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  • #61
Ich war nie ganz passiv und bin immer gerne "mitgeschwungen". Das kam von Anfang an bei dem Mann gut an. Dann hatte ich einen Partner, der das Tier in mir explizit wecken wollte; er ließ mir alle Freiheit, aktiv zu sein und hat mit mir genossen. So bin ich auf den Geschmack gekommen - nie wieder will ich es anders. Ich mag es z.B. wenn ich mich beim Orgasmus komplett meinen Gefühlen hingeben und so wild bewegen kann, dass er allein dadurch mit mir kommt. Welcher Mann lässt so etwas gerne zu? Auch presse ich ihn gerne fast gewaltsam an mich in dem Wunsch zu verschmelzen und suche allgemein mehr Körperkontakt als nur den der Geschlechtsteile. Andererseits darf er mit mir fast bedingungslos alles anstellen, was ihm nur einfällt. Der Wechsel macht es gerade spannend.
Das führte nun dazu, dass ich mit einem Mann, der sich nur in der dominanten Rolle wohl fühlt, trotz aller Faszination beim Sex gefrustet war. Es war wohl auch ein extremer Mensch, der die Kontrolle nicht abgeben kann. Jedenfalls habe ich noch nicht erlebt, dass meine Impulse so konsequent ignoriert und übergangen wurden. Er mochte meinen Rhythmus nicht, und ich seinen nicht - und dazu noch dieser fast gereizte Unwille, sich einzufühlen, sprich, mich zu befriedigen. Für einen echten Gentleman ist die Lust der Frau höchstes Gut. Dann ist sein Spass doch praktisch mitprogrammiert, oder nicht? Tsss....
Ich fragte mich auch, ob ich mich anpassen müsse, bin aber zu dem Schluss gekommen, dass es mit uns nicht gehen kann, so lange ich mich beim Sex als Marionette fühle.

Es wird schon wieder einen Mann geben, mit dem ich harmoniere, und der genießen kann, was ich einbringe. Die Postings hier bestätigen mich darin, dieses außerordentliche Geschenk aktiver Sexualität nicht mehr aus der Hand zu geben.

Wie gesagt hat erst das explizite Einfordern meiner Aktivität von einem speziellen Mann dazu geführt, dass sich die heißesten Pornos höchster emotionaler Qualität in meinem Schlafzimmer abgespielt haben. Das wird unvergesslich bleiben. Davor war es immer schön, aber sehr normal.
Insofern dürften die Männer gerne sanft ihren Wünschen Ausdruck verleihen - vielleicht ist es das, was Eure Partnerin sich in ihren geheimsten Fantasien ausmalt?!
 
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  • #62
Also passiv würde ich jetzt nicht sagen, aber es gibt einfach Stellungen, bei denen ich einfach rein gar nichts spüre und die ich dann eben nur mitmache, weil ER es toll findet.
Abgesehen davon: Solange die Frau sich "leiten" lässt, wie der FS es formuliert, ist doch alles gut.
Be mir kommt es auch immer drauf an, wie scharf ich gerade auf meinen jeweiligen Partner bin.
 
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  • #63
Ob 70 % so stimmt, würde ich nicht unbedingt bestätigen. Ich habe aber stets festgestellt, dass die passiven sehr selten, wenn überhaupt zum Orgasmus kommen. Die aktiven und sehr aktiven haben dagegen selten nur einen, sondern gleich mehrere und oft sehr schnell hintereinander.

Die passiven Frauen haben meiner Meinung oft ein etwas gestörtes Verhältnis zum Sex bzw. kennen ihren Körper oder die Möglichkeiten an sich nicht so umfassend.

Passiv daliegen und ES über sich ergehen lassen, nur weil man meint, dem Mann gefalle es so, ist sicher auch die falsche Vorgehensweise, denn garantiert gibt es zahlreiche Stellungen, die beiden gefallen und bei denen beide richtig abgehen. Diese Stellung und das aktive Verhalten seiner Partnerin würde ganz bestimmt jeder Mann vorziehen.

Die Zeit ist viel zu kurz, um schlechten oder langweiligen Sex zu haben. Vollgas von beiden Seiten oder gar nicht.

M/45
 
  • #64
Ich meine dieses 70/30 Verhältnis ist fürchterlich traurig! Weil es nicht sein müsste. Oftmals ist das jedoch auch einer immernoch vorherrschenden Meinung geschuldet, übrigens auch hier im Forum: eine Frau, die sich aktiv sexuell betätigt gilt als Schlampe.....
Und offensichtlich geht wohl nur eines entweder ein Brett im Bett oder eine heiße Nummer auf dem Schreibtisch. Für beides haben die wenigsten Männer wohl den Mut....und vielleicht stimmt da auch das 70/30 Verhältnis.....Jetzt müßten bloß noch die Richtigen zusammenfinden und schon ist alles gut...
 
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  • #65
Komisch- die ,,passiven" Damen werden eher als Beziehungskandidaten ahrgenommen und sind eher verheiratet. Dann sind die Männer irgendwann frustriert und stürzen sich in heiße Affären.
Dort erleben sie dann das Gegenteil ( da man wahrscheinlich nicht wieder das erwählt hat, was man schon hat)

Aktive Frauen, die sich auch mal nehmen was sie wollen, etwas freizügiger sind werden leider immernoch schnell in die Kategorie Schlampe gesteckt.

Mit Sex fängt Frau zum Heiraten keinen Versorger ein. Aber mit andauernden mittelmäßigen Sex o. ohne sind sie ihn auch ihn bald wieder los ( wenn er mutig ist :), Weicheier halten lieber aus wegen Kind, Geld und der Welotwirtschaftskrise o.so was in der Art )

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass in einer Affäre ohne Bedingsabsichten der Sex immer offner war. Das unterstelle ich jetzt mal beiden Geschlechtern.Es fällt uns irgendwie schwerer wenn wir uns ernsthaft aus jemanden was machen sexuell offnen zu sein o. Phantasien und Wünsche mitzuteilen, aus Angst der andere ist dann weg o verschreckt.Dann in der laufenden Beziehung das wieder rumzuwuppen schaffen die wenigsten.

Außerdem liegt es auch am Gegenüber. Ich habe mal gelsesn, dass statistisch sowieso nur 8 von 10 Paaren sexuell übereinstimmen. Reden soll dann auch nicht helfen.

w42
 
  • #66
Von 10 Frauen sind 7 überwiegend passiv, so meine Erfahrung. Wenn sie Sex mögen, dann sind sie einfach nur "bereit", ohne groß weiter Initiative zu ergreifen. Beim GV "liegen und geniessen" sie, Stellungswechsel gibs nur wenn man sie in eine andere Position lenkt und führt. Warum ist das so? Kennt ihr das auch, oder hatte ich bisher einfach nur überwiegend Pech bei meiner Auswahl?


Ich kenne diese Erfahrung nur von langweiligem Sex, wenn ich froh war, dass es vorbei war. Das kam zugegebenermaßen nicht häufig bei mir vor, doch erlebt habe ich es.

Ansonsten empfinde ich Passivität, sowohl von Männern als auch von Frauen, als absoluten Abturner. Sich gerne nehmen lassen und dabei ein bisschen passiv sein, ist etwas anderes. Ansonsten lebt das ganze Geturne vom MITMACHEN.
 
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  • #67
Frauen wollen geführt werden. Im Leben und beim Sex, ganz einfach.

Die Frauen, welche im Leben die Hosen an haben, sind auch beim Sex aktiver.
 
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  • #68
Also passiv würde ich jetzt nicht sagen, aber es gibt einfach Stellungen, bei denen ich einfach rein gar nichts spüre und die ich dann eben nur mitmache, weil ER es toll findet.

Wahrscheinlich denkt er genauso und hätte es lieber ganz normal, will aber nicht langweilen. Für mich z.B. ist wichtig, daß ich der Frau dabei in die Augen sehen kann, denn das unterscheidet den menschlichen Sex von dem der Tiere. Dies nur am Rande.

Das Problem mit der Passivität ist doch, daß der Mann kein Feedback bekommt, ob es ihr gefällt, ja ob sie es überhaupt möchte. Es kann ja immer mal Gründe geben, wo man annehmen muß, daß die Frau eigentlich lieber keinen Sex hätte, z.B. weil sie kränkelt, tagsüber viel Streß hatte, sich Sorgen um eines der Kinder macht, sich in der Umgebung nicht wohl fühlt, außerplanmäßig ihre Tage hat oder was auch immer. Wäre sie nur an solchen Tagen passiv, würde unsereiner es sofort merken, aber wenn das bei ihr der Normalzustand ist?!
 
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  • #69
Schon mehrmals habe ich (w,40) es erlebt, dass ich als weder ganz passive noch dominante, sondern als Frau, die gerne auch mal ihre Lust durch Verführung des Partners zeigte, mit Argwohn und Verunsicherung betrachtet wurde. Männer jammern über passive Frauen, möchten aber gleichzeitig jener Part sein, der die Lust der Frau steuert. Also nach dem Motto-wenn ich will, soll sie unglaublich geil werden-und NUR durch mich. Lust "von innen heraus", die man mit dem Partner teilen will, scheint für Frauen unangebracht, für Männer selbstverständlich zu sein. Dann dürfte aber schonmal kein Mädchen in der Pubertät onanieren-ohne Freund;)
Daher auch das Gejammer über die anständige Märchenprinzessin, welche glücklich erobert wurde, nun zuhause aber nicht plötzlich unglaublich heiß wird. Ist genauso albern wie umgekehrt das Romantische-Komödie- Klischee vom urplötzlich bekehrten Aufreißer, der fortan nur noch kuschelt;)
 
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  • #70
Ich habe in einem Buch über Sex neulich folgendes gelesen: "Die Frau erregt alles, was vor dem Sex stattfindet"- das sind Komplimente, Blumen, Romantik und Zärtlichkeit. Die Frau möchte sich geliebt und begehrt fühlen. Dann wird sie auch aktiv im Bett.
Viele Männer sind heutzutage sehr lieblos und egostisch. Sie denken nur an sich, was sich auch im Bett widerspiegelt. Gerade die lieblosesten und egoistischten erwarten von den Frauen, was sie selbst nicht bereit sind zu geben- Leidenschaft, Hingabe, Zärtlichkeit und Liebe. Sie machen mit der Frau Turnübungen im Bett und denken noch, dass sie tolle Hechte sind, wenn Frau dann noch einen Orgasmus fakt. Vielleicht faken die Frauen einfach nur den Orgasmus, damit die "Turnübungen" endlich aufhören? Vielleicht sind sie es leid, ihren Körper solch einem lieblosen Menschen weiter zu überlassen und sie resignieren, schalten innerlich ab und haben schon keine Lust mehr, den Orgasmus weiter vorzutäuschen. Solche Frauen sind einfach passiv geworden oder waren es schon immer, weil der Mann unfähig ist, die Leidenschaft in ihnen zu wecken.
 
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  • #71
Es ist bei mir als Frau nicht so, dass ich Blumen brauche, damit ich guten Sex habe, aber ich brauche das Gefühl begehrt UND geliebt zu werden!!! Es muss schon offensichtlich Gefühl da sein und nicht nur Geilheit. Das törnt mich eher ab, auch wenn ich am Anfang in der Kennenlernphase natürlich auch ziemlich scharf auf meinen Freund/Lover/... bin.
Turnübungen im Bett finde ich furchtbar! Männer, die meinen, wir müssten das halbe Kamasutra durchturnen oder mir die Beine bis zum Hals biegen, mag ich nicht.
Viele (Turn-)Stellungen sind für Frauen völlig unerotisch und sie fühlen dabei gar nichts, ich stöne dann höchstens, weil es unangenehm ist. Die meisten Stellungen, die man in Pornos so sieht, sind ebenfalls für Frauen nichts, um auch nur ansatzweise aus der Plateauphase hinauszukommen.
Und es gibt erschreckend viele Männer, die davon so überhaupt keine Ahnung haben und meinen, sie wären tolle Liebhaber, weil sie in wasweißichwelchen Stellungen im Takt einer Nähmaschine auf der Frau rumhobeln!
Reibung ist im Übrigen für Frauen auch weniger antörnend als für Männer, Frauen reagieren mehr auf Druck (vaginale Druckrezeptoren) und es muss lange nicht so schnell sein, wie manche Männer so glauben.
So gesehen ist es auch so, dass ich vor allem dann aktiv bin, wenn der Mann wirklich gut im Bett ist, wenn er zig Stellungen durchturnen will, die mir kaum was bringen, dann mach ich zwar mit, weil ich es auch aufregend finde, wenn er erregt ist, aber es wäre meinerseits noch viel Platz nach oben!

w,39
 
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  • #72
Ich bin gelegentlich aktiv, wenn ich einen aktiven Partner habe, der mich heiß begehrt und bei dem es Spaß macht, die Fäden in die Hand zu nehmen, bzw. sie ihm aus der Hand zu reißen. Nicht bei einem rumjammernden Jungen, der von Gleichberechtigung im Bett redet. Es gibt Gleichberechtigung: Jeder hat das gleiche Recht zu gehen und sich einen passenderen Partner zu suchen.

Ich hatte sehr guten Sex bisher, auch aus Sicht der Männer. Daher sehe ich auf meiner Seite keinen Grund, mich zu verändern, auch wenn ich genauso gerne passiv bin und aktiv eben nur, um den starken, dominanten Mann hin und wieder zu besiegen. Leider achten Männer aber auch zu wenig auf den Sex und wählen sich oft unpassende, langweilige Partnerinnen. Mit denen ist es dann zwar harmonisch, aber nach einer Zeit langweilig. Jeder hat die Wahl...
 
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  • #73
Von 10 Frauen sind 7 überwiegend passiv, so meine Erfahrung. Wenn sie Sex mögen, dann sind sie einfach nur "bereit", ohne groß weiter Initiative zu ergreifen. Beim GV "liegen und geniessen" sie, Stellungswechsel gibs nur wenn man sie in eine andere Position lenkt und führt. Warum ist das so? Kennt ihr das auch, oder hatte ich bisher einfach nur überwiegend Pech bei meiner Auswahl?

Bei meiner letzten Partnschaft war das so: es fing meistens so an, dass ich unten war und wenn jemand drauf liegt und keine Anstalten macht mal auf die Seite zu gehen oder oben-unten zu wechseln, dann ist das eben nicht so leicht..ohne den kräftig zu schubsen (was er dann total falsch verstehen könnte)... wenn ich oben war, hat es ihm zwar gefallen (sagte er zumindest) aber er konnte nie kommen... oder hat sich dann eben kurz davor nochmal so umgedreht, dass ich wieder unten war...ich hatte dagegen fast keine Chance aktiver zu sein... auch wenn ich es gerne gewesen wäre
 
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  • #74
Zitat von Constanze;159180 Leider funktioniert so das Leben nicht. Vielleicht wären Frauen anders:
hehe... ich werde meiner zukünftigen Tochter, falls ich eine mal haben werde, sicherlich Pippi Langstrumpf vorlesen. Die war meine Kindheitsheldin!!!

Ich wäre gerne mal mehr aktiv, aber ist nicht immer so leicht, wenn der Mann schwer auf einem drauf liegt! ;) (nur mal so als Hinweis)
 
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