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  • #31
Es ist völlig egal, wer wen "wegschnappt", solange die Beziehung schön ist und mit aufrichtiger, bedingungsloser Liebe verbunden ist, geht niemand fremd!

Das ist ein Trugschluss!

Gerade dann, wenn zu Hause alles bestens ist, haben Männlein oder Weiblein genügend Energie, sich mal anderswo umzuschauen. Mag sein, dass es Neugierde ist, oder mangelndes Selbstbewusstsein, oder einfach nur der Spaß daran, wieder mal den eigenen Marktwert zu testen. - Unabhängig davon, wie es um die Ehe beschaffen ist. Es liegt lediglich an der Persönlichkeit des Fremdgängers, ob er das "Umschauen" realisiert, oder nicht.

"In eine gute Ehe kann keiner eindringen" ist die gern benützte Ausrede der meisten Fremdgänger, um die Dame zu überzeugen . Die Geliebte ihrerseits hört es gerne und braucht moralische Bedenken erst gar nicht aufkommen zu lassen.

Doch auch in den besten Ehen gibt es Krisen, auch längere. Dann ist es eine Katastrophe, wenn der frustrierte Ehemann auf willige Singles trifft, die sich auf ihn einlassen
 
  • #32
Hier widersprechen sich so ein paar Meinungen.

Ja es gibt diese begehrten Männer so ab ca. 35 Jahre und ja sie wurden oft in ihren 20er von den Frauen links liegen gelassen ABER solle Männer kann man an einer Hand abzählen, es sind die Männer die in ihrem Beruf sehr erfolgreich sind und noch halbwegs gut aussehen. Als diese Männer Anfang 20 waren und an ihrer Kariere gebastelt haben, da waren sie nicht sehr spannend, da waren sie spießig und langweilig. Und ja solche Männer werden dann gerne ausgespannt und solche Männer lassen sich auch ausspannen.

Es gibt aber auch jüngere Männer, die sich mit 20 vor Frauen nicht retten können, es sind die gut aussehenden bösen Jungs, die mit 30 total verbraucht sind und in ihrem Leben nichts auf die Reihe bekommen haben. Die will dann keine Frau haben.

Dann gibt es auch die Männer, die mit 20 totale Versager waren, mit 30 es immer noch sind und mit 40 naja... es wird nicht besser.

Dann gibt es halt auch Männer, nach dem Prinzip und mühsam ernährt sich das Eichhörnchen, sie sind mit 20 emsig, bekommen eine halbwegs brauchbare Freundin, haben einen 0815 Job und naja die werden von keiner anderen Frau groß ausgespannt, höchstens von der Frau mal verlassen.

Also es gibt verschiedene Typen und jeder Typ hat seine Geschichte.

Achja dann gibt es ja auch den Mann, der eine Frau bekommen hat und das recht früh und dann denkt er hat im Leben was verpasst und er versucht ein oder zwei Affären zubekommen, meist mit mäßigem Erfolg.

Es gibt nicht den Mann oder die Frau:
 
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  • #33
...mache ich Menschen keinen Vorwurf, die aus Liebe eine Affäre mit verheirateten Menschen eingehen
Aus Liebe? Doch wohl eher aus Egoismus: ich will ihn haben, er ist verheiratet, na und, zerstöre ich halt seine Ehe, dann wird er für mich frei. Echte Liebe würde die Entscheidung für eine andere Frau respektieren.

Schnappen und sich schnappen lassen sind zwei Seiten derselben Medaille. Es gibt viele unmoralische Angebote da draußen, wer ihnen nicht widerstehen kann, zerstört damit das Leben des Menschen, dem er Beistand in guten und in bösen Tagen versprochen hat und umgekehrt. (m)
 
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  • #34
Das ist kein OIrrglaube, sondern meine Erfahrung. Als ich in den 20igern war, hat man sich ein Bein ausgebrochen, eine Freundin für sich zu gewinnen und mit anderen Männer um sie konkurriert. Bei jedem kleinsten Fehlschlag oder wenn ein neuer Verehrer auf der Matte stand, war Madame weg. Auf meinen Gefühlen wurde herum getrampelt. So ab Mitte 30 läuft es anders. Plötzlich kommen Frauen an, versuchen auch mal ein Date auszumachen, spielen die liebe Frau und kletten wie verrückt. Irgendwie hat sich das Blatt gewandelt. Und seit ich in einer Beziehung lebe, kann ich nicht sagen, daß es die Frauen schert, ob sie eine Beziehung zerstören. Ich habe heute wesentlich mehr Möglichkeiten fremd zu gehen, wenn ich es wollte, als in meinen 20igern.

Das deckt sich auch mit den Beobachtungen meiner männlichen Freunde. Und dazu paßt auch die Aussage eines Soziologen, der sagte: "Statistisch gesehen, haben ältere Männer mehr Sex als junge".

Ich denke schon, daß es im Alter eher die Frauen sind, die Probleme haben an den Mann zu kommen, in den jungen Jahren war es eher andersrum.

m, 40
Du bist 40 !!! Wenn die #16 von älteren Männern spricht, dann sicher nicht von 40jährigen!
Klar, in dieser Altersstufe ist es für Männer leichter als für Frauen. Die Ehefrauen bleiben meist, weil sie noch kleinere Kinder haben, die versorgt werden müssen, außerdem beansprucht Haushalt und Kindererziehung so viel Zeit und Kraft, dass frau kaum Interesse an anderen Männern hat. Männer in diesem Alter werden sowohl von jüngeren Frauen umschwärmt als auch von älteren Frauen. Genieße die Zeit, sie ist bald vorbei.
Wenn man aber von älteren Paaren spricht, dann wohl eher 50 +. In dieser Generation sind es überwiegend die Frauen, die ihre langweilige und unbefriedigende Beziehung aufgeben, die sich scheiden lassen, weil sie es nicht mehr ertragen, dass der Mann lethargisch zu Hause sitzt.
Aber andererseits sind es dann gerade diese Männer, die verzweifelt darum kämpfen, dass sie von einer anderen Frau "geschnappt" werden, denn sonst müsste man ja mal etwas tun um die eigene Ehe zu retten.
Männer können ja bekanntlich nie etwas dafür. Sie sind den Frauen hilflos ausgeliefert.
Übrigens würde mich schon interessieren, welche Studie das ist, dass ältere Männer mehr Sex haben. Besonders interessant wäre: Wie alt? Mehr als wer? Klar, ein 40jähriger hat mehr Sex als ein 18jähriger. Immer diese Statistiken - sie sagen doch nur das aus, was man als Aussage haben möchte.
 
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  • #35
...weil die Männer, die Frauen kennenlernen, sich nicht als verheiratet fühlen....
...weil Männer den Frauen vorschwindeln, dass sie Singel sind...
Ich habe so viele verheiratete Männer kennengelernt, die mir vorschwindeln wollten, dass sie Single sind oder sich als Single fühlten...z.b. der, der zu Hause keinen Sex bekam, fühlte sich Single.
Oder der, der seine halbe Ferienhütte ausräumte damit ich sicher war, dass er Single ist.
Inzwischen kenne ich die Strategien und fall nicht mehr darauf rein!
 
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  • #36
Ich bin schon erstaunt, über all die absurden Mutmaßungen. Wie wäre es denn, mit dem naheliegenden Szenario. Zwei Personen begegnen sich und entwickeln Interesse aneinander. Leider ist eine der Personen oder gar beide verheiratet. Die beiden Personen beschließen, sich von diesem Umstand nicht beirren zu lassen.
 
  • #37
Ich bin schon erstaunt, über all die absurden Mutmaßungen. Wie wäre es denn, mit dem naheliegenden Szenario. Zwei Personen begegnen sich und entwickeln Interesse aneinander. Leider ist eine der Personen oder gar beide verheiratet. Die beiden Personen beschließen, sich von diesem Umstand nicht beirren zu lassen.
Auch das ist eine "Mutmaßung"!

"Nicht beirren lassen" hieße ja, den Umstand, verheiratet zu sein, einfach beiseite zu schieben.

Das geht (erstens) gefühlsmäßig sicher nur höchst selten bis gar nicht, denn wer kann sich völlig davon lösen, dass die Kinder, bzw. Partner in jedem Fall dieses, für sie unfreiwillige Spiel mitspielen müssen - mit oft katastrophalem Ausgang. Dermaßen kaltschnäuzig ist kaum jemand!

Zweitens ist der organisatorische Aufwand immens, dieses Ausleben (wie du es nennst) des "Interesses" zu verheimlichen, deshalb ist es naiv ist zu glauben, man könne es einfach ignorieren, verheiratet zu sein.- Noch viel schwieriger wird es, wenn erst mal die Karten auf dem Tisch liegen.
 
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  • #38
@35, es ist nur allzu menschlich, dass sich Zwei ineinander verlieben, auch wenn eine/r von beiden oder beide verheiratet ist/sind. Denn nur weil jemand verheiratet ist, ist derjenige ja nicht "tot".

Oft reagiert das Umfeld gemein bis gehässig, wenn der Eindruck entsteht, dass (wie die Frage hier auch so schön gestellt wird ;-) ) eine Frau einen Ehemann wegschnappt. Dieses Problem verstärkt sich besonders, wenn diese Situation zeitlich immer weiter herausgezögert wird und keine Lösung gesucht wird.

Es gibt für alles Mittel und Wege, wenn sich zwei verlieben, wenn eine/r oder beide verheiratet sind. Nur muss man damit ehrlich + konsequent umgehen. Das Umfeld (Verwandte, Kinder, Freunde ...) muss einbezogen werden, finanzielle Bereiche müssen geklärt werden usw. . Viele Hürden, die nur wenige schaffen.
 
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  • #39
Ich bin schon erstaunt, über all die absurden Mutmaßungen. Wie wäre es denn, mit dem naheliegenden Szenario. Zwei Personen begegnen sich und entwickeln Interesse aneinander. Leider ist eine der Personen oder gar beide verheiratet. Die beiden Personen beschließen, sich von diesem Umstand nicht beirren zu lassen.
Ich bin schon erstaunt über die Mutmaßung, es sei auch nur annähernd "normal" - geschweige denn irgendwie "moralisch" (ja!) - sich von dem umstand, dass man verheiratet ist, "nicht beirren zu lassen".

Man(n) sollte in diesem Forum nicht zu viel lesen. Man wird sonst zm Misogynisten. Alternativhypothese: man bekommt einen Schnellkurs über das prävalente Selbstbild der "modernen" deutschen Frau.
 
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  • #40
denn wer kann sich völlig davon lösen, dass die Kinder, bzw. Partner in jedem Fall dieses, für sie unfreiwillige Spiel mitspielen müssen
Schön, daß das mal jemand so deutlich sagt! Der eigenen Frau kann man ja zur Not noch ‘reindrücken, daß sie sich freiwillig auf einen eingelassen hat und nun halt nehmen muß was kommt. Oder sich sonst irgend eine Rechtfertigung hinbosseln. Aber was ist denn bitteschön mit den Kindern, deren Familie zerstört wird, aus purem Egoismus? Die Kinder konnten sich ihre Familie doch nicht aussuchen, sehr wohl aber haben sich ihre Eltern dafür entschieden, diese Verantwortung zu übernehmen. Eine solche Entscheidung kann man doch nicht einfach rückgängig machen?!

Ach wenn es fremde Kinder sind, liebe Affären-Frauen: tun sie Euch denn nicht leid? Ist Sex mit einem verheirateten Mann wirklich so toll, daß es sich lohnt, dafür Elternhäuser zu zerstören? (m)
 
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  • #41
"Nicht beirren lassen" hieße ja, den Umstand, verheiratet zu sein, einfach beiseite zu schieben.
Das geht (erstens) gefühlsmäßig sicher nur höchst selten bis gar nicht, denn wer kann sich völlig davon lösen, dass die Kinder, bzw. Partner in jedem Fall dieses, für sie unfreiwillige Spiel mitspielen müssen - mit oft katastrophalem Ausgang. Dermaßen kaltschnäuzig ist kaum jemand!
Ich bin dermaßen "kaltschnäuzig", falls es interessiert, und mache mir darüber wenig Gedanken. Und zwar deshalb, weil ich keinen "katastrophalen Ausgang" sehe. Ich sehe an einer Scheidung oder an einem neuen Verlieben nichts schlimmes. Ich kenne viele Menschen, bei denen so etwas vorgekommen ist, nie jedoch habe ich einen katastrophalen Ausgang beobachtet.

Hier wird der Bund der Ehe aufgebauscht und allen anderen Liebes-Katastrophen diejenige vorangestellt, dass dieser Bund scheitern könnte. Das ist nicht der Fall: Es gibt Menschen ohne Kinder und Ehebund, die nach einem Beziehungsende in eine ernsthafte Krise stürzen. Es gibt auf der anderen Seite Menschen, die eine Ehetrennung souverän meistern und einsehen, dass die Gefühle nicht mehr so stark waren. Für die Kinder ist ein zwanghaftes Zusammenbleiben auch nicht immer sinnvoll.

Die Sicht, dass alles um die Ehe und deren Verantwortung kreist, ist sehr subjektiv. Es wird quasi einem Ehepartner unterstellt, dass er perse mehr liebe und mehr unter einer Trennung leide. Eine sehr konservative Sicht, die sich allerdings wenig an der realen Situation orientiert. Wo ist das Hineindenken in die neue Frau, die sich verliebt hat? Sind deren Gefühle weniger wert? Wird den Gefühlen unterstellt, sie seien weniger stark, nur weil sie keinen Ring am Finger trägt?


Noch viel schwieriger wird es, wenn erst mal die Karten auf dem Tisch liegen.
Für viele ist das nicht so schwierig. Ich habe gerade in letzter Zeit Scheidungen in meinem Umfeld mitbekommen. Das "Karten auf dem Tisch" war eher erleichternd. Die Gefühle waren auf beiden Seiten teilweise nicht mehr so stark, und die Partner machten endlich Nägel mit Köpfen, um mit neuen Partnern wieder glücklich zu werden. So manche uneheliche Beziehungstrennunen, die ich von Freunden mitbekam, waren wesentlich schlimmer. Die Emotionen sind das Entscheidende, nicht der Ehering.
 
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  • #42
Wieso sind so viele verheiratete Männer hier auf Partnersuche? Das ist kein Szenario, dass ich 2 Menschen begegnen und Interesse aneinander finden. Da suchen Menschen bewusst nach 2. Partner, verschweigen es, dass sie verheiratet sind und beschimpfen eine Frau, die da nicht mitmacht, dass sie untolerant sei. Gestern schrieb mir einer, dass er noch mit seiner Frau zusammenwohne, er wolle aber eine neue Parterin, der Treue ein wichtiger Wert ist ...
 
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  • #43
Aus Liebe? Doch wohl eher aus Egoismus: ich will ihn haben, er ist verheiratet, na und, zerstöre ich halt seine Ehe, dann wird er für mich frei. Echte Liebe würde die Entscheidung für eine andere Frau respektieren.

Schnappen und sich schnappen lassen sind zwei Seiten derselben Medaille. Es gibt viele unmoralische Angebote da draußen, wer ihnen nicht widerstehen kann, zerstört damit das Leben des Menschen, dem er Beistand in guten und in bösen Tagen versprochen hat und umgekehrt. (m)
Und umgekehrt? Echte Restsympathie der Ehefrau - Liebe ist es zu dem Zeitpunkt sowieso nicht mehr - müsste dann auch akzeptieren, dass man mit Mitte 40 nicht mehr der gleiche Mensch ist wie mit 30 - auch die Frau nicht mehr -, dass Gefühle sich ändern können und der Mann, den sie sich früher eingefangen hat, sich auch in eine andere verlieben kann, die nun besser zu ihm passt und ihn glücklich macht. Wenn das so verwerflich von dem Mann ist, dürfte eine Frau auch keinen Mann nehmen, der schon mal eine andere Beziehung hatte - für die er sich auch irgendwann mal entschieden hatte -, sondern jeder müsste für den Rest seines Lebens bei seiner ersten Liebe bleiben - was in meinem speziellen Fall gar nicht so schlecht gewesen wäre. Und warum wird das Leben der verlassenen Ehefau zerstört? Was ist so toll daran, einen Mann in der Nähe zu haben, der eine andere liebt und von der Frau zuhause nur noch genervt ist?
 
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  • #44
Wenn ein Mann verheiratet ist, dann gilt dies anscheinend als Gütesiegel. Und diese Statusaufwertung ist für viele Frauen als begehrenswert. So zumindest habe ich es erlebt: seit ich verheiratet war, häuften sich indiskrete Angebote seitens Frauen. Selbstverständlich habe ich mich auf sowas primitives nicht eingelassen. Es erschreckt mich sehr, wie schamlos manches Angebot unterbreitet wird.

M 37
 
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  • #45
Ein verheirateter Mann ist nicht immer mit einem glücklichen Mann gleichzusetzen.
Viele Männer und Frauen werden im Laufe der Ehezeit nicht mehr glücklich und zufrieden miteinander und mit ihrer Ehe, obwohl die ersten Ehejahre durchaus sehr schön und gelungen gewesen sein mögen. Dann versuchen diese Ehepaare an deren Ehe zu "arbeiten", was oft die Konsequenz hat, dass man in diesen Ehen zwar lebenslang "aushalten" kann, weil es dort nett, bequem, geordnet ist, aber die Liebe ist endgültig erloschen. Solche Ehemänner lassen sich dann gerne mal schnappen und werden gerne geschnappt, wenn eine neue Frau da ist, wo es zwischen den Beiden aufrichtig funkt.

Dass es aber überhaupt vom Schnappen von verheirateten Männern kommen kann, müssen die finanziellen Voraussetzungen für ein einigermaßen passebles Beenden der ersten Ehe da sein. Ansonsten bleibt es bei den berühmten weit verbreiteten Affären-die Ehemänner bleiben in der Ehe und die Affärenfrauen vergeuden ihre Ressourcen (es sei denn, sie wollen nur Erotik und dafür ist der Mann eben gerade gut genug).

Ehrlich gesagt, wenn eine Ehe nicht mehr gut läuft, sehe ich es als nicht so schlimm an, mir einen verheirateten Mann zu schnappen. Ich weiß, die Gruppe der Ehefrauen, die die Illusion einer vermeintlich guten Ehe gerne leben, sehen das natürlich ganz anders.

Kann verheirateter Mann lässt sich einfach mal so schnappen-wenn er das nicht will, wird er auch nicht geschnappt. Also bitte, die verheirateten Männer sind doch keine Kinder!
 
G

Gast

  • #46
Wie definieren wir denn "wegschnappen"?

Aus meiner Sicht gibt es 2 Möglichkeiten. Erstens "wegschnappen" im Sinne von einer Affäre und zweitens, wenn sich zwei wirklich in einander verliebt haben und nach Lösungen suchen?

Ist es ein "wegschnappen", wenn die Ehe WIRKLICH nicht mehr funktioniert und der Ehemann als auch seine Frau hinterher wieder glücklich sind mit neuen Partnern? Wieviele haben denn ein zweites Mal geheiratet? Wieviele führen eine Patchworkfamiliy? Wie hoch ist denn die Scheidungsrate? Ich denke, höher als vor 20 Jahren. Für mich ist das kein wegschnappen, sondern das Leben pur, so wie es eben ist. Mit seinen Höhen und Tiefen.

Die Frage ist nur, was macht jeder einzelne und der Ehemann daraus? Damit meine ich das Umfeld (die Partnerin/Ehefrau, die Verwandten, Bekannte: ohne gemein zu werden, ohne lästern über das Führen der Beziehungen anderen Leute, die wir meist sowieso nicht genau kennen oder die Hintergünde).

Jeder ist seines Glückes Schmied! Die einen bleiben Halt doch lieber in ihrer Ehe, haben eine Affäre oder mehrere im Laufe der Jahre und arrangieren sich auf ihre Weise mit der Familie und Frau. Und die anderen machen halt klar Schiff und haben damit die Möglichkeit geschaffen, das Leben mit ihrem Wunschpartner zu führen. Thats Life!

w
 
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Gast

  • #47
Menschen gehören einem jedoch nicht, auch Ehemänner nicht, ...
sehe ich anders!
Wenn man sich das Ja-Wort gegeben hat, dann "gehört" man zueinander!
Man hat sich ein Versprechen gegeben, welches heißt "in guten und in schlechten Zeiten" und nicht:
"wenn der Sex einschläft oder mir die Familie zu anstrengend und eintönig wird, such ich mir anderweitig Vergnügen und Bestätigung".

Und was heißt hier: "aus Liebe" ??
Ich als Frau würde es einfach nicht zulassen, dass ich mich in einen verheirateten Mann verliebe, ich würde mich nicht mit ihm treffen, ihn nicht daten, nicht küssen und erst recht nicht mit ihm ins Bett gehen, weil ich genau weiß, dass ich ab einem gewissen Punkt meine Gefühle nicht mehr im Griff habe!

Doch! Der Mann gehört einer anderen Frau! Finde ich schon!
Genauso wie eine verheiratete Frau (zu) einem Mann gehört.

Klar gibt es auch Ausnahmen, in denen sich 2 Menschen einfach verlieben und sich wehren und es geht eben nicht anders.
Aber oft ist es doch gerade bei den "wegschnappenden Frauen" so, dass die ganz gezielt versuchen, den Mann an sich zu binden. Sie leben in einer anderen Realität und meinen, dass der Mann nur sie liebe und mit seiner Ehefrau nur aus Pflichtgefühl, wegen der kinder oder aus finanziellen Gründen zusammenbleibt!
Dabei weiß der Mann seine Frau und sein Heim sehr wohl zu schätzen, genießt aber das Extraprogramm, die Extraverliebtheit und den Sex außerhalb eben noch zusätzlich.
Und die Frauen gehen daran kaputt - die geliebte wie die Ehefrau .... von den Kindern mal ganz zu schweigen!

Wenn ein verheirateter Mann unbedingt etwas mit mir anfangen will, soll er sich eben erst mal trennen...
Ich wäre mir für den Geliebtenstatus zu schade! Das sind Frauen ohne Selbstwertgefühl, die meinen, es sei besser, den Spatz in der Hand zu haben und sich teilweise sogar damit begnügen, dass der Mann sich angeblich derzeit nicht trennen kann.
Mit Liebe hat sowas wenig zu tun.
 
G

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  • #48
G

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  • #49
Von "schnappen" kann überhaupt keine Rede sein

"Fast" alle Frauen die ich im Leben kennengelernt die eine Affäire mit verheirateten Männer haben . sagten immer die zwei selben Sätze:

Anfangs wollte ich das gar nicht...aber dann habe ich mich in ihn verliebt..

M
 
G

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  • #50
Von "schnappen" kann überhaupt keine Rede sein

"Fast" alle Frauen die ich im Leben kennengelernt die eine Affäire mit verheirateten Männer haben . sagten immer die zwei selben Sätze:

Anfangs wollte ich das gar nicht...aber dann habe ich mich in ihn verliebt..

M
Genau! Und deswegen sollte man es auch gar nicht erst anfangen!
Finger weg von liierten Männern und Frauen!
Man hat seine Gefühle eben irgendwann nicht mehr im Griff - Frauen noch weniger als Männer - die können ja Sex mit einer Frau angeblich haben, ohne sich zu verlieben!
Mir als Frau ist das irgendwie noch nie passiert. Liegt allerdings vielleicht daran, dass ich auch nicht mit Männern ins Bett gehe, in die ich mich nicht verlieben könnte...
andererseits machen das Männer ja auch nicht unbedingt!?

Es gibt schon Frauen - z.B. die Geliebte meines Exmannes - die sich einen Mann "schnappen".
Sie wollte unbedingt die neue "Chefarztgattin werden - koste es was es wolle. Da waren ihr auch 2 kleine Kinder und eine Ehefrau, die gerade ein Baby bekommen hatte, völlig egal.
Hat nicht geklappt, wie so meistens, denn die Männer heiraten in den seltensten Fällen nochmal.
Aber ich kenne auch in meinem Bekanntenkreis Frauen, die völlig berechnend einen Mann schnappen wollen - in der Regel sind das vermögende und beruflich erfolgreiche Männer.
Manche wollen am Anfang auch nur eine Affäre, aber irgendwann ist die Eifersucht zu groß.
Warum sie das machen?
Gelegenheit? Selbstbestätigung? Langeweile!? Weil kein vernünftiger Singlemann in Sicht ist?!

w,40
 
  • #51
Von "schnappen" kann überhaupt keine Rede sein

"Fast" alle Frauen die ich im Leben kennengelernt die eine Affäire mit verheirateten Männer haben . sagten immer die zwei selben Sätze:

Anfangs wollte ich das gar nicht...aber dann habe ich mich in ihn verliebt..

M

Naja, bei solchen Aussagen wäre ich skeptisch. Kaum eine Frau gibt gerne zu, sich sehenden Auges in eine Affaire mit einem verheirateten Mann zu stürzen. Ein bisschen Schamgefühl bleibt eben doch erhalten.

Zudem wäre, in einem solchen Fall (der sicher ebenso oft vorkommt), noch genügend Zeit, den Kopf einzuschalten, bevor die Gefühle zu stark werden,
 
G

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  • #52
Naja, bei solchen Aussagen wäre ich skeptisch. Kaum eine Frau gibt gerne zu, sich sehenden Auges in eine Affaire mit einem verheirateten Mann zu stürzen. Ein bisschen Schamgefühl bleibt eben doch erhalten.

Zudem wäre, in einem solchen Fall (der sicher ebenso oft vorkommt), noch genügend Zeit, den Kopf einzuschalten, bevor die Gefühle zu stark werden,
Das können nur die Menschen, die immer berechnend sind, sich zum Beispiel nur in einen Mann verlieben und ihn trickreich in die Ehe locken, wenn er genug Geld hat, sich unverzüglich "entlieben", wenn es in seiner Firma schlecht steht, ihre Kinder instrumentalisieren etc. Das sind aber genau die Frauen, vor denen Mann irgendwann reißaus nimmt - es ist zuhause nämlich nicht "bequem", wenn man so eine Frau zuhause ertragen muss und eine Frau liebt, die woanders ist - warum das einige Frauen (aber nur Frauen!) immer noch behaupten, verstehe ich auch nicht.
 
G

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  • #53
Aber ich kenne auch in meinem Bekanntenkreis Frauen, die völlig berechnend einen Mann schnappen wollen - in der Regel sind das vermögende und beruflich erfolgreiche Männer.

Warum sie das machen?
Gelegenheit? Selbstbestätigung? Langeweile!? Weil kein vernünftiger Singlemann in Sicht ist?!

w,40
Genau so ist es-all diese Komponenten spielen eine große Rolle dabei. Die Tatsache, dass es viele Singlemänner gibt, bedeutet nicht, dass sie auch für die Frauen interessant sind. Selbstbestätigung oder Langeweile sind wohl selten die Ursache, eher die Gelegenheit, einen sympathischen, vermögenden Mann zu treffen-denn meistens nur solche wollen die Frauen. Solche Männer sind die Minderheit und Singlefrauen wollen aber unbedingt so einen. Sie suchen und suchen und ihnen begegnen nur Durchschnittstypen, die ihnen kein besonders schönes Leben bieten können. Und dann, irgendwann mal begegnet ihnen ein verheirateter gut situierter Mann und dann wissen sie, dass sie vielleicht nicht wieder so einem begegnen würden. Das "Defizit" mit einer anderen verheiratet zu sein kann man relativ leichter ausbügeln als sich den freien Durchschnittsmann zu nehmen. Es geht eigentlich dabei um einen Lebenskampf und da gehen manche Frauen lieber über "Leichen" (Ehefrau und Kinder aus der aktuellen Ehe), um ihre Bedürfnisse zu erfüllen.

Richtig erkannt-ein verheirateter Durchschnittsmann mit einem Durchschnittseinkommen und einer Durchschnittsoptik wird selten bis nie weggeschnappt-warum auch. Die Frauen schnappen sich nur diese verheiratete Männer, von denen sie meinen, diese Männer können ihnen was bieten. Oder habt ihr schon mal erlebt, dass eine Frau sich einen arbeitslosen verheirateten Mann ohne gute Zukunftsperspektiven weggeschnappt hat-wohl kaum.

Attraktive, vermögende Männer sind eben die Minderheit und man kämpft schon mal gerne um diese, da ist fast jedes Mittel recht, so einen für sich zu gewinnen-auch wenn man dabei seine Familie zerstören muss.

Nur nebenbei: die Möglichkeit hatte ich auch, habe aber darauf verzichtet, da ich wußte, dass seine Ehefrau dadurch sehr unglücklich sein würde und auch finanziell endlich mal teilweise selber arbeiten müßte, was sie über 20 Jahre nie mehr gemacht hat. Nein, glücklich waren beide schon lange nicht mehr miteinander, alles war aber bequem, schön aufgebaut und nach außen hin perfekt. Nachdem dieser Männ nicht mehr mit mir schlafen darf, bezahlt er dafür gewerbliche Damen-diese schnappen sich die verheirateten Männer nie.
So ist alles perfekt-die Ehe, die Finanzen, der Sex (mit wem auch immer). Die Liebe ist irgendwo auch da, aber mehr in Form der Gewöhnung und der Bequemlichkeit.

Eine Frau schnappt sich einen verheirateten Mann, weil sie meint, dass sie mit ihm ein schönes Leben führen kann-emotional und finanziell. Egoismus-ja, man versucht im Leben das Beste für sich zu bekommen-eigentlich gar nicht so ungewöhnlich.

w/39
 
  • #54
@52, diese Gründe mögen nur auf dich zutreffen. Frauen schnappen sich keine verheirateten Männer, in der Regel setzen die verheirateten Männer alles daran sich eine Zweitfrau zu schnappen. In meiner Singlezeit bin ich doppelt so oft von verheirateten Männern angesprochen worden als von Singles.w51
 
G

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  • #55
Frauen schnappen sich keine verheirateten Männer, in der Regel setzen die verheirateten Männer alles daran sich eine Zweitfrau zu schnappen. In meiner Singlezeit bin ich doppelt so oft von verheirateten Männern angesprochen worden als von Singles.w51
Ich vermute mal, dass Du mit "Zweitfrau" eine Geliebte, heimliche Freundin, Sexgespielin meinst und nicht eine zweite rechtskräftige Ehefrau, für die sie die erste verlassen. Klar schnappen sich verheiratete Männer gerne Singlefrauen, aber für welche Zwecke-selten dafür, diese Singlefrauen auch als offizielle Partnerin zu haben.

Ich verstehe die Fragestellung des FS so, dass er als verheirateter Mann gerne wissen will, warum Singlefrauen sich die verheirateten Männer schnappen. Die Motive der verheirateten Männer, sich eine Singlefrau zu schnappen sind i.d.R. ganz anders als die Motive der Singlefrauen, sich einen verheirateten Mann zu schnappen. Bei besonders attraktiven Frauen mag es sein, dass ein verheirateter Mann sich diese schnappen will und dafür seine Ehefrau verläßt-das kommt aber äußerst selten vor. Die Intention der verh. Männer ist eher heimlicher Spaß, die Intention der Singlefrauen kann der Spaß sein, viel mehr ist es aber eine Neuorientierung.
 
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  • #56
@49:
mir erschließt sich nicht, wie Frauen "völlig berechnend" sich einen Mann wegschnappen.
Wie ist das gemeint?

Auch die Annahme, dass Frauen gern die Frau vom Professor, Arzt usw. sind. Ich denke gerade in die Richtung Narzissmus, sozusagen "Ich bin die Frau von XXXX." Ist das einer selbstbewußten Frau wirklich so wichtig?

w
 
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  • #57
@55

Das Leben als Ehefrau von einem besser situierten Mann kann deutlich mehr finanzielle und gesellschaftliche Vorteile bieten als das Leben als Single oder mit einem Mann, der nicht zu dieser Gruppe von Männern gehört. Die Gründe können sehr unterschiedlich sein: vom Egotrip bis hin zur Präferenz lieber in einer schönen Villa ansatt in einer Wohnung zu leben. Auch selbstbewußte Frauen haben gerne Männer, die etwas beruflich erreicht haben und einen gewissen Status besitzen.

Und wenn dann diese Männer auch optisch attraktiv sind, dann sind sie natürlich interessant. Auch wenn sie verheiratet sind.

Wenn ein verheirateter Mann treu bleiben will und keine Affäre will, dann kann eine Singlefrau diesen Mann auch nicht schnappen, egal wie sie es anstellt.

Wenn ein verheirateter Mann sich schnappen läßt, liegt es an seinem Wunsch und an seinem Charakter. Oder werden die verheirateten Männer mit der Pistole auf der Brust dazu gezwungen-natürlich nicht.

Von daher-wenn ein verh. Mann von einer Singlefrau geschnappt wird, hat er sich von ihr freiwillig schnappen lassen. Es war SEINE Entscheidung, sich mit dieser Singlefrau einzulassen. Hätte er es nicht gewollt, wäre es nicht dazu gekommen-keine Singlefrau "vergewaltigt" einen verheirateten Mann und ihn zu Handlungen zwingt! Die verh. Männer sind doch mündige Erwachsene.
 
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  • #58
Einige schreiben hier vom Gütesiegel. Vielleicht auf den ersten Blick, aber beim zweiten Hinsehen?
Haben verheiratete fremdgehende Männer etwa ein Gütesiegel? Wohl nicht.
 
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  • #59
Ich habe mir noch nie einen verheirateten Mann geschnappt, ganz im Gegenteil ich mache einen großen Bogen um sie. Ich würde mich als Geliebte gar nicht eignen da ich einen Exklusivitätsanspruch habe.

Ganz abgesehen davon, wenn er mit mir fremdgeht ist die Gefahr recht groß dass er sich irgendwann wieder verlocken lässt. Verheiratete Männer sind wirklich alles andere als interessant. Das einzige was man dadurch hat ist eine Menge Ärger den man vorher nicht hatte.

w46
 
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  • #60
Ja, zu mir kann er halt nicht, denn er ist ja schon verheiratet.
Im Ernst: habe noch nie etwas mit Verheirateten angefangen.
Dreiecksverhältnisse sind ganz schwierig. Und dann noch verheiratet, nein, danke.
 
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Es sind keine weiteren Antworten möglich.