dadurch sind die eben Männer. Die Unterschied zwischen Man und Frau liegt ja nicht in Geschlechtsteilen, sondern in Verhalten.

Frauen die sich schätzen haben auch kann Problem diese Gesten anzunehmen, (Ich meine jetzt nicht VERLANGEN sondern DANKEND annehmen) für die ist es selbstverständlich, denn sie es nicht anderes kennen. Die können ja alles selber und wollen niemandem was beweisen, Sie geniessen das Frau sein und haben darum auch Männer, die denen das Gefühl gerne geben und sich selber dadurch männlich fühlen.

Darum frage ich mich, warum so viele Frauen sich nicht schätzen und immer alles selber machen wollen? Glauben sie an eigene Attraktivität nicht? Haben sie Angst sonst ohne Männer zu bleiben? Das sie sonst niemand will?

Kann mir das jemand bitte erklären?
 
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  • #2
Hie im Forum hat es einige Singlefrauen, die unbedingt einen Mann haben wollen. Deshalb ist ihnen nichts zu viel um dieses Ziel zu erreichen. Die Herrn die Frauen verwöhnen wollen gibt es, aber sie
werden zunehmen eine Rarität.
Meistens findest Du sie so ab 50 Jahren. Aber gerade auch diese Männer, gebeutelt durch Unterhaltszahlungen und anderes springen sehr gerne auf den Emanzipationszug auf und sind froh
nichts bezahlen zu müssen.
Ich selbst bin früher von den Herrn auch sehr verwöhnt worden, als es noch üblich war, inzwischen
tue ich mich sehr schwer damit, dass es offensichtlich anders geworden ist.
Du hast aber recht, für mich ist es ein Grund warum ich lieber Single bleibe.
Was bringt uns ein Mann, der uns nicht mehr verwöhnen will?
Ich denke es gibt viele einsame Damen und die nehmen einfach fast jeden, Hauptsache Mann.
Gerade im Forum hier ist diese Gilde, ich zahle alles, mache alles und bin einfach toll.
 
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  • #3
Na da bin ich ja mal auf die Meinungen von Männern gespannt.

Ich wusste garnicht dass sich ein Mann als Mann fühlt wenn er Blumen kauft oder in den Mantel hilft? Ich persönlich finde solche Gesten sehr nett und nehme sie gerne an und bin im Gegenzug ebenso nett und hilfsbereit weil ich einen netten Umgang mit allen Mitmenschen sehr schätze. Wenn ein Arbeitskollege und ich gleichzeitig am Parkplatz ankommen und er mir die Tür aufhält, finde ich es nett. Ob er sich dadurch männlicher fühlt? Wenn mein Arbeitskollege etwas schweres in der Hand hält, halte ich ihm die Türe auf. Bin ich dann nicht Frau genug?

Ich lasse mich von Männern (außer fester Partner) nicht auf einen Kaffee einladen, nicht nur weil ich mir meinen Kaffee selbst zahlen kann sondern auch weil hinter einer "Kaffeeeinladung" seitens des Mannes meistens der Wunsch steht "mehr" von dieser Frau zu wollen. Wenn ich mit Arbeitskollegen unterwegs bin dann wird unabhängig vom Geschlecht bezahlt. Gleichgewicht eben.

Ich denke mit "Forderungen stellen" sind andere Dinge gemeint, ob da "in den Mantel helfen" dazu gehört wage ich doch etwas zu bezweifeln zumindest bei der Mehrheit.

warum schätzen sich Frauen nicht? Diese Gesten haben für mich eher den Beigeschmack als wäre ich eine Trophäe und kein Mensch den man(n) kennen lernen möchte. Viele Menschen haben Schwierigkeiten mit dem Selbstwertgefühl und auch hier denke ich dass das geschlechtsunabhängig ist.

w,32
 
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  • #4
Die wertschätzenden Gesten, wie Einladungen und Hoffieren, gehören bei mir auch zu einer Beziehung. Ich bin trotzdem der Überzeugung, dass gerade die Frauen, die selbstbestimmt leben und leben wollen, sich selbst wirklich schätzen, viel mehr als Frauen, die bei einem Mann vorrangig auf das Geld sehen müssen. Männer sind übrigens viel neidischer, wenn der Mann eine interessante, intelligente und erfolgreiche Frau an sich binden kann als wenn er nur ein dumpfes, gut verpacktes weibliches Exemplar an seiner Seite hat. Vielleicht kennst Du andere Leute als ich?
 
  • #5
Ich gehe mal davon aus, daß der FS ein Mann ist.

Die Fragestellung ist irreführend. Daß manche Frauen alles selber machen wollen, hat sicherlich vielfältige Gründe, dazu gehört aber nicht, daß sie sich nicht selbst schätzen.

Rein zahlenmäßig ist der Anteil an Männern, die ein von Dir beschriebenes Verhalten aufweisen, sehr gering (3%?). Den anderen Männern ist es egal, ob eine Frau an ihnen vorbei einen Kasten Wasserflaschen trägt, sie ihr beim durch-die-Türe-gehen den Türflügel vor den Kopp hauen oder daß die Glühbirne im Schlafzimmer jetzt schon seit 8 Wochen kaputt ist ohne daß der Herr sich bemüßigt fühlt, eine neue reinzuschrauben. Und ehrlich - wenn er das mit der Glühbirne nicht hinkriegt, kann er sich seine schönen Gesten abschreiben. Da zählen die Taten mehr als schöne Worte.
Viele Frauen sind es leid, zehnmal dran zu erinnern, daß der Müll runtergetragen werden müßte - sie machen es beim elften Mal eben selbst.
Liebe Männer, eine der größten Währungseinheiten bei Frauen ist Aufmerksamkeit. Viele Frauen gehen in die Knie, wenn der Mann selbst nach Jahren noch weiß, daß gelbe Tulpen ihre Lieblingsblumen sind oder er bemerkt, daß sie neue Ohrringe trägt, wenn er fürsorglich und so etwas von - um es mal altmodisch zu sagen "ritterlich" ist. Gibts leider vieeel zu selten.
 
  • #6
Ich habe den Eindruck, sie fühlen sich beleidigt worden, wenn man ihnen Hilfe anbietet.
Ihre Emanzipation:"Ich bin kein schwaches Frauchen - ich kann Alles selber."

Außerdem scheint sich das Männerbild aus so mancher Werbung in den Köpfen vieler Frauen zu verfestigen:"Mann = dumm und unbeholfen - Braucht die Frau, damit es wieder richtig wird. Also mache ich Frau es lieber selber."
Immerhin: Den Frauen die Türe aufhalten, an der Kasse vorlassen, beim Kinderwagen helfen - das nehmen sie noch an.

Frauen neigen dazu, die Schuld oder Ursache immer zuerst bei sich zu suchen. Bis hin zu häuslicher Gewalt von Männern.
Deshalb haben es schlechte Männer so leicht mit den Frauen.
Sie können schlecht zu Frauen sein, und ihnen auch noch Schuldgefühle einreden. "Ich bin nur so, weil Du Frau mich dazu provoziert hast"

Manche Frauen denken sich:"Ich bin eine Frau - das genügt.
Es liegt nur an den Männern, daß ich seit xx-Jahren Single bin"
Als ob jeder Mann gleich darauf anspricht, nur weil sein Gegenüber zwei Brüste hat.
 
  • #7
die frage ist schon verkehrt.sondern sie müsste lauten : warum gibt es keine gentleman mehr? männer laufen unaufmerksam durch die welt. ich als frau muß denen dann immer sagen was sie verkehrt gemacht haben. den meisten männern ist das überhaupt nicht bewußt. sie knausern bei essen einladungen,allgemeine veranstaltungen.viele wollen noch nicht mal ihrem date einen kaffee ausgeben. sorry aber mit sowas will ich mich als frau erst gar nicht treffen. wer als mann nicht um eine dame wirbt,der soll doch alleine bleiben.und leider können das 90 % der männer nicht mehr. kein wunder das die frau dann lieber alles alleine macht,bevor ich jemanden 10 mal dran erinnern muss.
 
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  • #8
Mein Lieber, wie alt bist du denn?

Vielleicht verwechselst du da was? Ich schätze mich als Frau sehr wie kein Zweiter und das zeige ich damit, indem ich das Glück nicht zwangsläufig in einem Mann/einer anderen Person suchen muss, sondern in mir. Würde ich warten, bis mir ein junger Bursche in den Mantel hilft oder mir was Schweres abnimmt oder mir eine Rose schent (lach, gibts das heute überhaupt noch?), dann haben wir Weihnachten in 50 Jahren... Und allein auf dieses Glück verlasse ich mich nicht. Ich kann mich selber verwöhnen. Z.B. kaufe ich regelmäßig (wöchentlich) einen Strauß Blumen einfach nur so, zwei lege ich aufs Grab, mit dem Rest schmücke ich die Wohnung.

Die meisten Frauen fallen zudem auf die Nase, wenn sie Forderungen an Männer stellen, die besonders wild und ungehalten sind. Manchmal wollen Frauen eben auch einfach nur bisschen Sex und nichts weiter von einem Mann.
 
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  • #9
Ich schätze mich in dieser Form, dass ich nicht auf Männer warte, bis diese mir helfen oder was erledigen.
Was hat das mit "nichts wertschätzen" zu tun, weil eine Frau heutzutage alles alleine tun kann?
Ich kann meinen Boden besser verlegen als mein Mann.Eine Frau arbeitet bei handwerklichen Dingen in der Regel präziser und sorgfältiger. Würde ich mich auf den Mann verlassen, würde es mir schlampig hinhauen und das wäre eine Beleidigung für mich.
 
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  • #10
Sehr richtig hast du das erkannt! Deswegen bin ich Single, seit nun mehr 11 Jahren! Ein Mann muss um mich werben nach alter Schule. Das heißt, Rose zum ersten Date,Taschentuch aufzuheben, einen Kniefall machen bei einem Antrag, Romantik jeden Tag walten lasen, und mir öffentlich einen Handkuss geben. Und das meine ich vollen Ernstes! Mit weniger begnüge ich mich schon lange nicht mehr. Ich will begehrt werden. Und ja, ich kann es mir optisch und altersmäßig leisten. Die Schlange der Verehrer ist lang, und viele würden mal gerne ran.
 
  • #11
Ich lasse mich von einem Mann zum Essen einladen, lasse ihn den schweren Koffer tragen und mir die Tür aufhalten. Aber nur, wenn ich weiss, dass der Mann dies aus Galanterie tut und nicht weil er in mir das unfähige, dumme Weibchen sieht, was nichts kann und auf ihn angewiesen ist.
Als Frau spüe ich sofort, was der Mann in mir sieht und ich verhalte mich dementsprechend. Ich lasse mir nicht einen Drink bezahlen, wenn ich erkenne, er will mich damit ins Bett bringen und ihn auch nicht Auto fahren, weil er meint, Männer wären fähigerer Fahrer.
Mein Partner ist ein richtiger Gentleman und ich geniesse seine liebevollen Aufmerksamkeiten. Er bekommt sie ja auf eine andere Art zurück. Trotzdem weiss ich, dass er in mir einen gleichberechtigten Menschen sieht.
 
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  • #12
FS! Ich bin eine Frau und ich finde es auch schön, wenn ich vom richtigen Mann eingeladen werde und er mich nett behandelt aber ich möchte das nicht von jedem Mann haben.

Also, ich glaube nicht, dass ein Mann sich nur dann als Mann sieht, wenn er eine Frau chauffieren darf.

Du schreibst auch - für Sex braucht eine Frau keinen Mann!

Ich frage mich dann - für was braucht ein Mann eine Frau? Wenn er sie nur für Sex braucht, dann kann er die ganze Sache billiger haben.

FS, für mich ist ein Mann nicht dann automatisch männlich, wenn er die Frau auf dem Silbertablett trägt - das ist für mich eher ein Weichei. Ich glaube, bei anderen Männer wirkt ein Mann durch solche Taten auch nicht unbedingt männlich.

Ich glaube, ein Mann der eine Frau sehr zuvorkommend behandelt, der zeigt dadurch eher Schwäche und geht ein finanzielles Risiko ein. Das macht nur dann ein Mann, dem die Frau, für die er das macht, etwas bedeutet oder er von ihr etwas bestimmtes haben will ;-).

Eine Frau sollte ihre Selbstachtung nicht dadurch gewinnen, wie sie von einem Mann behandelt wird.

Es hat für mich als Frau null Gewicht, wenn ich von dem falschen Mann so behandelt werde, wie ich es mir von dem Richtigen wünsche.

FS, Du machst es Dir zu einfach.

Jetzt zu Deiner eigentlichen Frage! Ich schätze mich als Frau selber zu sehr, um von jedem Mann zu viele seiner netten Gästen an zu nehmen. Ich glaube an meine Attraktivität und ich setze sie auch ab und zu bewusst ein.

FS, Du bist sicher eine Frau, die den anderen Frauen, die alles selber machen möchten, die Schuld gibt, dass die Männer das Verhalten für selbstverständlich nähmen und es von allen Frauen (also auch Dir) erwarten.

Das ist auch zu einfach gedacht ;-)
 
F

FA04

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  • #13
:) ich mach alles selber, habe immer gemacht.
Ich mag keine Schnittblumen, die habe ich als Pflichtanteil zum bestimmten Anlassen bekommen oder als Entschuldigung, es sind nur schlechte Erinnerungen damit verbunden. Der einziger Strauß, von meinem Sohn ist mittlerweile 14 Jahre alt, einziger welcher ich einfach so bekommen habe, weil jemand an mich, in dem Moment, gedacht hat und Wiesenblumen draußen für mich gepflückt.
Ich habe nichts dagegen wenn jemand für mich die Tür hält oder in den Mantel hilft, beschützen und verwöhnen wird usw., weil er das für mich macht und nicht als Schauspiel für die Anderen.
Ich kleide mich sehr weiblich, bin gern eine Frau, aber ich bin kein Statussymbol, keine dumme Puppe ohne Seele.
Für die Geschenke den Partner bewundern, diese DANKEND annehmen oder VERLANGEN - seltsam. Man macht die Geschenke mit Herz, damit andere Freude haben, dann sieht man es in die Augen den gegenüber, man füllt sich gebraucht.
Bin ich deswegen emanzipiert?
Im Grunde sehne ich, wie viele Frauen, nach TÄGLICHE AUFMERKSAMKEIT und will kein STATUSSYMBOL sein.
Nach TÄGLICHE AUFMERKSAMKEIT und nicht zum bestimmten Anlässen. Nach TÄGLICHE AUFMERKSAMKEIT wenn z.B. unterwegs eine kleine Praline aus dem Seitentasche gezaubert wird oder die Blume am Straßenrand gepflückt, weil jemand gerade an mich denkt. Das ist mir viel lieber als eine "Schatulle voll mit Brillanten einmal im Jahr" oder zum bestimmten Anlässen.
In diesen Fall werde ich liebend gern eine Frau und kein :)starkes Packesel. Ich möchte den Mann kennenlernen und nicht sein Geldbeutel. Wenn der Mann passt dann freue ich mich auf die Aufmerksamkeit und werde deswegen mich nicht verpflichtet füllen. Ich suche ein Mensch zum lieben, kein Gott zum bewundern. Bis dahin bleibe ich so wie ich bin, auch möglich für immer allein, ich will keine göttliche Hilfe, aber menschliche Aufmerksamkeit.
LG W/41
 
  • #14
Gegenfrage welche Frauen?
Frauen benehmen sich wie Männer, sehen teilweise so aus und kleiden sich auch so.

Wo soll da ein Mann sein "mannsein" sprich gentlemenlike unter Beweis stellen, soll er einen Kumpel verwöhnen bzw.
erobern?

Viele Frauen laufen bewusst maskulin durch die Gegend, beschweren sich aber gerade hier im Forum dass es nicht klappt in der Liebe, naja, wenn sie burschikos daherkommen kein Wunder.

Weiblich weiche Frauen werden immernoch hofiert von Männern. Nur diese Art Frau muss man heutzutage leider suchen.

Somit strengen sich Männer auch nicht mehr an bei der Partnersuche, warum auch, die maskulin burschikose Frau tut eh alles. Dabei sehnen sich Männer nach der Frau, aber nach einer Frau, die auch wie eine Frau aussieht, sich so kleidet und fraulich in allen Lebenslagen ist - ohne devot, tump oder dämlich zu sein.

Auch eine langhaarige weibliche Frau in Stöckel und Rock kann selbstbewusst und stark sein - eben diesen Gegenpol lieben "echte" Männer die im Gegenzug wirklich maskulin sind.
 
  • #15
Darum frage ich mich, warum so viele Frauen sich nicht schätzen und immer alles selber machen wollen? Glauben sie an eigene Attraktivität nicht? Haben sie Angst sonst ohne Männer zu bleiben? Das sie sonst niemand will?

Lieber FS, Ich glaube Sie haben ein ganz falsches Bild von "Frauen" oder sie haben zu viel in diesem Forum gelesen... Aber auch Männer, die sie beschreiben sind heute eine Seltenheit und Schuld daran sind nicht die wenigen Frauen, die eine schöne Geste mit dem Satz "Ich kann das auch selbst, bin doch nicht behindert" kommentieren (gibt es wirklich solche? Weil ich halte sie für Mythos, den sich Männer ausgedacht haben). Solche Frauen sind auch Seltenheit. Ich kenne viele Frauen und beobachte auch im Alltag viele Frauen, die solche Gesten dankend annehmen und ich freue mich immer sehr, wenn mir ein Mann in der vollen S-Bahn Platz gibt oder mir mit schwerem Koffer hilft.
w (30)
 
  • #16
Weil sich, auch dank der Gleichberechtigung, die Dynamik in der Beziehung zwischen Mann und Frau geändert hat. Der Mann ist nicht mehr zwangsläufig der Versorger, die Frau nicht mehr zwangsläufig das Heimchen am Herd. Frauen müssen nicht mehr ihren Mann fragen, wenn sie selbst arbeiten gehen wollen.

Damals war es noch nötig, Versorgerqualitäten unter Beweis zu stellen. Interessant, dass Frauen auch heutzutage sich so einfach kaufen lassen. Aber ob ich mit einer Frau dauerhaft zusammensein will, die eine derartige Geisteshaltung zeigt, ist eine andere Frage. Ich möchte eigentlich lieber eine Frau, die nicht nur immer nimmt. Die mit mir zusammensein will, weil sie mich will und nicht meinen Lebensstil.

Glücklicherweise haben Frauen das inzwischen auch verstanden.
 
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  • #17
Ich gebe dem FS zum Teil recht.
Sicher gibt es Frauen, denen Komplimente/charmante Gesten unangenehm, weil peinlich sind. Sie sind das nicht gewöhnt und deshalb irritiert. Das liegt wohl an der Erziehung und daran, dass nur mehr wenige Männer "männlich" handeln. Wir haben es heute leider mit sehr vielen männlichen Prinzessinnen zu tun. Frau ist also regelrecht gezwungen sich selbst zu behelfen.

Würde ich warten, bis mir ein junger Bursche in den Mantel hilft oder mir was Schweres abnimmt oder mir eine Rose schent (lach, gibts das heute überhaupt noch?), dann haben wir Weihnachten in 50 Jahren... Und allein auf dieses Glück verlasse ich mich nicht. Ich kann mich selber verwöhnen.
Postings wie dieses zeigen das ganz deutlich.

Ich selbst möchte trotz "2014" nur einen Gentleman an meiner Seite. Den Rüpel überlasse ich anderen Frauen, die sich das bieten lassen. Und ich habe wohl Glück, denn ich bekomme oft Rosen geschenkt und meine Begleitung hilft mir immer in den Mantel uvm. Ich werde auf liebevolle Art behandelt und bin umgekehrt gern bereit auch für das Wohlbefinden dieses Mannes zu sorgen. Wir gehen herzlich und wertschätzend miteinander um. Schade, dass dies offenbar nicht mehr selbstverständlich ist.

Worte wie "Warum sollte ich sie einladen, wieso sollte ich ihre Einkäufe tragen", Männer die gar nicht sehen, dass sie einer Frau (einem Mitmenschen) behilflich sein könnten, sind einfach unsympathisch. Frauen wiederum müssen lernen galante Gesten als Kompliment anzunehmen und die Männer nicht vor den Kopf zu stoßen. Etwas mehr Herzenswärme und Kultur täte uns allen gut.
 
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  • #18
Was ich nicht verstehe, warum einige davon ausgehen, dass FS männlich ist! Ich halte, die Frage für weiblich. Ein Mann würde die Frage anders stellen. Z.B. Warum wollen Frauen sich nicht mehr von Männern einladen oder helfen wollen. Ein Mann würde auch nicht schreiben, dass eine Frau einen Mann nur für das Verwöhnen außerhalb des Bettes braucht ;-) .

Hier werden auch oft zwei Sachen vermischt! Männer wollen dieses Verhalten nicht mehr bieten und verweisen auf die Emanzipation. Viele Frauen würden diese Wertschätzung vom richtigem Mann liebend gerne annehmen.

Ich lese anders als die FS, dass Frauen sich darüber beschweren, weil sie von den Männern nicht zuvorkommen behandelt werden. Männer sagen dazu nur: Du bisst doch emanzipiert, dann bitte auch überall und nicht nur da wo es Dir schmeckt!
 
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  • #19
Ich bin zwar eine selbständige Frau, die nicht auf einen Versorger angewiesen ist und die meisten Dinge alleine auf die Reihe bekommt. Auf der anderen Seite fühle ich mich trotzdem weiblich und lasse mich gerne von einem Mann umwerben. Meine Ansprüche sind nicht sonderlich hoch. Z. B. erwarte ich nicht, dass ein Mann mir die Tür aufhält, mir abgesehen von Geburtstag und Weihnachten irgendwelche Geschenke macht (und generell keine teuren Geschenke), mich zum Essen ausführt oder mir in den Mantel hilft.

Leider habe ich trotz meiner niedrigen Ansprüche sehr schlechte Erfahrungen gemacht, was das sog. Kavalier-Verhalten angeht. Mir ist es dreimal passiert, dass mich Männer auf eine Tasse Kaffee einladen wollten und mich dann als geldgierig bezeichneten, weil ich mich höflich bedankte und die Einladungen nicht ablehnte. Manche Männer fahren abends/nachts einfach nach Hause, wenn es ihnen in den Kram passt. Es juckt sie nicht, wenn die Frau noch stundenlang alleine auf den nächsten Bus oder die nächste Bahn warten muss. Zum Geburtstag bekam ich mal etwas, was ein Mann selbst geschenkt bekommen hat und womit er nichts anfangen konnte.

Dass das Thema Bezahlung hier im Forum so oft diskutiert wird, wundert mich auch nicht. Ich möchte auf gar keinen Fall ständig eingeladen werden und bin emanzipiert genug, um auch mal einen Mann einzuladen. Wenn der Mann allerdings weitaus mehr Geld zur Verfügung hat als ich, sich 2-3x von mir einladen lässt und sich nie revanchiert, verliere ich das Interesse.

Mein Gefühl besagt, dass bei vielen Männern kein ernsthaftes Interesse an einer Frau im Spiel ist, wenn sie einen auf Gentleman machen. Es geht ihnen eher darum zu bekommen, was sie wollen. Wenn sie sich der Frau einigermaßen sicher sind, kommt der Kavalier seltener bis gar nicht mehr zum Vorschein. Oder sie erwarten für jedes kleine Getränk und für jede kurze Fahrt in ihren Autos eine Gegenleistung in Form von Sex. Deshalb habe ich mittlerweile große Probleme damit, von Männern etwas anzunehmen.
 
  • #20
Nun ja, ich denke er beschwert sich nur, dass es nicht mehr viele Frauen gibt die diese alte Schule noch zulassen. Und genau so wenig Männer gibt es noch die es praktizieren. Und zwar aus Überzeugung und nicht um eine Taktik zu benutzen. Als ich meine neue Partnerin nach über 25 Jahren Ehe, kennengelernt habe, musste Sie auch erst mal lernen, damit umzugehen! Aber sie liebt es sehr , wieder, nicht nur als guten Menschen behandelt zu werden, sondern auch als Frau. Natürlich ist es klasse wenn eine Frau Power hat und mitten im Leben steht und stark ist. Die Mischung macht es perfekt! Und ich habe die perfekte Frau für mich gefunden. Und dass nachdem ich dachte, ich hätte sie bereits seit mehr als 25 Jahren an meiner Seite gehabt! Nun ja ich war jung und dumm
Also meine Damen und auch die Herren. Nicht nur Bad Boy spielen. Das ist es nicht was Frauen wollen. Die Mischung macht es
 
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Gibson

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  • #21
Der aktuelle durchschnittliche Mann ist m.M.n. bequem und pragmatisch. Warum sollte er sich heute noch ins Zeug legen, wo man(n) doch Faulheit leicht als Emanzipation tarnen kann?
Als klassisch erzogener Mann fühle ich mich mittlerweile wie ein Alien. Vor kurzem bin ich in einer Gesellschaft als einziger Mann angedeutet aufgestanden, als zwei der Damen von der Toilette zurückkamen. Tja, Dinosaurier; wird wohl Zeit auszusterben.

Gruß
m(38)
 
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