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Gast

  • #31
Es mag sich einfach keine Frau finden, die mir vom Wesen her zusagt und die gleichen Wertevorstellungen und das gleiche Weltbild teilt wie ich.

Z.B. (alles überspitzt formuliert) bin ich strikt dagegen Kinder in die Krippe zu schicken, bin gegen einen Ausstieg aus der Atomkraft und zu allem Überfluss auch noch Befürworter des 2. Irakkrieges.

Ich gehe mit diesen Themen nicht hausieren, aber während der Kennenlernphase zeigt sich doch welch Geistes Kind ein Mensch ist und bislang habe ich noch keine Frau kennengerlernt die mit mir in diesen Themen übereinzustimmen schien.
 
G

Gast

  • #32
Ich bin Single, weil ich den Passenden nicht (wieder) gefunden habe. Entweder hat es zwar gepasst, aber der Mann war eigentlich mit einer Wochenendbeziehung vollkommen glücklich und wollte kein Alltagsleben. Oder Männern begegnet, die bereit für eine Beziehung mit mir waren, mir haben aber bestimmte Voraussetzungen nicht gefallen und ich war nicht ausreichend kompromissbereit.

Übrigens habe ich eine 7-jährige kinderlose Ehe hinter mir, daher kenne ich gut beides: das Singleleben und die Partnerschaft/das Eheleben. Mittlerweile denke ich, ich möchte entweder ein schönes Singleleben oder eine schöne Partnerschaft. Als Single geht es mir gut und ich bin nicht bereit, große Kompromisse einzugehen, nur um eine Beziehung zu haben, die mich nicht ganz erfüllt. Deswegen werde ich wahrscheinlich für immer Single bleiben. Die Ehe kenne ich, die Affären auch. Je lebenserfahrener ich werde, desto schwieriger scheint es mir, einen passenden Partner zu finden.


w/39
 
G

Gast

  • #33
Ich bin mit 41 Single weil ich verlassen wurde.
Vorher war ich mit einem Mann zusammen,
aber wir hatten bloss eine Fernbeziehung aus der nichts wurde.
Ich wollte schon mehr, aber er blockte ab.
Vorher habe ich zwischen 33 und 38 einen Mann zum
Familie gründen gesucht, aber in meinem damaligen
Umkreis keinen freien Mann gefunden. Die Fernbeziehung
war sicher eher die verplemperte Zeit.
 
  • #34
Ich bin Witwer mit 79 wandere, tanze ,schwimme gern, Haushalt kein Problem,allerdings ziemlich schüchtern. Meine Ehe war harmonisch. Ich kann also ein guter Partner sein. Wo ich hinkomme z.b. Wanderngruppe kommen auf einen Mann mindestens 3 Frauen in der Tanzgruppe sogar 12. Immer das Selbe zu jung oder zu krank oder traut sich nicht. Bei Elite ist es auch nicht besser
 
  • #35
Ich habe keine Lust auf 130 "Körbe", bis man endlich eine Frau gefunden hat, der man(n) passend ist.
Auch wenn das heutzutage normal scheint. (Es sind nicht meine Ansprüche als Ursache.)

In meiner Altersklasse um die 50 sind in meinem direkten Umfeld alle Frauen in festen Beziehungen.
Singles erst wieder ab 60+ und 70+. Von Denen wollen aber Manche gar keinen Mann mehr.

Ach halt.... Eine um die 50 scheint gerade frei zu sein. Aber ich habe ihren letzten ex-Mann gesprochen. Danach ist mir alles vergangen. Obwohl ich sie ein paar Wochen später zufällig traf, und sie mir sehr erfreut zulächelte. (Wir kennen uns aus der Schulzeit)

Ich bin mit mir selber sehr zufrieden, auch als Mann. Aber die meisten Frauen wollen m.E. lieber andere Männer. Von der Sorte, die ich persönlich zutiefst ablehne. So will ich nicht sein, und Frauen nicht so behandeln. Wer masochistisch sein will - bitte sehr - aber ohne mich.

So eine Art von "Liebe" und Beziehung kann ich nicht nachvollziehen.z.B. dominant und devot. Oder "Pascha und Dienerin" Oder umgekehrt:"Herrscherin und Depp"
Wer sowas als sexuelles Rollenspiel will, mag noch nachvollziehbar sein. (Aber nicht mein Geschmack)
Aber nicht auch noch in der Beziehung selber. Was soll daran schön und gut sein ? Auch für deren "Opfer" ?

Singlebörsen (für mich) zwecklos, wegen "Katalogmentalität" auch bei den Frauen.
Außerdem kann ich inzwischen keinem Profil mehr glauben, nach über zwei Jahren Erfahrung mit versch. SB. Pech für die Ehrlichen, die wirklich einen Partner suchen.

Und auf Schwule, Transgender, sowie Frauen ab 70+ - habe ich absolut kein Interesse, und könnte ich mich wirklich nicht durchringen, trotz Angebote.
.
Wann erwache ich endlich aus diesem "Albtraum" ? Und komme wieder in eine normale Welt ?
 
G

Gast

  • #36
Liebe Umfragerin

es wird allgemein angenommen Singles wären zu wählerisch...
Ich glaube eher nicht. Es ist heute ohnehin schwer, auch für Leute Mitte 30, was sollen erst Leute Mitte 50 sagen ? Es werden zu wenige frei.
Ich verpasse die Freiwerdung meist. Einer meiner Schulfreunde ist nämlich nun geschieden. Das wäre eine reale Chance gewesen, aber schwupps war schon eine andere schneller.
 
G

Gast

  • #37
Weil kein Mensch bisher ernsthaft Interesse an meinen eigenen Bedürfnissen zeigte, wie ich es mir vorstelle und wie ich es brauche. Von den Männern mit denen ich zu tun hatte, habe ich in jahrelang nicht einmal ein freundliches "Alles Gute zum Geburtstag" gehört, da wurde nichtmal an den Geburtstag gedacht oder sich 5 Minuten zusammen gesetzt, geschweige denn eine kleine Nettigkeit und auch kein Weihnachten zusammen verbracht. Geschenke? Was ist das? Nicht, dass es mir auf Geschenke ankommt, sondern auf seelische und körperliche Aufmerksamkeit und Rücksicht auf den anderen und Interesse an seinem Partner, die heute scheinbar verloren gegangen ist. Stattdessen hört man so Dinge wie: Warum färbst du dir die Haare nicht mal so und so und wirst ein anderer Typ? Warum ziehst du dich nichtmal das und das an, das ist doch viel besser. Warum sprichst du so komisch und warum verhälst du dich so und nicht anders? Nicht falsch verstehen, mir wird oft gesagt, dass ich eine attraktive Frau wäre, also verstehe ich das Problem nicht.
Von Sex gar nicht zu sprechen, weil da muß man sich im Bett sowieso fügen oder den Herrn im richtigen Moment in Ruhe lassen, sonst ist man direkt der Idiot. Das ist mir mittlerweile zu anstrengend, auch wenn ich mich bemühe.

Ich erwarte mir vom Leben einfach ein bißchen mehr. Und da bin ich besser dran, wenn ich Single bleibe, anstatt traurig neben einem Partner zu sitzen, der mich vernachlässigt, verändert oder regelrecht wie Müll behandelt. Etwas mehr Rücksicht, Respekt und Akzeptanz für den anderen wäre angebracht.

Vielleicht bin ich auch zu empfindlich für die Welt, ich brauche einen Mann, der gefühlvoller auf mich eingehen kann. Ich kann mit dominanten, egoisitischen, arroganten Männer nunmal nichts anfangen, die nur an sich denken und sich über allem erheben, das wäre für mich der Abstieg. Ich werde davon krank. Ich habe Katzen, Hunde und Fische, das reicht, das ist spannender für mich und bringt mehr Freude. Für Sex gibt es ja mittlerweile genauso wie für Männer zuverlässige Arragements und Gelegenheiten - die sich zudem günstiger und einfacher gestalten.

Ich halte mich nicht für oberflächlich oder arrogant, aber ich merke, die meisten Beziehungen tun mir ganz und gar nicht gut, weil ich letztendlich immer der Geber und Schenker bin und mehr Interesse reinstecke, die Beziehung auch nach Jahren noch am Laufen zu halten, als der Mann dafür tut (auch wenn er von Liebe spricht). Und dafür habe ich heute und nach mehreren solcher gescheiterten Beziehungen einfach keine Kraft mehr. Irgendwann ist die Puste auch mal aus.

Ich hoffe zwar immer noch, dass eines Tages DER Mann kommt, aber große Erwartungen habe ich eigentlich keine mehr und das ist auch ok so. Man findet sich damit ab.
 
G

Gast

  • #38
Es ist heute ohnehin schwer, auch für Leute Mitte 30, was sollen erst Leute Mitte 50 sagen ? Es werden zu wenige frei.
Sehr gut erkannt und ich ergänze: Es werden zu wenige beziehungsfähige und Beziehungswillige, ohne große Probleme frei. Kleine Macken hat jeder, aber ich habe keine finanziellen, psychischen und physische Probleme.

Dazu bin ich schlank, sportlich traniert, dynamisch, lebensfroh, tanze gerne und lebe ein relativ ausgeglichenes Leben. Ich kenne in meinem Umfeld und habe auch in SB keinen Mann kennengelernt, der so ähnlich gut lebt und so ähnlich gut mit sich umgeht.

Die Mär, von wegen Frauen stellen zu große Ansprüche, ist nicht nachvollziehbar. ER soll ja nur das haben, was ich habe. Ich habe nicht mal ein Auto.

w 50
 
  • #39
Hier die FS:

Kann sein, dass ich mit meinen 30 Jahren auch etwas wählerisch bin. D.h. ich suche eine Beziehung in der ich mich fallen lassen kann, wenn ich mal Halt brauche. In der ich mich nicht verstellen muss. In der meine Bedürfnisse auch miteinfließen. Ich habe noch den Traum von Kindern, Hochzeit, guter Ehe - in welcher Reihenfolge auch immer.
Ich gehe jedoch auch davon aus, dass mein Partner sich genauso bei mir fallen lassen kann, dass er sich nicht verstellen muss (das klappt sowieso nicht auf die Dauer), und auch seine Bedürfnisse miteinfließen.

Man würde glauben, dass durch das www die Suche leichter wird, manchmal kommt sie mir aber auch schwieriger vor. Gibt's besser wirklich noch? Oder hatte ich eine Chance und habe sie nicht erkannt?

Manchmal ärgerts mich, wenn so Sprüche kommen. Du wirst den passenden Deckel schon finden... Der Richtige wird schon noch kommen... usw.. Wenn ich jedesmal dafür ein Euro erhalten würde, wäre ich bereits stinkreich :)

Ich habe kein Problem mit mein Leben alleine, doch würde ich mir schon ein Partner wünschen. Nur möchte ich nicht eine von diesen unzufriedenen, frustierenden Frauen werden, weil sie keine Kinder haben und mit 40-50 drauf kommen, jetzt gehts nicht mehr. Meine Großeltern waren 65 Jahre verheiratet, mein Opa meinte nach dem Tod meiner Oma, dass er jetzt bereit wäre auch zu sterben. Seine Maria würde ja auf ihn warten. Kitschig? Ja vielleicht, aber die beiden haben sich nie alleine gefühlt.
 
G

Gast

  • #40
Ich bin 42, schaue normal aus, bin normal gross und normal sportlich, d.h. keiner dreht sich um und pfeift hinter mir her aber es hat auch wirklich noch keiner beim daten entsetzt weg geschaut.
Ich wurde vor 10 Jahren betrogen und bin seither Single - aber nicht mal bewusst, es war eher ein Ablauf der Zeit.
Nach der Trennung hatte ich natürlich die Nase voll (wir hatten Haus, Hochzeit wäre 8 Wochen später gewesen usw.) , ich wollte ausleben und feiern, dann war ich im Ausland, habe dann mit meinem Teil vom Haus ein weiteres Studium gemacht (war immer mein Traum aber vorher finanziell nicht möglich), habe dann in meinem neuen Beruf Fuss gefasst und als alles wieder stabil und in Ordnung war kamen Krebs in der Familie und ein schwerer Unfall meinerseits.
Ich würde einfach sagen ich war so mit mir beschäftigt dass ich nicht den Nerv oder gar die Zeit hatte. Was ich nicht bin ist total frustriert oder Männerhasser, ich pauschalisiere nicht und kenne guten Beziehungen und schlechte im Umfeld. Ich glaube nicht dass alle Männer schlecht sind und ich habe eigentlich eine positive Einstellung.
Ich habe ein paar Mal gedatet aber es war wirklich schwer, es überhaupt zeitlich hinzubekommen. Oder nervlich - dem Vater beim Sterben zusehen zu müssen ist so schlimm dass ich mich nicht für ein date gut genug gefühlt habe.
Sicher verkraftet eine gute Beziehung so etwas aber beim ersten date in Tränen auszubrechen kommt wohl weniger gut-und ich konnte keinen small talk über Unwichtiges führen bzw. es war mir auch gar nicht danach, mich zurecht zu machen usw.
Durch meinen Unfall kamen mehrere OP's, Gewichtzunahme und Folgekrankheiten....
Ich glaube, das waren die Hauptgründe, an kennen lernen oder so etwas liegt es weniger, eher an meinen Problemen.
Seit. ca. 8 Monaten geht es aber bergauf, ich bin wieder gesund, mache viel Sport, lerne dadurch viele Leute kennen, habe abgenommen, schaue besser aus denn je und bin auch noch befördert worden.
Und seither klappt es auch - ich bin zwar immer noch Single aber immerhin hatte ich einen "Versuch", wurde vor kurzem von einem Mann angesprochen und habe ihn vorgestern wieder getroffen . es geht also etwas.
Warum es beim Verusch blieb hat sicher auch mit mir zu tun - ich kann nicht alles auf die anderen Probleme schieben.
Er war nett und bemüht aber er hat mich körperlich überhaupt nicht angezogen. Wir haben viel unternommen aber die Vorstellung, Sex mit ihm zu haben war enstetzlich.
Ich stehe nun mal auf einen anderen Typ Mann, da konnte er ja nichts dafür aber ich auch nicht.
Generell mag ich keine Raucher, Motoradfahrer, Metzger oder Gynäkologen, er sollte einen Beruf haben und diesen auch gerne machen (nichts schlimmeres wie jeden Abend das Jammern über den Job) und einfach eine gesunde Mischung aus Hobby, Faulenzen und Zeit für die Partnerschaft haben, dazu mein Alter ungefähr und das Thema Kinder sollte abgeschlossen sein.
Ich schau einfach weiter - übrigens im RL, Internet gibt mir nichts...
w,42
 
G

Gast

  • #41
Also ich behaupte mal, dass ich bisher einfach Pech hatte. Meine erste lange Beziehung war harmonisch und stabil mit einem Mann (Typ netter Mann von nebenan) dem es - meiner Meinung nach - einfach zu gut ging mit mir. Erst war das schön, er hat mir sogar einen Heiratsantrag gemacht, aber irgendwann wurde er arrogant, tat so als wäre ich nicht mehr gut genug für ihn etc. na ja und dann hat er die Verlobung gelöst. Die Trennung und was danach kam waren eine grosse Ernüchterung für ihn aber was wir gehabt hatten war auch kaputt und nicht reparierbar.
Danach hatte ich wieder eine lange Beziehung, diesmal mit einem älteren Mann, wieder die grosse Liebe. Nach vier Jahren hat er sich in die Nachbarin verguckt und warm gewechselt.
Manchmal ist das Leben einfach nicht fair. Weiss nicht ob ich jemals wieder jemandem wirklich vertrauen kann...
 
G

Gast

  • #42
Ich lebe gerne alleine und bin zu faul für 2 Leute den Haushalt zu schmeissen. Ausserdem bin ich ein Sexmuffel, langweilig, egoistisch usw.
So kann es mir wenigstens keiner auf Brot schmieren, wenn ich alleine bleibe.

War verheiratet, und einen besseren Mann als meinen EX werde ich nie finden, obwohl ich die Scheidung wollte.
Was nach ihm kam ging alles gar nicht. Seitdem bin ich ein glücklicher Single. W45
 
G

Gast

  • #43
Ich bin zwar kein Single, aber in meiner Gegend gibt es eine ganze Menge weiblicher Singles. Sie wünschen sich sehnlichst eine Beziehung und sind vom Aussehen her auch schön an zu sehen. Es hapert aber an offensichtlichen Mängeln.

1. Viele von ihnen denken, nur weil sie Frauen sind, sehen sie sich immer gleich als Hauptgewinn und perfekt für Mr. Right an. Auch wenn sie total langweilig oder der typische Elefant im Porzellanladen sind.

2. Sie glauben, sie hätten alle Zeit der Welt und unendlich viele Optionen!

3. Sie verlangen zu viel Romantik. Candle Light Dinner, Sonnenuntergang, Wünsche von den Lippen ablesen, auf Händen getragen werden, etc... Nur leben wir nicht in Hollywood!

4. Zu hohe Ansprüche. Putzfrau sucht sportlichen Abenteurer.

5. Besitzen ein zu starres Bild ihres Traumpartners. Mindestens 1,85 cm groß, markantes Gesicht, verführerisches Lächeln, muskulös. 9 von 10 Frauen leben mit diesem Idealbild, scheitern täglich daran und haben Angst von diesem Bild abzurücken.

6. Leben mit dem Gedanken "Ich will alles haben!". Haus, Kinder, Garten, Auto, Weltreisen, Karriere, und und und...
 
G

Gast

  • #44
.... Eine um die 50 scheint gerade frei zu sein. Aber ich habe ihren letzten ex-Mann gesprochen. Danach ist mir alles vergangen.
Naja, wenn endlich mal eine freie Frau in Deiner Sichtweite auftaucht und es für Dich ein Ablehnkriterium ist, was der Ex sagt, dann engst Du natürlich Deine Auswahl auf ungefähr Null ein. Wie wär's mit einfach mal Erfahrungen sammeln, statt Voruteile aus dritter Hand anzuhäufen?

.
Wann erwache ich endlich aus diesem "Albtraum" ? Und komme wieder in eine normale Welt ?
Wenn Du Dein Plattitüdengebirge hinter Dir lässt und einfach mal richtig hinschaust.

Ich sehe zwar auch keinen geeigneten Partner gefunden und suche jetzt nicht mehr, aber was Du beschreibst, ist mir nicht begegnet. Es waren relativ normale Männer, von denen mich keiner angesprochen hat, auch weil keiner zeigte, dass er einen echten Bindungswillen hat.

Du hast eine furchtbar destruktive und "die anderen sind doof, nur ich nicht"-Sicht. Hier zählt das Gesetz der Zahl, wenn alle so grauenhaft sind, rru Dui nicht, dann dreh' Dich einfach mal um - die andern sind ok, nur Du bist schrecklich in Deinem katastrophisierenden urteilen.
 
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Gast

  • #45
1. Mr. Right

3. Candle Light Dinner, Sonnenuntergang, Wünsche von den Lippen ablesen, auf Händen getragen werden, etc...

5. Mindestens 1,85 cm groß, markantes Gesicht, verführerisches Lächeln, muskulös.

6. Haus, Kinder, Garten, Auto, Weltreisen, Karriere, und und und...
Das Paket gibt es für Frauen, die z.B. bei 175cm Größe unter 60kg wiegen und sich ihre langen Haare erhalten haben. Der sehr gute Universitätsabschluß, und der dazu passenden gut dotierten Job, ist obligat. Außerdem haben sie sich nicht in mehr als einer Handvoll Expartner zerfleddert.

m43
 
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Gast

  • #46
Ich sehe das rein schicksalhaft. Die Frage warum ich noch Single bin, berührt mich ebenso wenig wie wenn mich jemand fragen würde warum ich mir im Leben noch kein Bein gebrochen habe. Es ist eben so wie es ist. Wie man sich damit fühlt ist reine Gedankenwelt. Ich persönlich fühle mich bislang gut dabei, da ich immer wieder sehe wie unglücklich verheiratete Paare bereits nach kurzer Zeit miteinander sind. Und ich halte eine gescheiterte Beziehung für das weitaus größere Unglück als eine nicht gehabte Beziehung. Viel hängt beim Kennenlernen einfach vom Zufall und den Lebensumständen ab. Erzwingen kann man nichts.

m.
 
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Gast

  • #47
w36

Langjährige Beziehung, die in jeder Hinsicht ein grausames Ende fand. Danach zwei Jahre Psychoterror, seither Angst vor Männern und damit einhergehend mangelnde sexuelle Erfahrung.

Wenn ich hier die Beiträge des durchschnittlichen Mannes lese, bleib ich gerne Single, das klingt so hart, eiskalt und berechnend. Die Hoffnung einen wirklich lieben Mann kennenzulernen, habe ich aufgegeben.
 
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Gast

  • #48
Weil es irgendwie nie so richtig dauerhaft gepasst hat. Oder vielleicht bin ich (w41) einfach nicht massenkompatibel und es gibt keinen passenden Mann für mich.

In jungen Jahren habe ich mit Männern Beziehung geführt, die eine Familie gründen und ein Haus bauen wollten. Ich wollte nie Kinder und mich auch nicht schon mit Mitte 20 fürs Leben festlegen, sondern erst mal beruflich durchstarten. Zudem bin ich mit einem stark überdurchschnittlichen IQ gestraft, bin heute Akademikerin in einer Führungsposition, interessiere mich sehr vielseitig, auch für Kunst, Literatur usw. Viele Männer können vom Bildungsstand her nicht mithalten, fühlen sich mir gegenüber anscheinend unterlegen und suchen dann schnell wieder das Weite. Obwohl sie doch angeblich eine kluge Frau suchen, die gerne auch studiert haben darf, möchten sie dann doch lieber jemanden, der sie anhimmelt und das kleine Frauchen spielt.

Jetzt mit Anfang 40 stelle ich fest, dass gleichaltrige Männer, die noch Single sind, in der Regel große Probleme mit sich rumschleppen, die ich nicht mittragen möchte. Entweder sind kleine Kinder da, für die ich Ersatzmutter spielen soll, oder der Mann trauert noch der Ex nach, ich als Neue soll dann eine Kopie dieser Ex sein und alles genau so machen wie sie.

Weiterhin übrig sind Männer, die mit Anfang 40 noch nie eine Frau hatten oder die körperlich oder psychisch schwere Probleme haben. Da ich im sozialen Bereich arbeite, laufen mir solche Typen zuhauf hinterher. Einer sagte mal, er wolle mich als Freundin, weil ich ihm dann Freundin und Therapeutin gleichermaßen sein könnte. Nein danke.
 
G

Gast

  • #49
Ich habe mich nach einer kurzen Ehe mit 30 Jahren von meinem Exmann scheiden lassen, weil er nach der Hochzeit merkwürdigerweise kein ernsthaftes Interesse an einer guten Beziehung hatte und immer häufiger Alleingänge unternommen hat, ohne mich überhaupt einzubeziehen. Ich bin während der Ehe sehr allein gewesen und wollte diesen Zustand nicht länger ertragen. Eine Eheberatung hat er nicht gewollt, aber eine Trennung wollte er auch nicht. Die Beratung habe ich dann allein gemacht und habe dann lernen müssen, dass es Menschen gibt, die sich nur in einem gewissen engen Rahmen auf einen Partner einlassen möchten und immer Distanz halten. Das war nichts für mich. Ich wünsche mir Nähe und Distanz - und zwar in einem ausgewogenen Verhältnis.

Und das gibt es unter den Männern Ü40, die eine Partnerin suchen, nur selten. Hier sind erfahrungsgemäß immer die Extreme vertreten: Entweder sie wollen zu viel Distanz oder zu viel Nähe. Zu viel Nähe ist auch nicht gut. Ich musste die Erfahrung machen, dass solche klammerigen Typen sehr eifersüchtig sind, einen nie allein lassen können, ein grauenhaftes Kontrollverhalten an den Tag legen und leicht zu Stalkern werden, die man noch weniger ertragen kann als die Beziehungsunwilligen, die einen wenigstens in Ruhe lassen.

Ich habe 7 Jahre auf den Richtigen gewartet, habe vieles versucht, habe Kompromisse gemacht und viele schlechte Erfahrungen. Er taucht einfach nicht auf... und inzwischen glaube ich nicht mehr daran, dass er mir über den Weg läuft. Ich suche nicht mehr und ich richte mich in meinem Leben ohne Partner ein.
 
G

Gast

  • #50
Alles schön und gut, frage mich dann jedoch bei Dir im Speziellen - wozu brauchst du überhaupt einen Partner wenn du eh' alles alleine machen kannst, ich meine: Wo ist da noch der Platz für einen wirklichen Partner an deiner Seite?
Genau das ist es, was mir viele Männer vorwerfen. "Du machst so viel, wozu dann noch einen Mann".
Aber soll ich zuhause sitzen und Trübsal blasen? Ich bin Single, warum soll ich nicht ins Kino oder Theater, warum soll ich nicht verreisen, warum soll ich nicht alleine zum Wandern? Soll ich auf all das verzichten, nur weil ich keinen Mann habe?
Ich habe ja geschrieben, dass ich auf einen Großteil meiner Hobbies verzichten kann. Aber solange ich keinen Partner habe, werde ich eben nicht darauf verzichten. An MIR und MEINER Zeitplanung hat es noch nie gelegen.
Es geht eher darum, dass Männer immer sofort erwarten, dass man sich voll und ganz auf ihr Leben einstellen. Dann ist ER nicht bereit, mit mir nach Norwegen zu fahren, weil ER immer schon in die Toscana gefahren ist. Es gibt kein Theater mehr, weil ER lieber TV schaut und der Wochenendausflug muss der Gartenarbeit weichen, weil er es eben immer schon so gehalten hat. Es fehlt beim Großteil der Männer die Kompromissbereitschaft. Das ist das Problem - nicht meine Freizeitgestaltung.
 
G

Gast

  • #51
Weil ich ich die Vorschläge der Freunden und Bekannten abgelehnt habe mich gewissermaßen therapeutisch den Männern zu widmen, die von den anderen Frauen gründlich verdorben, gedemütigt oder verkorkst wurden. Das waren mal empfindsame Jungmänner, lang ist es her.
Ab 40 wird eine Frau fast zwangsläufig von gewissen Teilen der Gesellschaft verurteilt. Sie hat angeblich alles im Leben falsch gemacht, Zug abgefahren, kann also mit ihrem Leben abschliessen: das Ausmass der Bosheit kann man(n) sich gar nicht vorstellen.
Da ich keine Kamikaze-Romantikerin bin versuche ich mit dem Singleleben möglichst intelligent umzugehen, d.h. ich nutze die Chancen und Spielräume, die eine gut verheiratete Frau nicht hat. Ich lebe das freie ungebundene Leben das einem Mann auch gefallen würde wenn er dürfte.
 
G

Gast

  • #52
Ich habe aufgegeben. Die Suche wohlgemerkt, nicht mich. Ich würde gerne mit jemandem intellektuell anregende Gespräche über Gott und die Welt führen, allein ich kenne kaum Leute, die in Frage kämen und Frauen schon gar nicht. Entweder gerät man an geistig vernagelte Weltenretter oder besserverdienende Spießer, die jede abweichende Meinung vom medialen Mainstream ins Reich der Verschwörungstheorien verdammen.
Ich merke es auch im Kollegenkreis, daß das Interesse an intellektuellen Gesprächen immer mehr gegen Null tendiert. Überall nur Konsumorientierung und die Frage, welche Funktionen die neue Smartphone-Generation besitzt. Übrigens auch fast alles Akademiker.
Manchmal komme ich mir vor wie Sam der Adler aus der Muppet-Show. Und nur Sex zu haben ist mir auf Dauer einfach zu wenig, um mit jemandem zusammen zu sein.

m, 43
 
  • #53
- der Bekanntenkreis bietet keine Möglichkeit mehr für neue Bekanntschaften siehe:
https://www.elitepartner.de/magazin/die-haufigsten-grunde-furs-online-dating.html (https://www.elitepartner.de/magazin/die-haufigsten-grunde-furs-online-dating.html)
Bei mir trifft eher dieser Punkt zu.
Ich habe relativ schnell mein Studium abgeschlossen, zumindest schneller als alle meine Bekannten, und angefangen zu arbeiten und habe mich dadurch von allen ein wenig distanziert.
Ich hatte im Prinzip noch nie eine Beziehung, die länger als 6 Monate dauern würde, und würde mich als Absolute Beginner bezeichnen, weil ich nie jemanden hatte, auf die ich mich verlassen könnte.
Ich versuche mein Glück noch im realen Leben und ich bin nirgendwo in Internet Singlebörsen angemeldet. Ich treibe mich meistens in den Discos rum und suche irgendwie auf diese Weise, keine Ahnung, wie ich es mir genau vorstelle und ob es je auf diese Weise klappen wird, steht in den Sternen.
Meine letzte "Beziehung" ist vor gut zwei Jahren gescheitert, mein Freundeskreis wurde kleiner, ich habe jetzt im Prinzip nur zwei gute Freunde, sind aber alle verheiratet und haben Kinder. Ab und zu habe ich noch mit ihnen Streit, wenn man nach Dutzend Jahren Freundschaft von einem Streit reden kann, es ist so etwas wie gegenseitig offen kritisieren. Wir treffen uns seltener, weil sie haben jetzt Familie, und so unternehme ich meistens alles allein. Allein finde ich es schwieriger, jemand kennenzulernen.
 
G

Gast

  • #54
In jungen Jahren habe ich mit Männern Beziehung geführt, die eine Familie gründen und ein Haus bauen wollten.
.......Nöö - wollte ich (m-41) in diesem Alter nicht......


Zudem bin ich mit einem stark überdurchschnittlichen IQ gestraft,....Viele Männer können vom Bildungsstand her nicht mithalten,
...........Nöö, äääh, meine natürlich: Doch, kann ich ;-) .......

Jetzt mit Anfang 40 stelle ich fest, dass gleichaltrige Männer, die noch Single sind, in der Regel große Probleme mit sich rumschleppen,
..........Nöö-keinerlei "Probleme".........

entweder sind kleine Kinder da, für die ich Ersatzmutter spielen soll,
........Nöö-völlig "altlastenfrei"

oder der Mann trauert noch der Ex nach, ich als Neue soll dann eine Kopie dieser Ex sein und alles genau so machen wie sie.
....... Nöö - dann hätte ich mich von der Ex nicht trennen brauchen.......

Weiterhin übrig sind Männer, die mit Anfang 40 noch nie eine Frau hatten
...........Nöö - genug gehabt (zuviele auch nicht) .......

oder die körperlich oder psychisch schwere Probleme haben.
........Nöö, noch "geht" alles ;-)......

Da ich im sozialen Bereich arbeite, laufen mir solche Typen zuhauf hinterher.
............Nöö, derart "Pflege" suche ich bei einer Partnerin nicht ............
Und da ich derart Frauen leider offenkundig nur in (relativ) anonymen Internet-Foren "treffe" - bin ich wohl noch Single ;-)
 
G

Gast

  • #55
Warum ich Single bin? Weil ich mir vorgenommen haben, mit 100 Frauen zu schlafen! Und diese Aufgabe kann man nur als Single machen!

M(35, noch 60 fehlen)
 
G

Gast

  • #57
Seit dem Ende meiner (30) letzten Partnerschaft hatte ich viele Gelegenheiten, Kontakte und Dates, um jemanden kennenzulernen, aber die Gründe, warum nicht mehr daraus wurde, waren folgende:

- Keine gleichzeitige, erotische Anziehung zwischen Frauen und mir
- Viele Frauen der falschen Altersgruppe getroffen (19 bis 24)
- Meine strikte Ablehnung von nicht gleichberechtigtem Kennenlernen (ich investiere, wenn du investierst)
- Schwierigkeit, eine Frau zu finden, die meine stärker ausgeprägten, femininen Eigenschaften schätzt
- Mein Desinteresse an Frauen, die keine natürliche Neugierde haben
- Mein fehlender Mut bzw. meine Verkrampftheit, Frauen, die ich äußerst attraktiv finde, anzusprechen, obwohl sie mir sogar Zeichen in Amboss-Größe geben (ich weiß ;) )

Mittlerweile konnte ich einige Sachen davon beeinflussen - Meine Bedürftigkeit ist gesunken - und habe wertvollere Dates, soll heißen, dass ich sinnfreiere Kontakte im Keim ersticke und weniger, aber dafür meistens schönere Dates habe. DIE Frau, war trotzdem noch nicht dabei.
 
G

Gast

  • #58

Geht mir genau so. Eine Partnerschaft ist nicht unbedingt notwendig. Ich würde mich nur einlassen, wenn ich wirklich verliebt wäre und die Partnerschaft mein Leben bereichern würde. Letztlich kann ich auch als Single ein glückliches Leben führen.

Ich suche hier einen passenden Mann, lasse mir Zeit dazu und versuche es nicht zu erzwingen. Schließlich kann eine Partnerschaft nurdas Tüpfelchen aud dem i sein. Glücklich machen musss sich zunächst jeder selbst.
w 51
 
G

Gast

  • #59
Was für eine Frage!!!

Warum ist man single? Ganz simple:

Wenn man unbedingt eine Beziehung haben möchte, bekommt man diese so oder so. Ich glaube, für jeden Menschen gibt es immer einen jemanden, der den doch attraktiv finden würde. Egal ob dieser Mensch weniger intelligent, weniger schön, weniger kultiviert, weniger reich, weniger das und weniger dies ist, Hauptsache: Der Mensch sagt, ich will diese Beziehung haben und ewig durchziehen. Und wenn er das sagen und umsetzen kann, egal mit wem, hält diese auch...

Aber wenn man unbedingt die richtige Person, sucht, die ihm glücklich machen würde,für eine Partnerschaft, dann ist man so lange allein bis er diese endlich überzeugende Person eines Tages begegnet. Das ist der Wunsch nach Begehrung und Begeisterung...

Das Wort "wählerisch" erklärt die Situation teilweise aber nicht vollständig.

Vielleicht ist das Bedürfnis nach einem Partner noch nicht soooo groß, dass man auf diese Person warten kann / darf...Oder man ist stark genug, das Leben auch alleine genießen kann. Oder man vertraut sich selbst noch und denkt, Mr oder Mrs Right wird irgendwann kommen, warum soll ich nun Mr. oder Mrs False in meinem Leben einen Platz gönnen.

Alle Falsche machen einen Menschen vielleicht nicht ganz glücklich oder sogar unglücklich, wenn sie zusammen Zeit verbringen.

Und es gibt Leute, die nicht mal 5 Min. alleine bleiben können...Aber es gibt auch welche, die unnötige Beziehungen nur noch belasten.

w, 32
 
G

Gast

  • #60
Warum ich Single bin? Weil ich mir vorgenommen haben, mit 100 Frauen zu schlafen! Und diese Aufgabe kann man nur als Single machen!

M(35, noch 60 fehlen)
Ich hoffe, Du machst damit Scherze und meinst es nicht wirklich so, wie Du es geschrieben hast. (!?)

Und falls Du tatsächlich diese Aufgabe ernsthaft erfüllen willst, was bringt Dir denn so eine Aufgabe. Selten so eine sinnlose Aufgabe gelesen.

w/39