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  • #1

Warum sind deutsche Männer so ängstlich?

Wenn man hier so liest scheinen viele Männer diverse Ängste zu haben. Z.B.: kann eine Frau mich ausnutzen? Was wird mir eine Scheidung kosten? Und es geht so schön weiter.

Liebe Männer: wozu wollt ihr dann überhaupt eine Beziehung wenn schon direkt am Anfang diverse Ängste vorhanden sind?
 
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  • #2
Liebe Männer: wozu wollt ihr dann überhaupt eine Beziehung wenn schon direkt am Anfang diverse Ängste vorhanden sind?
Wer mit Löwen jagen, und mit Haien schwimmen will, der sollte vorher ihr Verhalten ganz genau studieren. Männer sind gut beraten in der Nähe von Frauen immer wachsam zu sein.

Wer eine Beziehung auf Augenhöhe mit einer selbstbewussten, intelligenten, und starken Frau sucht, der darf niemals vergessen, dass er im Guten eine ihm absolut gleichwertige Partnerin hat, und im Schlechten eine min. gleichwertige Gegnerin. So eine Frau ist eine Löwin als Partnerin, und ein Hai als Gegner.

Frauen sind im Grunde ihres Herzens Raubtiere, und sie kennen keine Gnade gegen ihre eigene Art, sie sehen es als ihr persönliches Recht werdendes Leben in ihrem Bauch nach Belieben zu (ca. 100.000 treiben jedes Jahr ab, weil falscher Zeitpunkt, oder falscher Befruchter), und ehemalige Partner werden eiskalt von ihnen abgewickelt.

Die Mär von der gutmütigen, hilflosen, und schutzbedürftigen Frau, glauben noch nicht einmal die Frauen selbst mehr.
 
  • #3
Wenn man hier so liest scheinen viele Männer diverse Ängste zu haben. Z.B.: kann eine Frau mich ausnutzen? Was wird mir eine Scheidung kosten?
Dies liegt in meinen Augen auch an dem deutschen Scheidungsgesetz. Wenn ich z.B. einmal das österreichische Scheidungsgesetz als Bsp. nehme, dann sieht man dass sich vieles einfach gestallten lassen würde. 80% der Scheidungen in Österreich finden in einer einvernehmlichen Scheidung
statt und es herrscht auch keine Anwaltspflicht wie in D. Man kann sich auch schon nach 6 Monaten in Trennung scheiden lassen und nicht wie in D erst nach einen Jahr. Würde z.B. man in D auf die Anwaltspflicht verzichten, würden die Scheidungen bei beidseitiger Einigung einfacher zu Händeln sein, was wiederum wohl nie passiert, da ja ein Großteil unserer Politiker selber Juristen sind und sich somit einen Verlust einer Einnahmequelle schließen würde.
Wie sagte es so schön mein Prof. an der Uni vor ca. 30 J.

Wer ohne Ehevertrag in D heiratet, steht als Mann schon mit einen Bein im Armenhaus und dann wundert sich die Bevölkerung, dass man(n) angst vorm heiraten hat.
 
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  • #4
Deutsche Männer sind nicht ängstlicher als Deutsche Frauen wenn es darum geht eine feste Beziehung einzugehen..

Nur "das" was Frauen und Männer Angst macht ist unterschiedlich..

Sind es bei Männer eher rationale Dinge sind es bei Frauen eher emotionale Ängste..
m47
 
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  • #5
Wenn man hier so liest scheinen viele Männer diverse Ängste zu haben. Z.B.: kann eine Frau mich ausnutzen? Was wird mir eine Scheidung kosten? Und es geht so schön weiter.

Liebe Männer: wozu wollt ihr dann überhaupt eine Beziehung wenn schon direkt am Anfang diverse Ängste vorhanden sind?

Das würde ich nicht so verallgemeinern. Man liest zwar hier im Forum von solchen Männer, aber das sind nicht viele und damit nicht für alle Männer in Deutschland repräsentativ. Hier im Forum äussern sich bis auf wenige differenzierend denkende Männer oft Männer, die entweder wenig Erfolg bei den Frauen haben, natürlich sind die Frauen dran schuld,.... oder weil sie früher nicht aufgepasst haben, die falsch Frau geheiratet haben und von denen leider abgezockt worden sind.

Meine Erfahrung als Frau, die bis auf einige Monate Kinderzeit immer berufstätig und immer für sich selbst gesorgt hat, somit noch nie einen Mann auf der Tasche gelegen hat oder ihn abgezockt hat, ist, dass solche Frauen wie mich von solchen Männern gemieden worden sind, weil ich so "emanzipiert" war, sondern eher die Frauen, die dann später ihren Mann ausgenommen haben.

Jetzt, nachdem mein Kind fast erwachsen ist, kommen viele dieser Männer an, geschieden, wenig Geld, mit kleinen Kindern, div. Probleme usw., wo ich dann sage, Pech gehabt meine Herren. Augen auf im Strassenverkehr..... Das diese Männer jetzt natürlich Ängste entwickeln ist logisch, aber zum Glück gibt es ja genug Frauen, die auf ähnlichen Erfahrungsschatz wie diese Männer zurückgreifen können und daher zu solchen Männern gut passen.

w
 
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  • #6
Es sind nicht nur die *deutschen* Männer die ängstlich sind.

- Prinzipiell beanspruchen Frauen inzwischen alle Rollen, auch die "traditionell" männlichen, sehen aber Ihre klassichen Rollen als eindeutig in Ihrer Domäne und reklamieren dort die Hoheit: Kinder, Werte, Soziales Verhalten etc.
- Prinzipiell sind Frauen anspruchsvoller, er sollte komparativ größer, gebildeter, besser verdienend sein und auch absolut sportlich, romantisch, gelesen, handwerklich etc sein.

Daraus leitet sich ein potentielles Bild ab, dass die Frau einen Doktortitel hat, ein Team führt und als Mittelpunkt der Familie da steht und dementsprechend auch stolz darauf ist - auch wenn Sie halt nicht kochen kann.

Davor muss man nicht Angst haben aber es ist halt auch bedenklich...Auf alle Fälle sollte man es wissen.

Ob die Frau jetzt wiederum mit diesen Rollen und der reaktion der Männer glücklich ist, ist eine adnere Frage...

M46.
 
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  • #7
Das Problem für einen Mann ist, wenn es schiefgeht, dass der Mann finanziell kein Bein mehr auf den Boden bekommt. Bei vorhandenen Kindern ist er bei einer Scheidung benachteiligt und bis vor kurzem war es so, dass er ewig Unterhalt für die geschieden Frau bezahlen durfte. Die Gesetze sind in den letzten Jahren etwas ausgleichender geworden, aber von gerecht sind wir noch ein ganzes Stück entfernt.

Über die Jahre sieht man, was aus den Verheirateten wird. Manches lebt so vor sich hin und das sind noch diejenigen, die sich glücklich schätzen können. Bei denen, wo es schiefgegangen ist, waren auch ein paar recht krasse Beispiele dabei. Das Problem beim Scheitern einer Ehe ist, dass sehr häufig beide Seiten ungerecht werden mit der Tendenz, dem anderen größtmöglich zu schaden.

Ich weiß, das Geschriebene klingt alles sehr pessimistisch. Aber aufgrund meiner Erfahrungen und die meiner Freunde/Bekannten sind das Realerfahrungen. Ein Freund von mir, der verheiratet mit ein Kind ist, hat das sehr desillusioniert mit folgenden Satz belegt: Wenn es um die Ehe geht, sind Frauen einfach nur berechnend. Ob das für alle Frauen zutrifft, wage ich mal zu bezweifeln. Trotzdem ist der Satz tieftraurig und zeigt schon etwas von Resignation. Ich würde es also nicht ängstlich bezeichnen sondern vorsichtig. Wenn man ganz jung ist, kennt man diese Dinge nicht. Vielleicht ist es besser, möglichst jung zu heiraten. Für mich kommt es nicht mehr in Frage.
 
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  • #8
Wozu überhaupt heiraten, wenn man gleich an Scheidung denkt? Also plant man auch gar nicht mit dem Menschen alt zu werden, sondern betrachtet ihn als einen Übergangspartner...kaum ist ein Problem da, tausche ich den Partner um...Wegwerfgesellschaft. Ein Ehevertrag wäre die einzige Lösung. Oder gebt euch doch Mühe, damit die Beziehung nicht einschläft.
Viele Deutsche Männer sind sehr verbittert. Für mich auch ein Rätsel, der mich mittlerweile nur schmunzeln lässt.. Ich weiß nicht, was für Frauen sie getroffen haben. Aber ich möchte das nicht ausbaden und lasse meine Fingern von solchen Männern. Auch wenn sie keine Erfahrungen gemacht haben, kommen sie mit ihren Geschichten über "ausgenutzte" Männer (ausgenutzt weil sie für ihre Kinder bezahlen müssen..was sie auch während der Ehe gemacht hätten). Aber von den meisten ist eh nicht zu holen... das sind genau diejenigen, die sich beschweren.
w(29)
 
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  • #9
Ja Männer haben vor allem Angst, was für die Frau negativ ist, hat man hier das Gefühl.
Denn Mäner haben Angst vor alten Frauen, Müttern etc. pp. Wers glaubt...

Die Gründe liegen nicht in der Angst. Ich habe auch keine Angst vor einer Gefängnisstrafe oder Busse, jedoch riskiere ich es lieber nicht!
Ich bin auf der Suche nach einer Beziehung, jedoch ohne Kinder, Heiraten oder Zusammenziehen, denn da ziehe ich mit meinem Lohn den Kürzeren bei einer Trennung (in der CH ist es so dass selbst beim Zusammenziehen der Mann später den Lebensstandard der Frau halten muss, wie es in DE ist, weiss ich nicht).

Und ich verdiene pro Woche etwa den Durchschnittsverdienst eines Deutschen im Jahr, da würde eine Trennung (oder Scheidung) mich teuer zu stehen kommen und genau da liegt meine "Angst", das riskiere ich nicht....


PS: Auch wenn hier Deutsche gemeint sind, ist das gleiche auch in der CH zu beobachten...
 
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  • #10
Weil das Angebot an wirklich patenten Frauen so klein ist. Viele Frauen setzen statt auf eigenes Können und eigenen Schweiß lieber auf die Heirat mit einem gut verdienenden Mann - auf den Mann selbst kommt es dann nicht so an -, deshalb nimmt die Friseurin den armen Studenten nicht, später den Akademiker oder Unternehmer aber mit Kusshand. Das kommt sogar bei gebildeten Frauen vor, die selbst das Potential haben, etwas zu leisten. Einmal verheiratet, wird dem Mann nur noch der Rücken freigehalten - ob der will oder nicht. Beim Wort "Ehevertrag" sucht die Frau lieber ein anderes Opfer. Nein. Männer sind nicht ängstlich, sondern viele haben aus den Fehlern der Vorgängergeneration gelernt und sind vorsichtig. In zweiter Ehe heiraten sie Frauen auf gleicher Ebene - wenn sie sie finden.
 
  • #11
Frauen sind im Grunde ihres Herzens Raubtiere, und sie kennen keine Gnade gegen ihre eigene Art, sie sehen es als ihr persönliches Recht werdendes Leben in ihrem Bauch nach Belieben zu (ca. 100.000 treiben jedes Jahr ab, weil falscher Zeitpunkt, oder falscher Befruchter), und ehemalige Partner werden eiskalt von ihnen abgewickelt.

Die Mär von der gutmütigen, hilflosen, und schutzbedürftigen Frau, glauben noch nicht einmal die Frauen selbst mehr.

Interessante These, Frau ist eine Hyäne anstelle des dummen Schafes.

Nein, weder an die eine noch an die andere Mär glaube ich, weil die wenigsten Frauen deinen geschilderten Bildern entsprechen und auch nicht entsprechen wollen. (Und was hat Abtreibung mit der Angst des Mannes vor Beziehungen zu tun?)

Ich denke nicht, dass Männer im Allgemeinen Angst vor Beziehungen haben, nur hier im Forum lese ich immer wieder die gleichen frauenverachtenden Aussagen von einigen Männern. Dadurch, dass die Wenigsten registriert sind, ist es schwer herauszufinden, ob es sich immer wieder um die gleichen Enttäuschten handet, die hier ihren Frust zum Besten geben.

In meinem Bekanntenkreis kenne ich keine solchen Männer. Natürlich wird da auch mal auf DIE Frauen geschimpft, aber nicht mit solchem Hass und nicht so pauschal.
Wie schon Magnus erwähnt hat, liegt es auch am deutschen Scheidungsrecht, das in anderen Ländern viel gleichberechtigter ist.
ABER: es zwingt einen ja niemand zur Heirat. Eine Beziehung kann ohne Trauschein genau so gut oder schlecht funktionieren!
Wäre das keine Alternative für die Ängstlichen?

Hannah, geschieden, die nie auch nur einen Cent von ihrem Ex haben wollte...
 
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  • #12
Die Angst vor einer Bindung ist in Deutschland extrem weit verbreitet, und zwar völlig geschlechtsunabhängig.

Eine Heirat fürchte ich nicht, unheilbare Sexualkrankheiten sehr wohl. Der Selbstschutz gebot es mir, promiske Frauen auszusortieren. Feste Bindungen werden für die meisten einheimischen Frauen erst ab einem Alter von 35-40 interessant, reichlich spät im internationalen Vergleich.

Weitere Gründe für die Bindungsscheu: viele Deutsche wollen keine/kaum Kinder, Egoismus wird für Individualismus gehalten, und kurzfristige Partnerschaften sind ohnehin jahrelang eingeübt, serielle Monogamie, Promiskuität, Fremdgehen.

Deutsche Frauen - wenn sie sich überhaupt für mich interessierten - erlebte ich leider immer nur als oberflächlich und sexgeil, ganz im Gegensatz zu anderen Frauen. Liebe und Vertrauen sind die Grundlagen für eine feste Bindung, und gerade Liebe, Empathie und Vertrauen sind bei deutschen Frauen absolute Mangelware.

m
 
  • #13
(in der CH ist es so dass selbst beim Zusammenziehen der Mann später den Lebensstandard der Frau halten muss, wie es in DE ist, weiss ich nicht).
In DE gibt es sowas auch, heißt Besitzstandswahrung, auch nach der Ehe = den gleichen Lebensstandard wie vorher gemeinsam in der Ehe.

Dafür kann das Einkommen des finanziell Stärkeren heran gezogen werden, für Unterhaltszahlungen.
Das können in DE bis zu 3/7 des Netto-Einkommens sein. (Also fast die Hälfte)

Salopp: Wer z.B. die Frau eines Gutverdieners war, und gemeinsam gut gelebt,
der soll nicht danach auf dem Niveau Sozialhilfe-Empfänger leben müssen.

Die Ehepartner sind nach der Scheidung in DE gesetzlich verpflichtet, für ihren Lebensunterhalt selber zu sorgen, z..B. in einem Job arbeiten gehen.
Kann derjenige aber nicht arbeiten oder sonst Geld verdienen - oder verdient weniger als für den Anspruch auf Lebensstandard - dann muß der Andere Unterhalt zahlen.

Das gilt auch, wenn die Ehe kinderlos war.

Beispiel dt. ex-Unternehmersgattin: Sie forderte umger. 25.000 Euro Unterhalt/Monat bei ihrer Scheidung. Und begründete das mit dem gemeinsamen Lebensstandard, ihrer gesellschaftlichen Stellung und u.a. ihre drei Reitpferde.
(Die gemeinsamen Kinder waren bereits erwachsen)
Das Gericht verlangte eine ausführliche Aufstellung, und sprach ihr dann umger. nur 15.000 Euro/Monat Unterhalt zu. Sie protestierte heftig dagegen.

Ein Mann hatte bei der Scheidung Glück: Seine Ehefrau blieb auch nach der Ehe zu 100 % voll berufstätig.

Ein Anderer (in der Schweiz) hatte zunächst Pech. Weil er keinen Unterhalt für seine Frau zahlen konnte (hohe Freibeträge), ging sie zu 100 % arbeiten.
Bei der Scheidung gab sie ihren Job auf, und verlangte Unterhalt,. Der Mann fühlte sich abgezockt.

Dazu kommt der Rentenausgleich in DE. Die eigenen Rentenansprüche, die man während der Ehe erworben hat, gehören zum Zugewinn in der Ehe - auch für den Ehepartner.
d.h. diese Rentenansprüche werden anteilig angerechnet.

Wer mehr Rentenansprüche erworben hat, bekommt "unterm Strich" einen Teil seiner Rente abgezogen, zugunsten des Anderen. Gilt auch bei Scheidung,

Hintergrund: Wen z.B. die Frau 20-40 Jahre lang nur Hausfrau und Mutter war = konnte keine eigenen Rentenansprüche in dieser Zeit erwerben. (Außer etwas Anrechnung für die Kinder)

Salopp: Je länger und/oder luxuriöser die Ehe - desto teurer danach, für den finanziell Stärkeren.
 
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  • #14
Ob die Frau jetzt wiederum mit diesen Rollen und der Reaktion der Männer glücklich ist, ist eine adnere Frage...

M46.

Warum ist es bedenklich, dass Frauen jetzt fast alles das kann, was Mann auch kann? Ist doch sogar gut für die Frauen, die verlassen worden sind, oder wo der Ehemann verstorben ist.

Ist es nicht eher änglich bedenkend, dass so viele Männer sivh von solchen Frauen überfordert sind und sich in ihrer Ehre und Männlichkeit dezimiert fühlen, nur weil Frau jetzt alleine das Geld verdienen kann usw. und an den Mann genauso ihre Ansprüche hat, wie Mann an die Frau.

Warum soll Frau keine Ansprüche haben, aber Mann hat den allerersten Anspruch an die Frau, dass sie nämlich keine Ansprüche stellen darf, ansonsten wird er nämlich ganz doll ängstlich?

Sind wir hier im Kindergarten?
 
  • #15
Wer soviel Schlechtes bei anderen Paaren erfahren oder miterlebt hat,
und ggf. selber schlechte Erfahrungen gesammelt hat,

bei dem wird man große Mühe haben, ihn davon zu überzeugen,
das eine feste Partnerschaft oder gar standesamtliche Ehe noch was Gutes wäre ?

Die meisten Männer wollen m.E. nur eine Beziehung. Viele Frauen wollen aber das volle Programm, mit allen juristischen Rechten. z.B. um bei Trennung besser abgesichert zu sein.

85 % aller Frauen in Dtl. wollen Kinder = deren Männer auf sie finanziell was zukommt.
Sogar auch dann, wenn es nicht die leiblichen Kinder dieser Männer sind.

Die Zahl der standesamtlichen Ehen schwankt. Aber m.W. wollen immer weniger Paare in Dtl. heiraten.

75 % aller standesamtlichen Ehen scheitern in Dtl. - 50 % lassen sich scheiden, 25 % bleiben notgedrungen zusammen, z.B. weil ihnen die Scheidung, Unterhalt etc. zu teuer sind.

Ein Auto abmelden kostet 5.60 Euro. Eine Ehe "abmelden" kostet z.B. 160 Euro Gerichtsgebühren - aber z.B. 5.000 Euro für den eigenen Anwalt sowie Anwaltszwang.

Man kann m.W. sogar lange nach der Scheidung plötzlich zum monatlichen Unterhalt verpflichtet werden. Wenn der ex-Ehepartner/in nun Sozialhilfe bezieht.
(Eine Frau sollte plötzlich zwölf Jahre nach der Ehe Unterhalt zahlen)

Wenn feste Beziehungen und besonders standesamtliche Ehen so hoch riskant sind, auch finanziell,
dann ist die Angst davor verständlich.

(Satire an)
"Wollen sie Alles verlieren, lebenslang zahlen, trotzdem weiter arbeiten aber wie ein Sozialhilfe-Empfänger leben müssen,
dann sagen sie zu ihrer Ehe "JA".

Wie ? Liebe ? Vertrauen ? ..... wo denn noch ?
Wenn die Ehen ein dreifach so hohes Risiko haben - zu scheitern, anstatt glücklich zu werden.
Das ist ja noch schlimmer, als "russisches Roulette"
 
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  • #16
Liebe Männer: wozu wollt ihr dann überhaupt eine Beziehung wenn schon direkt am Anfang diverse Ängste vorhanden sind?

Ich verstehe Ihre Frage nicht.
Was hat das ausschließen von realen Risiken damit zu tun, ob Mann generell eine Beziehung möchte?!
Wer sich mit den Risiken einer Ehe nicht auseinandersetzt ist einfach nur ein Idiot - und davon laufen dann ab 40 ja jede Menge rum, die keiner mehr haben möchte.

Mit Angst hat das ganze auch nichts zu tun - ich habe auch keine Angst vorm Autofahren, aber ich weiß was ich bei dem Thema besser nicht mache bzw mit welchen Aktionen ich das Risikos eines Unfalls erhöhe.
Ich liebe Autofahren, deswegen muss ich aber nicht mit über 200 Sachen, einarmig auf der linken Spur fahren, während ich mir den Börsenteil durchlese und telefoniere - kann man machen, muss man aber nicht...

Ich habe also weder Angst noch bin ich frustriert (bin sehr glücklich seit etlichen Jahren vergeben- und das auch noch völlig monogam), aber deswegen muss ich auch kein Idiot sein - da ist ja noch viel Platz für grau dazwischen :)

Bei Aussagen wie der ihren kommt mir immer das Bild von völlig unreifen Klischee-Jugendlichen mit lächerlichem Gruppenzwangverhalten in den Kopf, wo man zu absoluten Dummheiten verleitet werden soll : "Du bist aber ein Angsthase/ nicht cool wenn du dies oder das nicht machst nanananana..."
Naja ich war aber schon immer cool genug um selbst zu wissen was gut für mich ist und was nicht und den Kelch dieser Gruppenzwangehe lasse ich auch schön an mir vorübergehen.

Diese "Coolness" wirkt auf Frauen anscheinend auch enorm anziehend - ich konnte mich zumindest nie beschweren...
Meine Freundin ist übrigens genauso cool - die hat nämlich keine Angst, dass ich sie verlasse blos weil wir nicht verheiratet sind und sie hat auch keine Angst davor, dass meine bzw unsere Liebe weniger wert sein könnte,nur weil wir uns das vermeintliche "Gütesiegel" Ehe nicht aufdrücken lassen - letzteres dürfte doch Ihre Angst wiederspiegeln oder?
Lassen Sie sich einfach keine Angst mehr machen und genießen Sie ihr Leben :)
 
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  • #17
Drei Lebenserfahrungen, warum ich Frauen gegenüber äußerst reserviert auftrete:

1. Die Frau ist die einzige Mausefalle, der die Maus nachläuft.
(George Bernhard Shaw)

2. Die Frau herrscht durch Bitten, durch Befehle der Mann. SIE, wenn sie will, ER, wenn er kann.
(Émile Zola)

3. Bei Frauen weiß man nie, wo der ENGEL aufhört und der TEUFEL anfängt.
(Heinrich Heine)
m/62
 
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  • #18
Dies liegt in meinen Augen auch an dem deutschen Scheidungsgesetz. Wenn ich z.B. einmal das österreichische Scheidungsgesetz als Bsp. nehme, dann sieht man dass sich vieles einfach gestallten lassen würde. 80% der Scheidungen in Österreich finden in einer einvernehmlichen Scheidung
statt und es herrscht auch keine Anwaltspflicht wie in D. Man kann sich auch schon nach 6 Monaten in Trennung scheiden lassen und nicht wie in D erst nach einen Jahr. Würde z.B. man in D auf die Anwaltspflicht verzichten, würden die Scheidungen bei beidseitiger Einigung einfacher zu Händeln sein, was wiederum wohl nie passiert, da ja ein Großteil unserer Politiker selber Juristen sind und sich somit einen Verlust einer Einnahmequelle schließen würde.
Wie sagte es so schön mein Prof. an der Uni vor ca. 30 J.

Wer ohne Ehevertrag in D heiratet, steht als Mann schon mit einen Bein im Armenhaus und dann wundert sich die Bevölkerung, dass man(n) angst vorm heiraten hat.

Was ist denn bitte am deutschen Scheidungsgesetzt für Männer so schlimm? Wenn es für jemanden ein Problem ist, dann für die Frau, die keinerlei Anspruch mehr auf Unterhalt hat sondern trotz Kinder berufstätig sein muss und häufig dadurch doppelt belastet ist.
Für den Mann ist es doch so gut wie noch nie vorher.
Und die Anwaltspflicht ist nur dann schlimm, wenn man streitet. Wir haben uns einvernehmlich getrennt, hatten nur einen Anwalt und waren in 15 Minuten geschieden. Die Kosten waren minimal, da wir unser Vermögen vorher bereits aufgeteilt hatten.
Ein Ehevertrag ist ok, aber wenn er so gefasst ist, dass er gerecht für beide Seiten ist, dann wird er auch nichts anderes bringen als ein normaler Zugewinn.
Wenn ihr Männer euch aber vorstellt, dass die Frau dann nach 10 Jahren ihren Koffer packt und das Haus frei macht für die nächste Frau, die ganze Zeit den Haushalt + Beruf erledigt hat, das Vermögen dann aber schön brav komplett dem Mann überlässt - ja, dann habt ihr wirklich ein Problem.
 
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  • #19
An FS:

Ich hatte in einem anderen Thread schon einmal geschrieben..
Ich bin aus Schweden aus beruflichen Gründen nach Deutschland gezogen, vor Jahren.

Deutsche Männer sind leider nicht sehr locker, schwedische Männer sind anfangs sehr zurückhalten, schüchtern, aber sie denken in einer Beziehung eher locker, sie sehen nicht immer nach "wo ist meine Postion, wo ist die Position der Frau" sondern leben einfach, ohne Gebiete abzustecken. Es ist leichter, eine Beziehung mit einem Schweden zu haben, als mit einem Deutschen, sie denken nicht so viel nach.

Mein deutscher Ex-Partner hatte zu viel nachgedacht, über Geld, darüber, wo er als Mann steht, wo ich als Frau stehe, es fühlte sich an, als ob er beides im Kopf hat, das alte Frauenbild in Deutschland früher, und das neue. Es ist besser, gar nicht über solches nachdenken, sondern einfach indivudiell entscheiden, wie es für dieses Paar gut wird.

Und es ist auch kein Problem, einen Ehevertrag zu machen, wenn sehr unterschiedlich verdient wird, oder gar nicht zu heiraten, oder zu heiraten, und alles zu teilen, oder sich wieder zu trennen, und - ja, Geld spielt nicht so eine große Rolle bzw. jeder findet eine eigene Regelung. Wenn ein Partner gerne einen Ehevertrag möchte, danke, warum nicht ? Mit über 40 ohne Kind, ich verdiene nicht viel Geld, aber ich bin zufrieden, geistiger Austausch und gemeinsam lachen ist viel wichtiger.

w, 41
 
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  • #20
Liebe FS

wer Angst hat trifft falsche Entscheidungen.
Zu Gunsten der Männer liesse sich aber sagen:

das Scheidungsgesetz ist nicht geschlechtsneutral, es schützt die arme schwache Frau die nicht mal einen ordentlichen Job hat weil sie ja Familienarbeit leisten muss oder will.

Bei Scheidung wird der Rentenanspruch des Mannes als Hauptversorger halbiert.
Der Rest geht an die Frau - für eheliche Leistungen.
Es käme den Staat billiger die Ehefrauen im Job zu halten.

Ausserdem muss die Scheidung schneller und leichter möglich werden statt bürokratischer und noch nachteiliger. Die Urteile müssen salomonisch gerecht werden, d.h. vom Einzelfall ausgehend die bestmögliche Lösung statt Gieskanne der Wohltaten für alle.

Der einzige Grund wiso dies nicht geschieht wird wohl sein dass eine ganze Dienstleistungsbranche sehr gut von Scheidungen lebt. Im Interesse des Staates sind haltbare Ehen, aber bei einer Lebenserwartung plus 80 Jahre ist die Einehe immer unwahrscheinlicher.

Frauen sollten gezwungen werden auch in der Ehe (privat) für die Rente zu sparen.
Umso leichter fällt dann der Beginn eines Neuanfangs.
 
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  • #21
Ich verstehe nicht, was die Frage mit Angst zu tun hat. Fakt ist, daß man als Mann im Falle einer Scheidung in den meisten Fällen der Blöde ist. Und wenn einer das heute nicht berücksichtigt, hat er keine Ängste, sondern schlichtweg kein Hirn.
 
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  • #22
Liebe Männer: wozu wollt ihr dann überhaupt eine Beziehung wenn schon direkt am Anfang diverse Ängste vorhanden sind?

Wenn man hier so liest und dann noch so die eigenen Erfahrungen der letzten 20 Jahre einbezieht, dann wird man als Mann in unserem Staat einfach vorsichtig. Mit Ängsten hat das weniger zu tun, aber einfach z. B. mit dem deutschen Scheidungsrecht oder auch mit der Vorstellung, die manche Frauen von "Augenhöhe" haben. Da versucht man als Mann die zu finden, die noch "normal" geblieben sind, das mag dann ängstlich wirken. Heiraten würde ich auch nicht mehr, da wurden die Nachteile des 50er-Jahre-Modells auf heute übertragen (z. B. Unterhalt) und notwendig ist es heute nicht mehr.

Für meinen Geschmack ist die Emanzipation einfach etwas über das Ziel hinausgeschossen und weit an einer sinnvollen Gleichberechtigung vorbei.

m
 
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  • #23
Naja, da wir heute bei einer Scheidungsrate von knapp 50% ausgehen ist diese Frage bzw. Angst ja nicht unberechtigt.
Ich glaube, wenn wir alle davon ausgehen könnten, dass die Beziehung ewig hält, würde sich niemand hier diese Frage stellen.
Mittlerweile kennt jeder jemanden, der nach einer Scheidung dumm aus der Wäsche guckte. Sei es finanziell oder dass er seine Kinder nicht mehr sehen durfte.
Ich will hier gar nicht sagen, dass es immer die Männer sind, die im Fälle einer Scheidung den kürzeren ziehen, aber doch recht oft.
Ich stecke ebenfalls gerade mitten in einer Trennung mit Kindern und Eigentum. Meine Frau hat mich jahrelang betrogen. Wie es aussieht können wir uns finanziell und auch was die Kinderbetreuung angeht gütlich einigen.
Dennoch bin ich in meiner Situation auf das Wohlwollen meiner fremdgehenden Ex angewiesen.
Kein schöner Gedanke.
Ich will nicht sagen, dass ich heutzutage nicht mehr heiraten würde, aber mit meiner Erfahrung würde ich genau wie die Herren, die Du hier ja ansprichst, hinterfragen, was kommen könnte und ob man das Risiko mittels z.B eines Ehevertages zumindest minimieren kann.
Als ich damals geheiratet habe, wäre ich im Leben nicht auf die Idee gekommen, auf einen Ehevertrag zu bestehen.
Das zum Thema Lebenserfahrung.
M46
 
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  • #24
Immer wieder amüsant.
Das umhegte, gepflegte, gepamperte Geschlecht welches Risiko scheut und sich bei Bedarf in die Opfer- und Komfortzone flüchtet, bashed mal wieder die ängstlichen Männer.

Vorschlag: Einen Vertrag aufsetzen. Dieser besagt, dass Mann von Frau eine beträchtliche Summe im Scheidungsfall bekommt. Selbst wenn es juristisch wahrscheinlich total unsinnig und niemals durchsetzbar wäre: Ich möchte die Frau sehen, die das unterschreibt.

M30
 
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  • #25
Wenn man hier so liest scheinen viele Männer diverse Ängste zu haben. Z.B.: kann eine Frau mich ausnutzen? Was wird mir eine Scheidung kosten? Und es geht so schön weiter.

Liebe Männer: wozu wollt ihr dann überhaupt eine Beziehung wenn schon direkt am Anfang diverse Ängste vorhanden sind?

Ich weiß ja nicht, in welcher Kultur du deine Wurzeln hast, aber dieses Phänomen triffst du in Deutschland nicht nur bei den Männern an. Deutsche Frauen verhalten sich da ganz ähnlich. (Ausnahmen bestätigen die Regel) Es ist eben nicht nur ein Klischee, dass beim typischen Deutschen alles erst 100x durchdacht, durchgeplant, abgesichert, hinterfragt und zerredet werden muss. Das mag beim Kauf eines Kleinwagens oder dem Abschluss einer Lebensversicherung ja auch durchaus ratsam zu sein, in der Liebe killt es aber leider jegliche Leidenschaft, Romantik oder Spontanität.

Ich selbst bin viel gereist und habe teilweise auch im Ausland gelebt. Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal mit einem Deutschen zusammen war. Wahrscheinlich als Teenie. Selbst gut aussehende, intelligente und sensible Männer fallen bei mir durchs Raster, wenn sie dann mit dem Charme eines Versicherungsvertreters aufwarten, akribisch das Für und Wider abwägen, schon nach dem 2. Date den Plan für die nächsten 10 Jahre durcharbeiten wollen. Manchmal fangen die Problemgespräche (Mails, SMS...) schon an, bevor überhaupt irgendwas gelaufen ist. So kann man anfängliches Interesse auch gleich im Keim ersticken.

Zum Glück sind ja nicht alle Deutschen so. Aber wenn du das Pech hast, auf einen echten Spießer zu treffen, dann Adé Lebensfreude! Ich (selbst Deutsche) würde mir das nicht geben. Dann doch lieber mal ein Risiko eingehen.
 
  • #26
Interessante These, Frau ist eine Hyäne anstelle des dummen Schafes.
Eine erfahrene Scheidungsanwältin wunderte sich, als mal eine Mandantin ihren Ehemann NICHT finanziell ausquetschen wollte. (obwohl sie könnte) bei der Scheidung.
ABER: es zwingt einen ja niemand zur Heirat. Eine Beziehung kann ohne Trauschein genau so gut oder schlecht funktionieren!
Wäre das keine Alternative für die Ängstlichen?
Nein, wenn die Frau ihn zwingt: Heirate mich - oder sofortige Trennung.
"Wenn Du mich nicht heiraten willst, dann liebst du mich nicht"
"Ich muß auch an unsere (künftigen) Kinder denken, und sie besser absichern - via Heirat"

"Gemeinsames Eigenheim: Heirat nötig, sonst zu hohe Erbschaftssteuer = Eigenheim futsch"
"Wenn meinem Mann was zustößt, stehen wir auf der Straße. Unser Heim kassiert das Finanzamt - wenn wir nicht verheiratet waren, weil nur kleine Freibeträge."

"Ich stehe als Witwe ganz arm dran, wenn ich nicht verheiratet war = keine Witwenrente von der Rente meines verstorbenen Mannes" (Noch wichtiger, bei Pensionsanspruch)

Eine Frau lebte 67 Jahre lang vom Beamteneinkommen und -pension ihres Ehemannes.
Davon 45 Jahre lang als Beamtenwitwe = 3.000 DM/Monat anteilig Pension.
Selber hätte sie in ihrem Leben niemals soviel Geld erzielt. Nicht mal einen Beruf erlernt.

Ihr einziger Job als Anlernkraft in der Gastronomie, scheiterte bereits in der Probezeit, mangels Talent und Arbeitsdisziplin dazu. (bevor ihrer Heirat)
Aber von ihrer Sicht aus: Alles richtig gemacht = gutes Geld kassiert.

Eine Frau (fast 60) hat anscheinend einen besonderen Deal mit ihrem gutverdienenden Ehemann (eigene Firma).
Er zahlt ihr monatlich Unterhalt + schicke Mietwohnung (inkl. Möbel, EBK, Geräte,etc.) - dafür lässt sie sich nicht scheiden = Steuervorteile für den Ehemann.
Unterm Strich vielleicht sogar billiger für diesen Mann ?

Ihr "Problem": Ebenso gut verdienende Liebhaber findet sie in ihrem Alter nun schlecht.
Also weniger Lebensstandard, wie davor in ihrer Ehe. Das vermisst sie.

Mindestens 33 % aller Frauen, die ich näher kennenlernte (auch ohne persönliche Absichten) zielten auf das Einkommen der Männer / ihres (Ehe-)mannes ab.
ggf. durfte ihr Mann dafür auch 22 Jahre älter - oder sogar hässlich sein.

"Jeder ist käuflich. Es kommt nur auf seinen Preis an" - (stammt nicht von mir)
 
  • #27
Fragt mal Schweizer Männer, wie es Denen in der Schweiz mit den Frauen, Ehe, Scheidungsrecht, Unterhalt etc. ergeht.

Die können auf Knien ihren ex-Frauen danken, wenn sie ihre Kinder überhaupt noch sehen dürfen, und nicht nur kräftig zahlen. (Weit mehr als in Dtl.)
Quelle: Hilfeverein in Basel (CH), sowie mehrere geschiedene Männer in der Schweiz.
 
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  • #28
Hier im Forum äussern sich bis auf wenige differenzierend denkende Männer oft Männer, die entweder wenig Erfolg bei den Frauen haben, natürlich sind die Frauen dran schuld,.... oder weil sie früher nicht aufgepasst haben, die falsch Frau geheiratet haben und von denen leider abgezockt worden sind.

Meine Erfahrung als Frau, die bis auf einige Monate Kinderzeit immer berufstätig und immer für sich selbst gesorgt hat, somit noch nie einen Mann auf der Tasche gelegen hat oder ihn abgezockt hat, ist, dass solche Frauen wie mich von solchen Männern gemieden worden sind, weil ich so "emanzipiert" war, sondern eher die Frauen, die dann später ihren Mann ausgenommen haben.

w
Ganz genau das. Erst suchen sie genau solche, dann übertragen sie dies auf 'alle Frauen' um ihren Standpunkt zu beweisen. Irgendwie ein bisschen selber schuld, aber auch ein Teufelskreis. Bei der nachfolgenden 'erwarten' sie dann fast wieder ein solches Verhalten, behandeln diese dementsprechend und tun damit alles, damit sie möglichst bald die Schnauze voll hat.

Deutsche Männer sind wohl auch ein wenig 'faul', was man gerne auch als ökonomisch auslegen kann. Nur, in der Partnerschaft gilt: Von nichts kommt auch nichts. Wo im Job eine andere Selbstdarstellung als man ist vielleicht funktioniert, klappt sowas in eienr Partnerschaft nicht, man ist sich einfach zu nah und kennt sich schnell zu gut in diversesten Situationen.

... und im Schlechten eine min. gleichwertige Gegnerin. So eine Frau ist eine Löwin als Partnerin, und ein Hai als Gegner.
Ein interessantes Statement. Gleichwertig = Hai, Gegner, im Schlechten. Darüber dürfen wir nachdenken, denn das sagt ganz, ganz viel über den Kommunizierenden, nicht über das Objekt der Kommunikation aus.

Dies liegt in meinen Augen auch an dem deutschen Scheidungsgesetz. Wenn ich z.B. einmal das österreichische Scheidungsgesetz als Bsp. nehme, dann sieht man dass sich vieles einfach gestallten lassen würde. 80% der Scheidungen in Österreich finden in einer einvernehmlichen Scheidung
Dann würde ich mal das Niederländische Scheidungsrecht studieren, bei dem der Partner bis zu 12 Jahre nach der Scheidung Recht auf Unterhalt hat.

Alles in allem bin ich sehr wohl der Meinung, dass deutsche Männer mehrheitlich ängstlich sind. Es gibt mehrheitlich zu wenig echte, gesunde Emotion, Emotion wird auch immer wieder als etwas sehr negatives betrachtet, dafür aber einen Haufen Komplexe. Das macht Partnerschaft nicht unbedingt einfach, vor allem weil immer noch aktiv gelebt wird, nicht da wo es hingehört sich Situationen zu stellen sondern negative Gefühle an Schwächeren auszulassen, oft dann Frau und Kind. Die typische Radlfahrermentalität eben: Nach oben kratzbuckeln, nach unten treten.
 
G

Gast

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  • #29
Mindestens 33 % aller Frauen, die ich näher kennenlernte (auch ohne persönliche Absichten) zielten auf das Einkommen der Männer / ihres (Ehe-)mannes ab.
ggf. durfte ihr Mann dafür auch 22 Jahre älter - oder sogar hässlich sein.
Das mag richtig sein, vielleicht sind es sogar mehr.

Aber das sind ja die, die, geht man nach männlichen Merhheitsmeinungen in diesem Forum, von den Männern gewollt sind. Einschließlich dessen dass sie sich vorsätzlich bestimmte Eigenschaften als 'Einsatz' bewahren, nämlich auf keinen Fall spontan verlieben geschweige denn sich dabei zu GV hinreisen lassen, etc., also immer schön kühl und berechnend bleiben?

Oder verstehe ich da etwas falsch bei der ganzen Hetze gegen die bösen emanzipierten Frauen, die ihr Geld selbst verdienen und vielleicht sogar noch alleinerziehend sind, was nun mal kein Zuckerschlecken sondern ein großer Rückschritt in finanzeller Hinsicht ist, weil sie sich nicht dem Manne untertan machen wenn der anfängt, sich bescheuert zu verhalten weil er meint, jetzt hat er sie im Sack?
 
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Gast

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  • #30
Deutsche Frauen - wenn sie sich überhaupt für mich interessierten - erlebte ich leider immer nur als oberflächlich und sexgeil, ganz im Gegensatz zu anderen Frauen.
m

Wie Frau es macht, ist es immer falsch. Will sie wenig Sex, ist sie doof, will sie viel Sex, worüber sich Mann doch freuen sollte, ist sie sexgeil.

Nein, es stimmt nicht, dass deutsche Männer ängstlich sind. Wären sie es wirklich, würden sie ihre Angst dazu benutzten, Sorge dafür zu tragen, erstmal für sich persönlich, dass sie lange fit und gesund sind. Wenn ich mir die vielen ungepflegten, dicke, unsportlichen, schlecht angezogene Männer so im Strassenbild anschaue, wir Deutschen sind ja dafür im Auslaund auch berüchtigt, dann schaue ich mir lieber Männer aus dem Ausland an, die jedenfalls optisch mehr hermachen. Da ich beruflich mit Ausländern zu tun habe, stelle ich auch dort fest, dass diese viel emanzipierter sind.

w
 
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